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Einzelkommentar zu:
München: Schwuler Flüchtling verprügelt


#10 kulturellAnonym
  • 27.07.2017, 21:43h
  • Antwort auf #9 von Sebi
  • die soziale, regionale usw. herkunft von tätern wird in deutschland generell bei der strafverfolgung berücksichtigt und das finde ich auch richtig.

    bei der ersten wiederholungstat muss jedoch schluss sein, insbesondere, wenn ein täter aufgrund seiner herkunft ein verbot nur versteht und akzeptiert, wenn es mit (drastischen) strafen bewehrt ist.

    also: beim ersten schwulenklatschen gibt's eine strafe, beim zweiten schwulenklatschen geht's zurück nach hause in den krieg. wenn der täter dann dort umkommt: seine entscheidung, er wusste, was auf dem spiel stand, schließlich hat er in deutschland auch leben zerstört oder zerstören wollen.

    ich denke, dass sich so ein vorgehen auch in den betreffenden kreisen schnell rumspricht und für den respekt sorgt, den unsere gesetze verdienen und den wir als schwule verdienen.

    wenn wir unsere vorstellungen von gesellschaft nicht durchsetzen, werden wir von den tätern für schwach gehalten. auch so rum geht kulturelles verständnis: wer eine drakonische strafandrohung braucht, soll sie von uns bekommen.
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