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Kommentare zu:
Bischof wegen Sexvideo zurückgetreten


#1 Patroklos
  • 20.08.2017, 13:45h
  • "Der 51-Jährige erklärte in einer knappen Stellungnahme, er sei unschuldig..."

    Das Video beweist das Gegenteil, auch wenn das Video ziemlich verschwommen ist. Der Rücktritt damit konsequent.
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#2 okidokiAnonym
#3 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 14:27h
  • Antwort auf #2 von okidoki
  • Willst du damit sagen, dass dieses Verhalten mit der Ausrede ''einvernehmlich'' entschuldbar ist?
    So wie der Typ redet, ist er ja ziemlich autoritär und redet ihn unhöflich laut an, als sei der 17 jährige schwerhörig!
    Der 17 jährige klingt ziemlich eingeschüchtert und traut sich kaum, was zu sagen.
    Für mich ist das eher ein Bruch des Bischofs über seine Verantwortung und ein non-verbales unter Druck setzen.

    OK ist das ganz und gar nicht. Er nutzt eine veranwortliche Situation aus.
    Einvernehmkichkeit kann ich nicht erkennen und verliebt sind die beiden nicht ineinander.

    Der Rücktritt ist aber äußerst OK, nur dass er weiterhin willkommen ist und Bischof bleiben darf, ist widerum negativ.
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#4 AchsoAnonym
  • 20.08.2017, 15:55h
  • Und mal wieder ein "bedauerlicher Einzelfall". Aber insgesamt werden die christlichen Kirchen so dermaßen homo-freundlich, fragt Paulus46.
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#5 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 16:02h
  • Antwort auf #3 von Krank
  • Sehe ich auch so.

    Innerhalb der Katholischen Kirche gibt es unzählige solcher Fälle. Mit dem Unterschied, dass die nur herauskommen, wenn die Kollegen eines hohen Kirchenfunktionärs ihren Mitbruder fallen lassen. Ich weiß nicht, inwieweit die Orthodoxe Kirche Rumäniens über ähnliche Machtmittel verfügt, wie ihre Katholische Schwesterkirche. Für gewöhnlich zahlt die Katholische Kirche Schweigegeld oder versucht, die Opfer und ihre UnterstützerInnen irgendwie zum Schweigen zu bringen.

    Möglich auch, dass man dieses Video heimlich gemacht hat, um Corneliu Barladeanu bzw. seine Kirche unter Druck zu setzen. Dass sich Priester im Hinblick auf Sex grundsätzlich anders verhalten als Männer, die keine Priester sind, glauben nur naive Leute. Eher im Gegenteil: in dieser Gruppe wird man mit großer Wahrscheinlichkeit mehr sexuell übergriffige Männer finden, bzw. solche, die ihre Machtposition ausnutzen, um Unterlegene zu sexuellen Handlungen zu nötigen. Wenn man es darauf anlegt, findet man deshalb immer einen Bischof, den man bei Übergriffen filmen kann.
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#6 VorwurfAnonym
#7 Paulus46Anonym
  • 20.08.2017, 16:04h
  • Antwort auf #4 von Achso
  • @Achso
    "Und mal wieder ein "bedauerlicher Einzelfall". Aber insgesamt werden die christlichen Kirchen so dermaßen homo-freundlich, fragt Paulus46."

    --> Gerne immer wieder, um das links-grüne Kirchenbashing hier zu unterminieren.

    Die Liste der christlichen Kirchen, die in den letzten Jahrzehnten öffentiche Segnungsgottesdienste oder kirchliche Trauungen für homosexuelle Paare kirchenrechtlich ermöglicht haben, ist sehr lang im Jahre 2017 mittlerweile. Aktuell kamen dieses Jahr beispielsweise die reformierte Church in Sotland und die anglikanische Episkopalkirche in Schottland hinzu.

    NICHT zu diesen vielen LGBT-freundlichen Kirchen gehören aber die orthodoxen Kirchen Osteuropas, die altorientalischen Kirchen sowie einige evangelikale Kirchen wie die Zeuen Jehovas und die Ernsten Bibelforschergemeinden.

    Sehr umstritten die Lage mittlerweile bei der römisch-katholischen Kirche, wo seit Jahren massiv "hinter den Kulissen" um LGBT-Rechte gerungen wird.

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare
    (Wikipedia: Segnung und Trauung gleichgeschlechtlicher Paare)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#8 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 16:12h
  • Antwort auf #5 von Angelika Oetken
  • Ja, das ist definitiv was, dass endlich aufgeklärt gehört. Das Zölibat ist dabei wenig behilflich. Wer katholisch ist, ist katholisch, meinetwegen.
    Aber Zölibat, Päpste die gegen sozialen Fortschritt wettern in dem sie Homo-Hass schüren, und sogenannte Bischöfe, die Teenager bef... ln, hat nichts mit Glaube und Religion zu tun, sondern das ist schlicht und ergreifend pervers.

    Diese Vertuschungsmentalität ist wie die Pest im Mittelalter.
    Furchtbar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 0815Anonym
#10 stromboliProfil
  • 20.08.2017, 16:28hberlin
  • Antwort auf #5 von Angelika Oetken
  • " Dass sich Priester im Hinblick auf Sex grundsätzlich anders verhalten als Männer, die keine Priester sind, glauben nur naive Leute.
    Eher im Gegenteil: in dieser Gruppe wird man mit großer Wahrscheinlichkeit mehr sexuell übergriffige Männer finden, bzw. solche, die ihre Machtposition ausnutzen, um Unterlegene zu sexuellen Handlungen zu nötigen."

    Der satz irritiert: selbstverständlich verhalten sich priester unter dem glaubensdruck anders als andere männer!
    So diese, wie im falle der priesterschaft nicht selbst mit machtmitteln ausgestattet sind, die abhängigkeit und unterwerfung möglich machen.

    Es sei denn du willst andeuten, dass männer generell übergriffig sind so die gelegenheit sich ergibt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#11 wiking77
  • 20.08.2017, 16:33h
  • richtig fesch finde ich Seine Exzellenz, den Hochwürdigen Herrn Bischof. Und schelmisch und keck sieht er auf dem Foto drein, wie ein Füchslein.

    Schade dass das XXX Video nicht scharf ist. Ich denke seine Adepten konnten sich glücklich schätzen einen so attraktiven Professor im Seminar gehabt zu haben; die haben sicherlich viel von ihm gelernt.

    Alles anderes, sowohl von der bigotten als auch der linksideologischen Seiten ist schlicht Doppelmoral.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 stromboliProfil
  • 20.08.2017, 16:38hberlin
  • Antwort auf #8 von Krank
  • "...und sogenannte Bischöfe, die Teenager bef... ln, hat nichts mit Glaube und Religion zu tun, sondern das ist schlicht und ergreifend pervers."

    Pervers weil er seine eigenen gebote übertritt, oder weil er eine homosexuelle handlung an einem anderen vollzieht?
    Trotz der tatsache das hier der übergriff und machtnmissbrauch deutlich zu tage tritt, ist deinem satz zu misstrauen.

    Der mann ist nicht wegen seiner homosexualität pervers und auch nicht weil er zusätzlich priester ist; es ist die situation die er an hervorragender stelle mit konstruiert und stützt, die pervers ist.
    Gedenke:
    "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt!"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#13 KrankAnonym
#14 wiking77
  • 20.08.2017, 16:57h
  • Antwort auf #13 von Krank
  • was regt ihr Euch auf? Die Jungs im Seminar hatten wohl mit Seiner Heiligkeit ihren Spass (er sieht ja für sein alter noch gut aus - ich stehe auf Reverend Daddies), sicherlich hat es auch ihrer Karriere im rumänisch-orthodoxen Klerus gedient, die haben , wenn sie ihre Sache intimerweise gut gemacht haben sicherlich gute Posten bekommen. Also wo ist das Problem?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 17:03h
  • Antwort auf #14 von wiking77
  • Wieso redest du mich mit ''ihr'' an?
    Königlich bin ich nicht und ich schreibe hier als Einzelperson. Oder siehst du meine Kommentare schon doppelt??
    Und wieso sollte ich mich aufregen?
    Weil ich ein Ausrufezeichen setzte?
    Wieso interpretierst du das als Ärger?

    Sobald ich mich ärgere, werde ich es dich von alleine spüren lassen, keine Sorge :-))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 17:13h
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • Mein Beitrag zielte auf die von den Kirchen selbst gern verbreiteten Vorstellung, bei Priestern bzw. Pfarrern handele es sich in sexueller Hinsicht um Menschen, die die von eben diesen Kirchen aufgestellten Regeln besonders strikt einhalten.

    Ich behaupte, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Und nicht nur das: folgt man den Schilderungen der Opfer von Pfarrern, Priestern und Ordensschwestern sowie dem, was Mitbetroffene berichten, dann ist eher das Gegenteil dessen wahrscheinlich, was die Kirchenfunktionäre propagieren.

    Ein Mitstreiter meinte sogar mal, halb im Scherz, dass man auf Dating-Apps überproportional viele katholische Priester und evangelische Pfarrer treffe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#17 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 17:25h
  • Antwort auf #7 von Paulus46
  • Ich habe im Laufe der Zeit einige Menschen kennen gelernt, die der evangelischen, bzw. katholischen Kirche angehören und sich für (sexuelle) Gleichberechtigung und Toleranz, sowie für Missbrauchsprävention und Opferhilfe einsetzen. Manche machen das verdeckt, andere offen.

    Trotzdem tun sich auch die evangelische und die katholische Amtskirche schwer mit allem, was mit Sexualität zu tun hat. Ich nehme an, dass dies mit der Verwurzelung in traditionellen Vorstellungen zu tun hat. Wonach Sexualität in einer festen (heterosexuellen) Partnerschaft statt zu finden hat, sich auf die Erzeugung von Nachwuchs ausrichten soll und die Frau verpflichtet ist, dem Mann sexuell zur Verfügung zu stehen. Die evangelische Kirche hat eine starke sinnes- und lustfeindliche Tradition. Die katholische Kirche wiederum kultiviert eine Doppelmoral.

    Gerade darum würdige ich die Bestrebungen von Leuten, die sich innerhalb von Kirchen für menschenfreundliche Haltungen was den Bereich der Sexualität angeht einsetzen sehr. Von Leuten, die innerkirchlichen Missbrauch aufarbeiten wollen, weiß ich, wie schwer es ist, in der Katholischen und der Evangelischen Kirche gegen holistische Sichtweisen anzukommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#18 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 18:26h
  • Antwort auf #17 von Angelika Oetken
  • Das ist ja das Dilemma:
    viele christliche haben ein Problem mit allem, was mit Sexualität zu tun hat, und weiterentwickeln wollen sie sich auch nicht. Zusätzlich lehnen viele LSBTTIQ immer noch ab und der Papst predigt gegen Kondome und gegen Abtreibung.
    Wer soll das noch verstehen?
    Deshalb hab ich so oft geschrieben, dasss es auf die Menschen ankommt, wie etwas umgesetzt wird.

    Ich bin nicht christlich, aber was die Prälatin Frau Arnold äußert und wie ihre Haltung ist, das finde ich positiv. Daran können sich viele christliche eine Scheibe von abschneiden.
    Ob das jemandem gefällt oder nicht, ist eine andere Frage, aber das ist ein positives Beispiel.
    Genauso ist der MCC positiv, da die LSBTTIQ willkommen ist und dort Paare getraut werden.

    Es gibt positive Beispiele und das ist gut.

    Nur die vielen anderen, die eher Probleme produzieren und den Glauben als Kampfmittel oder als menschenfeindliche Aktivität missbrauchen, das ist verheerend.

    Auch diese Kirchen sollten allmählich begreifen, dass die Ziele der LSBTTIQ auch den Kirchen was bringen wird.
    Glaube und Kirche muss kein Widerspruch sein.
    Auch wenn, ich wiederhole nochmal, ich nicht christlich bin.

    Ich sehe das aus der Vogelperspektive.
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#19 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 19:32h
  • Antwort auf #3 von Krank
  • "So wie der Typ redet, ist er ja ziemlich autoritär und redet ihn unhöflich laut an, als sei der 17 jährige schwerhörig!
    Der 17 jährige klingt ziemlich eingeschüchtert und traut sich kaum, was zu sagen.
    Für mich ist das eher ein Bruch des Bischofs über seine Verantwortung und ein non-verbales unter Druck setzen.

    OK ist das ganz und gar nicht. Er nutzt eine veranwortliche Situation aus.
    Einvernehmkichkeit kann ich nicht erkennen und verliebt sind die beiden nicht ineinander."

    Habe mir die Filmsequenzen vorhin noch mal angesehen. Begeistert wirkt der 17jährige nicht gerade. Im Gegenteil: er nimmt nicht von sich aus Kontakt zu dem erwachsenen Mann auf. Wenn, dann reagiert der Junge, in der von Ihnen als eingeschüchtert bezeichneten Weise. Selbst wenn der 17jährige wirklich homosexuell sein sollte, was ich nicht voraussetzen würde, hat das Gezeigte nichts von einer einvernehmlichen und auf gar keinen Fall etwas von einer von Lust und Liebe gekennzeichneten Beziehung. Das Ganze hat mich beim Sehen sehr unangenehm berührt. Weil mich dieser orthodoxe Bischof in seinem Verhalten an eine bestimmte Gruppe von (heterosexuellen) Männern im sexuellen Kontakt mit Frauen oder Mädchen erinnerte. Die Frau wird von ihnen behandelt wie eine beheizbare Gummipuppe. Und der Mann macht sich in höchst mechanischer und egozentrischer Weise an oder im Körper seiner "Partnerin" zu schaffen. Ab und an erteilt er Befehle, als ob er einen Hund herumdirigieren würde. Das sind genau die acht Prozent von Männern, die laut einer aktuellen Studie die Dienste von Prostituierten in Anspruch nehmen (müssen)
    www.sueddeutsche.de/gesundheit/neue-studie-das-sexleben-der-
    deutschen-1.3630696

    (S. 2, oben) Weil sie heutzutage keine Frau mehr finden, die bereit ist, aus freien Stücken, bzw. ohne Entgeld mit ihnen Sex zu machen. Hätte man den 17jährigen Jungen im Film gegen ein Mädchen oder eine Frau ausgetauscht, gäbe es außer ein paar Details kaum Unterschiede.

    Ich hoffe, dass diese Sache für den Jugendlichen gut ausgeht. Aus dem, was im Film gezeigt wird, geht für mich klar hervor, dass der 17jährige nicht freiwillig mit dem Mann zusammen war. In Rumänien sind viele Menschen arm, gerade die Kinder und Jugendlichen haben kaum Perspektiven. Da sind die Abhängigkeiten viel größer als bei uns.
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#20 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 20.08.2017, 19:33h
  • was??? homosexualität bei den orthodoxen? das kann doch gar nicht sein. also laut putin und laut der orthodoxen kirche russlands kann es das gar nicht geben. bestimmt haben westliche mächte diesen gefakten clip online gestellt. :-D :-D :-D
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#21 saltgay_nlProfil
  • 20.08.2017, 20:12hZutphen
  • Na, das war ja zu erwarten. Jetzt geifern mal wieder die Richtigen und die selbst ernannte Bundesmissbrauchsbeauftragte gibt hier auch ihren Senf dazu.

    Solche Vorfälle gibt es eben überall auf der Welt, und man kann jetzt schadenfroh darüber sein, dass solche Moralapostel vom Sockel gefallen sind.

    Mich interessiert eher - wer hat die dahin gestellt? Das war eine zutiefst korrupte Clique aufrechter Antikommunisten. Aber, dass nun auch noch der Videolink in diesen Artikel hineingestellt wurde, das dient doch nur der Befriedigung voyeuristischer Bedürfnisse à la BLÖD-Zeitung.

    Natürlich wird auch diese Gesellschaft von Leuten beherrscht und tyrannisiert, die sich nach außen demokratisch-rechtstaatlich geben, als Zuckerbrot auch einmal ein Gesetz zur "Ehe für Alle" verabschieden und heimlich durch die Hintertür z.B. faktisch das Zeugnisverweigerungsrecht abschaffen, eine Internetzensur und die Überwachung von jedermanns Smartphone beschließen.

    Da würde ich mir denselben missionarischen Eifer wünschen, denn diese Politiker sind ebenso moralisch verkommen wie dieser rumänische Ex-Bischof.

    Aber da traut sich Keiner sie vom Sockel zu stoßen. Im Gegenteil, die saturierten Tucken wählen alles von AfD über FDP bis CDU/CSU und halten sich aus "politischen" Dingen raus.
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#22 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 20:21h
  • Antwort auf #14 von wiking77
  • Sie beschreiben das zu Grunde liegende System sehr gut. Darum versuchen die Brüder, egal ob sie zu den Katholischen oder Orthodoxen gehören, auch immer wie ein Haufen Lateinschüler aus der Wäsche zu gucken, die ihre Vokabeln nicht gelernt haben, wenn die Sprache auf das Thema kommt. Andere stammeln herum, wenn sie direkt auf den systematischen Missbrauch, den ihr Stand begeht angesprochen werden. Hier ein Klassiker
    www.youtube.com/watch?v=Du4r16vr950
    Oder sie poltern herum, wie vor ein paar Jahren Bischof Mixa. Dem man seine schlecht überwundene PTBS buchstäblich an der Nasenspitze ansah und der sich in Kinderheimen tummelte, um die Insassen zu "bestrafen".

    Die meisten der Kleriker, die jetzt an der Macht sind, entstammen den Kaderschmieden, die als "Paterpressen" berüchtigt waren. Katholische Jungeninternate bzw. -schulen, in denen die Insassen regelrecht dressiert wurden. Opfer der Katholischen Kirche sprechen sogar davon, dass es "Täternester" gab. D.h. Einrichtungen, an denen Täterpriester sich Nachwuchs heranzüchteten. Eine altbewährte Methode, um einen Machtklüngel zu erhalten, in dem es einen sehr starken Korpsgeist gibt. Nur gründet der auf Abhängigkeiten, Angst, Scham und Gewalt, nicht auf Überzeugung. Kein Wunder, dass diese Männer über wenig Unrechtsbewusstsein im Hinblick auf Kindesmissbrauch verfügen und den Opfern kaum Empathie entgegen bringen. Wenn sie die Betroffenen beachten, dann nur, um sie zu instrumentalisieren oder weil gerade Medienleute in der Nähe sind.

    Wäre interessant, zu wissen, welchen Werdegang ein typischer orthodoxer Priester nimmt.
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#23 Angelika OetkenAnonym
#24 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 20:45h
  • Antwort auf #19 von Angelika Oetken
  • Du kannst gerne ''du'' sagen, das macht das Schreiben einfacher :-)

    Ja, dein Kommentar ist die ausführlichere Variante von dem, was ich über dieses Video denke. Ich bin froh, dass dieses Video überhaupt existiert und es dazu führte, dass dieser 'Bischof' zurückgetreten ist. Leider bleiben zu viele Fälle unentdeckt, oder sie werden eben vertuscht.
    Und in Rumänien können junge Menschen noch schneller in Abhängigkeit geraten, wie du schon nanntest.
    Das ist in der Tat traurig.

    Die Täter möchte ich nur nicht kategorisieren, denn es gibt auch weibliche Menschen, die Kindern und Jugendlichen was antun. Was du ansprichst, mit der Frauenfeindlichkeit, das gibt es leider in vielen Ländern, und das ist ebenfalls ein Problem. Darin verankert ist die Überzeugung, dass Frauen schwache Menschen seien. Und eben auch sogenannte ''traditionelle'' Überzeugungen wie: der Mann hat das Sagen und die Frau hat zu hören.
    Wie falsch das ist, weißt du als Frau selbst.
    Aber da wurde zum Glück eine tolle Emanzipation gestartet.

    Es gibt noch so vieles zu tun. Es ist schade, dass sich das Soziale so schwer weiterentwickelt. Woran das liegt, ist klar. Mir liegt das Soziale sehr am Herzen, weil ich es wichtig finde, dass das Leben lebenswert ist für alle.
    Und ich finde, das beginnt bei jedem und bei jeder selbst. Jeder kann seinen Beitrag leisten und in der Summe hätten wir dann ein positives Ergebnis.
    Das Wissen dazu haben wir seit Immanuel Kant - jetzt mangelt es nur noch an der Überzeugung und am Willen.
    Dennoch freue ich mich über jede einzelne positive Entwicklung.

    Ich hoffe auch, dass sich der Junge erholt und er einen positiven Kontakt zu einer Person findet, die ihm zeigt, was Liebe bedeutet. Ob das dann ein Mann oder eine Frau ist, spielt keine Rolle. Es geht nur darum, dass er erfährt, was Liebe bedeutet.

    Mit diesem zwanghaften Gekeife des Bischofs hat der 17 jährige jedenfalls nur erlebt, wie es nicht geht und was ablehnungswürdig ist.
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#25 wiking77
  • 20.08.2017, 21:30h
  • Antwort auf #15 von Krank
  • ... aber hallo? Warum bist Du nicht lieb zu mir? Warum denn so kratzbürstig? Ich bin auf den Dialog von Dir und der/dem Kontrahentin eingegangen.

    Bei einem jungen 17jährigen Kerl, der im Priesterseminar ist von "Mißbrauch" zu fabeln ist schon ein Witz. Als Siebzehnjähriger ist man in der Hinsicht im vollen Saft und die Nudel steht fast auf Kommando. Diese Kerle wollten offenbar Lieblinge ihres Professors sein, später gute Posten haben ... und sie waren wohl bereit dafür als Vorschuss einen Preis zu zahlen. Da ist nix Verwerfliches.

    Und ja auch Kleriker schwitzen es nicht durch die Rippen raus. Mit sechzehn Jahren habe ich als Ministrant von einem Jesuitenpater namens Rumpert, damals Jungpriester, ca. Ende Zwanzig so richtig gelernt wie man einem Mann einen richtig bläst. Und ja es war nach einigem sich Zieren freiwillig und es hat mir Spass gemacht. Und dadurch haben später etliche andere Männer profitiert, jedenfalls haben sie sich nicht beschwert nachdem ich sie im Schritt ausgesaugt habe. Ich kann am menschlichen tun Seiner Heiligkeit des Bischofs nichts Schlimmes finden. Klar: Theologen, Betschwestern und Linksideologen mögen sich an seinem Tun abarbeiten.
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#26 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 21:32h
  • Antwort auf #24 von Krank
  • "Die Täter möchte ich nur nicht kategorisieren, denn es gibt auch weibliche Menschen, die Kindern und Jugendlichen was antun."

    Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Geschlechterverteilung bei Opfern und Tätern ungefähr die Waage hält. Lediglich die Kontexte und das Vorgehen unterscheiden sich. Auch ein Mann wie dieser orthodoxe Bischof oder sein katholischer Kollege Mixa waren mal kleine Jungen. Sie werden vermutlich in traditionellen Familien aufgewachsen sein. Also als Kleinkinder, dann als sie lernten, wie man Beziehungen zu anderen Menschen aufbaut und unterhält, hauptsächlich mit ihren Müttern oder anderen weiblichen Verwandten zusammen gewesen sein. Was hat frau damals mit diesen kleinen Jungen gemacht?

    Und: warum entscheidet sich ein junger Mann Priester zu werden? Er könnte auch einen ganz normalen Beruf ergreifen.
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#27 Angelika OetkenAnonym
#28 Homonklin44Profil
  • 20.08.2017, 22:03hTauroa Point
  • Abgesehen davon, dass es recht typisch ist, wie bigott diese Kirche mit sowas umgeht und den Typ maximal keine Messen mehr lesen lässt, scheint die Prozedur in dem Film nicht ganz so ausgesucht abzulaufen, wie man sich das als einvernehmlich vorstellt, aber wasweiß ich schon, es gibt auch den SM-Bereich und Leute, die auf solche Szenarien im Sexspiel abgehen.

    Und es gibt adoleszente sowie erwachsene Opfer sexuell motivierter Gewalt. Wer will sicher unterscheiden können, was hier abläuft, es sei denn, der Junge hat dazu Deutliches ausgesagt?

    Die ganzen ach so engelsgleich tuenden Kirchenheinis sollen doch endlich mal dazu stehen, dass sie herumvögeln und versaute Gedanken haben, wie viele Zivilbürger eben auch. Dann müsste man um diese Art Vorfälle höchstens noch da ein Aufheben veranstalten, wo einer gegen seinen Willen oder in Ausnützung eines so genannten Abhängigkeitsverhältnisses missbraucht wurde.
    Ein Abhängigkeitsverhältnis ist das dann aber grob betrachtet eigentlich auch da, wo einer zum Stricher wird...
    Es bleibt schwierig, über so etwas zu urteilen.
  • Antworten » | Direktlink »
#29 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 22:07h
  • Antwort auf #26 von Angelika Oetken
  • Ja, es sind Grenzüberschreitungen jeglicher Art. Verdacht möchte ich nicht aussprechen, solange er nicht sagt, dass er als Kind misshandelt wurde. Ein Kind zu schlagen, kann bereits dazu führen, dass dieses Kind im Erwachsenenalter selbst bei anderen Grenzen überschreitet - zum Beispiel so wie dieser Bischof. Offenbar wurde er selbst sehr streng und autoritär erzogen und scheint Demütigung gewohnt zu sein.
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#30 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 22:16h
  • Antwort auf #27 von Angelika Oetken
  • Ich würde mal sagen, es gibt gar kein Wort für diese Perversion, die manche erleiden mussten. Zum Beispiel die Domspatzen.
    Furchtbar und dramatisch sind da noch zu harmlose Worte. Hölle und Albtraum trifft es da schon eher.
    Und es ist für Angehörige genauso schlimm, zu sehen, wie ihr Sohn oder ihre Tochter leidet.
    Oder es sind Familienmitglieder, die Missbrauch verursachen.
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#31 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 22:24h
  • Antwort auf #27 von Angelika Oetken
  • Nein, das ist kein Sinn, es ist derber Unsinn dieser Täter.
    Alle, die vertuschen oder verheimlichen, machen sich mitschuldig.
    Und dass die Täter dann fleißig Geldspenden sammeln, damit wollen sie wohl ihr schlechtes Gewissen aufpolieren.

    Ich bin sehr dafür, dass bereits in Schulen gelernt wird, wie man mit Menschen umgeht. Und dass auch in Kindergärten darauf geachtet wird, wie sich Kinder verhalten.

    So wie es heißt: gib AIDS keine Chance, so sollte es auch heißen: gib Gewalt keine Chance.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#32 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 23:38h
  • Antwort auf #31 von Krank
  • Wenn jemand über ein normales ethisches Empfinden als Voraussetzung für Menschlichkeit verfügt, dann ergibt es keinen Sinn, Missbrauch zu vertuschen. Erst recht nicht, ihn zu fördern.

    Nur mal auf die Klerus bezogen: er existiert als semipolitisch wirksame Gruppe seit 1500 Jahren, ist im Laufe der Zeit immer größer, reicher und mächtiger geworden. Erst seit wenigen Jahrzehnten nimmt der Einfluss der katholischen Priester und geweihten Diakone weltweit ab. Auf der Welt gibt es allein 400 000 katholische Priester, die über 1,2 Milliarden Menschen wachen sollen. Dabei ist das eigentliche Machtzentrum nur ein winziger Staat. Die Funktionäre der RKK leben über die ganze Welt verstreut. Bis zur Erfindung moderner Kommunikationsmittel kam man nur selten zusammen, um dann lange zu tagen.
    Wie will man unter solchen Bedingungen den Zusammenhalt der Führungsclique gewährleisten, als wichtige Voraussetzung, um Macht über die Menschen ausüben zu können? Indem man einen psychischen Trick anwendet. Das offizielle Regularium wird so formuliert, dass es nahezu unmöglich und auch sehr unwahrscheinlich ist, es es einhalten zu können. Normale und wichtige Bedürfniserfüllungen werden verboten und mit Strafen versehen. Insofern ist es vorprogrammiert, dass fast jeder einzelne Angehörige der Priesterschaft die offiziellen Regeln bricht. Wenn ich dann noch dafür sorge, dass Mitbrüder davon auf jeden Fall erfahren, es anderen weitererzählen und das ggf. irgendwo schriftlich festhalten, kann ich darauf setzen, dass ein Zusammenhalt schon allein dadurch entsteht, weil einer von den Verfehlungen der anderen weiß und umgekehrt. Das sorgt für ein gegenseitiges Dulden und Beschweigen. Zu den informellen Regeln gehört, auf jeden Fall immer dafür zu sorgen, dass die eigene Gruppe (Priesterschaft) geschützt bleibt. Egal, was passiert. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist, darauf zu achten, dass weltliche Gesetze zu Gunsten der Kirche formuliert werden und diese genug Geld einnimmt. Wer als Priester diese informellen Regeln bricht, fliegt. Wer lediglich Kinder missbraucht (nur offiziell verboten) nicht. Wer zulässt, dass das öffentlich wird ist draußen (weil er eine inoffizielle Regel gebrochen hat).

    Die Führungsclique in der Priesterschaft hat es leicht: zu den loyalsten Mitarbeitern gehören die, deren Vergehen und Verbrechen sie decken. Wenn sie sie ihnen auch noch ermögliche, wird ihnen von diesen Untergebenen aus der Hand gefressen.

    Das Prinzip ist im Kinofilm "Spotlight" sehr gut dargestellt
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 23:50h
  • Antwort auf #30 von Krank
  • "Hölle" ist der passende Ausdruck.

    Viele der Ehemaligen der Domspatzenvorschule Etterzhausen/Pielenhofen sprechen von einem Kinderfolterlager. In den Schilderungen der Opfer kommt die Hoffnungslosigkeit und die Verzweiflung der Jungen, die sich im Alter von 9 - 12 Jahren befanden, sehr deutlich zum Ausdruck. Im Domspatzengymnasium bzw. Internat, das im Zentrum Regensburgs liegt, waren die Drangsalierungen und Beschädigungen etwas anderer Natur. Dort wurde der Charakter der Jungen im Sinne der Institution umgeformt. Im Abschlussbericht, den Rechtsanwalt Weber vor gut vier Wochen vorgestellt hat, ist das zwar nicht vollständig beschrieben, aber die Dokumentation gibt einen guten Eindruck darüber, wie übel die Kinder und Jugendlichen behandelt wurden.

    Die Folgen betreffen ja nicht nur die Ehemaligen selbst, sondern auch deren Umfeld. Traumatisierungen können transgenerational weitergegeben werden. Das gilt auch für Übergriffigkeit und Gewalttätigkeit, die man sich von den Tätern abgeguckt hat und die später weitergegeben wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 LinusAnonym
  • 21.08.2017, 09:57h
  • Immer dasselbe bei diesen Religioten:
    die hetzen nur gegen andere, um von sich selbst abzulenken.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 oooooooAnonym
  • 21.08.2017, 09:59h
  • das kann auch max mustermann sein? absolut nicht erkennbar, dass es sich um hiesigen kuttenträger handelt
  • Antworten » | Direktlink »
#36 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 10:31h
  • Antwort auf #33 von Angelika Oetken
  • Da kann ich nur zustimmen. Das Problem ist auch, dass diese Kinder fast keine Chance haben, sich diesem schlechten Einfluss zu entziehen. Erwachsene können sagen: ich entferne mich von dieser Person. Kinder sind aber noch abhängig von den Eltern/Erziehungsberechtigten.
    Selbst wenn das Kind liebevoll ist und eigentlich keine Anzeichen von Gewalt zeigt, bekommt es die Gewaltbereitschaft von der Person ab, die es umsetzt.
    Allein die Tatsache, dass das Kind dies erlebt, prägt das Kind negativ.

    Deswegen bin ich zusätzlich dafür, dass Erziehungsberechtigten auch in Schulen vermittelt wird und nicht nur in Berufsfachschulen.
    Dieses Wissen müssen alle haben, egal ob sie beruflich damit zu tun haben oder nicht.
    Es muss ein Unterrichtsfach werden.
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#37 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 10:36h
  • Antwort auf #35 von ooooooo
  • Das ist ja auch nicht relevant. Wie soll den deiner Meinung nach ein Kuttenträger aussehen? Graue Haare, Brille, bösartiger Blick?
    Da gibt es einen passenden Spruch:
    ''Der Teufel ist ein Eichhörnchen.''
    Den Menschen kann man fast immer nur bis zur Stirn sehen, aber nicht dahinter.
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#38 KrankAnonym
#39 wiking77
  • 21.08.2017, 11:27h
  • Antwort auf #33 von Angelika Oetken
  • ... das ist ja alles eingehend und nachvollziehbar was von Dir erläutert wurde, nur: Es geht hier um siebzehnjährige angehende Priester und nicht um zwölf-/vierzehnjährige Buberln. Mit siebzehn haben viele ja schon ihre Erfahrungen gemacht oder sind gerade auf dem Sprung dabei. Das ist sicherlich anders zu gewichrten, als wenn Seine Exzellenz der Bischof sich an Fünftklässlern heranmacht. Aber darum geht es gar nichtr im Beitrag.

    Dieser Beitrag zeigt aber, dass wenn ein Vorgesetzter sich unterstellte Mitarbeiter sexuell nimmt, er seine Wirkungstätte versumpfen lässt und in diesem Sumpf kommt er oft selbst um.

    Nochmals: die vermeintlichen Opfer im rumänischen Priesterseminar waren in Saft und Kraft stehende siebzehnjährige Jungschwänze und nicht Domschulsänger, die noch keinen Flaum auf Sack und Nudel hatten.
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#40 Homonklin44Profil
  • 21.08.2017, 11:52hTauroa Point
  • Antwort auf #39 von wiking77
  • ""Nochmals: die vermeintlichen Opfer im rumänischen Priesterseminar waren in Saft und Kraft stehende siebzehnjährige Jungschwänze(...)""

    Auch das kann sie zu Opfern sexueller Bedrängnis, Nötigung, Gewalt, Ausnützen von Abhängigkeitsverhältnissen machen. Das kann sogar deutlich älteren Personen passieren.

    Schwierig ist es, das vom bloßen Hinsehen in einem unscharf (gemachten) Video sicher festzustellen.
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#41 Angelika OetkenAnonym
  • 21.08.2017, 12:15h
  • Antwort auf #39 von wiking77
  • "Nochmals: die vermeintlichen Opfer im rumänischen Priesterseminar waren in Saft und Kraft stehende siebzehnjährige Jungschwänze und nicht Domschulsänger, die noch keinen Flaum auf Sack und Nudel hatten."

    Das für 17jährige ganz normale gesteigerte Interesse an Sexualkontakten voraus gesetzt: aus deren Sicht handelt es sich bei einem 51jährigen um einen "alten Sack". Was sollte ein Jugendlicher an so einem älteren Herren finden?

    Und, ich möchte darauf noch mal zurückkommen: motiviert, um nicht zu sagen begeistert, wirkt der Jugendliche im Film nicht gerade. Oder aus welchem Grund sollte er Sex mit dem 50plus-Priester machen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 wiking77
  • 21.08.2017, 12:17h
  • Antwort auf #40 von Homonklin44
  • naja, ich gehe aber davon aus, dass jeder Heranwachsende bzw. später Volljährige mündig und verantwortungsbewusst auch mit seinen Angnelegenheiten im unteren Stübchen (Sexualität) umgeht. Und wie schon geschrieben, diese Jungpriester haben wohl ihrem Professor (und Bischof) einen Preis bezahlt bzw. bezahlen wollen für Gegenleistungen in der Zukunft (gute Noten, gute Posten und ja vielleicht war es auch sexuelles Vergnügen mit dem Vorgesetzten). Sie hätten ja diesen Preis nicht zahlen müssen. Natürlich hätte das für sie auch Konsequenzen gehabt (keine gute Posten, keine guten Noten, Wechsel des Studienplatzes usw.). Ja... das Leben ist nicht einfach und für Annehmlichkeiten zahlt man oft nicht nur mit harter Arbeit, sondern auch mit anderer Währung (hier Sex mit dem Bischof).

    Vielmehr ist dem Bischof ein übles Spiel mitgespielt worden . Ich nehem an, er wollte sicherlich nicht beim Sex mit seinen Studenten gefilmt werden, das ist schon mal die erste Sauerei und des weiteren ist er ja dann damit unter Druck gesetzt worden. Aber auf der anderen Seite ist das auch ein Preis, den er zahlen muss. Wer mit Untergebenen fickt, macht sich auf gewissen Ebenen ausserhalb des Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses abhängig. Solche Dinge muss man sich immer vorher bewusst machen und fragen, habe ich einenen so starken Rücken um das durchzustehen, wenn es auffliegt? Und erst wenn man überzeugt ist: Geilheit geht vor, dann sollte man es tun.

    Und nochmals es waren keine armen verschreckten Buberln, sondern künftige "Seelenhirten", angehende Priester, denen nichts im Leben fremd sein dürfte. Hier ist Mitleid für beide Seiten eigentlich fehl am Platze, finde ich!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#43 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 13:41hHannover
  • Antwort auf #3 von Krank
  • ""Willst du damit sagen, dass dieses Verhalten mit der Ausrede ''einvernehmlich'' entschuldbar ist?""..

    Einvernehmliches muß nicht "entschuldigt" werden..

    Hier steht dann ausschließlich die Haltung dieser "Orthodoxen Kirche" zur Debatte !

    ""Er nutzt eine veranwortliche Situation aus.""..

    Was soll das sein ?

    Welche "Verantwortung" geht denn über eine Einvernehmlichkeit hinaus ?

    ""Der Rücktritt ist aber äußerst OK, nur dass er weiterhin willkommen ist und Bischof bleiben darf, ist widerum negativ.""..

    Rhetorischer Blödsinn !
    Denn wer als "Bischof" zurücktritt, ist dann auch keiner mehr !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#44 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 13:46hHannover
  • Antwort auf #6 von Vorwurf
  • ""Nenne bitte Artikel und Kommentar-Nummer, an welcher Stelle ich sage""..

    An welcher Stelle des Kommentars Nr.#4 geht hervor, daß er sich an Dich richtet ?
    Dort steht lesbar :
    ""fragt Paulus46""..

    Oder ist hier erneut ein eigener Nick im Spiel ?

    Kuck an..
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#45 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 13:53hHannover
  • Antwort auf #7 von Paulus46
  • ""--> Gerne immer wieder, um das links-grüne Kirchenbashing hier zu unterminieren.""..

    Alles was Du zu "unterminieren" in der Lage bist, ist die Ethische Haltung gegenüber den Fakten die erklären wie sehr die "Kirchen" Strukturen ausgebildet haben die Missbrauch, Vergewaltigung und Gewalttätige Übergriffe ermöglichen !

    Ansonsten hat Dein eingefügter Link mit dem Artikel ÜBERHAUPT NICHTS zu tun, denn der soll wie immer nur vom Thema ablenken !

    Deine ständige Propaganda mit der Du hier gegen angebliches und vermeintliches "Kirchenbashing" agitierst, und das Nutzen solcher Links dazu, ist unerträglich !

    Das Nennen von Fakten ist KEIN "bashing" !

    Gewöhn Dir mal ganz schnell diese "re-positonierung" in diese "Opfer-Rolle" ab, Du Schmock !

    Denn damit verhöhnst Du Opfer dieser "Kirchen" erneut !

    ""Die Liste der christlichen Kirchen, die in den letzten Jahrzehnten öffentiche Segnungsgottesdienste oder kirchliche Trauungen für homosexuelle Paare kirchenrechtlich ermöglicht haben,""..

    Noch unverschämter kann man GESCHICHTSKLITTERUNG nicht betreiben !

    Jahrzehnte ?

    Wann genau hat denn die erste Synode einer "Landeskirche" eine Möglichkeit zu einer "Segnung" beschlossen ?

    Du fabulierst schlichten UNSINN !
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#46 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 14:17hHannover
  • Antwort auf #16 von Angelika Oetken
  • ""Mein Beitrag zielte auf die von den Kirchen selbst gern verbreiteten Vorstellung, bei Priestern bzw. Pfarrern handele es sich in sexueller Hinsicht um Menschen, die die von eben diesen Kirchen aufgestellten Regeln besonders strikt einhalten.""..

    Die Existenz des Zölibats in der RKK widerlegen diese Idee der ""gern verbreiteten Vorstellung"", die Du hier anführst..

    Und damit auch die verbundene Mär man würde sich, wenn man sich dazu entschlossen habe "Priester" zu werden, diesem Zölibat "freiwillig" unterwerfen..

    Interessanterweise gibt es dieses Zölibat in den "Orthodoxen Kirchen" aber gar nicht, zumindest nicht für den unteren Klerus, von denen man es "gerne sieht" daß sie verheiratet sind..
    Heteronormativität mit anderen Vorzeichen, die dazu dient eine Art "Vorbild-Funktion" einzunehmen, was dann allerdings in "höheren Rängen" dazu führt daß die Ehe ein Karriere-Hindernis darstellt..

    ""Ein Mitstreiter meinte sogar mal, halb im Scherz, dass man auf Dating-Apps überproportional viele katholische Priester und evangelische Pfarrer treffe.""..

    Was dann mit der Thematik "Missbrauch" einmal mehr überhaupt nichts zu tun hat !

    Wozu dient dann also dieser kolportierte "Umweg" der hier einmal mehr dazu genutzt wird "Verbindungen" zwischen Schwulen Männern und Missbrauch zu konstruieren ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#47 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 14:21hHannover
  • Antwort auf #17 von Angelika Oetken
  • Exemplarisch :
    ""Gerade darum würdige ich die Bestrebungen von Leuten, die sich innerhalb von Kirchen für menschenfreundliche Haltungen was den Bereich der Sexualität angeht einsetzen sehr.""..

    Mann kann dem zustimmen..
    Du begehst wie viele andere auch immer noch den Fehler Gleichstellung&Gleichberechtigung in Verbindung mit "Sexualität" zu "denken", und dann auch so zu beschreiben..

    Das allerdings REDUZIERT LGBTTIQ*-Menschen auf die "sexuelle Komponente" !

    Ich finde das immer noch unerträglich !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#48 KrankAnonym
#49 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 14:38hHannover
  • Antwort auf #18 von Krank
  • ""Ich bin nicht christlich, aber was die Prälatin Frau Arnold äußert und wie ihre Haltung ist, das finde ich positiv. Daran können sich viele christliche eine Scheibe von abschneiden.""..

    Wieso muß man den Äußerungen einer Frau Arnold eigentlich die Reduktion angedeihen lassen, sie äußere das ja als "Prälatin" und "Christin", und deshalb sei das irgendwie "gut" oder "erstaunlich" ?

    Hast Du auch mal für einen einzigen Augenblick darüber nachgedacht was diese Äußerungen im "christlichem Kontext" eigentlich von einer Äußerung unterschiedet, die ein anderer Mensch tätigt, der nicht zuerst darauf verweist eine Funktion in einer "Kirche" inne zu haben ?

    Damit wird dann nämlich dieser Funktion eine Autorität zugestanden, die ihr nicht zusteht !
    Genau daß ist dann auch das Problem mit öffentlichen Äußerungen von "Kirchen-Funktionären"..

    Man schreibt diesen Funktionären Autorität zu, und damit gleichzeitig dieser "Religion" eine Führungs-Rolle innerhalb der Gesellschaft, die man damit dann auch "als gegeben" betrachtet, akzeptiert, und vor allem fördert..

    Blöderweise ist es aber genau diese "Religion" und ihr Einfluß, der erst zu der Gesellschaft geführt hat, in der wir Heute leben..
    Und diese Gesellschaft gilt es zu verändern, und das gegen den weiter bestehenden Einfluß dieser "Religion" !

    ""Genauso ist der MCC positiv, da die LSBTTIQ willkommen ist und dort Paare getraut werden.""..

    Wie weit muß man eigentlich seine Wahrnehmung verbiegen, und seine eigene Haltung der "Religion Christentum" unterwerfen, um dann nicht zu erkennen, daß die "MCC" kein "gutes Beispiel" im Reigen der angeblich "Akzeptierenden" ist, sondern ein Projekt daß explizit von Schwulen&Lesben gegründet wurde, um den "etablierten Kirchen" und damit dann auch der etablierten Unterdrückung zu entgehen ?

    Die "MCC" gehört nicht in die Reihe der "besseren Kirchen" gestellt, weil sie mit den sich "verändernden Kirchen" von Anfang an nichts zu tun hatte !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#50 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 14:44hHannover
  • Antwort auf #19 von Angelika Oetken
  • ""Im Gegenteil: er nimmt nicht von sich aus Kontakt zu dem erwachsenen Mann auf. Wenn, dann reagiert der Junge, in der von Ihnen als eingeschüchtert bezeichneten Weise. Selbst wenn der 17jährige wirklich homosexuell sein sollte, was ich nicht voraussetzen würde, hat das Gezeigte nichts von einer einvernehmlichen und auf gar keinen Fall etwas von einer von Lust und Liebe gekennzeichneten Beziehung.""..

    Vollständig spekulativ !

    Wir wissen nämlich nichts davon was VOR den "Film-Sequenzen" stattgefunden hat, nichts davon wer den Kontakt aufgenommen, nichts davon wer das Video gemacht hat, und damit auch nicht, wer am Ende mit diesem Video eigentlich "hinters Licht geführt" werden sollte..

    ""(müssen)""..

    Überflüssig, weil "moralisch wertend"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#51 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 15:00hHannover
  • Antwort auf #41 von Angelika Oetken
  • ""Das für 17jährige ganz normale gesteigerte Interesse an Sexualkontakten voraus gesetzt""..

    ""ganz normale gesteigerte Interesse""..

    Oximoroner Unsinn..
    Denn entweder sind das "normale" Interessen, oder aber "gesteigerte" Interessen..

    Die Idee 17-Jährige seien irgendwie "mehr" an Sexualität interessiert als 14- oder 40-Jährige ist nichts weiter als ein "liebgewonnenes" Vorurteil..

    ""aus deren Sicht handelt es sich bei einem 51jährigen um einen "alten Sack". Was sollte ein Jugendlicher an so einem älteren Herren finden?""..

    Noch so ein Vorurteil..
    Und Alters-Bashing dazu..

    Was einen Menschen dazu treibt sich für einen anderen Menschen zu "interessieren" ist nicht "alter-abhängig"..

    Dein Männer-Bashing ist allerdings überall lesbar..
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#52 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 15:21h
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • Es ist ne Sauerei, sowas am Arbeitsplatz zu tun. Punkt eins.
    Punkt zwei: dieser 'Bischof' kann sich jemanden außerhalb seines Arbeitsplatzes suchen und in einem erwachsenen Alter. Mit siebzehn ist in Rumänien niemand volljährig!
    Und Bischof zu sein, bedeutet nicht, die angehenden jungen Bischöfe als Sexobjekt zu nutzen.
    Arbeit ist Arbeit und privat ist privat.

    Und das Video muss nicht als geiles Video umwerbt werden, sondern das macht uns als LSBTTIQ auch nicht beliebter.
    Viele Heteros fühlen sich in ihren Vorurteilen bestätigt: ''Hab ich's doch gewusst, dass Homos mit Minderjährigen rummachen.''

    Schon mal daran gedacht?
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#53 KrankAnonym
#54 ursus
#55 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 17:33h
  • Antwort auf #54 von ursus
  • Es war seine Entscheidung, diesen beruflichen Weg zu gehen.
    Du kannst ihn ja heiraten und retten, dann wäre alles ursus, oder etwa immer noch nicht?

    Ficken am Arbeitsplatz ist auch nicht der Himmel auf Erden. Schon gar nicht einen 17 jährigen, und noch weniger so pervers wie er.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#56 ursus
#57 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 17:59h
  • Antwort auf #56 von ursus
  • Nochmal: es war seine Entscheidung, Bischof zu sein. Ob er überhaupt schwul ist, steht im Artikel nicht.
    Es gibt auch Heteros, die sich so scheiße verhalten. Und was, wenn er bi ist?

    Wer ignoriert jetzt was? Und wer drückt wem einen Stempel auf?

    Lass mal deine ursus-Welt hinter dir und schaue hin, was da los ist!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#58 KrankAnonym
#59 Angelika OetkenAnonym
  • 21.08.2017, 18:28h
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • "Und nochmals es waren keine armen verschreckten Buberln, sondern künftige "Seelenhirten", angehende Priester, denen nichts im Leben fremd sein dürfte. Hier ist Mitleid für beide Seiten eigentlich fehl am Platze, finde ich!"

    Ein 17jähriger Schüler ist kein Kind mehr, sondern ein Jugendlicher, absolute Zustimmung. Ein Teenager wird eine sexuelle Nötigung, wie sie in dem Fall hier vorliegen könnte, anders verarbeiten als ein Grundschüler. Negative Folgen wird das aber trotzdem haben. Wie würde ein erwachsener Sexpartner auf so eine Behandlung reagieren? Falls es Teil einer sexuellen Vorliebe ist, okay. Aber nach einem sexuellen Rollenspiel sehen mir die Filmszenen nicht aus.

    In diesem Fall hier- da Bischof- hier Schüler- liegt ein Abhängigkeitsverhältnis nahe, inklusive Machtgefälle. Christliche Kirchen, insbesondere die Katholische und die Orthodoxe, sind stark hierarchisch orientiert. Von den Führungspersonen wird dominantes Verhalten erwartet, so wie es der traditionellen männlichen Geschlechterrolle entspricht. Ich denke, Wiking77 liegt mit dem Hinweis, den er in diesem Kommentar gegeben hat richtig
    www.queer.de/detail.php?article_id=29519&antwort_zeigen=
    ja#c13

    Auch in der Orthodoxen Kirche wird es gewisse feudale Prinzipien geben. Nach denen eine hohe hierarchische Position auch dadurch gekennzeichnet ist, dass man sexuell über Untergebene verfügen darf. Gemäß der tradierten Vorstellung gewährt der Mächtige dem, den er für Sex benutzt Vorteile. Geschenke, Unterhalt, Aufstieg.

    Vielleicht ist dieses Video auch Zeichen des Protestes der in diesen orthodoxen Kirchenkreis gehörenden Jugendlichen und jungen Männer, die fortan selbst bestimmen möchten, mit wem sie Sex haben und auf welche Weise das geschehen soll.

    Hätten Feinde des Bischofs ihn nur vorführen wollen, dann wäre doch dafür gesorgt worden, dass es viel klarere Bilder gibt, auf denen man auch das Gesicht des Jungen erkennen kann. Der 17jährige sollte geschützt werden. Es kam nur darauf an, dass man mitbekommt, was der Bischof Corneliu tut.
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#60 ursus
#61 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 19:34h
  • Antwort auf #59 von Angelika Oetken
  • Ich verstehe deinen Kommentar gerade nicht.
    Einerseits redest du von negativen Folgen für den 17 jährigen, was durchaus sein kann.

    Andererseits findest du es richtig, wenn jemand schreibt, dass die beiden ihren Spaß hatten. Das war nämlich die Aussage von wiking77 in dem Kommentar, den du verlinkt hast.

    Erkläre mir deinen Gedankengang, damit ich es nachvollziehen kann.
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#62 Angelika OetkenAnonym
  • 21.08.2017, 20:18h
  • Antwort auf #61 von Krank
  • Vor dem Hintergrund, was ich von Opfern und Mitbetroffenen der Katholischen Kirche über "Spaß mit Klerikadern (= Höheren Priestern)" weiß, habe ich das, was Wiking77 schrieb, als Sarkasmus aufgefasst. Ich habe es unten noch mal reinkopiert. Aber vielleicht hat Wiking77 seinen Kommentar ja ganz ernst gemeint. Es soll unter den Priestern auch echte Spaß-Vögel geben. Zu den Mitbetroffenen, mit denen ich mich austausche, gehören auch Priester und Leute, die mal ein Priesterseminar besucht haben.

    Bei der Gelegenheit: warum haben sich von den über 400 000 katholische Priester auf der Welt, bisher nur zwei als Missbrauchsopfer zu erkennen gegeben: Bruno Ix (Eifel) und Bischof Nguyen (Australien)? Weil ihre Mitbrüder keinen Spaß verstehen?

    "was regt ihr Euch auf? Die Jungs im Seminar hatten wohl mit Seiner Heiligkeit ihren Spass (er sieht ja für sein alter noch gut aus - ich stehe auf Reverend Daddies), sicherlich hat es auch ihrer Karriere im rumänisch-orthodoxen Klerus gedient, die haben , wenn sie ihre Sache intimerweise gut gemacht haben sicherlich gute Posten bekommen. Also wo ist das Problem?"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#63 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 21:10h
  • Antwort auf #62 von Angelika Oetken
  • Ich weiß nicht, ob es angebracht ist, bei so einem Thema Sarkasmus einfließen zu lassen.
    Oder auch Spaß zu machen.
    Es wird den Opfern nicht gerecht.
    Die haben nämlich bei diesem Thema nichts zu lachen. Mit Spaß ändert sich das Problem nicht.
    Vielmehr finde ich es wichtig, zu überlegen, wie man dieses Übel Missbrauch schrittweise überwinden kann.

    Ich finde nicht, dass man das als Gegeben dulden soll, so nach dem Motto: so ist es halt.

    Ud das Wort 'ihr' ist in seinem Kommentar völlig daneben.
    Erstmal hab ich wiederholt erwähnt, dass ich NICHT CHRISTLICH bin, und zweitens hab ich nirgends geschrieben, dass es Missbrauch nicht gäbe und alles nur schön sei.
    Meine Äußerung war und ist, dass es neben all dem schlechten auch positive Entwicklungen gibt. Und dass es darauf ankommt, was Menschen aus Glauben machen.

    Aber das bin ich hier gewohnt. Keiner kennt mich, aber kräftig Dummsinn verbreiten wie wiking77.

    Insofern hat wiking77 ganz und gar nicht recht. Ganz im Gegenteil: es gibt genauso auch gläubige Menschen, die keiner Fliege was zu leide tun.

    Das Thema Missbrauch ist nicht nur an vielen Kirchen gekoppelt oder an Religion an sich.
    Das schlimme an der Sache ist, dass es ÜBERALL vorkommt, sogar innerhalb einer Familie.
    Was hat es nun mit Religion und Kirche zu tun, wenn eine ungläubige Familie einen Missbrauch in ihrer Familie beklagt?
    Sogar in städtischen Kitas kann das vorkommen und an Schulen.

    Also nochmal, damit es sich vielleicht irgendwann einprägt: ich bin nicht christlich und ich bin in keiner Kirche. Woran ich glaube, ist noch nicht mal als Religion zu bezeichnen.

    Und diejenigen, die ihren Glauben ausleben und niemandem schaden zufügen, die kann ich akzeptieren.
    Für mich ist das kein Problem.

    Ich finde, dass diese Verurteilung gegenüber den Glauben an sich aufhören sollte.
    Es ist wichtig, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die sich schuldig gemacht haben.
    Aber es ist falsch, diejenigen zu verurteilen, die einfach an etwas glauben und anderen Menschen damit nicht schaden.

    Ich kann hier noch nicht mal hinschreiben, wie mein individueller Glaube aussieht, wie er zusammen gesetzt ist, denn einige würden nur darauf herumhacken und es diskreditieren.
    Auf einer Seite, die sich queer nennt.
    Das ist das Problem.

    Und das ist weder spaßig, noch nutzt es der LSBTTIQ, die ja selbst Akzeptanz fordert.
    Ich bin lesbisch und gehöre zur LSBTTIQ dazu. Und deshalb ist es mir wichtig, da Akzeptanz zu zeigen, wo es berechtigt ist.

    Ich lebe nach dem Motto: wer Akzeptanz möchte, muss es geben können.
    Damit lebe ich ganz gut und komme mit den real-life Leuten gut zurecht.

    Was allerdings hier immer wieder zu lesen ist, entspricht nur selten meiner Einstellung.

    Schönen Abend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#64 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 21:18hHannover
  • Antwort auf #52 von Krank
  • ""Es ist ne Sauerei, sowas am Arbeitsplatz zu tun. Punkt eins.
    Punkt zwei: dieser 'Bischof' kann sich jemanden außerhalb seines Arbeitsplatzes suchen und in einem erwachsenen Alter. Mit siebzehn ist in Rumänien niemand volljährig!
    Und Bischof zu sein, bedeutet nicht, die angehenden jungen Bischöfe als Sexobjekt zu nutzen.
    Arbeit ist Arbeit und privat ist privat.""..

    So viel Unsinn auf Ein Mal..
    Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll..

    ""die angehenden jungen Bischöfe""..

    Ach ?
    "Lernen" dort Junge Männer "Bischof" zu sein ?
    Kuck an..
    Dann gehört doch der Umgang mit Sex zum "Ausbildungsprogramm"..

    Wo im Artikel wird eigentlich behauptet, dieses Video wäre an einem "Arbeitsplatz" entstanden ?
    Wohnen nicht auch "Bischöfe" irgendwo ?

    Und wo steht eigentlich das der junge Protagonist "sein Schüler" war, und dieser dann damit "Bischofs-Lehrling" ?
    Im Artikel steht ""beim Sex mit einem 17-jährigen Schüler zu sehen sein.""..
    aber man liest halt immer wieder gerne, was man lesen WILL !

    Lesekompetenz gleich Null !

    Und aus dem Rest wird dann nichts weiter als "Fake-News" welche sich über Kommentare verbreiten..

    Schon mal DARAN gedacht ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#65 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 21:24hHannover
  • Antwort auf #53 von Krank
  • ""Der 17 jährige wurde unter Druck gesetzt und sehr laut angesprochen.
    Verteidigen muss das niemand.""..

    Vielleicht ist Dir in Deiner Welt noch kein Sex in "harter Form" begegnet ?

    "Laute Ansprache" kann auch Teil eines Sex-Spiels sein..

    Du befindest Dich damit mindestens so weit im Rahmen einer Spekulation, bis der Protagonist des Filmchens anderes dazu erklärt..

    Dieses "ach , der arme" taugt jedenfalls nicht dazu irgendwas erklärlich zu machen..
    Es dient nur dazu einen Mann wie diesen Bischof zu verurteilen..
    Der böse Bischof der sich über Jungs hermacht..
    Igitt, wie absonderlich..

    Auch für Dich gerne noch einmal :
    Der "Skandal" ist hier der Umgang dieser "Orthodoxen Kirche" mit dem Vorfall, und NICHT die Handlungen des Jungen oder des Bischofs !
    Wenigstens bis zur völlig unglaubwürdigen Behauptung, er sei ja "unschuldig"..

    Spar Dir doch einfach mal diese Eskalationen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#66 TheDadProfil
#67 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 21:30hHannover
  • Antwort auf #57 von Krank
  • ""Nochmal: es war seine Entscheidung, Bischof zu sein. Ob er überhaupt schwul ist, steht im Artikel nicht.""..

    LESEKOMPETENZ !

    Im Artikel beschrieben ausdrücklich die Tatsache einer WAHL zum Bischof..
    Damit waren an dieser Entscheidung auch noch Andere beteiligt !

    Ansonsten muß man nicht Schwul sein um Sex unter Männern zu haben !

    Wie oft muß man das eigentlich noch erklären ?

    ""Lass mal deine ursus-Welt hinter dir und schaue hin, was da los ist!""..

    Kuck an..
    Zeit für Ratschläge ?
    Dem schließe ich mich doch gleich mal an :
    Dein Nick ist absolut unangemessen für diese Thematik !
    Schau doch mal über Deinen Tellerrand hinaus !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#68 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 21:34hHannover
  • Antwort auf #58 von Krank
  • ""Es gibt auch ungläubige Lehrer, die so pervers sind, etc.""..

    Echt ?

    Mal von der unsinnigen Idee abgesehen Atheisten als "ungläubige" zu diffamieren, und damit den niederträchtigen Duktus der "Religionen" anzuwenden..

    Wann genau hat man das Letzte Mal davon gelesen das solche ""ungläubige Lehrer"" Strukturen aufgebaut hätten um reihenweise Kinder zu vergewaltigen ?

    Was weißt Du über Zahlen dazu ?
    In welchen Statistiken wird darüber berichtet ?

    Ich kenne keine dazu..
    Es wäre nett wenn Du dazu mal einen Link setzen könntest..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#69 TheDadProfil
  • 21.08.2017, 21:42hHannover
  • Antwort auf #59 von Angelika Oetken
  • ""In diesem Fall hier- da Bischof- hier Schüler- liegt ein Abhängigkeitsverhältnis nahe, inklusive Machtgefälle.""..

    An dieser Stelle dann gerne noch einmal die Frage :
    Woher stammt die Information mit dem Machtverhältnis ?

    Sowohl hier als auch in anderen Publikationen steht geschrieben :
    EIN Schüler !
    Womit es sich um eine Beschreibung als eine Art "Berufsbezeichnung" des Jungen handeln wird..
    Das der Junge SEIN Schüler war, wird dagegen nirgends berichtet !

    Hier wird dann allerdings munter darauf los spekuliert, ein "Machtgefälle" unterstellt, was vielleicht gar nicht existiert..
    Fakt ist :
    Wir wissen es nicht !
    Es gibt ein Video was Zwei Menschen zeigt..
    In welcher Konstellation die sich sonst durch den Alltag bewegen unterliegt dem Nicht-Wissen, denn es wird nicht berichtet..

    ""Hätten Feinde des Bischofs ihn nur vorführen wollen, dann wäre doch dafür gesorgt worden, dass es viel klarere Bilder gibt, auf denen man auch das Gesicht des Jungen erkennen kann.""..

    Noch so eine blöde Idee..
    Denn will man den Bischof "vorführen" zeigt man die Aufnahme des Bischofs unverpixelt, und nicht die Aufnahme des Jungen !

    Aber inzwischen eskaliert hier ja nicht nur die Sprache in der Spekulation..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#70 AchsoAnonym
#71 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 22:03h
  • Das einzige, das eskaliert, bist du - mal wieder.

    1. Wissen: Ungläubikeit bedeutet nicht automatisch, atheist zu sein. Atheismus hab ich nirgendwo diffamiert.

    2. Individuum und Vielfältige Erfahrungswerte: Ich lasse mir von dir nicht und von niemandem vorschreiben, wie ich denke oder wie ich denken soll.

    3. Verantwortung: Wir sind hier bei queer: das bedeutet, jeder trägt sein eigenes Päckchen Akzeptanz.

    4. Würde und Netiquette: Du kennst mich nicht, also kannst du dir über mich gar kein Urteil bilden.

    5. Faulheit: Wenn du Zahlen und links möchtest, dann google doch. Kannst du dich nicht selbst informieren?

    6. mize
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#72 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 22:11h
  • Antwort auf #67 von TheDad
  • Der Junge ist nicht volljährig.
    Wie sieht es denn mit deiner Lesekompetenz aus, wenn du von zwei Männern sprichst, die Sex haben?
    Im Video sehe ich einen eingeschüchterten Jungen und lese im Artikel, dass er 17 ist. Auch in Rumänien ist man mit 17 noch nicht volljährig.
    Und Sexualität lässt sich in verschiedenen Stellungen umsetzen, so dass man das Verhalten des 'Bischofs' sehr wohl als sexuellen Kontakt bezeichnen kann.

    Und meinen Nick suche ich mir selbst aus, auch da lasse ich mir von dir nichts vorschreiben.
    Ich finde diesen Perversen 'Bischof' krank. Punkt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#73 KrankAnonym
  • 21.08.2017, 22:21h
  • Antwort auf #70 von Achso
  • Deshalb ist es ja auch wichtig, dass es Leute gibt, die das so sehen!
    Ich weiß selbst, dass viele Christen und viele Kirchengänger und Kirchengemeinden da anders denken, was ich ablehne. Stell dir vor, ich lebe auf demselben Planeten wie du.

    Aber es ist positiv zu sehen, dass es welche gibt, die das Problem im Kern erkennen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#74 AchsoAnonym
  • 21.08.2017, 22:30h
  • Antwort auf #73 von Krank
  • Bist du des Lesens mächtig? Ich schrieb, dass alle Kirchen und nahezu alle Gläubigen KEINE Verfolgung von pädophilen Priestern und Bischöfen wollen.

    Du scheinst keine Ahnung zu haben, was Pfarrgemeinderäte lügen, wenn sie Polizei sie befragt... "Unser Herr Pfarrer? Da lügt das Kind, das bildet es sich sein" etc.

    Oder findest du das diese positive Entwicklung??
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#75 Angelika OetkenAnonym
  • 21.08.2017, 23:26h
  • Antwort auf #69 von TheDad
  • Die einzige Option unter der ich mir vorstellen kann, dass zwischen einem 51jährigen Bischof der rumänischen Orthodoxen Kirche und einem 17jährigen Schüler kein Machtgefälle besteht @TheDad ist, wenn dieser Jugendliche den hohen Kirchenfunktionär mit etwas erpressen könnte, das so viel Wirkung entfaltet, dass der längst erwachsene mit finanzieller, sozialer und formaler Macht ausgestattete Mann sich dem Jungen bedingungslos fügen muss.

    So wirkt das, was in dem Film zu sehen und zu hören ist allerdings nicht auf mich. Aber möglich ist alles. Vielleicht hat man Corneliu Barladeanu irgendwas Schlimmes angedroht, für den Fall, dass er seine Rolle des "horny, grumpy old man" nicht brav spielt. Vielleicht beinhaltet die Drohung, dass er selbst sich einem 34 Jahre älteren, viel mächtigeren Mann für Sex zur Verfügung stellen muss, das Ganze gefilmt und über Youtube verbreitet wird. Kann sein. Nur frage ich mich für diesen Fall: welcher (orthodoxe) Klerikader könnte mit 85 noch so fit sein?

    Und: wer will sich das freiwillig angucken?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#76 Angelika OetkenAnonym
  • 21.08.2017, 23:31h
  • Antwort auf #65 von TheDad
  • '"Laute Ansprache" kann auch Teil eines Sex-Spiels sein.."

    Eine Frage @TheDad: wäre die Steigerung der Qual unablässiges Jöseln, Meckern und Beschimpfen? Endlose Tiraden und Vorwüfe? Jedes Wort im Mund herum drehen?

    Falls ja: wie nennt man das? "Mami-Sex"?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#77 stromboliProfil
  • 22.08.2017, 06:27hberlin
  • Antwort auf #13 von Krank
  • Mädel, da ich dich nicht kenne und du selbst im anonymen verbleiben willst , einigen wir uns drauf, dass du mich mit stromboli ansprichst und nicht mit vornamen, den du zufällig über andere kanäle zwischen deine finger bekommen hast.
    Vornamen sind was privates, nicht für annonyme mitläuferInnen!

    So dies geklärt:
    ""Pervers weil er seine eigenen gebote übertritt, oder weil er eine homosexuelle handlung an einem anderen vollzieht? ""

    Aus deinem text keine eindeutige klärung ersichtlich ist.
    Ich stelle eine frage, nicht eine unterstellung.
    "Pervers weil er seine eigenen gebote übertritt, oder weil er eine homosexuelle handlung an einem anderen vollzieht?

    Wer liest kann antworten.. auch lesben!
    Wer nicht antwortet, macht sich verdächtig.. auch lesben!
    Lern DU mal lesen!

    Ansonsten entspann ich mich von solchen beiträgen erst mal mit einem kurzurlaub..
    Den hab ich mir verdient.
    Ciao, an alle die mir wohlgesonnen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#78 KrankAnonym
  • 22.08.2017, 07:31h
  • Antwort auf #75 von Angelika Oetken
  • Dieser 'Bischof' macht nicht den Eindruck, dass er selbst unter Druck steht.
    Auf mich wirkt er sowohl hetero, als auch pädo!
    Und das ist sowohl krank, als auch ablehnungswürdig.

    Diese Phantasie mit Sex-Spiel ist vom Himmel herunter phantasiert. Da der 17 jährige nicht selbstbewusst klingt, sondern eingeschüchtert, ist das alles andere als ein Spiel. Im Video ist klar und deutlich zu erkennen, was da passiert.
    Aber für eine Benebelung ist TheDad ja bekannt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#79 MarkKerzmanProfil
  • 22.08.2017, 08:16hPrinceton
  • Der 51-Jährige erklärte ... er sei unschuldig, ziehe sich aber zurück, um Schaden von der Kirche abzuwenden.

    Das sollte man sich schon vor dem Frühstück auf der Zunge zergehen lassen: um Schaden von der Kirche abzuwenden ( ): da müssen sich die christlichen Glaubensgemein-schaften in Ost und West aber noch mal mächtig in Preventiv-Aktivität üben, sonst wirds eng, sonst kommt es ein bisserl (zu) spät.
  • Antworten » | Direktlink »
#81 KrankAnonym
  • 22.08.2017, 08:29h
  • Antwort auf #74 von Achso
  • Was ich mit positiver Entwicklung meine, erklärte ich bereits.
    Es gibt gläubige Leute, die anderen keinen Schaden zufügen und die Einstellung haben, dass Kirchengemeinden diejenigen zur Rechenschaft ziehen müssen, die sich an Minderjährige vergehen.

    Das ist zum Beispiel Frau Arnold, die sich öffentlich entschuldigte. Und es war Martin Luther King jr., der einer Religion angehörte, die soziale Entwicklung ankurbelte, und für seinen friedlichen Civil Movement den Nobelpreis erhielt.

    Aber Differenzierung ist für dich ein Fremdwort.
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#82 Patroklos
#83 Tja dannAnonym
  • 22.08.2017, 13:28h
  • Antwort auf #75 von Angelika Oetken
  • "Die einzige Option unter der ich mir vorstellen kann, dass zwischen einem 51jährigen Bischof der rumänischen Orthodoxen Kirche und einem 17jährigen Schüler kein Machtgefälle besteht @TheDad ist, wenn...."

    Ein Machtgefälle besteht schon bei zwei unterschiedlich gebildeten, respektive zwei unterschiedlich wohlhabenden Sexpartnern.
    Dieses Herumreiten auf dem Altersunterschied ist
    a) Altersdiskriminierung
    b) dauerndes sexuell unmündig erklären von jugendlichen Menschen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#84 Tja dannAnonym
#85 Angelika OetkenAnonym
#86 Angelika OetkenAnonym
  • 22.08.2017, 13:50h
  • Antwort auf #83 von Tja dann
  • In der Hoffnung, dass die Hersteller und Verbreiter des Videos hier mitlesen oder mitlesen lassen, mein Wunsch: es wäre hilfreich, wenn der 17jährige Schüler sich in irgendeiner Form dazu äußern könnte, wie er diese Situationen, die im Film gezeigt werden empfunden hat und sie bewertet. Man kann so etwas ja auch schriftlich oder mit Stimmverzerrung über Youtube verbreiten. Dann muss der Schüler weniger Sorge haben, dass er identifiziert wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#87 KrankAnonym
  • 22.08.2017, 14:36h
  • Antwort auf #83 von Tja dann
  • Das siehst du falsch.
    Meine letzte Partnerin war 8 Jahre älter als ich und es gab ganz und gar keine Machtverhältnisse. Wir begegneten uns auf Augenhöhe.
    Deshalb nannte ich in mehreren Artikeln und auch hier, dass es darauf ankommt, was Menschen machen.
    Die Verantwortung hat jede/r selbst.

    Man kann sich so pervers verhalten wie der 'Bischof' im Artikel, oder man kann Verantwortung übernehmen und mit seinem Gegenüber, egal ob Partner/in oder gar noch Schutzbefohlenen, verantwortungsbewusst umgehen.

    Der 17 jährige ist nicht volljährig, da kannst du sagen, was du möchtest.
    Wenn der 'Bischof' mit nem 36 jährigen rummacht, ist es tatsächlich sein Ding, solange er den Willen des Gegenübers berücksichtigt.

    Und da ist der Knackpunkt bei den beiden im Video oben.
    Der 'Bischof' hat den Jungen mit seiner Lautstärke im Griff. Und das ist Willensbruch. Denn das ist typisch für gewaltbereites Verhalten: Lautstärke, unter Druck setzen, und Macht behalten, falls: der Junge diese Behandlung nicht möchte und sich entweder an Vorgesetzt wendet, oder an seine Eltern!
    Das unterbindet er mit seiner Lautstärke und deutet damit non-verbal an: du hörst auf mich, oder du....!

    Dass diese Wahrscheinlichkeit hoch ist, zeigt das eingeschüchterte Sprechen des 17 jährigen. Seine Stimme deutet nicht auf ein Wohlgefühl hin, sondern um ein zwanghaftes Verhalten.

    Insofern frage ich mich nun, warum du so besessen darauf bist, diesen Rüpel zu verteidigen??

    Währen die beiden tatsächlich verliebt, würde kein Mensch was sagen. Dann wäre es ausschließlich Geschmackssache, ob der Altersunterschied gefällt oder nicht.

    Aber in dem Fall wie im Video kann ich beim besten Willen nicht für diesen 'Bischof' sprechen.
    Für mich zeigt er pädophile Züge, und er macht keinen homosexuellen oder bisexuellen Eindruck.
    Wenn er also hetero ist, hat er am Arbeitsplatz keinen Zwiespalt, wie hier suggeriert wird.
    Er scheint seine Arbeit gemacht zu haben und hatte es nebenher nötig, sich an die MINDERJÄHRIGEN heranzumachen.
    Nochmal: er hat ein privates Leben. Was er da macht, ist dann sein Ding, und da hätte es keine Kamera gegeben.
    So viel zum Thema, Sauerei dass er gefilmt wurde.

    Nein, Sauerei dass er so ein Verhalten zeigt - am Arbeitsplatz!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#88 KrankAnonym
#89 KrankAnonym
  • 22.08.2017, 14:59h
  • Antwort auf #84 von Tja dann
  • Nochmal:
    Aus dem Video heraus habe ich nicht den Eindruck, dass dieser fragwürdige sexuelle Kontakt aus völlig freien Stücken des 17 jährigen geschehen ist. Dazu war er zu eingeschüchtert und der Sexgierige zu sehr in seiner autoritären Lautstärke!

    Aber wenn dir so ein pädo-ähnliches Verhalten zusagt, dann mach es doch einfach nach.

    Meine Einstellung sieht anders aus, also musst du mir nicht hinterher schreiben.
    Ich finde es krank und pervers.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #84 springen »
#90 Tja dannAnonym
  • 22.08.2017, 16:35h
  • Antwort auf #89 von Krank
  • Mädel, wenn Du hier persönlich werden möchtest, können wir das gerne machen.
    1. Ich verteidige hier nicht diesen Bischof, sondern ich wehre mich gegen die ständige Pädophilisierung von einvernehmlichen sexuellen Aktivitäten zwischen mündigen Menschen mit einem signifikanten Altersunterschied.
    2. Ich verwies darauf, dass das "Age of Consent" in Rumänien 15 Jahre beträgt.
    3. Die "Geräusche" bei der sexuellen Aktivität der im Video gezeigten Personen lassen nur unter unangebrachten
    Vermutungen auf pädophiles oder gar heterosexuelles Verhalten schliessen des Älteren schliessen.
    4. Um "Verliebt" geht es hier nicht.
    Ich weiss nicht ob der Begriff "Geilheit" in Deiner Erfahrung vorkommt.
    5. Das Hauptverfehlen des Bischofs ist sein bigottes Verhalten ins Verhältnis zu der gegensätzlichen pastoralen Botschaft seiner Religionsgemeinschaft gesetzt.

    So, jetzt reiss Dich mal an an Deinem nicht vorhandenen Riemen und versuche der Sache mal intellektuell zu folgen und nicht mit Muttis Bauchgefühl.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#91 KrankAnonym
  • 22.08.2017, 18:18h
  • Antwort auf #90 von Tja dann
  • Du bist doch derjenige, der zwanghaft mir hinterherschreibt und meint, mich aufklären zu müssen. Vielleicht solltest du dich am Riemen reißen und mich in Ruhe lassen, wenn du meine Meinung nicht stehen lassen kannst.
    Wer er ein Problem hat, bist du, denn du verwendest diskretitierende Sprache.
    Wenn dich das Schreiben so sehr emotional aufwühlt, dass du die Netiquette nicht mehr einhalten kannst, dann kannst du jederzeit woanders schreiben.

    Im Artikel steht nirgends was von einvernehmlichem sexuellen Kontakt. Das basiert nur auf deiner Spekulation.

    Ich schreibe über das, was ich im Video sehe und höre, und das kommt mir ganz und gar nicht einvernehmlich vor.
    Für mich ist das der Anfang von pädo-Verhalten.

    Aber ehrlich gesagt, bist du nicht die Person, mit der ich mich hier austauschen möchte. Dafür bist du mir zu penetrant und zu vorwurfsvoll, und kannst für meinen Geschmack zu wenig differenzieren. Und ich las bisher von dir nicht, was du denkst, wie das Problem Missbrauch überwunden werden kann. Keine Lösungsvorschläge.
    Du hast eher das Ziel, auf andere einzuhaken und Blödsinn zu verbreiten.

    Das muss ich weder toll finden, noch muss ich es mit meiner Antwort unterstützen!

    Ende.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#92 TheDadProfil
  • 22.08.2017, 22:35hHannover
  • Antwort auf #71 von Krank
  • ""2. Individuum und Vielfältige Erfahrungswerte: Ich lasse mir von dir nicht und von niemandem vorschreiben, wie ich denke oder wie ich denken soll.""..

    Ich geh mal davon aus, das richtet sich an mich..

    Hat niemand versucht..
    Die Kritik an diesem "Denken" wirst du allerdings auch weiterhin einstecken müssen..

    ""4. Würde und Netiquette: Du kennst mich nicht, also kannst du dir über mich gar kein Urteil bilden.""..

    Und da kommt sie dann auch schon, die Kritik..

    Ich urteile über das was Du schreibst..
    Wenn Du das "von dir losgelöst" sehen willst, dann tu das doch, wer hindert Dich ?

    ""5. Faulheit: Wenn du Zahlen und links möchtest, dann google doch. Kannst du dich nicht selbst informieren?""..

    Ich kenne Zahlen..
    Ich hätte nur mal gerne gewußt woher Du so Dein "Zahlen-Material" nimmst ?
    Aus der Glaskugel ?
    Denn stimmig sind die munter daher-geschwafelten Zahlen überhaupt nicht..

    Fakten müssen überprüfbar sein..
    Deine sind es nicht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#93 TheDadProfil
  • 22.08.2017, 22:50hHannover
  • Antwort auf #72 von Krank
  • ""Der Junge ist nicht volljährig.""..

    Und ?

    Genügt das etwas schon um einen Missbrauch daher-zu-fabulieren, über den weder hier im Artikel noch sonst irgendwo berichtet wird ?

    Fakt ist :
    Es gibt ein Video..
    Was dort gezeigt wird deutet nicht unbedingt auf Missbrauch hin..

    Der Rest ist reine Spekulation..

    genau deshalb dreht sich der Artikel um den Umgang der "Orthodoxen Kirche" mit seinem "Bischof" und der mangelhaften Akzeptanz von "homosexuellem Verhalten", und eben NICHT um die "Beziehung" zwischen den beiden gezeigten Personen !

    ""Im Video sehe ich einen eingeschüchterten Jungen und lese im Artikel, dass er 17 ist.""..

    Ich weiß grad gar nicht was man bei dieser Qualität des Video noch alles gesehen haben will..

    Ich sehe zumeist den "Bischof", oder die Person die dieser "Bischof" sein soll, von Hinten, dann kniend, und sonst recht wenig..
    Wie will man da erkennen ob der Junge "eingeschüchtert" ist, und wer ist hier eigentlich des Rumänischen mächtig genug um aus einem Duktus innerhalb der Gespräche herauszuhören welches Verhältnis die beiden zueinander haben ?
    Auch Rumänisch ist eine eher "harte" Sprache, ebenso wie Polnisch oder Russisch, da hört sich manches für das ungeübte Ohr an wie ein Befehls-Ton..

    "" Auch in Rumänien ist man mit 17 noch nicht volljährig""..

    Und ?

    ""Homosexualität ist im Schutzalter der Heterosexualität gleichgestellt und das Schutzalter wurde 2002 auf 15 Jahre angeglichen""..

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Rum%C3%A4nien

    Der Junge ist 17 und darf seit 2 Jahren selbst entscheiden mit wem er Sex hat !

    ""Ich finde diesen Perversen 'Bischof' krank. Punkt!""..

    Das steht hier nicht zur Debatte !

    Es geht um das Verhalten der "Orthodoxen Amtskirche" !
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#94 TheDadProfil
  • 22.08.2017, 22:59hHannover
  • Antwort auf #75 von Angelika Oetken
  • ""Die einzige Option unter der ich mir vorstellen kann, dass zwischen einem 51jährigen Bischof der rumänischen Orthodoxen Kirche und einem 17jährigen Schüler kein Machtgefälle besteht @TheDad ist, wenn dieser Jugendliche den hohen Kirchenfunktionär mit etwas erpressen könnte,""..

    Für Deine mangelhafte Vorstellungskraft bist Du selbst verantwortlich !

    Du weißt NICHT in wechem Raum das stattfindet !
    Du weißt NICHT in welchem Verhältnis die beiden zueinander stehen !
    Du weißt NICHTS darüber !

    Aber Du spekulierst trotz dieser mangelhaften Inforamtionen munter daher, der Junge wäre EIN Schüler des Bischofs, und würde ihn missbrauchen..

    Andere gehen sogar noch weiter und erfinden "angehende Bischöfe" in einem Seminar dem der Bischof dann wohl vorstünde..

    Woher nimmt man eigentlich diesen Verve ?

    Nur um ein weiteres Mal seinen eigenen Zielen folgend Zusammenhänge zwischen "Missbrauch" und "Homosexualität" zu konstruieren und dann seine eigenen Links abzusondern, die in jedem Artikel über Missbrauch angebracht sind, nur hier NICHT !

    Es nervt !

    Und es schadet der Sache der Opfer UND der LGBTTIQ*-Community !

    Wer solche Leute wie Dich hier unreflektiert posten läßt, muß sich auch nicht wundern wenn jeder Thread zu einer "Werbe-Kampagne" umfunktioniert wird..

    Deine Arroganz ist schlichtweg zum Kotzen !

    Und weils so schön ist..
    Den nächsten Unsinn aus Deinem Kommentar Nr.#76 kannst Du dir sicher auch selbst beantworten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#95 TheDadProfil
  • 22.08.2017, 23:03hHannover
  • Antwort auf #78 von Krank
  • ""Auf mich wirkt er sowohl hetero, als auch pädo!""..

    Mal von dem Unsinn abgesehen, daß ein Mensch der mit einem 17-Jährigem Individuum Sex hat gar nicht "Pädo" sein kann..
    Man merkt Deine Unkenntnis von der Sache..

    Wie wirkt denn ein Mann der mit einem anderem Mann Sex hat plötzlich "hetero" ?

    Und vor allem :
    Wie willst Du das eigentlich erkennen ?
    Du kennst den doch gar nicht !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#96 TheDadProfil
  • 22.08.2017, 23:12hHannover
  • Antwort auf #87 von Krank
  • ""Das siehst du falsch.
    Meine letzte Partnerin war 8 Jahre älter als ich und es gab ganz und gar keine Machtverhältnisse.""..

    Diese Antwort vor einem Psychologen geäußert, und Du hast eine sehr lange Therapie vor Dir..

    In JEDER Beziehung gibt es Machtgefälle !

    Vollständig unabhängig davon ob man meint, man begegne sich auf "Augenhöhe"..

    Dein Problem hierbei ist nur, daß Du die Individualität von vielfältigen Machtgefällen nur nicht erkennst..

    ""Der 17 jährige ist nicht volljährig""..

    Irrelevant !
    Der 17-Jährige ist aufgrund der Gesetzeslage dazu BERECHTIGT sich seinen Sex-Partner auszusuchen..

    ""Und da ist der Knackpunkt""..

    Du spekulierst munter weiter..
    Über eine "Lautstärke" bis hin zu einem "Arbeitsplatz" von dem Du ÜBERHAUPT KEINE KENNTNIS hast !

    Damit verbreitest Du hier nichts weiter als Fake-News !
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#97 HinweisAnonym
#98 wiking77
#99 KotzAnonym
#100 Angelika OetkenAnonym
#101 TheDadProfil
#102 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 16:36h
  • Antwort auf #94 von TheDad
  • "Nur um ein weiteres Mal seinen eigenen Zielen folgend Zusammenhänge zwischen "Missbrauch" und "Homosexualität" zu konstruieren und dann seine eigenen Links abzusondern, die in jedem Artikel über Missbrauch angebracht sind, nur hier NICHT !"

    Zwischen Kindesmissbrauch und Homosexualität kann ich keinen direkten Zusammenhang erkennen.

    Wohl aber zwischen nicht konstruktiv aufgearbeiteten Missbrauchserfahrungen, die zu dem führen, was man als "Identifikation mit dem Aggressor" bezeichnet. Man wiederholt an anderen, was man von seiner Täterin, seinem Täter gelernt hat. Und das gilt für alle sexuellen Orientierungen gleichermaßen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #94 springen »
#103 KrankAnonym
  • 23.08.2017, 17:03h
  • Große Güte, ist das ein Gemisch von Dunst und Nebel, was hier ein selbst ernannter 'Vater' von sich gibt.
    Aber er weiß ja eh ''alles besser(?),'' und dementsprechend verdreht ist hier die Welt mal wieder.
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#104 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 18:29h
  • Antwort auf #97 von Hinweis
  • Was den "Einreiter" angeht, kann ich zwar nur aus heterosexueller Perspektive sprechen. Denn unter Heterosexuellen ist die Zahl der Männer, die versuchen, Heranwachsende zu übertölpeln groß. Aber ich nehme mal stark an, dass der Hintergrund des Phänomens unter Homosexuellen ähnlich ist.

    "Einreiter" ist was für all die, welche als Liebhaber nicht viel drauf haben. Weshalb sie sich an junge und unerfahrene Menschen heran machen. Vor gleichrangigen Sexpartnern haben "Einreiter" nämlich in Wirklichkeit Angst. Weil sie genau wissen, wie lausig ihre "Reitkunst" ist. Weshalb sie sehr aggressiv reagieren, wenn man sie mit der Realität konfrontiert.

    Selbstredend gibt es den "Einreiter" auch in weiblicher Form. Auf die ein ganzes Pornogenre aufgebaut ist.

    Wenn ich mir das so recht überlege, hat Bischof Corneliu vermutlich auch das "Einreiten" als Hobby gewählt, weil er keinen Partner im passenden Alter mehr findet. Unter Priestern funktionieren die Buschtrommeln gut.
    Als ich den Film ansah, dachte ich mir "Das kommt dir doch alles so verdammt bekannt vor".
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#105 KrankAnonym
#106 KrankAnonym
#107 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 20:24h
  • Antwort auf #106 von Krank
  • Danke!

    Es ging mir nie schlechter als vielen anderen auch. Ich bin fest davon überzeugt, dass auf etwa 25 Prozent der Bevölkerung, Jungen und Mädchen zu etwa gleichen Teilen, innerhalb von Kindheit und Jugend Sexualstraftaten verübt wurden und diese Raten sich höchstens vom Kontext her verändern, aber nicht unbedingt zahlenmäßig. So betrachtet ist das, was mir widerfahren ist, im rechnerischen Sinne normal.

    Was mir schwer fiel war, mich von der Prägung durch das Missbrauch fördernde Umfeld meiner Kindheit zu distanzieren. Dabei hat mir eine tiefenpsychologische Behandlung geholfen und familiensystemische Weiterbildungen, die ich im beruflichen Zusammenhang besucht habe. Der Austausch mit den Opfern und Mitbetroffenen, mit denen ich über mein Ehrenamt zusammen arbeite, ist ebenfalls sehr hilfreich, um mich in verschiedenen thematischen Feldern und sozialen Räumen bewegen zu können. Damit ich Berufliches, Ehrenamt und Privatangelegenheiten möglichst sauber voneinander trennen kann, begebe ich mich mindestens einmal im Monat in Supervision.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #106 springen »
#108 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 20:53h
  • Antwort auf #90 von Tja dann
  • "5. Das Hauptverfehlen des Bischofs ist sein bigottes Verhalten ins Verhältnis zu der gegensätzlichen pastoralen Botschaft seiner Religionsgemeinschaft gesetzt."

    Dieser orthodoxe Bischof unterscheidet sich nur dadurch von ähnlich handelnden katholischen Kollegen, dass sein Tun öffentlich gemacht wurde. Wäre er Bischof der Katholischen Kirche würde das bedeuten, seine Mitbrüdern wollten ihn los werden. Normalerweise wissen die Kirchenfunktionäre wie sie solche Probleme "lösen". Entweder zahlen sie Schweige- oder Schmiergelder oder sie machen ihren politischen Einfluss geltend. In emotionaler Erpressung sind sie ebenfalls recht fit.

    Auch mit seinem auf routinierte Weise gelangweilt wirkende Sexualverhalten bildet Herr Barladeanu innerhalb der zölibatär lebenden Kleriker eher die Regel, denn die Ausnahme.

    Heißt für mich: die Bischöfe Rumäniens halten Bruder Corneliu für verzichtbar. Ansonsten hätte man ihn nicht auf Youtube vorführen lassen. Herr Barladeanu kann sich doch jetzt nirgends mehr sehen lassen, ohne dass man sich mehr oder minder offen über ihn lustig macht.
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#109 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 20:59h
  • Antwort auf #63 von Krank
  • "Ich weiß nicht, ob es angebracht ist, bei so einem Thema Sarkasmus einfließen zu lassen.
    Oder auch Spaß zu machen.
    Es wird den Opfern nicht gerecht.
    Die haben nämlich bei diesem Thema nichts zu lachen. Mit Spaß ändert sich das Problem nicht. "

    Lustig machen sollte man sich nicht. Aber Sarkasmus kann helfen, etwas anschaulicher zu machen.

    Was die Opfer und Mitbetroffenen, mit denen ich zusammen arbeite angeht, ist schwarzer Humor ein Kennzeichen unseres Miteinanders. Das stärkt das Gruppengefühl und schafft eine gesunde Distanz zu allen, die verhindern wollen, dass aufgeklärt und aufgearbeitet wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#110 KrankAnonym
  • 23.08.2017, 21:19h
  • Antwort auf #107 von Angelika Oetken
  • Interessant, wie dein Weg sich gebahnt hat. Und du scheinst eine starke Person zu sein, denn manche, die ich ebenfalls beruflich kennen gelernt hatte, waren bei weitem nicht so stark. Deshalb: Respekt an dich.
    Und die monatliche Supervision klingt ebenfalls positiv.

    Wenn Missbrauch auch erschreckend oft vorkommt, möchte ich es dennoch nicht als normal betrachten. Nicht alles, was oft vorkommt, ist positiv. Gewalt allgemein ist genauso verbreitet und ich lehne es genauso ab.
    Eine Spielkameradin von mir wurde in ihrer Kindheit von einem Elternteil misshandelt. Da ich täglich bei ihr war und wir viel gemeinsam unternahmen, erlebte ich das hautnah mit. Sie wurde wahlweise mit Gürtel oder mit einem Teppichklopfer, oder mit einem Rührlöffel geschlagen. Und zwar so lange, bis diese Person entweder keinen Ärger mehr empfand, oder bis sie einfach keine Kraft mehr hatte.
    Obwohl mich das in Angst und Schrecken versetzte, kam ich trotzdem täglich wieder vorbei, weil ich dieser Spielkameradin eine schöne Zeit am Tag schenken wollte.

    Selbst damals als Kind verstand ich, dass in dieser Familie meiner Spielkameradin was schlimmes passiert und dass das weder normal noch richtig ist.

    Gewaltfreies Leben ist normal. Und dass muss man sich aufbauen. Manche bekommen das in die Wiege gelegt, andere müssen es sich erkämpfen. Aber es ist für alle möglich.

    Und aus vergangenen beruflichen Gründen bin ich der Meinung, dass gewaltfreies Leben Standard werden muss.
    Das darf keine Ausnahme oder ein Zufall sein, sondern das muss normal werden/sein.
    Denn es gibt Grenzen. Und ich finde, zwei Sachen müssen unbedingt in den Griff bekommen werden: Vergewaltigung und Missbrauch.
    Das gehört nicht zum Leben und das hat niemand verdient.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #107 springen »
#111 KrankAnonym
  • 23.08.2017, 21:27h
  • Antwort auf #109 von Angelika Oetken
  • Wenn das für euch eine Strategie ist, ok.
    Aber ich ging immer anders an das Thema heran, wenn es darum ging, aufzuzeigen, was Missbrauch bedeutet und was die Folgen sind.
    Da gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und jeder Mensch bevorzugt eine andere Methode.
    Sarkasmus finde ich persönlich bei diesem Thema unpassend.
    Ich nutzte dabei immer ne Menge Einfühlungsvermögen und Klarheit in der Erklärung. Kein Verschönern, kein Verharmlosen, sondern deutlich machen, was da passiert.

    Schon interessant wie unterschiedlich die Herangehensweisen sein können :-)
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#112 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 22:20h
  • Antwort auf #111 von Krank
  • Jedes Forum und jeder Blog hat ja eine andere Kultur. Hier auf Queer.de geht es lebhaft zu, da wird auch mal ein Spruch gemacht, es gibt heftige Schlagabtäusche, aber letztlich scheint mir nichts wirklich böse gemeint. Ganz im Gegenteil: die meisten Foristen scheinen über sich selbst lachen zu können. Ironie ist ja eine Methode freundlicher Überzeichnung, wenn es all zu ernsthaft wird. Und das macht mir dieses Forum sympathisch.

    Ich weiß nicht, ob du schon mal auf Spiegel-online in den Foren mitgelesen oder kommentiert hast, wenn es dort um Missbrauch im Verantwortungsbereich der Katholischen Kirche ging. Oder auf Zeit-online bzw. Heise-online zur Thematik allgemein. Da gibt es immer mal Debatten, an denen KommentatorInnen teilnehmen, die richtig fies werden können. Was da manchmal geschrieben wird, geht über Sarkasmus noch hinaus. Gerade 2010- 2013, als es richtig hoch her ging mit der Missbrauchsdebatte, konnte einem da schon mal das Lachen vergehen. Es scheint sich bei diesen ForistInnen um Leute zu handeln, die mit so etwas beruflich beschäftigt sind. Meine MitstreiterInnen und ich mutmaßen, dass zu mindestens einige von denen den Auftrag hatten, dafür zu sorgen, dass die Diskussionen eine bestimmte Richtung annehmen bzw. Opfer diffamiert werden oder unglaubhaft erscheinen.
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#113 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 23:02h
  • Antwort auf #79 von MarkKerzman
  • "Der 51-Jährige erklärte ... er sei unschuldig, ziehe sich aber zurück, um Schaden von der Kirche abzuwenden."

    Der Bischof opfert sich eben für seine Kirche auf. In Medienberichten war zu lesen, er zöge sich jetzt auf das Mönchsleben zurück ;-)

    "Das sollte man sich schon vor dem Frühstück auf der Zunge zergehen lassen: um Schaden von der Kirche abzuwenden ( ): da müssen sich die christlichen Glaubensgemein-schaften in Ost und West aber noch mal mächtig in Preventiv-Aktivität üben, sonst wirds eng, sonst kommt es ein bisserl (zu) spät."

    Wenn die orthodoxen Klerikader die Prävention so betreiben wie ihre katholischen Kollegen in Deutschland, dann wird das tatsächlich auf Dauer Wirkung zeigen. Das wirksamste Missbrauchsverhüterli ist nämlich der Rückgang der Priesterzahl mangels Nachwuchs.
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#114 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 23:18h
  • Antwort auf #7 von Paulus46
  • "Sehr umstritten die Lage mittlerweile bei der römisch-katholischen Kirche, wo seit Jahren massiv "hinter den Kulissen" um LGBT-Rechte gerungen wird."

    Ich bin nicht religiös und in einer sehr protestantisch geprägten Gegend aufgewachsen. Aber durch die Zusammenarbeit mit Opfern und Mitbetroffenen der Katholischen Kirche heraus nehme ich wahr, dass es zwar hinter den Kulissen sehr rumort, aber kaum jemand offen über LGBT-Menschen und ihren Stellenwert innerhalb der Katholischen Kirche spricht. Ganz zu Schweigen davon, dass sich sehr selten jemand outet. Mich verwundert das. Und deshalb interessiert es mich, worauf Sie diese "Sprachhemmung" zurückführen.
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#115 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 23:22h
  • Antwort auf #40 von Homonklin44
  • "Auch das kann sie zu Opfern sexueller Bedrängnis, Nötigung, Gewalt, Ausnützen von Abhängigkeitsverhältnissen machen. Das kann sogar deutlich älteren Personen passieren."

    Großes Dankeschön für diese Feststellung. Das sehe ich genauso. Opfer will ja kaum einer sein. Vielleicht weil man es so leicht werden kann.
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#116 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 23:27h
  • Antwort auf #52 von Krank
  • "Viele Heteros fühlen sich in ihren Vorurteilen bestätigt: ''Hab ich's doch gewusst, dass Homos mit Minderjährigen rummachen.'''

    Die Sorge halte ich für berechtigt. Auch wenn bei solchen Zuschreibungen geflissentlich ignoriert wird, wie viele ältere Heteros (männliche wie weibliche) Machtgefälle ausnutzen, um Minderjährige sexuell auszubeuten.
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#117 TheDadProfil
  • 24.08.2017, 11:10hHannover
  • Antwort auf #102 von Angelika Oetken
  • ""Zwischen Kindesmissbrauch und Homosexualität kann ich keinen direkten Zusammenhang erkennen.""..

    Dennoch läßt sich diese "Vermutung" aus Deinen Kommentaren herauslesen, weil sie diese dann immer wieder "mit-transportieren"..

    Auf die Möglichkeit seine eigenen Formulierungen umsichtiger zu gestalten habe ich schon 2015 ausdrücklich hingewiesen..
    Leider hat sich daran bis Heute wenig verändert, denn immer noch transportierst Du Inhalte in Threads hinein, die mit der Thematik nichts zu tun haben, und allein daraus ergibt sich beim uninformiertem Leser der Eindruck, solche Zusammenhänge gäbe es..
    Ist das wirklich so schwer zu erkennen ?

    ""Wohl aber zwischen nicht konstruktiv aufgearbeiteten Missbrauchserfahrungen, die zu dem führen, was man als "Identifikation mit dem Aggressor" bezeichnet. Man wiederholt an anderen, was man von seiner Täterin, seinem Täter gelernt hat.""..

    Interessanterweise hat das KFN genau diesen Mythos der in der "Missbrauchs-Helfer-Szene" seit Jahrzehnten kursiert in einer Studie aus dem Jahr 2015 oder 2016 widerlegt..
    Dieser Mythos hält sich hartnäckig..

    Es gibt keinerlei Hinweise darauf, das aus ehemaligen Opfern irgendwann einmal zwangsläufig Täterinnen werden..
    Und das obwohl viele Täterinnen in der eigenen Kindheit auch Opfer waren..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #102 springen »
#118 TheDadProfil
  • 24.08.2017, 11:27hHannover
  • Antwort auf #104 von Angelika Oetken
  • ""Was den "Einreiter" angeht, kann ich zwar nur aus heterosexueller Perspektive sprechen. Denn unter Heterosexuellen ist die Zahl der Männer, die versuchen, Heranwachsende zu übertölpeln groß.
    [.....] wenn man sie mit der Realität konfrontiert.""..

    -LOL-

    Mythen werden nicht davon wahrer, wenn man sie überall verbreitet..
    Sie verselbständigen sich bloß, und gelten nach einer Weile als "Wissen" zu denen es allerdings dann immer noch keinerlei Fakten als Belege gibt..
    Vor allem deshalb nicht, weil sie immer die Verallgemeinerung als Grundlage eines Vorurteils enthalten..

    ""Wenn ich mir das so recht überlege, hat Bischof Corneliu vermutlich auch das "Einreiten" als Hobby gewählt, weil er keinen Partner im passenden Alter mehr findet.""..

    Hier treffen dann Klischee, Vorurteil und Mythos aufeinander und bilden sich als blanke Spekulation aus..

    Man weiß gar nicht ob der Betreffende ein Interesse an einem ""Partner im passendem Alter"" hat, vor allem deshalb nicht, weil jeder das "passende Alter" für sich selbst anders definiert, und damit schon einmal ein Vorurteil gegenüber Paar-Bildungen aufgebaut hat, was dieser eigenen Grenze des "passenden Alters" dann widerspricht..
    Die werden dann gerne mal mit umfänglichen Klischess wie
    "der/die will doch bloß sein/ihr Geld"
    unterfüttert, weil es zu einem Vorurteil nämlich immer an echten Argumenten mangelt..
    Trotzdem spekuliert man die eigene Definition des ""passenden Alters"" dann immer in die angebotene Geschichte hinein, und beurteilt die vorliegende Situation dann aus dieser Warte heraus, was es einem dann leicht macht, Paar-Bindungen die nicht dem eigenem Klischee entsprechen abzuwerten, ohne das man wirkliche Nachweise dafür anbringen kann..
    Denn die dazu notwendigen Informationen fehlen einfach..
    Und so spekuliert man dann munter ein Abhängigkeits-Verhältnis und eine "Missbrauchs-Situation" in eine Story hinein, die damit gar nichts zu tun hat..

    Wie hier..
    Es geht hier immer noch nicht um das Verhältnis der beiden zueinander, denn darüber wird gar weiter nichts berichtet..
    Es geht immer noch um den Umgang der "Orthodoxen Amtskirche" mit der möglichen "Homosexualität" des "Bischofs", und um nichts anderes..
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#119 TheDadProfil
#120 Homonklin44Profil
  • 24.08.2017, 13:01hTauroa Point
  • Antwort auf #112 von Angelika Oetken
  • ""Meine MitstreiterInnen und ich mutmaßen, dass zu mindestens einige von denen den Auftrag hatten, dafür zu sorgen, dass die Diskussionen eine bestimmte Richtung annehmen bzw. Opfer diffamiert werden oder unglaubhaft erscheinen.""

    Ich würde davon ausgehen, dass da gar entsprechend motivierte Mitglieder des Klerus dran mitbeteiligt sind, die im Interesse der "Abwendung von Schaden für das Ansehen der Kirche(n) und derer Einrichtungen oder ehemaliger Schulen/Einrichtungen" versuchen, Einfluss auf den Diskussionsverlauf zu nehmen, wo sie ihn bei den entsprechenden Moderatoren oder der Redaktion der Portale nicht genügend einsetzen können.
    Der gesamte Vertuschungs- und Vermeidungsakt etwa aus der Feder der RKK wird sicher nicht mit nur Almosen gespeist, und über das Durchdrücken vom möglichst erreichbarem Schweigen wird versucht, die Stimmen der Opfer zu diskreditieren, für fragwürdig oder am besten für übertrieben zu erklären.
    Die sind ja daran interessiert, ihre pädophilen, päderastischen, ephebophilen und ggf. infantophilen Interessen zu bewahren. Man möchtze da nicht zu dolle Dinger unterstellen, aber deswegen verschwinden hin und wieder Menschen, oder "unerwünschte" Dokumente lösen sich in Lüfte auf, unbequeme Stimmen, enthüllende Berichte ect. werden unsichtbar...

    Das ist das heute angewandte Format der "Macht Gottes". :(

    Wer will, darf das jetzt als Abschweif in die Verschwörungstheorie betrachten.
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#121 Homonklin44Profil
  • 24.08.2017, 13:27hTauroa Point
  • Antwort auf #104 von Angelika Oetken
  • Für manche ist das mit dem Alter wirklich ein Problem, weil sie dieselben Typen attraktiv finden, wie in dem Alter, als sie selbst grade erwachsen waren, und sich diese Attraktion nicht mitverändert.

    Natürlich braucht es da oft die bittere Lebenserfahrung damit, von Jüngeren selbst nicht mehr attraktiv gefunden zu werden.
    Und die meisten von denen möchten trotzdem nicht im höheren Alter auf Liebe bzw. Sex verzichten. In den Cruising-Areas trifft man ganz häufig solche Leute, einige sprechen offen darüber, dass sie seit 20 oder mehr Jahren praktisch nur noch mit den Augen Sex erleben, wenn sie 75 Jahre alt sind, beispielsweise, und 20-Jährigen hinterher schauen. Nicht alle von denen haben eine so gute Rente, dass es für die nötige Bezahlung reicht. Und manche wollen lieber eine Art Rest-Illusion von Zärtlichkeit, anstatt dem baren Akt. So bleibt's beim Schauen.

    Nicht nur beim Alter findet sich dann keiner an. Viele Behinderte, psychisch Problembehaftete, Prothesenträger, Schüchterne, Verheiratete, Leute mit dem, was man beschönigend als "Ecken und Kanten" beschreiben würde, landen gern in dem Karussell. Vogel zahl oder stirb.

    Wie hoch da die Gefahr wird, junge Typen zu bedrängen. weiß ich zwar nicht, aber ich würde davon ausgehen, dass mit denen, die andere nötigen, drängen oder überzuquatschen versuchen, schon vorher im Charakter Defizite vorhanden waren.
    Die Defizite in den Berufen des Klerus haben Gemeinsamkeiten.
    Ich weiß nicht, ob es in Rumänien üblich ist, Priesterseminare mit "anderen Währungen" als Geld zu erhalten und zu unterhalten, wie Wiking77 andenkt. Solcherlei Zirkel würden mich in traditierten Glaubenskonzernen aber nicht grob überraschen.
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#122 KrankAnonym
  • 24.08.2017, 16:14h
  • Antwort auf #112 von Angelika Oetken
  • Ich kenne andere Foren nicht und bin nicht im Internet zuhause.
    Und welche Leute es sind, die den Kommentar-Verlauf in eine bestimmte Richtung lenken wollen, da scheiden sich die Geister. Ich hab da so meine eigenen Erfahrungen gemacht :-)) Ich könnte etliche Artikel hier posten um aufzuzeigen, wer was in welche Richtung lenkt.

    Sympathie kommt bei mir ausschließlich im realen Leben vor. Solange ich die Person hinter dem Kommentar nicht kenne, hüte ich mich sehr davor, ein Urteil auszusprechen, oder zu überlegen, wer das sein könnte.

    Stattdessen antworte ich auf das, worauf ich antworten möchte, oder äußere mich auf etwas, was in einem Kommentar steht.
    Und sobald ich den Eindruck habe, es geht jemand über meine Grenzen, dann werde ich konsequent.

    Für mich ist diese Seite etwas, wo ich mich zu Themen oder aktuellen Entwicklungen informieren kann.
    Und an der Stelle, wo ich Wissen besitze, gebe ich gerne Auskunft.

    Was ich aber hier regelmäßig lese, finde ich persönlich eher fragwürdig und ehrlich gesagt, oftmals unverschämt.
    Und manchmal kommt es vor, dass Leute, die bereits ihre Haltung darlegten, plötzlich umschwenken, und mit einer fast entgegen gesetzten Einstellung weiterschreiben.
    Das bedeutet für mich konkret:
    ich verlasse mich hier auf niemanden, sondern höchstens auf mich selbst.
    Ich bilde mir hier keine Meinung, sondern meine Meinung besitze ich und gebe sie, bei Bedarf, gerne weiter.
    Und das ist der entscheidende Unterschied.

    Wie ich denke und wie ich über ein Thema denke, das ist meine persönliche Sache und entsteht aus meinen Erfahrungen, und das lasse ich mir niemals aus der Hand nehmen.

    Finde ich ganz wichtig, vor allem hier im Internet, wo einem was um die Ohren geworfen wird, dass ich nur noch lachen kann.

    Deshalb bin ich mit dem Wort sympathisch hier sehr vorsichtig.
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#123 Angelika OetkenAnonym
  • 24.08.2017, 20:38h
  • Antwort auf #120 von Homonklin44
  • Gut zusammen gefasst. Genauso erlebe ich es seit Ende 2009.

    "Das ist das heute angewandte Format der "Macht Gottes". :("

    Was ich schreibe, mag sarkastisch wirken, ist aber mein voller Ernst: Wer wirklich an die Botschaft des Evangeliums glaubt, wird es als Priester unter Seinesgleichen schwer haben. Wer die Werte, die verkündet werden, auch noch beherzigt, wird seine Mitbrüder kennen lernen.
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#124 Angelika OetkenAnonym
  • 24.08.2017, 21:16h
  • Antwort auf #120 von Homonklin44
  • "Der gesamte Vertuschungs- und Vermeidungsakt etwa aus der Feder der RKK wird sicher nicht mit nur Almosen gespeist, und über das Durchdrücken vom möglichst erreichbarem Schweigen wird versucht, die Stimmen der Opfer zu diskreditieren, für fragwürdig oder am besten für übertrieben zu erklären."

    Die Brüder (und vermehrt auch Schwestern) greifen auf 1500 Jahre Erfahrung in der Ausübung von Macht zurück. Durch die Beschäftigung mit kirchlicher Missbrauchskriminalität habe ich viel über Machtausübung lernen dürfen. Hier ein Kirchenrechtler zu den schon allein rein formal vorliegenden Hierarchien und Machtstrukturen innerhalb der Katholischen Kirche
    www.imprimatur-trier.de/2010/imp100512.html


    Die Orthodoxe Kirche wird nach ähnlichen hierarchischen Prinzipien aufgebaut sein. Nicht ohne Grund kuscheln die orthodoxen Priester Russlands mit Putin.
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#125 Angelika OetkenAnonym
  • 24.08.2017, 23:11h
  • Antwort auf #121 von Homonklin44
  • Ich kann, das was Sie zum Thema "Alter(n)" schreiben, sehr gut nachvollziehen. Danke dafür.

    "Wie hoch da die Gefahr wird, junge Typen zu bedrängen. weiß ich zwar nicht, aber ich würde davon ausgehen, dass mit denen, die andere nötigen, drängen oder überzuquatschen versuchen, schon vorher im Charakter Defizite vorhanden waren.
    Die Defizite in den Berufen des Klerus haben Gemeinsamkeiten."

    Das sehe ich auch so. Ich finde, man sollte auch ganz nüchtern fragen, warum junge Männer überhaupt Priester werden wollen. Heutzutage stellt sie sich in Deutschland kaum noch, denn die RKK rekrutiert hier so gut wie keinen Nachwuchs mehr. Als die kirchlichen Entscheidungsträger von heute jung waren, sah die Sache noch ganz anders aus.

    "Ich weiß nicht, ob es in Rumänien üblich ist, Priesterseminare mit "anderen Währungen" als Geld zu erhalten und zu unterhalten, wie Wiking77 andenkt. Solcherlei Zirkel würden mich in traditierten Glaubenskonzernen aber nicht grob überraschen."

    Gemeinschaften, in denen es ein relativ geschlossenes Weltbild gibt und die ausgesprochenen und die unausgesprochenen Regelwerke sich größtenteils zuwider laufen, bieten beste Bedingungen, um darin Zirkel zu etablieren, in denen Menschen sexuell ausgebeutet werden. Und wer als Machthaber in solchen Gruppierungen den Opfern der Ausbeuter suggeriert, sie könnten bei entsprechender Kooperation innerhalb der Organisation aufsteigen, schafft eine ideale Ausgangslage, um in gesellschaftlich wichtige Bereiche aufzuschließen.

    Beispielhaft finde ich in der Hinsicht die Doppelfunktion der Legionäre Christi
    religionsphilosophischer-salon.de/topics/legionare-christi-k
    ritische-studien


    Missbrauchs- und Wirtschaftskriminalität sind eng verbunden.
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#126 TheDadProfil
  • 25.08.2017, 11:06hHannover
  • Antwort auf #125 von Angelika Oetken
  • ""Heutzutage stellt sie sich in Deutschland kaum noch, denn die RKK rekrutiert hier so gut wie keinen Nachwuchs mehr.""..

    Ein Blick in die Immatrikulations-Listen der Hochschulen und Universitäten an denen man "Theologie" studieren kann um dann "Priester" zu werden, könnten Dich an dieser Stelle eines Besseren belehren..
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#128 wiking77
  • 31.08.2017, 12:16h
  • was wohl aus dem Bischof geworden ist? Ist er nun in einer Mönchszelle eingesperrt? Ich hoffe queer bleibt dran.
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#129 Angelika OetkenAnonym
  • 03.09.2017, 19:28h
  • Antwort auf #128 von wiking77
  • Wenn es so läuft, wie beim katholischen Klerus in solchen Fällen, dann wird nach außen hin so getan, als werde der reumütige Delinquent bei Wasser, Zwieback und fünf mal täglich beten in ein karges Kloster interniert. In Wirklichkeit wird er aber komfortabel untergebracht. Nur mit Kirchenkarriere wird es dann nicht mehr. Die Leute im Umfeld des Bischofs wussten natürlich über ihn Bescheid. Trauten sich aber nie, offen etwas gegen Walter Mixa zu unternehmen. Andere haben sich über seine Opfer klammheimlich lustig gemacht. Mittlerweile sind die Menschen, die nicht so abgestumpft und moralisch verkommen sind, mutiger geworden und schützen ihre Kinder. Vor allem Eltern von Jungen am Anfang der Pubertät sollten besonders vorsichtig sein
    www.nordbayern.de/region/neumarkt/mixa-spurt-gegenwind-1.374
    4806


    Für Bischof Mixa fand sich nicht mal ein Frauenorden, der bereit war, zu mindestens so zu tun, als nehme man ihn auf. Herr Mixa lebt in einer hübschen Jugendstilvilla, hat seine gewohnte Zerstreuung und tritt gelegentlich als Referent auf
    pfaffenhofen-today.de/17459-die-rueckkehr-des-walter-m
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#130 stromboliProfil
  • 04.09.2017, 16:16hberlin
  • Antwort auf #36 von Krank
  • eine erziehungsbefähigung..
    Ein guter gedanke!
    Man lässt ja auch autofahrer nicht ohne fahrprüfung auf die menschheit los!

    Im ernst: das austragen & reproduzieren von kindern sollte unmittelbar mit einer fachlichen einübung einhergehen..
    Und nicht nur in wickelkurs und säuglingsshaltung , sondern in sozialverhaltenseinübungen mit tauglichkeitzszertifikat.

    Den zukünftigen eltern mit durchaus kritischen misstrauen entgegentreten.
    Da würden so manche eltern im voraus zur abtreibung oder adoptionsfreigabe ermutigt werden weil selbst der verantwortung nicht gewachsen!

    Ansonsten dauerbeobachtung und eine, endlich den interessen des kindes und nicht den eigentumsansprüchen der eltern entsprechende kindes/jugendlichen gesetzgebung.
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#131 wiking77
  • 09.09.2017, 17:05h
  • ich finde wir sollten feinsäuberlich genau differnezieren. Der rumänische Oberpope hat sich nicht an Kinder(!) vergangen und er hat ja auch vonen denen niemanden geprügelt.

    Er hat sich halt die Jungschwänze mit siebzehn Jahren und älter geschnappt und Spass gehabt. Die haben gewiss in einem Abhängigkeitsverhältnis gestanden, aber wenn sich sich verweigert hätten, dann hätte es ihnen letztlich auch nicht geschadet, nur hätten sie dann einen gottverlassenen Pfarrersposten in der tiefsten Walachei bekommen. Sie aber haben gemeint ihrem Professor einen Preis zahlen zu müssen und zu können um nachher im klerikalen Paradies zu sein. Mit siebzehn sind die meisten schon so klar abwägen zu können, was sie wollen und einen Preis im Leben zahlt man halt immer. Ich halte es auch von manchen hier als höchstunanständig hier in "Moral" zu machen bloss weil das Füchslein im Bischofsgewand hier sein Dasein und seine Stellung genoss. Das ist höchst legitim "Gott gab uns die Papstwürde, genießen wir sie. sagte schon der Oberpope in Rom, Papst Julius II. Sollte sich der walachische Bischof weniger Wert sein als Jullius II aus Rom?
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#132 userer
  • 12.09.2017, 12:34h
  • Antwort auf #131 von wiking77
  • Dass es um typisch christliche Doppelmoral geht - einerseits Schwule verdammen und zu schwulenfeindlicher Gewalt aufrufen, aber selber gleichgeschlechtlichen Sex praktizieren - kannst du offensichtlich nicht begreifen.

    Etwas wert im moralischen Sinne sind selbstverständlich weder der bigotte Pope noch die Ratzingers und Bergoglios im Vatikan, um deine rhetorische Frage trotzdem zu beantworten. Alles Abschaum, so wie ihre Anhänger auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #131 springen »

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