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Kommentare zu:
Ewald Lienen: Schwuler Spieler hätte "Kultstatus am Millerntor"


#1 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 21.05.2017, 07:48h
  • ich hatte mich schon in den 90er-jahren im stadion den fc. st. pauli immer wohl gefühlt. war mehrmals mit meinen (hetero-)freunden bei den spielen live dabei. natürlich haben die mich gern und oft damit aufgezogen, ich würde ja nur mit ins stadion gehen, weil ich mir die kerle auf dem platz ansehen wollte.
    schon damals hat das im stadion keinen der anderen fans gestört, wenn sie das mitbekamen; und das im stehplatzbereich, wo man eng an eng beieinander steht und von den nachbarn alles mithören kann.
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#2 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 21.05.2017, 07:50h
  • "... Es gibt einen Riesen-Leidensdruck bei den Menschen, den viele unserer Politiker nicht mehr mitbekommen. ..."
    damit hat Ewald Lienen die sache auf den punkt gebracht
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#3 HanseatAnonym
  • 21.05.2017, 09:24h
  • Ach der Herr Lienen mal wieder,zu allem muss er seinen Senf abgeben. Ja auch beim St.Pauli Verein gibts Homophobie. Man denke nur an die aggressiven Ultras...
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#4 FrauLePenAnonym
#5 Patroklos
#6 AngelZAnonym
  • 21.05.2017, 10:13h
  • Antwort auf #3 von Hanseat
  • Also ich muss schon sagen, dass St Pauli ein Verein ist der aufjedenfall zu denen mit wenig Homophobie gehört. Der Verein selbst untrstützt an vielen LGBTQ Tagen diese Feste und der Herr Lienen ist ein sehr sympatischer Trainerder trotz der Zeit in der er augewachsen ist, sehr tolerant ist!
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#7 swtgdfgdAnonym
  • 21.05.2017, 10:18h
  • Wer möchte schon Kult sein?

    Wäre doch schon wenn es schlicht normal wäre, wenn offen schwule Fußballspieler Profifußball spielen und es niemanden interessiert ob jemand schwul oder hetero oder bi ist.
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#8 NajaAnonym
#9 Andreas DurrAnonym
  • 21.05.2017, 12:05h
  • Wenn ich Red Bull wäre, ich würde MILLIONEN ausgeben um den ersten Top-Bundesligaspieler für RB Leipzig

    - zu finden
    - unter Vertrag zu nehmen
    - als schwulen Spieler zu promoten

    Dann hat man's all diesen "Tradionsvereins"-Laberhansels mal wieder gezeigt.

    Wenn das einer packt bevor ich alt und grau werde, dann Red Bull.
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#10 spitilodAnonym
#11 Koertig78Anonym
  • 21.05.2017, 12:45h
  • Vor Ultras fürchte ich mich auch ein bißchen. Die stehen da, grölen rum, halten zusammen und haben Spaß, und ich muß ganz alleine versuchen meinen Mann zu stehen. Wenn nmich mal einer fragen würde ob ich Lust hätte mitzumachen, dann wäre das ja was anderes...FraGT mich aber keiner. Naja. Muß ich halt alleine durchs Stadion ziehen. Oder ich könnte...könnte ja mal versuchen da irgendwie Kontakte zu knüpfen...Wie geht denn das? Wie nimmt man denn Kontakt auf mit denen??
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#12 1910Anonym
#13 Markus MauerAnonym
  • 21.05.2017, 13:41h
  • Antwort auf #12 von 1910
  • Ich meine aber auch mich zu erinnern, dass die Hamburger Ultras recht homphob seien... Im Gegensatz zu den Kölnern natürlich, die sehr freundlich zu schwulen Männern sind.

    Nehmen die Hamburger nicht nette, liebe Schwule und verprügeln sie einfach, nur so um Spaß zu haben..?

    Das würden die Kölner niemals tun! Die stellen sich schützend vor Minderheiten und greifen niemanden an (der es nicht will zumindest).
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#14 TheDadProfil
  • 21.05.2017, 13:43hHannover
  • Antwort auf #3 von Hanseat
  • ""Ja auch beim St.Pauli Verein gibts Homophobie. Man denke nur an die aggressiven Ultras...""..

    "Ultras" sind keine Fans..

    Ob es Homophobie im Verein St.Pauli gibt, innerhalb der Mannschaft, muß man bezweifeln, denn die von anderen Mannschaften und anderen Fanclubs in die Spielstätten getragene Homophobie kann man nicht wirklich dem FC St.Pauli anlasten..

    Tatsächlich hat St.Pauli mit dem Fanclub
    "Queerpass Sankt Pauli"
    seit November 2001 den Zweiten Schwulen Fanclub nach Hertha BSC, wo sich die "Hertha Junxx" schon im August 2001 gründeten..

    Andere Vereine haben solche Fan-Gemeinschaften inzwischen auch, doch es brauchte bis Februar 2004, bis sich mit den "Rainbow Borussen" ein weiterer Schwuler Fanclub gründete..

    Inzwischen haben auch viele große europäische Vereine solche Fanclubs :

    de.wikipedia.org/wiki/Queer_Football_Fanclubs
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#15 Tim LangAnonym
#16 MaikAnonym
  • 21.05.2017, 15:26h
  • Kultstartus ? Will das überhaupt ein Spieler nur weil er homo ist ? und auch ich glaube nicht das es bei St Pauli nur tolerante Leute gibt . Ich als homo habe es selbst mitbekommen das Leute die mich zum Anfang umarmt haben zu Begrüßung ,und seid dem sie wissen das ich homo bin nicht mehr tun .Und wenn St Pauli auswärts gespielt hat ,und wir in Hotels geschlafen haben oder Hostel merkte man schon wer Angst hatte ,ging sogar soweit das man mit seinen Klamotten geschlafen hat . Na klar sind wir toleranter ,aber noch nicht zu 1910% Denn warum lehnt der FC ST Pauli es denn ab beim CSD mitzumachen ?
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#17 stadionsprecherAnonym
  • 21.05.2017, 15:48h
  • Antwort auf #16 von Maik
  • Ernste Frage, ernste Antwort.

    Wir übergeben das Mikrofon an unseren Gast-Hetero Günther.

    Frage: Weshalb genieren sich Hetis manchmal, werden irgendwie komisch, gerade wenn sie nackig oder im Schlafanzug sind, wenn sie wissen, ein Schwuler ist dabei?

    Experte Günther: Nunja. Der Heti fühlt sich vielleicht plötzlich wie eine Frau betrachtet - und zwar von einem Mann.

    Diese Rolle kennt er so nicht. Er überlegt sich: Habe ich auch genügend Haare auf der Brust? Ist mein Piephahn lang genug? Bin ich männlich genug? Und: Mache ich den Typen damit nicht gerade "scharf"? All das ist irrational und eine reine Gewöhnungssache.

    Meist wird vom Schwulen erwartet, die Situation mit einem lockeren Spruch zu entkrampfen und zu entspannen. Dennoch sollte man sich nicht auf eine zu "witzige" Atmosphäre mit zu vielen "Sprüchen" (also: Phrasen) einlassen.

    Fazit: Hetis fremdeln auch manchmal. Kommt vor. Aber man sollte sich den Spass mit den Anderen und die Erfahrungen die man daraus ziehen kann deswegen nicht vermiesen lassen.

    Und, wichtig zu wissen: Man kann etwas dagegen tun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 tomtomAnonym
  • 21.05.2017, 15:49h
  • Antwort auf #11 von Koertig78
  • Du willst dazu gehören?
    Dann gehst Du zu JEDEM Heimspiel deines Vereins, versuchst immer am gleichen Fleck der Tribühen einen Stammplatz zuhaben, bist natürlich schon zwei-drei Stunden vor dem Anpfiff im Stadion, natürlich möglichst nahe der Ultras. Machst mit an Fanprojekten, suchst Dir die Anführer aus und sprichst sie mal an oder Sie werden auf dich aufmerksam und sprechen DIch an, dann kommst Du in solche Kreise.

    ULTRAS: Hardcorfans die alles für den Verein tun, viel Zeit und Geld investieren um immer dabei zusein. Sorgen für Stimmung im Stadion

    Hooligans: Arschlöcher die nur auf Krawall aus sind.
    Und sich gerne als Ultras ausgeben.

    Achtung-Die Grenzen sind fließend!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#19 Marcel ZimmerAnonym
  • 21.05.2017, 16:23h
  • Antwort auf #18 von tomtom
  • Alles korrekt, aber den ersten Teil möchte ich noch etwas ergänzen:

    - Es sollten Dir Dein Verein 100% wichtig sein.

    - Es sollten Dir die anderen Anhänger Deines Vereins aber 1000% wichtig sein!!

    Du solltest nicht nur Deine Interessen in den Vordergrund stellen, sondern die Interessen aller im Auge behalten.

    Kontakt: Das ist vielleicht so wenn man 14 ist, ansonsten sollte es genügen sich über die Facebook-Seite der Ultra-Vereinigung über aktuelle Dinge zu informieren und einfach mal jemanden anzusprechen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 UschiAnonym
#21 TheDadProfil
  • 21.05.2017, 17:21hHannover
  • Antwort auf #20 von Uschi
  • ""Du schmeist Ultras mit Hooligans in einen Topf.""..

    Jepp..
    Das sind sie auch, denn das sich "Ultras" im englischem Sprachraum "Hooligans" nennen ist nur der anderen Sprache geschuldet..

    de.wikipedia.org/wiki/Ultra-Bewegung

    ""Während bei Hooligans die gewalttätige Auseinandersetzung mit anderen Gruppen im Vordergrund steht und Fußballspiele nur einen Anlass dazu bieten, steht bei Ultras der Sport im Vordergrund; allerdings sind bei manchen Ultra-Gruppierungen Schlägereien und Krawalle ein akzeptiertes Mittel der Durchsetzung von Faninteressen und der Auseinandersetzung mit gegnerischen Fan-Gruppen. Aus diesem Grund werden die Ultras in Medien und öffentlicher Wahrnehmung oft mit 'Hooligans' bzw. mit Gewaltbereitschaft assoziiert. Ein großer Teil der deutschen Ultraszene betont jedoch, dass man sich nicht als 'Gewalt suchend' definiere. Allerdings setze man sich bei körperlichen Übergriffen auf die eigene Gruppe entsprechend zur Wehr. Viele Ultragruppierungen in Deutschland beklagen auch, dass die Polizei zunehmend versuche ihnen ein Stigma der Gewaltbereitschaft anzuheften, da diese nach dem Zerfall der klassischen Hooliganszene nun ein neues Betätigungsfeld im Rahmen von Fußballspielen brauche.""..

    ""Ein großer Teil der deutschen Ultraszene betont jedoch, dass man sich nicht als 'Gewalt suchend' definiere.""..

    Man prügelt sich aber trotzdem, und sucht
    ""Schlägereien und Krawalle""
    als ""ein akzeptiertes Mittel der Durchsetzung von Faninteressen und der Auseinandersetzung mit gegnerischen Fan-Gruppen.""
    darzustellen..
    Zusätzlich wirft man der Polizei dann noch vor, die würden sich doch mit den Ultras nur "aus Langeweile" beschäftigen, weil ihnen mit den "Hooligans" die Gegner abhanden gekommen sind..

    Bei allem Verständnis für Fans..
    Ob man einen Gewalttätigen Menschen "Ultra" oder "Hooligan" nennt, macht keinen wirklichen Unterschied..

    Wer andere Menschen durch Bengalisches Feuer in Lebensgefahr bringt, wer sich im Umfeld von Liga-Spielen mit der Polizei oder anderen Fan-Gruppen Massenschlägereien liefert, hat in einem Stadion nichts zu suchen..

    Am Anfang von "Fan-Feindschaften" stehen Abneigung und Hass..
    Am Ende solcher Feinschaften steht der Tod von Unbeteiligten :

    de.wikipedia.org/wiki/Adrian_Maleika

    ""Adrian Maleika (* 22. November 1965; 17. Oktober 1982 in Hamburg-Altona) war ein Fan des SV Werder Bremen und das erste Todesopfer bei Übergriffen von Hooligans in Deutschland. Er starb am 17. Oktober 1982, einen Tag nach dem Überfall auf ihn auf dem Weg zum DFB-Pokalspiel zwischen dem Hamburger SV und SV Werder Bremen, im Allgemeinen Krankenhaus Altona an einem Schädelbasisbruch und Hirnblutungen.""..

    ""Von 1987 bis 2003 fanden Adrian-Maleika-Gedächtnisturniere statt.[2] Seit dem 17. Oktober 2012, 30 Jahre nach Maleikas Tod, befindet sich in der Ostkurve des Bremer Weserstadions eine Gedenktafel.""..

    Im Oktober jährt sich der Todestag Adrians zum 35. Mal, und die Fan-Szene hat nicht wirklich etwas gelernt..
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#22 Richtiger HanseatAnonym
  • 21.05.2017, 18:08h
  • Antwort auf #3 von Hanseat
  • Ich habe selten so einen Quatsch gelesen! Anscheinend haben Sie wohl noch nie das Millerntor, geschweige denn die Südkürve (Bereich der Ultras) besucht bzw gesehen. Die ach so aggressiven Ultras (zuviel Bild-Zeitung gelesen?) des FC St. Pauli,waren bundesweit mit die ersten Ultras, die sich GEGEN Rassismus, Diskriminierung und Homophobie ausgesprochen haben. Vielleicht verwechseln Sie die die FC St.Pauli Ultras mit den HSV-Ultras. Bei denen im Block habe ich noch NIE eine Regenbogenfahne erblicken können. Im Millerntor-Stadion dafür sehr oft und viele.
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#23 Frankfurter65Anonym
  • 21.05.2017, 18:25h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Volle Zustimmung!

    Auch ich habe mich soeben auf Wikipedia über dieses widerwärtige Treiben auf den Fussblallplätzen "informiert"!

    Es ist kaum zu fassen!

    Um so schlimmer, wenn dort tatsächlich mal jmd. zu Schaden kommen sollte.

    Die Polizei sollte dort hart durchgreifen und dem Treiben ein Ende bereiten!

    Und ein ernstes Wort an die Redaktion: Wo soll das enden? Werden demnächst Rockerclans auf Queer.de um schwule Mitglieder werben? Die Russenmafia? Scientology? Oder gar die PDS??

    Fussball kann man auch daheim vorm Fernseher schauen! Auf dem Sofa.

    Man muss sich nicht mit solchen Chaoten und Rowdies einlassen.
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#24 TheDadProfil
#25 daltons braunschweigAnonym
#26 ultra4everAnonym
#27 FennekAnonym
  • 22.05.2017, 10:13h
  • Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich schwule Fußballer endlich outen würden. Damit wären sie echte Vorbilder nicht nur für LGBTI-Jugendliche, sondern für alle Fans.

    Es ist nicht schlimm, gleichgeschlechtlich zu lieben, es ist nur schlimm, seinen Fans eine Schmierenkomödie vorzuspielen.

    Aber vor allem sollten sie es für sich selbst tun: erst nach dem Outing merkt man, wie frei man ist und was man sich vorher mit dieser ewigen Lügerei und Angst vor Enttarnung selbst angetan hat.
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#28 Markus BeichAnonym
  • 22.05.2017, 13:00h
  • Antwort auf #9 von Andreas Durr
  • So wird's wohl kommen, wenn's denn kommt.

    Ein schwuler Spieler und sein Verein können sich auf Verdienstausfälle im sechsstelligen Bereich einstellen - nicht aufgrund von Schwulenfeindlichkeit, sondern aufgrund des Troubles, den der Vorfall auslösen würde.

    Oder wollt ihr einen schwulen Zweitgigisten? Das wäre natürlich günstiger...

    Was meint man denn, was ein Bundesligaspieler kostet und einnimmt? Neun Euro Fuffzich die Stunde?
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#29 MembechAnonym
  • 22.05.2017, 15:52h
  • Falls Bayern München keine Lust hat, 20 Mio für einen schwulen Spieler auszugeben, dann muss man eben selber einen aufbauen.

    Und daran kann man sehen, was für ein Gerede das Zeug aus Hamburg ist, denn das hätte man bereits vor 20 Jahren tun können.
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#30 eyrieAnonym
  • 23.05.2017, 14:13h
  • Antwort auf #3 von Hanseat
  • Man kann von den Pauli-Ultras denken, was man will. Diese sind jedoch eng verwoben mit der Linksextremen-/Antifa-Szene. Dass sich in diesen Kreisen jemand offen homophob äußert oder sogar Gewalt gegen Schwule ausübt, darf bezweifelt werden, da dort eine Anti-Homophobe-Haltung vorherrscht, die auch "aggressive" vertreten wird...
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#31 MaHaAnonym

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