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Kommentare zu:
Marburg: Proteste gegen Homo-"Heiler"


#1 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 15.08.2017, 13:15h
  • hier ist die politik mal wieder blind!
    "Einer der Gründer war mit Roland Werner der wohl aktivste deutschen Homo-"Heiler"."
    was würde passieren, wenn der gründer dieses jugendtreffs ein jahrelang aktiver nazi wäre?
    aber ausgrenzende und fanatische evangelikale sind ja brave "christen"menschen.
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#2 userer
  • 15.08.2017, 13:18h
  • Die EKD beheimatet diese evangelischen "Kirchen" als Mitglieder.

    Die Katholen klatschen Beifall zum Schwulenhass.

    Merkel besucht als Bundeskanzlerin homophobe "Christivals" und hält dort christliche Reden.
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#3 WoowAnonym
#4 userer
  • 15.08.2017, 13:25h
  • Antwort auf #1 von schwarzerkater
  • Dieser christliche "Homo-Heiler" vertritt ja faschistenfreundliche Positionen. Das beantwortet deine Frage, was passieren würde, wenn der Gründer des Jugendtreffs ein Nazi wäre: vermutlich nichts!

    Wenn jedoch der Gründer des Jugendtreffs ein Schwulenaktivist wäre, würde der politische Arm der Christen seine bischöflichen oder sonstwie papsthörigen Sturmtruppler in Marsch setzen und eine Medienschmutzkampagne sondergleichen lostreten.
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#5 daVinci6667
  • 15.08.2017, 13:35h
  • Solange nicht ganz klar diese "Heilung" von uns verboten wird, gibt es weiterhin Menschen, vor allem Jugendliche die schwerste psychische Schäden nehmen und allzu oft in den Selbstmord getrieben werden.

    In Ländern die endlich die Ehe geöffnet haben, sollte ein solches Verbot mit zu oberst auf der Traktandenliste stehen.
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#6 Homonklin44Profil
  • 15.08.2017, 13:35hTauroa Point
  • Dass die Selbstbestimmtheit von Minderjährigen und Jugendlichen in Deutschland nicht so Ernst genommen wird, sieht man auch an der Zulässigkeit religiöser Beschneidung, also Ignoranz gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit.
    Wenn es ein Reicht auf psychische Unversehrtheit gäbe, kann man die Zulassung von Konversions-Behandlungen als Ignoranz gegen die Selbstbestimmung werten.

    Bei dem Wert, wie ihn religiotisch angehauchte PolitikerInnen und Besorgte aller Sorten gewöhnlich dem Leben von Kindern und Jugendlichen zumessen, wundert diese Gleichgültigkeit gegenüber deren Gesundheit und Unversehrtheit doch sehr.
    Die Achtung von dem Menschen spielt also keine Rolle mehr, wenn Glaubensinhalte und aus Solchen gewonnene Idealvorstellungen diese grundlegenden Rechte aushebeln können.

    Vielleicht brauchen wir eine Initiative zur Heilung für Betroffene der Überzeugung von der praktischen Anwendung von Konversionstherapien. Immerhin leben diese Leute von einem Wahn bedroht und schädigen andere mit ihrem Wahnbild.
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 15.08.2017, 13:40h
  • Antwort auf #1 von schwarzerkater
  • Wohl wahr:

    Ich würde mich hier gar nicht in religiöse Diskussionen verstricken.

    So 'evangelikal' sind die selbsternannten Evangelikalen mit ihrer Vorliebe fürs AT und die Johannesapokalypse nämlich gar nicht.

    Bei Vonholdt u. Co. geht es nicht im Bibelstunden und Bergpredigt, hier geht es um medizinische und psychologische Inkompetenz in der Tradition von Elektroschock und KZ-Ärzten wie Carl Vernaet.

    Verfehlte Therapien sind meist sehr gefährlich, egal ob der Quacksalber mit der Bibel daherkommt oder mit dem biologistischen Größenwahn eines Kutschera.
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#8 daVinci6667
  • 15.08.2017, 14:00h
  • Antwort auf #7 von goddamn liberal
  • Vielleicht sind es bloss Nazis, vielleicht sind es bloss Gläubige, vielleicht gleich beides.

    Tatsache ist, Religion lässt sich so ganz wunderbar für alles Schlechte und Abartige dieser Welt verwenden. Man kann es sich auslegen wie man es gerade braucht, z.B. wenn man gegen Homosexualität hetzen will.

    Was auch immer zutrifft, diese "Konversionstherapien" gehören verboten. Wer sich nicht daran hält, gehört massivst bestraft, und den harmlos daherkommenden, aber sehr gefährlichen "Ärzten" die Approbation entzogen.
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#9 JuNiAnonym
  • 15.08.2017, 14:01h
  • Dass dieser Verbrecher überhaupt Kunden hat, ist doch schon ein Witz! Selbst der Dümmste müsste doch inzwischen begriffen haben, dass Homosexualität nicht heilbar ist.
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#10 goddamn liberalAnonym
#11 TimonAnonym
  • 15.08.2017, 14:14h
  • Es wird höchste Zeit, dass diese Gehirnwäsche, die schwerste psychische Schäden verursacht und bis zum Tod führen kann, endlich verboten wird.

    Wie in immer mehr anderen Staaten auch.

    Daran wird sich jede Regierung messen lassen müssen.
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#12 WoowAnonym
#13 TimonAnonym
#14 WoowAnonym
  • 15.08.2017, 14:45h
  • Antwort auf #13 von Timon
  • "Wo habe ich denn gesagt, dass ich auf die Union hoffe?"

    Wo habe ich denn behauptet, du hoffst auf die Union?

    Ich habe lediglich diese unfassbare Naivität kritisiert, dass Leute wie du glauben, die CDU ginge gegen die evangelikalen Kirchen von Herrn Kader vor. Die CDU wird dieses Problem nicht lösen, denn sie ist Teil des Problems.

    Aber das ist vielen in ihrem "Deutschland geht es so gut dank Angie"-Wahn nicht mehr vermittelbar, das ist mir schon klar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 goddamn liberalAnonym
#16 Sven100Anonym
  • 15.08.2017, 14:59h
  • Lange war es ruhig um Roland Werner. Ich hatte schon gehofft, dass er zur Einsicht gekommen sei.
    Generationen von schwulen und bisexuellen Männer haben den Irrsinn, den dieser Mann von sich gibt verinnerlicht und mit ihrer Veranlagung gekämpft.
    Übrigens: Roland Werker ist ein "Ex-Gay", der mit einer "Ex-Lesbe" verheiratet ist. Keine Kinder...
  • Antworten » | Direktlink »
#17 SebiAnonym
  • 15.08.2017, 15:52h
  • Antwort auf #13 von Timon
  • Ja, jede Partei, die weiterhin unsere Stimmen bekommen will, muss dieses Thema ganz oben auf die Agenda setzen.

    Die Union wird da ganz sicher nicht aktiv werden, also muss man entweder mit anderen koalieren oder eben auf diesem Thema bestehen und es zur Koalitionsbedingung machen.

    Jede Partei, die das nicht in der nächsten Legislaturperiode umsetzt (egal mit welchem Partner) wird unwählbar sein.

    Schließlich geht es hier um Menschenleben!
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#18 Angelika OetkenAnonym
#19 Sven100Anonym
  • 15.08.2017, 19:55h
  • Antwort auf #18 von Angelika Oetken
  • "Gerade der Evangelischen Kirche Deutschlands täte es gut, ihr Verhältnis zu den Evangelikalen grundsätzlich zu klären."

    Auch Evangelikale sind Steuerzahler! Man schätzt, dass von den sonntäglichen Gottesdienstbesuchern in der EKD eine leichte Mehrheit evangelikal ist. Wenn man diese verärgert, werden viele von ihnen in Freikirchen (SELK!) abwandern.
    In der EKD ist die Kirchenleitung extrem liberal während die Gottesdienstbesucher eher konservativ sind. Die Situation ist also umgekehrt wie in der römisch-katholischen Kirche, wo die KIrchenleitung konservativ ist, die Gottesdienstbesucher aber eher offen und liberal.
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#20 OutAndProud
#21 ReligiotenbasherAnonym
  • 15.08.2017, 20:42h
  • Antwort auf #18 von Angelika Oetken
  • "Sekte" ist lediglich ein diffamierender Begriff der Großkirchen, um Steuermittel, unbotmäßige Einflussnahme etc. für sich zu reklamieren, ohne mit den Kleineren teilen zu müssen. Diffamierung zur Machtsicherung. Den Großkirchen und sogenannten Sekten gemeinsam ist die Funktion als Reservoir für Religionspsychopathen zur Durchsetzung knallharter Machinteressen und gesellschaftlicher Manipulation.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#22 Angelika OetkenAnonym
  • 15.08.2017, 21:05h
  • Antwort auf #19 von Sven100
  • Danke für den Hinweis @Sven100.
    Dass die EKD-Funktionäre die Sorge umtreibt, ihre Mitglieder könnten abwandern und sie als religiös-politische Interessenvertretung damit an Einfluss und Einnahmen verlieren, ist mir im Zuge der Debatten um die Missbrauchsfälle an den Einrichtungen der evangelikalen Brüdergemeinde Korntal bewusst geworden. Hier halten sich sowohl die Landeskirche, als auch die Diakonie und Teile der Landespolitik mit Verweis auf die Souveränität dieser Gemeinde von Evangelikalen sehr bedeckt, und lassen die Opfer dieser Einrichtungen damit im Stich. Obwohl alle vier Institutionen in anderen Zusammenhängen eng miteinander verbandelt sind.

    Ich weiß nicht, wie es anderen Menschen damit geht, ich selbst bin auch nicht religiös. Aber mein Vertrauen in die Evangelische Kirche hat das ganz und gar nicht gesteigert. Ich hätte kein Interesse, so einem Verbund anzugehören.

    VG
    Angelika Oetken
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#23 Angelika OetkenAnonym
  • 15.08.2017, 23:14h
  • Antwort auf #16 von Sven100
  • "Übrigens: Roland Werker ist ein "Ex-Gay", der mit einer "Ex-Lesbe" verheiratet ist. Keine Kinder..."

    Schon schlimm genug, wenn man ein Doppelleben führt, weil man sich außerstande sieht, sich zur eigenen sexuellen Orientierung zu bekennen. Aber muss man auch noch andere Menschen dazu bewegen wollen, es einem gleich zu tun?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#24 Angelika OetkenAnonym
  • 15.08.2017, 23:19h
  • Antwort auf #21 von Religiotenbasher
  • Ich persönlich sehe wenig bis gar keine Unterschiede zwischen einigen Organisationen die den Amtskirchen angehören und dem, was die selbst als "Sekten" bezeichnen. Und gerade darum, sollte man sie dazu bewegen, in der Sache klar Stellung zu beziehen. Vor allem, wenn diese religiösen Untergliederungen in unserem Grundgesetz garantierte Rechte in Frage stellen. Denn unser Staat gewährt den Amtskirchen Vorteile und Sonderrechte. Und diese selbst verweisen immer auf ihr gesellschaftliches Engagement und ihre moralische Bedeutung, sofern jemand diese Bevorzugung in Zweifel zieht.
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#25 SpookyAnonym
#26 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 16.08.2017, 10:35h
  • "Roland Werner wirbt seit Jahrzehnten für die "Heilung" von Schwulen und Lesben"
    gibts denn auch heilung für evangelikale?
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#27 denken hilftAnonym
#28 TheDadProfil
  • 16.08.2017, 11:11hHannover
  • Antwort auf #19 von Sven100
  • ""Auch Evangelikale sind Steuerzahler! Man schätzt, dass von den sonntäglichen Gottesdienstbesuchern in der EKD eine leichte Mehrheit evangelikal ist. Wenn man diese verärgert, werden viele von ihnen in Freikirchen (SELK!) abwandern.""..

    Was für ein grandioser Unsinn !
    Denn die "Evangelikalen" SIND bereits in den so genannten "Freikirchen" organisiert !

    Ob diese Menschen auch "Steuerzahler" sind, ist völlig unerheblich, denn ALLE Bürger sind "Steuerzahler" !
    Wenn nicht über die Einkommensteuer, dann über die Supermarkt-Kasse, an der ein Fünftel des ihnen zur Verfügung stehenden Geldes direkt an die Steuerbehörden abgeführt wird !

    Wozu dient dann also so ein Strohmann-Argument ?
    Es soll um "Nachsicht" dafür werben, wie sich Leute, die sich gegen die Gleichberechtigung&Gleichstellung die die Verfassung verlangt stellen..

    Das ist inakzeptabel !

    Derlei "Therapien" gehören verboten !
    Organisationen die solche als "Therapie" verkleidete Gewaltanwendung gegenüber Menschen anbieten müssen als illegal verboten und aufgelöst werden, das vorhandene Vermögen Zugunsten der Opfer eingezogen werden !

    Solche Machenschaften kann man nur abstellen indem man diesen Hetzern ans Portemonnaie geht !
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#29 OutAndProud
  • 16.08.2017, 13:04h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Man möge mich korrigieren, aber ich habe Sven 100 so verstanden das er Kirchensteuerzahler meinte.

    Dann macht es nämlich Sinn.

    Wenn die Evangelikalen aus der Landeskirche austreten, und somit keine Kirchensteuern mehr bezahlen, um sich einer Freikirche zuzuwenden, hat die Landeskirche natürlich finanzielle Verluste.

    Gerade für die Freikirchen ist es wichtig eben nicht am finanziellen Tropf des Staates zu hängen.

    Das ist nach der Wahnvorstellung die einzigen zu sein die Bibel richtig zu verstehen das zweit wichtigste Marketingargument der Freikirchen.
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#30 ImmwernochAnonym
  • 16.08.2017, 15:31h
  • Wie ich bereits in anderen Bereichen schrieb, ist diese Verallgemeinerung der Schuld aller religiösen extrem dumm und geht mir tierisch auf den Sack! :)

    Jetzt zum Thema: Dieses schlimme Verfahren soll endlich abgeschafft werden!
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#31 hopeaAnonym
  • 16.08.2017, 17:42h
  • Es ist absolut wichtig, dass von Christen (incl. mir) mehr für sexuelle Vielfalt getan wird! Deshalb finde ich es auch wichtig, dass Homophobie und Ausgrenzung deutlich benannt werden.
    Als jemand, der selbst am Rande evangelikaler Kreise unterwegs ist, stört mich in dem Artikel aber ein unsauber recherchiertes Detail. Natürlich hat das Christival mit Homo-Heilung auf sich aufmerksam gemacht, aber das war auch während eines Sommerlochs, und die Veranstaltung an sich ist lange nicht so homophob, wie sie in den Medien dargestellt wurde (behaupte ich aus eigenem Erleben). Beim letzten Mal war nicht nur die unsägliche OJC eingeladen, sondern auch Zwischenraum, eine Inititative von LGBT* Christen. Und die Jungs und Mädels haben einen großartigen Job gemacht!
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#32 WoowAnonym
  • 16.08.2017, 17:55h
  • Antwort auf #31 von hopea
  • "Es ist absolut wichtig, dass von Christen (incl. mir) mehr für sexuelle Vielfalt getan wird!"

    Nein, ist es nicht! Das Christentum hat wie jede Religion das Recht auf seine Werte, wozu, wenn man die Bibel ernst nimmst, zweifelsohne Homophobie gehört.

    Bleibt wie ihr seid! Aber bitte unterlasst endlich das missionieren hier! "Homos heilen durch Beiträge auf queer.de" wird nicht funktionieren, ihr könnt euch die Mühe sparen.
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#33 queergayProfil
  • 16.08.2017, 21:40hNürnberg
  • Selbsternannte Homo-Heiler benötigen umgehend eine Heilung von ihren wahnhaften Persönlichkeitsstörungen.
    Zu begrüßen wäre die Einrichtung von eigenen Gay-Jesus-Zentren for Jesus and gay-queer Friends. Jeder kann doch selber eine Gay-Jesus-Church gründen, wenn er das mag.
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#34 WeltfernAnonym
#35 TheDadProfil
  • 17.08.2017, 12:38hHannover
  • Antwort auf #29 von OutAndProud
  • ""Man möge mich korrigieren, aber ich habe Sven 100 so verstanden das er Kirchensteuerzahler meinte.""..

    Über die Kirchensteuern nehmen die "Kirchen" nur einen geringen Teil ihrer staatlichen Zuwendungen ein..
    Das Gros der über 17 Milliarden Euro pro Jahr erhalten die "Kirchen" immer noch als "Entschädigungs-Leistungen" für die Enteignung der Ländereien im 18.Jahrhundert, geregelt über das Reichskonkordat..

    Dieses Geld bezahlen dann ALLE über ihre Steuern, also auch Nicht-Mitglieder..

    ""Wenn die Evangelikalen aus der Landeskirche austreten, und somit keine Kirchensteuern mehr bezahlen, um sich einer Freikirche zuzuwenden, hat die Landeskirche natürlich finanzielle Verluste.""..

    Die meisten Evangelikalen zahlen keine "Kirchen-Steuern"..
    Die treiben ihre Gelder in den "Gottesdiensten" über das Säckel ein, oder überweisen ihren Anteil vom Konto direkt an ihre Gemeinden..

    Alle diese Formen der "Kirchensteuer", ob nun über das Finanzamt oder als direkte Leistung an die eigene "Gemeinde" sind übrigens zu 100% von der Einkommenssteuer abzugsfähig, und mindern damit die Lohnsteuer..
    Auch so werden dann die Einnahmen der "Kirchen" sozialisiert, und von ALLEN bezahlt..

    ""Gerade für die Freikirchen ist es wichtig eben nicht am finanziellen Tropf des Staates zu hängen.""..

    Im Bundesland Bremen wurden unlängst die "Zeugen Jehova" als "Kirche" anerkannt..
    Auch die könnten nun ihre Einnahmen über das Finanzamt beitreiben lassen..

    So nebenbei..
    Auch die Geldleistungen die Muslime an ihre Gemeinde geben können bei entsprechender Spendenbescheinigung von der Einkommensteuer abgesetzt werden..
    Für "muslimische" Unternehmer besonders wichtig, denn wenn diese Spendenbescheinigungen nicht vorliegen werden auch "muslimische" Betriebe der "Kirchensteuer" des jeweiligen Bundeslandes unterlegt..
    Damit finanzieren auch ein Teil der Bürger mit anderen "Religions-Hintergrund" die "Christlichen Kirchen", neben den allgemeinen Geldern, die aus Steuergeldern an diese "Kirchen" gehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#36 OutAndProud
  • 17.08.2017, 14:55h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Das ist mir alles klar.

    Aber bei fast 12 Mrd Kirchensteuern im Jahr und weil die christlichen Kirchen vor allem und zuerst Unternehmen sind geht es denen in erster Linie darum, die Kunden bei Laune zu halten.

    So gesehen Marketing "Par Eceellence".

    Nach außen für das gemeine Volk "liberal" und gleichzeitig wird das reaktionäre Volk, welches noch wöchentlich in die Kirche geht, bei der Stange gehalten.

    Das sie darüber hinaus noch die ganzen anderen Töpfe verteidigen und versuchen zu erweitern ist ein anderes Thema oder auch die andere Seite der Medaille.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 Marburger_inAnonym
#38 Schokoraspel40Profil
  • 17.08.2017, 16:36h68542
  • kleines Zitat aus der Bibel:
    ehre Vater und Mutter;" und: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Matthäus 19.19

    Ende der Diskussion, die haben die Bibel nicht gelesen oder halten sich nicht an die 10 Gebote. Bin zwar selbst ausgetreten aus der Kirche aber soviel kann ich als "gelernter" Christ schon mal sagen.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 TheDadProfil
  • 17.08.2017, 23:31hHannover
  • Antwort auf #36 von OutAndProud
  • ""Aber bei fast 12 Mrd Kirchensteuern im Jahr und weil die christlichen Kirchen vor allem und zuerst Unternehmen sind geht es denen in erster Linie darum, die Kunden bei Laune zu halten.""..

    ""2012 hat die katholische Kirche nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz knapp 5,2 Milliarden Euro durch die Kirchensteuer eingenommen (PDF). Durchschnittlich zahlte in dem Jahr also jeder kirchensteuerpflichtige Katholik etwa 650 Euro.""..

    www.sueddeutsche.de/panorama/steuern-spenden-staatszuschuess
    e-so-finanziert-sich-die-katholische-kirche-1.1794296


    Die Zahlen aus 2012 sind schon etwas veraltet, die Mitgliederzahlen der "Kirchen" zwischenzeitlich deutlich geschrumpft..

    Geht man den anderen Weg, die Einnahmen über die Mitgliedszahlen zu schätzen, dann kommt man auf um die 3 Milliarden jeweis für die RKK und die EKD..
    Der Rest von den 17 Milliarden die die letztes Jahr erhalten haben, und damit das Gros, haben die vom Staat..

    Ob die mit dem Geld ihre Leute "bei Laune" halten, oder etwa Wirtschaft betreiben, müßte man dezidiert betrachten..
    Die Caritas betreibt einige Hundert Pflegeheime mit denen sie Gelder erwirtschaften..
    Aber versteuert wird davon kein Cent, denn Betriebe der Kirchen unterliegen nicht der Steuerpflicht anderer Unternehmen, wie etwa ein Pflegeheim der AWO oder eines anderen privaten Anbieters..
    Auch das muß man hier noch einmal zusätzlich einrechnen..

    Irgendwie freu ich mich schon auf den Einwand von Leuten wie "Paulus46" oder so, die dann einwenden, der Staat tue ja auf dem sozialem Gebiet nichts, oder nur wenig, und man müsse ja quasi froh sein daß es dafür die Angebote der "Kirchen" gäbe..

    Wer sich mit der Geschichte der Konzerne Caritas und Diakonie beschäftigt wird dann aber feststellen daß der Staat nur deshalb nichts getan hat, weil diese Konzerne ihm suggeriert haben, er bräuchte nichts tun, das würden sie ja übernehmen..

    Nur so konnte es dann auch dazu kommen das 80 % aller Studienplätze für Sozialpädagigik an "kirchlichen Hochschulen" sind, um die 75 % aller Kindergärten von denen betrieben werden, und auch die Erzieher-Ausbildung überwiegend in deren Händen liegt..

    Denn wer erzieht, kann damit auch Ziele verfolgen..
    Und das tun sie dann auch..
    Und damit haben die nicht nur Einfluß auf die Kirch-Gänger, sondern vor allem auf die Kinder in der Früh-Förderung in den Kindergärten und Kitas..

    Ich denke mal, wir sind uns hier sehr einig..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#40 OutAndProud
  • 17.08.2017, 23:57h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • ""Ich denke mal, wir sind uns hier sehr einig..""

    Absolut, ich habe mich nur auf das Marketingkonzept bezogen.

    Das darüber hinaus die Kirchen machtpolitische "Player" sind mit all deinen beschriebenen Krebsgeschwüren, steht zumindest für mich außer Frage.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »

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