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Kommentare zu:
Cottbus: Stadt verweigert Hissung der Regenbogenfahne


#1 Sven100Anonym
  • 10.07.2017, 16:07h
  • Wenn die Ehe jetzt geöffnet ist, bedeutet das, dass völlige Gleichberechtigung herrscht. Warum also muss überhaupt noch eine Regenbogenfahne gehisst werden?
    Wir sind im Jahre 2017 ein ganz normaler Teil der Gesellschaft. Es muss also keine eigene Fahne mehr geben, genau so wenig wie es einer eigenen Fahne für alleinerziehende Mütter oder für Flüchtlinge bedarf.
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#2 krakalaAnonym
#3 SuppenhuhnAnonym
#4 userer
  • 10.07.2017, 17:13h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Die Ehe ist noch nicht geöffnet, das Gesetz ist noch nicht unterzeichnet und Bayern behält sich vor, dagegen zu klagen.

    Verbrechen aus Hass werden noch jeden Tag begangen.

    Die Christen haben noch immer ein Sonderrechte, die ihnen erlauben, schwule und lesbische Existenzen zu zerstören.

    Konversionstherapien sind dank des politischen Arms der Christen noch straffrei.

    Die Liste lässt sich fortsetzen
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#5 To Do ListAnonym
#6 Kein_Kampf_MehrAnonym
  • 10.07.2017, 18:54h
  • Für mich ist das ein Machtspiel von Cottbus. Es ist ja angeblich Ermessungssache, ob die Flagge gehisst wird oder nicht. Das kommt dann folgendermaßen rüber:
    «Guten Tag, beginnen wir mit der Sitzung. Was? Flagge? Welcher Tag ist denn heute? Ach so, der CSD am Wochenende, hätte ich fast vergessen. Hm, ich weiß nicht - das bunte ist mir am Wochenende zu viel - ich möchte das dieses Mal nicht sehen. Aber nächstes Jahr würde mir die Flagge echt gut gefallen. Machen wir es so? Prima, dann beginnt nun die Sitzung.»
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#7 lucdfProfil
  • 10.07.2017, 19:12hköln
  • Mir sind Flaggen völlig egal und manchmal sehr suspekt.
    Abgesehen davon ist Homophobie ein Problem und wir sollten uns lieber mit der alltäglichen Realität befassen. Vergesst die Flaggen und den ganzen Kitsch. Irgendwann kommen militante Homosexuelle auf die Idee eine schwullesbische Hymne anzutönen. O weia!
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#8 Kein_Kampf_MehrAnonym
  • 10.07.2017, 19:59h
  • Antwort auf #7 von lucdf
  • Du sagst: Homophobie ist ein Problem, und wir sollten uns die alltägliche Realität anschauen.

    Da hast du Recht, so ist es.
    Und die Regenbogenflagge ist ein nützliches Symbol, um darauf aufmerksam zu machen.

    Und zum Schluss: nenne mir bitte eine Zahl aus Studien, die belegen, wie viele militantische LSBTTIQ es in unserem Land gibt - das würde mich jetzt doch sehr interessieren, denn: ich denke, dass diese Äußerung von dir eher ein Vorurteil darstellt.
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#9 TheDadProfil
#10 OrthogonalfrontAnonym
#11 Hobbit82Profil
  • 10.07.2017, 23:19hNürnberg
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Gleichberechtigung heißt noch lange nicht Gleichberechtigung. Ich erlebe es zum Glück nicht persönlich, aber viele LGBTI erleben im Alltag immer noch Diskriminierung.

    Und auch trotz der Öffnung der Ehe gelten, zumindest für lesbische Paare bei der Elternschaft immer noch Einschränkungen, wenn eine der beiden Frauen ein Kind bekommt, da muss die andere das Kind erst mit viel Aufwand adoptieren, das ist dann doch etwas anders bei Hetero-Paaren, die mittels Samenspende ein Kind bekommen.

    Man kann ja zu der Flagge stehen wie man will, ich finde, dass sie zumindest eine gewisse Symbolkraft hat, ich selbst bräuchte sie aber nicht unbedingt. Trotzdem finde ich diesen Streit um die Hissung der Flagge an den Rathäusern unter dem Vorwand der Flaggenverordnung einfach traurig und unnötig. Zeigt sich damit doch die Ignoranz dieser Politiker, die damit zeigen, dass sie LGBTI nicht wirklich ernst nehmen.
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#12 Hobbit82Profil
#13 SailorAnonym
#14 TheDadProfil
#15 AmurPrideProfil
#16 OrthogonalfrontAnonym
#17 TheDadProfil

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