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Kommentare zu:
München: Schwuler Flüchtling verprügelt


#41 AndersrumAnonym
  • 28.07.2017, 17:28h
  • Antwort auf #40 von OutAndProud
  • "Wieso sollte ich das tun ? "

    Weil du hier vehement forderst, dass sich Kritiker in die Situation der Täter (Enge in Flüchtlingsunterkunft etc) versetzen und einfühlen. Warum ist es da zu viel verlangt, sich in die Situation des Opfers einzufühlen, von denen, die Verständnis für die Täter fordern?

    Aber selbstverständlich ist es dein Recht zu sagen, nur die Situation erfordert Verständnis.
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#42 OutAndProud
  • 28.07.2017, 17:59h
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • Einfach zu sagen "Wir schaffen das" reicht nicht aus.

    Das Problem von Gewalt wird sich alleine mit dem Strafgesetz nicht lösen lassen.

    Wir müssen die Ursachen von Gewalt bekämpfen. Wie kann so etwas aussehen?

    Möglichst homogene Unterkünfte schaffen mit entsprechende Schutzräumen. Heute werden Menschen verschiedenster Herkunftsländer,Ethnien, Religionen, politischer Überzeugungen, sexueller Identitäten usw. die darüber hinaus oft noch traumatisiert sind in ein und derselben Massenunterkünften zusammen gepfercht.

    Dann wundert man sich wenn es hier und da irgendwann knallt und sagt: Die sind aber ganz schön undankbar.

    Darüber hinaus braucht es viel viel mehr Betreuung und zwar qualifizierte die auch bezahlt wird. Viele Ehrenamtliche Helfer kommen mittlerweile mit ihren Kräften an Grenzen und werden zudem noch von einem größer werdenden Teil der Bevölkerung beschimpft. Gutmensch ist da mittlerweile fast schon ein Kompliment.

    Aufklärung. Aufklärung Aufklärung.

    Hier in Dortmund erzählt man sich eine schöne Geschichte. Wir hatten mal einen sehr beliebten Fußballer namens DEDE, Brasilianer.

    Als der hier in Dortmund angekommen war hatte der Verein alles organisiert, eine nettes Haus und so weiter. Er hat seinen Müll so wie er es aus Brasilien kannte entsorgt indem er ihn im Garten verbrannt hat. Die Geschichte ist raus gekommen weil Nachbarn eines Abends die Feuerwehr gerufen haben.

    Natürlich hatte er an seinem Haus auch Mülltonnen stehen ihm hat nur keiner erklärt wozu die da sind.
    --------------------------------------
    Natürlich müssen Straftaten auch als Straftaten benannt, verfolgt und geahndet werden. Da sind wir aber mit unserem Rechtsstaat sehr gut aufgestellt.

    Aber reflexartig bei jeder Gelegenheit nach härteren Strafen zu rufen bringt nichts. Vor allem dann nicht wenn vorher mögliche Gewaltursachen nicht bekämpft wurden.

    Wäre es nicht vor allem auch für das im Artikel benannte Opfer viel besser gewesen, wenn man durch die oben beschriebenen Maßnahmen die Tat von vorne herein hätte verhindern können ?
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#43 FrageAnonym
  • 28.07.2017, 18:20h
  • Antwort auf #42 von OutAndProud
  • "Natürlich müssen Straftaten auch als Straftaten benannt, verfolgt und geahndet werden. Da sind wir aber mit unserem Rechtsstaat sehr gut aufgestellt. "

    Bislang bestraft der Rechtsstaat solche Taten folgendermaßen: das Opfer hat die Unterkunft zu verlassen. Dem Täter passiert nichts. Ist es das, was du unter "Sehr gut aufgestellt" verstehst?
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#44 OrthogonalfrontAnonym
#45 OutAndProud
  • 28.07.2017, 18:26h
  • Antwort auf #41 von Andersrum
  • ""Warum ist es da zu viel verlangt, sich in die Situation des Opfers einzufühlen""

    Woher weißt du ob ich das nicht längst getan habe ? Ich kann mich als Schwuler sogar sehr gut in das Opfer hinein versetzten weil ich selbst schon Opfer war.

    Und nu ? Soll ich jetzt deshalb in den Chor derer einstimmen die hier offen fordern unseren Rechtsstaat in die Tonne zu kloppen?

    Soll ich mir meine eigene Menschlichkeit nicht bewahren dürfen und sie gleich mit in die Tonne kloppen?

    Ist es das was du von mir hören willst?

    Was kommt als nächstes? Wenn ich mich WIRKLICH in das Opfer hineinversetzen würde müsste ich das aber tun?
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#46 OutAndProud
#47 AndersrumAnonym
  • 28.07.2017, 18:35h
  • Antwort auf #45 von OutAndProud
  • "Was kommt als nächstes? Wenn ich mich WIRKLICH in das Opfer hineinversetzen würde müsste ich das aber tun?"

    Danke für deine Antwort. Nein, das musst du selbstverständlich nicht. Wenn das Ergebnis deines Einfühlens ist, mehr Respekt und Toleranz für Täter zu fordern, ist das völlig legitim, und dazu sogar sehr großherzig. Kompliment!
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#48 OutAndProud
  • 28.07.2017, 18:39h
  • Antwort auf #43 von Frage
  • ""Bislang bestraft der Rechtsstaat solche Taten folgendermaßen: das Opfer hat die Unterkunft zu verlassen""

    Willst du wirklich dem Opfer zumuten in die Unterkunft zurück gehen zu müssen?

    Dir geht es doch nur darum dein eigenes Rechtsempfinden, aufgebaut auf Law and Order zu bedienen.

    Es geht um "Zeichen setzen"und Härte zeigen, indem die Täter raus sollen damit das Opfer wieder zurück kann.

    Wie es dem Opfer dabei geht ist dir dann ja wohl völlig egal.

    Hauptsache dein Rechtsempfinden hat sich durch gesetzt und ist befriedigt worden.
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#49 FrageAnonym
#50 OrthogonalfrontAnonym

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