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Kommentare zu:
Deutsche Aids-Hilfe gibt Wahl-Tipps


#1 queergayProfil
  • 05.09.2017, 13:03hNürnberg
  • Wenn diese Frau von oder vom Storch den Leuten Enthaltsamkeit predigen will, dann zeigt das doch diesen frömmelnden, klerikal anmutenden Tonfall einer gerne autoritär herrschenden "Volkspartei"
    mit Genderfeindseligkeit und Moralvorgaben aus den 1960-er Jahren, als ein Oswalt Kolle u.a. gegen die Prüderie einer verlogenen, verklemmten Kleinbürgerlichwelt ankämpfte.
    Die Storch-Märchen-Partei möchte wohl den Mief vergangener Zeiten neu beleben, dabei entlarvt sie sich als kleinbürgerliches Nostalgie-Stinke-Blümelein mit Allmachts-Fantasien von einem neuen, deutschen Reich.
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#2 RobinAnonym
  • 05.09.2017, 13:39h
  • Für mich ist die Sache sehr einfach:
    SPD, Grüne und Linke sind die Parteien, die geschlossen für unsere Gleichstellung gestimmt haben.

    Diese drei Parteien sind für mich wählbare Parteien.

    Und da es die Grünen waren, die mit ihrer Aussage, die Eheöffnung zur Koalitionsbedingung zu machen, die anderen Parteien unter Zugzwang gesetzt haben und damit die Dinge erst in Ganz gesetzt haben, werde ich persönlich die Grünen wählen. Aber SPD und Linke finde ich auch akzeptabel. Da sollte für jeden was dabei sein.

    Es geht nicht nur darum, diesen Parteien unseren Dank zu zeigen, sondern auch zu zeigen, dass sich Einsatz für unsere Rechte auch lohnt. Und die Parteien die blockieren, müssen sehen, dass man mit dieser Haltung nicht mehr in Regierungsverantwortung kommt.

    Es gibt auch nach der Eheöffnung noch genug zu tun und das wird nur mit SPD, Grünen und Linken möglich sein.
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#3 JustusAnonym
  • 05.09.2017, 13:56h
  • >>>>>
    AfD-Politikerin: "Kondome schützen nicht vor AIDS!"
    <<<<<

    Immer wenn man denkt, es ginge nicht noch wahnsinniger, kommt einer von der AfD und beweist das Gegenteil.

    Das sind ja Aussagen wie von Religioten.

    Die AfD ignoriert wieder mal alle wissenschaftlichen Fakten.

    Ich frage mich nur immer: sind die wirklich zu dumm, das zu kapieren, oder halten die nur ihre Wähler für so dumm, dass sie meinen, die würden darauf reinfallen...
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#4 JustusAnonym
  • 05.09.2017, 14:10h
  • Antwort auf #2 von Robin
  • Das sehe ich ähnlich:

    Man sollte aus 3 Gründen SPD, Linke, oder Grüne wählen:

    1. aus Dankbarkeit, was diese Parteien für uns geleistet haben. Ohne jede einzelne dieser drei Parteien würde es immer noch keine Eheöffnung, keine Volladoption und keine Rehabilitierung der §175-Opfer geben.

    2. um zu zeigen, dass es sich lohnt, sich für unsere Rechte einzusetzen. Und dass diejenigen, die das nicht tun, dafür abgestraft werden.

    3. um weitere Fortschritte zu ermöglichen, die auch nach der Eheöffnung dringend nötig sind und die es nur mit SPD, Linken und Grünen geben wird, wie wir immer wieder sehen...
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#5 Julian SAnonym
  • 05.09.2017, 15:32h
  • Nach der Eheöffnung (und Atomausstieg, Abschaffung der Wehrpflicht, etc.) wird die Union versuchen, wenigstens noch den letzten Rest Diskriminierung zu behalten. Gerade auch, wenn es darum geht, dass Kirchen auch nicht mehr im Arbeitsrecht diskriminieren dürfen und dass für sie dieselben Regeln wie für jeden anderen auch gelten (was in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte).

    Und sollte es zu Schwarz-Gelb kommen, wird die FDP das alles schlucken. Die FDP hat schon mehrfach bewiesen, dass sie sich zwar vor Wahlen gerne LGBTI-freundlich gibt, aber dann nach Wahlen wieder nur Schoßhündchen der Union ist.

    Wir sehen ja gerade in NRW, wo Christian Lindner voll auf die homophobe Linie von Armin Laschet und der NRW-CDU eingeschwenkt ist. Oder auch in zig Bundesländern, wo die FDP gegen mehr Aufklärung an Schulen hetzt.
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#6 williralfProfil
  • 05.09.2017, 15:56h
  • Ich und mein Lebenspartner (der am 02. Oktober 2017 mein Ehemann wird), haben die Erststimme den Grünen und die Zweitstimme der SPD gegeben (Briefwahl).
    Schon alleine aus Dankbarkeit für die Eheöffnung.
    Niemals würden wir CDU/CSU oder die FDP wählen und von der AFD brauchen wir garnicht erst reden.

    Gut, die Linke wäre auch noch möglich.

    Aber aus genannten Gründen haben wir uns für die Grünen und die SPD entschieden. Außerdem glauben wir, dass diese beiden Parteien auch zukünftig unsere Interessen gut vertreten werden.

    Es wäre so schön, wenn die Merkel nicht mehr Bundeskanzlerin werden würde, aber nach den Umfragen sieht es leider so aus. Eine Koalition CDU mit der FDP hoffe ich nicht.
    Es reicht noch die Erinnerung von 2009 bis 2013 was wir an der FDP für eine "tolle" Partei in der Regierung hatten. Das würde sich auch in einer Neuauflage nicht ändern und sie würden wieder kuschen vor Mutti. Nein danke!
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#7 OutAndProud
#8 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 05.09.2017, 18:29h
  • die afd im bundestag wird unser leben genau so wenig zerstören, so wie damals der einzug der grünen in den bundestag. bisschen mehr mut und zutrauen in unsere demokratie.
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#9 SebiAnonym
  • 05.09.2017, 18:40h
  • Antwort auf #6 von williralf
  • "haben die Erststimme den Grünen und die Zweitstimme der SPD gegeben (Briefwahl)."

    Eigentlich sollte es genau umgekehrt sein. Wenn man nicht gerade in einem der wenigen Wahlkreise wohnt, wo der Direktkandidat einer kleinen Partei sehr bekannt ist und gute Chancen aufs Direktmandat hat, wäre diese Stimme verschenkt. In den meisten Wahlkreisen haben bei der Erststimme aufgrund des Mehrheitswahlrechts nur Union und SPD eine Chance. Mit der Zweitstimme, wo es dann nach Verhältniswahlrecht geht, haben dann auch die kleinen Parteien eine Chance.

    Deswegen werde ich mit der Erststimme die SPD wählen (alleine schon weil man CDU-Kandidat gegen die Eheöffnung gestimmt hat) und mit der Zweitstimme die Grünen.
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#10 SebiAnonym
  • 05.09.2017, 18:42h
  • Wir müssen die aktuelle Dynamik der Eheöffnung und die hohen Zustimmungszahlen von über 80% jetzt nutzen, um in diesem Sogwasser weitere Fortschritte umzusetzen.

    Das geht aber nicht mit CDU/CSU, AfD und FDP, sondern nur mit SPD, Grünen und Linken.

    Da 40% der Wähler noch unentschieden sind, ist noch alles drin und es kommt auf JEDE einzelne Stimme an!

    Geht wählen!
    Es hängt so viel daran!
    Und wer nicht wählt, darf sich auch später nicht beschweren.
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#11 andreAnonym
  • 06.09.2017, 11:32h
  • Antwort auf #10 von Sebi
  • Da muß ich Dich leider enttäuschen. In der DDR mußte ich wählen. Dann habe ich, daß mir zustehende Recht wahrgenommen, nicht mehr wählen zu gehen. Bis auf eine Ausnahme, vor ca. 16 Jahren. Ich kann sehr gut damit leben. Ich bin nur für mich selbst zuständig und möchte, von anderen, auch nichts haben. Wenn man so will, eine "Win-win-Situation". Das bedeutet nicht, daß ich mich nicht für Politik interessiere. Im Gegenteil. Ich kann mir, ganz unbefangen, eine Meinung bilden.
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#12 SchlüssigAnonym
  • 06.09.2017, 12:43h
  • Antwort auf #8 von schwarzerkater
  • Nein zerstören wird der Einzug der AfD unser Leben wahrscheinlich nicht, aber erschweren. Dank permanenter Hetze im Parlament und dementsprechend öffentlichkeitswirksamer Ablehnung jedes weiteren Fortschritts.
    Die Grünen waren eine Bereicherung im Parlament. Die AfD Widerlinge werden eine Schande sein. Und bestimmt nicht nur wegen ihrer LGBTI-Feindlichkeit.
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#13 AchsoAnonym
#14 Andreas VAnonym
  • 06.09.2017, 13:36h
  • Antwort auf #11 von andre
  • Die Sache ist: Du bist nicht komplett "für dich selbst zuständig". Du bist Bürger eines demokratischen Staates, in dem ständig Dinge beschlossen und Gesetze erlassen oder geändert werden, die dich betreffen, ob du willst oder nicht. Wie hoch die Mehrwertsteuer bei jedem Einkauf ist, wie hoch das Arbeitslosengeld ist, ob du mehr oder weniger Feinstaub einatmest, ob du als (angenommen) schwuler/queerer Mann vom Staat diskriminiert wirst, wieviel du in die Krankenkasse einzahlen musst undundund.... all das betrifft jeden von uns im Alltag und hat mit politischen Mehrheiten zu tun.

    Wer verzichtet zu wählen, verzichtet darauf, sein Leben und die Gesellschaft, in der man lebt, wirklich aktiv zu gestalten.

    UND: Wer nicht wählt, wählt trotzdem mit. Die Nichtwähler werden nämlich nirgendwo bei den Ergebnissen (außer der Wahlbeteiligung, die aber keine praktische Bedeutung hat) gemessen. Die Parteien erhalten 100% aller gültigen Stimmen. D.h. wenn z.B. die CDU besonders stark ist, haben Nichtwähler, die evtl. eine andere Partei gewählt hätten, dazu beigetragen. Wenn die AnhängerInnen der rechten Kotzbrockenpartei AfD alle geschlossen wählen gehen, haben die Nichtwähler dazu beigetragen, dass diese Partei ein starkes Ergebnis bekommt. Am Ende heißt es: "Die Mehrheit der Bevölkerung hat XX gewählt." - Obwohl es nur die Mehrheit der Wähler ist...
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#15 TheDadProfil
  • 06.09.2017, 22:08hHannover
  • Antwort auf #11 von andre
  • ""Ich bin nur für mich selbst zuständig und möchte, von anderen, auch nichts haben.""..

    Du lebst auf keiner einsamen Insel, sondern in einem Staat..

    Bist Kranken- und Rentenversichert, Pflegeversichert und bestenfalls sogar noch Arbeitslosen-Versichert..

    Du prosperierst von der durch den Staat vorgehaltenen Infra-Struktur, die aus sehr viel mehr als nur der Autobahn besteht, bis hin zur Apotheke an der Ecke, die Du nur erreichst weil Deine Stadt Dir einen Fußweg entlang der Straße gepflastert hat..

    Dieses ""ich bin aber nur für mich selbst zuständig"" ist bestenfalls purer Unsinn..
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