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Polizeimeldung
Transphober Übergriff in Berlin-Neukölln
Eine 28-Jährige wurde am Dienstagnachmittag von zwei Männern erst auf Arabisch beleidigt. Dann versuchte einer der unbekannten Täter, ihr mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.

Anders als die Kollegen in vielen anderen Städten geht die Berliner Polizei in ihren Berichten explizit auf mögliche homo- und transphobe Hintergründe einer Tat ein
- 6. September 2017, 16:53h 1 Min.
Am Dienstagnachmittag kam es in Berlin-Neukölln zu einer versuchten Körperverletzung und Beleidigung mit transphobem Hintergrund. Dies meldete die Polizei am Mittwoch.
Aussagen zufolge war eine 28-Jährige gegen 15 Uhr in der Braunschweiger Straße unterwegs, als ihr zwei Männer entgegenkamen und sie auf Arabisch ansprachen, dass sie "keine richtige Frau" sei. Daraufhin sei es zwischen der Frau und den beiden Männern zu einem Streitgespräch und zu weiteren transphoben Beleidigungen gegenüber der 28-Jährigen gekommen.
Einer der Männer hat dann laut Polizeibericht versucht, der Frau mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Dies konnte von einer unbekannten Passantin verhindert werden. Andere Passanten unterbanden durch ihr Einschreiten weitere Übergriffe auf die Frau. Anschließend ergriffen die Männer die Flucht in Richtung Karl-Marx-Straße.
Die 28-Jährige blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen. (cw/pm)













