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Kommentare zu:
Kusch: Polit-CSD unnötig


#1 Lieber kuscheln statt kuschenAnonym
  • 09.06.2005, 16:04h
  • Mensch, super: Das Homoparadies ist da. Nie wieder Diskriminierung, nie wieder blöde Sprüche und gleiche Rechte haben wir auch.

    Auf welchem Stern lebt der Mann eigentlich?
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#2 FabianAnonym
  • 09.06.2005, 16:18h
  • Da von rechtlicher Gleichstellung und voller gesellschaftlicher Akzeptanz noch lange keine Rede sein kann, sind die CSDs noch lange nicht überflüssig!

    Herr Kusch ist ja schon öfters durch solche Äußerungen aufgefallen, da wundert mich auch diese totale Fehleinschätzung nicht.
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#3 andyAnonym
  • 09.06.2005, 16:35h
  • hi , es wäre schön , wenn das wahr wäre . vielleicht ist es so für herr kusch ! toll!zumindest einer ist happy !
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#4 AngelpowerAnonym
  • 09.06.2005, 16:42h
  • Wer hat an der Uhr gedreht ist es wirklich schon so spät ist es wirklich schon 2155 und die Gleichberechtigung jedweder Minderheit ist anerkannt`?! Bei Herrn Kusch muste man ja schon leider allzu oft erlben , das er ein bigotter verklemmter Schwuler ist, falls er überhaupt schwul ist. Vielleicht erzählt er das ja auch nur um seine dämlichen Aussagen besser unterstreichen zu dürfen. Egal ob so oder so Kusch ist ein Beispiel dafür, wie sehr sich trotz angeblicher Tolernaz die er behauptet, viele Schwule immer noch selber unterdrücken. Weiter so Herr Kusch , bald können Sie das mit Merkel und Stoiber und CO im Bund so betreiben- schrecklich!
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#5 Jochen HeckerAnonym
#6 rudolfAnonym
  • 09.06.2005, 17:08h
  • @Angelpower

    Du hast völlig recht! Kusch erinnert mich sehr an die assimilierten deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens vor 100 Jahren, die dachten, der Antisemitismus würde verschwinden, wenn man ihn einfach ignorierte. Sicher ging es ihnen besser als den Juden in den meisten Ländern der Welt, aber wir wissen alle, daß eine solche Naivität zu einem grausamen Erwachen führen kann.
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#7 wolfAnonym
  • 09.06.2005, 17:18h
  • in welchem jahrhundert und in welchem hamburg lebt dieser herr kusch ???
    wie abgehoben ist dieser kerl ?

    aids-prävention ect., gleichberechtigte mitbürger, die schliesslich steuern zahlen ( also auch für die finazielle situation der stadt aufkommen ), dass sollte den hamburger bürgern sehr wohl unter den fingernägeln brennen !
    aber bei dieser cdu-schwuppe ist wohl eher eine sicherung durchgebrannt.

    und genau solche schwulen brüder wollen sich noch vor den karren des csd spannen ????
    dem muss wirklich der hosenboden stramm gezogen werden, am besten am andreaskreuz.
    nie etwas für irgendwelche rechte getan zu haben und wenn alles halbgar ist zu behaupten, es ist doch alles in wunderbarster ordnung, pfui deibel, typisches schwuchtelverhalten, deswegen klappts auch nicht mit dem nachbarn.
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#8 Mutter MadonnaAnonym
  • 09.06.2005, 19:04h
  • Ich bin auch darüber in der MoPo gestolpert. Konnte mich ja nicht beherrschen und habe gleich mal einen kleinen Leserbrief an die MoPo geschickt und ihn auch in meinem Tagebuch veröffentlicht! :-)

    misterworld.blogspot.com
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#9 Mutter MadonnaAnonym
  • 09.06.2005, 19:06h
  • Ich bin auch darüber in der MoPo gestolpert. Konnte mich ja nicht beherrschen und habe gleich mal einen kleinen Leserbrief an die MoPo geschickt und ihn auch in meinem Tagebuch veröffentlicht! :-)

    misterworld.blogspot.com
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#10 Jörg Korell, AIDS-Hilfe HamburgAnonym
  • 09.06.2005, 20:13h
  • Schwul oder nicht schwul spiele keine größere Rolle mehr, als blond oder nicht blond sein, meint Herr Kusch in seinem heutigen MOPO-Interview. Das wäre schade – allein schon wegen der Blon-dinenwitze!

    Coming out-Hilfen seien nicht mehr nötig, meint der Herr Justizsenator weiter, und HIV sei heute nicht mehr anders wahrzunehmen als andere Krankheiten. Das wiederum grenzt an vorsätzliche Kör-perverletzung im Amt!

    2.000 Menschen infizieren sich in Deutschland jedes Jahr neu mit HIV – das sind 2.000 Menschen zuviel angesichts der tödlichen Bedrohung, die bis heute von einer Aidserkrankung ausgeht. Daß insbesondere Menschen einem großen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, die wegen Diskriminierung und Angst vor Ausgrenzung nicht offen zu ihrem Leben und ihrer Sexualität stehen können, scheint eine Erkenntnis zu sein, die sich der Lebenswirklichkeit eines Mittelschicht-Yuppies nicht ohne weiteres Nachdenken erschließen mag. Der internationale Vergleich bestätigt jedoch seit vielen Jahren, daß das deutsche Modell der Förderung von Eigenkompetenz und –verantwortlichkeit eines der erfolgreichsten HIV-Präventionsmodelle ist. Ein Modell, daß in Hamburg leider zum Auslaufmodell erklärt wurde: Der Hamburger Senat, dem auch Herr Kusch angehört, hat kürzlich beschlossen, sein ohnehin reduziertes Engagement in der Aidsprävention bis Ende 2006 um ein weiteres Fünftel zurückzufahren.

    Fatal ist das falsche Entwarnungssignal, daß der Senator mit seinem Statement in die Welt sendet. Mag es auch darin motiviert sein, das offenkundig falsche Handeln seiner Regierung scheinbar zu legitimieren – Herr Kusch, der es als schwuler Mann mit einer gewissen Lebenserfahrung besser wissen müßte, trägt mit seiner Behauptung, HIV/AIDS bedürfe keiner besonderen Aufmerksamkeit mehr, die Verantwortung für neue HIV-Infektionen!

    Man kann es nicht oft und deutlich genug sagen: AIDS ist immer noch tödlich! Eine HIV-Infektion kann noch immer nicht rückgängig gemacht werden! Eine lebenslange HIV-Therapie bringt häufig gravierende Nebenwirkungen mit sich, die ihrerseits lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können. Erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität, Diskriminierungen und Ausgrenzung gehören im Leben mit HIV/AIDS sind bis heute zur Tagesordnung.

    Der Schutz vor HIV ist relativ einfach. Man braucht oft nur jemanden, mit dem man über Fragen und Unsicherheiten sprechen kann. Und dafür sind wir da! Mag der Herr Justizsenator seine Kompetenzen haben – in den Bereichen HIV-Prävention und Gesundheitsförderung liegen diese jedenfalls nicht. Vielleicht wäre er statt dessen dafür zu gewinnen, beim nächsten Alstervergnügen einige Blondinenwitze zu erzählen?
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#11 WolfgangAnonym
  • 09.06.2005, 20:32h
  • Und so dämliche Sprüche aus den eigenen Reihen., was mal wieder beweist: Schwulheit schützt vor Dummheit nicht. Weiß denn der liebe Kusch nicht, dass die Suizidrate bei homosexuellen Jugendlichen 4 mal höher ist als bei heterosexuellen, wie viele Studien immer wieder bewiesen haben? Und hier ist nicht von Jugendlichen auf dem Land, sondern von Jugendlichen in der Großstadt die Rede. Hier merkt man überdeutlich, dass nach dem drohenden Regierungswechsel Stillstand in der Homo-Politik einkehren wird.

    Wolfgang
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#12 HamburgerAnonym
  • 09.06.2005, 20:48h
  • Hamburg ist weder die schönste, noch die schwulenfreundlichste Stadt Deutschlands - das sollte Herr Kusch doch schon gemerkt haben
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#13 HolgerAnonym
  • 09.06.2005, 21:27h
  • Ich war ja eigentlich (nachdem ich viele Jahre eine eindeutig rot-grüne Socke war) inzwischen zu der Meinung gekommen, dass es völlig egal ist, wer im Herbst die Bundestagswahl (sollte sie denn stattfinden) gewinnt, weil ich mir weder von rot-grün noch von schwarz-gelb eine wesentliche Änderung der wirtschaftlichen Situation erwarte.
    Wenn ich allerdings lese, was da ein Mitglied der CDU von sich gibt, dann kehre ich gleich wieder reumütig zu meiner "alten" Gesinnung zurück.
    Ist ja schon schlimm genug, dass Deutschland und insbesondere Hamburg für Schwule und Lesben als Paradies hingestellt wird (Warum ziehen wir da eigentlich nicht sofort alle hin?), was mit absoluter Sicherheit nicht der Wahrheit entspricht.
    Aber HIV mehr oder weniger als Krankheit wie jede andere darzustellen ist wohl der Gipfel der Idiotie!
    Vielleicht sollte sich Herr Kusch doch einfach mal selber mit HIV infizieren. Ist doch sicher für ihn nicht schlimmer als ein Schnupfen.
    Und falls doch, dann hat die CDU wenigstens einen dummen Schwätzer weniger in ihren Reihen ...
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#14 madridEUAnonym
  • 09.06.2005, 21:36h
  • Naja, er spricht ja wenigstens von Gleichstellung, die es noch zu erreichen gilt. Ansonsten kann er wohl nur die Position seiner Partei vertreten. Ausserdem finde ich z.B. München viel schöner und Köln schwulenfreundlicher als Hamburg......
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#15 Tom RikkersAnonym
  • 09.06.2005, 22:02h
  • So ist das also: Roger Kusch meint, das der CSD politisch nicht mehr nötig sei...

    Dann frage ich mich, warum man auf Hamburgs Strassen noch immer von zumeist ausländischen Mitbürgern und jungen "Halbstarken" als schwule Sau tituliert wird. Dann frage ich mich weiterhin, warum das (lesbisch-schwule) Ladengeschäft in dem ich arbeiten, mit verschmierten Fensterscheiben und menschlichen Ausscheidungen vor der Ladentür leben muss.

    Vor dem Ladenschäft laufen jeden Tag Schüler von der nahen Schule mit Bemerkungen wie ... igitt das sind ja Schwule usw. vorbei. Und, es wird scheinbar von den LehrerInnen die die Schüler begleiten, toleriert, statt sich mit den Schülern auseinander zu setzen. Tolles Hamburg!

    Ich finde es beschämend, das die Mittel für die Aids-Aufklärung so massiv gekürzt wurden, obwohl die Zahl der Neuinfektionen jedes Jahr ansteigt und eine Aufklärung der jüngeren Generation nicht mehr im ausreichenden Maße stattfinden kann.

    Meiner Meinung nach, sind noch viele CSD´s notwendig, um vielleicht irgendwann einmal von Normalität zu sprechen, wie Herr Kusch meint.

    Herr Kusch, sie verschliessen ihre Augen vor der Realität.

    Tom Rikkers

    webmaster@rikkers.de

    (Ist auch gleichzeitig ein Leserbrief an die MOPO...)
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#16 Tom RikkersAnonym
  • 09.06.2005, 22:02h
  • So ist das also: Roger Kusch meint, das der CSD politisch nicht mehr nötig sei...

    Dann frage ich mich, warum man auf Hamburgs Strassen noch immer von zumeist ausländischen Mitbürgern und jungen "Halbstarken" als schwule Sau tituliert wird. Dann frage ich mich weiterhin, warum das (lesbisch-schwule) Ladengeschäft in dem ich arbeiten, mit verschmierten Fensterscheiben und menschlichen Ausscheidungen vor der Ladentür leben muss.

    Vor dem Ladenschäft laufen jeden Tag Schüler von der nahen Schule mit Bemerkungen wie ... igitt das sind ja Schwule usw. vorbei. Und, es wird scheinbar von den LehrerInnen die die Schüler begleiten, toleriert, statt sich mit den Schülern auseinander zu setzen. Tolles Hamburg!

    Ich finde es beschämend, das die Mittel für die Aids-Aufklärung so massiv gekürzt wurden, obwohl die Zahl der Neuinfektionen jedes Jahr ansteigt und eine Aufklärung der jüngeren Generation nicht mehr im ausreichenden Maße stattfinden kann.

    Meiner Meinung nach, sind noch viele CSD´s notwendig, um vielleicht irgendwann einmal von Normalität zu sprechen, wie Herr Kusch meint.

    Herr Kusch, sie verschliessen ihre Augen vor der Realität.

    Tom Rikkers

    webmaster@rikkers.de

    (Ist auch gleichzeitig ein Leserbrief an die MOPO...)
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#17 DragonWarriorAnonym
  • 10.06.2005, 09:20h
  • herr kusch steht mit dieser meinung nicht alleine...

    bundesjustizministerin zypries hat mir in einem gespräch mal gesagt, sie verstünde nicht warum wir immernoch probleme hätten... ihre schwulen freunde würden ihr auch sagen, dass alles glatt liefe...

    tja.
    das problem ist: sie bewegen sich tatsächlich in ihrer eigenen kleinen welt und fahren mit chaufeur oder taxi statt durch kreuzberg oder bitterfeld zu laufen oder mit der u-bahn zu fahren.

    sie haben notare, die schlupflöcher finden, weil sie dafür gut bezahlt werden...

    so muss man fast zwangsläufig den kontakt zur realität verlieren...

    vielleicht sollte mann ihn einfach mal mitten in einer der no-go-areas aussetzen, und dann schauen, wie weit er kommt, ohne titel, ohne bekannten namen und auf der suche nach einem arbeitsplatz und einer wohnung...
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#18 gerdAnonym
  • 10.06.2005, 09:20h
  • Also wenn man auch ganz klar sagen muss, dass Herr Kusch und Herr von Beust im Bundesrat "gute" Arbeit geleistet haben, was die Novelle vom letzten Jahr anging; so hätte der Reporter ihn nach dem hamburgischen Anpassungsgesetz zur Eingetragenen Lebenspartnerschaft fragen sollen!!!!

    Wenn alles so toll ist in Hamburg, warum werden dann immer noch hamburgische Beamte in der Beihilfe, ... diskriminiert. Herr Kusch und Herr von Beust müssen sich fragen, wie es denn kommt, dass unter ihrer Leitung in Hamburg Menschen, die für sie als Beamte arbeiten, immer noch nicht gleichgestellt sind...mittlerweile kann man als homosexueller, verpartnerter Beamter besser nach Schleswig-Holstein wechseln, als in Hamburg zu arbeiten. Denn das schleswig-holsteinische Landesrecht wurde vorbildlich angepasst.

    Also lieber Herr Kusch, wie lange soll das noch so weiter gehen bei hamburgischen Beamten...
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#19 claudiusAnonym
  • 12.06.2005, 19:20h
  • habt ihr meine Beiträge zu diesem Thema konfisziert?

    Na schön, dann muß man sich auch nicht mehr an Diskussionen beteiligen, wenn ausgerechnet queren queers die Wahrheiten mißfällt.....

    Ja ihr wollt nur schöne artige Beiträge die nach dem Prinzip der Volksverdummten weil man die Bürger artig und nieder und klein halten muß... nun auch schwule Magazine o je o scheiß ....
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