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Kommentare zu:
Berlin-Neukölln: Familie attackiert schwulen Mann


#121 TheDadProfil
#122 ursus
  • 02.06.2017, 23:46h
  • Antwort auf #118 von TheDad
  • "Dein obiger Ansatz taugt dazu allerdings nicht, denn er "denkt" die Ethnie wieder einmal ausschließlich von der "Religion" her..Ethnie ist aber nicht allein "Kultur" und sowohl Ethnie als auch Kultur ist nicht allein "Religion".."

    nichts davon habe ich behauptet. meinst du nicht, dass es langsam reicht mit diesem wirren zeug?
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#123 ursus
#124 TheDadProfil
  • 02.06.2017, 23:52hHannover
  • Antwort auf #120 von ursus
  • ""ich verstehe nicht, was du jetzt noch erwartest.""..

    Ein schlüssige Erklärung wie man auf die Idee kommt, vor dem historischem Kontext um den es geht, seien jüdische Menschen etwas anderes als arabische Menschen ?

    Gar eine eigenständige Ethnie, die aus reinem Zufall mit den umgebenden Araber überhaupt nichts gemein hat..

    Mit der kleinen aber feinen "Extra-Fähigkeit" ausgestattet einen eigenen Monotheismus zu erfinden..
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#125 ursus
  • 03.06.2017, 00:11h
  • Antwort auf #124 von TheDad
  • "Gar eine eigenständige Ethnie, die aus reinem Zufall mit den umgebenden Araber überhaupt nichts gemein hat"

    noch mal ganz von vorn?

    ich habe nie behauptet, dass es keine verbindungen oder gemeinsamkeiten gab. aus einer gemeinsamen "ur-gruppe" können aber verschiedene, eindeutig getrennte "ethnien" entstehen. das kann im einzelfall sogar recht schnell gehen. ausschlaggebend sind diverse faktoren wie kultur, wirtschaftsweise, religion, mythen, selbstidentifikation usw. die genetik spielt hierbei keine herausragende rolle.

    wären eindeutig verschiedene gene das einzige kriterium, um ethnien voneinander zu unterscheiden, dann gäbe es nur eine einzige menschliche ethnie, wie dein fehlplazierter hinweis auf die päläontologie zeigt (die sich eben nicht mit ethnizität, sondern mit biologie befasst). damit wäre jedes sprechen über ethnizität obsolet. ethnische zugehörigkeiten sind aber real, und sie haben mit genetik nun mal herzlich wenig zu tun.
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#126 OrthogonalfrontAnonym
#127 TheDadProfil
  • 03.06.2017, 12:28hHannover
  • Antwort auf #126 von Orthogonalfront
  • ""Es ist doch ganz einfach. Daddy hasst Religion derart extrem, dass er ihren Einfluss auf die Bildung von Ethnien komplett negieren will.""..

    Zu welchem Ergebnis Deine Haltung des
    ""Es ist doch ganz einfach.""
    führt, kann man immer wieder in Deinen rassistischen Kommentaren lesen..

    Du irrst erneut..
    ""dass er ihren Einfluss auf die Bildung von Ethnien komplett negieren will.""..

    "das er ihren Einfluß auf die Staaten und damit auf die Gesetzgebung möglichst komplett unterbinden will"

    muß es hier heißen !
    Denn was Leute Deines Schlages nicht verstehen ist nach wie vor, das die Einflüße in der Vergangenheit zu genau den Ergebnissen geführt haben, die die LGBTTIQ*-Menschen aus den Gesellschaften ausgrenzt, diskriminiert und unterdrückt..

    Alle Abrahamitischen "Religionen" als Auslöser und Verantwortliche für diese Unterdrückung und Diskriminierung zu identifizieren, und daraus die logische Schlußfolgerung zu ziehen diese Einflüße Aller Abrahamitischer "Religionen" dann auch verhindern zu müssen, gelingt Dir in Deinem Hass auf alles was Dir Fremd erscheint nicht..

    Die von Dir verfolgte Idee man könne die Gesellschaft irgendwie "liberaler" gestalten, wenn man denn nur die Eine, vor allem dir missliebige "Religion" im Zaume hielte, oder gar aus dem Land werfen könnte, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt..

    Mal so nebenbei..
    Ein "Einladung zum Interreligiösen Dialog", etwa vom Präses der EKD Bedford-Strohm kürzlich ausgesprochen auf dem "Evangelischem Kirchentag" in Berlin an die Vertreter der RKK und der "Muslimischen Gemeinden", ist nichts weiter als die Einladung zu einer "Konferenz zur Koordinierung gemeinsamer Strategien" um Einflüße auf den Staat und die Gesetzgebung als "gemeinsame Kraftanstrengung der Religionen" zu gewinnen, und vor allem zu behalten..

    Während Du und viele Andere also immer noch dem von "AFD" und "PEGIDA" aufgebauten und aufgebauschtem Popanz der "Hass-Religion Islam" hinterherlaufen, vernetzen sich die Auslöser der Unterdrückung und damit Gegner der Gleichberechtigung&Gleichstellung längst zu einer gemeinsamen "Orthogonal-Front" gegen die
    Freie und Gleichberechtigte Gesellschaft..
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#128 TheDadProfil
  • 03.06.2017, 12:47hHannover
  • Antwort auf #125 von ursus
  • ""ich habe nie behauptet, dass es keine verbindungen oder gemeinsamkeiten gab. aus einer gemeinsamen "ur-gruppe" können aber verschiedene, eindeutig getrennte "ethnien" entstehen.""..

    Kulturell..
    Und so man Kuturalität als Ergebnis "religiöser Einflüße" auf die Clans und Gruppen versehen will..

    Was ich nirgends in Abrede gestellt habe, und was auch nicht Teil meiner Kritik gegen "Ortogonalfront" ist, deren Einwurf
    "aber die habens erfunden"
    eben nur einen winzigen Teil der bestehenden Wahrheit offenbart !

    Natürlich haben die es erfunden..
    Aber schon 600 Jahre vorher eben auch das "Christentum", und weitere 2.000 Jahre vorher den "Judaismus"..

    Damit kann man die Araber als Erfinder des Monotheismus identifizieren, die ihre "Hochkultur" in Ägypten unter dem Ketzer-Pharao Echnaton fand..
    Dessen Erfindung des Monotheismus hatte dann welche Einflüße auf den Monotheismus der jüdischen Sklaven im Land ?

    Will man dann hier eine Diskussion über die "zu geringe radikalität" der "mosaischen Ausgangs-Religion" führen, was dann zum "Christentum" und nachfolgend zur "Erfindung" des "Islam" führen mußte ?
    Und welche Ergebnis lieferte dann diese Diskussion, an deren Ende wir dann Aussagen finden werden wie
    "die juden sind doch harmlos, die christen etwas weniger harmlos, aber die muslime sind durchweg radikalisierte" ?

    Denn genau dazu dient diese Idee des
    "aber die araber haben den islam erfunden"..

    Der Grundstock für eine "Erklärungs-Theorie des Bösen"..

    Nichts weiter als die "Verschwörungs-Theorie" das EIN UND DERSELBE Auslöser, der Monotheismus, als Grundlage einer Entwicklung dafür herhalten muß, die eine Ausprägung einer Glaubensrichtung von Schuld freizusprechen, und die andere Ausprägung als das alleinige Übel der Welt zu deklarieren..

    Billiges rhetorisches Getuschel aus der Mottenkiste der "PEGIDA"-isten, die sich anmaßen von einem "gemeinsamen christlich-jüdischem erbe" zu fabulieren, das es gegen die Angriffe des "Islam" zu verteidigen gälte..

    Leute wie diese "Orthogonalfront"- Frau machen sich damit zum Büttel einer faschistischen und rassistischen Bewegung, und übernehmen in Foren die "Aufklärung der Dummen"..

    Und genau so geht diese Madam hier auch vor..
    Sie erklärt alle anderen außer ihr selbst zu "Dummen", denn nur sie selbst verfügt über das "Wissen" das es bedarf um die "deutsche gesellschaft" von "ausländischen einflüßen" wieder zu befreien..
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#129 ursus
  • 03.06.2017, 14:16h
  • Antwort auf #128 von TheDad
  • ich habe durchaus verstanden, GEGEN welche haltung du hier haltung argumentierst. auch eine gut gemeinte argumentation wird aber nicht zu einer guten, wenn man dabei die begriffe verkorkst, fakten ignoriert und mit der logik walzer tanzt.

    um das noch einmal auf den punkt zu bringen:

    "Gar eine eigenständige Ethnie, die aus reinem Zufall mit den umgebenden Araber überhaupt nichts gemein hat"

    schauen wir doch mal: eine eigene sprache. ein eigenes alphabet. eine eigene religion. identitätsstiftende mythen, die die eigenständigkeit der gruppe betonen. eine deutliche und konstante selbstabgrenzung von anderen kulturen. diverse weitere kulturelle eigenheiten. und das alles über viele jahrhunderte hinweg.

    doch, man könnte da durchaus auf die verrückte idee kommen, dass wir es mit einer eigenständigen ethnizität zu tun haben.

    das alles beiseite zu wischen und mit irgendwelchen "genen" daherzukommen, weil sonst angeblich keine eigenständige ethnizität "nachgewiesen" werden könnte, ist vollkommen abwegig.

    und es bleibt auch dann vollkommen abwegig, wenn es der abwehr einer anderen abwegigen argumentation dient.

    selbstverständlich existiert eine jüdische ethnizität nicht isoliert von allen anderen einflüssen, sondern ist von ihren ursprüngen und diversen kulturkontakten geprägt. das gilt aber für jede ethnie auf der welt. wo sollte die denn bitte eine völlig abgegrenzte ethnie herkommen? aus dem all?
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#130 ursus
  • 03.06.2017, 14:26h
  • Antwort auf #129 von ursus
  • "ich habe durchaus verstanden, GEGEN welche haltung du hier haltung argumentierst."

    nicht etwa, dass es zu wenig haltung in der welt gäbe, aber hier war es dann doch zu viel davon. die eine haltung kann sich gerne jemand mitnehmen, der_die zu wenig hat. :-)
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