Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=29047
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Bernd Fabritius: Ich stimme für die Ehe für alle


#1 PatroklosEhemaliges Profil
#2 goddamn liberalAnonym
#3 AnnoymAnonym
#4 Julian SAnonym
  • 14.06.2017, 19:31h
  • Zumindest dieser eine CSU-Abgeordnete hat mehr Anstand und Rückgrat als alle SPD-Abgeordneten zusammen...

    Die SPD'ler geben ihr verfassungsmäßiges Grundrecht auf Freies Mandat freiwillig auf und verstecken sich lieber hinter einer angeblichen Koalitionsdisziplin.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Flieder07Anonym
  • 14.06.2017, 20:30h
  • So ein Dummes gesäusel, entweder # Ehe für alle# oder garnichts. Aber so ein zwischending darf es einfach nicht geben. Einfach nur Dumm was dieser CSU Typ da von sich gibt.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 RobinAnonym
  • 14.06.2017, 20:42h
  • Antwort auf #4 von Julian S
  • Tja, die Leute mit Anstand, für die das "S" in SPD noch eine Bedeutung hatte, haben die SPD doch spätestens unter "Genosse der Bosse" Gerhard Schröder verlassen.

    Oder allerspätestens, als die SPD ernsthaft einen Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten gekürt hat.

    Und Sigmar Gabriel, Martin Schulz, etc. stehen auch alle in derselben Tradition. Wer meint, dass Martin Schulz anders sei, möge sich erinnern, dass er seit 1999 dem Bundesvorstand und dem Parteipräsidium der SPD agehört. Egal ob Agenda 2010, Hartz IV, Öffnung des Wohnungsmarkts für Heuschrecken-Investoren, Waffenexporte an Diktatoren, etc. - der hat das alles mindestens mitabgesegnet oder teilweise sogar befürwortet. Und jetzt spielt der Wolf im Schafspelz und hat vor der Wahl Kreide gefressen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 GüntherkeksAnonym
  • 14.06.2017, 23:05h
  • Das brächte doch jetzt gar nichts. Allenfalls würde er damit seinen Platz bei der nächsten Wahl riskieren, wenn er den nicht schon verloren hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 PositivAnonym
  • 14.06.2017, 23:32h
  • Das ist ein starkes Statement. Wenn es auch nur eine Person ist, aber diese Stimme zählt. Drücken wir die Daumen, dass noch weitere aus dem Bundestag der Ehe für alle zustimmen - schließlich lohnt es sich auch für alle.

    Ich bleibe weiterhin optimistisch, denn in den letzten zwei Monaten hat sich was getan: Prälatin Arnold in ihrem Grußwort und ihrem Einsatz, die Kirche in Berlin, die die Tore für moslemische LSBTTIQ öffnet, der Druck im Bundestag die Ehe für alle abzustimmen, und eine weitere Kirche, die sich zu pro-LSBTTIQ bekennt.

    Kleine Schritte, aber immerhin Schritte.
    Ich bin gespannt auf das Wahlergebnis im September - es sollte sich auch da zeigen, dass die Äußerungen ernst gemeint sind und die Bürger entsprechend wählen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 hrdztfzhzfdhfAnonym
  • 15.06.2017, 02:10h
  • Es ist Wahlkampf, da ist es doch offensichtlich Kalkül der Union ihre schwulen Masochisten zu missbrauchen und an die Front zu schicken um die Union "schwulenfreundlich" aussehen zu lassen.

    Wer als Schwuler in der CDU oder CSU ist, hat sowieso nicht alle Tassen im Schrank.

    Am Ende bringt es überhaupt nichts wenn ein paar wenige schwule Abgeordnete aus der Union für die Ehe für alle stimmen, solange Union und SPD mehrheitlich dagegen stimmen. Union und SPD haben weit mehr als zwei Drittel der Sitze im Bundestag.

    In meinen Augen ist die SPD hauptschuldig an der Blockade der Eheöffnung, da die SPD die Eheöffnung schon 2013 fest versprochen hatte, jetzt aber das genaue Gegenteil davon tut. Die Union ist eine religiöskonservative Partei und da überrascht es wenig, dass die Union gegen die Ehe für alle ist. Dass aber die SPD die rechtliche Diskriminierung duldet und beim Blockieren der Ehe für alle mitmacht, ist eine weitere enorme Beschädigung der angeblichen sozialdemokratischen Identität der SPD. Eigentlich wäre es die Aufgabe der SPD die Ehe für alle kompromisslos durchzusetzen. Doch sie tut es nicht. Ein Verstoß gegen Artikel 1, Artikel 3 und Artikel 38 des Grundgesetzes.

    Auch die Sache mit Hartz-IV war eine ähnlich enorme Beschädigung der SPD. Denn eigentlich sollte doch die SPD für die sozial Schwachen kämpfen, gemäß angeblicher sozialdemokratischer Identität. Doch Pustekuchen, die SPD unterstützt die Sanktionierung von Hartz-IV-Empfängern unter das Existenzminimum bei lächerlichen "Vergehen". Das Grundrecht der sozial Schwachen auf ein menschenwürdiges Existenzminimum ignoriert die SPD einfach. Ein Verstoß gegen Artikel 1 und Artikel 20 des Grundgesetzes. Das ganze Hartz-IV-System ist ein perverses System gegen die Schwächsten der Gesellschaft. Schröder hat damit sowohl seine Partei und die sozial Schwächsten kaputtgemacht. Am schlimmsten ist, dass die SPD den Fehler nicht wirklich einsehen will, sondern sich an geschönten Arbeitsmarktdaten ergötzt, die jedoch nicht die Realität widerspiegeln, weil die SPD im Bundestag viele Male für Gesetze gesorgt hat, die es der SPD erlauben die Arbeitsmarktdaten immer stärker zu schönen. Die SPD hat den Billiglohnsektor erst massiv ausgebaut, damit Millionen Menschen in die "Armut trotz Arbeit"-Falle geschickt und dann später einen mickrigen Mindestlohn eingeführt, der nichtmal für eine Rente über Mindestsicherung reicht. Das ist so wie wenn man jemandem ein ganzes Brot wegnimmt und dann im Rampenlicht demjenigen einen Krümel zurückgibt und sich dann als Wohltäter in Szene setzt. Einfach nur lächerlich.

    Die SPD ist für alle Menschen, die das Grundgesetz befürworten, unwählbar.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 15.06.2017, 06:18h
  • zu leicht vergessen politiker und wir "zuschauer", dass die parlamentarier im bundestag weder einer partei noch einer lobby verpflichtet sein sollen, sondern ihrem gewissen.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 GüntherkeksAnonym
#12 RobinAnonym
#13 PatroklosEhemaliges Profil
#14 Rosa SoliAnonym
  • 15.06.2017, 10:00h
  • Wenn es eine freie Abstimmung im Bundestag gäbe, dann würden gewiss 50 bis 70 Abgeordnete der Unionsfraktion für die Eheöffnung stimmen - schätze ich.

    Die beiden Fraktionsführer Kauder und Oppermann wissen, dass es auch bei einer nicht freigegebenen Abstimmung zahlreiche Ja-Stimmen aus ihrer jeweiligen Fraktion geben würde, bei der SPD wohl mehr als bei der Union. Ich vermute, dass das der Grund ist, warum eine Abstimmung über den Oppositionsantrag auf jeden Fall verhindert werden soll. Die Fraktionsspitzen wissen, dass es für viele Abgeordnete dann kein Halten mehr gibt. Sie können die Fraktionsdisziplin in dieser Frage langsam nicht mehr aufrecht erhalten. Also verhindert man die Abstimmung, dann gibt es auch keine solche Situation.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 RobinAnonym
  • 15.06.2017, 10:13h
  • Antwort auf #13 von Patroklos
  • Richtig, müssen tut sie das nicht, da Wahlzusagen leider nicht einklagbar sind.

    Aber wenn sie das nicht tut, darf sie sich halt auch nicht wundern, wenn sie ihre Wähler verliert.

    Denn wenn die Wähler nach der Wahl das Gegenteil von dem bekommen, was eine Partei vor der Wahl zusagt, wählt man natürlich lieber zuverlässigere Parteien.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#16 JustusAnonym
  • 15.06.2017, 10:51h
  • Antwort auf #13 von Patroklos
  • Woran soll sich eine Partei denn sonst messen, wenn nicht an ihren eigenen Aussagen?

    Wenn eine Partei nicht mal ihren eigenen Aussagen Beachtung schenkt, ist es schon weit gekommen. Dann ist man endgültig in der Beliebigkeit und völligen Unglaubwürdigkeit angelangt.

    Diesen Zustand hat die SPD schon seit einiger Zeit erreicht...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#17 Taemin
  • 15.06.2017, 11:37h
  • Da ist er weiter als seine SPD-Kollegen. Der hiesige direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete, ein Herr Herzog, hat die Gleichstellung im Adoptionsrecht bei der Bundestagsabstimmung abgelehnt, obwohl seine Partei ja bekanntlich 100% Gleichstellung versprochen hatte. Ich hoffe, dass dieser Lügner und Wahlbetrüger im September sein Mandat verliert, und wünsche Herrn Fabritius, dass er sobald es drauf ankommt auch tatsächlich handelt wie er jetzt redet.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 daVinci6667
  • 15.06.2017, 13:37h
  • Ich stimme meinen Vorrednern zu. Das ist ein echter Mann mit Rückgrat und Eiern. Solche Politiker haben unseren tiefen Respekt verdient.

    Konservativ zu sein ist grundsätzlich positiv, solange man die soziale Komponente nicht vergisst. Das Problem ist nur, vor allem deutschsprachige "Konservative" sind leider nicht nur konservativ, sondern oftmals zumindest braun angehaucht, sonst würden sie unsere Menschenrechte nicht mit Füssen treten.

    Die Umwelt zu schützen (conservare!) ist per se sehr konservativ, ebenso alles was einem lieb und teuer ist, eben z.B Ehe und Familie. Regenbogen-Familien sind genauso Familien.

    Es ist also eine sehr konservative Forderung dass jeder der/die jemanden liebt diesen auch heiraten und eine Familie mit Kindern gründen kann. Die meisten Konservativen weltweit haben das längst realisiert.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 Tommy0607Profil
  • 15.06.2017, 17:58hEtzbach
  • Dann soll er das mal bei seinen Christlichen Parteifreunde durch setzen . Und DIE sollen nicht immer auf ein komisches Bauchgefühl hören . Denn Deutschland ist ja angeblich modern und tolerant . Und wenn es andere Länder in Europa können ; warum hier nicht ? Oder hat eine "Gewisse" Kirche soviel Einfluss in der Politik ? Eigentlich sollte Glauben und Politik getrennt sein . Hat schon ein gewisser Prophet Jesus gesagt .
  • Antworten » | Direktlink »
#20 qrwsfedsfedfsdAnonym
  • 15.06.2017, 18:37h
  • Alle, die diesen CSU-Politiker in den Himmel loben, weil er für das Einzige ist, was grundgesetzkonform ist, sollten mal darüber nachdenken warum so ein Statement gerade jetzt und nicht 2014 oder 2015 gekommen ist.

    Na, fällt der Groschen?

    Genau! Im September ist Bundestagswahl! Und sowohl CDU als auch CSU wollen sich homofreundlich zeigen und missbrauchen die schwulen, masochistisch veranlagten Parteikollegen aus den eigenen Reihen indem sie sie an die Wahlkampffront schicken und genau sowas sagen lassen.

    Im Jahr 2013 war bei CDU und CSU genau dasselbe Phänomen zu sehen. Da hat beispielsweise die CDU ihren schwulen, masochistisch veranlagten Parteikollegen Kaufmann an die Wahlkampffront geschickt, um der CDU einen homofreundlichen Anstrich zu geben.

    Wacht auf, Leute!

    Ihr jubelt diesen CSU-Bundestagsabgeordneten in den Himmel und fallt damit genau auf die Strategie der Union rein. Die Union lacht sich doch ins Fäustchen wie sie euch auf diese Weise verarscht!

    Wacht auf, ihr werdet hier verarscht! Die Aussagen von Fabritius sind nacktes Kalkül der Union, um Wählerstimmen zu fangen. Nach der Bundestagswahl wird die Union wieder mit stramm homogleichstellungsfeindlichen Aussagen und Blockade der Gleichstellung auffallen.

    Wacht auf und lasst euch nicht mehr verarschen!

    Peinlich ist nur, dass die schwulen Masochisten aus CDU und CSU das mit sich machen lassen und das einige Homos aus der Bevölkerung darauf reinfallen, weil sie diese Wahlkampfstrategie der Union nicht durchschauen.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 Markus11blnAnonym
  • 15.06.2017, 22:27h
  • Ein Mann mit Rückgrat!

    Und ein Vorbild, für die LGBT-Community und darüber hinaus.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 23:40hHannover
  • Antwort auf #20 von qrwsfedsfedfsd
  • Natürlich ist es "peinlich" aus einer Abstimmung im Bundestag von der noch nicht einmal sicher ist ob sie überhaupt stattfindet eine Wahlentscheidung abhängig zu machen..

    Gleichwohl ist Herr Fabritius Mitglied des CSU, und die tritt in 15 der 16 Bundesländer gar nicht zur Bundestagswahl an, der "Schaden" der sich aus solchen "Überlegungen zu Wahlentscheidungen" ergeben könnte, wird sich also in Grenzen halten..

    Wie auch bei der CDU..
    Ich halte das Potentials abweichender Parlamentarier aus CDU und CSU die mit der Opposition für die Ehe-Öffnung stimmen würden für nicht viel größer als 40..

    Es kommt also immer noch auf die SPD-Parlamentarier an, und wie sie die Frage ihres Wahlversprechens der
    "100-%-Gleichstellung nur mit uns"
    beantworten werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 RobinAnonym
  • 16.06.2017, 08:43h
  • Antwort auf #20 von qrwsfedsfedfsd
  • 1. Ich gestehe jedem Menschen zu, dazu zu lernen.

    2. Wir sollten froh für jeden sein, der auf unserer Seite steht und dann nicht maulen, dass er das nicht eher gesagt hat. Und in seiner Partei macht er sich mit diesem Ausscheren nicht viele Freunde und riskiert vielleicht sogar seine politische Karriere.

    Kann man nicht einfach mal dankbar sein, dass er sich so deutlich positioniert?! Damit kann er auch in Bayern viele Menschen (gerade CSU-Wähler) zum Nachdenken bringen.

    3. Auch wenn es spät kommt: das ist immer noch mehr als bisher von der SPD kam. Oder siehst Du irgendwelche SPD-Politiker, die sich öffentlich hinstellen und sagen, dass sie für die Eheöffnung stimmen werden?

    Nein, die SPD versteckt sich nur hinter der Union und verschweigt dabei, dass die Union gar nichts könnte, wenn die SPD ihr nicht die Mehrheiten dafür sichern würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#24 PierreAnonym
  • 16.06.2017, 10:23h
  • Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer. Aber es ist ein Anfang.

    Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

    Und das ist mehr, als bisher von der SPD zu erleben war.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 LeserchenAnonym

» zurück zum Artikel