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Fußball

USA: Religiöse Nationalspielerin wollte offenbar kein Pride-Trikot tragen

Jaelene Hinkle macht aus ihrer Ablehnung der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben keinen Hehl. Vor wenigen Tagen blieb sie sogar Nationalspielen fern, in denen ihr Team im CSD-Look auflief.


Jaelene Hinkle ließ zwei Spiele im Regenbogen-Nationaltrikot aus

  • 13. Juni 2017, 15:15h 9 2 Min.

In sozialen Medien gibt es Kritik an der amerikanischen Fußball-Nationalspielerin Jaelene Hinkle. Der Grund: Die Abwehrspielerin hatte sich geweigert, an zwei Freundschaftsspielen in Skandinavien teilzunehmen, an denen das Nationalteam anlässlich der CSD-Saison ein spezielles Pride-Trikot getragen hat. Auf diesen Trikots wurden die Rückenummern in Regenbogenfarben dargestellt.

/ ussoccer | Das US-Nationalteam stellte die CSD-Trikots vergangenen Monat vor

Die 24-Jährige führte für die Absage "persönliche Gründe" an, erläuterte den Schritt aber nicht öffentlich. "Es ist unklar, ob die Entscheidung, die Pride-Trikots zu tragen, der Grund für die Absage war, aber das ist sehr wahrscheinlich", schrieb das schwul-lesbische Sportmagazin "Outsports".

Für diese Annahme spricht, dass Hinkle, die derzeit beim Club North Carolina Courage unter Vertrag steht, auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken immer wieder für ihren christlichen Glauben wirbt und damit ihre Ablehnung der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben begründet. So schrieb sie am 26. Juni 2015, dem Tag der landesweiten Ehe-Öffnung in den USA: "Diese Welt entfernt sich mehr und mehr von Gott… Alles, was noch von Gläubigen getan werden kann, ist weiterhin zu beten."

/ JaeHinkle_15
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Auf ihrer Instagram-Seite postete die Abwehrspielerin damals gleichzeitig ein Kreuz und erklärte, man könne bestimmte Bibelstellen nicht einfach ignorieren. Zum Widerstand gegen die Entscheidung des Supreme Courts rief sie indes nicht auf: Sie appellierte stattdessen an Christen, wegen der Öffnung der Ehe keinen "Tobsuchtsanfall" zu bekommen, sondern allen Menschen Liebe entgegenzubringen.

Probleme mit der ablehnenden Haltung von Hinkle schien es im US-Nationalteam, in dem in den vergangenen Jahren mehrere offen lesbische oder bisexuelle Fußballerinnen aktiv waren und sind, nicht gegeben zu haben. Immerhin stellte die Trainerin Jill Ellis, die seit 2013 mit einer Frau verheiratet ist, die 24-Jährige mehrfach auf.

Auf das Ergebnis wirkte sich die Abwesenheit Hinkles nicht aus: Gegen Schweden und Norwegen konnten die Amerikannerinnen am Donnerstag und Sonntag mit je 1:0 gewinnen.

Auch in Deutschland zeigten sich der Spitzen-Fußball zuletzt in Regenbogenfarben: So trug Nilla Fischer vom VfL Wolfsburg beim DFB-Pokalendspiel Ende Mai in Köln als Kapitänin erstmals eine Regenbogenbinde (queer.de berichtete). Gut zwei Wochen später erschien Nationalspieler Julian Draxler beim Freundschaftsspiel gegen Dänemark ebenfalls mit einer Kapitänsbinde in CSD-Farben (queer.de berichtete). (dk)

#1 RobinAnonym
  • 13.06.2017, 17:44h
  • Wenn die ihre "Religion" über Menschenrechte, über Mannschaftsgeist und über ihren Sport stellt, soll sie halt fernbleiben.

    Dann muss man sich allerdings auch fragen, ob die ihren Platz in der Nationalmannschaft zu Recht hat, wenn die persönliche Vorbehalte (um nicht zu sagen, ihren Hass) über die Mannschaft stellt.
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#2 PatroklosEhemaliges Profil
  • 13.06.2017, 21:48h
  • Der Fußballverband der USA sollte diese Trulla mal sofort aus der Frauennationalmannschaft werfen!
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#3 Fredinbkk
  • 14.06.2017, 03:08hBangkok
  • Hinkel (im fraenkischen ,Bezeichnung fuer (dummes) Huhn)..

    hat die Zeit in welcher ihre Mitspielerinen auf den "Feld" waren sicherlich genutzt um zu beten...
    vielleicht hat sie ja sogar mit dem "HERRN" geskypt ....

    Wer die Welt erschaffen hat sicherlich auch einige Kontaktadressen im Netz...

    wer sie kennt -bitte mitteilen...habe Fragen an den "HERREN"bezgl.
    Maria als Leihmutter ,schwulem Sohnemann,sprechenden Schlangen,
    rumlaufenden Toden und vielem mehr

    ..wir wollen doch die Bibel woertlich nehmen ...gell
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