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Inspiriert von den Siebzigern
Debüt mit Harfen: Paradisia
"Sound Of Freedom" heißt das erste Album des britischen Trios, das mit wunderschönem Gesang überzeugt.

Paradisia sind Sophie-Rose Harper (Gesang), Anna Pesquidous (Harfe) und Kristy Buglass (Gesang, Keyboard), ein vom Stil der 70er-Jahre inspiriertes britisches Trio, das wunderschönen Gesang mit weichen Harfenklängen zu einem ganz eigenen Sound kombiniert (Bild: Jeff Boudreau)
- 8. Juni 2017, 07:27h 2 Min.
Paradisia sind Sophie-Rose Harper (Gesang), Anna Pesquidous (Harfe) und Kristy Buglass (Gesang, Keyboard), ein vom Stil der 70er-Jahre inspiriertes britisches Trio, das wunderschönen Gesang mit weichen Harfenklängen zu einem ganz eigenen Sound kombiniert.
Sophie-Rose und Kristy spielten ihr erstes gemeinsames Konzert 2010 mit der Punk-Band "Rum Shebeen" als Supportband in der Brixton Academy. Bei deren Hausparty fiel den beiden zufällig Annas Harfe auf und die gemeinsame Begeisterung für Joni Mitchell brachte die drei Musikerinnen schließlich zusammen. Seitdem haben sie die letzten fünf Jahre damit verbracht, gemeinsam an mehreren Musikprojekten zu arbeiten.
Nachdem sie mit diesen vorherigen Projekten intensiv getourt und Künstler wie Paolo Nutini und Bruce Springsteen im Hyde Park bei ihren Auftritten unterstützt hatten, verbrachten Paradisia 2015 einige Zeit in Berlin, um ihr Debütalbum aufzunehmen. Den Song "Warpaint" wählten sie als erste Single aus. Über den Titel sagt die Band: "Es ist ein Song über weibliche Solidarität und das Selbstbewusstsein, dass sie einem verschaffen kann. Es geht darum, auszubrechen, die Grenzen der weiblichen Konventionen zu durchschlagen. Unsere Kriegsbemalung aufzutragen und uns gemeinsam der Herausforderung zu stellen. Wenn Frauen sich zusammentun, geschieht etwas sehr Besonderes, alles ist möglich und darum geht es in diesem Song."
Idealistische und schöne Ästhetik

Das Debütalbum "Sound Of Freedom" von Paradisia ist am 26. Mai 2017 erschienen
Ein Cover von Bruce Springsteens "Dancing in the Dark" folgt auf "Warpaint" als zweite Single. "Es ist ein wunderschön geschriebener Song, bei dem wir in einem langsameren Tempo spielen, um die Aufmerksamkeit auf den Text zu lenken und mit unserer eigenen Interpretation zu zeigen, wie schön und traurig er ist", sagt die Band.
Der Name der Band ist ein Wort, das sie selbst als idealistische und schöne Ästhetik beschreibt, ein Raum weit weg von der Realität an einem Ort, der eine perfekte Brücke zwischen dieser Welt und einer träumerischen Utopie bildet, das Entgleiten in eine höhere Sphäre, die oft erst durch Musik zugänglich wird: Eskapismus. Ihre zugänglichen Texte, die von persönlichen Erfahrungen inspiriert sind, machen Paradisia zu einer Welt, in die fast alle entfliehen können.
Paradisia haben bereits Laura Mvula, Tom Jones und Birdy supportet und im Londoner Hyde Park sowie beim Green Man Festival (UK) performt. Zu ihren nächsten Konzerten zählen unter anderem Auftritte beim legendären Isle of Wight Festival (UK), dem Women of the World Festival (DE, als Opener für Imany) sowie Support-Shows für Michael Kiwanuka. (cw/pm)
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Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Offizielle Website von Paradisia
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