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Kommentare zu:
Martin Schulz: Kein Koalitionsvertrag ohne Ehe-Öffnung


#1 PhilipAnonym
  • 25.06.2017, 13:30h
  • Hohle Wahlkampfphrasen. Wenn der SPD die Ehe für alle wirklich am Herzen läge, würde man sie schon jetzt zusammen mit den Stimmen von Linken und Grünen beschließen.

    Die SPD verwundert mich sowieso schon seit einiger Zeit. Beschweren sich über Dinge, die man entweder selbst auf den Weg gebracht hat (Agenda 2010, Steuersekungen für Reiche), oder die man schon seit Jahren hätte ändern können.
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#2 Paulus46Anonym
  • 25.06.2017, 13:31h
  • Es ist gut und richtig, wenn neben den Grünen, der Linkspartei, der FDP auch die SPD ein so eindeutiges und lautes Wahlversprechen durch Heiko Maas, durch Hubertus Heil und nunmehr auch auf dem Parteitag durch Martin Schulz abgeben.

    Im Herbst werden wir dann sehen, WAS das Wahlversprechen der jeweiligen Partei wert ist, die mit Merkel "ins Bett steigt".

    Wenn es erneut nach den Bundestagswahlen nicht zu einer Umsetzung der Ehe für alle kommt, möchte ich nicht Parteivertreter des Koalitionspartners der CDU sein, das wird dann richtig hässlich und schlimm in Medien/im Internet werden, da gehe ich jede Wette. Wer auch immer mit Merkel regiert, sollte die Ehe für alle umsetzen, oder er/sie wird medial "gesteinigt/geteert und gelyncht".
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#3 Steffen HertzAnonym
  • 25.06.2017, 13:50h
  • Antwort auf #1 von Philip
  • Nicht nur in der Ehe, auch in Regierungskoalitionen gilt Treue und Verlässlichkeit als wichtiger Wert.

    Deine Stellungnahme zeigt nur auf, wie Grüne und "Linke" derzeit Lesben, Schwule und die Ehe für Alle instrumentalisieren wollen, um das Regierungsbündnis zu sprengen.

    Auf so eine Ehe für Alle haben die Mehrzahl der Lesben und Schwulen vermutlich keine Lust. Die drei Monate wird man ja wohl noch warten können.
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#4 Sukram712Anonym
  • 25.06.2017, 13:58h
  • Antwort auf #1 von Philip
  • Die SPD ist mit CDU/CSU in einer Koalition, weil die mehr Leute gewählt haben.
    Auch du und ich müssen einsehen, dass die SPD nicht mal eben mit der Opposition zusammen was beschließen kann. ;)

    Sogar die Union hat den Mindestlohn und die Anschaffung der Makler-Provisionen mitbeschlossen. Das machen die zukünftig nur, wenn sich alle an den Koalitionsvertrag halten. Anders kann man nicht reagieren. Das ist leider so. :)
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#5 MartinEdenProfil
  • 25.06.2017, 14:00hNürnberg
  • Versprechen sind dazu da, gebrochen zu werden. Ich halte Herrn Schulz's Plädoyer für die "Ehe für alle" für verlogen. Ehe für alle ermöglicht vielleicht Geschwisterehen, das uneingeschränkte Adoptionsrecht ist damit nicht zwangsweise gegeben.

    Schulz kann leicht versprechen, dass es mit ihm als Kanzler die volle Homo-Ehe gibt, denn er wird das nie werden. Merkel IV bringt dann wieder ihr "Bauchgefühl" zur Sprache und Schulz knickt ein oder wird durch einen anderen SPDler ersetzt. Maas wird bedauern und vertrösten. Die Jusos werden protestieren, dazu sind sie da und zu sonst nichts. SPDqueer wird belächelt und es wird sich entwickeln wie mit dem gebrochenen Gleichstellungsversprechen und Deutschland gerät noch mehr in's gesellschaftspolitische Hintertreffen:

    Ganz Nord- und Westeuropa mit erzkatholischen Staaten, die USA und sogar Schwellenländer haben die vollwertige Homo-Ehe längst. Wir sind aber auch selbst schuld, weil wir uns gerne zurücklehnen statt die Initiative zu ergreifen. Auf die Straße gehen wir in verrückten Klamotten beim CSD, dessen ursprüngliche Bedeutung kaum einer mehr kennt oder sich damit identifiziert; nein, es geht darum, seine Extrovertiertheit an einem Tag im Jahr auszuleben. Wer damit zufrieden ist, ist zu beneiden.
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#6 Patroklos
  • 25.06.2017, 14:01h
  • "die Aufnahme des Merkmals "sexuelle Identität" in den Diskriminierungsschutz des Grundgesetzes..."

    Die wird niemals kommen und das ist auch gut so. Mit der Union ist das auch nicht zu machen!
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#7 axelschwarz
#8 axelschwarz
#9 leERtASte_
  • 25.06.2017, 14:29h
  • Gute und wichtige Ansage! Wenn eben auch im Moment nur eine Ansage im Wahlkampf.

    Also jetzt am Nachmittag auch im Wahlprogramm so beschließen als Koalitionsbedingung. Den Antrag gibt es ja.
    Erst dann ist es ein ernsthaftes Zeichen.
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#10 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.06.2017, 14:44h
  • Und abermals dreht sich die Gebetsmühle des Juniorpartners innerhalb der großen Koalition, und täglich grüßt ein anderes Sozen-Murmeltier damit.

    Gebt es auf, SPD: das Vertrauen habt Ihr Euch verspielt und durch ständiges Wiederkäuen erreicht Ihr das auch nicht mehr zurück.

    Abgesehen davon werdet Ihr bei den nächsten Koalitionsverhandlungen sowieso keine Rolle mehr spielen.
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#11 Taemin
  • 25.06.2017, 14:51h
  • Ich habe die Rede des Herrn Schulz und seine hier zitierte Aussage gehört. Ich habe aber auch kurz danach das Interview von Frau Schwesig, einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass vor vier Jahren die Eheöffnung verhindert wurde, gehört. Sie legte die Schulz'sche Aussage wie folgt aus. Es handele sich um ein Signal an Frau Merkel, dass sie sich bewegen möge. Das weist in genau die Richtung, die die SPD seit vier Jahren durchhält: Blockade der Eheöffnung mit der Ausrede, die Union wolle nicht. Dann unterschreibt halt ein anderer Politiker den Vertrag an Stelle von Herrn Schulz. Das Wahlversprechen der SPD steht unter dem Zustimmungsvorbehalt der Frau Merkel. Man ist sogar so dreist, das kaum drei Stunden nach seiner Abgabe ganz offen zu sagen. Seien wir uns im Klaren. Wer die SPD wählt, wählt Frau Merkel und lehnt die Gleichstellung ab.
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#12 daVinci6667
#13 TierschützerAnonym
  • 25.06.2017, 14:53h
  • Es ist für mich offensichtlich, dass die Ehe für Alle kommen wird. Es ist auch der CDU klar, dass sie nicht längerfristig gegen den Willen des Volkes handeln kann und will (2/3 Zustimmung in Umfragen). Sie wird dies als Zugeständnis an einen zukünftigen Koalitionspartner nutzen, um dann als Gegenzug eigene Forderungen stellen zu können. Die Ehe für alle wird kommen -leider nicht aus reinen Gründen der Gleichberechtigung, sondern als Ergebnis eines Koalitionsgeschacheres.
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#14 daVinci6667
#15 Simon HAnonym
  • 25.06.2017, 15:01h
  • "Ich werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem die Ehe für alle nicht verankert ist."

    Exakt dasselbe hatten Manuela Schwesig, Andrea Nahles & Co auch schon vor der letzten Bundestagswahl versprochen. Was daraus geworden ist, wissen wir alle...
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#16 BauchgefühlAnonym
  • 25.06.2017, 15:01h
  • Antwort auf #3 von Steffen Hertz
  • "Nicht nur in der Ehe, auch in Regierungskoalitionen gilt Treue und Verlässlichkeit als wichtiger Wert."

    Und warum hält sich die CDU nicht daran, was im Koalitionsvertrag steht:

    "Wir werden darauf hinwirken, dass bestehende Diskriminierungen von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften und von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität in allen gesellschaftlichen Bereichen beendet werden. Rechtliche Regelungen, die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften schlechter stellen, werden wir beseitigen.

    Wo ist denn da "die Treue und Verlässichkeit" als Koalitionspartner?

    Interessant, wie die CDU-Fans ihre Partei in Schutz nehmen. Die arme arme CDU, die von allen Seiten bedrängt wird. Passt auf, dass ihr auf eurer Schleimspur nicht ausrutscht!

    "Deine Stellungnahme zeigt nur auf, wie Grüne und "Linke" derzeit Lesben, Schwule und die Ehe für Alle instrumentalisieren wollen, um das Regierungsbündnis zu sprengen."

    Wer instrumentalisiert denn mit seiner Ablehnung Schwule und Lesben, weil man mit der Blockade meint, man können die Wähler am rechten Rand behalten?

    Was Linke und Grüne dagegen machen,
    das nennt man Opposition, und dazu sind sie auch gewählt worden!
    Was können Linke und Grüne denn, wenn die CDU sich weigert, dass umzusetzen, was im Koalitionsvertrag steht und sie dazu ständig ermahnt werden muss?

    "Auf so eine Ehe für Alle haben die Mehrzahl der Lesben und Schwulen vermutlich keine Lust."

    Und das bestimmt wer?! DU?! Die CDU?!
    Ein Großteil der heterosexuellen Paare lebt ohne Trauschein zusammen und hat demnach keine Lust auf die Ehe. Müsste man daher nicht konsequent die Ehe abschaffen? Wenn es nicht passt, dann heiratet man eben nicht. Punkt! Aber daher soll man bestimmen dürfen, dass andere es auch nicht sollen?

    "Die drei Monate wird man ja wohl noch warten können."

    Diese "3 Monate" wartet man seit Jahren schon!
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#17 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 15:03hHannover
  • Antwort auf #4 von Sukram712
  • ""Das machen die zukünftig nur, wenn sich alle an den Koalitionsvertrag halten. Anders kann man nicht reagieren. ""..

    Nur weil man etwas nicht anders kennt, ist das noch lange nicht damit gleichbedeutend, daß es nicht auch anders ginge !

    In anderen Demokratien ist es durchaus üblich TROTZ bestehender Koalitions-Verträge in unterschiedlichen Mehrheiten Gesetzesvorhaben auch an dem Einem oder Anderem Koalitionspartner der Regierungs-Koalition vorbei zu beschließen !

    Die "Koalitions-Treue" ist nichts weiter als eine Drohkulisse, die Drohung des Koalitions-Bruches nichts weiter als das Erpressen zusammen mit dem Koalitionspartner eigene Parteiprogramme durchsetzen zu wollen..
    Es ist damit nichts weiter als die "schriftliche Festlegung" eine eigene Kompromissfähigkeit in politischen Punkten auszuschließen..

    Bezogen auf den Unwillen der UNION sich weiterhin gegen die Gleichstellung&Gleichberechtigung von allen Bürgern positionieren zu wollen, ist die Aussage der UNION nichts weiter als die Erklärung, eine verfassungsfeindliche Haltung zu besitzen, und diese auch weiterhin politisch durchsetzen zu wollen..
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#18 Taemin
  • 25.06.2017, 15:06h
  • Antwort auf #14 von daVinci6667
  • Absolut. Vergessen wir nicht, dass alle drei Parteien (Grüne, SPD, FDP) erst in diesen Tagen umgeschwenkt sind und die Eheöffnung zur Koalitionsbedingung machen. Die Parteitagsleitungen und Parteiführungen von Grünen und SPD wollten das Thema bekanntlich gar nicht aufkommen lassen, und in NRW hat der selbe Herr Lindner, der sich jetzt als Unterstützer geriert, das Thema ebenfalls fallengelassen. Die Parteiführungen werden kein Problem haben, ein ihnen von der Parteitagsbasis aufgezwungenes Versprechen beim ersten Nein der Union zu entsorgen.
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#19 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 15:17hHannover
  • Antwort auf #5 von MartinEden
  • ""Versprechen sind dazu da, gebrochen zu werden. Ich halte Herrn Schulz's Plädoyer für die "Ehe für alle" für verlogen. Ehe für alle ermöglicht vielleicht Geschwisterehen, das uneingeschränkte Adoptionsrecht ist damit nicht zwangsweise gegeben.""..

    Wie kommt man hier auf die Idee der "Geschwister-Ehen" ?

    Mal völlig davon abgesehen das eine Geschwister-Ehe zwischen 2 Schwulen Männern oder 2 lesbischen Frauen nicht zu "ungesundem Nachwuchs" führen würden, und damit der bestehende Vorwurf gegen den Inzest obsolet ist..

    Das Voll-Adoptionsrecht dagegen ergibt sich zwangsweise aus dem BGB, denn dort wird es den Hetero-Ehen zugestanden, und ohne explizite Änderung dieses Punktes im BGB erhielten es dann die LGBTTIQ*-Ehen auch ohne Abschläge..

    ""Schulz kann leicht versprechen, dass es mit ihm als Kanzler die volle Homo-Ehe gibt, denn er wird das nie werden.""..

    Das mag ja durchaus sein, aber die Aussage von Martin Schulz bezog sich nicht nur auf den Koalitionsvertrag, den er als Kanzler unterschreiben würde, sondern auf alle Koalitionsanträge die die SPD nach dieser Bundestagswahl unterschreibt, also auch auf die als wiederum Junior-Partner einer Neuauflage der GroKo, als auch auf jede andere mögliche Koalition mit welchem anderem Koalitionspartner, oder welchen anderen Koalitionspartnern auch immer..

    ""Merkel IV bringt dann wieder ihr "Bauchgefühl" zur Sprache und Schulz knickt ein oder wird durch einen anderen SPDler ersetzt. Maas wird bedauern und vertrösten. Die Jusos werden protestieren, dazu sind sie da und zu sonst nichts. SPDqueer wird belächelt und es wird sich entwickeln wie mit dem gebrochenen Gleichstellungsversprechen""..

    Ich halte es nicht für zielführend das was eine Partei WILL mit dem zu diskutieren was man ihr spekulativ zu tun unterstellt..

    Derzeit ist vor allem Eines Fakt :
    Die Koalitionsbedingung der Grünen aus der vergangenen Woche hat inzwischen dazu geführt, das neben der Linken und den Grünen, jetzt auch noch die FDP und die SPD beschlossen haben, oder auf ihren Parteitagen beschließen werden, keinen Koalitionsvertrag unterschreiben zu WOLLEN, in denen NICHT die Ehe für Alle enthalten IST !

    Das sind klare Aussagen aller derzeit möglichen Koalitionspartner der UNION, und damit steht die UNION unter dem Druck im Wahlkampf deutlich positioniert aufzutreten, denn aus dieser Nummer kommen die zur Zeit nicht heraus..

    Fährt also die UNION ihren Verweigerungs-Kurs weiter, oder spült sie ihre eigenen Positionen weich ?

    Das ist die offene Frage..
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#20 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 15:27hHannover
  • Antwort auf #12 von daVinci6667
  • Diese Symptomatik heißt
    dysfunktionaler Selbsthass..
    Oder auch dysfunktionales Verhalten,
    dysfunktionale Gedanken,
    dysfunktionale Kognitionen..

    Oder auch Selbstunterdrückung..

    Für Leute die aus der RKK heraus sozialisiert wurden sind das keine selten zu beobachtenden Funktion..
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#21 daVinci6667
  • 25.06.2017, 15:32h
  • Antwort auf #3 von Steffen Hertz
  • "Auf so eine Ehe für Alle haben die Mehrzahl der Lesben und Schwulen vermutlich keine Lust."

    Komm bitte von deinem hohen Ross runter! Es geht bei der Frage wen einer heiraten darf um nichts anderes als Menschenrechte.

    Es warten Zehn- wenn nicht Hunderttausende von uns endlich heiraten zu dürfen und viele werden es leider nicht mehr erleben.

    In 30 Jahren wird man auf diese Zeit zurückblicken und sich fragen warum in aller Welt sowas absolut selbstverständliches wie das Recht denjenigen zu heiraten den man liebt, solange blockiert und immer wieder aufgeschoben werden konnte.

    Für all diese Zeit die wir längst hätten verheiratet sein können ist wenigstens eine symbolische, wenn nicht auch eine finanzielle Entschädigung fällig. Auch diese Diskussion wird geführt werden müssen. Denn mindestens 70% der schwullesbischen Biografien sähen ganz anders aus, wenn wir unsere Leben so führen hätten können, wie wir das gerne hätten wollen.

    Mein Mann und ich z.B. haben uns 10 Jahre auf Herz und Nieren "prüfen" dürfen bis endlich wenigstens die "eingetragene Partnerschaft" eingeführt wurde. Heiraten dürfen wir immer noch nicht.

    Wir wären schon vor 20 Jahren bereit dazu gewesen und wollen es noch immer. Nur heute ist es zu spät zum Beispiel Kinder zu adoptieren und eine Familie zu gründen.

    Stell dir umgekehrt mal vor, man würde heterosexuellen jung verheirateten Paaren VERBIETEN Kinder zu bekommen weil sie selbst keine bekommen können. Mit uns wird das widerrechtlich immer noch gemacht. Erschliesst sich Dir jetzt so langsam die Dringlichkeit?
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#22 MartinEdenProfil
  • 25.06.2017, 16:37hNürnberg
  • Antwort auf #8 von axelschwarz
  • Aha, man muss jetzt CDU wählen, wenn man die SPD zu kritisieren wagt. Diese Partei ist alles andere als sakrosankt und hat uns lange und oft genug hängen lassen. Das dürfte einige Zweifel an der Durchsetzung der Homo-Ehe ("Ehe für alle" sagt mir nichts) begründen.
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#23 HandelnAnonym
  • 25.06.2017, 16:40h
  • So einfach ist es nicht, dieses Versprechen von M. Schulz so ernst und für so glaubwürdig zu halten, dass man davon überzeugt ist, dass die SPD dieses Versprechen tatsächlich umsetzen wird.
    Dazu gab es zu viele Versprechen, die nicht eingehalten und nicht umgesetzt wurden.
    Dieses aktuelle Versprechen klingt positiv, aber es wird sich zeigen, was nach September kommt.
    Ich verlasse mich nicht auf Versprechen, sondern ich möchte Handlung und Umsetzung sehen.
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#24 MartinEdenProfil
  • 25.06.2017, 17:08hNürnberg
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • "Ehe für alle" ist ein Begriff, der mich mulmig macht, denn oft genug sind rechte Typen damit hausieren gegangen, dass dann auch Geschwister oder eine beiebige Anzahl Menschen bzw. sogar Tiere einheiraten könnten. Für mich ist die voll gleichberechtigte Homo-Ehe mit uneingeschränktem Adoptionsrecht das einzig Wahre.

    Sie machen mich unsicher mit ihren Zitaten unter Anführungszeiten, die aber gar nicht von mir sind. Von #ungesundem Nachwuchs" oder "Inzest" ist von mir kein Wort gefallen. Auf der Basis ist eine Diskussion nicht möglich.

    Es ist ja schön, dass sich nach Ihren Angaben das vollle Adoptionsrecht auch für Männer automatisch aus dem BGB ergebe. Ich lass das mal unkommentiert stehen, da ich kein Rechtsanwalt bin. Ebenso finde ich, dass Sie bemerkenswert sicher sind, dass die Aussage von Herrn Schulz wie in Stein gemeißelt ist. Es gab auch schon vor und während der laufenden Legislaturperiode gebrochene Versprechen. Was eine Partei vorgibt zu wollen und was sie dann umsetzt, hat sich schon oft enorm unterschieden.

    Nachdem nach Ihren Aussagen Linke, Grüne, FDP und SPD die "Ehe für alle" umsetzen wollen, kommt es darauf an, welche Koalition sich ergibt. Auch wenn ich mich wiederhole: Bleibt Merkel, wird wieder ihr Bauchgefühl zum Vorschein kommen. Es obliegt dann der bzw. den Koalitionspartei(en), die "Ehe für alle" durchzusetzen. Bis dahin ist noch ein langer weg, es sei denn, es kommt zu einer Rot/rot/gelben/grünen Koalition, aber das glaubt eigentlich keiner.
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#25 Simon HAnonym
  • 25.06.2017, 17:13h
  • Antwort auf #13 von Tierschützer
  • Ich denke auch, dass die Eheöffnung bald kommen wird. Da wird keine Regierung mehr dran vorbei kommen und man kann nicht dauerhaft gegen den Willen von zwei Drittel seiner Bürger regieren.

    Aber dann wissen wir auch, dass wir das (egal welche Parteien dann in der Regierung sitzen) nur den Grünen zu verdanken haben.
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#26 Geertjan van LindeAnonym
  • 25.06.2017, 17:13h
  • Wie spach es der Dichter der Helden einstmals aus?

    »Tage aber zukünftige
    Zeigen sind weiseste.«

    Quelle:

    goo.gl/uHCFHZ

    Insofern kann ja nun jeder wählen, was er will, oder? Ist es nicht das, was man sogar von den unter Fraktionspflicht stehenden Bundestagsabgeordeneten verlangt hat? Jeder kann einfach wählen, wozu er Lust hat.

    Einen schönen Sommer wünscht
    Geertjan van Linde
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#27 stephan
  • 25.06.2017, 17:21h
  • Wenn Martin Schulz und die SPD es ernst meinen mit der Eheöffnung, so können sie das in der kommenden Woche noch ohne Probleme durchsetzen - so wie es uns 2013 versprochen wurde! Die Lüge "100% GLEICHSTELLUNG - NUR MIT UNS!" sollte uns gereicht haben und wir sollten uns nicht noch einmal so betrügen lassen. Außerdem ist es eine Sache Fairness, dass nun andere Parteien, von denen wir vielleicht glauben, ihnen noch vertrauen zu dürfen, die Chance zu geben, ihr Versprechen umzusetzen. Die SPD hat es vergeigt - zu 100%, wenn die SPD in der nächsten Woche nicht doch noch den Ar*** hoch bekommt! ... Die SPD-Bundestagsfraktion hat es in der Hand sich jetzt glaubwürdig zu machen!
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#28 OrthogonalfrontAnonym
#29 aLuckyGuyProfil
  • 25.06.2017, 17:45hPeine
  • Antwort auf #24 von MartinEden
  • ""Ehe für alle" ist ein Begriff, der mich mulmig macht, denn oft genug sind rechte Typen damit hausieren gegangen, dass dann auch Geschwister oder eine beiebige Anzahl Menschen bzw. sogar Tiere einheiraten könnten. Für mich ist die voll gleichberechtigte Homo-Ehe mit uneingeschränktem Adoptionsrecht das einzig Wahre. "
    Ich sehe das ganz anders. Ich möchte keine spezielle Art der Ehe die nur für Homos gilt. Ich will schlicht und einfach die gleichen Rechte die auch einen Hetero zustehen. Ich denke, das ist der Grund, weshalb eben nicht mehr von einer speziellen "Homoehe" spricht sondern einfach von der Ehe für alle. Das es immer wieder durchgeknallte Idioten gibt die mit den absonderlichsten Erklärungen und Befürchtungen kommen wird es immer geben. Egal wie man es nennt.
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#30 aLuckyGuyProfil
  • 25.06.2017, 17:50hPeine
  • Antwort auf #22 von MartinEden
  • "Das dürfte einige Zweifel an der Durchsetzung der Homo-Ehe ("Ehe für alle" sagt mir nichts) begründen."
    Tja, ich dagegen finde Homo-Ehe Diskrimminierung pur. Schließlich gibt es ja auch keine Hetero-Ehe. Aber eine "normale" Ehe und dazu noch eine Ehe, speziell für Homos? Also bitte, was soll der Quatsch. Letztendlich läuft es doch um eine, gesamteinheitliche Ehe hinaus die eben nunmal für alle (sexuellen Orientierungen) gelten soll. Kurz gesagt, es geht um die Ehe für alle.
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#31 MartinEdenProfil
  • 25.06.2017, 18:18hNürnberg
  • Antwort auf #30 von aLuckyGuy
  • Also wenn manche "Gscheiderle" sich so intensiv mit der Sache selbst befassen würden, anstatt Begriffsdefinitionen bis zum Erbrechen auszudiskutieren, dann wären wir schon weiter. Ich habe doch ausgeführt, dass die "Ehe für alle" rechten Homohassern das Argument gibt, man könne seinen Bruder und seinen Hund heiraten. Ich weiß nicht, was an der Homo-Ehe so unschön klingt, aber da Sie sich bis zum Exzess darüber aufregen - natürlich sollte es eine "normale" voll gleichberechtigte Ehe sein. Sie können meinethalben auch eine Bauernhochzeit im Dirndl abhalten, das ist mir völlig wurscht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 Rosa SoliAnonym
  • 25.06.2017, 18:22h
  • Angela Merkel im Wahlkampf 2013: "Mit mir wird es keine PKW-Maut geben."

    Martin Schulz im Wahlkampf 2017: "Ich unterzeichne keinen Koalitionsvertrag ohne Eheöffnung."

    Leute, lasst Euch doch nicht verarschen! Die Gültigkeit solcher Aussagen läuft am Wahlabend um Punkt 18 Uhr ab.
  • Antworten » | Direktlink »
#33 Egal was die alles versprechenAnonym
#34 AFD-WatchAnonym
  • 25.06.2017, 18:32h
  • Antwort auf #31 von MartinEden
  • "Ich habe doch ausgeführt, dass die "Ehe für alle" rechten Homohassern das Argument gibt, man könne seinen Bruder und seinen Hund heiraten."

    Aber die Homo-Hasser wissen ganz genau, was damit gemeint ist. Es werden immer Argumente angeführt, die seit 15 Jahren ausdiskutiert und ausgelutscht sind. Übrigens organisieren sie sich doch als "Demo für Alle", obwohl die es bestimmt nicht gerne sehen, dass auch "Alle" bei denen teilnehmen.

    "Ich weiß nicht, was an der Homo-Ehe so unschön klingt,"

    Das ist ganz einfach erklärt: Der Begriff ist ebenfalls seit 15 Jahren ausgelutscht und impliziert dank der deutschen Presse etwas falsches:

    Die eingetragene Lebenspartnerschaft wurde von Anfang an als "Homo-Ehe" tituliert und es wurde so getan, als würde man mit der Lebenspartnerschaft "heiraten". Das geht so weit, dass viele in der Bevölkerung davon ausgehen, dass die Ehe längst geöffnet sei. Viele kennen den Begriff der eingetragenen Lebenspartnerschaft bzw. das Institut gar nicht. Die wissen gar nicht, wo denn das Problem ist. "Sie können doch schon heiraten" heißt es oft.
    Kann man eben nicht. Dann war jahrelang "verlebenspartnert" gar nicht als Familienstand anerkannt, man war kein Single, man konnte aber auch nicht auf "verheiratet" bestehen.

    Nun geht es darum, die Ehe wirklich zu öffnen. Und auch hier kommt wieder der Begriff "Homo-Ehe" ins Spiel, wo man nun gar nicht mehr weiß, ob es nun um die ELP oder um die echte Ehe geht.

    "aber da Sie sich bis zum Exzess darüber aufregen - natürlich sollte es eine "normale" voll gleichberechtigte Ehe sein."

    Die Aufregung ist nach den oben genannten Dingen, den Schikanen und den Absurditäten, doch verständlich.
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#35 MartinEdenProfil
  • 25.06.2017, 18:45hNürnberg
  • Antwort auf #34 von AFD-Watch
  • In welcher Umwelt leben sie? Ich und mein Mann gelten überall als verheiratet, keiner nennt uns verpartnert. Für Adoptionen sind wir zu alt und zu krank, aber natürlich müssen die in die "Ehe für alle" hinein, das ist doch gar keine Frage. Auch die Standesbeamtin führte eine Vermählung durch. -

    Aber lassen Sie uns die Begriffsdiskussionen doch bitte beenden; alle geben Gas, um die schwulen Wähler anzuziehen - auch die CDU hat genug und empörenderweise auch diese AfD.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 Taemin
  • 25.06.2017, 18:51h
  • Antwort auf #21 von daVinci6667
  • Ja, solche Gedanken kommen manchmal auch über mich. Wir sind seit 1987 zusammen und seit 2002 verpartnert. Hätten wir heiraten und Kinder adoptieren gedurft, sagen wir mal irgendwann in den Neunzigern, dann sähe unser Leben heute ganz anders aus, und wahrscheinlich nicht unbedingt schlechter. Aber mit Mitte Fünfzig ist der Zug natürlich abgefahren. Sicher, wir dachten damals gar nicht ans Heiraten oder an Kinder, aber doch nur deshalb nicht, weil seinerzeit das alles noch völlig jenseits allen Denkens stand. Hätte es die Möglichkeiten damals gegeben, hätten wir es gemacht, gut möglich. Jedenfalls befällt mich beim Anblick junger schwuler Paare mit Kindern, wie sie mir insbesondere beim CSD auffallen, eine gewisse Wehmut. Für uns (in Abwandlung eines Kohl-Zitats) der Fluch der frühen Geburt. Ich fürchte, den meisten Jungen ist nicht ganz bewusst, welche Gnade für sie ihre späte Geburt ist. Klar, feste vieljährige Partnerschaften, erst recht mit Kindern, werden noch lange die Ausnahme bleiben. Aber es kommt doch darauf an, dass man es darf, wenn man es will, Dass das ein Grundrecht ist, das in einer freiheitlichen und vielfältigen Gesellschaft unbedingt eingeräumt werden muss, wird an den Schaltstellen der Macht in ideologischer Verblendung gar nicht wahrgenommen. Wenn z.B. Angela Merkel von Vielfalt redet, dann bezieht sie die ausdrücklich immer nur auf "Kulturen und Religionen", wobei ich das Gefühl habe, dass sie sich Kultur ohne Religion gar nicht vorstellen kann. Dass Menschen sich auch in anderer Hinsicht unterscheiden, so in ihrer sexuellen Orientierung oder in ihrer Geschlechtsidentität, auch dass mind. ein Drittel der Menschen in Deutschland religionsfrei sind, das ignoriert sie. Diese Mischung aus krausen christlich-fundamentalistischen und sozialistisch-totalitären Vorstellungen, wonach Menschen sich nach Religion/Ideologie zu definieren haben, das Verharren in einer religiös/ideologisch geprägten Zwangsgemeinschaft ohne Raum für Individualität und persönliche Freiheit macht mich immer wieder fassungslos. Es ist das Ergebnis lutherischer Sozialisation in der Familie und marxistischer Sozialistation in Schule und Gesellschaft, in diesem erschreckenden Ausmaß allerdings selten anzutreffen. Mir kommt es vor, als sei diese Frau als Persönlichkeit an den Widersprüchen ihrer christlichen Erziehung und ihrer marxistischen Indoktrination zerbrochen und habe sich in den einzigen Punkt geflüchtet, den extremes Christentum und extremer Marxismus gemeinsam haben: die Ablehnung von Schwulen und Lesben. Das Schlimme ist, dass eine derart gescheiterte Persönlichkeit das Land regiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#37 stephan
  • 25.06.2017, 18:57h
  • "Ehe für alle nicht als Koalitionsfrage in Wahlprogramm

    Der SPD-Parteitag hat am Sonntagnachmittag das Wahlprogramm zur Bundestagswahl beschlossen, das auch die Forderung nach einer Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare umfasst. Der Antrag von SPDqueer, der die Ehe für alle als klare Bedingung für einen Koalitionsvertrag fordert, wurde hingegen vom Parteitag an den Parteivorstand überwiesen. Die Delegierten folgten damit einer geänderten Empfehlung der Antragskommission, die ursprünglich eine "Nichtbefassung" angeraten hatte."

    Das sind schon wieder die gleichen Spielchen!

    Wenn die SPD nicht in der kommenden Woche die letzte Chance ergreift und die Eheöffnung durchsetzt, dann ist sie eindeutig unwählbar. Nun hat die Bundestagsfraktion die klare Wahl: Bruch mit der Union um der Bürger- und Menschenrechte einer Minderheit oder weiter im Abgrund dümpeln! Für uns, meinen Mann und mich, für viele Freunde und Bekannte und unsere Familien ist klar: Wenn in der kommenden Woche die Ehe nicht geöffnet wird, dann gibt es eben auch unsere Stimmen nicht und das gilt - wie ich weiß - für recht viele Menschen!

    Das sind schon wieder die gleichen Spielchen!
  • Antworten » | Direktlink »
#38 Aidan VincentAnonym
  • 25.06.2017, 19:00h
  • Antwort auf #26 von Geertjan van Linde
  • Lieber Freund! Vermutlich lag nur ein flüchtiger Eingabefehler vor, den die Eile entschuldigen mag, und Sie haben ja auf das Faksimile verlinkt (Herzlichen Dank für diesen Fund!), aber ich möchte doch noch klarstellen, wie die Zeile korrekt lautet:

    »Tage aber zukünftige
    Zeugen sind weiseste.«

    goo.gl/uHCFHZ

    Möge sie das Publikum erreichen, für das sie bestimmt ist.

    MfG,
    Aidan Vincent
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#39 Ted LouisAnonym
  • 25.06.2017, 19:16h
  • Endlich ein klares Zeichen!
    Allen die der SPD vorwerfen, dass sie in der momentanen Legislaturperiode gegen die Ehe für alle gehandelt haben möchte ich sagen, dass die SPD sich an ihre Absprachen hält. Was in einem Koalitionsvertrag ausgehandelt wird ist bindend sonst verliert eine Partei die Glaubwürdigkeit und wird keine Koalition mehr eingehen können. Egal ob SPD, Grüne oder die Linke. Für die CDU CSU wird es langsam knapp mit den Koalitionspartner.

    Für mich ist das ein Tag zum Feiern
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#40 daVinci6667
  • 25.06.2017, 19:30h
  • Antwort auf #36 von Taemin
  • "Jedenfalls befällt mich beim Anblick junger schwuler Paare mit Kindern, wie sie mir insbesondere beim CSD auffallen, eine gewisse Wehmut."

    Ja genau so ergeht mir das auch. Danke für diese Zeilen. Die Mehrheitsgesellschaft (und vor allem die Union und die Bundeskanzlerin) scheinen nicht wirklich oft mit Schwulen jenseits politisch korrekter Anstandsfloskeln Gespräche geführt zu haben. So wie uns geht es jedenfalls sehr vielen.

    Hauptsache wir haben ein selbstbewusstes offenes Leben geführt, sonst wäre nicht mal bisher Erreichtes entstanden.
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#41 AFD-WatchAnonym
  • 25.06.2017, 19:36h
  • Antwort auf #35 von MartinEden
  • "In welcher Umwelt leben sie?"

    In Deutschland... Hast du die letzten 16 Jahre verpasst? Frag mal die anderen hier.

    "Ich und mein Mann gelten überall als verheiratet, keiner nennt uns verpartnert."

    Auch beim Finanzamt? "Familienstand: verheiratet"? Bei Bewerbungen auch?
    GENAU DAS IST DOCH DER SPRINGENDE PUNKT!!!!
    Nach Ansicht des Staates eben nicht.
    Und darum geht es doch, dass der Staat dies dem Empfinden der Mehrheit der Bevölkerung, die euch eben als "verheiratet" bezeichnet, auch anpasst.
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#42 Taemin
  • 25.06.2017, 19:43h
  • Antwort auf #41 von AFD-Watch
  • Ich weiß nicht, wie das anderswo gehandhabt wird, aber das für uns zuständige Finanzamt verwendet für uns die Bezeichnung "Ehegatten". Ich zitiere aus dem Einkommensteuerbescheid vom 20.4.2017: "abziehbare Vorsorgeaufwendungen von Ihrem Ehegatten: X.XXX ". Für das Finanzamt, das sich mal so ungeheuer schwergetan hat mit der Anerkennung der steuerrechtlichen Gleichstellung, sind wir nicht verpartnert, sondern verheiratet.
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#43 Lian HuangAnonym
#44 Taemin
  • 25.06.2017, 19:56h
  • Eben habe ich ein Interview mit Herrn Schulz gesehen und gehört, in dem er sich näher geäußert hat. Er erwarte nicht, dass an der Eheöffnung Koalitionsverhandlungen scheitern werden. Das ist nun wahrlich interpretierbar. Nimmt er an, Angela Merkel werde zu Gunsten von Jens Spahn abdanken und die CDU werde die CSU durch die FDP oder die Grünen ersetzen? Oder behält er sich vor, sein Versprechen zu brechen? Ich brauche nicht viel Phantasie, diese Frage zu beantworten. Seine Glaubwürdigkeit hat er jedenfalls mit dieser Aussage nicht gestärkt, zumal ihn der Parteitag ja gerade nicht festgelegt, sondern ihm einen Freibrief erteilt hat,
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#45 stephan
  • 25.06.2017, 20:48h
  • Antwort auf #44 von Taemin
  • In Berlin direkt hat er sich ebenso schwammig geäußert ... "Sie kennen Frau Merkel" ... So unter dem Motto: Die ändert doch häufiger mal ihre Meinung.

    Sehr überzeugend hörte sich das nicht an und ich und sicherlich ganz viele andere bleiben dabei: Nächste Woche erfolgt die Eheöffnung als letzte Chance in dieser Legislaturperiode und die SPD realisiert die noch vorhandene Mehrheit oder die SPD hat ihre Verlogenheit und Unwählbarkeit wirklich hinreichend bewiesen. Billige, halbherzige Versprechungen werden dieses Mal keinem halbwegs intelligenten Menschen, gleichgültig wie vertrauensselig er oder sie ist!
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#46 gaymeanslifeAnonym
#47 gaymeanslifeAnonym
  • 25.06.2017, 21:53h
  • Bei der BTW 13 hatte Rot-Rot-Grün 42.7 % glaube ich erreicht und damit die Mehrheit erlangt.Wegen Überhangsmandaten usw. Wenn es die Union jetzt packt auf 41-43% zu kommen , so könnte die union mit Überhangsmandaten ruckzuck die Mehrheit erlangen und Das Bundesverfassungsricht einschränken.Dann wäre die letzte Chance für die Ehe für Alle ,nämlich eine Klage beim Bundesverfassungsgericht weg und man müsste bis zur nächsten Wahl warten ob die SPD dann die Einschränkungen des Bundesverfassungsgericht abschaffen tut oder die ehe für Alle einführen tut.
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#48 JeeensAnonym
  • 25.06.2017, 22:07h
  • Antwort auf #47 von gaymeanslife
  • Nicht "wegen Überhangmandaten und so", sondern weil knapp 15% der Wählerstimmen aufgrund der 5%-Hürde im Parlament keine Vertretung hatten, hätten die 42% damals zur (absoluten) Mehrheit gereicht. Diesmal dürfte das vermutlich eher weniger der Fall sein. Nach aktuellen Umfragen bräuchte man mindestens 47 bis 48 % ...
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#49 leERtASte_
  • 25.06.2017, 22:15h
  • Antwort auf #47 von gaymeanslife
  • Dazu müsste doch sicher das Grundgesetz geändert werden und das geht bestimmt nicht mit einfacher Mehrheit.

    Wahrscheinlicher wird die Taktik von Merkel sein zu sagen, dass eine Grundgesetzänderung für die Eheöffnung notwendig sei. Und dass das Jahrelang vorbereitet und beraten werden müsste. Nur um die Eheöffnung weiter zu verzögern und zu hoffen, dass man es irgendwie noch verhindern kann.
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#50 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 22:22hHannover
  • Antwort auf #24 von MartinEden
  • "" "Ehe für alle" ist ein Begriff, der mich mulmig macht,""..

    Das man nach so langer Zeit immer noch die Bedeutung eines Slogan erklären muß, und dann noch in einem solchem Forum, macht mir "mulmig"..

    Denn es ist völlig egal welche "Argumente" Ehe-Öffnungs-Gegner, die für mich sämtlich Rechte sind, vorbringen, und welchen Unsinn die sich ausdenken um uns einen Nimbus anzuhängen und damit aus der Gesellschaft fern zu halten..

    ""Sie machen mich unsicher mit ihren Zitaten unter Anführungszeiten, die aber gar nicht von mir sind. Von #ungesundem Nachwuchs" oder "Inzest" ist von mir kein Wort gefallen. Auf der Basis ist eine Diskussion nicht möglich.""..

    Das erklärt sich leicht..
    Einzelne Anführungzeichen sind Hervorhebungen..
    In Doppelte Gesetzes Zitate..

    Was den Nachwuchs und den Inzest angeht..
    Den braucht man nach dem Begriff "Geschwister-Ehe" nicht mehr zusätzlich erwähnen, denn der steckt dort originär drin..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#51 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 22:33hHannover
  • Antwort auf #31 von MartinEden
  • ""Ich habe doch ausgeführt, dass die "Ehe für alle" rechten Homohassern das Argument gibt, man könne seinen Bruder und seinen Hund heiraten.""..

    Du spekulierst hier ohne mit der Wimper zu zucken eine Wiederholung des Einbrechens vor Muttis Bauchgefühl herbei, kommst aber nicht auf die Idee daß diese Rechten die absurdesten Ideen auch schon bei der Einführung der ELP 2001 angebracht haben ?
    Und auch nicht müde werden sie zu wiederholen, was ihnen offensichtlich völlig unabhängig vom Begriff "Ehe für Alle" oder auch "Homo-Ehe" sehr viel Spaß macht..

    Vom Begriff "Homo-Ehe" haben sich schon so einige "Religioten" zur Aussage hinreißen lassen :
    "wenn jetzt die homos auch noch heiraten dürfen, dann geht die welt unter"..

    Die Ehe für Alle bedeutet das ALLE Bürger den Menschen heiraten dürfen, den sie heiraten wollen..

    Die Forderung der Öffnung der Ehe im BGB ergibt dann auch für schwer Begriffliche den rechtlichen Rahmen vor nachdem das geschehen kann..

    Dort gibt es weder die Möglichkeit sein Klavier oder Dackel zu ehelichen, noch die Möglichkeit das Geschwister heiraten dürften..

    Das könnten auch die Rechten wissen, wenn sie sich nur einmal mit der Faktenlage beschäftigen würden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#52 Patroklos
#53 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 22:36hHannover
  • Antwort auf #35 von MartinEden
  • ""In welcher Umwelt leben sie? Ich und mein Mann gelten überall als verheiratet, keiner nennt uns verpartnert.""..

    Steht so in jedem Dokument im amtlichem Schriftverkehr..

    Outet damit jeden als Schwulen Mann, ob er will oder nicht..

    Macht sich besonders gut bei Bewerbungen in Tendenz-Betrieben der "Kirchen"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#54 TheDadProfil
  • 25.06.2017, 22:45hHannover
  • Antwort auf #47 von gaymeanslife
  • ""so könnte die union mit Überhangsmandaten ruckzuck die Mehrheit erlangen und Das Bundesverfassungsricht einschränken.""..

    Wie kommt man auf solche absurde Ideen ?
    Was soll diese dusselige Drohkulisse ?

    Keine Partei verfügte je über eine so große Mehrheit im Bundestag um allein eine "Einschränkung" des BVG (was immer das auch sein sollte) erreichen zu können..

    Zur Änderung des Grundgesetzes, und nur darüber könnte das BVG überhaupt eingeschränkt werden, denn es ist ein Verfassungsorgan wie der Bundestag und der Bundesrat, bedarf es einer Zwei-Drittel-Mehrheit JEWEILS im Bundestag UND im Bundesrat..

    Beim Bundestag muß mindestens EIN Drittel der zustimmenden Stimmen von ALLEN Fraktionen kommen..
    Verweigert nur eine Fraktion diese Zustimmung, dann gibt es keine Änderung..
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#55 Thiago GoncalvesAnonym
#56 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.06.2017, 23:34h
  • Martin Schulz wird so oder so keinen Koalitionsvertrag unterzeichnen, weil er schlichzt und ergreifend nicht als Koalitionspartner gefragt sein wird. Die verlogenen Sozen sind erledigt, und das haben sie sich dank ihrer wankelmütigen Politik der letzten Legislaturperiode selbst zuzuschreiben.

    ALSO: Und tschüss, Ihr Sozen-Lügner!
  • Antworten » | Direktlink »
#57 JuNiAnonym
#58 Patroklos
  • 26.06.2017, 00:28h
  • Antwort auf #55 von Thiago Goncalves
  • Die Mitglieder der SPD glänzten natürlich wegen des Parteitages mit Abwesenheit. Der scheidende Innenminister Jäger schickte zur letzten Konferenz der Landesinnenminister lieber einen Vertreter und das obwohl er noch geschäftsführend im Amt war.

    Von den Grünen hätte ich aber zumindest Bärbel Höhn und der scheidende NRW-Umweltminister Remmele erwartet!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#59 GastSchreiberAnonym
#60 GastschreiebrlingAnonym
#61 VerfassungsrichterAnonym
  • 26.06.2017, 08:11h
  • Antwort auf #54 von TheDad
  • "Keine Partei verfügte je über eine so große Mehrheit im Bundestag um allein eine "Einschränkung" des BVG (was immer das auch sein sollte) erreichen zu können..

    Zur Änderung des Grundgesetzes, und nur darüber könnte das BVG überhaupt eingeschränkt werden, denn es ist ein Verfassungsorgan wie der Bundestag und der Bundesrat, bedarf es einer Zwei-Drittel-Mehrheit JEWEILS im Bundestag UND im Bundesrat.."

    Dann ließ mal folgendes Gesetz.

    www.gesetze-im-internet.de/bverfgg/

    Das ist ein Gesetz, kein Grundgesetz. Da ist aufgelistet, wofür das BVerfG (BVG ist die Abkürzung eines Verkehrsbetriebs) zuständig ist.

    Bitte keine Halbwahrheiten in die Welt setzen. danke
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#62 TheDadProfil
  • 26.06.2017, 09:36hHannover
  • Antwort auf #52 von Patroklos
  • ""Absoluter Unsinn: wer SPD wählt, der verhindert, daß die AfD bei der Bundestagswahl zweistellig abschneidet!""..

    Die Stimmen an die SPD ALLEIN werden das nicht verhindern !

    Das weißt auch Du schon seit langem..
    Wird Zeit das sich dieses Wissen auch endlich mal in Deinen Kommentaren wiederspiegelt, auch wenn es Dir als ausgewiesenen FDP-Wähler noch so schwer fällt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#63 WirbelsturmAnonym
#64 Patroklos
  • 26.06.2017, 09:47h
  • Antwort auf #62 von TheDad
  • Ich bin kein ausgewiesener SPD- und FDP-Wähler, gleiches gilt auch für die AfD und die Grünen und bevor hier wüst spekuliert wird: die Union ist es auch nicht ebenso wie die Linke! Wen ich wähle, ist geheim und deshalb werde ich es hier auch nicht jedem auf die Nase binden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#65 TheDadProfil
  • 26.06.2017, 09:47hHannover
  • Antwort auf #61 von Verfassungsrichter
  • ""Bitte keine Halbwahrheiten in die Welt setzen. danke""..

    ""(1) Das Bundesverfassungsgericht ist ein allen übrigen Verfassungsorganen gegenüber selbständiger und unabhängiger Gerichtshof des Bundes.""..

    ""(1) Die Richter jedes Senats werden je zur Hälfte vom Bundestag und vom Bundesrat gewählt. Von den aus der Zahl der Richter an den obersten Gerichtshöfen des Bundes zu berufenden Richtern werden einer von dem einen, zwei von dem anderen Wahlorgan, von den übrigen Richtern drei von dem einen, zwei von dem anderen Wahlorgan in die Senate gewählt.
    (2) Die Richter werden frühestens drei Monate vor Ablauf der Amtszeit ihrer Vorgänger oder, wenn der Bundestag in dieser Zeit aufgelöst ist, innerhalb eines Monats nach dem ersten Zusammentritt des Bundestages gewählt.
    (3) Scheidet ein Richter vorzeitig aus, so wird der Nachfolger innerhalb eines Monats von demselben Bundesorgan gewählt, das den ausgeschiedenen Richter gewählt hat.""..

    Damit werden DIREKT Recht des Bundestages und des Bundesrates berührt..
    Diese zu ändern verlangt eine Verfassungsänderung mit den erforderlichen Mehrheiten..

    Zusätzlich dazu ob diese Änderung überhaupt Mehrheiten gewinnen würde, ist die Frage ob der Bundestag die Rechte des Bundesrates und umkehrt über eine Verfassungsänderung einschränken könnte, gar nicht abschließend geklärt..

    Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings sehr hoch wie der Erste Satz des Gesetzes schon aussagt :
    ""ein allen übrigen Verfassungsorganen gegenüber selbständiger und unabhängiger""..

    Denn dieser Satz gilt ebenso für den Bundestag und den Bundesrat..
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#66 unwählbar SPDAnonym
  • 26.06.2017, 09:48h
  • Antwort auf #52 von Patroklos
  • Selbst du kannst im obigen Artikel lesen, d.h. wenn du kannst: "Der Antrag von SPDqueer, der die Ehe für alle als klare Bedingung für einen Koalitionsvertrag fordert, wurde hingegen vom Parteitag an den Parteivorstand überwiesen. ... Damit kann der Parteivorstand über das weitere Schicksal des Antrags und seines Inhalts frei entscheiden."

    Klartext: Die SPD hat einen erneuten Wahlbetrug vorbereitet.

    Auch das "verankert" von Schulz bedeutet nichts.

    "verankert" heißt lediglich zu vereinbaren, dass vielleicht irgendwann einmal über das Thema gesprochen wird.
    "verankert" bedeutet NICHT, dass die SPD tatsächlich für die Öffnung der Ehe eintreten wird, falls dies Ministerinnenpöstchen für Nahles und andere SPD-Katholen gefährden würde.

    Leute, nicht wieder auf die Wahlbetrugs-SPD hereinfallen! Die haben offenbar NICHT die Öffnung der Ehe als Voraussetzung für eine Koalition festgeschrieben, oder gibt es eine neue Entwicklung, die in diesem Artikel noch nicht berücksichtigt ist?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#67 Patroklos
#68 unwählbar SPDAnonym
#69 TheDadProfil
  • 26.06.2017, 10:49hHannover
  • Antwort auf #64 von Patroklos
  • ""Wen ich wähle, ist geheim""..

    Du mußt hier gar nichts umständlich verschleiern wollen..
    Es gibt Kommentare von Dir in denen Du bereits ausgesagt hast niemals die SPD gewählt zu haben, was dann nur noch wenige andere Möglichkeiten offen läßt..
    Wenn nun auch noch Grüne und Linke ausfallen, dazu die FDP und die CDU, bleibt eh nur noch die "Partei der bibeltreuen Christen" übrig..

    Zu welcher Art von Mensch der sich hier täglich einmischt Dich das macht ?
    Kaum besser anzusehen als die Missionars-Speerspitze aus dem Münsterland..

    Leute die gegen ihre eigenen Bürgerrechte wählen, um einmal den Begriff "Schwule Rechte", die es nicht sind (!) zu vermeiden, sind in meinen Augen ein noch viel größeres Problem als es die "AFD" oder die "PEGIDA" je sein könnte, denn diese Gegner der Bürgerrechte formulieren ihren Unsinn wenigstens deutlich genug..

    Deine piefige katholisch-münsterländische Einstellung kannst Du kaum verbergen, und wenn Du noch so oft behauptest irgendwo in Hamburg zu residieren..
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#70 Patroklos
#71 MartinEdenProfil
#72 Taemin
  • 26.06.2017, 12:30h
  • Gehen wir's nüchtern an. Was ist der Stand der Dinge bei den Sozialdemokraten? 1. Der Parteitag hat die Eheöffnung n i c h t zur Koalitionsbedingung gemacht. 2. Der Parteitag hat die Entscheidung über die Eheöffnung als Koalitionsgegenstand dem Parteivorstand übertragen. Der kann insoweit jeden denkbaren Beschluss fassen, ändern, aufheben, neu beschließen usw. 3. Herr Schulz hat öffentlich gesagt, er werde keinen Koalitionsvertrag ohne Eheöffnung unterschreiben. Wer sagt denn, dass er nach der zu erwartenden krachenden Wahlniederlage überhaupt noch dem Verhandlungskomitee angehören wird? Und wenn die Niederlage weniger krachend ausfällt und er Unterhändler wird - den Vertrag kann irgendwer unterzeichnen, das muss nicht notwendigerweise Herr Schulz sein. Unterschreibt eben Herr Gabriel. Nein, wesentliche Gesinnungsänderung sieht anders aus und hört sich anders an. Was vor vier Jahren "100% Gleichstellung nur mit uns" war, ist jetzt "kein Koalitionsvertrag ohne Eheöffnung". Man hat die Lügenparole ausgetauscht. Das ist alles. Einzig wichtig ist, dass die SPD vier Jahre lang die Eheöffnung abgelehnt bzw. blockiert hat und jetzt der Parteitag dem Parteivorstand einen Freibrief erteilt hat, das auch in der nächsten Legislaturperiode so zu handhaben. Lasse sich bitte niemand ein zweites Mal für dumm verkaufen.
  • Antworten » | Direktlink »
#73 userer
#74 MartinEdenProfil
#75 MartinEdenProfil
  • 26.06.2017, 14:07hNürnberg
  • Antwort auf #51 von TheDad
  • Na das riecht doch nach Nobelpreis, dass nach Ihren Angaben die Einführung der Homo-Ehe (oder Ehe für alle) auch schon von Homophoben zu Spott genutzt wurde, nur kommt es natürlich darauf an, wie hoch meine Hemmschwelle dafür ist. Sich stundenlang mit Neo-Rechten abzugeben, ist die Mühe nicht wert.

    Und was Sie betrifft: Leute, die Ihnen mal quer kommen werden schnell darniedergemacht; derlei Diskurse schätze ich nicht und gehe ihnen ansonsten aus dem Weg.
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#76 userer
#77 23tefdfcsafAnonym
  • 26.06.2017, 21:44h
  • BREAKING NEWS:

    Merkel rückt vom NEIN zur Ehe für alle ab und erwägt eine Gewissensentscheidung im Bundestag, was zu einer Eheöffnung führen würde!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#78 TheDadProfil
  • 26.06.2017, 23:27hHannover
  • Antwort auf #75 von MartinEden
  • ""Sich stundenlang mit Neo-Rechten abzugeben, ist die Mühe nicht wert.""..

    Kuck an..
    Wozu genau dient dann der willfährige Bückling vor diesen ""Neo-Rechten"" in der irrigen Annahme der Begriff der "Ehe für Alle" könnte ja von denen falsch verstanden werden ?

    Die verstehen nichts falsch, denn die haben den Kamp gegen die Gleichstellung mit genau den Argumentations-Linien die Du befürchtest schon lange vor diesem Begriff aufgenommen, und führen ihn seitdem..

    Da muß man nicht Heute kurz vor einem möglichem Abschluß einer 15-jährigen Diskussion das Pferd, respektive den Begriff wechseln..

    Die Frage lautete wieso Dir das bislang offenbar entgangen war..
    Zwischenzeitlich habe ich Die Antwort in Deinen Kommentaren gefunden..
    Situiertheit..
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