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Initiative des queeren Mitarbeiternetzwerks

Baumarktkette "toom" begrüßt Kunden mit Regenbogenaufkleber

Die bundesweit rund 300 Filialen wollen mit dem Symbol der LGBTI-Community signalisieren, dass jeder willkommen ist und Diskriminierung keinen Platz hat.


Die REWE Group zeigt: Respekt hat viele Farben (Bild: toom shutterstock / Arina P. Habich)

  • 21. September 2017, 10:27h 38 2 Min.

Ab sofort sehen "toom"-Kunden bunt: In den Eingangsbereichen seiner bundesweit rund 300 Märkte hat die Baumarktkette Regenbogen-Aufkleber angebracht.

Mit dem Symbol der LGBTI-Community will "toom" seinen Kunden signalisieren, dass alle Menschen in den Filialen willkommen sind und Diskriminierung keinen Platz hat. "Toom versteht sich als ein weltoffenes und tolerantes Unternehmen", erklärte der Vorsitzende des Geschäftsführung Detlef Riesche. "Mit den Regenbogen-Aufklebern zeigen wir unseren Kunden bereits am Eingang, dass jeder bei uns willkommen ist – egal welcher Nationalität, Kultur, Religion und sexueller Orientierung."

Die "Rewe"-Märkte machten den Anfang

Die Aktion ist eine Idee des Netzwerkes "di.to", das sich innerhalb der REWE Group für mehr Toleranz und Akzeptanz am Arbeitsplatz, unabhängig von der sexuellen Orientierung, einsetzt. Die Abkürzung "di.to" steht dabei für "different together". Das Netzwerk möchte für alle Ansprechpartner sein, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung am Arbeitsplatz Nachteile fürchten. Außerdem bringt es queere Mitarbeiter zum Erfahrungsaustausch zusammen.

Auf Initiative von "di.to" tragen seit 2016 mittlerweile auch bereits rund 3.300 "Rewe"-Märkte den Regenbogenaufkleber (queer.de berichtete).

Mit 330 Filialen (inklusive "B1 Discount Baumarkt" und "Klee Gartenfachmarkt"), 15.100 Beschäftigten und einem Bruttoumsatz von über 2,6 Milliarden Euro zählt "toom" zu den führenden Anbietern der deutschen Baumarktbranche. Das Unternehmen gehört zur REWE Group, einem der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Europa. Erst kürzlich hat die REWE Group die "Charta der Vielfalt" unterschrieben und sich damit für Wertschätzung, Respekt und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur verpflichtet. (cw)

#1 PinoAnonym
  • 21.09.2017, 12:46h
  • Sehr gut! Vielen Dank!

    Es ist wichtig, dass auch die Wirtschaft solche Zeichen setzt.
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#2 BrankoAnonym
  • 21.09.2017, 14:04h
  • Nette Idee, nur leider habe ich von einigen Leuten, die in den genannten Konzernen gearbeitet haben, gehört, dass nach außen zwar Toleranz signalisiert wird, intern es aber leider sehr, sehr viel Diskriminierung bezogen auf sexuelle Orientierung, Glaubenszugehörigkeit, Hautfarbe, etc. gibt. Alles eben nur Marketing...
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#3 OrthogonalfrontAnonym
  • 21.09.2017, 15:07h
  • Dass "Religion" mit dabei ist, macht die Sache völlig unglaubwürdig. Nicht nur schließen sich die meisten Religionen kategorisch gegenseitig aus, auch Menschenrechte von LGBTTIQ* und viele Religionen schließen sich kategorisch gegenseitig aus. Außerdem wird da gerade mal wieder der Regenbogen vereinnahmt, diesmal aus kommerziellen Gründen.
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