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Reisetipp USA
Hier gibt's 360 Tage Sonnenschein im Jahr!
Die Region St. Pete/Clearwater lockt mit 56 Kilometer weißem Sandstrand – und ist eine der angesagtesten LGBTI-Ziele in Florida.

Die Region St. Pete/Clearwater bietet die ideale Mischung aus Entspannung und Entertainment (Bild: VSPC)
- 3. Juli 2017, 12:32h 4 Min.
Schneeweiße, preisgekrönte Strände in Kombination mit gay-owned Einrichtungen und jede Menge gay-friendly Unterkünften machen diese Halbinsel so einzigartig: St. Pete/Clearwater ist eine der angesagtesten LGBTI-Regionen in Florida. Auf keinen Fall verpassen sollte man Hotspots wie den Grand Central District und das "Flamingo Resort & Entertainment Center".
Im Grand Central District mit seinen lokalen Restaurants und Bars, Antiquitäten- und Kunstläden sowie Anbietern rund um Wellness, Gesundheit und Personal Service treffen sich Einheimische und Touristen gleichermaßen. Und das "Flamingo" zählt zu Floridas größtem LGBTI-Complex mit Non-Stop-Entertainment, großartiger Gastronomie sowie tollen Leuten.

Der St. Pete Pride, der jedes Jahr im Juni stattfindet, ist der größte CSD in Florida (Bild: VSPC)
Noch mehr Lust auf Party? Dann am besten im Juni anreisen, dem Monat von Floridas größtem Pride-Festival. Tatsächlich benannten Bürgermeister anderer Orte in den USA aufgrund des St. Pete Pride den Juni zum offiziellen Pride Month auch in ihren Städten! Das "LGBT Welcome Center" empfängt Besucher aber auch in allen anderen Monaten mit offenen Armen und jeder Menge Insidertipps.
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Nur 90 Minuten von Orlando entfernt
St. Pete/Clearwater befindet sich mitten an Floridas Westküste direkt am Golf von Mexiko. Nur 20 Minuten von Tampa, 90 Minuten von Orlando und vier Stunden von Miami entfernt, ist Region ideal mit Besuchen der berühmten Themenparks zu kombinieren und bei einer Florida-Rundreise definitiv einen Abstecher wert.
Die Region erstreckt sich von Tarpon Springs im Norden bis Fort De Soto im Süden und bietet unter anderem 360 Tage Sonnenschein im Jahr, 56 Kilometer preisgekrönte Strände sowie eine einzigartige Mischung aus Natur und Stadtleben.

Am Sunset Beach in Treasure Island trifft sich die queere Community (Bild: VSPC)
Die Vielfalt der 26 Gemeinden ist einzigartig und nahezu unermesslich. In Tarpon Springs findet man häufiger Baklava, Gyros und Calamari auf der Speisekarte als Burger und Pommes, denn dieses Küstenstädtchen ist geprägt von seinem griechischen Erbe. Hier ist die Tradition des Schwammtauchens seit über 100 Jahren angesiedelt, und die historischen Schwammdocks sind seine berühmteste Attraktion.
In Palm Harbor ist ein Besuch des kleinen Stadtkerns wie eine Reise in die Vergangenheit als der Lebensunterhalt noch durch Zitrusanbau und Fischerei verdient wurde. Einiges an ursprünglicher Architektur ist hier noch zu finden. Die kleine Residenzstadt Safety Harbor befindet sich inmitten natürlicher Mineralquellen, die der spanische Entdecker Ponce de Leon als Quelle der Jugend bezeichnete.
Dunedin, als "Most Walkable Small City" ausgezeichnet, ist eines der ältesten Städtchen an Floridas Westküste. Der schottisch-beeinflusster Ort ist jährlich Schauplatz der Scottish Highland Games – mitten in Florida!

Sonnenuntergang in Madeira Beach (Bild: Chris Zuppa / VSPC)
Madeira Beach wiederum erfreut sich des Namens "Grouper Hauptstadt der Welt" und auch wenn die Fischerei nach wie vor dieses Strandstädtchen dominiert, so kommen doch die meisten Gäste heutzutage, um den weiten Strand und die speziellen Läden und Fischrestaurants des portugiesisch-angehauchten und historischen John's Pass Village & Boardwalk zu besuchen.
Mit dem Suncoast Beach Trolley ist es übrigens einfach sich von einer Gemeinde zur anderen fortzubewegen, denn hier haben die Gäste die Möglichkeit überall entlang der Küste beliebig ein und aus zu steigen.
Und nicht zu vergessen: St. Petersburg! Die Großstadt mit ihren Läden, Boutiquen, Restaurants und Bars lädt zum Bummeln, Essen und chilligen Nachtleben ein. Die Besonderheit, die sie auch zur Kulturhauptstadt Floridas macht, sind die dort ansässigen weltbekannten Museen, wie das größte Dalí Museum außerhalb Spaniens und viele kleine Künstlergalerien.

Das Dali Museum ist eines der Highlights von St. Pete (Bild: Steven P. Widoff / VSPC)
Naturliebhaber werden von der Tierwelt innerhalb der vielen Parks und Naturschutzgebiete begeistert sein. Das Clearwater Marine Aquarium, eine Einrichtung zur Rettung verletzter Meerstiere. sowie das Suncoast Seabird Sanctuary, das größte Seevögelkrankenhaus der USA, sind nur einige Beispiele des großartigen Engagements der Region für den Artenschutz.
Im Weedon Island Preserve kann man den Spuren der Ureinwohner Amerikas folgen, die sich schon 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung in den Mangrovensümpfen ansiedelten. Heute begegnet man hier Watvögeln und gelegentlich sogar einem Manatee (Seekuh) auf den selbstgeführten Wander- und Kanustrecken.
Für Gäste, die es etwas sportlicher lieben, bietet sich eine Fahrrad- oder Inline-Skate-Tour entlang der Pinellas Trail an. Diese 55 Kilometer lange, stillgelegte Eisenbahnstrecke verläuft über pittoreske Parks und Küstenabschnitte, wo der süße Duft der Orangenblüte die Nase bezaubert. Die Pinellas Trail erstreckt sich von Tarpon Springs im Norden bis nach Downtown St. Petersburg an der Tampa Bay. Räder und Inliner können bei zahlreichen Ausrüstern entlang des Weges gemietet werden. (cw)
Links zum Thema:
» Deutschsprachige Reiseinfos auf der Homepage des Fremdenverkehrsamts
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