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Kommentare zu:
"Demo für alle" feiert sich für 220.000 ausgrenzende Unterschriften


#11 Kristian
  • 16.09.2017, 10:13h
  • Die Veranstaltung in Berlin hat bewiesen, dass unsere Protestformen dringend ein Update brauchen. Eine Demo hundert Meter abseits des Busses ist irrelevant. Einen "Bus des Hasses" und die (ziemlich jämmerliche (individuell und im gesamten)) Unterstützergemeinde mit Hass- und Gewaltparolen anzugreifen und sie konsequent niederzubrüllen, legitimiert Fundafanatiker wie Beverfoerde und gibt den sowieso ängstlichen und einfach gestrickten Unterstützern ein falsches Feindbild unserer Community.

    Dagegen hat sich der gute alte respektvolle Dialog mit den BdH-Unterstützern in zwei von zwei Versuchen gut bewährt. Impulse wie "Was wird Ihnen eigentlich genommen, wenn auch Lesben und Schwule eine Ehe eingehen können?" oder "Klar brauchen Kinder auch verschiedengeschlechtliche Rollenvorbilder, aber diese müssen sich doch nicht auf Vater und Mutter beschränken, oder?" bringen Leute zum Nachdenken. Und wenn dann am Ende von den Ängstlichen nur der eigene Glaube als letztes Argument gebracht wird (ich weise da immer auf meinen eigenen christlichen Glauben hin) oder vor der Öffnung der Ehe in Hinblick auf Polygamie gewarnt wird (wo hört es denn nur auf?!), dann ist das ein Fortschritt, und kein kleiner.

    Wir sollten also Fundamentalistenunterstützer nicht ausgrenzen (das können wir mit Beverfoerde, Pröls, Tschugguel und Spieker machen), sondern umarmen und in unsere liberale Gesellschaft reintegrieren.

    Hug a Fundi.

    www.youtube.com/watch?v=w-n3qiLeVqg
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#12 FiettteAnonym
  • 16.09.2017, 10:22h
  • War natürlich sehr kurzfristig mobilisiert, aber trotzdem war ich von der gegenkundgebung etwas enttäuscht. Zumindest einen Lautsprecherwagen hätte mensch doch organisieren können, dann wäre auch etwas Lärm beim Hass-Bus angekommen. Und da es gut zugänglich war hätte eine Aktion wie eine kondom Verteilung/herabregnen gut geklappt, oder auch ein kiss-in... Dafür hätten aber auch ein paar Menschen da sein können. Naja, trotzdem toll das es sichtbaren Widerspruch gab, liebe an alle die da waren
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#13 MariposaAnonym
  • 16.09.2017, 10:44h
  • Respekt, dass die Redaktion es immerhin geschafft hat, mit dieser krankhaften Person ein Gespräch zu führen zu können (von "Ehre" möchte man da lieber nicht sprechen). Jetzt darf sie zumindest nicht mehr behaupten, wir wären alle "undemokratisch". Dennoch zeigt es natürlich klar auf, in welcher Welt Frau vB und ihr bräunlicher Tross leben........ In der der "Vorstaatlichkeit" und nicht in der des 21.Jahrhunderts.
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#14 Janana
  • 16.09.2017, 12:31h
  • Antwort auf #11 von Kristian
  • 'Dagegen hat sich der gute alte respektvolle Dialog mit den BdH-Unterstützern in zwei von zwei Versuchen gut bewährt. Impulse wie "Was wird Ihnen eigentlich genommen, wenn auch Lesben und Schwule eine Ehe eingehen können?"'

    Gut bewährt? Hallo? Wir stehen kurz davor, dass die AfD in den Bundestag einzieht und es hat sich "bewährt"? In Sachsen sind regelrechte Lynchmobs auf den Straßen unterwegs gewesen. Ich weiß nicht, wo sich das bewährt haben soll.

    Und es wurde schon gesagt, was ihnen genommen wird. Neulich war ein Artikel hier verlinkt, der sehr genau unter die Lupe genommen hat, was ihnen "genommen wird" (s.u.).

    Diese Menschen halten sich für etwas "Besseres". Was ihnen genommen wird durch die Öffnung sind ihre Privilegien. "Bessere" Menschen haben mehr Privilegien verdient. Die Eheöffnung ist für sie tatsächlich eine Bedrohung!

    wolfgangbrosche.wordpress.com/2017/09/11/josef-fritzl-ein-sc
    hutzpatron-fuer-die-demo-fuer-alle/
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#15 AchsoAnonym
  • 16.09.2017, 14:02h
  • Antwort auf #11 von Kristian
  • "Wir sollten also Fundamentalistenunterstützer nicht ausgrenzen"

    Und vielleicht als Geste des guten Willens ihre Petition unterschreiben. Das wäre doch Dialogbereitschaft in deinem Sinne: die Diskriminierten müssen beweisen, dass sie gesellschaftsfähig sind, nicht die Faschisten. Und der Rollback nimmt Fahrt auf...
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#16 OutAndProud
#17 Janana
  • 16.09.2017, 15:16h
  • Ich bin schockiert darüber, dass viele immer noch der Meinung sind, man könne mit der Gegenseite sprechen.

    Viele denken, das seien einfach nur "Dummerchen" oder sie hätten einfach nur "Angst".

    Die Demo für Alle ist teil eines Netzwerks der "Neuen Rechten", das europaweit agiert und teils sogar noch die Arme ausstreckt über den Teich.

    Wenn christliche Fundamentalisten, Konservative, per Geburtsrecht Privilegierte (Adelige), Populisten, Rassisten, Nationalisten und Faschisten zusammentreffen, dann ist das ein Schmelztiegel für Ideologien der übelsten Sorte.

    Diese Leute haben wiederholt klar gemacht, dass die Grund- und Menschenrechte für Quatsch halten und sich ein System von Privilegierung wünschen. In erster Stufe definieren sie sich über die angebliche überlegene Moral und wollen natürlich einen Mehrklassenstaat. Damit gehen sie auf Stimmenfang, weil die einfachen Leute, die sich von der gesellschaftlichen Entwicklung abgehängt und überfordert fühlen, sich von ihnen verstanden fühlen, was natürlich Unfug ist. In nächster Konsequenz sind das dann natürlich genau diejenigen, die es am Härtesten trifft, wenn solche Akteure an die Macht kommen. Eine ähnliche Verblendung sieht man bei Trump.

    Und ja, wie geschrieben wurde - natürlich sind sie der Meinung, dass Rechte der anderen ihnen etwas wegnehmen. Denn auf je mehr Menschengruppen Grund- und Menschenrechte ausgedehnt werden - jeder Abbau von Diskriminierung - unterwandert ihre moralische Überlegenheit und ihre Privilegien. Es werden Menschen gleichgestellt, die gar nicht gleichgestellt werden dürften.

    Diees Menschen fordern öffentliche Verzeichnisse von Schwulen und Lesben, usw... was als nächstes. Markierung an der Kleidung? Hatten wir alles schon einmal.

    Nein, mit solchen Leuten kann man gar nicht reden. Warum nicht? Weil es keine Gespräche auf Augenhöhe sind. Für sie ist es Bittstellerei - das ist, als hätten Sklaven versucht, auf Augenhöhe mit ihren Versklavern zu sprechen. Nur dass der Unterschied nicht ersichtlich ist - aber in ihrem Kopf ist das so. Verachtung und Hass.

    Und wenn die Neurechten so tun, als würden sie das zulassen und wünschen und sich "beherrschen", dann ist das gerade die Gefahr, die von ihnen ausgeht. Das Dümmste, was man tun kann, ist sie für "Ewiggestrige" zu halten oder "Dummerchen". Sicherlich, viele der Mitläufer sind nicht die Intelligesten - das macht sie aber nicht minder gefährlich. Wenn die Strippenzieher eine große Menge an Mitläufern um sich scharen, dann sind sie ebenso Teil eines gefährlichen Systems.

    Es ist wichtig, sie als das zu entlarven, was sie sind. Gespräche kann es nur auf Augenhöhe geben. Ansonsten muss die von ihnen ausgehende Gefahr und das gefährliche Gedankengut kenntlich gemacht werden.
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#18 HantewiEhemaliges Profil
  • 16.09.2017, 15:59h
  • Ihr sucht das Gespräch mit euren erklärten Feinden??!!

    I offer you the missing piece in your brains:

    Schafe wünschen sich, daß der Wolf mit ihnen redet. Tut er nicht - er schlägt sie.
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#19 OutAndProud
  • 16.09.2017, 17:19h
  • Antwort auf #17 von Janana
  • Ergänzung

    Am Montag in Düsseldorf bei der Demo gegen den Hassbus kam Marcus Prezell, Mann der neuen, weißen, deutschen Übermutter und völkisch korrekten Gebährmaschine Frauke PetryHEIL am Hassbus vorbei und hat der Hedwig und co die Hand geschüttelt.
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#20 Homonklin44Profil
  • 16.09.2017, 17:43hTauroa Point
  • Antwort auf #11 von Kristian
  • Du meinst etwa, wir sollten ihnen Takt und Mitgefühl entgegen bringen?

    Christen einer bestimmten Sorte empfehlen das für den Umgang mit uns.

    Wenn man kein Christ ist, kann man sie doch hoffentlich immer noch symbolisch in den Allerwertesten treten.
    Etwas Vernünftiges kommt da bei Gesprächen mit Solchen nicht heraus, weil die keinen Zentimeter ihres geschmälerten Weltbildes die Perspektive zu verändern bereit sind.

    Ihre geistige Haltung bzw. Erkrankung gestattet das überhaupt nicht. Das ist wie verhandeln mit Drogenabhängigen, vorne herum lachen sie Dir ins gesicht, während sie Dich hintenrum beklauen und gleichzeitig verdammen.

    2000 plus Jahre des Versuchseine Koexistenz mit solchen Leuten hat doch gezeigt, dass das unter Vernunftgebahren nicht drin ist. Diese Leute werden ewig aus vermeintlicher Angst umnd Bedrohlichkeit entgegen aller Vernunft ihre entarteten Thesen spinnen. Erkenntnisresistenz liegt ihnen in Geist und Blut. Die würden sich eher die eigenen Arme und Beine abtrennen, als anzuerkennen, dass Liebe auch homosexuell als auch elterlich losgelöst funktioniert.

    Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist.
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