Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?29326

Transition

So entsteht aus Penis und Hodensack eine Vagina

Die Europäische Gesellschaft für Urologie erklärt in einem Zeichentrickvideo, wie eine geschlechtsangleichende Operation abläuft.


Screenshot aus dem Video

  • Von Tanya Edwards
    23. Juli 2017, 07:34h 189 1 Min.

Dieser Text erschien zuerst auf
REFINERY29
Über geschlechtsangleichende Operationen – über die Transition eines trans Menschen also, sollte diese gewünscht sein – wissen nicht nur cis-Menschen wenig Bescheid. Was passiert dabei genau? Wenn du nicht zufällig eine besonders bewanderte Chirurgin bist oder Teil eines Ärzteteams, das geschlechtsangleichende Operationen vornimmt, wirst du vermutlich nie die Gelegenheit bekommen, das zu sehen. Bis jetzt.

Die Europäische Gesellschaft für Urologie hat ein detailliertes – und faszinierendes – Video hochgeladen, in dem der komplizierte Eingriff erklärt wird. Die Animation, bei der den Empfindlicheren unter uns vielleicht ein bisschen unwohl wird, zeigt wie die Hand eines Chirurgen/einer Chirurgin das Skrotum aufschneidet und die Hoden entfernt. Dann wird die Spitze des Penis' entfernt. Aus ihr wird später die Klitoris entstehen, während Schaft und Skrotum zu Labia und Vaginalkanal werden. Es ist ein beeindruckendes Unterfangen—und sollte der Frau später ein gesundes Sexualleben ermöglichen.

Sieh dir das Video an, wenn du mal wieder daran erinnert werden willst, dass Wissenschaft etwas ziemlich Tolles ist. Experten nehmen zum Beispiel an, dass sie in wenigen Jahren in der Lage sein sollten, Transfrauen eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

-w-

#1 TraumzerstörerAnonym
  • 23.07.2017, 10:08h
  • Schwangerschaft? Wie soll das bitte gehen? Durch diese OP werden alle Geschlechtszellen entfernt und vernichtet, die Fortpflanzungsfähigkeit ist dann gleich Null.

    Eierstöcke und Uterus könnten also nur von einer anderen Frau kommen, also als Spende, was wohl nur in sehr seltenen Fällen passieren wird, zudem würden sich dadurch die üblichen Komplikationen wie bei allen anderen implantierten Organen ergeben, die Schwangerschaft wäre sicherlich mit einem enormen Risiko verbunden. Des weiteren bringt die Transfrau dann nur den Nachwuchs der Spenderin zur Welt, nicht ihre genetischen Kinder.
    Organe kann man bis heute nicht nachzüchten, denn in einer Petrischale kann kein ganzer Organismus inklusive Blutkreislauf, Hormonen und anderen Lebenswichtigen Funktionen wie Entgiftung durch die Leber oder Nieren simuliert werden.

    Ich glaube diese Hoffnung ist vergebens, und führt nur zu falschen Entscheidungen. Besonders für junge Transfrauen kann das sehr bitter werden, wenn sie eines Tages dann doch Kinder wollen oder ihr Partner/ihre Partnerin, dann kann das ganze Leben zusammenbrechen, weil sie sich von der Community oder Gutachtern zur GA-OP drängen lassen haben.

    Warum man eine Neovagina braucht ist mir bis heute nicht ersichtlich, wenn es wegen Männern ist um sich zu tarnen, dann würde ich davor warnen, denn wenn der Typ es herausbekommt, könnte er aus Wut töten.
    Lesben werden wohl ähnlich erbost reagieren.

    Mit einem Penis kann man genau so mit einem Mann oder einer Frau oder was auch immer Sex haben, außerdem ohne fürchten zu müssen, dass man am Ende erwürgt und massakriert in irgendeiner Badewanne oder Gebüsch gefunden wird.
    Man kriegt dann auch Leute, die wirklich was mit einem zu tun haben wollen, auch sexuell. Viele haben ja Angst, dass sie an einen perverser Shemale-Fetischisten geraten, dabei ist genau so einer, wohl der beste Partner für eine Hetero-Transfrau.

    Wer Kinder will, sollte unbedingt seine Genitalien behalten und schützen. Wenn man zum Röntgen muss, unbedingt sagen, was man hat, denn sonst bekommt ihr die falsche Schutzweste und eure Fortpflanzungsfähigkeit kann geschädigt werden!
  • Direktlink »
#2 Nicht_AlleAnonym
  • 23.07.2017, 11:11h
  • Antwort auf #1 von Traumzerstörer
  • Ich bin lesbisch und lernte mal eine Transfrau kennen, die eine solche GA-OP hinter sich hatte und vollkommen zur Frau entwickelt war. Und es war für mich ganz normal. Sie war von Beginn an ehrlich und ich hatte damit kein Problem.
    Du solltest nicht alle in einen Topf werfen.
    Manche möchten ihr ursprüngliches Geschlechtsorgan behalten und manche nicht.

    Die Akzeptanz lässt allerdings zu wünschen übrig - das ist ein Problem.
  • Direktlink »
#3 TraumzerstörerAnonym
  • 23.07.2017, 11:30h
  • Antwort auf #2 von Nicht_Alle
  • Hallo,

    na klar, nicht alle Menschen reagieren darauf so, aber die Gefahr getötet, oder einfach nur psychisch schwer verletzt zu werden, ist nun mal sehr groß, wenn man wie ich sagte, zur Tarnung diese OP macht und es verschweigt.

    Vollkommen zur Frau kann diese Person wohl nicht entwickelt gewesen sein, weil ihr wie gesagt, die Keimdrüsen und ein Uterus fehlen.
    Wenn ich meine Hand verlieren würde, würde ich mich auch nicht mehr komplett fühlen, es wäre eine Einschränkung. Mit einer Amputierten Brust könnte ich auch leben, trotzdem würde ich dann ganz bewusst, ein Stück meine Weiblichkeit verloren haben, das könnte ich niemals leugnen.

    Für mich gehören meine Sexualorgane zu mir, etwas von ihnen zu entfernen, würde mich schädigen in meinem ganze sexuellen Erleben. Keine Sexualität mehr haben zu können, oder nur eingeschränkt, ist für mich nicht weiblich, es ist einfach nur scheisse und für Niemanden wünschenswert.
  • Direktlink »