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Hamburg Pride ruft zur Teilnahme auf
Volker Beck kommt zum Gay20-Gipfel
Während in Hamburg Donald Trump mit Wladimir Putin flirtet, erinnert die von den CSD-Veranstaltern organisierte Kundgebung "Gay20-Gipfel" an die prekäre Menschenrechtslage in einigen der G20-Staaten.

Volker Beck ist der Hauptredner bei Gay20 (Bild: flickr / Heinrich-Böll-Stiftung / by 2.0)
- 4. Juli 2017, 15:37h 2 Min.
Am Freitag und Samstag treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 19 wichtigsten Länder der Welt und der Europäischen Union zum G20-Gipfel in Hamburg – und bereits Anfang der Woche habe Protestaktionen in der Hansestadt begonnen. Am Freitagabend will der Hamburg Pride auf der Reeperbahn für LGBTI-Rechte demonstrieren: Ab 18.30 Uhr wird daher die Kundgebung "Gay20-Gipfel" im Rahmen der Veranstaltung "GetUp – StandUp!" auf dem Spielbudenplatz veranstaltet.
Als Hauptredner hat sich der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck angekündigt. Außerdem wird eine Vertreterin des vor einigen Tagen erneut verbotenen und durch einen Polizeieinsatz verhinderten Istanbul Pride sowie eine Vertreterin von Queeramnesty Hamburg sprechen.
Der Hamburger CSD-Chef Stefan Mielchen verwies in einer Vorankündigung darauf, dass in einem G20-Staat – Saudi-Arabien – immer noch die Todesstrafe auf Homosexualität stehe. Auch in mehreren anderen Staaten werden Schwule und Lesben noch verfolgt: So ist die gleichgeschlechtliche Liebe etwa im G20-Land Indien illegal, in Indonesien wurden kürzlich sogar zwei Männer wegen Homosexualität öffentlich ausgepeitscht (queer.de berichtete). Prekär ist die Lage für sexuelle Minderheiten außerdem in China, Russland und der Türkei. Mielchen warnte außerdem vor einem "drohenden Rollback an Homo- und Trans-Rechten" durch US-Präsident Donald Trump.
"Während Deutschland die Ehe für alle feiert, müssen Homosexuelle in vielen Ländern der Erde nach wie vor um Leib und Leben fürchten und bedürfen unserer Aufmerksamkeit und Solidarität", so Mielchen. "Wir können und wollen zu all dem nicht schweigen, wenn die Repräsentanten all dieser Länder in unserer Stadt sind."
Der Hamburg Pride e.V. hatte ursprünglich geplant, eine eigene Kundgebung in der Innenstadt abzuhalten. Da aber zum G20-Gipfel ein Demonstrationsverbot auf 28 Quadratkilometern in der City ausgesprochen wurde, erhielten die CSD-Veranstalter keine Genehmigung für einen akzeptablen Platz. (cw)















Von den Protesten in Hamburg halte ich sowieso NICHTS !!! Wir können froh sein, wenn sie die Regierungschefs der G20 zu informellen Gesprächen in Deutschland treffen, einander persönlich begegnen und dadurch Gespräche auf höchster Ebene erfolgen und dadurch Frieden auf der Welt bewahrt wird.
Bei den Protestkundgebern in Hamburg handelt es sich doch vorwiegend um Personen, die auf Krawall aus sind, und die es "denen da oben zeigen wollen". Davon halte ich Nichts.
Schade Herr Beck, Sie missbrauchen LGBT-Aktivismus für Linke Ideologie/linke Protestkundgebungen.