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Diskriminierung

Ferienhaus in Italien: "Keine Homos, keine Tiere"

Ein schwules Paar, das über Booking.com einen Urlaub im "Casa Vacanze Ciufo" in Kalabrien buchte, wurde vom katholischen Besitzer nicht akzeptiert.


In diesen Pool dürfen nur Heteros: Ferienhaus "Casa Vacanze Ciufo" im italienischen Ricadi
  • 26. Juli 2017, 07:00h 30 2 Min.

Auf der Reisewebsite Booking.com machte das "Casa Vacanze Ciufo" in Ricadi in der süditalienischen Region Kalabrien einen guten Eindruck. Gennarro Casalino und sein langjähriger Partner buchten das neue Ferienhaus mit Pool für den gemeinsamen Urlaub im August. Doch als sich der Besitzer über WhatsApp meldete, um weitere Informationen zu erfragen, gab es eine böse Überraschung.

Filippo Mondella bedankte sich zunächst für die Buchung, schrieb aber dann: "Wir akzeptieren keine Homosexuellen und keine Tiere."


Screenshot der WhatsApp-Nachricht des Besitzers

Die geschockten Urlauber fühlten sich an dem Juden-Boykott der Nationalsozialisten erinnert und entschlossen sich, den Vorfall öffentlich zu machen. Sie fertigten Screenshots der WhatsApp-Nachrichten an und wandten sich an den italienischen LGBTI-Verband Arcigay. Dieser sprach in Medien von einem "schweren Fall von Diskriminierung und Homophobie".

"Wir sind Katholiken, überzeugte Christen"

Später meldete sich auch der Besitzer des Ferienhauses zu Wort. Er habe niemanden verletzen wollen, erklärte Filippo Mondella gegenüber Radio Capital. Er habe die Nachricht beim Autofahren getippt und einen Fehler bei der Interpunktion gemacht. Homosexuelle und Tiere habe er nicht miteinander vergleichen wollen.

Gleichzeitig bekräftigte der Vermieter jedoch seine Ablehnung schwuler und lesbischer Gäste und begründete dies mit seinem Glauben. "Wir sind Katholiken, überzeugte Christen." Der Ausschluss Homosexueller sei sein gutes Recht, denn bei dem Ferienhaus handele es sich um sein privates Grundstück.

Arcigay prüft nun eine Klage nach dem italienischen Antidiskriminierungsgesetz. Als Reaktion auf den Vorfall hat Booking.com das "Casa Vacanze Ciufo" aus seinem Angebot gelöscht. (cw)

-w-

#1 KotzAnonym
  • 26.07.2017, 09:09h
  • Hoffentlich gehen die A....löcher bald pleite!!!!
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#2 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 26.07.2017, 09:16h
  • wenn ich einen urlaub buche, dann schaue ich genau darauf, dass nirgendwo buche mit prolligen säufern. ¿ist das auch schon diskriminierung?
    und ich gehe auch gern dorthin, wo die anderen urlauber keine haustiere mitbringen dürfen. ¿ist das die nächste diskriminierung?
    wenn ich einen urlaub in ein gay resort buche, dann gehe ich davon aus, dass ich in dem gay resort nicht auf hetero-familien mit kindern treffe oder auf eine hetero-jungesellinnen-truppe aus castrop-rauxel.
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#3 KarnockelfockerAnonym
  • 26.07.2017, 09:21h
  • Man könnte jetzt denken: Das ist okay, ich vermiete nicht an Christen oder andere Religioten.
    Aber wohin kommen wir, wenn so was um sich greift?
    Ich möchte nicht in einer dermaßen zergliederten und sich voneinander isolierenden Gesellschaft leben.
    Ich will aber auch nicht degradiert werden von den Katholiban.
    Daher zumindest mein Lysistrata-Gedanke: Ich habe keinen Sex mit Katholiken!
    Die verdienen es nicht, Spaß mit mir zu haben.
    Ich grenze diese Kirchgänger aus, zwinge sie in die Keuschheit, die sie anderen verordnen wollen, und mache mich lustig über ihre Religionspsychose, weil sie es m. E. verdient haben.
    Gleiches gilt für mein Verhältnis zu anderen Religionsgestörten.
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