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Kommentare zu:
Auch Maas macht Ehe-Öffnung zur Koalitionsbedingung


#41 Tim RothAnonym
  • 25.06.2017, 12:20h
  • Ich werde im September CDU wählen, denn im Grunde war die Arbeit der Regierung ja ganz in Ordnung (Stichwort: Flüchtlingskrise) und wenn es eine neue CDU/SPD Koalition gibt, dann wird's diesmal wohl auch die "Ehe für Alle" geben und ich kann endlich meinen Freund heiraten.

    Stabilität, Kontinuität, Verlässlichkeit. Darum geht's doch.
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#42 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.06.2017, 12:35h
  • Antwort auf #31 von Pavel Korbel
  • Pech nur, dass die Zeichen auf Jamaika-Koalition stehen, denn ein weiteres Mal schwarz-"rot" will niemand in diesem Land. Die sog. "Sozialdemokraten" haben sich mehrfach aus diversen Gründen unbeliebt und unwählbar gemacht, Mutti und ihr schwarzer Block lacht sich ins Fäustchen, die FDP erlebt ein Comeback und die Grünen werden trotz Stimmverluste als dritter im Bunde gebraucht.

    Die Linke ist außen vor mangels geeignetem Koalitionspartner, und die AfD ist nur eine inhaltsleere Neofaschistenpartei, die Probleme durch Erklärung missliebiger Menschengruppen zu Sündenböcken zu lösen trachtet.

    Kurz: das einzige, was übrig bleibt, istdie Schwampel.
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#43 herve64Ehemaliges Profil
#44 Paulus46Anonym
  • 25.06.2017, 12:41h
  • Antwort auf #25 von Verräter-Watch
  • Verräter-Watch alias Brunne-Verarscher alias ...
    "Also 1998 nochmal Kohl?

    Ja in den 1990er habe ich die CDU gewählt und fand Kohl insbesondere zu Wendezeiten sehr gut. Damals 1990 habe ich mein Abitur gemacht, und bei meinen ersten Wahlen mit 18 dann 1990 Kohl gewählt und fuhr dann in den Osten, wo wirklich die LINKEN mit der SED einen total runtergewirtschafteten Staat hinterlassen hat. Die Innenstädte von Magdeburg, von Halberstadt, usw., die Bürgersteige, die Brücken, die Autobahnen, usw. es war dort ALLES SCHROTT. Da hatte man Sorgen, das man mit seinem Auto auf den Straßen in derart große Schlaglöcher fuhr, das war wirklich alles marode dort. Und der Osten fuhr noch mit Trabbis und die Menschen waren froh, dass sie die Linke SED "besiegt" hatten.

    Nicht ohne Grund musste der Solidaritätszuschlagdann eingeführt werden und der Aufbau des Ostens Deutschlands hat uns MILLIARDEN und noch mehr MILLIARDEN an Steuergeldern gekostet. Das verdanken wir einem LINKEN POLITIKSYSTEM der SED, dessen Rechtsnachfolger die Linkspartei heute ist. UND daher lehne ich aus diesen Erfahrungen aus meiner Jugend-/Schulzeit und Studentenzeit aus den frühen 1990er sozialistische Parteien ab und wähle auch die Linkspartei nicht, weil die ein System verfolgen, dass die Leistungsbereitschaft von Menschen schwächt, die die "Soziale Hängematte" fördern und damit ein Land/Wirtschaftssystem auf Dauer runterwirtschaften.

    Die Debatte zum Lebenspartnerschaftsinstitut kam dann erst Ende der 1990er bei den Grünen auf und war vorher 1990 und 1994 nicht vorhanden und 1998 kam sie erst ganz rudimentär. Richtig wahrgenommen habe ich Volker Beck dann 1999/2000 und fand es dann gut, als die Grünen 2001 das Lebenspartnerschaftsinstitut durchsetzten und dafür habe ich dann Beck und die Grünen 2002 als Dank gewählt. Aber bereits 2006 und 2009 ging mein Kreuz an die FDP, weil dann Westerwelle auf die "politische Bühne" kam und seine Beziehung zu Michael Mronz publik wurde; dieses poltische Paar hat mich sehr beeindruckt und ich fand es gut, wie sie dort in Bayreuth über den roten Teppich gingen und ich fand es gut, das sie die steuerliche Gleichstellung zwischen 2009 bis 2013 dann in der Einkommenssteuer / Erbschaftssteuer / Grunderwerbssteuer und die Gleichstellung bei den Beamten umsetzten.

    Fazit: Die Linkspartei würde ich NIE wählen, dazu haben mich die wirtschaftlichen Auswirkungen der linken SED auf ein System/Land zu sehr geschockt ("es war wirklich alles SCHROTT in Hallberstadt, in Magdeburg und den dortigen Innenstädten, davon kann man sich heute als junger Mensche kaum noch ein Bild machen, wie runtergewirtschaftet die DDR war"). Und ich bin ein WECHSELWÄHLER und nicht an einer Partei gebunden: ich wähle nach den jeweiligen Sachthemen, die mir wichtig sind, und schaue jeweils welche Partei mir das jeweilige Sachthema bringt/ermöglicht. Daher würde ich auch nie in eine politische Partei eintreten, weil ich mich dann zu sehr auf Dauer über die jeweilige Partei zu sehr aufregen würde, wenn sie ein bestimmtes Thema nicht umsetzt.

    Es kann durchaus sein, dass ich 2040, wenn das Thema "Ehe für alle" längst umgesetz wurde, das ich auch wieder die CDU wählen würde, das hängt jeweils davon ab, welches Thema ungelöst ist und für mich Vorrang hat.

    Und aktuell will ich die "Ehe für alle" und da machen FDP, Grüne, SPD und Linkspartei alle ein richtiges Wahlversprechen und ich muss mir überlegen, welche dieser Parteien nicht im Herbst umfällt. Wobei die Linkspartei ausscheidet, weil mich die Erfahrungen aus den frühen 1990er zu sehr geschockt haben, um eine sozialistische Partei zu wählen.
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#45 daVinci6667
  • 25.06.2017, 12:45h
  • Antwort auf #41 von Tim Roth
  • Gehts nicht auch drum dafür zu kämpfen was man im Leben erreichen will? Ich will auch richtig heiraten und nicht mit zweitklassigen Sonderrechten abgespiesen werden. Dazu kommt dass diese Union eben gerade durchgeboxt hat, dass die Opfer des Nazi Artikels 175 selbst im Rehabilitationsgesetz nochmals diskriminiert werden. Diese Partei sperrt sich weiter zudem strickt gegen ein Verbot von "Therapien" zur Heilung von Homosexualität selbst bei Minderjährigen. Und es gäbe noch viel mehr aufzuzählen.

    Ich wiederhole mich: Ein selbstbewusster aufrechter LGBTI mit Rückgrat und Eiern hat in Deutschland derzeit keine anderen Parteien als Grüne und Linkspartei zur Auswahl.
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#46 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 14:00hHannover
  • Antwort auf #35 von Patroklos
  • ""Hier wurde gar nichts aufgedeckt und hier hat sich auch niemand verplappert!""..

    ""2002 hatte ich als Dank auch nach der Einführung des Lebenspartnerschaftsinstitutes und der Öffnung der Standesämter erstmals die Grünen gewählt (zuvor die CDU)""..

    Wer lesen kann und es dann auch liest, der ist hier klar im Vorteil !
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#47 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 14:21hHannover
  • Antwort auf #44 von Paulus46
  • ""Ja in den 1990er habe ich die CDU gewählt und fand Kohl insbesondere zu Wendezeiten sehr gut.""..

    2014 bei den Europawahlen dann wieder..
    Da zeigen sich Kontinuitäten auf..

    ""Nicht ohne Grund musste der Solidaritätszuschlagdann eingeführt werden und der Aufbau des Ostens Deutschlands hat uns MILLIARDEN und noch mehr MILLIARDEN an Steuergeldern gekostet.""..

    ""uns""..

    Den Solidaritätszuschlag bezahlt JEDER Arbeitnehmer, JEDER Lohn-und Gehaltsempfänger, selbst JEDER Beamte, und damit auch JEDER dieser Menschen in den Neuen Bundesländern..

    Die bezahlen damit ebenso für den "Aufbau-Ost" wie Du, ich und viele Andere..

    Doch Deine Formulierung
    ""hat uns MILLIARDEN und noch mehr MILLIARDEN an Steuergeldern gekostet""
    ist nichts weiter als das hohe Klagelied des vermeintlich Ausgebeuteten, der sich über ein Abpressen des Blutgeldes oder des Zehnten beschwert, und soll hier im Jahr ACHTUNDZWANZIG nach der politischen Wende immer noch für Entsolidarisierung sorgen..

    Wer immer noch denkt die Wiedervereinigung hätte aus der Porto-Kasse der damaligen Regierung bezahlt werden können, oder gar glaubt man hätte mit der Aufgabe eines Staates wie der DDR einen "funktionierenden Laden" übernehmen können der "problemlos" der Republik eingegliedert hätte werden können, der irrt sich schlicht und einfach in seiner Einschätzung darüber wie Wirtschaft weltweit funktioniert..

    Staatliche Aufgaben, seien es nun die Wiedervereinigung oder die KITA an der Ecke
    KOSTEN GELD !

    Dieses Geld möglichst klug und vernünftig einzusetzen ist die Aufgabe von Politik..

    Der Linke Oskar Lafontaine hat schon damals öffentlich erklärt wie viel die Wiedervereinigung mindestens kosten wird, und das der Solidaritätszuschlag dazu das falsche steuerliche Instrument sei, und wurde innerhalb und außerhalb seiner damaligen SPD dafür ungeheuerlich gescholten..

    Geirrt hat er sich mit seiner damaligen Einschätzung dazu bislang aber nicht..

    Was immer noch aufzeigt wie falsch die Wirtschaftspolitik der UNION IST..

    ""Die Debatte zum Lebenspartnerschaftsinstitut kam dann erst Ende der 1990er bei den Grünen auf und war vorher 1990 und 1994 nicht vorhanden und 1998 kam sie erst ganz rudimentär.""..

    ""Die Aktion Standesamt war ein Versuch des damaligen Schwulenverbands in Deutschland (SVD), die Rechte von Lesben und Schwulen in Deutschland zu stärken. Dazu beantragten am 19. August 1992 etwa 250 lesbische und schwule Paare in rund hundert Gemeinden in ganz Deutschland das Aufgebot.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Aufgebot_%28Eherecht%29

    Nix Grün und nix "Ende der Neunziger"..
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