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Kommentare zu:
CSD-Veranstalter untersagen "Gays for Trump"-Paradewagen


#1 JadugharProfil
  • 09.06.2017, 12:31hHamburg
  • Ein ähnliches Szenario kann ich auch in Zusammenhängen mit homophoben religiösen Gruppen vorstellen, die beim CSD auftreten wollen und für die Kirchenoberhäupter zu demonstrieren, damit sie einen Segen bekommen. Im Wortlaut:: "Schwule für den Papst Benedikt etc.". Damit setzt man nur sich Läuse in den Schafspelz. Es besteht keine Pflicht, Leute, die dem CSD kontrapoduktiv entgegenwirken, auf dem CSD auch noch einzuladen um ihnen die Füße zu küssen.
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#2 Markusbln11Anonym
  • 09.06.2017, 13:27h
  • Der wunsch von rechtsaussen zur teinahme an csd zeugt von einem. Der gesellschaftlichen relevanz, die csd heute haben, und ihrer meinungsbildenden funktion. Die teilnahme erhöht die sypathiewerte.

    Zwei trittbrettfahrende gruppen wollen davon profitieren.

    A) wink-und grinsgranden, die sonst nichts für lgbt tun, aber am csd in eine kamera lächeln wollen. Eindach gesehen werden.

    B) rechtslastige gruppen, die andernorts dezidiert gegen lgbt agieren. Heute auf dem csd, morgen für schwulenheilung.

    Die gruppe (A) heisse ich willkommen. Dir gruppe (B) sollte verstehen, dass das proud to be gay eines csd nicht zur schwulenheilung und lehrverboten an schulen passt. Bleibt bei eurer kelle.
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#3 OutAndProud
  • 09.06.2017, 14:46h
  • Was Bürgerrechte angeht kann man nur sagen: von den USA lernen heißt siegen lernen.
    Die Gay Bewegung hat seit Stonewall und Milk (zu einer Zeit in der wir hier noch ängstlich im Schrank gesessen haben) gegen viel größere gesellschaftlichen Widerstände die "Ehe für alle" erkämpft.

    Weil die Bewegung dort radikaler und kompromissloser war und ist.

    Bei uns denken einige wir könnten mehr erreichen wenn wir Prälatinen zu Schirmherrinen machen.

    Bei uns leiden offenbar viele Gays unter dem Stockholm Syndrom, eine andere Erklärung habe ich langsam nicht mehr.
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#4 Flieder07Anonym
  • 09.06.2017, 17:09h
  • Flächendeckend sollten alle Veranstalter die in Deutschland einen CSD ausrichten allen Parteien vom CSD ausschließen insbesondere CDU, CSU, SPD, Linke, AFD und die Grünen. Im übrigen hat auch ein Pascha in Köln absolut nichts auf einen CSD zu suchen.
    Plakativ sollte dieses auch am jeweiligen CSD Tag begründet werden und zwar so groß das es auch die hintersten reihen lesen können. LGBTI sollte alle Parteien damit richtig abstrafen und dieses öffentlich kunttun. Udo
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#5 Paulus46Anonym
  • 09.06.2017, 17:31h
  • Auch wenn ich von Trump sehr wenig halte, aber ein Verbot von Fans von Trump geht natürlich bei CSDs nicht; solange Trump die Ehe für alle nicht attackiert, und das macht er nicht, habe ich nichts gegen Trumpfans auf CSDs einzuwenden, auch wenn ich Ihre Meinung nicht teile.
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#6 OutAndProud
  • 09.06.2017, 17:33h
  • Antwort auf #4 von Flieder07
  • Das ist doch Schwachsinn. Wir brauchen die Parteien zur Umsetzung unserer Rechte, oder wie willst du das sonst hin bekommen ?

    Es fällt mir schwer zu deinem Kommentar noch eine Inhaltliche Frage zu stellen, but TGIF........

    Sag mir bitte, das du die FDP zu recht einfach nur vergessen hast ?
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#7 OutAndProud
#8 OutAndProud
#9 Flieder07Anonym
  • 09.06.2017, 18:04h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • Jeder hat hier das Recht sich zu äußern.
    Aber es wird auch langsam mal Zeit das alle LGBTI und Freunde Flagge zeigen und endlich aufhören ständig Bitsteller zu spielen. Der CSD ist doch nur noch eine Partyveranstaltung unter den Decknamen Demonstration. Dieser eine Tag wäre aber mal eine schöne Möglichkeit zu zeigen , das wir nicht nur Weichspüler sind sondern Schwule Männer und Lesbische Frauen, Bi und Trans wir die gleichen Rechte haben wollen, nicht diskriminiert werden, nicht geschlagen und nicht gefoltert werden wollen nur weil wir Homosexuell sind. Und ja die FDP habe ich vergessen.
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#10 OutAndProud
#11 Flieder07Anonym
#12 userer
  • 09.06.2017, 18:52h
  • Antwort auf #7 von OutAndProud
  • Nee, unser Faschistenfreund hofft halt immer, dass er ein wenig so wirkt wie die Leute, mit denen er sich umgibt.
    Wenn er mit Trumplern oder CDUlern gesehen wird, hofft er, arriviert, sattelfest und akzeptiert zu erscheinen.
    Hier auf queer.de postet er ja wohl nur, weil er glaubt, dass seine Fassade dann ein wenig intellektueller aussieht.
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#13 OutAndProud
#14 ursus
#15 puschelchenProfil
  • 09.06.2017, 19:57hirgendwo in nrw
  • Antwort auf #3 von OutAndProud
  • "Was Bürgerrechte angeht kann man nur sagen: von den USA lernen heißt siegen lernen."

    Korrespondiert nicht wirklich mit dem Cruiserpranger in einem Kaff in Florida, weswegen der ein oder andere seinen Job verlieren wird (siehe Artikel von vor ein paar Tagen hier). Unter Bürgerrechten stelle ich mir was anderes vor.
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#16 OutAndProud
  • 09.06.2017, 20:31h
  • Antwort auf #15 von puschelchen
  • "Korrespondiert nicht wirklich mit dem Cruiserpranger in einem Kaff in Florida, weswegen der ein oder andere seinen Job verlieren wird (siehe Artikel von vor ein paar Tagen hier). Unter Bürgerrechten stelle ich mir was anderes vor."

    Ich sehe da keine Widerspruch sondern eine Bestätigung meiner These.

    Das weiße Amerika hatte unter Obama acht Jahre lang Schaum vorm Mund.

    Die haben sich jetzt, auch dank einer sehr schwachen demokratischen Kandidatin namens Clinton, gerecht in dem Trump gewählt wurde-

    Dadurch sind solche "Kaff" Übergriffe erklärbar (wohl bemerkt nicht tolerierbar oder entschuldbar)

    Dadurch werden aber die erkämpften Bürgerrechte wie die Ehe für alle (von der wir hier bislang nur trämen) nicht abgeschafft.
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#17 ursus
  • 09.06.2017, 20:57h
  • Antwort auf #6 von OutAndProud
  • "Wir brauchen die Parteien zur Umsetzung unserer Rechte,"

    klar. diese rechte können wir aber auch einfordern, ohne parteien als TEILNEHMER auf unsere CSDs einzuladen. die politische auseinandersetzung mit den parteien findet doch nicht nur statt (bzw. sogar gerade dann NICHT), wenn sich die parteien mit ihren wagen auf den CSDs breitmachen.

    mir hat noch niemand überzeugend erklärt, weshalb es total selbstverständlich sein sollte, die afd auszuladen, wenn man gleichzeitig andere parteien gerne willkommen heißt, die in den parlamenten die hand gegen unsere rechte heben.

    inwiefern sollte es irgendeinen politischen druck z.b. auf die SPD ausüben, wenn wir ihr die gelegenheit geben, sich mit einem dicken truck in der CSD-parade als super fortschrittlich zu inszenieren, während sie gleichzeitig den fortschritt aktiv verhindert?

    meinst du wirklich, die werden dann aus reiner dankbarkeit für unsere gastfreundschaft plötzlich mutiger? nö, die lachen sich ins fäustchen über unsere naivität und machen weiter wie bisher.
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#18 OutAndProud
  • 09.06.2017, 21:11h
  • Antwort auf #17 von ursus
  • Also aktuell würde ich nur Grüne und die LINKE einladen. Der Rest hat meiner Meinung nach neben einer Prälatin dort nichts zu suchen.

    "mir hat noch niemand überzeugend erklärt, weshalb es total selbstverständlich sein sollte, die afd auszuladen, wenn man gleichzeitig andere parteien gerne willkommen heißt,"

    ich denke mal du hast dich "unglücklich" ausgedrückt, oder willst du mir/uns sagen, wenn schon sollte auch die AFD eingeladen werden ?
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#19 Flieder07Anonym
#20 ursus
  • 10.06.2017, 00:20h
  • Antwort auf #18 von OutAndProud
  • "oder willst du mir/uns sagen, wenn schon sollte auch die AFD eingeladen werden ?"

    nein, das wollte ich sicher nicht. ich finde, dass der CSD überhaupt keine parteien als teilnehmer einladen sollte. gern als partner für kritische interviews (man braucht halt nur jemanden, der_die sich auskennt und es auch hinbekommt, im richtigen moment nachzuhaken) oder auf einem podium.

    aber eben nicht als teilnehmer. das ist keine parteiveranstaltung und keine kirchenveranstaltung.

    ich finde übrigens generell, dass wir uns gar nicht erst angewöhnen sollten, "politik" auf parteipolitik zu reduzieren (das ist jetzt nicht gegen dich persönlich gerichtet, sondern allgemein angemerkt). die parteien auf dem CSD tragen aber leider auch dazu bei.
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#21 OutAndProud
  • 10.06.2017, 02:47h
  • Antwort auf #20 von ursus
  • "(das ist jetzt nicht gegen dich persönlich gerichtet, sondern allgemein angemerkt)"

    Habe ich auch nicht so verstanden, darüber hinaus kann ich aber auch was "einstecken". Wer sich aus dem Fenster lehnt braucht sich nicht wundern wenn einem der Wind um die Nase weht -;)

    "ich finde übrigens generell, dass wir uns gar nicht erst angewöhnen sollten, "politik" auf parteipolitik zu reduzieren"

    Das sehe ich prinzipiell ähnlich. Mir geht nur auch das durchaus populäre und pauschale Parteien / Politiker bashing (was ich dir nicht unterstellen möchte) auf die Nerven.

    Das "unsere" Politik mehr als "Parteipolitik" sein sollte unterschreibe ich sofort.
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#22 TheDadProfil
  • 11.06.2017, 19:04hHannover
  • Antwort auf #9 von Flieder07
  • ""Jeder hat hier das Recht sich zu äußern.""..

    Stimmt..

    ""Aber es wird auch langsam mal Zeit das alle LGBTI und Freunde Flagge zeigen und endlich aufhören ständig Bitsteller zu spielen.""..

    Stimmt auch..

    ""Der CSD ist doch nur noch eine Partyveranstaltung unter den Decknamen Demonstration.""..

    Und nun die Preisfrage :
    Wenn das denn so wäre, wieso ist es Dir so wichtig zu dieser "Party-Veranstaltung" dann ausgerechnet diejenigen einzuladen, die den Präsidenten unterstützen der angekündigt hat die Gleichberechtigung wieder zu zerstören ?

    Mann KANN sich nicht dafür aussprechen (sollten "endlich aufhören ständig Bitsteller zu spielen.") den CSD "endlich wieder" zu einer echten Demonstration aufzuwerten, und gleichzeitig dann noch diejenigen einladen wollen, die die Intentionen dieser dann "endlich wieder echten Demonstration" unterminieren !

    Diese oxymorone Argumentations-Linie ist dann auch keine..

    Wenn man den CSD "wieder" politisieren will, dann MUSS man geradezu zielgerichtet genau diese Leute von der Teilnahme an diesem CSD ausschließen !

    Das gilt ebenso für die USA und diese Deppen die den Mr.Trump unterstützen, wie für die BRD und die Teilnahme von "Kirchen" und all ihren "Abkömmlingen", der FDP, der UNION und vor allem der "AFD" !
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