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Kommentare zu:
Australien: Neue homofeindliche Plakate und Vandalismus


#1 Angelika OetkenAnonym
  • 28.08.2017, 12:16h
  • Das Phänomen "Kindesmissbrauch" zu instrumentalisieren, ist eine verbreitete Strategie des Rechtsterrorismus
    beauftragter-missbrauch.de/der-beauftragte/nein-zu-rechtsext
    remismus/?L=0


    Was noch aussteht ist eine Untersuchung darüber, inwieweit es sich bei rechten TerroristInnen um Menschen handelt, die Traumatisierungen, denen sie in ihrer Kindheit ausgesetzt waren, nicht aufgearbeitet haben. Statt dessen aber aggressiv abwehren, sowie sich mit einer primitiven Ideologie identifzieren.
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#2 MarcAnonym
  • 28.08.2017, 12:21h
  • Genau das war ja befürchtet worden.

    Ich kann nur hoffen, dass diese perversen Nazi-Aktionen nur noch mehr vernünftige Menschen auf unsere Seite bringen...
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#3 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 28.08.2017, 12:28h
  • also im heterosexuellen-millieu australiens gibt es keine sexuelle gewalt gegen kinder? da können die opfer, nämlich viele hundert mädchen/frauen, anderes berichten.
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#4 JustusAnonym
  • 28.08.2017, 12:37h
  • Wir sehen wieder mal:
    die Homohasser schrecken nicht nur vor Lügen zurück (die Zahlen zu angeblich mehr Kindesmissbrauch von Schwulen), sondern haben auch keine Skrupel vor Sachbeschädigung (zerstochene Autoreifen, etc.).

    Und dieser Abschaum meint, er sei was besseres?
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#5 Julian SAnonym
#6 Angelika OetkenAnonym
  • 28.08.2017, 13:33h
  • Antwort auf #3 von schwarzerkater
  • Australien hat gut 24 Millionen Einwohner. Da die Raten und die Verteilungen auf Kontexte, was Missbrauchsopfer angeht, überall auf der Welt ähnlich sind, kann man davon ausgehen, dass in Australien ca. 8 Millionen Menschen leben, die von Kindesmissbrauch betroffen sind, der strafrechtlich als "schwer" eingestuft wird. Definition "beischlafähnliche Handlungen". Wissenschaftlichen Erhebungen zu Folge, handelt es sich bei den TäterInnen hauptsächlich um nahe Familienangehörige der Opfer. Also Mütter, Väter, PartnerInnen der Eltern, Geschwister, Stiefgeschwister, weitere Personen, die zur Familie zählen.

    Schon unter diesem Aspekt ist auch diese Propaganda der Rechtsterroristen Unsinn. Die Nazis selbst interessiert das meistens nicht. Könnten sie nachdenken und ihre Emotionen regulieren, hätten sie sich den Faschos gar nicht erst angeschlossen.
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#7 Angelika OetkenAnonym
#8 TimonAnonym
  • 28.08.2017, 13:56h
  • Diese Leute behaupten, es ginge ihnen uns Kindeswohl, aber in Wirklichkeit sind sie es, die den Kindern schaden und sie für ihren Hass instrumentalisieren.

    Fakt ist:
    Alle seriösen Studien kommen zum Ergebnis, dass Kinder in Regenbogenfamilien genauso gut aufwachsen wie bei Heteros. Diese Faschisten wollen diese Kinder nicht anerkennen und ihnen ihre Rechte verwehren.
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#9 Homonklin44Profil
  • 28.08.2017, 16:01hTauroa Point
  • Man kann auch den Verdacht auf eine hohe Anzahl an Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Neonazi-Szene nicht ignorieren.
    Schon das Prägen von Leuten mit dieser Ideologie stellt einen Missbrauch dar. Die müssten eigentlich zuerst vor der eigenen Tür fegen.

    Wobei der Vorwurf, Schwule hätten eine höhere Neigung, auch pädophil unterwegs zu sein, einen uralten und gepflegt ausgetretenen Pfad der Wiederholung von ausgemachtem Blödsinn bei Kleinbegeistigten aller Art hat.
    Schon rein an wirklichen Zahlen gemessen dürfte sich das bei den Heterosexuellen anfinden. Es gibt davon nun mal mehr als LGBTIQ. Das macht die Ungeheuerlichkeit davon, dass Millionen von Missbräuchen vorkommen, nicht relativierbar, und auch nicht prozentual unter bestimmten Menschengruppen verschiebbar.

    Traurig, dass so etwas überhaupt instrumentalisiert wird, um Ressentiments anzutreiben und Falschinformationen zu verbreiten.
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#10 MarcAnonym
  • 28.08.2017, 16:06h
  • Dieses Pack will allen Menschen ihren Willen aufzwingen. Dafür schrecken die selbst vor Gewalt nicht zurück.
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#11 Tommy0607Profil
  • 28.08.2017, 17:09hEtzbach
  • Es ist unfassbar wie Rechtspopulisten sind . Die sind genauso schlimm wie Religionsfanatiker aller Religionen und keinen DEUT besser ! Auch nicht besser wie der IS . Solche Unmenschen können nur Menschen diskriminieren und Hass verbreiten !
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#12 LaurentEhemaliges Profil
#13 Markusbln11Anonym
  • 28.08.2017, 19:20h
  • Australian Government!! You show us now, what you can. Creating desasters coming from your poor know-how of governing.

    Be ashamed!!!
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#14 Angelika OetkenAnonym
  • 28.08.2017, 20:41h
  • Antwort auf #9 von Homonklin44
  • Man kann auch den Verdacht auf eine hohe Anzahl an Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Neonazi-Szene nicht ignorieren.
    Schon das Prägen von Leuten mit dieser Ideologie stellt einen Missbrauch dar. Die müssten eigentlich zuerst vor der eigenen Tür fegen.
    Die Neonazis haben tatsächlich eine hohe Affinität zu sexueller Gewalt
    www.antifainfoblatt.de/artikel/extrem-rechter-frauenhass-und
    -neonazistische-gewalt


    Schon wenn man die Personen, die offiziell dem NSU zugerechnet werden betrachtet, fällt das auf. Bei Beate Zschäpe wurde Kinderpornografie auf dem Rechner entdeckt, der tote Uwe Böhnhard steht unter Verdacht, an einem Kindermord beteiligt gewesen zu sein und Tino Brandt, langjähriger V-Mann und enger Vertrauter von Zschäpe und ihren beiden Uwes, sitzt aktuell wegen sexuellen Missbrauchs und Zuhälterei ein. Brandt hatte Jungen an Freier vermittelt und selbst welche missbraucht. Bemerkenswert auch der Werdegang von Tino Brandt, hier ein Hintergrundbericht, auf dem Blog gibt es noch mehr Artikel
    www.regensburg-digital.de/regensburger-vorgeschichte-der-naz
    i-morde/

    Tino Brandt kam, gerade volljährig geworden, von Thüringen nach Bayern. Zuletzt lebte er in Regensburg in einem Lehrlingsheim des katholischen Kolpingwerkes. Warum Brandt dort unterkam, wer sich für ihn einsetzte, ist unklar. Gut möglich, dass Tino Brandt im Zuge des Menschen- bzw. Kinderhandels, dessen Betrieb damals über die Landesgrenzen hinweg aufgebaut wurde, nicht nur von Bayern nach Thüringen und Sachsen, sondern auch nach Tschechien (bis 1993 noch Teil der Tschechoslowakei) nach Regensburg geriet. Tino Brandt erhielt vom thüringischen und bayerischen Verfassungsschutz regelmäßig höhere Summen. Und gerade Regensburg bot wegen seiner Strukturen (siehe Missbrauchsskandal an den Einrichtungen der Regensburger Domspatzen) schon beste Voraussetzungen. Aus welchem Milieu Tino Brandt stammt, weiß ich nicht. Aber er ist in Thüringen aufgewachsen. Da ein erheblicher Teil der Bevölkerung der damaligen DDR mit der Staatssicherheit zu tun hatte und Pädokriminalität bei Rekrutierung und Führung der informellen und der offiziellen MitarbeiterInnen eine große Rolle spielte, würde es mich nicht wundern, wenn er schon als Kind entsprechend instrumentalisiert und konditioniert wurde. Angela Marquardt hat die Methode in ihrem Buch Vater, Mutter, Stasi beschrieben.
    Bei näherer Betrachtung ergeben sich einige Verflechtungen zwischen Neonaziszene, Kinder- und Menschenhandel und anderen radikalen Gruppierungen, darunter auch kirchlichen und solchen der Ökoszene, die auf den ersten Blick ob der Phrasen, die die Neofaschos dreschen absurd erscheinen. Wenn man sich aber die Lebenswege dieser Leute anguckt, nur folgerichtig sind.

    Leider gelingt es immer noch viel zu selten, die Marionettenspieler dingfest zu machen, die in der Szene der RechtsterroristInnen die Strippen ziehen und das Fußvolk zu seinen Verbrechen anstiften. Auch beim NSU-Prozess ist das leider nicht gelungen. Obwohl die Angehörigen der Opfer, deren Anwälte und viele UnterstützerInnen sich sehr dafür eingesetzt haben.
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#15 TheDadProfil
  • 28.08.2017, 23:26hHannover
  • Antwort auf #6 von Angelika Oetken
  • ""Australien hat gut 24 Millionen Einwohner. Da die Raten und die Verteilungen auf Kontexte, was Missbrauchsopfer angeht, überall auf der Welt ähnlich sind, kann man davon ausgehen, dass in Australien ca. 8 Millionen Menschen leben, die von Kindesmissbrauch betroffen sind, der strafrechtlich als "schwer" eingestuft wird.""..

    Wie bitte paßt das zu Deinem Standard-Satz mit den "9 Millionen" unter vielen Deiner Kommentare ?

    Wenn man schon annimmt, die Verteilungen seien "weltweit" ähnlich..
    Entweder sind es hier dann deutlich mehr Opfer, oder in Australien deutlich weniger !

    Der Faktor wäre dann hier annähernd 4..
    Hier also an die 30 Millionen, oder in Australien um die 2,5..
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#16 TheDadProfil
  • 28.08.2017, 23:36hHannover
  • Antwort auf #12 von Laurent
  • ""Eine Herabsetzung des Schutzalters ist generell abzulehnen.""..

    Ich habe den Artikel jetzt DREI MAL gelesen ..
    Nirgendwo geht es um ein "Schutzalter" oder dessen Absenkung !

    Was soll also diese blöde Provokation ?

    ""Das Schutzalter ist in Australien je nach Bundesstaat unterschiedlich angesetzt und variiert zwischen 16 und 21 Jahren. 1997 veranlassten die Regierung Australiens und der UN-Menschenrechtsausschuss eine Angleichung des Schutzalters bei homosexuellen Handlungen an das bei heterosexuellen.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Australien

    Mal davon abgesehen das man auch in Australien mit 18 Jahren volljährig ist und heiraten kann..

    Welchen Sinn macht dann ein "Schutzalter" von 21 ?
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#17 Angelika OetkenAnonym
#18 LaurentEhemaliges Profil

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