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Kommentare zu:
Transmann bringt Kind zur Welt


#1 SebiAnonym
  • 04.08.2017, 17:24h
  • Wenn ich das richtig verstehe, hat er also zwar schon eine Hormontherapie, aber noch keine geschlechtsanpassende OP hinter sich. Also noch eine Vagina und Gebärmutter (weswegen er ja auch das Kind austragen und gebären konnte).

    Das finde ich ja vollkommen okay und finde es auch gut, dass er einen Partner gefunden hat. Wo die Liebe hinfällt.

    Worauf ich nur hinaus will:
    dann ist sein Partner doch kein "Cisgender-Schwuler", sondern allenfalls Bi. Denn ganz ehrlich: so sehr ich auch Transmenschen schätze und der Meinung bin, dass sie gleichgestellt werden sollen, aber solange ein Transmann eine Vagina hat, könnte ich nicht mit ihm Sex haben, weil ich eben schwul und nicht bi bin, also auch nicht auf Vaginas, sondern auf Penisse stehe.

    Wenn ein Transmann einen Penis hat, will ich gar nicht ausschließen, dass ich mich nicht in ihn verlieben könnte. Und ich finde es auch gut, wenn ein Transmann, der eine Vagina hat einen Partner oder eine Partnerin findet, mit dem/der er glücklich ist. Nur ist sein Partner dann eben eher bi als schwul.

    Oder gibt es auch nicht-bisexuelle Schwule, die auch Sex mit einer Vagina haben können, wenn der Rest des Körpers wie ein Mann aussieht?

    Ich meine, wie gesagt: wo die Liebe hinfällt und ich finde die beiden ein tolles Paar. Nur kann ich mir halt nicht vorstellen, Sex mit einem Mann zu haben, der noch eine Vagina hat. Aber ich finde es toll, wenn andere das können. Nur ich halt nicht, und ich glaube viele andere nicht-bisexuelle Schwule auch nicht.
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#2 AberlogoAnonym
  • 04.08.2017, 17:36h
  • Es handelt sich bei der gebärenden Person um eine Person mit XX-Chromosomen-Strängen.
    Was das für den Artikel, seine Überschrift und den Inhalt bedeutet möge sich jeder selbst fragen. Nur soviel: ein Mann (im Sinne einer Person mit XY-Chrtomosomen) kann keine Kinder bekommen. Da kann man(n) noch so viel Gott spielen, es ist naturgemäß (und das im Wortsinne!!!) nicht vorgesehen, und vor allem faktisch nicht möglich.

    "Es macht mir nichts aus, dass ich bei meiner Geburt nicht als Junge zugeordnet wurde " sagt die XX-Chromosomen tragende Person. Es war also subjektiv eine Zuordnung als Junge gewünscht. Es bleibt die Frage, wieso man Eigenschaften wie das Gebären, die klar und unzweideutig weiblich sind, noch eben im Rahmen eines Mitnahmeeffekts ausnutzt. Es ist Inkonsequent, aber passt zu einem Zeitgeist, den ich nicht teile und genauso wenig viele andere.
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#3 MerkwürdigAnonym
  • 04.08.2017, 17:52h
  • Antwort auf #2 von Aberlogo
  • "Es ist Inkonsequent, aber passt zu einem Zeitgeist, den ich nicht teile und genauso wenig viele andere."

    Danke, wir wissen bereits, dass die große Mehrheit der Bevölkerung extrem transphob ist. Ob jetzt du auch noch, tja, das macht den Kohl auch nicht... der ist nämlich bereits extrem fett.
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#4 goddamn liberalAnonym
  • 04.08.2017, 17:54h
  • Antwort auf #2 von Aberlogo
  • "Es bleibt die Frage, wieso man Eigenschaften wie das Gebären, die klar und unzweideutig weiblich sind, noch eben im Rahmen eines Mitnahmeeffekts ausnutzt."

    Das könnte mit einem Kinderwunsch zu tun haben (siehe Artikel).

    Aber: Geht Sie das etwas an?

    "Es ist Inkonsequent, aber passt zu einem Zeitgeist, den ich nicht teile und genauso wenig viele andere."

    Tja, Konsequenz ist nicht alles, wenn man in Kinderaugen blickt.

    Und das Zeitgeist-Gespenst kann man so lange beschwören, wie mal will, man wird es sowieso nie sehen.
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#5 CumulonimbusAnonym
#6 abcdAnonym
#7 CumulonimbusAnonym
  • 04.08.2017, 18:11h
  • Antwort auf #6 von abcd
  • Nunja, es ist so als würde man sagen, dass wenn eine Beziehung zu einem Transmann ohne Penis keine schwule Beziehung sein kann, eine Beziehung zu eine Transfrau mit Penis nur eine schwule sein kann. So ungefähr.

    Ich dachte, schwul definiert sich dadurch, dass man auf Männer steht und nicht dadurch, dass man auf Penisse steht.

    Aber genitalzentrierte Weltbilder haben bei verlassen des Cis-Tellerrandes sowieso ein grundlegendes Konsistenzproblem.
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#8 HantewiEhemaliges Profil
#9 seb1983
#10 TraumzerstörerinAnonym
  • 04.08.2017, 18:26h
  • Antwort auf #2 von Aberlogo
  • Stimmt nicht, es gab vor Jahren mal einen medizinischen Bericht im Internet zu finden, wo ein Mensch beschrieben wurde, der Karyotyp XY hatte, und trotzdem mit Gebärmutter und Eierstöcken geboren wurde.

    Die meisten Menschen werden nie genetisch untersucht, wer weiß was es alles schon gab, auch wenn es eben sehr seltene Einzelfälle sind, wie der Dokumentierte von 1601.

    Schön das die Geburt gut geklappt hat, das Kind hat ja auch ein stattliches Gewicht ;) Viel Glück der Familie!
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#11 HantewiEhemaliges Profil
#12 SebiAnonym
  • 04.08.2017, 18:39h
  • Antwort auf #6 von abcd
  • Habe ich doch geschrieben?

    Solange die beiden sich lieben, ist das überhaupt nicht wichtig und dann freue ich mich für die beiden.

    Ich wollte halt nur sagen, dass der Partner vermutlich eher bi als schwul ist, denn als Schwuler kann ich mir nicht vorstellen, eine Vagina zu ficken.

    Aber wie gesagt: egal ob er schwul oder bi ist, Hauptsache die beiden sind glücklich. Mich hatte halt nur die Formulierung, der andere sei schwul, etwas verwirrt.

    Mehr nicht. Keine Kritik an den beiden, sondern nur persönliche Verwirrung meinerseits bei der Terminologie. (Verbunden mit der Frage, ob es vielleicht auch nicht-bisexuelle Schwule gibt, die durchaus eine Vagina ficken können, wenn der Rest des Körpers männlich ist.)
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#13 CumulonimbusAnonym
  • 04.08.2017, 18:40h
  • Antwort auf #9 von seb1983
  • Gibt auch tittenfixierte Heteros.

    Bei Transfrauen kann man unter Umständen beides haben. Penis und Brüste. Was jetzt unser XX/XY-Mensch dazu zu sagen hätte? Wißt Ihr was? Interessiert mich nicht.

    Gibt auch XXY und X0 und XX/XY Mosaik. Wen interessiert's? Dass Sex und Gender und sexuelle Orientierung (und Genitalien und Geschlechtsausdruck und Rollen, ...) unabhängig voneinander sind, verstehen nur Menschen, die Heternormativität verstehen. (Uiuiui, kompliziertes Wort, jetzt geht's los)

    Aber wie der Transmann ja sagt, sinngemäß: "Sehr her, ich bin total lieb, ihr braucht keine Angst vor mir zu haben, ich tu euch gar nix!"

    Aber sie fürchten diese Leute, als seien sie der Teufel höchstpersönlich. Der Teufel, der die gesellschaftliche Ordnung im Abendland in den Abgrund reißt. Joah. Immerhin kann man ihm nicht vorwerfen, dass er nicht seinen Beitrag zum Erhalt der Weltbevölkerung tut. (in 10facher Ausfertigung)

    Ok, habe fertig. Weia.
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#14 MerkwürdigAnonym
  • 04.08.2017, 19:44h
  • Antwort auf #13 von Cumulonimbus
  • "Bei Transfrauen kann man unter Umständen beides haben. Penis und Brüste."

    Bei shemales, ja. Wenn du zu den deutschen Männern gehörst, die darauf abfahren: ein Gang ins Reisebüro, ein Flugticket nach Thailand und du wirst glücklich. Wenn du allerdings in trans-Selbsthilfegruppen gehst und die trans*frauen dort fragst, welche dir beides bieten, wirst du frustriert von dannen ziehen. Also, auf nach Thailand!
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#15 TraumzerstörerinAnonym
  • 04.08.2017, 20:56h
  • Antwort auf #14 von Merkwürdig
  • Ja genau, wenn ein Mann Sex will, sollte er zuerst immer eine Prostituierte aufsuchen, voll emanzipiert und gar nicht sexistisch Oder auch die tolle Idee, in eine Trans-SHG zu gehen, um dort eine fürn ONS zu finden, ich muss schon sagen, müssen echte Kerle sein, die sich so etwas trauen und auf solche Ideen kommen ;D
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#16 MerkwürdigAnonym
  • 04.08.2017, 21:14h
  • Antwort auf #15 von Traumzerstörerin
  • Ich kann Männern, die auf shemales stehen, leider keinen anderen Tip geben, als nach Thailand zu fliegen, tut mir leid. Wenn du trans*frauen mit "Beidem" kennst, die bereit sind, die wünsche dieser Männer zu erfüllen, die landauf landab suchen, darfst du das gerne sagen, dann ziehe ich meinen Vorschlag zurück.
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#17 Patroklos
#18 WissenschaftlerAnonym
#19 JadugharProfil
  • 04.08.2017, 21:53hHamburg
  • Antwort auf #12 von Sebi
  • Wenn ich mal von mir selbst rein emotional ausgehe, so schaue ich schon oft einen hübschen Mann hinterher. Mag sein, daß darunter vielleicht ein Transmann war, was man ja nicht immer sofort erkennen kann. Durch meine Reaktion, Männer attraktiv zu finden bin ich eindeutig schwul. Ich schaue gewöhnlicherweise nicht, was zwischen den Beinen ist, sondern auf die gesamte Erscheinung, Wenn sich im Bett jedoch herausstellen würde, daß man eine Überraschung erlebt, jedoch wegen des Aussehens trotzdem einander begehrt, wäre das sicherlich kein Problem.
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#20 WeltfernAnonym
  • 04.08.2017, 22:03h
  • Antwort auf #12 von Sebi
  • Einfach mal einem schwulen Mann die Selbstdefinition abgesprochen. Warum auch nicht - wir wollen es gern ordentlich und aufgeräumt, vor allem auch beim Sex, den wir uns zwischen zwei völlig unbekannten Menschen herbeifantasieren.
    Geht ja nicht an, dass andere einfach mal was machen, was uns vielleicht gar keinen Spaß macht! Und so welche sind natürlich auch gar nicht Aechte Schwule so wie wir, sondern irgendwie so Andere.
    Da muss man sich klar abgrenzen! Wo kämen wir sonst hin!
    Da muss man manchmal einfach Schwulenpolizei spielen. Oder Hausmeister.
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#21 TraumzerstörerinAnonym
  • 04.08.2017, 22:21h
  • Antwort auf #16 von Merkwürdig
  • Wünsche dieser Männer? Was ist mit den Wünschen der Transfrau?
    Ich dachte, da gebe es auch welche, die wollen Sex mit Männern oder nein, noch schlimmer, gar eine Beziehung! Und wer hätte das gedacht, es gibt auch Männer, die können sich in eine Transfrau verlieben und wollen sogar gleichzeitig Sex mit ihr, egal was se unten hat. Was nu?

    Müssen erst Massen von deutschen Touristen Thailands Strände unbewohnbar durch Müllberge machen, damit zwei Menschen zu einander finden, auch wenns nur eine Nacht wäre?

    Was wird wohl demnächst in den Briefkästen sog. Tranny-Chaser in Deutschland landen, etwa ein kostenloses Flugticket nach Thailand, gesponsert von einem Verband von defensiven Trans-SHGs? :D
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#22 MerkwürdigAnonym
  • 04.08.2017, 22:34h
  • Antwort auf #21 von Traumzerstörerin
  • "Was nu?"

    Dem entnehme ich, dir sind ausreichend trans*frauen bekannt, die in Wahrheit shemales sind und auf schwule Männer stehen. Ich werde alle Anfragen ("Hey, geil ich liebe Schwanz und Titten") an dich weiterleiten, ich habe nämlich die Schnauze voll von diesen Männern. Aber wahrscheinlich bin ich deiner Meinung nach gar keine trans*frau, das ist man ja offensichtlich nur mit Penis und Brüsten. Wie bezeichnest du mich dann?
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#23 Patrick SchellerAnonym
#24 GüntherkeksAnonym
  • 05.08.2017, 07:20h
  • Natürlich können sich Menschen so präsentieren, wie sie möchten. Wenn diese beiden Menschen glücklich sind und niemandem schaden, gibt es kein Problem. Aber wenn sie sich oder von anderen als schwul bezeichnet werden, dann entsteht ein Schaden. Wenn jeder eine schwule Identität annehmen kann, kann sie auch genau so wieder abgelegt werden. Demnach kann eine biologische Frau sich den Status der schwulen Minderheit aneignen und umgekehrt kann ein schwuler Mann durch Operation und Hormone zur heterosexuellen Frau werden. Ähnliches passiert ja schon in Iran, wo offensichtlich schwule Männer zu Geschlechtsumwandlungen gedrängt werden. Eine ähnliche hohe Rate in Thailand ist ebenfalls kein Zufall.

    Letztendlich müssen schwule Männer entscheiden, was wir als schwul definieren wollen. Ist schwul eine Identität, die von bestimmten Erfahrungen geprägt ist oder ein Gefühl, dass jeder Mensch für sich in Anspruch nehmen darf. Und wenn schwule Männer sich nicht selbst eindeutig definieren, dann wird wie üblich die heterosexuelle Mehrheit entscheiden und uns definieren, wie sie wollen.
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#25 TraumzerstörerinAnonym
  • 05.08.2017, 07:47h
  • Antwort auf #22 von Merkwürdig
  • Häh, warum sollte ich dir absprechen, eine Frau zu sein?

    Das du Probleme mit Männern hast, damit bist du nicht allein, das haben viele Frauen.
    Kriegst du Anfragen nach Sex auf sozialen Netzwerken? Haben auch sehr viele Frauen, wäre nichts Ungewöhnliches heute.

    Andererseits tust du hier die Sexualität von Transfrauen in der Porno- und Prostitutionsecke ansiedeln, zudem pathologisierst du ihre Partner und Partnerinnen.
    Männer die mit Shemales schlafen sind schwul? Was wenn zwei Shemales mit einander, na du weist schon, sind sie dann eigentlich zwei schwule Männer? :D Ist Frotting oder Oral mit Shemales auch Schwul, oder nur Anal? Sind Lesben die mit Shemales schlafen, eigentlich Hetero?
    Zwei schwule Transmänner die keine Penisplastik haben, wenn sie Sex haben, sind die dann eigentlich lesbisch? Und was, wenn einem die Klitoris um einige Zentimeter durch Testo wächst, sind sie dann plötzlich ein Hetero-Paar? :D
    Wie albern soll diese Diskussion noch werden? Das ist ja ein Niveau, wie in der Kommentarfunktion einer deutschen Tageszeitung.

    Ich vermute aber mal eher, hier wird Frauen wieder unterschwellig eine Sexualität abgesprochen, oder diese auf saubere Praktiken reduziert, die einem Idealbild eines Hetero-Paares ohne kranke, fetischistische Störungen gemäß ICD und DSM entsprechen.
    Vielleicht solltest du dir dann lieber einen gläubigen Moslem als Mann suchen, im Islam gelten strengere Sexualnormen als hier. Und ich meine diese Empfehlung wirklich ernst.

    In der westlichen Kultur gelten in der Hardcore-Trans-Szene, anscheinend einige klar definierte Operationen als Initiationsritus, um eine Identität überhaupt erst annehmen/beanspruchen zu dürfen, ich hinterfrage das ganz stark, und halte ehrlich gesagt, sehr wenig von dieser Sichtweise.

    Reese hat gesagt: "Es ist in Ordnung für mich, trans zu sein. Ich denke sogar, dass das wunderbar ist. Ich freue mich, dass mein Körper ist, wie er ist."
    Und nun würden manche Leute hier gar behaupten, sein Mann Chaplow ist ein Butch-Chaser? Welcher Kobold hat euch eigentlich in den Hintern gebissen?
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#26 orchidellaProfil
  • 05.08.2017, 10:15hPaderborn
  • Antwort auf #12 von Sebi
  • «Ich wollte halt nur sagen, dass der Partner vermutlich eher bi als schwul ist, denn als Schwuler kann ich mir nicht vorstellen, eine Vagina zu ficken.»

    Eine ziemlich restriktive Definition von «schwul». Mit welcher Berechtigung stellst du in Frage, dass der Partner eines gebärenden Trans*manns sich im Hinblick auf seine sexuelle Orientierung als schwul bezeichnet? Für mich ist schwul das Attribut für männliche Personen, die Männer* lieben und_oder sexuell begehren, also Personen, die sich als Mann definieren unabhängig von ihrem Geburtsgeschlecht und unabhängig vom Vorhandensein anatomischer Geschlechtsmerkmale. Das schließt für mich Trans*männer ein, ganz gleich ob eine geschlechtsangleichende OP stattgefunden hat oder nicht. Jede Ausgrenzung hat für mich etwas Cisssexistisches an sich.

    Ich weiß, dass «Schwanzfixierung» unter Schwulen weit verbreitet ist (wie auch anderer Körperfetischismus - der oft narzisstische Züge trägt), aber die Reduktion des Mannes auf den Penis halte ich für eine unzulässige Verkürzung. Polemisch zurückgefragt: je größer der Penis, desto männlicher?
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#27 GuliverProfil
  • 05.08.2017, 10:24hDortmund
  • Ich habe letztens einige Artikel gelesen, die auf eine Loslösung der Geburt vom Weiblichen hindeuten könnten. In einer, möglicherweise nicht allzu fernen Zukunft könnten, technisch versierte Männer, komplett ohne Frauen auskommen. Die Technologie drumherum darf man sich noch sehr üppig vorstellen, doch alles wird im Laufe der Zeit kleiner. Das und die Tendenz jeder medizinischen Technik integrativ werden zu wollen, könnten schwangere XY-Männer in Zukunft möglich werden lassen. Bleibt die Frage, ob man das will. Für mich ist das schnell beantwortet. Ich würde diese Entwicklung in jedem Fall befürworten (und hätte schon jetzt kein Problem damit, schwanger zu sein), zum einen, weil mir Feministinnen seit Jahrzehnten erklären, wie überflüssig ich bin, zum anderen, um eine biologische Abhängigkeit loszuwerden, durch die ich stets auf die Gnade anderer angewiesen bin.
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#28 GuliverProfil
  • 05.08.2017, 11:41hDortmund
  • Antwort auf #25 von Traumzerstörerin
  • Ich sehe mich als schwul in jeder Hinsicht, ergo Liebe und Sex. Allerdings finde ich es, auch bei mir, irgendwie problematisch, mich grundsätzlich einem ganz bestimmten Geschlecht verweigern zu wollen. Nee, mit sowas will ich nicht, basta. Das ist einigermaßen rückschrittlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in einer (utopischen) Zukunft eine viel weiter entwickelte Menschheit einen Unterschied zwischen Stange oder Loch (und allem dazwischen) machen kann. Sowas ist nicht hochentwickelt. Gut, ich hänge dem auch noch nach, nehme mich da nicht aus. Aber Sinn macht es nicht. Zu dieser Transmann, -frau, was immer....von dem Wenigen, was ich aus einem solchen Artikel erschließen kann, gefällt er/sie mir sehr. Was drin ist und dranhängt interessiert mich nicht. Die Person kann wohl kaum männerfeindlich sein und bringt in eine Beziehung ein, was möglich ist. Phantastisch. Das wäre jemand, für den ich mich auf der Straße prügeln würde (metaphorisch).
    Ich weiss nicht, was ich von ihnen halten soll. Sie wirken auf mich zumindest leicht feindlich. Ihren Meinungen dagegen kann ich bloß zustimmen. Sehr seltsam.
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#29 MerkwürdigAnonym
  • 05.08.2017, 12:32h
  • Antwort auf #25 von Traumzerstörerin
  • "Welcher Kobold hat euch eigentlich in den Hintern gebissen?"

    Nach diesem Highlight queerer Diskussionskultur klinke ich mich hier aus. Mich beschimpfen und als dummen Jungen bezeichnen lassen steht nicht so weit vorne auf meiner Liste für ein schönes Wochenende. Einen schönen Tag wünsche ich dir. Ich bin raus.
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#30 BitteBitteAnonym
#31 TraumzerstörerinAnonym
  • 05.08.2017, 13:31h
  • Queere Diskussionskultur? Man sieht ja, was hier daraus wird.
    Schwule hacken auf schwule Transmännern und deren Partner rum, Transsexuelle hacken auf Transsexuelle und deren Partner und Partnerinnen ein, Shemales sind sowieso Ausgeburten der Hölle/des Irrationalismus, Schwule Atheisten hacken auf sich zu einer Religion bekennenden anderen queeren Leuten rum, was soll das werden?
    Glaubt ihr ernsthaft, eure persönliche Deutungshoheit bringt euch irgendetwas im Leben?
    Gönnt ihr den anderen Nichts, wollt ihr sie leiden sehen?

    Ihr sabotiert euch alle gegenseitig, alle die bei diesen Spielchen mitmachen. Wie wäre es wir machen einen Queeren Zoo auf und jede Fraktion kriegt ihr eigenes Gehege. Einmal in der Woche werden zwei Gehege zufällig verbunden, dann könnt ihr euch in einer Arena kloppen, und das alles unter den Augen irgendwelcher Cismenschen, am besten noch mit Kindern und Hund. Ich wette, das kriegt massig Einschaltquoten, wird mindestens so erfolgreich wie Metaboheme.

    Mein lieber Scholli, ich hab Merkwürdig doch gesagt, dass ich ihr(Ich hoffe das war richtig?) nicht abspreche, eine Frau zu sein. Und was macht sie im nächsten Post? Behaupten, ich hätte sie als dummen Jungen bezeichnet und rennt weg. Erklärt mir das mal jemand?
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#32 GuliverProfil
  • 05.08.2017, 14:35hDortmund
  • Antwort auf #31 von Traumzerstörerin
  • Jeder hackt auf jedem herum....stimmt wohl. Nicht selten werden geschriebene Worte aber auch schlecht verstanden. Da fehlt Tonfall, Mimik, Gestik u.v.m.
    Eine Diskussion sollte zu etwas führen oder wenigstens Positionen klären. Da ist hier irgendwie nicht der Fall.
    Statt desen wird polarisiert und Fronten geschaffen oder verhärtet.
    Ich habe arge Vorbahlte gegen Lesben, weil ich die alten männerhassenden Sprüche noch immer im Kopf habe. Schw... ab und abschaffen, ist häufig gefordert worden. Generalisiert wird mir Aggressivität, Kriminalitätsneigung, Dummheit unterstellt. Das traf damals hart und tut es noch heute. Daher habe ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich zwei Frauen mit einem männlichen Kind sehe. Was kann der Junge erwarten ?
    Gut, das sind meine Gedanken und die müssen nicht stimmen. Ich versuche mich auf dem Laufenden zu halten und Positives zu entdecken. Statt dessen....Kampf, jeder gegen alle.
    Ich versuche zu verstehen, warum schwule Männer nur Männer wollen und warum lesbische Frauen eben nur Frauen. Die Gründe erscheinen mir absolut nicht gleich.
    Bei Frauen lese ich extrem viel von Enttäuschung, Gewalt, Unterdrückung (auch gesellschaftlich), selten ein schlichtes Ich kann nicht anders.
    Transgender, Intersexuelle und wie sie alle genannt werden wollen, scheinen mir da deutlich weiter gereift und weniger verbohrt als Schwule und Lesben.
    Was hier aktuell geschieht, gefällt mir nicht. Alles driftet auseinander. Kein großes Wir.
    Diese kleine, wie hieß sie noch ? Hermine Granger ? Neulich las ich, dass sie heroisch und tapfer eine Versöhnung der Geschlechter anmahnte. Zerrissen hat man das arme Ding. Wenn sie auf dem Boden der Realität aufschlägt, haben wir eine Desillusionierte mehr.
    Bravo Menschheit. Großartige Leistung
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#33 BitteBitteAnonym
#34 FaktencheckAnonym
  • 05.08.2017, 15:14h
  • Antwort auf #32 von Guliver
  • "Generalisiert wird mir Aggressivität, Kriminalitätsneigung, Dummheit unterstellt. Das traf damals hart und tut es noch heute. Daher habe ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich zwei Frauen mit einem männlichen Kind sehe. Was kann der Junge erwarten ?"

    Wir lernen: Lesben sind alle Männerhasser. Und Generalisierungen sind immer nur schlimm, wenn man selbst deren Opfer ist.
    Gratulation!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#35 GuliverProfil
  • 05.08.2017, 15:48hDortmund
  • Nun Ja, eigentlich ist mein Statement damit nicht zu Ende und soll auch nicht darauf hinauslaufen. Ich beginne mit dem Fegen nur vor meiner eigenen Tür.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 AhhhhhhAnonym
  • 05.08.2017, 15:53h
  • Antwort auf #32 von Guliver
  • "Daher habe ich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich zwei Frauen mit einem männlichen Kind sehe. Was kann der Junge erwarten ?"

    Und daraus entsteht welche Forderung? Adoptionen nur für Schwule (denn die schwule community ist ja null Komma null sexistisch), allen Lesben die Kinder wegnehmen? Schwebt dir eine Partei vor, die deine Forderungen umsetzen würde? AfD, CDU?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#37 GuliverProfil
  • 05.08.2017, 16:17hDortmund
  • Antwort auf #36 von Ahhhhhh
  • Nochmal ! Keine Forderungen. Lest doch bitte mal genauer. Ist doch nicht zuviel verlangt.
    Ich habe Vorbehalte. Ich schaue, ob ich die abbauen kann. Zumindest bemühen sollte man sich. Statt dessen wird aufeinander eingeprügelt. Scheint euch Freude zu bereiten ?
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#38 Mausmops 64Anonym
  • 05.08.2017, 16:17h
  • Schön das es das gibt..Schön wenn sich Menschen verwirklichen können! Alles Gute dem Paar.
    Der Diskussion hier mag ich nicht folgen. Also ich könnte....Wenn er also einen Penis hätte..... Alles Quatsch und überflüssig wie sonst was. Schön das es die beiden gibt und zwar genauso wie sie sind........
  • Antworten » | Direktlink »
#39 GuliverProfil
#40 AhhhhhAnonym
#41 EbenNichtAnonym
  • 05.08.2017, 17:05h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Tja, wie du feststellst, ist die Vielfalt größer als du verstehen kannst.
    Wie kannst du seinem Partner ein bi-sein etikettieren, wenn er selbst wohl am besten weiß, wer er ist?
    Wieso sollte ein schwuler Mann nicht mit einem Transmann mit Vagina glücklich sein können? Nur weil es für dich nicht in Frage kommt, muss das längst nicht für alle so sein :-)
    Das ist ja das schöne an der Individualität und an der Liebe.

    Und du machst aus ihm einen Bi-Mann, weil es für dich so akzeptabler ist.
    Aber damit stellst du dich auf gleiche Ebene wie diejenigen, die mit der LSBTTIQ Community grundsätzlich nicht klar kommen und uns lieber ein Hetero sein überstülpen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#42 seb1983
#43 FragenAnonym
  • 05.08.2017, 17:41h
  • Wenn ich die Diskussion richtig verstanden haben, insbesondere die klugen Beiträge von Traumzerstörerin, dann haben Transfrauen Brüste und Penis. Transmänner dann auch? Weiß das jemand?
  • Antworten » | Direktlink »
#44 TraumzerstörerinAnonym
  • 05.08.2017, 18:25h
  • Antwort auf #32 von Guliver
  • Ich versuche zu verstehen, warum schwule Männer nur Männer wollen und warum lesbische Frauen eben nur Frauen. Die Gründe erscheinen mir absolut nicht gleich.
    Bei Frauen lese ich extrem viel von Enttäuschung, Gewalt, Unterdrückung (auch gesellschaftlich), selten ein schlichtes Ich kann nicht anders.

    Hallo,

    ich denke mal, das ist die Privatsache der Leute, warum sie etwas wollen. Du hast deine eigenen Thesen dazu, ich auch meine, aber das ist ja für die Gemeinsamen Rechte völlig egal. Nur weil irgendein lesbisches Pärchen Männer hasst, sehe ich noch lange keinen Grund, warum die keine Kinder haben dürfen. Wer soll noch alles keine Kinder haben dürfen? Rassisten? Moslems? Hatz4ler? Prostituierte? Analphabeten? Raucher? Das mögen alles vielleicht nicht die besten Bedingungen für Kinder sein, aber wollen wir hier einen eugenischen Staat, in dem sich nur noch die Oberschicht vermehren darf? Ich habe nur wenige Menschen in meinem Leben kennen gelernt, die keine beschissene Kindheit hatten, wo die Eltern nicht irgendwie überfordert waren oder die nicht durch Phasen der Armut, familiärer Gewalt oder sonstigem Unangenehmen gehen mussten, das Leben ist nicht perfekt. Kinder übrigens auch nicht, manche sind schon von klein auf Arschlöcher und bleiben es auch :D

    Transgender, Intersexuelle und wie sie alle genannt werden wollen, scheinen mir da deutlich weiter gereift und weniger verbohrt als Schwule und Lesben. "

    Entspricht so gar nicht meiner Erfahrung, ich erlebte solche Leuet als mehrheitlich extrem verbohrt. Intersexuelle grenzen sich von Transgendern oft ab, weil sie diese als psychisch gestört betrachten.
    Konservative Transsexuelle fühlen sich oft von Intersexuellen bedroht, weil diese ihr polares Weltbild stören und in Frage stellen. Zudem glauben manche Transsexuelle, Intersexuelle würden nicht nach TSG behandelt und hätten irgendwelche Behandlunsvorteile, wenn sie ihr rechtliches Geschlecht wechseln wollen.
    Aber auch das ist alles eigentlich egal, denn warum darf nicht jeder Mensch frei über seine Geschlechtliche zugehörigkeit entscheiden? Warum soll nicht jeder Mensch ein recht auf körperliche Unversehrtheit haben? Warum soll das nur für privilegierte, und auch noch von Ärzten und Juristen fremddefinierte Gruppen möglich sein?

    Da wird dann oft das Argument genannt, weil irgendwelche wahnerkrankten Leute das missbrauchen würden. So what? Dann tun sie es eben, das würden sie aber auch so machen. Wenn jemand wirklich eine Wahnerkrankung hat, dann geht er als Mann als Einhorn verkleidet in die Damendusche vom Hallenbad, egal was ihr ihm sagt.
    Solche Leute sind nicht zurechnungsfähig, man kann sich aber auch nicht vor ihnen schützen, wenn sie als ungefährlich für die Allgemeinheit angesehen werden und frei rumlaufen dürfen.
    Jeder hat sicherlich mal diese Leute in der Stadt gesehen, die plötzlich irgendein wirres Zeug erzählen, rumschreien, sich seltsam kleiden und diverse Macken haben.
    Sie sind nun mal teil usnerer Gesellschaft, und als alternative gäbe es nur die Lebenslange verfahrung in einer Psychiatrie, doch das hat sich in der Vergangenheit als nicht sonderlich gesundheitsfördernd erwiesen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#45 niccinicciAnonym
  • 05.08.2017, 20:49h
  • süss, wie sich alle wieder fetzen. die beiden sind happy, haben offensichtlich tolle kids, der rest ob schwanz oder muschi ist doch sowas von ....
  • Antworten » | Direktlink »
#46 TheDadProfil
#47 TheDadProfil
#48 Homonklin44Profil
  • 06.08.2017, 01:57hTauroa Point
  • Antwort auf #45 von niccinicci
  • Genau, völlig Hupe, denn zwei Leute haben ne Familie gegründet und Freude am Wachsen und Entfalten ihrer Kinder. Das sollte es sein, was zählt.

    In der Natur führen ganz häufig viele Wege zu einem Ergebnis, zwar nicht immer alle in ähnlicher Verbreitung unter den Individuen, aber man sollte nie zu glauben kommen, nur weil etwas selten vorkommt, sei es automatisch ein weniger guter Weg.
    Alle, auch die bahnbrechenden Veränderungen haben mit einer einzelnen Facette Anderssein begonnen. Wenn von der Natur eine Entwicklung entsteht, in der mehr Trans*Menschen Kinder haben können, wäre es doch schön, sich für sie zu freuen, sich mit ihnen für einen Fortschritt in der Evolution zu freuen.
    Mehr Wege zu einem Ziel -- in dem Fall Nachwuchs - da müssten sich doch alle hoch erfreuen, die vom Geburtenrückgang reden und die Familie als Keimzelle neuen Lebens verstehen. ;)

    Hierin beweist es sich, nicht nur das Heteronormativ kann Kinder!!
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#49 stromboliProfil
#50 Yesterday_GoneAnonym
  • 06.08.2017, 07:23h
  • Antwort auf #32 von Guliver
  • Ach du lieber Himmel, du versuchst zu verstehen, weshalb Schwule Männer lieben und Lesben Frauen? ;-D
    Du das ist ganz einfach: aus dem selben Grund weshalb Hetero-Männer Frauen lieben und Hetero-Frauen Männer.
    Wer Männer und Frauen gleichermaßen liebt, ist bi.
    Einfach diese Themen nochmal nachlesen - dann kannst du besser mitreden :-)

    Was du über Lesben schreibst, nehme ich dir übel, weil deine Äußerung dazu übel ist! Wieso sollten alle Lesben Gewalt erfahren haben? Hast du denn schon mit allen Lesben gesprochen? Offensichtlich nicht :-))
    Mal davon abgesehen, dass Gewalt vor Hetero Menschen nicht stoppt! Rihanna würde von ihrem Ex gewalttätig angegriffen und auch Männer können Gewalt von Frauen erleiden!
    Dein "Bild" stimmt nicht.

    Und dass es genug reife Lesben gibt, kann man auch herausfinden, wenn man es denn herausfinden MÖCHTE.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#51 FreundlichBitteAnonym
  • 06.08.2017, 08:47h
  • Antwort auf #12 von Sebi
  • Für deine Ausdrucksweise darfst du dich gerne schämen, denn die war schäbig!
    Ficken."

    Ich denke, die beiden im Artikel würden von Liebe reden, wenn es um das Thema SEXUALITÄT geht. Und er sieht es garantiert nicht nur als Ficken der Vagina, denn außer der Vagina ist es sein PARTNER, mit dem er
    Sex hat - mal so nebenbei bemerkt.

    Übrigens ist dein Kommentar den Frauen gegenüber sehr diskreditierend!

    Weißt du: zwei lesbische Frauen brauchen keine Wurst, oder etwas, das absteht. Und bei denen gibt es noch mehr zu genießen und zu verwöhnen ;-))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#52 BitteBitteAnonym
  • 06.08.2017, 09:17h
  • Antwort auf #49 von stromboli
  • Unsinn.
    Sexuelle Oruentierung ist kein gesellschaftliches Konstrukt sondern eine unumstössliche Eigenschaft.
    Ohne Zweifel können ideologische Überbauten, wie unser aktueller Heteronormativer Überbau, dazu führen, dass Bi - oder Homosexuelle nicht oder später zu ihrer Orientierung stehen können oder wollen. So gesehen, könnte bei entsprechend veränderter Gesellschaft, durchaus ein Teil der "Heteros" bisexueller werden. Aber kein Homosexueller wird deshalb Bi.
    Hättest Du Recht, hätten auch Konversionstherapeuten Recht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#53 FrageAnonym
#54 FreundlichBitteAnonym
#55 Homonklin44Profil
  • 06.08.2017, 11:45hTauroa Point
  • Antwort auf #49 von stromboli
  • ""In hundert jahren wird ausschließliche hetero & homosexualität tatsächlich eine randerscheinung = minderheit sein.""

    Geht man nach der Kinsey-Skala oder auch den Antworten auf Umfragen zu Attraktion und sexuellem Begehren, ist das doch eh schon der Fall.

    Nur dass es sich nicht um einen "ideologischen Überbau" handelt, sondern um die Verteilung der naturgemäßen Attraktionsmuster unter Menschen. Die mit den Bi-Prozentsätzen sind die überwiegende Mehrheit, wenn auch vom "so tun als wäre natürlich Hetero der Fall" und dem Gewese rund ums geheiligte Heteronormativ verdeckt.

    Trans* ist aber nochmal eine ganz andere Ebene. Auch da gibt es Heterosexuelle, Bisexuelle und Homosexuelle. Sicher auch alle anderen Orientierungen, wie etwa Asexuelle, Pansexuelle ect.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#56 MombyAnonym
  • 06.08.2017, 12:25h
  • Wenn ich mir hier die Meinungen durchlese, dann habe ich oft (nicht nur zu diesem Thema) den Eindruck, dass die Leute gar nicht wirklich schreiben, was sie denken, sondern eher drauf achten, dass sie bloß nicht intolerant oder auch nur ansatzweise so rüber kommen könnten! Und statt zu diskutieren, eher Konflikte auslösen. Da frag ich mich, ob das nicht alles für die Katz ist, dieses Spiel wer ist korrekt und hat Recht!

    Bzgl. solcher Paare frage ich mich immer, wieso das manche so medial verbreiten? Das Transmänner Kinder bekommen kommt gar nicht so selten vor, ich weiß das aus beruflichen Gründen! Verstehen tun das allerdings die Wenigstens! Ich übrigens auch nicht! Bevor ich jetzt noch ausführe, dass es zwischen Himmel und Erde alles Mögliche gibt und Geschlechtergrenzen verschwimmen, lass ich es lieber, ich finde diese mediale Präsenz nämlich nicht großartig und wie ich sagte, ich verstehe es nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#57 GlückwunschAnonym
  • 06.08.2017, 13:15h
  • Hallo Trystan und Biff,
    Ich freue mich für euch und euer Kinderglück.
    Ich wünsche euch beiden alles Gute und eurer Familie mit Nachwuchs ;-)

    All the best to you (Peace)
  • Antworten » | Direktlink »
#58 QuestionAnonym
  • 06.08.2017, 13:35h
  • Antwort auf #44 von Traumzerstörerin
  • "Intersexuelle grenzen sich von Transgendern oft ab, weil sie diese als psychisch gestört betrachten.
    Konservative Transsexuelle fühlen sich oft von Intersexuellen bedroht, weil diese ihr polares Weltbild stören und in Frage stellen."

    Was ist der Unterschied zwischen Untersexuellen, Transgendern und konservativen Transsexuellen? Und warum hassen die sich gegenseitig? Ich wäre froh, wenn du mich aufklären könntest.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#59 TheDadProfil
  • 06.08.2017, 14:09hHannover
  • Antwort auf #51 von FreundlichBitte
  • ""Für deine Ausdrucksweise darfst du dich gerne schämen, denn die war schäbig! ""..

    Pack mal Deine "moralische Keule" ganz schnell wieder dort hin, wo sie Dir entschlüpft ist, sonst könnte es passieren, daß diese Keule als Dildo gegen Dich Verwendung findet !

    FICKEN ist ein vollständig richtiger Begriff für den Vorgang bei dem es zur Zeugung von Nachwuchs bei Säugetieren kommt !

    Der Mensch IST ein Säugetier, und deshalb FICKT er sich seinen Nachwuchs !

    Dein "romantisierendes herumgeschwurbel" ist unerträglicher Dünnpfiff..
    Das taugt dann vielleicht noch zum gegenseitigem Kuscheln auf der Couch..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#60 TheDadProfil
  • 06.08.2017, 14:13hHannover
  • Antwort auf #52 von BitteBitte
  • ""So gesehen, könnte bei entsprechend veränderter Gesellschaft, durchaus ein Teil der "Heteros" bisexueller werden. Aber kein Homosexueller wird deshalb Bi.""..

    Vor gesellschaftlichen Realitäten betrachtet ist dies schlichtweg Blödsinn !

    Denn wenn Menschen wegen eines Heteronormativen Überbaus einer Ideologie mehr Zeit brauchen um ihre eigene Sexuelle Identität zu erkennen und zu akzeptieren, dann ist "irren" und verändern (im Sinne eines erneuten ComingOutes) nicht nur in eine Richtung möglich !
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#61 ursus
#62 ursus
  • 06.08.2017, 15:10h
  • Antwort auf #32 von Guliver
  • "Ich versuche zu verstehen, warum schwule Männer nur Männer wollen und warum lesbische Frauen eben nur Frauen. [...] Bei Frauen lese ich extrem viel von Enttäuschung, Gewalt, Unterdrückung (auch gesellschaftlich)"

    klar. wenn man mit heterosexuellen frauen redet, hört man wirklich nie von enttäuschung, gewalt und gesellschaftlicher unterdrückung. nur deshalb bleiben die hetero.

    immer witzig, wenn queere foren zu klischeeabwurfstellen werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#63 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 16:56h
  • Antwort auf #43 von Fragen
  • Hallo "Fragen",

    ich nehme mal an, das war eine ernst gemeinte Frage.

    Im Internet findest du eine ganze Menge dazu.

    Es gibt eine größere Bandbreite. Letztendlich sind das sehr persönliche Entscheidungen jedes einzelnen Menschen. Für manche ist es sehr wichtig, ihren Körper so weit wie möglich dem anzugleichen, wie sie sich innen fühlen (weil sich z.B. die äußeren Geschlechtsmerkmale schon immer "falsch" angefühlt haben - dass das für alle gleich sei ist ein Klischee). Für andere ist das vielleicht gar nicht so ein Thema und sie lassen einen Teil operieren, weil es sich so für sie am stimmigsten anfühlt, sie zufrieden mit dem betreffenden anderen Körperteil sind und es auch nicht als unmännlich/weiblich erleben, oder auch weil sie sich finanziell die OP nicht leisten können. Manches ändert sich aber auch schon durch die Hormone, also bei einem Transmann der "nur" eine Brust-OP hatte und Hormone nimmt vergrößert sich die "Klitoris" natürlich massiv (was für manche eine attraktivere Penis-Variante ist als eine OP). Und wieder andere haben ihre Gründe, sich überhaupt nicht operieren zu lassen. Manche stehen noch vor einer Operation, binden sich dann halt die Brust ab bzw. polstern sie aus. Manchen ist ihr Trans*sein sehr wichtig, andere haben mit der ganzen LGBT-Szene überhaupt nichts am Hut, leben seit langer Zeit glücklich ihr stinknormales Leben als Mann/Frau in dem es um völlig andere Themen geht.

    Obwohl ich die Sehnsucht nach Klarheit und Orientierung verstehen kann, finde ich es absurd, jemandem der (bisher) keine oder "nur" eine der häufigeren OPs hatte sein Trans-Sein abzusprechen. Jemandem zu sagen, er solle doch "wenn, dann "den ganzen" Weg gehen". Oder wütend auf einen Menschen zu werden, wenn der nach Coming out oder OP immer noch dieselbe sexuelle Orientierun hat (oder gar eine andere), nur weil man etwas anderes erwartet hätte (so im Bekanntenkreis erlebt - die Transfrau die vorher auf Frauen stand solle doch jetzt "konsequenterweise" auf Männer stehen, und sich umgehend den Schwanz wegmachen lassen).

    Letztendlich steckt jeder nur in sich selbst drin, und wenn er/sie die inneren und äußeren Ressourcen hat, um das Leben zu leben, das für ihn/sie am besten passt, macht er/sie das.

    Und wie bei allen anderen Merkmalen die ein Partner so haben kann beschnuppert man sich halt und schaut, ob es zu dem was man potentiell voneinander will eher passt oder nicht (auch wenn es manchmal echt praktisch wäre, vorher zu wissen, dass der andere Bayern-Fan ist/auf Fern- oder Symbiosebeziehungen steht/als Unternehmer grün wählt, oder als Expunkrocker AfD/eine tiefe Spiritualität hat/nur mit Lavendelduft Sex haben kann... Alles was völlig anderes als Trans*Sein, ich weiß, mir geht es hier vor allem darum, dass man manches über andere Menschen eben erst dann erfährt, wenn man sie näher kennenlernt, und erst recht etwas so Persönliches wie was genau sie in der Hose haben.

    Für viele Trans*menschen ist es Alltag, mehrmals täglich von Wildfremden gefragt zu werden, was genau sie für Geschlechtsteile haben und was sie mit ihnen machen. Ein geouteter Trans*mann, der ein Pfarramts-Praktikum in einer schwulen Kirche machte, erzählte mal, er sei im Gottesdienst während des stillen Gebetes von seinem Nebenmann angesprochen worden, was er denn nun eigentlich in der Hose habe. WTF? Oder wenn sich bei einer Bronchitis der Arzt primär für das Trans*sein interessiert. Oder die Krankenschwester, die einem die PEP gibt, während man aufgewühlt nach geplatztem Gummi mit einem HIV-positiven Partner in der Ambulanz sitzt. Manchmal ist es auch gut, seine Neugier etwas zu zügeln und sich zu fragen, ob der andere wohl gerade darüber reden mag, oder ob man lieber selbst mal ein bisschen im Internet recherchiert, wenn einen das Thema interessiert - weswegen ich jetzt auch etwas länger geschrieben habe).
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#64 BitteBitteAnonym
  • 06.08.2017, 16:56h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • Korrekt, aber das hatte Stromboli nicht angenommen, sondern er ist davon ausgegangen dass sich der ideologische Überbau in Richtung Bi als Norm entwickelt. Damit sollten doch alle Varietäten es leichter haben, ihre sexuelle Orientierung zu erkennen und zeitnah zu akzeptieren.
    Mehr oder weniger echte 100 % Homosexuelle dürfte es dabei nicht geben.
    Ich lehne zutiefst die (politisch durchaus gefährliche) Annahme ab, sexuelle Orientierung sei durch Umstände änderbar. Und ich meine Änderbar nicht im Sinne von Irrtum.
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#65 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 17:17h
  • Antwort auf #63 von Antworten
  • "Im Internet findest du eine ganze Menge dazu."

    Danke, aber meine Frage war eine andere: Traumzerstörerin schrieb im Streit mit diesem "Merkwürdig", dass Transfrauen Penis und Brüste haben, als Ziel. Und meine Frage war dann: haben Transmänner auch beides, also als Ziel? Oder gibt es einen Unterschied zwischen Transmännern und Transfrauen?
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#66 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 17:31h
  • Antwort auf #65 von Fragen
  • Genau das meinte ich. Es gibt kein festgelegtes "Ziel" (auch wenn manche Menschen das so sehen mögen). Weder für Transmänner noch für Transfrauen. Es gibt Transmänner, die so schnell wie möglich alles loswerden wollen, was an ihrem Körper irgendwie als weiblich gesehen werden könnte und das wie eine neue Geburt erleben, und andere, die nicht im Traum auf die Idee kommen würden, sich an den Genitalien rumschnibbeln zu lassen. Es gibt Transfrauen mit Penis und Transfrauen ohne. Und, wie bereits bemerkt, es ist ein Problem, wenn Menschen die Transfetisch haben und gerne Pornos mit mit Transfrauen mit Penis sehen dann sabbernd denken, jede hätte einen (weil das für eine Transfrau die so froh ist einfach endlich einen Körper zu haben den sie als weiblich erlebt total verletzend und grenzüberschreitend seind kann).
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#67 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 17:38h
  • Antwort auf #65 von Fragen
  • > Traumzerstörerin schrieb im Streit mit diesem "Merkwürdig", dass Transfrauen Penis und Brüste haben, als Ziel. Und meine Frage war dann: haben Transmänner auch beides, also als Ziel? Oder gibt es einen Unterschied zwischen Transmännern und Transfrauen?

    Ich glaube, das war ein Missverständnis. Die klassische "Klischee-Transfrau" hat, wenn du so willst, Vagina und Brüste als Ziel, und der klassische "Klischee-Transmann" Penis und einen flachen Oberkörper. Es gibt viele, bei denen das so ist. Und eben auch viele, bei denen es anders ist.

    Hilft das?
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#68 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 17:42h
  • Antwort auf #66 von Antworten
  • "Und, wie bereits bemerkt, es ist ein Problem, wenn Menschen die Transfetisch haben und gerne Pornos mit mit Transfrauen mit Penis sehen dann sabbernd denken, jede hätte einen (weil das für eine Transfrau die so froh ist einfach endlich einen Körper zu haben den sie als weiblich erlebt total verletzend und grenzüberschreitend seind kann)."

    Aber genau das bestreitet Traumzerstörerin doch vehement in dem, was sie schreibt. Sie meint doch, dass genau der Porno wie der Penis zu einer Transferau gehört. Darum ging der Disput doch: ob es Männer gibt, die sich Brüste einzuoperieren lassen, um in der Sexbranche "tranny-Pornos" zu drehen, in deren Identität aber alles so wie zuvor auch ist. Traumzerstörerin hat dies entrüstet zurückgewiesen und gemeint, genau das wären eben Transfrauen. Daher meine Irritation. Und gegen die Definition von Traumzerstörerin ist ja auch nichts einzuwenden. Dann sind Transfrauen eben Männer mit Brüsten um damit Geld zu verdienen. Ist ja nicht verboten.
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#69 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 17:52h
  • Antwort auf #67 von Antworten
  • "Ich glaube, das war ein Missverständnis."

    Ich ahne, die Missverständnisse fangen schon da an, dass z.B. jemand, der hofft, mit Penis und Brüsten gutes Geld verdienen zu können (v.a. in Asien ist das ja nicht selten und besonders deutsche Männer fahren extrem darauf ab), dass derjenige sich als trans*frau bezeichnet oder bezeichnet wird, obwohl er mit Identität absolut gar kein Problem hat, sondern einfach nur Geld verdienen will. Wenn diese Menschen aber mit in die "Trans"-Gruppe kommen, gibt es natürlich 140 Formen von Transfrauen und Transmännern. Ob das sinnvoll ist, weiß ich nicht.
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#70 TraumzerstörerinAnonym
#71 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 18:01h
  • Antwort auf #68 von Fragen
  • > Aber genau das bestreitet Traumzerstörerin doch vehement in dem, was sie schreibt. Sie meint doch, dass genau der Porno wie der Penis zu einer Transfrau gehört.

    An der Stelle habe ich kurz gestutzt und mich gefragt, ob du das wirklich ernst meinst.

    > Darum ging der Disput doch: ob es Männer gibt, die sich Brüste einzuoperieren lassen, um in der Sexbranche "tranny-Pornos" zu drehen, in deren Identität aber alles so wie zuvor auch ist.

    Irgendwo gibt es sicher auch einen Mann, der sich aus anderen Gründen als innerer Überzeugung operieren lässt, aber ich würde jetzt eher nicht vermuten, dass das die Norm ist.

    > Traumzerstörerin hat dies entrüstet zurückgewiesen und gemeint, genau das wären eben Transfrauen. Daher meine Irritation. Und gegen die Definition von Traumzerstörerin ist ja auch nichts einzuwenden.

    Ich vermute, dass Traumzerstörerin es eher übergriffig fand, einem Menschen der Transpornos dreht kommerzielle Motive zu unterstellen. Weil so eine OP halt schon eine größere Sache ist, und vor allem viele Menschen keine Ahnung haben, was für ein herausfordernder Weg das ist, den sicher keiner zum Spaß geht.

    > Dann sind Transfrauen eben Männer mit Brüsten um damit Geld zu verdienen.

    Nee, ganz sicher nicht. Transfrauen sind Menschen, die sich als Frau erleben, aber blöderweise mit Penis geboren und männlich sozialisiert worden sind. Sie wären nicht gerne Frau (schon gar nicht zum Geld verdienen), sie erleben sich als Frau.

    Transfrau ist niemals der richtige Begriff für jemanden mit männlicher Identität, der aus beruflichen Gründen, weil es ihn erregt oder weil er einfach Lust darauf hat mit Geschlechtsidentität spielt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#72 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 18:15h
  • Antwort auf #71 von Antworten
  • "Transfrau ist niemals der richtige Begriff für jemanden mit männlicher Identität, der aus beruflichen Gründen, weil es ihn erregt oder weil er einfach Lust darauf hat mit Geschlechtsidentität spielt."

    Auf diesen Pornos steht aber "tranny-Porno". Ich glaube kaum, dass die Produzenten vorher gefragt haben, als was diese (EX-)Männer sich fühlen.

    Und was die Einzelfälle betrifft, von denen du schreibst: in Asien gibt es diese zu Tausenden, besonders in Thailand, wo sich deutsche Urlauber in den Popo vögeln lassen und danach weiterhin behaupten, sie wären hetero, es waren ja Brüste zu sehen... Dort ist das wirklich kein Einzelfall. Deswegen war ich so unsicher, ob das die wahren trans*frauen sind.

    Wie geht das eigentlich in Deutschland, Brüste kriegen und Penis behalten? Außer man fliegt nach Brasilien z.b. und lässt sich dort für viel Geld operieren?
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#73 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.08.2017, 18:17h
  • Antwort auf #68 von Fragen
  • Nö, habe ich nie gesagt, ich habe hier sogar jemandem vorgeworfen, Transfrauen in die Porno und Prostitutionsecke zu verbannen, hätte man sogar sehen können, wenn man brav gelesen hätte, was ich schrieb.
    Transfrauen können alles haben was sie wollen, keine Titten, kleine Titten, Silkonbrüste, einen kleinen Schwanz, einen großen, einen Beschnittenen, einen Unbeschnittenen, Hypospadie, einen ohne Eier, eine Vagina mit großen Schamlippen, eine Vagina mit kleinen Schamlippen, eine große Klitoris, eine Kleine Klitoris, und bei einem Operationsunfall auch manchmal kein. Ist jetzt endlich klar, was man alles haben kann? Ist deine Vorstellungswelt so beschränkt, dass ich dir das erzählen muss?

    Ich hab das schon in einem anderen Beitrag gesagt, wenn ihr euch nicht von Leuten vögeln lassen wollt, die auf euch stehen, dann ist das eure eigene Schuld. Wer ist bitte so blöd, und schläft mit jemandem, der eigentlich gar nicht so richtig auf einen steht?
    Welche moralischen Verklemmtheit machen euch so rasend wild gegen Männer die Transfrauen vögeln wollen? Sie dürfen das, wenn die Transfrau es auch will.

    Wenn Transfrauen von Männern angemacht werden, die Sex mit ihnen wollen, dann ist das auch nicht anders, als das eine Afroamerikanerin von einem Mann angemacht wird, der auf Afromerikanerinnen steht, oder wenn jemand sich bewusst eine Osteuropäische Freundin sucht, weil er nun mal eben drauf steht.
    Was glaubst du wohl, was sich Frauen mit extrem großen Brüsten auf der Straße anhören müssen?
    Die Männer nerven, aber du musst ja nicht darauf ein gehen.

    Zur Prostitution und Porno: Ich persönlich finde das nicht gut, sehe darin Ausbeutung. Aber: Wenn eine Transfrau das machen will, ist es nicht mein Recht, sie dafür zu verurteilen, verdammt noch mal! Es gibt so einige Frauen mit Vagina, die arbeiten heute als sog. Sexarbeiterinnen, warum dürfen Transfrauen (Ob sie nun eine Vagina haben oder nicht) das nicht auch wenn sie wollen? Welches Hirngespinst soll sie davon abhalten? Was macht sie moralisch schlechter dabei als Frauen mit Vagina von Geburt an?

    Übrigens, in armen Ländern arbeiten nicht nur Transfrauen als Prostituierte, auch Millionen von Frauen ohne Transhintergrund. Eine Transfrau kann sich dort vielleicht keine OP ohne Prostitution leisten, vielleicht aber auch nur wie die anderen Frauen keine Wohnung, muss ihre kranken Eltern versorgen oder braucht einfach was zu Essen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#74 FragenAnonym
#75 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 18:26h
  • Antwort auf #69 von Fragen
  • > Wenn diese Menschen aber mit in die "Trans"-Gruppe kommen, gibt es natürlich 140 Formen von Transfrauen und Transmännern. Ob das sinnvoll ist, weiß ich nicht.

    So langsam verstehe ich die Frage. Nee, die kommen definitiv nicht in die Transgruppe. Niemals nie. Das hat mit Trans ungefähr soviel zu tun wie Sexarbeit mit Verliebtsein. Trans hat immer mit Identität zu tun. Aber natürlich gibt es auch Transmenschen die mit Pornos Geld verdienen (was teilweise auch mit Diskriminierung zu tun hat wenn andere Jobs rar sind).

    Und es gibt einige verschiedene äußerliche und innerliche Formen von Transidentität. Eine Frage die viel öfters diskutiert wird ist, unter welchen Umständen/für welche Belange es Sinn macht Menschen die sich ganz klar als "im falschen Körper" erleben unter demselben Label zu erwähnen wie Menschen, die sich in keinem oder mehreren Geschlechtern als Identität zuhause fühlen (z.B. Genderqueer), und wann es nützlich ist da zu unterscheiden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#76 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 18:34h
  • Antwort auf #72 von Fragen
  • > Auf diesen Pornos steht aber "tranny-Porno". Ich glaube kaum, dass die Produzenten vorher gefragt haben, als was diese (EX-)Männer sich fühlen.

    "Tranny" heißt aber nicht trans, sondern ist eine Pornokategorie, die in der Regel im Alltag ziemlich beleidigend ist (eben weil Pornokategorie).

    Auch wenn die Schauspieler tatsächlich trans sind, würden sie sich im realen Leben wohl eher nicht als "tranny" bezeichnen (außer es ist ihnen mittlerweile alles egal). Das Wort richtet sich ausschließlich an die Konsumenten. Bisschen so wie bei Lesbenpornos, die ja mit echtem lesbischen Sex auch nicht wirklich viel zu tun haben, aber Heteromänner zum hecheln bringen. Und mein Chef fragt mich ja auch nicht immer, ob ich auch einverstanden damit bin, wie er mich Kunden vorstellt.
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#77 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 18:39h
  • Antwort auf #75 von Antworten
  • Danke für deine Antworten. So langsam wird mir einiges klar. Ich glaube, die wichtigste Änderung wäre, dass Porno-Produzenten endlich aufhören, "Tranny-Porno" draufzuschreiben, wenn shemales drin sind. Zwar definieren manche ihre Identität ausschließlich über Sex, aber Transitentität meint glaube ich doch etwas anderes... Kann das sein?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#78 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 18:41h
  • Antwort auf #74 von Fragen
  • > Naja, ich glaube, die wenigsten Darsteller von Pornos (egal von welchen) tun dies, weil sie sich damit künstlerisch verwirklichen können oder weil sie auf einen Oscar schielen...

    Nein, aber vielleicht weil sie das Geld brauchen oder weil sie einen Beitrag zu einer alternativen Pornoszene leisten wollen (ok, letzteres vermutlich nicht wenn das Wort "tranny" im Titel vorkommt).
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#79 AntwortenAnonym
  • 06.08.2017, 18:43h
  • Antwort auf #77 von Fragen
  • > Danke für deine Antworten. So langsam wird mir einiges klar. Ich glaube, die wichtigste Änderung wäre, dass Porno-Produzenten endlich aufhören, "Tranny-Porno" draufzuschreiben, wenn shemales drin sind. Zwar definieren manche ihre Identität ausschließlich über Sex, aber Transitentität meint glaube ich doch etwas anderes... Kann das sein?

    Ja, genau. Ich geh jetzt mal meditieren. Schönen Abend noch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#80 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.08.2017, 18:49h
  • Antwort auf #58 von Question
  • Eigentlich ist das ein Fall für Google, und nicht für mich, aber ich antworte trotzdem.

    Intersexuelle ist eine alte Bezeichnung für den Terminus DSD (Disorders of Sexual Development) und bezeichnet Menschen, in deren Geschlechtslichen Entwicklung etwas von der medizinisch definierten Norm Abweicht, z.B. genetische Besonderheiten wie ungewöhnliche Geschlechtschromosomenkombinationen, Mutationen im Androgenrezeptorgen, Hypospadie, Hypogonadismus, Gynäkomastie, Adrenogenitales Syndrom usw. Ich kann hier nicht alles aufzählen.
    Diese Menschen werden bis heute schon als Embrionen abgetrieben, als Babys, Kinder oder junge Erwachsene genitalverstümmelt, mit Hormonen behandelt, ohne die persönliche Freiheit des Individuums mit einzubeziehen. Meist entscheiden Eltern und Ärzte über das Schicksal. Die spätere Selbstmordrate ist extrem hoch, körperliche und psychische Schäden bleiben ein Leben lang.

    Transgender ist eine neuere Bezeichnung für Menschen, die sich mit dem bei ihrer Geburt zugewiesenen Geschlecht(Macht ne Hebamme in der Regel durch Blick zwischen die Beine) nicht ausreichend oder falsch beschrieben fühlen.
    Wenige Intersexuelle bezeichnen sich auch als Transgender, so einige Transsexuelle tun das, ebenso Menschen die irgendwie eine andere Vorstellung von ihrem Geschlecht haben, als unsere westliche Industriekultur es vorschreiben würde.

    Konservative Transsexuelle sind meist über 30, in der Regel Transfrauen, haben bereits eine Familie in der männlichen Rolle gegründet, ihr Körper ist stark vermännlicht, sie müssen in der Öffentlichkeit viel Spott ertragen, Gewalt und werden von vielen Menschen nicht ernst genommen.
    Sie treffen sich oft in Selbsthilfegruppen mit Gleichgesinnten und haben allgemein ein positives Bild von Psychiatern, Endokrinologen und Urologen, da diese oft die einzigen Menschen sind, die sie ernst nehmen. Vielleicht deshalb möchten sie auch nicht, dass das TSG abgeschafft wird.
    Sie wolle meist so viele Behandlungsmöglichkeiten wie möglich nutzen, um in der Öffentlichkeit ein normales Leben führen zu können. Auf jüngere Transsexuelle sind sie oft neidisch, was auch bis zu starken Hass führen kann. Das kann Auswüchse nehmen wie bei Tanja Krienen, die versuchte, die Behandlung von jungen Transsexuellen in Deutschland rechtlich zu stoppen.
    Shemales bezeichnen sie meist als schwule Stricher, die sich Geld verdienen wollen würden, das seltsame ist aber, dass diese Shemales (Die sie ja irgendwo z.B. im Internet gesehen haben müssen ;) ) meist sehr attraktiv sind, was sie wieder voller Neid und Hass werden lässt, und sie natürlich dazu treibt, ihnen irgendwie die Existenz verbieten zu wollen.
    Vielleicht löst sich das Problem der konservativen Transsexuelle in einigen Jahrzehnten von selbst, wenn niemand sich mehr verstecken muss, und Transsexuelle schon sehr früh medizinische Hilfe bekommen können und das Thema in der Gesellschaft nicht mehr Stigmatisiert wird.
    Denn im Idealfall, muss in der Zukunft niemand sich mehr hinter einer falschen Identität verstecken, und so ungewollt alt und hässlich werden.
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#81 QuestionAnonym
  • 06.08.2017, 18:57h
  • Antwort auf #80 von Traumzerstörerin
  • "Konservative Transsexuelle sind meist über 30, in der Regel Transfrauen, haben bereits eine Familie in der männlichen Rolle gegründet, ihr Körper ist stark vermännlicht, sie müssen in der Öffentlichkeit viel Spott ertragen, Gewalt und werden von vielen Menschen nicht ernst genommen. "

    Und deswegen plädierst du auch dafür, dass ihnen nicht mehr von Ärzten geholfen wird? Oder empfiehlst du diesen Menschen, Mann zu bleiben, weil der Körper ja "stark vermännlicht" ist und sie so niemals akzeptiert werden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#82 QuestionAnonym
  • 06.08.2017, 18:58h
  • Antwort auf #80 von Traumzerstörerin
  • "Shemales bezeichnen sie meist als schwule Stricher, die sich Geld verdienen wollen würden, das seltsame ist aber, dass diese Shemales (Die sie ja irgendwo z.B. im Internet gesehen haben müssen ;) ) meist sehr attraktiv sind"

    Und wo ist da jetzt der Widerspruch? Müssen Stricher scheiße aussehen deiner Meinung nach?
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#83 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.08.2017, 19:09h
  • Antwort auf #81 von Question
  • Wo soll ich das denn wieder gesagt haben? Nein, sie sollten die Hilfe bekommen die sie brauchen, aber bitte die jungen Leute in Frieden lassen.

    Aber ich seh schon, wer Shemales als Stricher sieht, gehört wohl genau zu der Fraktion, die ich als Konservative Transsexuelle bezeichne, ich hoffe, du wirst Glücklich im Leben und kannst andere Leute endlich in Frieden leben lassen, wie es dir eigentlich auch zustehen würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#84 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.08.2017, 19:29h
  • Antwort auf #72 von Fragen
  • Meine Freundin und ich sind solche Menschen, wir waren nie in Brasilien. Wir haben nie eine Brust-Op gemacht und trotzdem einen B-Cup.
    Unsere Penisse funktionieren nach fast 9 Jahren Hormonbehandlung immer noch.
    Im Internet grassieren die wildesten Märchengeschichten, man würde einen Mikropenis bekommen, impotent werden oder für immer die Fähigkeit Sperma zu produzieren verlieren.
    Stimmt alles nicht, lasst euch das nicht einreden.

    Andererseits haben wir keine Pubertätsblocker bekommen, ich weiß nicht ob man nach der Behandlung mit Pubertätsblockern noch eine normale Spermatogenese haben kann, das sollte man natürlich bedenken, wenn man später Kinder will.

    Wenn ihr falsch behandelt werdet und z.B. zu viel Cyproteronacetat bekommt dann kann natürlich das Sexleben kaputt gehen, aber ein verantwortungsvoller Endokrinologe wird euch nicht überdosieren, sondern nur die niedrigste Dosis geben die nötig ist, um euren Testosteronspiegel auf einem normalen Wert für eine Frau zu halten. Alles andere wäre völlig unverantwortlich, da diese Medikamente gefährliche Nebenwirkungen haben können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#85 QuestionAnonym
  • 06.08.2017, 19:46h
  • Antwort auf #83 von Traumzerstörerin
  • "Aber ich seh schon, wer Shemales als Stricher sieht, gehört wohl genau zu der Fraktion, die ich als Konservative Transsexuelle bezeichne"

    Verzeihung, ich habe nirgendwo Ehemales als Stricher bezeichnet, ich hatte lediglich angemerkt das "Stricher" und "gutaussehend" kein Widerspruch sein muss.

    Da ich auf deine Interpretationen, wer und was ich bin, aber gerne verzichte, bitte ich dich, mir nicht mehr zu schreiben. Ich jedenfalls werde keine Diagnosen ab sofort ignorieren. Einen schönen Sonntag wünsche ich dir.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#86 FragenAnonym
#87 TraumzerstörerinAnonym
#88 HantewiEhemaliges Profil
#89 BlödsinnAnonym
#90 BlödsinnAnonym
  • 06.08.2017, 20:14h
  • Antwort auf #86 von Fragen
  • Wow, das war Diskretitierung pur.
    Schon mal darüber nachgedacht, dass sie evtl. aus Erfahrung spricht?
    In ihren Kommentaren lese ich nichts davon, dass sie sich als den Mittelpunkt der Welt sieht.
    Da fällt mir eher jemand anderes ein :-))

    Das ist eine Methode um jemanden dazu zu bringen, nicht mehr zu schreiben.
    Wahres Untergeschoss!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#91 QuestionAnonym
#92 FragenAnonym
#93 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 20:19h
  • Antwort auf #90 von Blödsinn
  • "In ihren Kommentaren lese ich nichts davon, dass sie sich als den Mittelpunkt der Welt sieht. "

    Tut mir leid, ich entschuldige mich. Auch wenn mir Menschen bekannt sind, bei denen das entsprechende Medikament anders wirkt. Aber das sind wahrscheinlich Lügner. Tut mir leid.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#94 BlödsinnAnonym
#95 TheDadProfil
  • 06.08.2017, 20:25hHannover
  • Antwort auf #64 von BitteBitte
  • ""Korrekt, aber das hatte Stromboli nicht angenommen, sondern er ist davon ausgegangen dass sich der ideologische Überbau in Richtung Bi als Norm entwickelt.""..

    Nöö..
    Von einer "Norm" stand da nichts, sondern von einer "Normalisierung durch den Abbau der Heteronormativität", denn wenn diskriminierende Funktionen wegfallen können sich Menschen freier entwickeln..
    Eine größere Bandbreite ist hier nämlich das genaue Gegenteil einer "Norm"..

    ""Damit sollten doch alle Varietäten es leichter haben, ihre sexuelle Orientierung zu erkennen und zeitnah zu akzeptieren.""..

    Das ist weiterhin davon abhängig wie sich die Eltern-Häuser entwickeln, und wie sehr diese sich eigentlich mit ihrem Nachwuchs befassen..
    Bislang war es oft so daß Kinder diese Erkenntnis-Wege allein gegangen sind, und in ihrem "Reife-Prozess" oft auch noch von den Eltern und Erziehenden dabei behindert wurden..
    Ob man da zeitnah dazu kommt hier Veränderungen wahrzunehmen ist wohl eher Spekulation..
    Möglich wäre es..

    Wer jetzt aber denkt mit der Ehe-Öffnnug sei "der große Wurf" gelungen, der irrt..
    Bis über diese Ehe-Öffnung die Erkenntnis in die Bevölkerung "eingesickert" ist, daß man LGBTTIQ*-Menschen als gleichberechtigte Menschen innerhalb der Gesellschaft zu akzeptieren hat, werden noch Jahre vergehen..

    ""Ich lehne zutiefst die (politisch durchaus gefährliche) Annahme ab, sexuelle Orientierung sei durch Umstände änderbar.""..

    Davon war auch nicht die Rede,,sondern davon das Erkenntnis-Prozesse sich auch über mehrere Stufen hin entwickeln können..
    Manch einer braucht den "Umweg" über die Behauptung Bi-Sexuell zu sein um sich dann als Schwuler Mann akzeptieren zu können, und manch einer geht den umgekehrten Weg..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#96 BlödsinnAnonym
#97 TheDadProfil
#98 QuestionAnonym
  • 06.08.2017, 20:32h
  • Antwort auf #94 von Blödsinn
  • Nein. In diesem Kommentar schrieb sie über die von ihr "konservativen Transsexuellen" genannten Menschen, von denen sie sich ausdrücklich distanziert:

    "Sie treffen sich oft in Selbsthilfegruppen mit Gleichgesinnten und haben allgemein ein positives Bild von Psychiatern, Endokrinologen und Urologen, da diese oft die einzigen Menschen sind, die sie ernst nehmen. Vielleicht deshalb möchten sie auch nicht, dass das TSG abgeschafft wird."

    Daraus habe ich geschlussfolgert, dass sie genau für eine solche Abschaffung ist. Wenn dies eine falsche Schlussfolgerung war, entschuldige ich mich natürlich
  • Antworten » | Direktlink » | zu #94 springen »
#99 BlödsinnAnonym
#100 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 20:38h
  • Antwort auf #96 von Blödsinn
  • "Aha, und du bist promovierter Arzt, weswegen du bei einer fremden Person eine Ferndiagnose machen kannst? "

    Nein, ich kenne trans*frauen, bei denen das Medikament anders gewirkt hat und die (wie sie sagen, zu ihrem Glück) keine männliche Sexualität mehr haben, weil es nicht mehr geht. Ich habe mir erlaubt, dies zu erzählen, weil diese Menschen das so erleben. Wenn du darauf besteht, dass das Medikament nur so wie bei Traumzerstörerin wirken kann, werde ich mit diesen Menschen sprechen müssen, ob sie mich angelogen haben, das ist klar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #96 springen »
#101 BlödsinnAnonym
#102 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.08.2017, 20:44h
  • Antwort auf #97 von TheDad
  • Wenn ich hier Zeichen wie Gänsefüßchen setze, editiert mir das Programm der Kommentarfunktion die anscheinend weg, ebenso wenn ich mehrere Punkte hinter einander schreibe. In mehreren meiner Beiträge waren auch Wörter mit Anführungszeichen umrahmt, die einfach dann keine hatten. Jemand ne Ahnung, warum das so ist? Was mache ich falsch?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#103 BlödsinnAnonym
  • 06.08.2017, 20:47h
  • Antwort auf #100 von Fragen
  • Bei Medikamenten ist es grundsätzlich normal, dass sie bei jeder einzelnen Person anders wirken.
    Auch wenn es nur bei Traumzerstörerin auf eine Weise wirkt, ist es immer noch normal, wenn es bei einigen anderen anders wirkt.

    Das muss nicht gleich eine Lüge sein, sondern sie schilderte es, wie nachzulesen ist, wie es aus ihrer Erfahrung heraus ist.

    Und dieser Sachverhalt kann jeder bei jedem Arzt bestätigen lassen.

    Ich kann, wie gesagt, in den Kommentaren von Traumzerstörerin nichts erkennen, weswegen man ihr unfreundlich begegnen müsste.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#104 BlödsinnAnonym
#105 HantewiEhemaliges Profil
#106 QuestionAnonym
#107 TheDadProfil
  • 06.08.2017, 20:59hHannover
  • Antwort auf #99 von Blödsinn
  • ""bzw. man verliert den Überblick nicht.""..

    Welchen Überblick denn ?

    Den über diese vollständig absurde Diskussion die sich hier zwischen Dir, der "Traumzerstörerin" und dem Troll "Fragen" entsponnen hat, wo dann mal so eben zwischendurch behauptet wird, Intersexuelle seien nur eine Art "Unterform" der Transsexuellen/Transgender/Transsexuellen ?
    Und das auch nur weil "Hebammen bei der Geburt nur nicht richtig hinkucken" ?

    Etwas blöderes habe ich selten gelesen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#108 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 21:01h
  • Antwort auf #103 von Blödsinn
  • "Auch wenn es nur bei Traumzerstörerin auf eine Weise wirkt, ist es immer noch normal, wenn es bei einigen anderen anders wirkt. "

    Genau, und ich schilderte umgekehrt, dass dies bei nicht allen Menschen so sein muss. Ich würde nie schreiben "es wirkt so", sondern "es wirkt bei mir so", aber natürlich darf sie formulieren, wie sie möchte. Dass ich darauf hinweisen wollte, dass aus der Wirkung bei ihr meiner Meinung nach keine wissenschaftliche Studie abzuleiten ist, bitte ich zu entschuldigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#109 TheDadProfil
  • 06.08.2017, 21:03hHannover
  • Antwort auf #102 von Traumzerstörerin
  • ""Jemand ne Ahnung, warum das so ist? Was mache ich falsch?""..

    Da gibt es mehrere Möglichkeiten..
    falscher Zeichensatz auf einem Tablett oder Smartphone beispielsweise..
    Einstellungen -> Zeichensatz -> deutscher Zeichensatz..

    Ansonsten versuch einfach andere Zeichen als ausgerechnet Anführungszeichen..
    Klammern oder Ausrufezeichen doppelt vorher und nachher wären eine Lösung..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #102 springen »
#110 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.08.2017, 21:09h
  • Antwort auf #100 von Fragen
  • Ich will gar nicht abstreiten, dass bei jedem Menschen Medikamente anders wirken, aber das einzustellen, ist Sache eines Endokrinologen.
    Wenn man keine Erektion mehr haben kann, stimmt etwas nicht. Alle Frauen haben eine Erektion(Klitoriserektion), wenn sie geil sind.

    de.wikipedia.org/wiki/Klitoris

    Meine erste Freundin (War keine Transfrau), hat bis zu 5 mal am Tag SB gemacht wenn sie allein war, auch unter Frauen gibt es welche, die ordentlich Trieb haben, auch wenn laut Statistiken Frauen eben weniger sexuell erregbar sind als Männer und nicht so häufig im Schnitt.
    Dank der Hormone kann ich übrigens etwas haben, was meine Exfreundin auch hatte, mehrere Orgasmen in kurzen Abständen hinter einander.

    Was soll eine männliche Sexualität sein? Penetrieren zu wollen? Das wollen auch manche Lesben. Sich was einführen wollen ist weiblich? Das wollen auch manche Schwule.
    Keine Sexualität haben zu können, ist nicht schön, und ja, mir ist klar, viele wollen keine Sexualität haben weil sie erst eine Vagina haben wollen, damit habe ich kein Problem, sehr wohl aber damit, Frigidität als den Normalfall für Frauen anzunehmen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#111 TraumzerstörerinAnonym
#112 FragenAnonym
#113 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.08.2017, 21:57h
  • Antwort auf #112 von Fragen
  • Empfindest du das als richtige Definition? Ich empfinde das nicht so, wenns bei meiner Freundin passiert. Aber wie gesagt, ich bin eine höllische Ausgeburt der Irrationalität ;)

    Ach ja, Frauen mit Vagina können übrigens auch spritzen:
    www.babycenter.de/a25005363/weibliche-ejakulation-was-ist-da
    s


    Was die Endokrinologen vielleicht mal machen sollten, wäre eine zweistündige, kostenlose Sitzung, Aufklärungsunterricht für alle Transfrauen, damit sie sich mit weiblicher Anatomie beschäftigen und ein Gespräch mit einer Frau, die sexuelle Erfahrung hat und nicht verklemmt ist.
    Es gibt auch Frauen, jenseits der Trans-Welt, von denen kann man was lernen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#114 BlödsinnAnonym
  • 06.08.2017, 22:08h
  • Antwort auf #108 von Fragen
  • Jetzt mach mal nen Punkt bitte.
    Bei deinen eher anmaßenden Kommentaren gegenüber Traumzerstörerin lässt sich weit und breit keine wissenschaftliche Studie ableiten. Soviel erstmal dazu.
    Und wenn du für jeden Buchstaben eine wissenschaftliche Studie brauchst: Google hilft.
    Übrigens ist queer.de. keine Internetseite um ausschließlich wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen, sondern ist ein Zentralorgan der LSBTTIQ Lobby, falls dir das was sagt.

    Und noch was: jede einzelne Wirkungsweise jedes Medikaments bei jedem Einzelnen stellt insgesamt eine Prognose dar, die dauerhaft zu ner Studie weiterentwickelt werden kann.
    Insofern ist die Aussage von Traumzerstörerin nicht irrelevant!
    Jede einzelne Wirkungsweise zählt.

    Was auch immer du hier beabsichtigst, es ist erstens unfreundlich und zweitens weitaus weniger als unwissenschaftlich.

    Ich sage mal von der Umgangsweise her: höchstens Note 4.

    Mehr hab ich auch nicht dazu zu sagen.
    Ich setze nun einen Punkt bevor es wieder in einer Endlosschleife ended.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #108 springen »
#115 BitteschönAnonym
#116 BlödsinnAnonym
  • 06.08.2017, 22:28h
  • Antwort auf #106 von Question
  • Nur damit keine neuen Missverständnisse entstehen:
    Es sieht so aus, dass das TSG aktualisiert werden wird, wie ich die Äußerung von Fr. Barley vernahm.
    Oder möchtest du, dass das AGG wegfällt, weil die Ehe für alle geöffnet ist?

    Nebenbei bemerkt, ist es ihr (Traumzerstörerin) gutes Recht, dir zu widersprechen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #106 springen »
#117 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 22:35h
  • Antwort auf #114 von Blödsinn
  • "Und noch was: jede einzelne Wirkungsweise jedes Medikaments bei jedem Einzelnen stellt insgesamt eine Prognose dar, die dauerhaft zu ner Studie weiterentwickelt werden kann.
    Insofern ist die Aussage von Traumzerstörerin nicht irrelevant!
    Jede einzelne Wirkungsweise zählt. "

    Wenn dem so ist und das Medikament bei allen so wirkt, wie bei Traumzerstörerin, ziehe ich meine Aussage selbstverständlich mit Bedauern zurück und akzeptiere diese wissenschaftliche Studie sehr gerne. Danke für die Aufklärung!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#118 QuestionAnonym
  • 06.08.2017, 22:37h
  • Antwort auf #116 von Blödsinn
  • "Nebenbei bemerkt, ist es ihr (Traumzerstörerin) gutes Recht, dir zu widersprechen."

    Habe ich das irgendwo bestritten? Dann tut es mir leid. Mein Fehler war glaube ich, dass ich jemandem widersprochen habe, der hier extrem hohes Ansehen genießt. Das konnte ich nicht wissen, bitte verzeiht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #116 springen »
#119 FragenAnonym
  • 06.08.2017, 22:41h
  • Antwort auf #114 von Blödsinn
  • "Bei deinen eher anmaßenden Kommentaren gegenüber Traumzerstörerin lässt sich weit und breit keine wissenschaftliche Studie ableiten. "

    Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich wollte lediglich anmerken, dass es auch andere Erfahrungen gibt als die von Traumzerstörerin. Dieser Hinweis scheint hier bereits unverschämt zu sein. Dann ziehe ich alle meine Beiträge zurück, löschen kann ich sie leider nicht. Falls mir jemand verrät, wie das geht, wäre ich dankbar. Ansonsten leitet diesen Wunsch gerne an die Admins weiter. Vielen Dank.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#120 QuestionAnonym
  • 07.08.2017, 00:05h
  • Antwort auf #116 von Blödsinn
  • "Oder möchtest du, dass das AGG wegfällt, weil die Ehe für alle geöffnet ist? "

    Ich möchte mich dazu nicht äußern, sondern mich nochmal bei dir und Traumzerstörerin entschuldigen. Ihr habt in allem Recht, ich habe in allem Unrecht. Mehr kann ich im moment nicht tun, als mich aufrichtig zu entschuldigen. Ich werde hier nicht mehr schreiben, dann herrscht hier auch wieder die ursprüngliche Harmonie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #116 springen »
#121 Miguel53deProfil
#122 stromboliProfil
  • 08.08.2017, 08:32hberlin
  • Antwort auf #121 von Miguel53de
  • ich will das mal so stehen lassen.. aber du solltest den grüßonkel patroklos nicht auch noch aufwerten..
    Der grüßt ohne nachdenken alles was des grüßens wert erscheint.., von geburtstag über RIP , nichts ist vor dessen eindringens in die intimsphäre ihm unbekannter mitmenschen sicher.. so eine art konsument&briefkastenonkel für homosexuelle bunte nachrichtenleser
  • Antworten » | Direktlink » | zu #121 springen »
#123 Patroklos
#124 TheDadProfil
  • 08.08.2017, 10:42hHannover
  • Antwort auf #123 von Patroklos
  • ""Es gebietet schon der Anstand, daß man jemandem dazu gratuliert""..

    Du verwechselst fortlaufend das "reale Leben außerhalb der virtuellen Welt" mit den Kommentarspalten hier..
    Weil Du kein reales Leben führst, niemanden hast dem Du sonst mal gratulieren oder kondolieren könntest ?

    Deine "Gruß-August-Attitüde" ist schlichtweg absurd..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #123 springen »
#125 Patroklos

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