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- 05. Juni 2005 1 Min.
Zürich Mit einer klaren Mehrheit haben die Schweizer am Wochenende in einem Referendum ein Gesetz über die eingetragene Partnerschaft lesbischer und schwuler Paare angenommen. 58 Prozent stimmten für das Partnerschaftsgesetz, 42 Prozent lehnten es ab. Die Schweiz ist damit das erste Land der Welt, das die "Homo-Ehe" per Referendum anerkennt. Am deutlichsten war die Zustimmung in den Kantonen Basel-Stadt (68,6%) und Basel-Landschaft (65,9%). Dahinter folgte Zürich (64,3%), wo sich homosexuelle Paare nach kantonalem Recht bereits registrieren lassen können. Widerstand regte sich den ländlichen und katholischen Kantonen der Deutschschweiz. Am stärksten abgelehnt wurde das Partnerschaftsgesetz in Appenzell Innerrhoden (58,4% Nein-Stimmen), im Wallis (55,2%) sowie in den Kantonen Tessin (53,2%), Thurgau (52,3%) und Uri (51,8%). Das neue Gesetz ermöglicht es Schwulen und Lesben, ihre Partnerschaft auf dem Zivilstandsamt registrieren zu lassen. Für die eingetragenen Paare gelten weitgehend die gleichen Rechte und Pflichten wie für Hetero-Ehepaare, namentlich betreffend Vorsorge, Erbrecht und Steuern. Keinen Zugang haben sie zur Adoption und zu Methoden der künstlichen Fortpflanzung. Mit seinem Entscheid folgten die Schweizer Bürger dem Bundesrat, dem Parlament und dem Großteil der Parteien und Organisationen. (pm)















folgt man der queer.de-redaktion gibt es drei mögliche "gegner" im klassenkampf gegen uns schwule: 1) die deutsch-schweizer 2) die katholiken 3) die landbevölkerung
aber mal ehrlich: kommen diese drei zusammen, sehen wir glaub ich wirklich alt aus...