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Einzelkommentar zu:
Martin Schulz: Kein Koalitionsvertrag ohne Ehe-Öffnung


#5 MartinEdenProfil
  • 25.06.2017, 14:00hNürnberg
  • Versprechen sind dazu da, gebrochen zu werden. Ich halte Herrn Schulz's Plädoyer für die "Ehe für alle" für verlogen. Ehe für alle ermöglicht vielleicht Geschwisterehen, das uneingeschränkte Adoptionsrecht ist damit nicht zwangsweise gegeben.

    Schulz kann leicht versprechen, dass es mit ihm als Kanzler die volle Homo-Ehe gibt, denn er wird das nie werden. Merkel IV bringt dann wieder ihr "Bauchgefühl" zur Sprache und Schulz knickt ein oder wird durch einen anderen SPDler ersetzt. Maas wird bedauern und vertrösten. Die Jusos werden protestieren, dazu sind sie da und zu sonst nichts. SPDqueer wird belächelt und es wird sich entwickeln wie mit dem gebrochenen Gleichstellungsversprechen und Deutschland gerät noch mehr in's gesellschaftspolitische Hintertreffen:

    Ganz Nord- und Westeuropa mit erzkatholischen Staaten, die USA und sogar Schwellenländer haben die vollwertige Homo-Ehe längst. Wir sind aber auch selbst schuld, weil wir uns gerne zurücklehnen statt die Initiative zu ergreifen. Auf die Straße gehen wir in verrückten Klamotten beim CSD, dessen ursprüngliche Bedeutung kaum einer mehr kennt oder sich damit identifiziert; nein, es geht darum, seine Extrovertiertheit an einem Tag im Jahr auszuleben. Wer damit zufrieden ist, ist zu beneiden.
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