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Einzelkommentar zu:
Fußball für alle!


#10 LeidkulturAnonym
  • 07.06.2017, 16:20h
  • Mal wieder absolut typisch, dass der "DFB" es in seinem deutschsprachigen Account auf Teufel komm raus vermeidet, die Begriffe "schwul" und "Homophobie" in den (auch nur) virtuellen Mund zu nehmen.

    Stattdessen verrenkt er sich mit dem völlig abgegriffenen, im Kern herabsetzenden und gerade NICHT (soziale, rechtliche...) GLEICHHEIT bezeichnenden und fordernden Begriff "Toleranz", den inzwischen vor allem rechte, homophobe Aggressoren so gern in den Mund nehmen, um deutlich zu machen, wer hier "die Volksmehrheit" ist und das Sagen hat und über Duldung oder Nichtduldung, über Menschsein oder Untermenschensein bestimmt. Und "Toleranz" bedeutet dann in aller Regel auch, munter weiterdiskriminieren zu können.

    Ein Begriff, der von sozial progressiven Kräften aus gutem Grund in keinem anderen halbwegs demokratischen Land, geschweige denn von den dortigen LGBTI-Communities, noch verwendet (toleriert?) wird.

    Aber auf Englisch heuchelt man dann ja "Support" für den "Pride Month" - nur unter keinen Umständen "Equality" (Égalité, Igualdad...) versteht sich!

    Dass in einem solchen (Geschäfts-) Umfeld kein schwuler Fußball-Profi jemals aus dem Schrank kommen (und am besten sowieso schon lange vorher aussortiert) wird, ist systemisch und genau so gewollt.
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