https://queer.de/?2952
- 13. Juni 2005 1 Min.
Berlin Der Bundestag wird am Freitag in zweiter und dritter Lesung die Regierungsfassung eines Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) beraten. Für die Aussprache sind 30 Minuten Redezeit angesetzt. Debattiert wird auch ein Unions-Antrag vom 8. März mit dem Titel "Kein weiterer Arbeitsplatzabbau - Antidiskriminierungsgesetz zurückziehen" (Drucksache 15/5019). Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, die EU-Richtlininen 1:1 umzusetzen, und "sich auf europäischer Ebene mittel- und langfristig für eine Revision der gesamten europäischen Antidiskriminierungsgesetzgebung einzusetzen". Allgemein wird erwartet, dass das ADG am Freitag im Bundestag zwar verabschiedet, aber im Bundesrat scheitern wird. Das nicht zustimmungspflichtige Gesetz kann durch Anrufung ds Vermittlungsausschusses so lange verzögert werden, bis der Bundestag aufgelöst ist - und damit auch die Gesetzgebung scheitert. (nb)
Links zum Thema:
» Unions-Antrag (PDF)













gayromeo.com/ALLGAY_vs_CDU