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Kommentare zu:
1.800 Euro Geldstrafe für homophoben Facebook-Kommentar


#1 Carsten 80Anonym
  • 09.06.2017, 21:37h
  • Richtig so!

    Das ist die einzige Sprache, die solche Fanatiker verstehen.

    Man hätte das ruhig auf die runde Summe 2000 Euro aufrunden können.
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#2 Flieder07Anonym
  • 09.06.2017, 22:27h
  • Ja Ja, vor Gericht ein bischen rumheulen, ein auf Mitleidstour machen, etwas Reue zeigen, mein Leben war ja so scheiße jammern und schwups Frei isa der süsse Muhamad. Wer solche Äußerungen macht der macht auch noch ganz andere Sachen. Wir nennen es Demokratie, Rechtstaat. Andere nennen Narrenfreiheit.
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#3 NursonebenbeiAnonym
#4 daVinci6667
  • 09.06.2017, 23:24h
  • Ich finde diese Strafe viel zu milde. Ok, er sucht im Moment eine neue Stelle und hat deshalb vermutlich nicht so viel Geld? Der Richter hätte auch entscheiden können dass er ein paar Wochen gemeinnützige Arbeit für eine LGBTI-Institution ableisten muss. Er arbeitet zur Zeit ja sowieso nicht.
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#5 giliatt 2Anonym
  • 10.06.2017, 01:45h
  • Tatsächlich eine milde Bestrafung....

    VERGASEN ist ein Begriff aus unrühmlicher Hitler-nationalsozialistischer Zeit.
    Mein Urgrioßonkel war allerdijngs Vorständler bei IG-Farben. Auf ihn geht zurück, im ersten Weltkrieg 1914/18 den GASKRIEG betrieben zu haben. Ebenso waren die Erzeugnisse seiner Firma tötend zu Hitlers Zeiten und als Schädlingsbekämpfungsmittel verharmlost.

    Stolz bin ich nicht desswegen.
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#6 tuuutProfil
  • 10.06.2017, 09:48hDelmenhorst
  • Leute, ich halte die Strafe auch für viel zu milde, aber eine Strafe in Höhe von 90 Tagessätzen bedeutet immerhin, dass er vorbestraft ist. D.h., jeder seiner potentiellen Arbeitgebern und künftigen Vermietern wird von seiner Schandtat anhand seines polizeilichen Führungszeugnisses erfahren.
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#7 Sven100Anonym
  • 10.06.2017, 11:03h
  • "Muzaffer ist ein türkischer männlicher Vorname arabischer Herkunft mit der Bedeutung der ewig Siegreiche oder der Ewige Sieger."

    aus Wikipedia
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#8 Taemin
  • 10.06.2017, 11:42h
  • Die Frage drängt sich auf, ob die Strafe auch so milde ausgefallen wäre, wenn da vom Vergasen von Juden die Rede gewesen wäre. Immerhin ist es erstaunlich, dass sich ein Staatsanwalt gefunden hat, den Fall anzuklagen, und eine Richterin, den Mann zu verurteilen. Üblicherweise gilt in Deutschland Volksverhetzung gegen Schwule nicht als strafwürdig,sondern als Ausdruck der Religionsfreiheit.
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#9 Patroklos
  • 10.06.2017, 12:37h
  • Die Geldstrafe ist lächerlich gering, das Zehnfache hätte dem Typen viel weher getan!
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#10 goddamn liberalAnonym
#11 Mark SkernehardtAnonym
  • 10.06.2017, 13:53h
  • Ich finde die Strafe nicht zu milde und bin froh, dass die deutschen Gerichte in solchen Fällen nicht mit Kanonen schießen.

    Was hätte man denn davon, wenn das Leben des Mannes durch Haftstrafe oder ultrahohe Geldstrafe von den Füßen auf den Kopf gestellt würde?
    Seine Lektion gelernt hat er mit den 1800Euro vermutlich auch so.
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#12 JustusAnonym
  • 10.06.2017, 14:33h
  • Ich hoffe sehr, dass man den im Auge behält und falls er nochmal durch sowas auffällt, muss die Strafe noch deutlich härter ausfallen. Solange, bis er es kapiert und aufgibt.

    Der Rechtsstaat (und damit die Demokratie) kann nur funktionieren, wenn er beweist, dass ER am längeren Hebel ist.
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#13 LanddeslaechelnsAnonym
#14 ThyronimusAnonym
#15 AlexAnonym
  • 11.06.2017, 03:13h
  • 1800 Euro mögen den gesetzten Herren hier mit festem Job und Einkommen als zu wenig vorkommen. Für einen Arbeitslosen sieht die Sache ganz anders aus.
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#16 JunikäferAnonym
  • 11.06.2017, 05:55h
  • Antwort auf #15 von Alex
  • Iwo, für läppische 1800 stehen viele noch nicht einmal morgens auf, geschweige denn, dass sie täglich vier Wochen am Stück dafür arbeiten gehen würden. Netto natürlich, bei Brutto würden sie in hysterisches Lachen ausbrechen und dich fragen, ob du noch alle Nadeln an der Tanne hast hast. Man weiss schließlich, was man wert ist.

    Tjaja, die Geschichte ist unter anderem auch eine Geschichte von Klassenkämpfen. Immer noch oder immer wieder. Verstehen wie die Wirtschaft funktioniert, soll also dein Schaden nicht sein.

    www.glaeserner-abgeordneter.de/infotour/diaeten

    Wer gerade nach seiner beruflichen Bestimmung oder einer Neuorientierung sucht - wie wäre es mit der guten alten Tante Politik?

    Auch als Quereinsteiger gibt es bei Talent steile Aufstiegschancen und hat man die ersten acht Jahre erstmal geschafft, ist man stets gut abgesichert und versorgt bis ins hohe Alter, um sich entspannt der Muße des Lebens zu widmen.

    Außerdem suchen die hohen Damen und Herren
    gerade in allen Parteien händeringend begabten Nachwuchs. Am besten mit Charisma, Scharm und ordentlich Pfeffer im Hintern, darauf flippen die jungen Chicks und Boys.

    Nur nicht abschrecken lassen, die kochen alle nur mit Leitungswasser und sogar Old McDonald hat´s geschafft, warum also nicht auch du?
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#17 FliegentotAnonym
  • 11.06.2017, 11:12h
  • Ich halte eine Geldstrafe für unangebracht. Gemeinnüzige Arbeit und nicht so knapp wäre m.E. wesendlich nachaltiger.
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#18 seb1983
  • 11.06.2017, 11:32h
  • Antwort auf #17 von Fliegentot
  • Ich bin auch kein großer Fan von immer nur immer länger wegsperren. Sozialstunden finde ich aber sehr interessant, es gibt massenhaft Tätigkeiten die auch ungelernte Personen ausführen können, und wenn es nur Müll aufsammeln oder Kaugummis von Steinen kratzen ist.
    Wenn das nicht eingehalten wird: Sozialleistungen kürzen und stattdessen Lebensmittelgutscheine ausgeben.
    Wer sich asozial benehmen will der sollte auch so behandelt werden!
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#19 Homonklin44Profil
  • 11.06.2017, 11:34hTauroa Point
  • Der kann sich glücklich schätzen. Mit 1800 Euro ist der gut weggekommen.

    Mein Bruder musste erheblich mehr bezahlen, allerdings kam zu dem Spruch über das vergast werden müssen noch einiges andere dazu und schließlich der Mordversuch, Missachtung diverser Grundrechte, Post öffnen, und dass er ein passionierter Fascho ist, tat da wohl auch sein Scheffelchen bei.
    Als Schwuler hat man in seinen Augen ebensowenig Lebensrecht wie als Arbeitsloser oder Behinderter.
    Wenn man das jedes mal angezeigt hätte, was da die 16 Jahre vorher lief, hätte er wohl sein halbes Leben lang für umsonst arbeiten dürfen.

    Man fragt sich schon mal, ob es manche von denen nicht auch verdient hätten.
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#20 TheDadProfil
  • 11.06.2017, 17:45hHannover
  • ""Staatsanwalt Jan Büermann warf dem Angeklagten in seinem Plädoyer vor, "Homosexuellen das Lebensrecht abgesprochen" und "zum Hass aufgestachelt" zu haben. Da G. bislang allerdings nicht straffällig geworden sei nur in jungen Jahren fiel er zweimal wegen Schwarzfahrens auf -, plädierte er für eine Strafe, die nicht im polizeilichen Führungszeugnis auftaucht.""..

    Mal so zum Nachdenken..
    Wenn das so wäre das Strafen nicht im Führungszeugnis auftauchten..
    woher weiß dann der Staatsanwalt von den Schwarzfahrten in "jungen Jahren" ?

    Damit erledigt sich dieser Anflug eines "wir wollen dem jungem mann seine zukunft nicht verbauen" als pseudo-Argument für die anwesende Presse..

    Ansonsten bleibt anzumerken daß dem jungem Angeklagtem neben der Geldstrafe auch die Auflage hätte erteilt werden können für 2 Jahre kein neues Facebook-Profil zu betreiben..

    Der eingeschränkte Zugang zu solchen Foren hat wahrscheinlich mehr Einfluß auf solche Menschen, als eine deutliche Geldstrafe..
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#21 TheDadProfil
  • 11.06.2017, 17:52hHannover
  • Antwort auf #1 von Carsten 80
  • ""Man hätte das ruhig auf die runde Summe 2000 Euro aufrunden können.""..

    Mal abgesehen davon das auch 1.800 Euro eine "runde Summe" sind, richten sich Geldstrafen nach Tagessätzen die sich aus dem Einkommen des Angeklagten errechnen..
    Zugrunde gelegt wird dabei die Summe die ein Mensch durch dieses Einkommen pro Tag abzüglich Miete oder Unterhaltszahlungen für sich "frei zur verfügung" hat..

    Hier kann man dann also von 90 Tagessätzen zu je 20 Euro ausgehen..

    Es ist schon erheblich, wenn ein Mensch für jeden Tag des Monats 20 Euro zur Verfügung hat....
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#22 TheDadProfil
  • 11.06.2017, 18:01hHannover
  • Antwort auf #6 von tuuut
  • ""Leute, ich halte die Strafe auch für viel zu milde, aber eine Strafe in Höhe von 90 Tagessätzen bedeutet immerhin, dass er vorbestraft ist.""..

    Ist er nicht..
    Steht auch so im Artikel..
    Was hat Dich davon abgehalten das zu lesen ?

    Geldstrafen werden BIS ZU 90 Tagessätzen NICHT in das Bundeszentralregister eingetragen..

    Das geschieht erst mit dem 91. Tagessatz..
    Und dann bleiben selbst dann solche Eintragungen nicht "ewig" bestehen, sondern werden nach dem Bundeszentralregister-Gesetz nach bestimmten Fristen wieder gestrichen..

    Ein Geldstrafe ist bis zu 360 Tagessätzen möglich, und bleibt dann nach der Bezahlung für maximal 2 Jahre eingetragen..

    Wer die Geldstrafe nicht bezahlt geht für jeden Tagessatz ersatzweise einen Tag in Haft..

    Kleiner Tipp..
    Wer eine Geldstrafe über 91 Tagessätze nicht bezahlt und sie "absitzt" erhält dann auch keinen Eintrag im Bundeszentralregister, denn solche "Kurzzeit-Strafen" unter einem Jahr werden auch nicht eingetragen..
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#23 ursus
  • 11.06.2017, 18:01h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • "Wenn das so wäre das Strafen nicht im Führungszeugnis auftauchten..
    woher weiß dann der Staatsanwalt von den Schwarzfahrten in "jungen Jahren" ?"

    staatsanwält_innen gucken nicht ins führungszeugnis, sondern ins zentrale staatsanwaltschaftliche verfahrensregister. darin werden auch bußgeldverfahren erfasst.
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#24 TheDadProfil
#25 TheDadProfil
  • 11.06.2017, 18:31hHannover
  • Antwort auf #23 von ursus
  • ""staatsanwält_innen gucken nicht ins führungszeugnis, sondern ins zentrale staatsanwaltschaftliche verfahrensregister. darin werden auch bußgeldverfahren erfasst.""..

    Das stimmt allerdings..
    Und Register sind die Lebensgrundlage für Bürokraten..

    Wobei sich hier im Raum Hannover eine Besonderheit breit gemacht hat nach der sämtlichen Schwarzfahrern auch ein Bußgeldverfahren droht, selbst dann wenn sie die "erhöhte beförderungspauschale" von inzwischen 60 Euro bezahlen, und sie in einem Register bei den Verkehrsbetrieben landen..
    Wer hier dann "aus versehen" mal schwarz fährt weil er die Monatskarte zu Hause vergessen, oder einen Tag zu spät verlängert hat, und sich das dann binnen eines Jahres wiederholt, gilt dann ebenfalls schon als "permanenter Schwarzfahrer"..
    Ich finde hier haben sich die Sichtweisen in erheblichem Maß reichlich verschoben..
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#26 Patroklos
#27 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 22:38hHannover
  • Antwort auf #26 von Patroklos
  • ""Nein, ist er nicht, denn in den meisten Postings zu diesem Artikel wird auch die niedrige Geldstrafe moniert bzw. beanstandet!""..

    Und weil andere schon nicht nachdenken, oder in ihrem Nicht-Wissen über die Gründe für die Höhe von Geldstrafen, Unsinn schreiben, siehst Du dich dazu veranlasst, ebenso zu handeln ?

    Mitläufer..

    Im StGB und in der StPO ist erklärt wieso es Grenzen für Geldstrafen gibt, und nach welchen Kriterien die erlassen wurden..
    Das kann man nachlesen..
    Eine Geldstrafe richtet sich nach dem Einkommen des Täters..
    Verdient Jemand Eine Million Euro im Monat fällt die auch entsprechend höher aus..
    Hier verfügt der Täter offenbar über keine Million Euro, sondern nur über Arbeitslosen-Unterstützung..

    Weder Haftstrafen noch Geldstrafen sind dazu da einen Angeklagten Physisch, Psychisch oder Wirtschaftlich zu vernichten !

    Deine hier immer wieder kolportierten billigen Rache-Phantasien haben absolut nichts mit dem Gedanken der Gleichen Rechte für Alle zu tun !

    Es gibt kein "Sonderrecht" für "Böse Buben"..

    Es gibt ein Strafrecht..
    Das gilt für die "Bösen Buben", aber eben auch für Dich !

    Benimm Dich also, denn sonst schreibt eines Tages vielleicht ein Anderer Nicht-Nachdenkender den Satz über Dich :
    Diese Geldstrafe hätte aber auch mal sehr viel höher ausfallen dürfen..
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