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Kommentare zu:
Umfrage: Nur jeder zehnte Schwule will einen passiven Partner


#1 AnonAnonym
  • 20.07.2017, 15:28h
  • Es gibt eine Umfrage von Romeo, die genau das Gegenteil besagt. Bei solchen Seiten sind eben Leute, die bestimmte Dinge suchen, ein Bruchteil von Männern, die mit Männern schlafen, sind dort angemeldet. Solche Umfragen sind eben nicht repräsentativ.
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#2 TamakAnonym
  • 20.07.2017, 15:44h
  • "Umfragen" im Online-Format leiden typischerweise unter einem Präselektionseffekt.

    Vor Jahren erschien mal ein Artikel über die Profile bei gayromeo ("schwules Einwohnermeldeamt"), bei denen ein sehr ausgeglichenes Verhältnis festgestellt wurde (leichter Überschuss an "Tops"). Ich halte das für sehr viel repräsentativer. Im Übrigen entspricht dies auch meiner Erfahrung bei ca. 100 Sexualpartnern auf 15 Jahre verteilt: Etwa gleiches Verhältnis. Kann das Gejammer wirklich nicht verstehn, hatte als Passiver nie ein Problem einen Aktiven zu finden.
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#3 daVinci6667
  • 20.07.2017, 18:40h
  • Ich persönlich glaube, es gibt mehr Bottoms als Topps. So meine Beobachtung, die aber sicher nur subjektiv sein kann.

    Der Wunsch bei mir war jeweils auch einen versatile Partner zu finden. Wer stur nur auf eine Rolle fixiert ist, hat auf dem Partnermark sicher einen Nachteil.

    Gleichzeitig glaube ich aber auch nicht, dass dies bei vielen alleiniges Ausschlusskriterium ist. So finden sich sicher viele schwule Paare wo beide eigentlich beide lieber Bottoms sind, die Partner aber jeweils dem anderen zuliebe mal abwechselnd Topps sind.
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#4 VersatileAnonym
  • 20.07.2017, 18:43h
  • Das ganze hat meiner Meinung nach auch was mit Erwartungshaltung und Leistungsdruck zu tun:

    Wenn ich penetrieren will muss das Gegenüber schon ziemlich gut meinen Wunschvorstellungen entsprechen oder ich ziemlich dicke Eier haben.

    Auf den Bauch drehen und hinhalten geht aber immer und mit jedem.

    Wenn ich mal wieder im Chat gefragt werd ob ich gleich vorbeikomme und ihn so richtig hart durchnehme müsste ich ehrlich sagen: Moment mal, ich muss dich erst mal live sehen und dann entscheidet es sich, ob das geht oder nicht.

    Im Zweifelsfall lautet die Antwort dann eben: Nee, lass man gut sein, Alter!
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#5 R2h2Anonym
  • 20.07.2017, 19:21h
  • "Bottoms"? Kann man das auch auf Deutsch sagen, so dass jeder versteht worum es geht, oder ist das eine Seite die nicht für ALLE gedacht ist?
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#6 ollinaieProfil
  • 20.07.2017, 19:22hSeligenstadt
  • >"Bottom Shaming" sollte nicht unterschätzt werden: Wer beim Sex passiv ist, bekommt nicht selten abwertende, schwache und nicht-männliche Attribute zugeschrieben.<

    Oh jeh, die alte Leier. Das sollte doch mal langsam auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt worden sein.

    Wer so argumentiert ist noch nie richtig gut gefickt worden! Und gut heißt nicht möglichst brutales oder stupides rein-raus.
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#7 ollinaieProfil
#8 JadugharProfil
  • 20.07.2017, 20:17hHamburg
  • Ich wurde mal von einen Schwulen gefragt, bist du top oder bottom? Ich antwortete, daß ich weder das eine noch das andere bin. Niemals top und niemals bottom!
    Da antwortet der entsetzt mit einer Gegenfrage`Bist du überhaupt schwul? Ja sagte ich, absolut schwul und deswegen suche ich nicht wie ein Heterosexueller nach einen Loch! Für mich ist das Klischee sexueller Praktiken einfach zu einseitig.
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#9 einsprucheuerehrenAnonym
  • 20.07.2017, 20:22h
  • Hier wird einfach mal davon ausgegangen, dass Analverkehr das Maß aller Dinge sei, und ignoriert, dass einige Schwule sich aus Ficken nicht so viel machen, wie es Pornos und solche Artikel suggerieren.

    Wenn ich gerne blase, dann will ich sehr wohl einen passiven Partner ;)

    Ein entsprechender Absatz hätte nicht geschadet, aber so ist der Beitrag meines Erachtens mangelhaft, weil er der Vielfalt schwuler Sexualität nicht entspricht.
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#10 ollinaieProfil
#11 daVinci6667
  • 20.07.2017, 20:39h
  • Antwort auf #8 von Jadughar
  • Unschön was du da erlebt hast. Deine Reaktion (absolut schwul und deswegen suche ich nicht wie ein Heterosexueller nach einen Loch) aber genauso.

    Es gibt viele Schwule die keinen Analverkehr mögen. Ist total ok. Ich fürchte jedoch, bei einigen könnte das religiöse Gründe haben oder sie denken passiv zu sein sei unmännlich. Oder sie haben ein Trauma entwickelt (Scheiss Arschficker! usw) Und dann gibts ja noch die, die hygienische Probleme haben. Mein damaliger Freund und ich haben auch lange zugewartet, danach konnten wir kaum genug kriegen. Allerdings geht und ging bei mir Analverkehr nur beim festen Partner.

    Wenns für dich und deinen Partner, so stimmt, und nur das zählt und nichts anderes, ist das voll ok.
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#12 daVinci6667
#13 Paulus46Anonym
  • 20.07.2017, 20:59h
  • Antwort auf #3 von daVinci6667
  • "Ich persönlich glaube, es gibt mehr Bottoms als Topps. So meine Beobachtung, die aber sicher nur subjektiv sein kann. "

    --> Vollkommen überbewertet dieses Thema, was aber bei den Heteros genauso der Fall ist.

    Nicht Sex ist ausschlaggebend für die Beziehungssuche und erst Recht nicht für eine langjährige Beziehung, sondern entscheidend sind die inneren Werte, ob man sich unterhalten kann, ob man sich interlektuell ergänzt, bei Hobbys kompatibel ist, den anderen, so "lässt wie er ist und Ihn nicht verbiegt", ob man "hinter seinem Partner steht", "auch wenn der mal Mist gebaut hat oder Mist geredet hat" und einige weitere Eigenschaften, die ich in der Schnelle hier nicht aufzählen kann.

    Sex mag eine Rolle spielen, aber für die Beziehungssuche, ist Sex eher alsFaktor überbewertet, wobei natürlich, es "muss schon ein Mindestmaß stimmen".
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#14 LaurentEhemaliges Profil
#15 LaurentEhemaliges Profil
#16 daVinci6667
  • 20.07.2017, 21:22h
  • Antwort auf #13 von Paulus46
  • Yep, klare Sache, wir stimmen hier eindeutig überein. Vermutlich bei vielem im Themenbereich Liebe, Partnerschaft, Treue etc.

    Was nicht übereinstimmt, wäre bei uns eindeutig das Thema Religion, NATO-Austritt, unterschiedliche Parteien die wir wählen, fast der ganze Rest eben. Darf so sein, aber für mehr wären wir vollkommen inkompatibel.
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#18 LaurentEhemaliges Profil
  • 20.07.2017, 22:29h
  • Antwort auf #17 von ollinaie
  • Wer die "Arbeit" hat, ist aktiv, das ist beim OV normalerweise der Bläser. Beim AV ist es umgekehrt.

    Ich selbst gebe gern den Ton an und schlüpfe deshalb als OV-Passiver in die aktive Rolle, leiste also auch dabei die Arbeit. ;-)

    Im Grunde genommen ist das auch nicht so wichtig. Beim AV ist die Abgrenzung eindeutig.
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#19 Dont_talk_aboutProfil
  • 21.07.2017, 02:20hFrankfurt
  • Antwort auf #18 von Laurent
  • Die Begriffsbildung beim OV ist echt irritierend und Bezeichnungen machen keinen Sinn, wenn sie nur
    50 % verstehen und 50 % nicht.

    Der Standardfall ist, dass der beim AV passive Partner zu blasen hat. Deshalb wäre es echt einfacher, den Bläser als passiv zu bezeichnen.

    Allerdings denke ich auch, dass wenn ein Paar keinen AV hat und nur einer bläst, dieser dann als der Bottom bezeichnet wird
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#20 ProversatilAnonym
  • 21.07.2017, 07:45h
  • Interessante Studie! Ich denke: Die Musik entsteht in den Pausen,-zwischen den Noten. Soll heissen; Ich verstehe das Schwarz/Weiß-Denken irgendwie nicht. Jeder Aktive wünscht und braucht doch einen Passiven und umgekehrt. Und sich auf einen Rollentausch mit dem Partner einlassen zu können macht doch den Sex spannend und wunderschön! Daher finde ich, versatil ist eine adäquate Alternative. Und wer Vorurteile gegenüber Bottom hat, denkt Mal dran: Ohne dem anderen findet kaum Sex statt! Beide brauchen sich. Stichwort: Bedürfnisse. LG Tom
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#21 saubearProfil
  • 21.07.2017, 10:14hNiederbayern
  • Wenn man die Profile der passiven, besonders im Fetisch Bereich (Bottom, Maso, Sklave,Sub) liest,
    hat man der Eindruck, daß hier ein Dienstleister gesucht wird, der die Wünsche des passiven brav abzuarbeiten hat!
    Die Rolle des Aktiven ist da komplizierter:
    Man muß die Wünsche des Passiven berücksichtigen und zusehen, daß man selbst nicht zu kurz kommt!
    Selbst suche ich eigentlich nur Switcher, wie ich selbst auch einer bin!
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#22 TheDadProfil
  • 21.07.2017, 10:42hHannover
  • Antwort auf #13 von Paulus46
  • ""Nicht Sex ist ausschlaggebend für die Beziehungssuche und erst Recht nicht für eine langjährige Beziehung, sondern entscheidend sind die inneren Werte, ob man sich unterhalten kann, ob man sich interlektuell ergänzt, bei Hobbys kompatibel ist, ""..

    Da hat dann die heteronormative Verdummbibelung Ganze Arbeit geleistet..
    Zur Not kann man ja noch gemeinsam stricken..
    Hauptsache die gemeinsamen Gartenzwerge erfreuen den Anblick der Nachbarn, um diese darüber hinweg zu beschwichtigen welche Sorte Paar sich ihrer Nachbarschaft so eingenistet hat..

    Da kann man gar nicht so viel fressen.....
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#23 TheDadProfil
#24 EulenspiegelAnonym
#25 Homonklin44Profil
  • 21.07.2017, 12:09hTauroa Point
  • Diese Rollenverteilung scheint eher für Beziehungen zu taugen, in denen das Sexuelle der Dreh- und Angelpunkt ist.

    Wie sieht das in Fetischbeziehungen oder in romantischen Beziehungen aus?
    Ist da der passiv, in den man sich verliebt, oder dem man einen Antrag macht und Herzchen auf's Hausdach malt? Oder der, wer in sich verlieben lässt?

    In einer Beziehung, die auf Augenhöhe basiert, ist das dann schwierig, festzulegen. Vielleicht ist man dann quasi-versatil oder "Middle" anstatt "Top" oder "Bottom". Oder es köchelt dazu herunter, wer wen zuerst niederknuddelt ;)
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#26 JuppAnonym
#27 TheDadProfil
  • 21.07.2017, 21:35hHannover
  • Antwort auf #26 von Jupp
  • ""Warum sollen all diese inneren Werte für eine Beziehung falsch sein ?""..

    Wo habe ich das geschrieben ?

    Im Gegenteil dazu schrieb hier "Paulus46" davon, daß diese Werte "wichtiger" seien als die gemeinsam gelebte Sexualität..

    Mal völlig davon abgesehen wie ich dazu persönlich stehe..

    Ich halte das für schlichten Unsinn, denn wer keinen gemeinsamen Weg findet, weder in der Sexualität noch in anderen Gemeinsamkeiten, der hat eher wenig Chancen eine Beziehung über lange Zeit zu führen..

    Es mag ja Menschen geben die übers Hobby zueinander finden..
    Die Mehrzahl aller Beziehungen findet sich mMn nach wie vor übers Bett..
    Und erst wenn es dort funktioniert bleibt man auch zusammen..
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#28 OnkelTomAnonym
#29 Ralph
  • 22.07.2017, 17:27h
  • Mich hat mal einer aufgeklärt, wenn er Lust hätte, irgendwo einzudringen, dann könnte er ja auch eine Frau nehmen, aber er sei nun mal keine Hete, deshalb wolle er auch keinen Hetensex mit einem Mann. Na gut, jeder wie er mag und keiner gegen seinen Willen. Das ist dann für mich etwas unbefriedigend.
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#30 Alles SchwachsinnAnonym
  • 22.07.2017, 20:51h
  • Also ich finde die Labels schwachsinnig, natürlich MUSS man es(!) und alles(!) nicht mögen, aber vielen entgeht leider pures Glück. Viele wissen nicht, zu was der menschliche (in dem Fall männliche Körper) fähig ist! Es nichtmal auszuprobieren ist echt schwach und egoistisch! Und gerade Schwule oder LGBT, die damit nicht in Verbindung gebracht werden wollen, (anal) einige hier auf queer.de auch, verstehe ich echt nicht! Schwache und unmännliche Attribute, ihr müsstet es doch am Besten wissen, wieder Vorurteile wie bei manchen Heteros! Es hat überhaupt nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun, welches Vergnügen alle Körper verspüren können! Leider haben die wenigsten von Aneros gehört oder kennen es! Tja wenn ihr euch davor verschließt, dann leider Pech gehabt! "Versatile" wahre eig. die beste "Lösung", wobei das auch wieder ein bestimmtes Label ist!
    @Jadughar: achso, wie Kutschera, "Löcher" sind nur Heterosexuellen vorbehalten (;( was sagst du zu Lesben, die gerne Oralsex haben, sie suchen nach "Lippen" oder wie? Was ist mit annilingus/rimming, fisting etc., alles schöne Praktiken! (Die natürlich nicht alle mögen, aber respektieren müssen)
    Diese Fragen nerven mich auch, gerade aus obigen Gründen, aber leider ist das der Standard und das genaue Gegenteil von deiner Philosophie, aber genau schlecht, natürlich dreht sich nicht alles um den Arsch! Die sexuelle Vielfalt ist durchaus auch zu beachten!
    @Versatile: Das verstehe ich nicht! MMn trifft das (diese Logik) auf Beides zu, wenn überhaupt!
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#31 R2h2Anonym
#32 TaridaAnonym
  • 08.08.2017, 20:21h
  • Mir kommt vor, dass alle passiv sind. Ob bei Grindr oder im Park, keiner scheint aktiv zu sein wollen. Da ich bi bin, will ich bei den boys nicht schon wieder den "Stecher" sein müssen....und zum Unterschied zu einer Muschi braucht es beim Hinterteil mehr Stehvemögen. Das hat bisher auch a/p nicht immer geklappt...ja in den Pornos können sie rammeln wie die Hasen.. Alles nicht so tragisch: ein guter Blowjob ist eigentlich absolut ebenbürtig. Tragisch nur, wenn die boys verstummen oder abhauen, weil man erst einmal passiv sein möchte. Aber die sind so schnell weg, dass man gar nicht mehr reagieren kann
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#33 TomTomAnonym
  • 13.08.2017, 18:49h
  • Es gibt doch nichts schöneres als wenn sich zwei schwule Hengste nacheinander gegenseitig ficken.
    Dieser ganze Fickstutenmarkt namens Szene hat für mich als schwulem Mann die unangenehm heterosexuell wirkende Ausstrahlung eines Hausfrauenpuffs.
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#34 TopMarciEhemaliges Profil
  • 15.08.2017, 18:56h
  • Man hat halt mehr Spaß, wenn man aktiv und passiv ist. Wobei ich sagen muss, dass mir die Aktive Rolle besser gefällt und ich regelrecht vergeblich nach Passiven suche. Auf Romeo und Co. finde ich stets nur aktive!
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#35 Rowdy2000Anonym
  • 14.11.2017, 20:31h
  • Bin jetzt selber nicht homosexuell, aber finde das Thema nicht uninteressant.
    Wäre es nicht grundsätzlich fair, wenn sich betreffende Herren darauf einigen würden beide Rollen einzunehmen. Natürlich gibt es die eine oder andere Präferenz, aber so würde niemand festgelegt werden.
    Sorry falls ich nur unverständlichen Unsinn von mir gebe.
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