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Kommentare zu:
Video: Coming-out vor dem 5-jährigen Bruder


#1 mausmakkiAnonym
#2 LinusAnonym
  • 21.08.2017, 10:07h
  • Da sieht man wieder mal, dass Kinder (auch im Vorschulalter) absolut kein Problem mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen haben und dass jeglicher Hass anerzogen ist.
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#3 Homonklin44Profil
  • 21.08.2017, 11:37hTauroa Point
  • Die Idee von der "Frühsexualisierung" basiert ja auf Mythenbildung in jüngerer Zeit und ist schon anhand biologischer Abläufe als Unsinn zu entlarven, weil sich die Sexualität und das Bewusstsein darum in der Pubertät voll entfaltet.
    Wissen, wen man mag oder zu wem man sich romantisch hingezogen fühlt, kann man schon viel früher, als auch verstehen, zu wem sich andere hingezogen fühlen, bzw. zu welchen Geschlecht.
    Als LGBTIQ waren wir alle selbst mal Kinder, und so einige wussten das schon da. Zumindest ging es mir so, dass das ganze Denken über liebesrelevante Dinge immer klar auf Männer ausgerichtet war, auch im Alter von etwa 5 Jahren hatte ich diese romantischen Vorstellungen. Wenn ich mal erwachsen werde, wird es ein Mann sein, falls ich mal heiraten sollte. Allerdings hat das erzkatholisch-faschistoid angehauchte Lebensumfeld schnell dafür gesorgt, dass solche Ideen im Verborgenen blieben. Bleiben mussten. Anders hätte man das psychisch nicht überlebt. Körperlich wahrscheinlich auch nicht.

    Oliver Potter hat offenbar das Glück, in einem besser situierten Umfeld aufzuwachsen, und zum Glück in einer nicht so religiotisch oder auch faschistoid dominierten Gegend.

    Die ganzen Anhänger des Neomythos um "Frühsexualisierung" lernen hier auch, dass die Erwähnung von Sexualität oder Geschlechtsteilen gar nicht notwendig ist, um über Liebe zu sprechen. Deren panische Ängste vor allerlei Sexuellem, und der Übertrag in ihre Vorstellung, resultiert doch eher aus der Verteufelung und den Verboten, die im religioten Hintergrund üblich und traditiert sind, bzw. erhalten werden. Religiote Kinder haben gar keine Chance, mit einem natürlichen Verhältnis zu Liebe oder Sexualität(en) aufzuwachsen.
    Eher im Gegenteil, wo sie noch an die sadistischen bis perversen Onkels aus der religiösen Ecke geraten...
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#4 SebiAnonym
  • 21.08.2017, 12:27h
  • Genauso wenig wie es "Frühsexualisierung" ist, wenn Kinder Hetero-Paare sehen, die händchenhalten, sich küssen, etc. ist es das, wenn sie dasselbe bei gleichgeschlechtlichen Paaren sehen.

    Diese angebliche "Frühsexualisierung" ist ein Schlagwort von Homohassern, die Kinder instrumentalisieren, um LGBTI zu schaden und die letztlich auch Kindern damit schaden. Aber für ihren Hass und ihren Wahn gehen solche Fanatiker selbst übers Kindeswohl hinweg.
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#5 Angelika OetkenAnonym
  • 21.08.2017, 13:00h
  • Tolles Video!

    Wegen der "Frühsexualisierung": es fiel auf, dass ausgerechnet die selbsternannten "Kinder-und Familienschützer" sich so rein gar nicht zum systematisch betriebenen sexuellen Missbrauch, der in Einrichtungen wie dem Aloisiuskolleg Bonn Bad Godesberg oder der Domspatzenvorschule Etterzhausen betrieben wurde äußerten. Dabei müssten sie diesen und ähnlichen Institutionen eng verbunden sein. Das Aloisiuskolleg wird vom Jesuitenorden getragen und galt als genauso elitär wie die Schulen der Domspatzen, die unter Trägerschaft des Bistums Regensburg stehen. Nicht nur das: im Jahre 2010 wurde über Medienagenturen ein offener Brief verbreitet, in dem die für den Missbrauch am AKO Verantwortlichen verteidigt werden. Unterzeichnet von 500 Ehemaligen dieser Schule
    www.presseanzeiger.de/pm/Diskussion-um-Vorwuerfe-sexuellen-M
    issbrauchs-am-Aloisiuskolleg-322656


    Da der öffentliche Druck trotzdem nicht nach ließ, wurde weiter über das, was an diesen und anderen Einrichtungen einem Teil der Schüler angetan worden ist berichtet. Und siehe da: nach und nach stellte sich heraus, wo der Begriff "Früh-Sexualisierung" wirklich ins Schwarze traf. Unter Anderem am Aloisiuskolleg und an den Einrichtungen der Regensburger Domspatzen.

    Welche Menschen verachtende Sicht auf Sexualität die Träger der Einrichtungen ihren Zöglingen vermittelten, darüber verschafft ein schon 2004, lange vor dem Missbrauchstsunami veröffentlichtes Buch, einen Eindruck. Hier wird dessen Autor interviewt
    www.zeit.de/2010/09/Interview-Ostrowski
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#6 YannickAnonym
#7 TimonAnonym
  • 21.08.2017, 14:02h
  • Dieser 5-jährige Junge hat mehr Menschlichkeit und Intelligenz als so mancher Erwachsene.
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#8 lesenswert-blogAnonym
  • 21.08.2017, 14:14h
  • Kinder werden ohne Vorurteile geboren - und das zeigt uns das Video. Das Thema ist "Liebe" und das ist für Kinder etwas selbstverständliches und hat nichts mit Frühsexualisierung zu tun. Schließlich wird nicht der sexuelle Akt oder so beschrieben. Mama liebt Papa, Oma liebt Opa und der Bruder nun mal seinen Freund. So einfach.

    Hass und Vorurteile werden durch die Erziehung geprägt. Lassen wir es nicht zu, dass unsere Kinder ihre offenen Augen verschließen, denn Liebe ist Liebe!
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#9 SebiAnonym
#10 Angelika OetkenAnonym
  • 21.08.2017, 19:09h
  • Antwort auf #5 von Angelika Oetken
  • Und was passieren kann, wenn man sadistisch gestörte Priester unbehelligt Jungen früh-sexualisieren lässt, demonstriert der Fall eines Ehemaligen des Aloisiuskollegs. Matthias von W. war der Liebling des Chefmissbrauchers am AKO, des Jesuiten Pater Ludger S. Eines Mannes, der exzessiv Jungen in Situationen fotografierte und filmte, die geeignet waren, dem Bildmaterial eine sexualisierte Bedeutung zu geben
    www.ksta.de/politik/-fall-edathy-auch-nacktfotos-sind-missbr
    auch-1246362.

    Matthias von W. besaß als einziger an der Schule den Schlüssel zum sehr hochwertig ausgestatteten Fotolabor des Pater S.

    Die Sache mit den Photos und den Filmen von nackten oder halb bekleideten Jungen wurde von den Verantwortlichen und der Mehrheit der Alumni lange herunter gespielt. Nach und nach ergaben sich aber immer mehr Indizien, dass die - scheinbar harmlosen- Photos, die Pater S. auch öffentlich ausgestellt hatte und die in Jahrbüchern abgedruckt wurden, nur die Oberfläche von etwas weitaus Drastischerem waren. Einige der Opfer des Pater S. hatten seinen Sadismus zu spüren bekommen, den dieser Mann hinter einer jovialen Fassade verbarg.

    Schon 2007 gab es einen sehr ernsten Hinweis, worum es eigentlich ging. Matthias von W., längst erwachsen, wurde in den USA wegen Besitzes übelster Kinderpornografie verhaftet. Ich nutze für sowas lieber den Begriff Missbrauchsabbildungen. Die Filme zeigten die sexualisierte Misshandlung von Kleinkindern und Kinder, die in gefesseltem Zustand missbraucht wurden. Außerdem fand man bei Matthias von W. Chatprotokolle, in denen er den Wunsch äußert, ein kleines Mädchen sadistisch zu quälen. Matthias von W. wurde zu acht Jahren Haft verurteilt. Inzwischen soll er seine damals schwangere Freundin geheiratet haben und mit ihr und dem gemeinsamen Kind unter ihrem Namen wieder in Deutschland leben
    www.nydailynews.com/news/crime/nab-hamptons-broker-piles-kid
    -porn-article-1.217504


    Was für ein Kontrast zu dem sympathischen Film zu Oliver und seinem kleinen Bruder Alfie.
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#11 CoolAnonym
  • 21.08.2017, 20:36h
  • Hi Oliver,
    Your video is great. And your brother is quite clever.
    I hope you meet lots of people who have the same easy attitude as your brother.
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#12 Patroklos
  • 21.08.2017, 20:37h
  • Herzlichen Glückwunsch zum Coming-Out und die Reaktion von Alfie finde ich super!
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#13 UnschuldAnonym
  • 22.08.2017, 00:26h
  • Natürlich, Kinder sind von vornherein unschuldig und werden leider später durch absurde und abstruse Meinungen verdorben! Das raffen leider viele nicht! Und wir wissen doch alle dass der rechtspopulistische Begriff "frühsexualisierung", so ein Wort gibt es eigentlich gar nicht, das zeigt Mal wieder die Intelligenz, von der AFD eingeführt wurde!
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#14 saltgay_nlProfil
  • 22.08.2017, 10:08hZutphen
  • Angelika Oetken darf wohl nicht mehr bei der taz kommentieren? Beglückt sie nun andere Blogs mit ihren Kommentaren? Na, auch dieser Blog wird es verkraften.

    Es sei nur angemerkt, hier geht es nicht um sexuellen Missbrauch, sondern um weitaus tiefergehendes - nämlich der Wahrnehmung der eigenen Sexualität, die im Widerspruch zu Sektierer-stern-Innen und anderen "Welterlösern" steht.

    Frau Oetken ist bei evangelisch. de und anderen evangelikalen Vereinigungen gewiss hochwillkommen.
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#15 Homonklin44Profil
  • 22.08.2017, 11:35hTauroa Point
  • Antwort auf #10 von Angelika Oetken
  • ""Und was passieren kann, wenn man sadistisch gestörte Priester unbehelligt Jungen früh-sexualisieren lässt,(...)"

    Das muss man dann aber auch beim exakten Namen nennen, denn mit dem neomythischen Konzept von "frühsexualisieren" hat das keinen Zusammenhang.
    Das ist klar (sexueller) Missbrauch an Kindern bzw. Jugendlichen. Man sollte sich die in der Homo-Trans-Xenophoben-(rechts)konservativreligioten Szene geprägten Unsinnsbegriffe erst gar nicht zunutze machen, um damit in andere Bereiche zu übertragen. Es rückversichert diese Art Leute darin, mit ihrer unwissenschaftlichen Begriffsfindung auch noch richtig zu liegen, wenn andere das in den Sprachgebrauch übernehmen.

    Ansonsten Danke für Deine Aufklärungsarbeit zum Thema Missbrauch. Ich verfolge Deine Links mit Interesse. Bei Netzwerk B
    ( Norbert Denef) könntest Du darüber evtl. auch Artikel verfassen. Da schreiben etwa ehemalige Odenwald-Schüler mit, und noch weitere, die sich mit Kirche und sexuellem Missbrauch / Gewalt erfahrungsgemäß auskennen.

    netzwerkb.org/
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#16 Angelika OetkenAnonym
  • 22.08.2017, 15:50h
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • Wie das mit der "Früh-Sexualisierung" am Aloisiuskolleg und anderen Einrichtungen gemeint ist, stelle ich nachher noch was ein.

    Ich freue mich zu lesen, dass du mit meinen Infos was anfangen kannst.

    Zu meinem Engagement im Themenfeld: 2009 stieß ich auf der Suche nach MitstreiterInnen auf Norbert Denefs Homepage. Dort lernte ich über den Austausch auf der Plattform Betroffene und Mitbetroffene kennen, mit einigen von denen arbeite ich immer noch zusammen. Wir nennen unsere Initiative Sexualisierte Misshandlung Betroffenenteam, sind viel in ganz unterschiedlichen Medienforen und auf Plattformen unterwegs und tauschen uns im Hintergrund aus. Im Mai 2010 gründete ich den Verein "NetzwerkB" mit. Im Verlauf des sehr turbulenten Jahres 2010 habe ich aber einen anderen Weg eingeschlagen und bin 2012 über einen Austausch mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Herrn Johannes-Wilhelm Rörig, beim Fonds Sexueller Missbrauch angekommen. Dort engagiere ich mich ehrenamtlich als eine der beiden SprecherInnen im Betroffenenbeirat und bei der Antragsbearbeitung.

    Alle Mitglieder des Betroffenenbeirats beim Fonds Sexueller Missbrauch sind in verschiedene Richtungen vernetzt. Direkt oder indirekt stehen wir mit den meisten Einzelpersonen und Initiativen im Austausch, die sich öffentlich zum Themenfeld äußern. Dazu gehören Opfer der Odenwaldschule, der christlichen Kirchen, missbrauchte Ehemalige Heimkinder, Menschen, die im Zusammenhang mit einer Behinderung Missbrauch erlitten haben, Opfer des Sports usw.
    Da ich mir meine Zeit recht flexibel einteilen kann, nehme ich das Jahr über auch an verschiedenen Fachveranstaltungen teil.
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#17 Angelika OetkenAnonym
  • 22.08.2017, 16:04h
  • Antwort auf #14 von saltgay_nl
  • Ich kommentiere seit Jahren in ganz unterschiedlichen Medienforen und auf verschiedenen Plattformen. Auch auf taz.de. Soweit möglich immer unter meinem echten Namen. fast alle meine Beiträge werden frei geschaltet. Bisher wurde ich nur von zwei Online-Redaktionen gesperrt und zwar von der Badischen Zeitung und von Zeit-online. Das geschah im Zuge von Debatten über eine Veranstaltung der Landesgruppe der Hamburger Grünen, auf der der Bericht des Göttinger Instituts vorgestellt worden war. Ich hatte mich öffentlich dafür ausgesprochen, in Medienforen keine Kommentare mehr frei zu schalten, in denen Kindesmissbrauch verharmlost oder dessen Existenz sogar negiert wird. An die Onlineredaktion der Zeit bin ich gemeinsam mit MitstreiterInnen, deren Accounts ebenfalls gesperrt wurden herangetreten. Leider war es wohl technisch nicht mehr möglich, die Konten wieder zu entsperren, so dass uns auch ein wichtiges Onlinearchiv verloren ging.
    Auch wenn das eine sehr ärgerliche Angelegenheit war, so war doch festzustellen, dass die Administrationen insgesamt kritischer mit Beiträgen umgingen, die offensichtlich aus der Ecke der Pädolobbyisten kommen. Obwohl es natürlich wichtig ist, dass die Öffentlichkeit sich ein Bild über die Mentalität und das Vorgehen dieser Personen machen kann. Aber 2013 uferte das vorübergehend aus.
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#18 Angelika OetkenAnonym
  • 22.08.2017, 23:43h
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • Auf den Verweis mit dem "früh-sexualisieren" im Hinblick auf das, was an konservativen katholischen Internaten wie dem Aloisiuskolleg und dem Domspatzeninternat passiert ist, bin ich im Gespräch mit Opfern dieser Einrichtungen gekommen. Weil einige der selbst ernannten "Familienschützer", die in zumeist sehr polemischer Weise vor dem, was sie als "Frühsexualisierung" bezeichnen und vor Gender-Mainstreaming und Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt warnen, in ihrem Milieu genau das betreiben, was sie als so schädlich darstellen. Sie setzen Kinder und Jugendliche einer destruktiven Variante erwachsener Sexualität aus. Was Gloria von Thurn und Taxis sich neulich im Hinblick auf den Abschlussbericht zu Gewalt und Missbrauch an den Einrichtungen der Regensburger Domspatzen geleistet hatte, ging genau in die übliche Richtung. Und Leute, die wissen, was da hinter den Kulissen dieser vermeintlich vorbildlichen Schulen bzw. Internate gelaufen ist und wie die, welche sich ansonsten gern in der Öffentlichkeit, vor allem in Talkshows und durch Aufmärsche für den "Schutz von Kindern" aussprechen, sich verhielten als 2010 die Aufdeckungswelle los rollte, können nur den Kopf schütteln über so widersprüchliches Maßnehmen. Denn die christlichen TraditionalistInnen hätten 2010 ja einfach Stillschweigen bewahren können. Aber im Gegenteil: sie begannen, über die Medien massiv den systematischen Kindesmissbrauch herunter zu spielen. Teilweise auch offen gegen BetroffenenvertreterInnen, die öffentlich auftraten zu hetzen bzw. sich verächtlich über sie zu äußern.

    Nicht nur das: es waren Opfervertreter, die darauf aufmerksam machten, dass die Einrichtungen aus der Vergangenheit nicht ausreichend gelernt hatten. Denn Präventionskonzepte, die Fallsimulationen Stand halten, haben sie bis heute nicht.

    In gemütlicher Runde kam das Gespräch dann mal auf den Feldzug gegen die "Sexualpädagogik der Vielfalt" den die "Familienschützer" vor zwei Jahren führten. Und wir fragten uns, warum die denn nicht einfach in den Einrichtungen, für die einige von denen sich einsetzen, wohin sie ihre Kinder schicken damit anfangen, die SchülerInnen vor sexueller Instrumentalisierung und einer gefährlichen Doppelmoral zu schützen. Denn die Variante, die dort praktiziert und vermittelt wird, sexualisiert die Mädchen und Jungen in einer Weise, die deren sexuelle Identität und das sexuelle Selbstverständnis früh beschädigen kann.

    In der Hinsicht ist "Sacro Pop" von Miguel Abrantes Ostrowski wirklich sehr empfehlenswert. Was er beschreibt, wirkt in seiner Diskrepanz zwischen Schein und Sein wie eine Groteske. Alles, was er schildert, soll sich aber laut Zeitzeugen genau so zugetragen haben. Insofern hat dieser Ehemalige des Aloisiuskollegs in Wirklichkeit 2004 den ersten wissenschaftlichen Untersuchungsbericht zur Missbrauchskriminalität an dieser Einrichtung veröffentlicht ;-)

    Franz Wittenbrink, ein Ehemaliger Domspatz, hat ein sehr sehens- und hörenswertes Musical produziert. "Schlafe mein Prinzchen" veranschaulicht das Regime am Domspatzeninternat. Und stellt es parallel mit den Zuständen an der Odenwaldschule. Die Unterschiede waren im Kern nicht besonders groß.

    Die Odenwaldschule existiert nicht mehr. Und den Domspatzen gehen die Schüler aus. Ein Zeichen dafür, dass unsere Gesellschaft inzwischen wirklich etwas gelernt hat und Kinder und Jugendliche besser schützt?
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#19 TheDadProfil
  • 23.08.2017, 16:27hHannover
  • Antwort auf #18 von Angelika Oetken
  • Nachdem ich mit das nun zweimal, einmal Heute Morgen und jetzt, durchgelesen habe, will ich hier mal einiges klarstellen..

    Schon 2015 verwies ich darauf, daß eine Art von "Pädo-Lobbyisten" in den Bereich der Spekulation fällt, denn bislang konnte innerhalb der RKK eine solche Truppe nicht identifiziert werden..

    ""Auf den Verweis mit dem "früh-sexualisieren" im Hinblick auf das, was an konservativen katholischen Internaten wie dem Aloisiuskolleg und dem Domspatzeninternat passiert ist, bin ich im Gespräch mit Opfern dieser Einrichtungen gekommen.""..

    Und immer noch dieser Unsinn ?
    Immer noch diese "sensationsgeile" Art zu formulieren, und blanken Blödsinn zu verbreiten ?

    Es gibt so etwas wie "frühsexualisieren" nicht !

    Jeder Mensch ist per se sexuell..
    AUCH Kinder !

    Was hier dann unter der Ägide des Missbrauchs stattfindet ist aber KEINE "Sexualität", sondern Machtmissbrauch und gewalttätiger Übergriff..
    Das hat absolut nichts mit der Sexualität der Kinder zu tun..

    Blöderweise transportieren Leute wie Du ihr Unwissen immer noch (wie man nach über 2 Jahren lesen kann) durch die Medien, und das hilft keinem der Betroffenen..
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#20 Angelika OetkenAnonym
#21 Angelika OetkenAnonym
  • 23.08.2017, 16:55h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • Zur "Pädolobby": solche Gruppierungen existieren in verschiedenen Kontexten. Auch innerhalb der Katholischen Kirche, dort insbesondere in Orden. Zwischen denen, die dem linken Milieu und dem Dunstkreis der Reformpädagogik zuzuordnen sind und kirchlichen Bereichen gibt es Schnittstellen.

    Ein Beispiel: der Chefmissbraucher am Aloisiuskolleg, Pater Ludger Stüper hat im Zuge seiner Ausbildung zum Jesuiten ein Praktikum an der Odenwaldschule gemacht. Auf Internetplattformen, deren Besucher sich über Kindesmissbrauch austauschen und Fotos und Filme miteinander teilen, bzw. sich gegenseitig Opfer zuschanzen, sind selbstverständlich auch katholische Priester und evangelische Pfarrer unterwegs. Bei ersteren, sofern sie denn gestellt werden, entdeckt man, vorausgesetzt deren Privaträume und Büros werden durchsucht, fast immer Missbrauchsabbildungen ("Kinderpornografie").

    Ein anderes: einige der bekanntesten Pädolobbyisten standen der evangelischen Kirche sehr nahe. Arbeiteten für sie (Helmut Kentler) oder hatten evangelische Theologie studiert (Gerold Becker).

    Leicht überspitzt ausgedrückt: wer keinen inneren Kompass hat, betreibt die Ehtik eben nur als Theorie. Und dafür eignen sich weltanschauliche Konzepte sehr gut. Da reicht es nämlich, der Welt zu predigen, dass man "besser" sei als die anderen.
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#22 Angelika OetkenAnonym
#23 TheDadProfil
  • 24.08.2017, 11:01hHannover
  • Antwort auf #20 von Angelika Oetken
  • """Macht" hat meiner Einschätzung nach sehr viel mit Sexualität zu tun.""..

    Schreibt dann die Frau die in einem anderem Thread der Auffassung zustimmt, es gäbe in "Beziehungen auf Augenhöhe" keinerlei Machtgefälle ?

    Entweder stimmt das Eine, oder es trifft das Andere zu..
    Beides kann nicht zusammenfallen..

    ""Und ich bin davon überzeugt, dass Kinder ihre Sexualität entwickeln. Aber sie benötigen dabei keine "Nachhilfe" durch Erwachsene.""..

    Darin sind wir uns einig..
    Ich würde das aber nicht als "Nachhilfe" beschreiben, sondern als Übergriff, der auch dann immer wieder stattfindet, wenn sie Kinder in dieser Entwicklung an Erwachsene wenden, um Fragen zu stellen, und Anregungen suchen..
    Daraus eine Art "Interesse an der erwachsenen Person" zu konstruieren und als Entschuldigung vorzubringen, man sei ja "verführt" worden, ist ein sehr oft vorgebrachtes Argument..

    Beides zusammen hat aber nichts damit zu tun, daß umfängliche und vor allem möglichst frühe Aufklärung erst dafür sorgen kann, das Kinder wissen ab welchem Punkt sie dann auch NEIN sagen dürfen, und es vor allem auch können, dürfen, müssen..

    In diesem Zusammenhang dann immer wieder auf die Ideen der "besorgten Eltern" einzugehen, und vorzutragen es gäbe so etwas wie "frühsexualisierung" ist dann auch nicht hilfreich..
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#24 Angelika OetkenAnonym
  • 24.08.2017, 20:49h
  • Ein Machtgefälle ist immer komplett. Es bezieht sich auf alle Aspekte in der Beziehung von Menschen, zwischen denen ein Gefälle besteht, was ihre Möglichkeiten, sich zu ermächtigen betrifft.

    Ungleichheiten zwischen Menschen oder Gruppierungen, was ihre Macht in verschiedenen Lebensbereichen angeht, sind dagegen vollkommen normal. Ganz besonders im sexuellen Bereich.
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#25 TheDadProfil
  • 24.08.2017, 22:20hHannover
  • Antwort auf #24 von Angelika Oetken
  • ""Ein Machtgefälle ist immer komplett. ""..

    ""Ungleichheiten zwischen Menschen oder Gruppierungen, was ihre Macht in verschiedenen Lebensbereichen angeht, sind dagegen vollkommen normal. Ganz besonders im sexuellen Bereich.""..

    Bei Licht betrachtet schließen sich die beiden Absätze immer noch gegenseitig aus..

    Wenn es in JEDER Beziehung Machtgefälle gibt, dann kommen sie auch in der Sexualität in dieser Beziehung zum Tragen..

    Es macht also immer noch keinen Sinn mit einem "sowohl als auch" zu "argumentieren" zu suchen..
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#26 Angelika OetkenAnonym
  • 25.08.2017, 20:45h
  • Ein Machtgefälle unter Menschen betrifft alle Bereiche, in denen Macht ausgeübt werden kann. Wie der Begriff "Gefälle" schon beschreibt
    de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%A4lle

    Machtunterschiede zwischen Menschen betreffen verschiedene Bereiche. Person A kann in zwei Bereichen mächtiger sein als Person B. Dafür wird B wiederum in anderen Bereichen mehr Macht ausüben als A. Gerade darum besteht im Ergebnis zwischen Person A und Person B dann ausreichende Gleichrangigkeit.
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#27 TheDadProfil
  • 25.08.2017, 23:40hHannover
  • Antwort auf #26 von Angelika Oetken
  • ""Machtunterschiede zwischen Menschen betreffen verschiedene Bereiche. Person A kann in zwei Bereichen mächtiger sein als Person B. Dafür wird B wiederum in anderen Bereichen mehr Macht ausüben als A. Gerade darum besteht im Ergebnis zwischen Person A und Person B dann ausreichende Gleichrangigkeit.""..

    Sozio-Psychologisch ist das Unsinn, wenn man versucht daraus eine "Regel" zu basteln" aus der es mangels Ausnahmen keinerlei entrinnen gäbe..

    Blöderweise ist aber empirisch belegbar die "Regel" dann anders herum, wer das "Heft in der Hand" hält (was nichts mit Schreiben zu tun hat, sondern aus dem Mittelalter stammt und den Griff einer Stichwaffe meint), der führt dann auch beim Sex dominant die Partnerschaft..

    So wie interessanterweise auch immer wieder gerne bei Sado-Maso-Beziehungen missverstanden wird, es würde der Sado die Beziehung führen, was kompletter Blödsinn ist..
    Es ist der Maso..

    Merke :
    Nicht alles was nach außen hin dann so scheint, ist dann auch so..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 Angelika OetkenAnonym
  • 26.08.2017, 09:42h
  • Sadomasochismus:

    Das Bedürfnis zu Reinszenieren ist uralt.

    Eine Person, die sich als kleines Kind nicht der Instrumentalisierung durch nahe Bezugspersonen entziehen konnte und massiven Kontrollverlust erlebte, könnte den Drang verspüren, später, selbst groß geworden, Ähnliches zu reinszenieren. Aber nicht in der Rolle des Aggressors, sondern als jemand, der die einst als übermächtig erlebte nahe Bezugsperson steuern kann. In der Situation, die damals, als man Kind war, einen Angriff auf Leib und Leben darstellte und der man hilflos ausgeliefert war. Verstärkt wird diese Tendenz, wenn es im Verlauf der Kindheit wiederholt solche Konstellationen mit verschiedenen Erwachsenen gab. Also fortwährende Traumatisierungen.

    Sexualisierte Quälpraktiken durch nahe Bezugspersonen (Mutter, Vater...) werden von den Adressaten (deren Kinder) als Versuch, sie existentiell zu vernichten erlebt. Eine verbreitete Variante ist, das Kind verbal abzuwerten und dann eine erniedrigende Handlung mit sexueller Konnotation durchzuführen. Der Klassiker: Schimpftiraden und dann Schläge auf das entblößte Gesäß, mit dem Vorwand eine berechtigte "Bestrafung" durchzuführen. Oder Meckersalven und im Anschluss ein Griff an den kindlichen Intimbereich, unter der Behauptung, die "Hygiene" kontrollieren zu wollen.

    Viele Kinder haben liebevolle Eltern. Manche müssen leider bei regelrechten (Sexual-)Monstern aufwachsen. Dass so etwas zu mentalen Schäden führen kann, ist doch logisch. Erst recht, wenn es im Umfeld solcher Familien, die gar keine sind, keine Personen gab, die geistig-seelisch stabil und gesund genug waren, um dem Opfer (seiner Eltern) beizustehen. Es läuft dann Gefahr, sich schon früh mit dem Bösen zu identifizieren.

    Aber es ist nie zu spät. Man kann sich Hilfe holen

    www.emdria.de
    www.degpt.de
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#29 Angelika OetkenAnonym
  • 26.08.2017, 10:04h
  • Durch in dem Sinne traditionelles Sexualverhalten, dass dominiert und aggressiv-konsumierend bis gewalttätig agiert wird, kann ein Mann natürlich auch bestens kaschieren, dass er wenig Ahnung von Sex hat und in Wirklichkeit ein schlechter Liebhaber ist. Für die Objekte solcher Unternehmungen gibt es ebenfalls einen Gewinn: auch sie müssen nicht viel können.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 TheDadProfil
  • 26.08.2017, 13:15hHannover
  • Antwort auf #28 von Angelika Oetken
  • Interessant wie hier versucht wird Fetische als "Aufarbeitungs-Prozess" über den Auslöser eines Missbrauchs-Geschehens zu deklarieren..

    Gilt das eigentlich für alle Fetische ?

    Ist der Schuh-Tick, besonders auffällig bei Frauen dann auch so ein Ausdruck von Missbrauchs-Geschehnissen die als "Reinszenierung" beschrieben werden ?

    Und zu Nr.#29 dann mal die Frage :

    Was ist eigentlich "ein guter Liebhaber", wenn doch hier gleichzeitig konstatiert wird, eine übergroße Masse an Menschen in der Republik sei so eine Art von "Sex-Krüppel" die keinerlei Ahnung davon haben was guter Sex sei ?

    ""kann ein Mann natürlich auch bestens kaschieren, dass er wenig Ahnung von Sex hat und in Wirklichkeit ein schlechter Liebhaber ist.""..

    Mal völlig davon abgesehen daß ich eine solche Einschätzung als "persönlich gefärbt" und als Ausdruck der Erfahrung mit Heterosexualität ansehe, über die ich selbst nicht verfüge..

    Wie kann eigentlich Frau wenn sie lebenslang nur "schlechten Sex" hatte, weil sie Missbrauch immer noch als "Sex" versteht und beschreibt, dann eigentlich erkennen können, was "guter Sex" sei ?

    Einfach indem es von den bisherigen Erfahrungen abweicht ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#31 FaktencheckAnonym
  • 26.08.2017, 15:38h
  • Antwort auf #28 von Angelika Oetken
  • Sicherheitshalber sollten wir an dieser Stelle ergänzen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen pathologischem Sadismus und den einvernehmlichen Sexualpraktiken des BDSM-Spektrums.

    Theorien, nach denen sexuelle BDSDM-Neigungen Resultate frühkindlicher Missbrauchserfahrungen und somit "Re-Inszenierungen" seien, stehen wissenschaftlich auf ebenso wackeligen Beinen wie die "Verführungstheorie" bei Homosexualität. Jene sind aber wie diese geeignet (wenn nicht sogar dazu erdacht worden), Menschen mit "normabweichender" Sexualität zu pathologiseren.

    Gerade in einem queeren Diskussionsraum (aber natürlich auch generell) sollten wir bei solchen Themen entsprechend vorsichtig und differenziert argumentieren, um keine schädlichen Stigmatisierungen zu fördern.

    Ich nehme an, da sind wir uns einig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#32 Angelika OetkenAnonym
  • 26.08.2017, 15:54h
  • Das "Re-Inszenieren" bezog ich auf das Erleben von sexuellem Missbrauch in der Kindheit.

    Zur Frage, was einen "guten" Liebhaber auszeichnet: das ist natürlich eine individuelle Bewertung. Aber jemand, der eine andere Person traktiert wie einen Gegenstand, würde vermutlich von den meisten seiner Partner bzw. Partnerinnen die Bewertung "mies" erhalten. Meine Einschätzung beziehe ich übrigens auf alle Geschlechter. Selbstverständlich können auch Frauen lausige Geliebte sein und solche Konstellationen kommen auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen vor.
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#33 TheDadProfil
  • 28.08.2017, 00:28hHannover
  • Antwort auf #32 von Angelika Oetken
  • ""Das "Re-Inszenieren" bezog ich auf das Erleben von sexuellem Missbrauch in der Kindheit.""..

    Das wurde nicht in Zweifel gezogen..

    Dennoch bleibt es Unsinn Sexuelle Fetische generell als Ausdruck einer solchen Re-Inszenierung zu beschreiben..
    Das dient wie von "Faktenscheck" beschrieben der Pathologisierung der Menschen..

    Zumal das im Umkehrschluß bedeuten müßte, Menschen ohne solche "Missbrauchs"-Erfahrungen würden nicht zu solchen Sexuellen Fetischen neigen..

    Ist eigentlich leicht zu erkennen, selbst dann wenn man über die "systemische familien-therapie" gelernt hat den "Abweichler" als "Stör-Faktor" in der Wunschvorstellung einer "harmonischen Familie" zu identifizieren, und dann nach Möglichkeit entweder so unter Druck zu setzen Störendes zu unterlassen, oder ihn aus der Familie zu entfernen..

    ""Aber jemand, der eine andere Person traktiert wie einen Gegenstand, würde vermutlich von den meisten seiner Partner bzw. Partnerinnen die Bewertung "mies" erhalten.""..

    Es sei denn, der Traktierte ist ein Maso..

    Immerhin erkennst Du die ""individuelle Bewertung"" an, der ich dann unterstellte, wenn man in einem Alters-Abschnitt nur "schlechte Erfahrungen" gemacht hat, wie will man dann erkennen können, was ein "guter Liebhaber sei ?

    Ich halte Deine Beurteilung dazu wie sie oben beschrieben ist für mindestens "hetersexuell gefärbten Unsinn", vor allem deshalb weil sich Schwuler Sex deutlich von heterosexuellem Sex unterscheidet, und Du dort keinerlei persönliche Erfahrungen haben kannst..
    Insofern ist Deine Behauptung von oben schlichter Unsinn..
    Einmal völlig von der Tatsache abgesehen das die von Dir als "Einreiterrei" beschriebenen Daddy-Formationen nur in Porno-Videos geliebte Klischees bedienen, die mit der Realität so viel zu tun haben wie die Zwei berühmt-berüchtigten Lesben die den Kerl überfallen um es ihm "mal richtig zu besorgen"..
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#34 Angelika OetkenAnonym
#35 Angelika OetkenAnonym
#36 Angelika OetkenAnonym
#37 Angelika OetkenAnonym
  • 28.08.2017, 08:35h
  • Zur Frage, inwieweit sich homosexueller von heterosexuellem Sex grundsätzlich unterscheidet: es kommt zwar darauf an, wer hier was definiert. Aber rein subjektiv kann ich grundsätzlich keine großen Unterschiede entdecken. Und würde behaupten, dass unter homosexuellen Menschen die Varianten ebenso groß sind wie unter Heterosexuellen. Lediglich mit differenter Gewichtung. Abgesehen natürlich vom Geschlecht der PartnerInnen.
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#38 Angelika OetkenAnonym
  • 28.08.2017, 08:40h
  • Zur Nachhaltigkeit von Kindheitstraumata mit sexuellem Inhalt: es kommt zwar vor, dass Missbrauchsopfer ihr ganzes späteres Leben lang nur schlechte Erfahrungen mit sexuellen Kontakten zu anderen Menschen machen (müssen). Aber es ist meiner Meinung nach heutzutage in unserer Kultur im Vergleich zu früher relativ selten. Zum einen, weil wir in der Ausgestaltung unseres Sexuallebens viel freier sind, als die Menschen früher. Zum anderen gibt es seit einigen Jahrzehnten ein Angebot an Hilfen und Unterstützung. Angefangen von Literatur, Infos im Netz, über Selbsthilfe und Beratung, bis hin zu Therapie.
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