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Kommentare zu:
CDU-Politiker Stefan Gruhner outet sich


#1 235sfdsdfsAnonym
  • 05.07.2017, 13:19h
  • Schwul + CDU-Mitglied = Mangel an Selbstrespekt

    Die CDU hat Schwule und Lesben jahrzehntelang unerbittlich rechtlich diskriminiert sowie mit Lügen Homosexuellenfeindlichkeit in der Gesellschaft geschürt.
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#2 EisenhowerProfil
  • 05.07.2017, 13:21hMarseille
  • Alles gute, lieber Stefan, für Dich und Deinen Partner!

    Und herzlichen Dank für Dein Engagement für die CDU und für unser Land. Die CDU war immer schon eine Partei in die Mitte der Gesellschaft, und Du bist - neben vielen anderen engagierten CDU Politikern - ein lebendes Beispiel dafür, wie man diesen Anspruch modern und zeitgemäss umsetzen kann.
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#3 Paulus46Anonym
  • 05.07.2017, 13:26h
  • Antwort auf #1 von 235sfdsdfs
  • "Schwul + CDU-Mitglied = Mangel an Selbstrespekt"

    --> Das ist im Jahre 2017 großer Mumpitz und Quatsch !!!

    Die Abstimmung im Bundestag am Freitag hat gezeigt, das über ein Viertel der CDU Abgeordneten für die Ehe für alle gestimmt haben. Sehr wohl läßt sich überzeugend auch in der CDU Politik als offen geoutet lebender Mensch betreiben.

    Problematisch schaut es doch heute diesbezüglich nur in der AfD aus.
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#4 SanottheEhemaliges Profil
  • 05.07.2017, 13:27h
  • "Ich habe das nur nicht an die große Glocke gehängt", [...]. "Denn erstens ist das eine Privatangelegenheit. Und zweitens definiere ich das, was ich politisch mache, nicht über meine sexuelle Orientierung." [...]

    Gruhner erkannte an, dass vorherige Coming-outs freilich hilfreich gewesen seien [...]: "Dank [Jens] Spahn, [Ole] von Beust, aber auch [...] Klaus Wowereit, sind wir da doch einen entscheidenden Schritt weiter. Diese Politiker haben dafür gesorgt, dass ich hier ganz selbstverständlich auch über meine Partnerschaft reden kann, so wie andere Politiker am Rande von Interviews über ihre Partner oder ihre Familie reden."

    ---> "Doppeldenk
    [...] ist ein Neusprech-Begriff aus dem dystopischen Roman 1984 von George Orwell und beschreibt eine Art schizophrenen Denkens, von dem gesagt wird, dass zu seinem Verständnis Doppeldenk selbst die Voraussetzung bilde. Durch dieses propagierte Denken, bei dem zwei widersprüchliche oder sich gegenseitig ausschließende Überzeugungen aufrechtzuerhalten und beide zu akzeptieren sind, setzt die herrschende Kaste die Gesetze der Logik außer Kraft. Dadurch wird das Denken der Parteimitglieder schwammig und in Zweideutigkeit gehalten, wodurch schnelle Kurswechsel des Regimes auf eigentümliche Weise sofort akzeptiert werden können, auch wenn es sich dabei um das genaue Gegenteil der zuvor noch gültigen Wahrheit handelt, etwa bei abrupten Wechseln der Feindbilder oder der politischen Losungen.
    Das schließt mit ein: Absichtlich Lügen zu erzählen und aufrichtig an sie zu glauben; jede beliebige Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist, und dann, falls es wieder nötig ist, sie aus der Vergessenheit zurückzuholen; so lange wie nötig die Existenz einer objektiven Realität zu leugnen und gleichzeitig die Realität zu akzeptieren, die man verleugnet."

    de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk
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#5 BobAachenProfil
#6 MarcAnonym
  • 05.07.2017, 13:34h
  • Wichtig ist ihm zu betonen, dass er einen FESTEN Partner habe. Denn dem ungebundenen Schwulen haftet in konservativen Kreisen ja immer noch der Ruch des gefährlich triebhaften Sittenlos-Promisken an, pfuibah, das darf natürlich nicht sein. Aber fester Partner und treu und monogam und bürgerlich und gänzlich un-schrill - das ist sogar der CDU in Thüringen vermittelbar. Immerhin, schon das ist eine erstaunliche Entwicklung. Und ich wünsche Herrn Gruhner und seinem Partner alles Gute, nicht nur damit er das großzügige Verständnis seiner Partei nie einer wirklichen Feuerprobe aussetzen muss.
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#7 Paulus46Anonym
  • 05.07.2017, 13:43h
  • Antwort auf #6 von Marc
  • @Marc
    "Wichtig ist ihm zu betonen, dass er einen FESTEN Partner habe. Denn dem ungebundenen Schwulen haftet in konservativen Kreisen ja immer noch der Ruch des gefährlich triebhaften Sittenlos-Promisken an" [...]

    Das ist schon fast ekelhaftes Linkes Politbashing, was Du dort betreibst, und hat im Jahre 2017 NICHTS mehr mit der Lebensrealität in Deutschland bei der CDU zu schaffen; solche Sätze hättest Du in den 1970er/1980er schreiben können, und ich hätte Dir Recht gegeben, aber im Jahre 2017 verbuche ich solche Sätze unter ÜBLEM LINKEM POLITBASHING und das Schlimme an so Typen wie Dir dabei ist, dass Sie dadurch im Endeffekt nur dem LGBT-Aktivismus schaden, denn es gilt ALLE KRÄFTE und JEDE PERSON und Partei zu stärken, die sich LGBT-freundlich positioniert und entwickelt. UND es ist erfreulich, das in der CDU mittlerweile ein Viertel der Abgeordneten für die Ehe für alle gestimmt haben: von solchen Kommentaren wie Dir bin ich regelrecht als LGBT-Aktivst angeekelt.
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#8 PillePaule46Anonym
  • 05.07.2017, 14:00h
  • Antwort auf #7 von Paulus46
  • "von solchen Kommentaren wie Dir bin ich regelrecht als LGBT-Aktivst angeekelt."

    Oje, Gerd L. ist angeekelt. Eine runde Mitleid. Noch viel mehr Leser sind angeekelt, wenn du deine menschenfeindlichen Kommentare über Kinder, die in finanziell schwachen Familien leben, vom Stapel lässt. Was für christliche Ansichten!
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#9 Paulus46Anonym
  • 05.07.2017, 14:08h
  • Antwort auf #8 von PillePaule46
  • *Marc alias PillePaule46 alias OutandProud alias EvaBrunneVerarscher alias ...
    "::: wenn du deine menschenfeindlichen Kommentare über Kinder, die in finanziell schwachen Familien leben, vom Stapel lässt. Was für christliche Ansichten! "

    Hast Du gerade wieder gekifft ??? Du scheinst wohl wieder nicht alles richtig mitzubekommen, aber so bist Du hier im Forum seit jahren, gell... immer schön unsachlich, usw.
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#10 PillePaule46Anonym
#11 MarcAnonym
#12 JuNiAnonym
  • 05.07.2017, 15:57h
  • Antwort auf #3 von Paulus46
  • Echt? Nur in der AfD? Deshalb poltert die Union ja nicht erst seit Freitag gegen Homosexuelle, setzt Homosexualität mit Sodomie gleich, will klagen und verbreitet lauthals ihr homophobes Gedankengut?
    Für mich unterscheidet sich die Union in keinster Weise von der AfD!
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#13 goddamn liberalAnonym
#14 JamboAnonym
#15 lindener1966Profil
  • 05.07.2017, 19:30hHannover
  • Ich finde es super, dass sich Stefan Gruhner offiziell geoutet hat. Und ich finde es auch gut, dass schwule und Lesben in der CDU arbeiten. Ich bin kein CDU Wähler und oft sauer auf diese Partei, aber es ist wichtig, dass wir auch dort offen vertreten sind. Ich würde nie jemanden dafür verurteilen. Homophobie bei anderen Parteimitgliedern lässt sich am besten im direkten Kontakt zu Schwulen und Lesben bekämpfen, einfach beim Zusammenarbeiten. Das wird zu Veränderungen führen, was man bei der Wahl ja auch schon sehen konnte. 75 Ja-Stimmen haben mich dann schon überrascht.
    Alles Gute!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 TheDadProfil
#17 TheDadProfil
  • 05.07.2017, 20:20hHannover
  • Antwort auf #7 von Paulus46
  • ""Das ist schon fast ekelhaftes Linkes Politbashing, was Du dort betreibst, und hat im Jahre 2017 NICHTS mehr mit der Lebensrealität in Deutschland bei der CDU zu schaffen; solche Sätze hättest Du in den 1970er/1980er schreiben können, und ich hätte Dir Recht gegeben,""..

    Blanker Unsinn !

    Du selbst trittst hier ständig als Verfechter monogamer Partner-Idyllen auf !

    Deinem Duktus nach ist ein Mann der nicht in einer festen Partnerschaft lebt, es nicht einmal Wert in Deiner Vorstellung vorzukommen, denn Du erwähnst hier Singles immer nur in abwertender Form !

    Deine Anbiederei, das Nachspielen "Heterosexelle Familie", mit der Du hier die letzten Jahre die Ehe-Öffnung "beworben" hast, drückt nichts anderes aus, als das, was Du hier in Abrede stellst !

    "" "Dank [Jens] Spahn, [Ole] von Beust, aber auch dem Sozialdemokraten Klaus Wowereit, sind wir da doch einen entscheidenden Schritt weiter. Diese Politiker haben dafür gesorgt, dass ich hier ganz selbstverständlich auch über meine Partnerschaft reden kann, so wie andere Politiker am Rande von Interviews über ihre Partner oder ihre Familie reden." ""..

    Wann war Wowereit ?
    Wann van Beust ?
    2001 respektive 2003..

    Da war dieser Herr Gruhner 16, bzw. 18 Jahre alt..

    Wenn die Outings der Herren Wowereit und van Beust entscheidenden Einfluß darauf genommen haben daß er sich hier so "offen" zu seiner Partnerschaft äußern könnte, hat er wohl die Zwischenzeit in einem dunklem Keller verbracht..
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#18 goddamn liberalAnonym
  • 05.07.2017, 20:46h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • "Wenn die Outings der Herren Wowereit und van Beust entscheidenden Einfluß darauf genommen haben daß er sich hier so "offen" zu seiner Partnerschaft äußern könnte, hat er wohl die Zwischenzeit in einem dunklem Keller verbracht.."

    Wohl eher im dunkeldeutschen bis schwarzen Thüringer Wald.

    Aber selbst aus dem kann man einen Weg ins Licht und ins Freie finden....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 Patroklos
  • 05.07.2017, 21:47h
  • Herzlichen Glückwunsch zum Coming-Out! Es wäre schön, wenn sich Herr Gruhner auch dafür einsetzt, daß endlich dieses unsägliche Blutspendeverbot für schwule und bisexuelle Männer der Vergangenheit angehört. In der Schweiz ist man da schon sehr viel fortschrittlicher, denn seit dem 01. Juli 2017 dürfen schwule und bisexuelle Männer Blut spenden:

    www.bento.de/queer/schweiz-schwule-duerfen-jetzt-blut-spende
    n-aber-nur-wenn-sie-enthaltsam-leben-1478779/


    Leider hat die ganze Sache wieder einmal einen Haken: die Männer dürfen ein Jahr kein Sex haben und deshalb ist das in meinen Augen die größte Unverschämtheit, die es gibt! Deshalb unterstütze ich nur eine Aufhebung des Blutspendeverbots für schwule und bisexuelle Männer in Deutschland, wenn solche Einschränkungen wie diese nicht vorkommt!
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#20 LarsAnonym
  • 06.07.2017, 00:31h
  • Antwort auf #18 von goddamn liberal
  • Ich finde es sehr nachvollziehbar, erst dann mit einem Outing an die Öffentlichkeit zu treten, wenn man sich sicher ist, dass es in irgendeiner Weise relevant für die Umgebung ist.

    Warum soll ein Single, egal ob homo. hetero oder bi, sich festlegen und sich so künstlich einschränken?

    Wenn man hingegen Erfahrungen mit Partnerschaft(en) gemacht hat, und sich - beispielsweise im Falle einer festen Freundschaft oder Ehe oder Lebensweise festlegt, dann ist der Zeitpunkt für ein Outing da.

    Männer, die sich einem gewissen Schwebezustand zwischen Hetero und Homo befinden, haben, wenn sie selbst damit klarkommen ihren ganz eigenen Reiz. Den muss man nicht zu früh kaputt machen.
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#21 goddamn liberalAnonym
#22 Miguel53deProfil
#23 Miguel53deProfil
  • 06.07.2017, 08:07hOttawa
  • Antwort auf #9 von Paulus46
  • Gerd Lübbers! Sie erkennen entweder nicht, was für ein Bild Sie von sich geben oder hier haben völlig unterschiedliche Leute in ein Wespennetz gestochen.

    Sie fühlen sich ertappt und reagieren deshalb wieder so schrill.

    Ich unterstreiche das noch mal gern. Alles, was Sie jt zum Thema Flüchtlinge und anderen sozialen Feldern von sich gegeben haben, verdeutlicht, dass Sie kein Christ sind. Allenfalls einer dieser falschen Christen aus dem evangelikalen Spektrum.

    Und hören Sie doch auf damit, sich als LGTBQ Aktivist darzustellen. Auch das nimmt Ihnen niemand ab. Außer vielleicht Ihrem Pflichtverteidiger "Patrokloß" oder Ihrer Orthogonalen Freundin.

    Ihr ganzes Interesse gilt ausschließlich Ihrem Vorgarten und Ihrem Geldbeutel. Deshalb kämpfen Sie ja auch so besessen zwischen FDP, CDU und AfD Ansichten, je nachdem, was davon nützlich für sie ist.
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#24 stromboliProfil
  • 06.07.2017, 08:16hberlin
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • ach komm Dad.., sei ein wenig nachsichtig mit unserem himmlischen Pfeifton und den Evoluzzern in der cdu. Wenn es dauerte, die Welt nicht als Scheibe zu begreifen, dauert es auch bei einigen unserer spezis 15 jahre , um die homos-scheibenwelt ad acta zu legen.

    Und wenn man bedenkt, so sind 15 Jahre angestrengtem nachdenken über das was man sein will doch nur Ausdruck darüber, wie angestrengt man nachgedacht hat.

    Über das was dann hinten heraus kommt macht sich dann keiner mehr weitere gedanken, Hauptsache es kam dabei überhaupt was hinten heraus.

    Also ichjedenfalls bin da ganz hin&hergerissen angesichts so vielem nachdenklichen nichts.
    So wird denn auch der Trittbrettfahrer zum emanzipatorischen Vorbild.

    Na ja, den frisch geouteten natürlich den solidarischen gruss und glückwunsch zur "mutigen Entscheidung" hinterhergewunken.
    Man will ja hier nicht als mäkelig erscheinen.
    Mögen beide angesichts der sozialen -ökologisch-ökonomisch politischen Gesamtlage zukünftig auch in anderen , nicht wie in dem als persönliches Ding empfundenen gemeinsamen gleichgeschlechtlichen Beischlaf, eine emanzipatorisch mutigere Haltung zeigen..
    Aus der cdu austreten ,wäre da ein konsequenter Anfang...
    Früher wusste man: sex ist politisch!
    Na ja, wir haben die weicheipolitiker die wir verdienen...!

    Mal so mitgedacht: der nun entdeckte Konservatismus im ehefürunsalle gedöns ist doch eine Steilvorlage gegen linkes jeglicher Art.
    Die lassen sich als Bewahrer konservativer Werte feiern und schauen zu ,wie gleichzeitig am rechten Rand mit klagen gezündelt wird.
    Gehts für die ehebefürworter schief, können die wilden lsu'ler immer noch der linken vorwerfen, mit dem angriff auf die ehe das gemeinschaftlich-verbindende, mangels Zurückhaltung und drohender polyamoröser Anarchie in den Sand gesetzt zu haben.
    Verliert die rechte vor Gericht, stehen solche langzeitnachdenkliche als Sieger der Vernunft da.
    Da wird vor unserer Nase das Hase und Igel Märchen inszeniert.
    Und wir feiern das auch noch brrrrrrrrr, mich friert!
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#25 SanottheEhemaliges Profil
  • 06.07.2017, 09:06h
  • Antwort auf #20 von Lars
  • "Warum soll ein Single, egal ob homo. hetero oder bi, sich festlegen und sich so künstlich einschränken?"

    Allen Ernstes jetzt?
    Du behauptest also ernsthaft, Menschen floaten frei zwischen den Orientierungen und warten nur darauf, bis etwas Entscheidendes passiert, um dann quasi bei "homo, hetero oder bi" einzuloggen?

    Woher Deine unglaubliche Chuzpe, vielleicht bei verunsicherten Neu-Leser_innen hier derart für Verwirrung zu sorgen?

    Als ob es die Regel sei, dass jede_r irgendwann seine_ihre sexuelle Orientierung frei wählen würde, je nachdem, welche Gelegenheiten eben so vorbeigekommen sind... ich frage mich allen Ernstes, wie jemand, der seit langem in diesem Forum schreibt und sich für besonders klug hält, so einen Bullshit von sich geben kann.

    "Wenn man hingegen Erfahrungen mit Partnerschaft(en) gemacht hat, und sich - beispielsweise im Falle einer festen Freundschaft oder Ehe oder Lebensweise festlegt, dann ist der Zeitpunkt für ein Outing da."

    ...heißt nichts anderes als "Erst wenn man alle (oder zumindest mehrere) Varianten aktiv "durchprobiert" hat, ist man in der Lage dazu, zu wählen, welcher sexuellen Orientierung man angehört. Und auch dann sollte man immer noch nicht dazu stehen, sondern frühestens, wenn es nicht mehr anders geht, weil ein_e feste_r Partner_in aufgetreten ist, sodass es sich dann doch gehört, eben jetzt zu wählen und sich festzulegen".

    Das ist, ich wiederhole es gern, gefährlicher Bullshit und legt nahe, dass die eigene Wahl der sexuellen Orientierung Standard sei.

    Und wer dann eine queere Orientierung wähle, sei eben auch selbst schuld daran, wenn problematischere gesellschaftliche Konsequenzen auftreten; er_sie hätte ja jederzeit auch eine heterosexuelle und somit unproblematische Orientierung wählen können.

    Bravo. Bravissimo. Für so einen unfassbaren und gefährlichen Nonsens.
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#26 wiking77
#27 ginfizzAnonym
  • 06.07.2017, 09:23h
  • "Dank Jens Spahn und Ole von Beust", ich kann nicht mehr! :D Der eine musste von Schill fremdgeoutet werden, der andere spricht erst über seine Sexualität, seit er gemerkt hat, dass sie zum Hetzen gegen Muslime taugt.
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#28 Homonklin44Profil
  • 06.07.2017, 11:03hTauroa Point
  • Das mit dem nicht an die große Glocke hängen sympathisiert mir recht nah.
    Der Mann hat ziemlich besonnene Ansichten wohl.

    ""Denn erstens ist das eine Privatangelegenheit. Und zweitens definiere ich das, was ich politisch mache, nicht über meine sexuelle Orientierung.""

    Ja, eben.
    Wenn er's zumindest auch nicht über eine mögliche religiöse Orientierung macht, wenigstens.

    "" [...],dass ich hier ganz selbstverständlich auch über meine Partnerschaft reden kann, so wie andere Politiker am Rande von Interviews über ihre Partner oder ihre Familie reden.""

    Das isteine schöne Aussicht, wenn man das irgendwann wie selbstverständlich kann. Aber so weit sind wir in dem Land lange noch nicht. Dazwischen steht wieder die Realität, die rosa Schönfärbe-Brille und die latent bis offen homophoben Haltungen, mit denen man im Alltag konfrontiert steht.

    Dann lieber die große Glocke eingemottet belassen, und seine Ruhe haben.
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#29 Paulus46Anonym
  • 06.07.2017, 13:53h
  • Antwort auf #10 von PillePaule46
  • Sollen wir nochmal die Kommentare rauskramen, wo du über die Luxusprobleme der armen armen Häuslebauer gestöhnt und fest behauptest hast, die Kinder würden mit dem Hartz-IV in Luxus leben und es anderen Familien schwer machen?
    Echt jetzt?"

    --> Hast du wieder gekifft ?? Gerne suche Sie raus, bin gespannt...

    Falls Du Dich auf die Grunderwerbssteuer beziehst, da antworte ich schon im Vorfeld. In der Tat die Grunderwerbssteuer gehört gesenkt, damit Familien, die ein Einfamilienhaus bauen wollen, dies auch eher können. Die FDP fordert dies zu Recht, und setzt es nunmehr in NRW nach den dort gewonnenen Wahlen um.
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#30 TheDadProfil
  • 06.07.2017, 21:19hHannover
  • Antwort auf #20 von Lars
  • ""Ich finde es sehr nachvollziehbar, erst dann mit einem Outing an die Öffentlichkeit zu treten, wenn man sich sicher ist, dass es in irgendeiner Weise relevant für die Umgebung ist.""..

    Stell Dir mal vor, man muß als Abgeordneter oder Parteipolitiker seine Positionen dem Wähler erklären die man vertritt..
    Da ist es hilfreich zu sagen WER man ist..
    Das IST relevant..

    Komischerweise machen das die meisten Heterosexuellen Abgeordneten andauernd, sprechen mit dem Wähler über ihre Freundin, die Frau, die Kinder..

    Und ja..
    Mir sind hier schon Hetero-Singles untergekommen die nicht müde wurden ihren Single-Status zu erklären, und dabei Wert darauf legten bloß nicht aus dem Grund des Single-Seins für Schwul gehalten zu werden..

    ""Den muss man nicht zu früh kaputt machen.""..

    Völliger Blödsinn..

    Der "Schwebezustand" hat einen Namen :
    Bisexuell..

    Wie viele Abgeordnete kennst Du eigentlich so die sich als Bisexuelle bezeichnen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#31 TheDadProfil
  • 06.07.2017, 21:30hHannover
  • Antwort auf #29 von Paulus46
  • ""Falls Du Dich auf die Grunderwerbssteuer beziehst, da antworte ich schon im Vorfeld. In der Tat die Grunderwerbssteuer gehört gesenkt, damit Familien, die ein Einfamilienhaus bauen wollen, dies auch eher können.""..

    Sehr geehrter Herr Steuerfachmann..
    In der vorbezeichneten Angelegenheit werden Sie gebeten sich dazu dezidiert mit der Gemeinde vor Ort auseinanderzusetzen, denn im Gegensatz zu ihrer Auffassung ist die Grunderwerbssteuer keine Bundessteuer, sie wird von jeder Gemeinde autonom vor Ort festgelegt, und immer dann erhöht wenn die Schwarzen mit der Gelben Brut die Regierung bilden..

    Kleiner Tipp am Rande..
    Übersiedeln Sie doch bei Bedarf ins nächstgelegene Gewerbegebiet, dort ist die Grunderwerbssteuer im Schnitt 90 % günstiger für die gleiche Scholle..
    Wenn Sie denken, das ginge nicht, so irren Sie hier gewaltig, denn Altenheime, Kindergärten und auch wohnliche mobile Asylbewerber-Heime gibt es hier längst..

    Mit freundlichen Grüßen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »

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