Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=29580
Home > Kommentare

Kommentare zu:
"Mannschaft Magazin" erhält Deutschland-Redaktion


#1 anonyckAnonym
  • 31.08.2017, 11:36h
  • Hm...was ist von dieser Besetzung zu halten? Mehrmals habe ich über die Jahre versucht, mich mit der Zeitschrift "Männer" anzufreunden (ja, ich hab ein Bedürfnis nach so nem Kaufmagazin). Aber das Heft hat mich jedes Mal sehr schnell wieder angenervt: die Bildsprache, die eingesetzten Models, die flachen Artikel, die sich über die Erschöpfung hinaus um 5 und nicht mehr Them kreisen. Ich konnte einfach mein Interesse nicht halten...
    Hoffentlich findet das bisherige Konzept der "Männer" nicht dchon wieder ne Neuauflage oder nen Relaunch.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 wiking77
  • 31.08.2017, 12:07h
  • wie heißt dann die Zeitschrift in Deutschland? "Deutsche Mannschaft"? Hm... das klänge dann doch etwas zu martialisch.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 TommAnonym
  • 31.08.2017, 13:22h
  • Sehr mutig - in der heutigen Zeit der Digitalisierung ein Printmedium derartig "auszubauen" !!

    Ich hatte viele Jahre MÄNNER aboniert - bis es so derartig gleich aussah, wie eine Ausgabe der MEN´S HEALTH :-( Teuer - und fast nur noch Werbung !!

    MANNSCHAFT.lgbt habe ich neulich in einer Szenekneipe als kostenloses Exemplar mitgenommen ... es war OK -aber 6,50 Euro würde ich dafür nicht bezahlen wollen !!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Homonklin44Profil
#5 GazzaAnonym
#6 Patroklos
#7 HoltzmannProfil
  • 31.08.2017, 21:46hBerlin
  • Ich bin dagegen!

    Im englischsprachigen Raum wird gerade die zweite grosse Platon-Ausgabe eines grossen Publikumsverlags innerhalb von nur zwanzig Jahren vorbereitet.

    Im deutschsprachigen Raum ist die neueste (!) derzeit erhältliche Platon-Ausgabe ein unsauberer Reprint von Druckausgaben um 1920 (Übersetzungen von Otto Apelt).

    Seit Jahrzehnten müssen deutschsprachige Platon-Leser also auf englisch- oder französischsprachige Platon-Ausgaben ausweichen: In Frankreich gibt es die aktuelle einbändige Platon-Ausgabe auf 2'200 Seiten in der Übersetzung von Luc Brisson für ca. 40 Euro.

    In Deutschland gibt es: Nichts.

    Was ich damit sagen will ist: Deutschland schafft es einfach nicht.

    Ich mag nicht einsehen, weshalb jetzt ausgerechnet die Schweiz den deutschen Homosexuellen Entwicklungshilfe auf hohem Niveau gewähren soll.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 SanottheEhemaliges Profil
  • 31.08.2017, 22:15h
  • Antwort auf #7 von Holtzmann
  • "Ich bin dagegen!"
    "Ich mag nicht einsehen"

    klingt irgendwie wie ein bockiger Dreijähriger und wird durch die pseudo-argumentative Heranziehung Platons nicht erwachsener.

    Der Markt wird zeigen, ob sich das Magazin in Deutschland durchsetzt. Ich wünsche der "Mannschaft" jedenfalls alles Gute zum offiziellen Deutschland-Start!

    P.S. Was macht ein Schweizer ("2'200") in Berlin, wenn "Deutschland es einfach nicht schafft"?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 TheDadProfil
  • 31.08.2017, 22:22hHannover
  • Antwort auf #7 von Holtzmann
  • Welches Niveau genau meinst Du hier nun, wenn Du versuchst "klassische Literatur" mit einem Magazin in Vergleich zu setzen ?

    Und welche Intention liegt dem dann Zugrunde ?

    So eine Art des Relaunch des angeblich so gebildeten Homosexuellen Dandys der seine langweiligen Wochenenden Oskar Wilde lesend in einem Club für bessere Herren verbringt ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 Leser27473Anonym
  • 01.09.2017, 08:39h
  • Also ich habe die Mannschaft damals direkt nach dem Ende von Männer abonniert, und bin seitdem wirklich überrascht. Das einzige was mir fehlt ist vielleicht die Fotostrecke :D
    Ansonsten ist die Mannschaft sehr hochwertig aufgemacht (mattes, schlichtes Design) und auch die Artikel sind wirklich lesenswert. Gebt der Mannschaft doch eine Chance ;) Es wäre wirklich schade, falls es gar kein schwules Magazin mehr gäbe ...
  • Antworten » | Direktlink »
#11 tiberioAnonym
  • 01.09.2017, 12:37h
  • Komisch - nicht eine winzige Silbe über (tatsächliche) Auflagen/Auflagenerwartungen (Druckauflage/Verkaufsauflage/Abos/Beleg- und Geschenkexemplare ,,, ) - über Finanzierung - und mit welchen INHALTEN man glaubt KONSTANTE Leserschwule zu gewinnen.

    Und wer bitte ist Kriss Rudolph, der das ab- und heruntergewirtschaftete Bruno-Reklame-Magazin in die Grube begleitet hat und nun "ein waches, spannendes Magazin" hervorzaubern will ...

    Nichts und niemand in diesem Beitrag ist/sind wirklich hinterfragt. Nur Reklame für eine neue Totgeburt?
  • Antworten » | Direktlink »
#12 HoltzmannProfil
  • 01.09.2017, 16:31hBerlin
  • Antwort auf #11 von tiberio
  • Ich muss Deiner Anmerkung teilweise widersprechen, und teilweise beipflichten.

    Das Mannschaft-Magazin gibt es in der Schweiz nun bereits im siebten Jahr, und wie es ausschaut ist es recht erfolgreich. Ich hatte es mehrfach in der Hand und fand es in Ordnung. Die Mehrzahl der Artikel hat mich jedoch nicht interessiert, ich fand sie streckenweise banal. Die Aufmachung und die Haptik des Heftes sind jedoch gut.

    Nicht einsehen mag ich jedoch (und da bin ich anscheinend mit Dir auf einer Linie), weshalb das Heft nun eine Deutschland-Redaktion erhält, und dazu auch noch aus dem Sumpf um Bruno Gmünder zurückgreift (ohne zu wissen, wer Rudolph ist, und was er dort getan hat, aber die Gmünder-Betriebe sind für mich derart diskreditiert, dass mich das auch nicht sonderlich interessiert).

    Was ist mit den Auslandsschweizern, die in Deutschland leben? Bekommen die jetzt die Deutschland-Ausgabe? Vielleicht will man das ja gerade nicht, sondern ein Heft aus der Heimat. Dann müsste man ja auch anbieten, die Schweiz-Ausgabe in Deutschland bestellen zu können.

    In Deutschland wird nach meinem Empfinden zu wenig Wert auf bessere und nachhaltige Dinge gelegt.

    Wir können schwule Nachrichten in Internet lesen, und schwule Hochglanzmagazine gibt es gratis. Die Qualität ist jedoch durchwachsen. In den USA gibt es The Advocate, in England Attitude, in Frankreich Têtu.

    In Deutschland gab es: "Männer Aktuell".

    Und genau das war mit meinem Vergleich mit den Platon-Buchausgaben gemeint. In Frankreich und den USA gibt es neue, günstige und vollständige Übersetzungen.

    In Deutschland gibt es: Einen überteuerten Reprint einer Ausgabe von 1920.

    Mehr schafft man nicht. Und da lassen sich leider zu viele Beispiele anführen, wie der Markt für Bücher und Zeitschriften qualitativ nicht mit dem englisch- oder französischsprachigen Raum mithalten kann. Das ist bedauerlich, aber es ist nun mal so.

    Das beschäftigt nun die Dichter und Denker:

    www.amazon.de/gp/bestsellers/books/

    Ich kann wirklich nur empfehlen, oben ins Amazon-Suchfenster mal etwas absurdes wie "Platon" einzugeben (es ist ja ein Buchhändler, nicht?) und sich diese Schande mal anzuschauen.

    Ich hätte gerne ein Mannschaft-Magazin mit deutlichem Bezug zur Schweiz.

    Und Deutschland hat dann eben kein Magazin oder macht sich ein eigenes, mir egal.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 HoltzmannProfil
#14 Holtzmann FanAnonym
#15 Stals1994Anonym

» zurück zum Artikel