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Familienduell
Aaron Carter: Keine Unterstützung von Backstreet-Boys-Bruder
Der Sänger zeigt sich nach seinem Coming-out überwältigt von der Unterstützung der LGBTI-Community. Sein berühmter Bruder hat sich aber offenbar nicht gemeldet.

Aaron und Nick Carter zeigen sich gerne in sozialen Netzwerken – Aaron zuletzt eher textilfrei (Bild: Twitter / @aaroncarter, Instagram / @nickcarter)
- 14. August 2017, 13:38h 2 Min.
Sänger Aaron Carter hat gegenüber dem Klatschportal TMZ eher widerwillig erklärt, dass ihn sein acht Jahre älterer Bruder Nick Carter nicht nach seinem Coming-out als Bisexueller kontaktiert habe.
Der 29-Jährige wurde von einem TMZ-Reporter auf dem Flughafen Washington angesprochen und erklärte zunächst, die Reaktionen auf sein Coming-out seien "großartig" gewesen. Als der Reporter fragte: "Hat sich dein Bruder gemeldet?", antwortete Carter leicht verwirrt: "Äh, nee." Währenddessen hatte er ein Handy am Ohr und gab vor, zu telefonieren, zeigte sich als Reaktion auf die Frage aber sehr emotional. Wenige Sekunden später hatte er sich gefangen und erklärte: "Mein Bruder und ich… Wir… Wir sind wundervoll."
Die Carter-Brüder haben bereits wiederholt öffentlich Streitereien ausgetragen. Erst im vergangenen Monat kritisierte Aaron seinen Bruder, weil dieser ihn via Twitter kontaktiert hatte, nachdem Aaron wegen Marhiuana-Besitzes festgenommen worden war. Der durch die Boyband Backstreet Boys bekannt gewordene Nick solle sich doch gefälligst persönlich bei ihm melden statt in einem öffentlichen Forum, so Aaron.
Gegenüber TMZ beantwortete Aaron außerdem die Frage, mit welchem männlichen Promi er gerne auf ein Date gehen wolle. Seine Antwort: Mit dem englischen Schauspieler Tom Hardy, der unter anderem in dem Filmen "Star Trek: Nemesis", "The Revenant – Der Rückkehrer", "Dame, König, As, Spion" oder in der Fernsehserie "Taboo" mitspielte.

Tom Hardy (hier in einer Szene aus "Taboo") ist offenbar Aarons feuchter Traum (Bild: BBC)
Erster Auftritt als Bisexueller
Am Donnerstag hatte Carter seinen ersten Auftritt nach seinem Coming-out – in einem ausverkauften Schwulenclub in seiner Heimatstadt in Brandon im US-Bundesstaat Florida. Bei dem Auftritt zeigte er sich laut Medienberichten sehr emotional und erklärte nach seinem ersten Song: "Ich möchte euch nur danke sagen für all die Liebe und die Unterstützung der LGBT-Community", die er nach dem Schritt erhalten habe. "Das bedeutet mir viel. Ja, ich bin ein bisexueller Mann." Der 29-Jährige fing dann gleich an zu cruisen und zeigte auf männliche Besucher, die er als "gorgeous" (wunderschön) oder "kinda cute" (irgendwie hübsch) bezeichnete.
Außerdem sang er erstmals seinen neuen Song "Hard to Love", der von seiner Ex-Freundin handelt. Sie hatte sich kurz vor dem Coming-out von ihm getrennt, weil sie angeblich seine Bisexualität nicht verstanden hatte (queer.de berichtete). (cw)














