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Einzelkommentar zu:
"Demo für alle" feiert sich für 220.000 ausgrenzende Unterschriften


#26 TheDadProfil
  • 17.09.2017, 13:07hHannover
  • Antwort auf #11 von Kristian
  • ""Die Veranstaltung in Berlin hat bewiesen, dass unsere Protestformen dringend ein Update brauchen. Eine Demo hundert Meter abseits des Busses ist irrelevant. Einen "Bus des Hasses" und die (ziemlich jämmerliche (individuell und im gesamten)) Unterstützergemeinde mit Hass- und Gewaltparolen anzugreifen und sie konsequent niederzubrüllen, legitimiert Fundafanatiker wie Beverfoerde und gibt den sowieso ängstlichen und einfach gestrickten Unterstützern ein falsches Feindbild unserer Community.""..

    Interessante Ideen die hier mitschwingen..

    Zunächst..
    Die Trennung der beiden Demos über mehrere Hundert Meter gibt die Polizei vor..
    Auch um Szenen die sich in der Christopher Street abspielten nicht zu wiederholen, aber vor allem um Szenen die sich vor kurzem in Hamburg hätten ereignen können nicht zuzulassen..

    Die implizierte Idee von einer Trennung abzusehen, und diese Blöcke direkt in Kontakt kommen zu lassen, ist nichts weiter als die Forderung die Randalierer von Hamburg in die Messehallen zu lassen, um den versammelten Politikern dort mal ordentlich die Meinung sagen zu können..

    Ich sehe nicht wieso die Community hier anders behandelt werden müßte, als die Globalisierungs-Gegner in Hamburg..
    die Trennung von Demo und Gegen-Demo hat ernstzunehmende Gründe..

    Und dann muß man diesen Leute um Frau Beverfoerde auch nicht mit dem gleichem ideologischen Unsinn kommen, mit dem sie uns begegnen, indem sie behaupten, sie hätten ja gar nichts gegen Schwule&Lesben..

    Doch, haben sie, denn das beweist ihre Demo und ihr dort sein..
    Wäre es anders, und ginge es ihnen nur um eine Art "technisches Recht" und das Gefühl von der Politik verraten worden zu sein, sie würden nicht in den Städten auf Plätzen demonstrieren, sondern vor den jeweiligen dortigen Partei-Zentralen der UNION und vor allem der SPD, die ja zusammen mit den Linken und Grünen diese Ehe-Öffnung durchgeboxt haben..
    Und sich dann dort gegen ein Recht wenden, daß sie dann angeblich schlechter stellt..
    Doch diese Leute demonstrieren gegen LGBTTIQ*-Menschen, und damit gegen die Verfassung und die dort garantierte Gleichheit vor dem Recht..

    Denen dann mit dieser absurden Idee des
    "ihnen mit achtung begegnen"
    zu wollen, ist bestenfalls Unsinn, denn Menschen die sich gegen die Verfassung stellen, muß man nicht achten, denen muß man auch nicht irgendwie "friedlich" begegnen, die muß man dann auch "niederbrüllen, denn die ihnen seit Jahren entgegengebrachten Argumente die die Gleichstellung&Gleichberechtigung einfordern, haben sie nicht gehört, oder immer noch nicht verstanden..
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