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Kommentare zu:
München: Schwuler Flüchtling verprügelt


#31 OrthogonalfrontAnonym
#32 OrthogonalfrontAnonym
  • 28.07.2017, 14:56h
  • Antwort auf #28 von OutAndProud
  • "Das will man nicht so richtig wahr haben, vielleicht weil man ganz oder teilweise diese Vorurteile auch still und heimlich bei sich selbst entdeckt."

    Unsinn! Unsere heimische Homophobie erkennt jede und jeder hier an. Die ist allerdings keinerlei Rechtfertigung dafür, noch weitere Homophobie zu importieren!
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#33 OutAndProud
  • 28.07.2017, 16:14h
  • Antwort auf #31 von Orthogonalfront
  • ""Ich habe meinen Einwand ausreichend begründet""

    Nö, hast du nicht. Aber du machst dir deine Welt ja eh wie sie dir gefällt.

    Wenn du als Begründung meinst das diese Diskussion bereits bis zum Erbrechen geführt wurde, steig aus der Diskussion aus oder stell dir einen Eimer neben deinen PC.

    Solange ich schreiben kann wirst du bei Rassismus, Demokratiefeindlichkeit und bei Angriffen auf unseren Rechtsstaat bei mir immer auf heftige Gegenwehr treffen.

    Stay out of the kitchen if you cant stand the heat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#34 Der gute MichelAnonym
  • 28.07.2017, 16:28h
  • Ich frage mich, welche Zustände in diesen Unterkünften herrschen müssen, damit es überhaupt zu Schlägereien zu kommt (unabhängig davon, ob es sich um Homophobie handelt).

    Im TV habe ich neulich einen Bericht über eine Sporthalle gesehen, in der die Insassen seit 18 Monaten auf irgendeine Anhörung warten. Keine Privatsphäre, fortdauernder Lärm, entsetzliche Langeweile, man fühlt sich den Behörden ausgeliefert... da wird man vielleicht aggressiv.

    Das ist natürlich keine Rechtfertigung, aber ich würde gerne wissen wollen, ob nicht die Umstände auch teilweise zu dem Dilemma beigetragen haben. Immerhin sind es wir Deutschen, die an diesen Umständen etwas ändern können.

    Hat es beispielsweise eine eindeutige und eindrucksvolle Ansage gegeben, wie hier mit Gewalt, Religion und Minderheiten umgegangen wird? Offenbar hat sich die Situation langsam aufgeschaukelt (das legt der Bericht nahe). Wenn das bekannt war, frage ich mich, warum nicht rechtzeitig eingeschritten wurde, bevor es zur Gewalt kam?

    Ich will die Täter nicht in Schutz nehmen, sondern nur fragen, ob wir, die wir die Umstände gestalten, nicht ebenfalls einen kritischen Blick auf uns selbst werfen müssten. Wenn wir gegen Homophobie sind, dann sollten wir die Umstände so gestalten, dass sie nicht auftritt, anstatt lediglich nach der Tat die Scherben aufzukehren.
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#35 OutAndProud
  • 28.07.2017, 16:31h
  • Antwort auf #32 von Orthogonalfront
  • Tja das ist dein Problem des selektiven Lesens. Homophobie war nur ein Punkt der Aufzählung.

    Vielleicht stehen bei dir auch eher Männerphobie, Linkenphobie oder Intellektuellenphobie im Vordergrund ?

    Fragen über Fragen.

    Vor allem warum verteidigst du hier menschenverachtende und rassistische Posts ?
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#36 OrthogonalfrontAnonym
#37 OutAndProud
  • 28.07.2017, 16:55h
  • Antwort auf #34 von Der gute Michel
  • Eine Freundin von mir betreut seit längerem ehrenamtlich eine Flüchtlingsfamilie.

    Neulich hat sie mir erst wieder frustriert erzählt was für einen Horrortag sie hatte. Acht Stunden für drei Ämter. Beim Amt 3 fehlte am Ende noch ein Formular vom Amt 1 so das der Tag weitestgehend für die Katz war und es hieß "Alles zurück auf Anfang" (also fast, Amt 2 war wohl "erfolgreich")

    Sie sagte mir am Ende des Gesprächs, sie kann sich überhaupt nicht vorstellen wie eine Familie ohne Hilfe hier durch kommt.

    Die Familie hat jetzt zum Glück eine eigene Wohnung, aber die Zustände in den Heimen sind teilweise eine Schande.

    Zumal man sich immer vor Augen halten muss, das viele Menschen einfach traumatisiert sind. Würde unsereins mit solchen schweren psychischen Symptomen zum Arzt gehen, man würde wahrscheinlich sofort in eine Psychiatrische Klinik überwiesen.

    Vielleicht sollten die Schreiberlinge die hier nach "Abschiebung sofort" brüllen mal ein halbes Jahr unter solchen Umständen leben um mal zu testen wie es um das eigene Aggressionspotential so bestellt ist.

    Nach diversen Schilderungen aus erster Hand wundert es mich eher das nicht viel mehr passiert.

    Aber hier mit Wohlstandsbauch auf dem Sofa "kriminelle Flüchtlinge abschieben" eintippen ist einfach und billig.
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#38 OrthogonalfrontAnonym
#39 AndersrumAnonym
  • 28.07.2017, 17:00h
  • Antwort auf #37 von OutAndProud
  • "Vielleicht sollten die Schreiberlinge die hier nach "Abschiebung sofort" brüllen mal ein halbes Jahr unter solchen Umständen leben um mal zu testen wie es um das eigene Aggressionspotential so bestellt ist."

    Würdest du umgekehrt ein halbes Jahr als Homosexuelle/r in einem muslimischen Land leben und dich dort auch outen, z.B. Saudi-Arabien?
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#40 OutAndProud
  • 28.07.2017, 17:12h
  • Antwort auf #39 von Andersrum
  • ""Würdest du umgekehrt ein halbes Jahr als Homosexuelle/r in einem muslimischen Land leben und dich dort auch outen, z.B. Saudi-Arabien?""

    Wieso sollte ich das tun ?
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun ?

    Wenn du möchtest das ich über die Stöckchen springe die du mir hin hältst, solltest du dich nicht so plump anstellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »

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