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Kommentare zu:
Ein uraltes Ritual als Nährboden für Homophobie


#1 ollinaieProfil
  • 12.09.2017, 11:34hSeligenstadt
  • Für mich ein krasses Beispiel wie verharren in alten Traditionen oder auch Religionen, nur exemplarisch am Beispiel der Xhosa aber genau so auch hier bei uns gültig, einen Fortschritt in der Gesellschaft verhindert oder zumindest bestmöglich erschwert. Siehe auch 'Mutti' und ihre 'moralische' Haltung zur Eheöffnung.

    Kwanda ist nicht nur rebellisch sondern auch sehr intelligent und hätte das Zeug, sein Umfeld, seinen Stamm und die Gesellschaft voranzubringen, aber ...

    Zum Thema männliche Genitalverstümmelung selbst hat der Film leider wenig zu sagen. Es wird distanziert beobachtet, Hintergrundinformationen oder die Frage, was Jugendliche dazu bewegt sich meißt, oder zumindest scheinbar, freiwillig teile der erogenen Zonen nehmen zu lassen wird nicht hinterfragt.
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#2 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 12.09.2017, 16:03h
  • Ergaenzung zu meinem vorangehenden Kommentar: Ich versuche es noch einmal. Zitiere "Ideal" (deutschspachige Musikband), Song:"Erschiessen": "Langeweile killt nur langsam, du wirst sehen, es tut uns gut. Mir ists heute so gewaltsam, mir ists nach Schuessen noch zumut". Das ist natuerlich ironisch zu verstehen, bzw. sarkastisch.
    Was hat das mit dem Thema zu tun? Der dunkelheutige Jugendliche ist weiss angemalt, wie beim Militaer. Hellheutige Jugendliche, uner Militaerpflicht, mit dunklen Farben angemalt im Gesicht und in Uniform, alle die gleiche Uniform, bzw. in aehnlichen Farben.
    Ich habe nichts gegen das Militaer als ganz normale, regulaere Arbeit, wie jede andere. Kein Mensch moechte doch bei der Arbeit umkommen, ist auch gut so und ganz normal. Und auch nicht verwundet werden bei der Arbeit, natuerlich. Und Arbeiten darf frau, mann erst mit 18, bzw. 16, aber ich denke nicht beim Militaer, ab 16. Ist auch natuerlich in Ordnung so.
    Gruss
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#3 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 13.09.2017, 18:54h
  • Nur um meine Kommentare zu klaeren: Bei uns ist die Militaerpflicht schon seit ziemlich langer Zeit abgeschafft. Es ist und es war nie, bei uns, gesetzeswidrig gegen die Militaerpflicht zu sein, oder "Propaganda" :-) gegen die Militaerpflicht zu betreiben.
    Ich verstehe weiterhin nicht, wie die Zensurregeln fuer diese Website funktionieren. :-)
    Gruss
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#4 OrthogonalfrontAnonym
  • 14.09.2017, 12:12h
  • Gut, dass es hier solche weit verbreiteten extremen Traditionen entwender nie gab oder schon lange nicht mehr gibt.
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#5 Ralph
#6 TheDadProfil
  • 14.09.2017, 22:09hHannover
  • Antwort auf #4 von Orthogonalfront
  • ""Gut, dass es hier solche weit verbreiteten extremen Traditionen entwender nie gab oder schon lange nicht mehr gibt.""..

    Jüdische und muslimische Jungs werden solchen Traditionen immer noch unterworfen !

    Den anderen mutet man neben der Taufe dann die Kommunion oder Konfirmation zu, was als Initiations-Ritus kaum weniger eingreifend wirkt..
    Auch hier vereinnahmt die "Religion" die Jungen Menschen und führt sie Traditionen zu..
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#7 stromboliProfil
  • 15.09.2017, 04:02hberlin
  • Antwort auf #4 von Orthogonalfront
  • Man könnte es auch unvoreingenommen anthropologisch-ethnologiosch betrachten und auf seltsame zusammenhänge kommen..

    Zum beispiel: Militärdienst!
    Ein unter männern weitverbreites staatliche gesellschaftlich gefördertes Initiationritual!
    Mannbarkeitsrituale ( siehe bundeswehrskandälchen..) feind beschleichen und bei genügender übung die fähigkeit zum töten...
    Neben beschneidung unverzichtbarer einstieg in die erwachsenen welt..
    Übergang vom heranwachsenden hin zum "erwachsenen mann"

    Vergleichsweise kann man die ehe für die frau als deren Initiationritual verstehen... - schleier-defloration-blumenstrauß & reis ( früher getreidekorn) ... wird sie doch so nach reaktionär-gesellschaftlichen konventionnen erst zur "vollständigen frau!

    Man könnte sagen: bei unserer verlangsamten ritual des kriegsdienstes der meist 2-5 jahre dauert ( ehen sogar lebenslänglich.. kicher.) , machen die tabula rasa, und ziehen die sache in ein paart tagen -wochen durch.
    Aber diese entbrutalisierten rituale sind ja nunmehr nur noch erinnerungstrallala in unserer jetztzeit. Zumindest werden diese zusammenhänge erfolgreich verdrängt, oder als abgrenzungsbeispeil in die wir- sind- gut-, die- anderen- schlecht debatte geworfen.

    Nun dank unserem staatspolitischem drang nach globaler teilhabe dürfen wir männer und nun endlich auch frauen nach 1945 endlich unsere altritualien wieder aufnehmen und in fernen ländern das mann/frau werden erlernen.

    Vieleicht geht es bei der WUNDE nicht nur um die körperlichen , sondern vor allem auch um die in unseren köpfen!
    Und da wären wir immer noch mittendrin im "Initiationritual"!
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#8 stromboliProfil

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