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Kommentare zu:
US-Verteidigungsminister: Trans-Verbot wird vorerst nicht umgesetzt


#1 queergayProfil
  • 30.08.2017, 15:04hNürnberg
  • Dieser selbstherrliche, rassistische, narzisstische Trump-Trampel mit Ego-Wahn muß hoffentlich bald abtreten. Dann geht es der Welt und der gay-queer Community etwas besser.
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#2 FaktencheckAnonym
  • 30.08.2017, 15:25h
  • Antwort auf #1 von queergay
  • "Dieser selbstherrliche, rassistische, narzisstische Trump-Trampel mit Ego-Wahn muß hoffentlich bald abtreten. Dann geht es der Welt und der gay-queer Community etwas besser."

    Dann tritt sein Vize die Nachfolge an, ein homo- und transphober Fundi-Christ mit besten Beziehungen zu Evangelikalen-Lobby, die jetzt schon feuchte Träume über "ihren Mann" im Weißen Haus träumt.
    Ob das besser wird?
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#3 marco10627Ehemaliges Profil
#4 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#5 Ith_Anonym
  • 30.08.2017, 20:18h
  • Antwort auf #4 von schwarzerkater
  • Wohl eher eine krachende Niederlage für Menschen, die bloß wegen der vorigen Ankündigung dumm genug gewesen sind, sich zu outen, die vielleicht vorher die Chance gehabt hätten, einfach stealth weiterzuleben, und die jetzt evtl. ihren Job verlieren aka entlassen werden, weil sie sich haben ermuntern lassen, dieses Risiko überhaupt einzugehen.
    Angesichts eines allgemeinen Trends gegen political correctness (hatten wir lange genug, muss auch irgendwann Schluss mit sein) sollte man sich gut überlegen, ob es taktisch so klug ist, sich ein Outing anzutun, wenn es nicht sein muss.

    Ich denke nicht, dass Trump die Spitze des Eisbergs ist. Dass jemand wie der Präsident werden konnte, ist mEn ein Indikator für einen allgemein zu verzeichnenden Trend, der alles und jeden, der/die/das "anders" ist, in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch teuer zu stehen kommen kann.
    Solange die USA es nicht schaffen, einen Mann aus dieser Machtpostition zu entfernen, der seine mangelnde geistige Reife spätestens im Umgang mit Nordkorea deutlichst demonstriert hat (man gibt einem geistig 5-Jährigen einfach nicht den roten Knopf für A-Waffen in die Hand), sollte man sich mEn hüten, ihn als einen Clown abzutun.

    Unterschätzen darf man das gern wieder, wenn Deutschland in der nächsten Wahl demonstriert, dass es als Demokratie eine größere Reife aufweist als die Staaten. Aber ob das so ist, darauf würde ich vorerst lieber nicht wetten.
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#6 FaktencheckAnonym
#7 HantewiEhemaliges Profil
  • 31.08.2017, 00:44h
  • Antwort auf #5 von Ith_
  • "Wohl eher eine krachende Niederlage für Menschen, die bloß wegen der vorigen Ankündigung dumm genug gewesen sind, sich zu outen, die vielleicht vorher die Chance gehabt hätten, einfach stealth weiterzuleben, und die jetzt evtl. ihren Job verlieren aka entlassen werden, weil sie sich haben ermuntern lassen, dieses Risiko überhaupt einzugehen.
    Angesichts eines allgemeinen Trends gegen political correctness (hatten wir lange genug, muss auch irgendwann Schluss mit sein) sollte man sich gut überlegen, ob es taktisch so klug ist, sich ein Outing anzutun, wenn es nicht sein muss...."

    Was wäre das denn für eine Situation, in der "es sein muss"...-?

    Im Gegensatz zu Dir haben die Trans in den U.S. verstanden, dass man Dinge nur ändern kann, wenn man existiert und sichtbar ist. Visibility. Und jetzt haben sie Klage eingereicht.

    Unsichtbarkeit bedeutet Rechtlosigkeit.

    "Stealth"...schon wieder so ein "Konzept zu trans" - nicht wahr. (lol) Eines, dass den eigenen Tellerrand nicht überschreitet. Purer Egoismus.

    Denkst Du eigentlich an Deine jüngeren Schwestern und Brüder? An ihre Zukunft?
    It' your duty to take care of your younger sisters and brothers!

    Gespenster - wie in Deutschland - erreichen nichts. Mit Gespenstern befasst sich auch niemand. Gespenster reden auch nicht für sich - sie schweigen. Man ignoriert sie.

    #4 schwarzerkater:
    wieder eine krachende niederlage für trump :-D

    ...hier hat gerade jemand U.S. amerikanische Verhältnisse viel besser verstanden. Es ist nur ein weiterer Schritt zur Niederlage von Trump.
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#8 HantewiEhemaliges Profil
  • 31.08.2017, 01:44h
  • Antwort auf #5 von Ith_
  • ...Du müßtest ja nur in Deinem eigenen Land lesen. Auch in Deutschland verstehen andere mehr als Du. Im ersten Abschnitt wird die Niederlage von Trump angekündigt. Ich unterstelle dabei mal, dass Du genug Lesekompetenz hast, um den Inhalt von Texten zu erfassen...

    www.sueddeutsche.de/politik/transgender-bann-symbol-der-verl
    ogenheit-1.3646115


    ...war übrigens hier auf queer.de verlinkt. Gleich nebenan. Hättest nur lesen müssen...aber das grenzt ja schon an schwere körperliche Arbeit, nicht wahr?

    Darf ich Dich um etwas bitten? Höre auf, Deine "persönlichen Befindlichkeiten" als allgemeingültig zu ventilieren, wenn es um Wichtiges geht. Z.B. Bürgerrechte von Trans. Alles ist wichtiger, als Deine "persönlichen Befindlichkeiten".
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#9 AchsoAnonym
#10 HantewiEhemaliges Profil
  • 31.08.2017, 14:00h
  • Antwort auf #9 von Achso
  • #Ith_:
    "...krachende Niederlage für Menschen, die bloß wegen der vorigen Ankündigung dumm genug gewesen sind, sich zu outen..."

    Die Namen dieser "dummen Menschen" lauten:
    Petty Officer First Class Brock Stone, Staff Sergeant Kate Cole, Senior Airmen John Doe, Technical Sergeant Tommie Parker, Airman First Class Seven Ero George, and Petty Officer First Class Teagan Gilbert.

    transgenderuniverse.com/2017/08/28/civil-rights-groups-sue-t
    rump-over-transgender-military-ban/


    Diese "dummen Menschen", die "dumm genug" gewesen sind "sich zu outen", haben Klage gegen den Transgender Ban eingereicht, werden Bürgerrechte durchsetzen und damit auch noch erfolgreich sein.

    Was für "dumme Menschen".

    #Ith_:
    "...die vielleicht vorher die Chance gehabt hätten, einfach stealth weiterzuleben...sollte man sich gut überlegen, ob es taktisch so klug ist, sich ein Outing anzutun, wenn es nicht sein muss..."

    "Mit Gespenstern befasst sich niemand. "

    Nein - tut niemand. Zum Gespenst wird man, wenn man der Aufforderung einer Gesellschaft folgt und seine eigene Existenz leugnet.

    #Achso:
    "...Deine jahrelangen Beschimpfungen und Beleidigungen sagen etwas anderes."

    Ich habe magische Augen - ich kann sie sehen. Kann nicht jede*r.

    Bei uns in den U.S. und anderswo auf der Welt läuft das anders. Wir existieren, sind sichtbar und haben eine Geschichte. Die lassen wir uns nicht nehmen - wir sind stolz auf unsere Geschichte!

    Die Geschichte der U.S. Transfrauen. Ein crashkurs für Anfänger, erzählt von Laverne Cox. Bitte Video anklicken:

    transgenderuniverse.com/2017/08/18/a-trans-history-narrated-
    by-laverne-cox/


    "...But trans people have always existed, and our lives have always mattered. And though we have and continue to face rampant discrimination, so too have we built beautiful communities and movements of resistance and love...Without accurate information about trans people, our lives and our rich histories, the impulse to push us out of public life will continue. But we continue to tell our vivid, vibrant and critical story of trans resistance. Time marches forward, and so do we."

    Trans Visibility! Trans Pride!

    Wo ist die notwendige Sichtbarkeit der deutschen Trans? Erzähl mir ihre Geschichte.
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#11 Janana
  • 31.08.2017, 15:24h
  • Antwort auf #5 von Ith_
  • "Wohl eher eine krachende Niederlage für Menschen, die bloß wegen der vorigen Ankündigung dumm genug gewesen sind, sich zu outen, die vielleicht vorher die Chance gehabt hätten, einfach stealth weiterzuleben, und die jetzt evtl. ihren Job verlieren aka entlassen werden, weil sie sich haben ermuntern lassen, dieses Risiko überhaupt einzugehen."

    Stealth? STEALTH?!

    Ok, verstecken und verheimlichen. Gab's schon mal: Hieß "don't ask, don't tell".

    Wieso das großer Schwachsinn war und immer bleiben wird, werde ich hier nicht erwähnen.

    Ob man es jetzt als Leugnung der Identität oder Leugnung einer Krankheit (die meisten sehen es ja wohl so, obwohl es absurd ist...) sehen mag, sei mal dahingestellt - aber spätestens im Militär sowas verstecken zu wollen gegenüber seinem Arbeitgeber - bei jedem gang zum Militäropfer hätte das Potential aufzufliegen. In dauerhafter Angst leben? Achja, das ist ja ein Spaß, den man als Gespenst tagtäglich hat und was einen dann nachts quält.

    Sorry, aber wer Unsichtbarkeit als Lösung gegen Diskriminierung sieht, ist ganz nah dran, seine eigene Identität zu leugnen und definitiv auf dem Holzpfad. Das ist der große Punkt, der in Deutschland nicht angekommen ist, aber in den USA vom Großteil mittlerweile ganz anders gesehen wird.

    Und noch schlimmer: Ich erlebe ständig, wie ihr hier alle meinen, jungen Leuten auch noch diese Flausen in den Kopf setzen zu müssen. Kein Wunder werden alle suidzidal, das ist ja ein unerträgliches Erwartungskonzept.
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#12 HantewiEhemaliges Profil
  • 31.08.2017, 16:02h
  • Antwort auf #9 von Achso
  • " ..."Mit Gespenstern befasst sich auch niemand. "
    Deine jahrelangen Beschimpfungen und Beleidigungen sagen etwas anderes."

    Wer nennt hier Menschen, die sich für ihre Rechte und die ihrer jüngeren Schwestern und Brüder einsetzen "dumme Menschen", die "dumm genug waren", sich zu outen, anstatt egoistisch "taktisch klug" zu handeln?

    Wer beleidigt und beschimpft hier wen?

    #11 Janana:
    "...Und noch schlimmer: Ich erlebe ständig, wie ihr hier alle meinen, jungen Leuten auch noch diese Flausen in den Kopf setzen zu müssen. Kein Wunder werden alle suidzidal, das ist ja ein unerträgliches Erwartungskonzept."

    Das sind keine "Flausen" - das ist GEWALT!

    Es ist die Aufforderung, die eigene Existenz auszulöschen. Es ist die Aufforderung: join the shadows!

    Es ist in Deutschland die tägliche Praxis von älteren Trans gegenüber jüngeren Trans in den vom Psycho-Establishment hospitalisierten SHGs (self-hate-groups).

    Es ist Gewalt.
    Internalized Oppression! Internalized Transphobia!

    #7 Hantewi:
    "...It' your duty to take care of your younger sisters and brothers!..."
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#13 Homonklin44Profil
#14 Janana
  • 31.08.2017, 16:17h
  • Antwort auf #12 von Hantewi
  • Klar ist das Gewalt.

    Daher mein Nachsatz. "Flausen" waren noch nie existenzbedrohlich. Der völlig normale und verharmlosende Umgang mit psychischer Gewalt in diesem Land ist einfach eine Katastrophe.

    Die absurd hohen Suizidzahlen von T's sind nicht nur externe Opression, die anderen T's haben einen entscheidenden Anteil daran.

    Wer in diesem Land kein Passing hat, pocht auf Mitleid und Verständnis. Niemand pocht auf seine Rechte. Niemand kämpft um seine Rechte.

    Mit "Rechte" meine ich natürlich Menschenrechte. Die sind unveräußerlich und gegeben, nur umgesetzt müssen sie werden. Wer das nicht, bricht die Verfassung. Was die meisten T's meinen, sind Patientenrechte. Das ist etwas anderes. Das Buhlen um Patientenrechte scheint darin zu bestehen, Dysphoria Olympics zu spielen. Ihr habt gewonnen. >40% Suizidrate. Wird leider nur nicht so verstanden, wie ihr Euch das vorstellt. Psychisch Kranken nimmt man Selbstbestimmung und Menschenrechte weg in diesem Land. Man rennt in die Re-Pathologisierung. Nicht als Wahnhafte vielleicht, aber als chronische Dysphoriker. Wahnsinn. Schön, dass ihr diejenigen, die die Ketten sprengen könnten ansteckt und versaut.

    Offenbar schreibt ihr ja auch Bücher darüber und lehrt. Schön - wie ich gestern geschrieben habe: Ihr erforscht Eure Realität nicht - ihr erschafft sie.
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#15 IsaakAnonym
  • 31.08.2017, 16:19h
  • Antwort auf #4 von schwarzerkater
  • Wo ist das eine Niederlage? Dass sich personalpolitische Rupturen dieser Größenordnung nicht von heute auf morgen durchführen lassen, sondern eine gewisse Vorlaufs- und Vorbereitungszeit benötigen , sollte nun wirklich nicht überraschen. Der Minister hat einen gewissen (wenn auch eingeschränkten) Spielraum, wie und wann er die Anordnung durchführt. Aber durchführen wird er sie am Ende eben doch; das hat er so ja auch gesagt.
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