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Französischer Nationalspieler
Griezmann sagt schwulen Spielern Unterstützung zu
Der Fußballstar aus Frankreich meint, er würde sich outen, wenn er selbst schwul wäre. Außerdem gibt der 26-Jährige Auskunft, warum sich Fußballer gegenseitig so gerne auf den Hintern klopfen.

Antoine Griezmann wurde bei der Europameisterschaft 2016 zum besten Spieler des Turniers gekürt (Bild: RSTV)
- 8. Juni 2017, 12:36h 2 Min.
Der französische Nationalspieler Antoine Griezmann, der seit 2014 für den spanischen Spitzenclub Atlético Madrid arbeitet, hat in einem diese Woche veröffentlichten Interview mit "El País" erklärt, er würde schwule Spieler unterstützen. Auf die Frage, ob er sich selbst outen würde, wenn er schwul wäre, antwortete der 26-Jährige: "Ich denke, ich würde das tun. Aber natürlich ist das einfacher in der Theorie als wenn es jemanden wirklich betrifft."
Griezmann sagte weiter, er glaube, dass es seit Jahrzehnten kein Coming-out unter Profi-Fußballern gegeben habe, weil es im Sport "viele schlechte Menschen" gebe und Spieler Angst hätten, im Stadion beschimpft zu werden.
In dem Interview gab der Vize-Europameister von 2016 zu einer Reihe weiterer Themen Auskunft – etwa dazu, warum sich Spieler andauernd gegenseitig auf den Hintern klopfen. "Manchmal streicheln wir ja auch das Haar des Mitspielers. Das machen wir freilich nicht auf der Straße. Ich denke, wir klopfen uns auf den Hintern, weil dieses Körperteil der Hand am nächsten ist."
Griezmann ist kein Kuss-Fan
Außerdem verriet Griezmann, dass er kein Fan davon ist, Mitspieler nach einem Torerfolg auf den Mund zu küssen. Er habe das bislang noch nie getan – das könnte sich für den Stürmer aber bald ändern: "Ich mag das zwar nicht, aber ich werde das in einem Jahr tun, wenn wir die Weltmeisterschaft oder die Champions League gewinnen", versprach er.
Am vergangenen Wochenende hatte sich der deutsche Nationalspieler Mats Hummels bereits in der ZDFneo-Sendung "Schulz & Böhmermann" über das Coming-out schwuler Fußballer geäußert (queer.de berichtete). Der Innenverteidiger des FC Bayern antwortete auf die Frage, wie das Homosexualitäts-Tabu im Fußball aufgebrochen werden könne: "Einer muss den Anfang machen, irgendwer Großes." Er selbst habe allerdings keine Ahnung, wer in der Bundesliga schwul sei: "Von keinem einzigen weiß ich es." (cw)















Ich glaub ich muß jetzt erst mal duschen.