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Kommentare zu:
BGH: Transmann ist eine Mutter


#1 Katrina_ReichertProfil
  • 25.09.2017, 14:29hDüsseldorf
  • "Der Transmann werde nicht wegen seines Geschlechtes diskriminiert, wenn er als Mutter eingetragen werde. Immerhin unterscheide sich der klagende Mann "von anderen Personen, die dem männlichen Geschlecht zugeordnet sind, durch seine Fähigkeit, Kinder zu empfangen und zu gebären"."

    Diese studierten Volldeppen sollten mal BVerfG-Urteil AZ 1 BvR 16/72 nachlesen und endlich in ihre Holzköpfe kriegen dass Genital und Geschlecht nichts miteinander zu tun haben.
    Ich könnt so kotzen, wenn ich so einen Bullshit lesen muss.

    Hoffentlich geht der Mann in Revision und klagt diese Paragraphenscheißer in die Steinzeit.
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#2 BuntundSchönAnonym
#3 MarkusMZAnonym
  • 25.09.2017, 14:52h
  • Irgendwo ist dann auch mal gut. Wenn man's so auf die Spitze treibt, braucht man sich über Verunglimpfungen wie "Genderwahn" nicht mehr zu wundern.
    Am meisten tut mir das Kind leid. Aber das spielt wahrscheinlich keine Rolle. Hauptsache dem eigenen inneren Zwiespalt wird genüge getan.
    Und der sog. 'Community' erweist man auch einen Bärendienst.
    Wie soll denn Lies'chen Müller, die vielleicht gerade mal die 'Ehe für alle' verdaut hat, sowas noch nachvollziehen können. "Mein einer Elternteil war mal Frau, hat mich aber als Vater zur Welt gebracht." Mein anderer Elternteil war ein Plastikbecher. Wow. What's next?
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#4 BuntundSchönAnonym
#5 HantewiEhemaliges Profil
  • 25.09.2017, 14:55h
  • Ich wiederhole mich:
    Deutschland ist 30 Jahre zurück. Die Urteilsbegründung basiert nicht mal auf geltendem Recht, sondern ist nur die "juristische" Umsetzung einer persönlichen "Meinung".

    Damit ist Deutschland auf dem gleichen Niveau, wie die Praxis in Lukaschenko's Weißrussland.

    Auch hier wiederhole ich mich:
    Neuigkeiten zu "Trans" aus Deutschland nennen wir hier nur noch "table-issues"...

    table-issues = Kopf->Tischplatte.

    Wo bleibt die Stellungnahme des Bundesverband Trans* -? Wo bleibt die Benennung dieses juristischen Skandals durch die Verbände -?

    Wo ist die Reaktion der deutschen Transgender? Denn es ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie juristisch bedeutungslos ihre "Vornamens- und Personenstandsänderung" in Wahrheit in Deutschland ist. Die pure Existenz dieses Transmannes wird "juristisch" rückgängig gemacht und ausgelöscht. Trans Erasure by law!

    ...aber seit gestern erwartet eh niemand mehr was von diesem Land.
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#6 DaddyCoolAnonym
  • 25.09.2017, 15:02h
  • Der eigentliche Grund des Urteils ist, dass das deutsche Familienrecht ungleiche Rechtsfolgen für Mütter und Väter vorsieht, d.h. Mütter gegenüber Vätern bspw. im Abstammungs- und Sorgerecht privilegiert: Die biologische Mutter ist automatisch rechtliche Mutter und bekommt das Sorgerecht, für den Vater gilt beides nur, wenn er mit der Mutter verheiratet ist oder wenn sie es ihm erlaubt. Dann sogar unabhängig von einer tatsächlichen biologischen Vaterschaft.

    Würde das Gesetz (BGB) die Rechtsfolgen von Elternschaft geschlechtsneutral definieren, wäre ein derartiger Beschluss vermeidbar gewesen. Das wäre ein Fortschritt nicht nur für Trans*, sondern auch für alle Väter, die nicht mit der Mutter verheiratet sind.

    Angesichts verlässlicher, nichtinvasiver Gentests wäre es kindgerecht und überhaupt kein Problem, die rechtliche Elternschaft auch bei Vätern an die biologische Elternschaft zu knüpfen und dann für beide Elternteile identische Rechtsfolgen vorzusehen.
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#7 BuntundSchönAnonym
#8 HantewiEhemaliges Profil
  • 25.09.2017, 15:37h
  • Antwort auf #3 von MarkusMZ
  • "...Irgendwo ist dann auch mal gut...."

    Nein. Es ist erst "gut", wenn geltendes Recht in Deinem gesellschaftlich rückständigen Entwicklungsland erreicht ist - vorher nicht.
    In anderen Ländern ist der Eintrag als "Vater, der das Kind geboren hat", geltendes Recht. Menschenrecht(!) um genau zu sein - und eh das nicht erreicht wurde, ist nichts "gut". Das Ergebnis nennt man dann "Zivilisation". :-D

    "...Wenn man's so auf die Spitze treibt, braucht man sich über Verunglimpfungen wie "Genderwahn" nicht mehr zu wundern...."

    "Demo für alle" - und AfD - Sprech!

    Seit wann sind verunglimpfende populistische Denunziationen von reaktionären Gegenbewegungen gültige Kriterien für gesellschaftlichen Fortschritt und Zukunft?
    Oder ist das in Deinem rückständigen Land seit gestern endgültig etabliert und bricht sich jetzt endlich hemmungslos Bahn? ;-D

    "...Am meisten tut mir das Kind leid. Aber das spielt wahrscheinlich keine Rolle..."

    Nein - es spielt keine Rolle. Das Kind möchte zu seinem Vater stehen können und sich nicht mit einer Umwelt konfrontieren wollen, die seinen Vater unentwegt "Mutter" genannt haben will.

    Ein Kind, das gezwungen wird, seine Herkunft und seinen Vater zu leugnen, ist ein Kind, das einem "leid tun kann".

    Du hältst Transgender für einen Witz - nicht wahr? Für etwas "Peinliches" was man verbergen muß - richtig? Diese Meinung projezierst Du auf ein gerade geborenes Kind - ja?
    Wenn alles bei den nächsten Generationen in Deinem Land "gut" läuft, werden diese Menschen Dich in 15 Jahren verachten.
    - Du hast nicht mal verstanden, was und wer Transgender sind. Sechs. Setzen. Nachsitzen.

    "...Und der sog. 'Community' erweist man auch einen Bärendienst..."

    Es gibt keine "Community" in Deutschland.

    "...Wie soll denn Lies'chen Müller, die vielleicht gerade mal die 'Ehe für alle' verdaut hat, sowas noch nachvollziehen können..."

    Alles klar. Du bist ein glühender Anhänger der Selbst-Stigmatisierung"? :-D

    "..."Mein einer Elternteil war mal Frau, hat mich aber als Vater zur Welt gebracht."

    Genau - Du hast es ja doch noch verstanden. Jetzt muß ich Dich auch mal loben: Gut gemacht! :-D
    Genau das wird das Kind in 15 Jahren sagen - übrigens auch dann, wenn dieses Urteil "rechtskräftig" bleibt. ;-D

    "...Wow. What's next?"

    Mal sehen...lasse Dich überraschen...wir wissen schon was...wir haben einen Plan...

    ...und weißt Du was? Wir tun all diese Dinge einfach ohne zu fragen, ob wir "dürfen", oder uns mit anderen abzusprechen - und schaffen so einfach REALITÄT. :-D

    Ganz nebenbei macht das auch noch mächtig Spass. :-D

    Enjoy and have fun.
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#9 BlasimusProfil
  • 25.09.2017, 15:40hHamburg
  • Das macht ja auch biologisch Sinn. Alles andere wäre Blödsinn. Vielleicht kann mal jemand diesen bericht der "Blödzeitung" mailen.
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#10 HantewiEhemaliges Profil
#11 CumulonimbusAnonym
  • 25.09.2017, 16:04h
  • Hantewi hat recht!

    Punkt.

    Ein paar vereinzelte trans Menschen in diesem Land fangen an, ihre Rechte wahrzunehmen, weil es INTERNATIONALER KONSENS ist, dass es IHRE RECHTE sind, weil es MENSCHENRECHTE sind.

    Und ihr stellt euch hin und redet dem reaktionären Neonazi-Dunstkreis aus Demo für Alle, PEGIDA, AfD, dem Hassbus, usw... einfach aus dem Mund?

    So ein Wahlergebnis wie gestern ist das Ergebnis. Es wird mehr geben. Was ist als nächstes dran? Eure eigenen Rechte. Und dann?

    Man könnte Euch als "Ewiggestrige" bezeichnen. Leider ist das schon vorgestern und RECHTE sind international benannt. Damit fordert ihr UNRECHT und werdet somit zu Verfassungsfeinden.

    Was REICHT, ist endlich diese "Meinungen" für etwas Aussprechbares zu halten. Hass ist keine Meinung. Menschenrechtsverletzungen sind keine Meinung. Misogynie ist keine Meinung. Transfeindlichkeit ist keine Meinung. Rassismus ist keine Meinung. Menschenrechte für relativierbar zu halten ist keine Meinung.

    Ihr seid doch die ersten, die schreien, man würde euch nichts wegnehmen, wenn ihr heiraten dürft? Darum geht es nicht einmal.

    Wacht endlich auf!
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#12 goddamn liberalAnonym
  • 25.09.2017, 16:17h
  • Antwort auf #3 von MarkusMZ
  • "Wie soll denn Lies'chen Müller, die vielleicht gerade mal die 'Ehe für alle' verdaut hat, sowas noch nachvollziehen können."

    Heißt Du etwa in Wirklichkeit Lieschen Müller?

    Ist unsere Persönlichkeitsentfaltung von der Meinung Lieschen Müllers abhängig?

    Ist ein einmaliger schmerzhafter Geschlechtswechsel etwa ein Ausdruck von Beliebigkeit und Gender-Wahn?

    Ist nicht der Bevormundungswahn der deutschen Justiz viel wahnhafter als das Prinzip der Selbstbestimmung?
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#13 Katrina_ReichertProfil
  • 25.09.2017, 16:20hDüsseldorf
  • Antwort auf #6 von DaddyCool
  • "Der eigentliche Grund des Urteils ist, dass das deutsche Familienrecht ungleiche Rechtsfolgen für Mütter und Väter vorsieht, d.h. Mütter gegenüber Vätern bspw. im Abstammungs- und Sorgerecht privilegiert: Die biologische Mutter ist automatisch rechtliche Mutter und bekommt das Sorgerecht, für den Vater gilt beides nur, wenn er mit der Mutter verheiratet ist oder wenn sie es ihm erlaubt. Dann sogar unabhängig von einer tatsächlichen biologischen Vaterschaft."

    Wären die deutschen Gesetze nicht so dermaßen antedeluvianisch rückständig, würden sie anerkennen, dass die selbe Gesetzeslage auch nichttransfeindlich möglich ist, nämlich indem man nicht mehr von Müttern und Vätern spricht (was mal so ganz nebenbei nichtbinäre Geschlechter ausschließt), sondern von zeugenden und gebärenden Eltern.

    Macht es an der Art der Reproduktionsbeteiligung fest und nicht am Geschlecht der Eltern, dann ist das Problem gelöst.

    Alles andere ist sinnfrei und von der Realität ad absurdum geführt.
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#14 BuntundSchönAnonym
#15 userer
  • 25.09.2017, 16:25h
  • Hauptsache, die Welt bleibt heil im engen Kopf des Spießers, der sehr wohl auch Robe tragen kann.
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#16 BuntundSchönAnonym
#17 CumulonimbusAnonym
  • 25.09.2017, 16:37h
  • Antwort auf #14 von BuntundSchön
  • Das tut nichts zur Sache. Ich spreche alle an, auf die das zutrifft, was ich geschrieben habe. Mit solchen zeitaufreibenden Dingen, wie die genaue Definition des Publikums halte ich mich nicht auf.

    Teil des Community-Buildings: Aufhören, sich damit zu beschäftigen, wo die 500 Grenzlinien verlaufen. Wenn man damit beschäftigt ist, das zu tun, dann gibt's auch keine Community.
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#18 BuntundSchönAnonym
#19 HantewiEhemaliges Profil
  • 25.09.2017, 16:56h
  • Antwort auf #11 von Cumulonimbus
  • "...Ein paar vereinzelte trans Menschen in diesem Land fangen an, ihre Rechte wahrzunehmen, weil es INTERNATIONALER KONSENS ist, dass es IHRE RECHTE sind, weil es MENSCHENRECHTE sind.

    Und ihr stellt euch hin und redet dem reaktionären Neonazi-Dunstkreis aus Demo für Alle, PEGIDA, AfD, dem Hassbus, usw... einfach aus dem Mund?..."

    Man möge mich korrigieren, wenn ich was falsch verstanden habe - denn ich bin ja nur eine dumme fremde "Fremde"...

    ...wurde nicht großspurig von der deutschen "Community" verkündet, daß die Abschaffung des eugenischen "Transsexuellengesetz" das nächste gemeinsame große Ziel der deutschen LGBTIQ-"Community" sein wird...-?

    *bursting out in laughter*

    ...und jetzt tauchen hier Menschen auf, die "biologistisch" gegen Transgender "argumentieren" - so wie ein Herr Kutschera biologistisch gegen Schwule und Lesben "argumentiert"...-?

    ...und andere, die die Existenz von Transgender-Menschen für "übers Ziel hinausgeschossen" halten...-?

    ...und wieder andere, die es empfehlen, die Denunzierung und Entrechtung einer ganzen Menschengruppe - die immerhin angeblich Teil der "Community" (lol) sein soll - vertrauensvoll in die Hände der "Blödzeitung" zu delegieren...damit die dann "für einen spricht"...-?

    Ich habe den Eindruck, seit gestern fallen manchen Menschen manche Äußerungen leichter..."man darf das jetzt wieder sagen"...

    Es gab und gibt keine Community in Deutschland. -

    ...

    Den Menschen, die solche Dinge hier schreiben, denen bleibt nur zu sagen:

    Wenn dieses Kind 15 Jahre alt ist, sind sie die Vergangenheit. Das Kind ist dann die Zukunft.

    ...ihnen bleibt dann nur noch selbst-bemitleidend zu bejammern, daß sie "abgehängt" wurden - so, wie die heutigen Alten in Deutschland, die "die Welt nicht mehr verstehen", weil sie es versäumten, zu lernen und zu wachsen.

    ...aber ich bin ja nur eine dumme fremde "Fremde". :-D

    ...seit gestern bin ich das im übrigen - freiwillig - noch mehr. :-D
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#20 Gabriele WruckAnonym
  • 25.09.2017, 17:04h
  • Antwort auf #1 von Katrina_Reichert
  • Ich, ich, ich, ich, ich, ...

    Biologisch und also abstammungsrechtlich ist er die Mutter. Von ihm stammt die Eizelle. Und egal wie die eigene Identität ausieht - das Kind hat später sicher auch gern eine Identität, und dazu gehört eben, dass man weiß, wer seine Mutter ist und wer sein Vater.
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#21 CumulonimbusAnonym
  • 25.09.2017, 17:11h
  • Antwort auf #16 von BuntundSchön
  • Ein "Protest" ist viel zu diffus. Meinunsbekundung. Irrelevant.

    Es ist klar, dass die deutsche Gesetzgebung gegen Menschenrechte verstößt. Zu diesem Schluss ist auch ein von der Regierung beauftragtes Rechtsgutachten.

    Jetzt muss gefordert werden, dass die in diesem Gutachten identifizierten Verstöße im Gesetz korrigiert werden - z.B. wie in den Gutachten vorgeschlagen. Und dort stand: "Alternativen: Keine"

    Falls die neue BuReg das wieder verschleppen möchte - wir wissen ja jetzt alle, dass es die Möglichkeit einer abstrakten Normenkontrolle gibt. Seit die betreffende Gesetzgebung in Kraft trat sind international Menschenrechte benannt worden, so dass nun offenkundig ist, das dieses Gesetze dagegen verstoßen, die im Übrigen noch das 3. Reich prädatieren. Die letzte Novelle des "Mutterschutzgesetz" ging damit nicht annähernd weit genug.

    Eine Klage, die gerade das Konstrukt, auf dem alles fußt, in Frage stellt, ist seit über einem Jahr beim BVerfG anhängig.

    Es wurde oft genug geschrieben, wer nun weiß, welches Gutachten und welche Klage ich meine, kann sich ein Eis backen. Der Rest soll sich schämen und Google anwerfen.

    Die Verbände sollen ein offenes Schreiben aufsetzen, diese Dinge offen anprangern und Forderungen stellen. Als offener Brief können dann alle unterschreiben. Dazu muss die Forderung öffentlich auf Banner und Demos.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#22 BuntundSchönAnonym
  • 25.09.2017, 17:13h
  • Antwort auf #20 von Gabriele Wruck
  • Du hast es also nicht verstanden.
    Es geht nicht um ''ich, ich, ich, ich.''

    Dieser Mann ist ein Transmann, und möchte als Vater(!) seines Kindes anerkannt werden, weil er ein Mann(!) ist. Wer biologisch der Vater ist, ist ja bereits klar: es ist der Transmann. Und wenn er eine Beziehung oder Ehe hat, dann ist sein/e Partner/in der Adoptivvater(!) oder eben die Adoptivmutter.
    Und was zum Kuckuck hat das mit der zukünftigen Identität des Kindes zu tun?
    Das Kind wächst bei diesem Transmann auf und ist irgendwann erwachsen und geht dann den eigenen Weg - unabhängig von den Eltern.

    Erst denken, dann schreiben!
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#23 100proAnonym
#24 BuntundSchönAnonym
#25 BuntundSchönAnonym
#26 HantewiEhemaliges Profil
  • 25.09.2017, 17:21h
  • Antwort auf #20 von Gabriele Wruck
  • "...egal wie die eigene Identität ausieht - das Kind hat später sicher auch gern eine Identität..."

    Ja was denn jetzt? Ist "identität" jetzt "egal" oder nicht...oder nicht für alle...oder nur für manche...oder nur für die, für die Sie es wollen...? lol

    "Identität" hat was mit "Vater und Mutter" zu tun??? Huch - wie germanisch-archaisch. :-D

    ...bitte helfen Sie mir nach...ich bin ja nur eine dumme, fremde "Fremde"...wie war das noch bei den Kindern von Schwulen und Lesben mit "Dem Recht auf Vater und Mutter"...???

    Es ist kein solches "Recht". Nehmen sie das zur Kenntnis: ES GIBT KEIN RECHT AUF "VATER UND MUTTER". Nirgendwo ist dieses vermeintliche "Recht" nidergeschrieben. Das ist kein "Recht" - das ist nur ihre "Meinung". Ihre Meinung ist kein geltendes Recht.

    Wie auch immer: Sie sind zu spät dran. Das, was Sie nicht verstehen, ist bereits heute geltendes internationales Recht.

    Sie gehören damit bereits heute zu den "Abgehängten", die es versäumt haben, zu lernen und zu wachsen. :-D

    Sie können uns auch nicht daran hindern, denn wie bereits gesagt, tun wir das einfach, ohne um Erlaubnis zu fragen - wir schaffen REALITÄT. :-D

    enjoy
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#27 Gabriele WruckAnonym
  • 25.09.2017, 17:30h
  • Antwort auf #13 von Katrina_Reichert
  • "Mit wem hast du denn so lange telefoniert?" - "Oh, das war Kerstin, der gebärende Elternteil von Annika..."

    Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst??? Wer sowas verlangt, dem kann ich wirklich nur noch blasenkommunikationsbedingten Realitätsverlust in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht attestieren.

    Und falls Sie noch die Güte hätten mir mitzuteilen, als was ich dann alltagstauglich die Oma von Annika bezeichnen muss? Und muss die kleine Annika dann "Gebärender Elternteil meines gebärenden Elternteils, guck mal!" über den Spielplatz brüllen statt einfach "Oma, guck mal!"???
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#28 HantewiEhemaliges Profil
  • 25.09.2017, 17:36h
  • Antwort auf #20 von Gabriele Wruck
  • "...das Kind hat später sicher auch gern eine Identität, und dazu gehört eben, dass man weiß, wer seine Mutter ist und wer sein Vater...."

    "Identität" hat damit, daß man weiß, wer "Vater und Mutter" ist, absolut nichts zu tun. Das ist schlichter germanisch-archaischer Unn-Sinn...

    ...und natürlich "Demo für alle"- und AfD-Sprech...

    ...ich wiederhole mich: So was Völkisches zu sagen, fällt seit gestern leichter - nicht wahr? :-D
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#29 HantewiEhemaliges Profil
#30 BuntundSchönAnonym
#31 CumulonimbusAnonym
#32 CumulonimbusAnonym
  • 25.09.2017, 17:52h
  • Antwort auf #25 von BuntundSchön
  • Oh sicher doch, das habe ich schon alles gemacht. Nur ist man nicht gewillt zu reagieren, wenn eine einzelne Person oder zwei mit diesem Anliegen vorkommt. Verbände haben eine Basis - die muss unangenehm werden und zwar zu Tausenden. Nicht eine Person.

    Nun gut - wie wäre es dann mit einem offenen Brief an die Verbände?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#33 CumulonimbusAnonym
  • 25.09.2017, 17:54h
  • Antwort auf #27 von Gabriele Wruck
  • Unfug.

    Sowas sagt niemand und meint niemand.

    Mit dem Papa von xyz. Einfach. Klar. Ein Mann ist ein Mann und eine Frau ist eine Frau. Wenn ein Kind adoptiert ist, dann redet man auch von der Mutter, auch wenn es nicht die leibliche ist.

    Man redet auch vom Vater, selbst wenn er das Kind nicht gezeugt hat.

    Eure Hirnverschraubungen sind einfach nur bescheuert. Absicht. Demo-für-alle-Sprech.
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#34 Gabriele WruckAnonym
  • 25.09.2017, 18:16h
  • Antwort auf #22 von BuntundSchön
  • Doch doch, ich hab alles verstanden: Zuerst kam der Akt mit dem Becher.
    Und dann ist ein Samen zum Ei durchgekommen und das Ei ist dann den Eileiter lang und hat sich im Gebärvater eingenistet. Nach langen Monaten war es dann soweit, die Fruchtblase platzte, und man hörte die Hebamme sagen: "Der Vatermund ist acht Zentimeter geöffnet." Mit dem Stillen fange ich gar nicht erst an.

    Sie meinen, es gäbe kein Recht auf Mutter und Vater? Wo haben Sie das denn her? So ein Recht braucht es gar nicht, weil ohne eine biologische Mutter (Eizelle und gesamter Schaffensprozess) und einen biologischen Vater (Samenzelle) zwingend vorhanden sind.

    Sie sind so unfassbar arrogant und selbstgefällig und gehen scheinbar im Zweifelsfall auch über emotinale Leichen. Ich schreibe das so direkt, da das offensichtlich Ihre Art zu kommunizieren ist. Alles, was hier von Ihnen geschrieben wurde ist ein wüster Krautsalat aus Hass und Wut. Sie beklagen sich mit den immergleichen Phrasen, dass andere angeblich nichts verstehen, wohingegen Sie - ohne es zu kennen - genau zu wissen behaupten, was dieses Kind später mal möchte, nicht möchte, braucht und nicht braucht. Was für eine arrogante Anmaßung?

    Realität schaffen - klar kann man das. Und man kann auch einfach ausblenden, was das für andere bedeutet.

    Ich habe vor über zwanzig Jahren angefangen, mit jungen Menschen zu arbeiten, und wenn ich eines sicher weiß, dann wie unbeschreiblich wichtig die Mutter für sie ist.
    Sie können die Kinder jetzt gern beschimpfen, wie voll erzreaktionär AfD sie sind, aber ändern werden Sie an ihren Instinkten nichts.

    Sie haben nicht das Recht, anderen Menschen ihre Identität zu verbieten.

    Der Mensch ist ein Säugetier mit ausschließlich zweigeschlechtlicher Fortpflanzung. Und wenn Ihnen das noch so wenig in den Kram passt. Zu glauben, dass man das mit ein paar Demos und einem Stapel zeitgeistiger Gerichtsurteile hier und da abschaffen kann, bedeutet einfach völligen Realitätsverlust in dieser Hinsicht.
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#35 Katrina_ReichertProfil
  • 25.09.2017, 18:18hDüsseldorf
  • Antwort auf #20 von Gabriele Wruck
  • "Ich, ich, ich, ich, ich, ..."
    Schallplatte kaputt?

    "Biologisch und also abstammungsrechtlich ist er die Mutter. Von ihm stammt die Eizelle."
    Mütter sind Eltern weiblichen Geschlechts.
    Unabhängig von ihren Reproduktionsorganen.
    Dieser Mann ist der Vater.

    "Und egal wie die eigene Identität ausieht - das Kind hat später sicher auch gern eine Identität, und dazu gehört eben, dass man weiß, wer seine Mutter ist und wer sein Vater."
    Das Kind weißt dass sein Vater sein Vater ist.
    Nur der Gesetzgeber verleugnet das.
    Und Du.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#36 BuntundSchönAnonym
  • 25.09.2017, 18:19h
  • Antwort auf #32 von Cumulonimbus
  • Ja, das stimmt. Dazu müsste man dann ähnliche Situationen und gleiche Situationen bei anderen herausbekommen.
    Kennst du paar Transsexuelle, die sich über solche Situationen beschweren? Mit denen könntest du dich zusammen tun. Oder vielleicht sammeln die Verbände diese Briefe, bis genug zusammen ist, um dann klagen zu können?
    Da kenne ich mich leider zu wenig aus.

    Ja, ein offener Brief wäre doch besser als nichts :-)
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#37 Katrina_ReichertProfil
  • 25.09.2017, 18:22hDüsseldorf
  • Antwort auf #27 von Gabriele Wruck
  • "Mit wem hast du denn so lange telefoniert?" - "Oh, das war Kerstin, der gebärende Elternteil von Annika..."

    Unsinn. Das ist Kerstin, Annikas Mutter.
    In diesem Kontext ist es völlig egal, ob Kerstin Annika nun gezeugt oder geboren hat.

    "Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst??? Wer sowas verlangt, dem kann ich wirklich nur noch blasenkommunikationsbedingten Realitätsverlust in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht attestieren. "
    Das attestiere ich DIR, weil Du Dich weigerst zu lesen was ich schreibe.

    "Und falls Sie noch die Güte hätten mir mitzuteilen, als was ich dann alltagstauglich die Oma von Annika bezeichnen muss?"
    Da gibt es ein Wort, versuchs mal mit "Oma".

    " Und muss die kleine Annika dann "Gebärender Elternteil meines gebärenden Elternteils, guck mal!" über den Spielplatz brüllen statt einfach "Oma, guck mal!"???"
    Das zeigt, dass es Dir nur um Polemik geht.
    Warum sollte es im Alltag von Bedeutung sein, welches (Groß-)Elternteil ein Kind geboren oder gezeugt hat?
    Das ergibt nur einen Sinn, wen man sich so wie Du weigert zu akzeptieren, dass Reproduktionsorgane nichts mit Geschlecht zu tun haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#38 Gabriele WruckAnonym
  • 25.09.2017, 18:24h
  • Antwort auf #28 von Hantewi
  • ... und natürlich die AfD-Schublade.

    Wer keine Argumente hat, verunglimpft.

    Dass die leiblichen Eltern nichts mit der eigenen Identität zu tun haben sollen als allgemeingültige Behauptung aufstellen zu wollen, ist wirklich dumm.

    Haben Sie mit ihren Kindern, als sie klein waren, keine Nasen-, Augen-, Haarfarben- und Handformenvergleiche vor dem Spiegel veranstaltet, sind immer wieder quengelnd darum gebeten worden, wohl weil es eben für ein Kind faszinierend und sehr stark identitätsstärkend ist, seine Abstammung zu erkunden?

    Oder sind sie beziehungslos in völliger sozialer und emotionaler Kälte aufgewachsen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#39 TuriAnonym
  • 25.09.2017, 18:26h
  • Antwort auf #33 von Cumulonimbus
  • Es ist schon traurig, hier die gleiche Argumente zu lesen wie sie auch gegen die Ehe für alle benutzt werden.

    "Und was ist mit Kindern? Wenn die in die Schule gehen, sollen sie dann sagen 'Ich hab zwei Väter' oder 'zwei Mütter'? Ein Kind hat doch das Recht auf eine Mutter UND einen Vater. Das kann man dem Kind nicht antun."

    "Was wollen die Homos denn noch? Sie haben doch schon die Eingetragene Lebensgemeinschaft. Und jetzt wollen sie auch noch Heiraten dürfen? Irgendwann ist ja auch mal genug."

    Die gleichen Argumente, der gleiche Schwachsinn.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#40 Katrina_ReichertProfil
  • 25.09.2017, 18:31hDüsseldorf
  • Antwort auf #34 von Gabriele Wruck
  • "Doch doch, ich hab alles verstanden: Zuerst kam der Akt mit dem Becher.
    Und dann ist ein Samen zum Ei durchgekommen und das Ei ist dann den Eileiter lang und hat sich im Gebärvater eingenistet. Nach langen Monaten war es dann soweit, die Fruchtblase platzte, und man hörte die Hebamme sagen: "Der Vatermund ist acht Zentimeter geöffnet." Mit dem Stillen fange ich gar nicht erst an. "
    Und wo an dieser Situation ist jetzt das Problem?
    Also abgesehen von Deiner bornierten Überheblichkeit?

    "Sie meinen, es gäbe kein Recht auf Mutter und Vater? Wo haben Sie das denn her? "
    Jedes Kind hat ein Recht auf mindestens eins, besser zwei oder auch mehr liebende Eltern.
    Geschlecht egal.

    "So ein Recht braucht es gar nicht, weil ohne eine biologische Mutter (Eizelle und gesamter Schaffensprozess) und einen biologischen Vater (Samenzelle) zwingend vorhanden sind."
    Der Satz ist gleich doppelt nonsense.
    Erstens weil's grammatisch murks ist und zweitens weil in diesem Fall das Ovarium vom Vater kam.

    "Sie sind so unfassbar arrogant und selbstgefällig und gehen scheinbar im Zweifelsfall auch über emotinale Leichen."
    Sagt die Person, die im Brustton überheblicher Arroganz wissenschaftlich anerkante Fakten leugnet und verspottet.

    " Ich schreibe das so direkt, da das offensichtlich Ihre Art zu kommunizieren ist."
    Nö, es ist Deine.

    " Alles, was hier von Ihnen geschrieben wurde ist ein wüster Krautsalat aus Hass und Wut."
    Sagt die Person, die einem trans Vater sein geschlecht abspricht. Ja genau.

    " Sie beklagen sich mit den immergleichen Phrasen, dass andere angeblich nichts verstehen,"
    Nuuuun. DU verstehst ja in der Tat nicht.
    Auch wenn ich unterstelle dass es weniger an mangelnder Fähigkeit als an mangelndem Willen liegt.

    " wohingegen Sie - ohne es zu kennen - genau zu wissen behaupten, was dieses Kind später mal möchte, nicht möchte, braucht und nicht braucht. "
    Jedes Kind braucht elterliche Liebe und Fürsorge, das ist bekannt.
    Und das Geschlecht der Eltern ist dabei egal.
    Ist auch bekannt, außer Dir und anderen Ewiggestrigen.

    "Was für eine arrogante Anmaßung? "
    Frag Dich das mal selber.

    "Realität schaffen - klar kann man das. Und man kann auch einfach ausblenden, was das für andere bedeutet."
    Aaawwww... hatt die pöhse pöse Wissenschaft Dir Dein frühsteinzeitliches Weltbild puttemacht?
    Duziduziduuuu...

    "Ich habe vor über zwanzig Jahren angefangen, mit jungen Menschen zu arbeiten, und wenn ich eines sicher weiß, dann wie unbeschreiblich wichtig die Mutter für sie ist. "
    Die selbe Funktion erfüllt auch ein Vater.
    Hör also einfach auf mit diesem homofeindlichen Mist.

    "Sie können die Kinder jetzt gern beschimpfen, wie voll erzreaktionär AfD sie sind, aber ändern werden Sie an ihren Instinkten nichts."
    Niemand beschimpft hier die Kinder, außer DIr.

    "Sie haben nicht das Recht, anderen Menschen ihre Identität zu verbieten."
    Warum tust DU es dann?

    "Der Mensch ist ein Säugetier mit ausschließlich zweigeschlechtlicher Fortpflanzung. Und wenn Ihnen das noch so wenig in den Kram passt."
    Dieses Märchen ist seit runden 40 Jahren widerlegt.
    Nächster Versuch.

    " Zu glauben, dass man das mit ein paar Demos und einem Stapel zeitgeistiger Gerichtsurteile hier und da abschaffen kann, bedeutet einfach völligen Realitätsverlust in dieser Hinsicht."
    Zu glauben die eigenen überkommenen Vorurteile könnten wissenschaftlich anerkannte Fakten widerlegen kann, bedeutet einfach völligen Realitätsverlust in dieser Hinsicht.
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#41 wolkenkuckuckAnonym
  • 25.09.2017, 18:37h
  • Super, die Diskussionen zu Transthemen hier. AfD-Trullas wie Frau Gabriele kloppen sich mit SJW-Realsatiren wie AllesSoSchönBuntHier, selbsterklärte "Shemale" Reichert erklärt wahre Weiblichkeit, wenn'se nicht grade woanders online über 26cm Schwanzlänge prahlt oder Suiziddrohungen postet. Und die fake Indianerprinzessin gibt in Fünftklässlerenglisch die üblichen Posts dazu ab, wie scheiße Nazideutschland ist, während in Trumpland die halbe Bevölkerung das wählt, was hierzulande auf ca. 13% kommt. Und dann wundert ihr euch, warum keiner das Thema ernst nimmt.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 BuntundSchönAnonym
  • 25.09.2017, 18:48h
  • Antwort auf #34 von Gabriele Wruck
  • Punkt eins: ich bin keine Königin, also bitte sage du zu mir!

    Punkt zwei: stell dir vor, ich hab circa zwei Jahrzehnte lang mit Kindern gearbeitet und besitze eine pädagogische Ausbildung! Deshalb weiß ich, dass du Blödsinn redest!
    Den Kindern ist es schnurzpiepegal, ob Vater oder Mutter. Wichtig ist denen, dass sie liebevoll behandelt werden und sich ihre Persönlichkeit entfalten kann! Dazu gibt es längst Studien, aber es wäre ja eine Zumutung für dich, dass du dich darüber informierst!

    Punkt drei: wer hier anmaßend schreibt und wird, bist du. Denn du stellst dich grade über die Kommentatoren hier und denkst erst gar nicht daran, dass jemand von hier eine gleiche oder gar höhere berufliche Position haben könnte als du!

    Punkt vier: deine Aggression solltest du bitte im Wald herauslassen und nicht gegenüber Transsexuelle, die hier ganz vernünftig und geduldig schreiben!

    Punkt fünf: ich bin lesbisch und habe ein humanes Denken, weshalb ich hier Transsexuelle unterstützen möchte.
    Denn der Artikel hat mich bestürzt!

    Du kommst hier mit Vorurteilen und Unterstellungen daher und mit einer furienhaften Abneigungshaltung, dass mir nichts andes übrig bleibt, als hier konsequent zu werden!
    Was bildest du dir eigentlich ein?
    Bist wahrscheinlich hetero und hast null Ahnung über das Leben und Leiden der Transsexuellen. Du hast keine Ahnung wie sehr sie kämpfen müssen - noch mehr als Schwule und Lesben!

    Wärst du eine erwachsene Frau und würdest Menschen respektvoll behandeln, dann würdest du den Transsexuellen hier Fragen stellen, anstatt auf sie nieder zu wüten, und Behauptungen aufstellen, die so weltfremd sind, dass ich mich frage, auf welchem Planeten du eigentlich geboren wurdest? Und befindet sich dieser Planet überhaupt in der gleichen Galaxie wie die Erde??
    Ich wage es, das zu bezweifeln!

    Ich schreibe so, dass du merkst, dass du diejenige bist, die hier mega daneben schreibt!
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#43 Katrina_ReichertProfil
#44 BuntundSchönAnonym
#46 wolkenkuckuckAnonym
  • 25.09.2017, 19:08h
  • Antwort auf #43 von Katrina_Reichert
  • Ach, ein Hinweis auf eure eigenen öffentlichen Selbstdarstellungen ist Verleumdung? lol
    Ich kenne wenige, die unseren Anliegen mit ihrem Gebaren so geschadet haben, wie du. Die fake Indianerprinzessing tobt sich ja wenigstens & zum Glück nur in Kommentarforen aus, wo ihr jemand die Nummer von der amerikanischen Aktivistin abnimmt & nicht so genau hinschaut, wenn die Posts in perfektem Deutsch aber schlechtem Englisch verfasst sind & und die angeblich internationale Koryphäe außerhalb dieser Kommentarspalten komplett unbekannt & irrelevant ist. Du dagegen meinst ja leider, mit deinem peinlichen Shemale-Quatsch, Knarrenfotos & öffentlich zelebrierten Meltdowns auch noch offline für uns sprechen zu müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#47 BuntundSchönAnonym
#48 HustensaftAnonym
  • 25.09.2017, 19:13h
  • Das schöne ist, dass Kinder Bezeichnungen für ihre Eltern haben lange bevor sie die Geburtsurkunde lesen können. Für den Alltag ist es also völlig wurscht was diese bornierten Richter*innen vom BGH sich zusammenfaseln.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 HantewiEhemaliges Profil
  • 25.09.2017, 19:18h
  • Antwort auf #38 von Gabriele Wruck
  • "...Haben Sie mit ihren Kindern, als sie klein waren, keine Nasen-, Augen-, Haarfarben- und Handformenvergleiche vor dem Spiegel veranstaltet, sind immer wieder quengelnd darum gebeten worden, wohl weil es eben für ein Kind faszinierend und sehr stark identitätsstärkend ist, seine Abstammung zu erkunden?..."

    Doch habe ich...mit meiner Tochter...

    ...und ich bin Transgender Frau und habe sie als Transgender Frau gezeugt. Meine Kinder nennen mich "Mama", ich bin als "Mutter" in Papieren eingetragen und beide Töchter stellen mich überall als ihre "Mutter" vor. Ihre andere Mutter, die ich als Transgender Frau traf auch. Und alle Welt weiß, daß wir die leiblichen Eltern sind, ich sie gezeugt und die andere sie geboren hat. Das ist so Gesetz.

    Mein Kind hat Identität!

    Es geht nicht um ihr archaisches "Vater und Mutter". Es geht um Eltern.

    Glauben Sie ernsthaft, daß ein Kind, wie hier im Artikel, daß seit seiner Geburt seinen Vater - der eindeutig ein Mann ist - immer "Papa" genannt hat und weiß, daß er es geboren hat, bereit sein wird, ihn als seine "Mutter" zu bezeichnen??? Glauben Sie das ernsthaft??? Das Kind wird das als eine Zumutung verstehen. Es ist so aufgewachsen - so wie heute bereits Kinder in homosexuellen Beziehungen. Für Kinder, die nicht heteronormativ indoktriniert wurden wie sie, ist das "Normalität".

    Ansonsten haben Sie sich immer noch nicht bewegt. Es geht nicht um Ihre "Meinung". Die ist bereits überholt und irrelevant. Es ist geltendes Recht. Auch bei Ihnen in Europa: Steht genau so in der Resolution 2048 des Europa-Rates zu den Menschenrechten von Transgendern.

    Und auch in den beiden von @Cumulonimbus erwähnten Rechtsgutachten der juristischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin und des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

    Wie @Cumulonimbus bereits erwähnt hat, steht in diesen beiden Gutachten tatsächlich wortwörtlich am Ende: Alternativen: Keine.

    "...Oder sind sie beziehungslos in völliger sozialer und emotionaler Kälte aufgewachsen?..."

    Keineswegs. Aber nicht mit "Vater und Mutter", sondern mit liebenden ELTERN. :-D
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#50 Katrina_ReichertProfil
  • 25.09.2017, 19:20hDüsseldorf
  • Antwort auf #46 von wolkenkuckuck
  • "Ach, ein Hinweis auf eure eigenen öffentlichen Selbstdarstellungen ist Verleumdung?"
    Nö. Aber eine Fehldarstellung, wie Du es grad tust.

    "Ich kenne wenige, die unseren Anliegen mit ihrem Gebaren so geschadet haben, wie du."
    "Unser"? Bist Du trans?
    Falls nein: Halt die Klappe.
    Falls ja: Mit Deinem Standpunkt bist Du sehr alleine.

    "Du dagegen meinst ja leider, mit deinem peinlichen Shemale-Quatsch,"
    Verpiss Dich, transfeindliches Arschloch. Verpiss Dich einfach.
    Shemales sind eine legitime Teilmenge von trans Frauen.

    "Knarrenfotos & öffentlich zelebrierten Meltdowns "
    Ist meine Sache, was ich poste und was nicht.
    Das hat wenig damit zu tun, dass ich trans bin.

    "auch noch offline für uns sprechen zu müssen."
    Ich kläre auf. Anhand bewiesener Fakten.
    Wenn Du ein Problem damit hast, machs besser.

    Aber hör auf, andere Leute mit Deinem ad hominem Schwoof zu belästigen.
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#51 BuntundSchönAnonym
  • 25.09.2017, 19:23h
  • Antwort auf #48 von Hustensaft
  • Nein, das wird den Kindern per Vorsprechen beigebracht. Kleinkinder müssen erstmal sprechen lernen und müssen erstmal wissen, wie diejenigen bezeichnet werden, die ihre Eltern sind.
    Und deshalb ist es absolut normal und einfach, wenn Transsexuelle ihre Kinder großziehen, oder Adoptivkinder.

    Und die Entscheidung hat schon eine Auswirkung auf Transsexuelle, was ich nicht toll finde.
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#52 Janana
  • 25.09.2017, 20:03h
  • Antwort auf #47 von BuntundSchön
  • Hallo BuntundSchön,

    die Wolke macht offenbar Feierabend, darum helfe ich mal aus.

    Ja, was sie schreibt stimmt so, denn interessanterweise war ich bei einem der Events persönlich dabei, Hantewi ebenso, ist dafür extra rübergeflogen.

    Ok, erst einmal eins nach dem anderen. Nachdem es noch niemand aufgelöst hat, hier noch die Gutachten. Ich verlinke mal die queer.de-Artikel, weil's hier stand.

    www.queer.de/detail.php?article_id=28255

    Dann, weiter im Text die Klage beim BVerfG:
    www.queer.de/detail.php?article_id=26753
    (siehe auch
    dritte-option.de/
    - die Klage liegt nun seit zwei Wochen über ein Jahr beim BVerfG - das BVerfG hat im Januar Stellungnahmen vieler Verbände angefordert).

    Einer der Verbände, der INSBESONDERE dafür zuständig sein sollte, ist die Bundesvereinigung Trans* (gern BVT abgekürzt). Diese hat letztes Jahr ein Policy Paper "Recht" erarbeitet:
    www.bv-trans.de/portfolio-item/policy-paper-recht/

    Letztes Jahr hat sich die Arbeitsgruppe Recht dafür in Hannover getroffen. Einen Tag (bzw. halber Arbeitstag) und dann im Gewaltverfahren die Punkte durchgeprügelt... nicht nötig zu erwähnen, dass die Inhalte gar nicht behandelt werden konnten mit der notwendigen Tiefe, es war eine ziemliche Farce. 80% der offenen Fragen musste dann der Vorstand klären statt die Arbeitsgruppe.

    Das ABSURDE war, dass in der Vorbereitungsphase auch gefordert war, dass ein "gebärender Vater zum Schutz des Kindes in der Geburtsurkunde als Mutter geführt werden solle". Bei der Abstimmung daraufhin waren viele dafür, Hantewi und ich haben uns dagegen gestellt und Hantewi hat anschließend in ein paar prägnanten Sätzen erklärt, wieso das Unfug ist. Daraufhin waren alle verwirrt, fanden die Erklärung aber schlüssig und das ganze wurde an den Vorstand delegiert.

    Wie man im Policy Paper nachlesen kann, ist dieser Punkt dann doch noch "verbessert" in das Paper eingeflossen, allerdings auf noch komischere Weise.

    '3.2.4 Darüber hinaus fordern wir, Eltern
    bei Geburt eines Kindes gemäß ihresPolicy Paper Recht des Bundesverbandes Trans*
    Identitätsgeschlechts in die Geburtsurkun- Personen als rechtliche Elternteile möglich
    lichen Personenstand.'

    Wie das gemeint soll, verstehe ich jetzt nicht. Wenn man fordert, dass das Identitätsgeschlecht auf Antrag geändert werden soll, wieso soll dann in der Geburtsurkunde dann noch mal etwas anderes stehen können? Das macht doch gar keinen Sinn.

    Naja, zusätzlich haben wir in der AG Recht auch angemerkt, dass es Unfug ist von "Vater und Mutter" (ausschließlich) zu reden, wenn man vorher beschlossen hat, einen dritten Personenstand einzuführen. Die Möglichkeit, einfach zwei Elternteile aufzuführen, wurde auf unsere Initiative hin aufgenommen.

    Weiter gegangen ist das Gutachten der HU Berlin, das in sich logische und schlüssige Konsequenzen gezogen hat.

    Diese Bundesverband Trans* hat im Übrigens es noch nicht geschafft, zu irgendeinem der aktuellen Themen Stellung zu beziehen, nicht einmal zum Wahlausgang gestern. Wie unfähig muss man sein?

    Jedenfalls wäre das die Adresse. Man kann natürlich auch alle anderen Verbände anrufen, die dem BVT angeschlossen sind (dgti, TrIQ, usw...), die gibt es ja en masse.

    Was das Urteil oben angeht: Der BGH hat mal wieder - ihm bleibt nichts anderes übrig - auf Basis des geltenden deutschen Rechts geurteilt. Klar kann er nicht anders urteilen. Die Verfassungswidrigkeit kann nur das BVerfG feststellen. Deswegen hoffe ich, dass der Vater weiter klagt und zum BVerfG geht.

    Was ist denn das bitte für ein Unfug. Für die eigenen Kinder gilt das Personenstandsgesetz nicht. WIE BITTE?! Wo steht das? Bedeutet das, dass eine Personenstandsänderung (und wenn ich das Urteil lese sogar die NAMENSÄNDERUNG) nur "pro forma" ist und "eigentlich" gar nicht relevant ist? Das ist eine abenteuerliche Begründung und eine Diskriminierung schlechthin.

    Das Thema hatten wir in der AG Recht schon diskutiert. Im Zeitalter der Digitalisierung braucht diese Information kein Mensch, denn im Standesamt gibt es die Akte zur Geburtsurkunde, in dem alle Änderungen dokumentiert sind und unter Verschluß - nur Behörden haben mit gerichtlicher Erlaubnis Zugriff darauf. Alle die sich daraus ergebenden Dokumente sind ohnehin ein "Ist-Zustand" und mehr ist aus Datenschutzgründen auch gar nicht zulässig. Nirgendwo steht, dass §5 und §10 TSG hier nicht gelten sollten, das ist pure transfeindliche Erfindung. Und auch ein Kind hat keine Lust, sich zu outen, wenn die Info später bei einem Standesamt gebraucht wird und von der Mutter geredt wird, aber es diese Person gar nicht gibt. Wo für das Kind ein Vorteil sein soll, dass es einen Elternteil hat, den es gar nicht gibt, erschließt sich mir nicht.

    Ich könnte noch wühlen, aber Europa und andere haben zu dem Thema auch schon gearbeitet.

    Ach... und im Übrigen:

    Hantewi ist keine "fake Indianerprinzessin". Zum einen heißt es nicht "Indianer", sondern "Native American", zum anderen ist sie keine Prinzessin (nix Karl May) und hier ist nichts fake. Ob ihr es glaubt, oder nicht - die "Indianer", wie ihr meint sie zu nennen, wurden nicht vollständig ausgerottet, sondern fristen seither ihr Leben entweder in Reservaten unter unwürdigen Bedingungen oder "assimiliert" im Exil in den restlichen USA. Sie sind die Bevölkerungsgruppe, die in den USA noch härter diskriminiert wird als die Schwarzen. Und sie sind echt. Die versprengten Stämme wurden vor einigen Jahrenzehnten unter der Führung der Lakota vereint und gehören heute der pan-indianischen Bewegung an (siehe
    en.wikipedia.org/wiki/Pan-Indianism
    ).

    Zu aktuellen Geschinissen siehe:
    www.huffingtonpost.com/dave-pruett/standing-with-standing-ro
    _b_12048806.html


    Hantewi ist viel auf der Welt herumgekommen und hat Beziehnugen zu Deutschland und eine Weile hier gewohnt und ist entsetzt darüber, wie rückständig hier trans-Rechte und andere gehandhabt werden. Und jetzt kommt bloß wieder nicht an mit Trump, das ist nämlich ein anderes Thema. Die Transgender-Bewegung kämpft auch unter Trump weiter und ist schon Jahrzehnte alt - in Deutschland hat der Kampf noch nicht einmal begonnen.

    Und nein, Hantewi tobt sich nicht nur in Kommentarforen aus. Größtenteils ist sie in den USA unterwegs, aber dann in Person. Vor Ort. Nicht hinter einem Bildschirm. Ich habe sie vor Jahren in einem mittlerweile geschlossenen Forum kennengelernt. Ihre Kontakte zu Deutschland pflegt sie telefonisch oder per E-Mail. Auf queer.de ist sie nur, weil das eines der wenigen Plattformen ist, an denen die ganzen News überhaupt geballt eintrudeln. Aber wenn ein Treffen stattfindet, wie z.B. das der AG Recht, dann ist sie da. Wobei sie letzteres bitter bereut, weil es "für die Katz" war. So wie andere auch. Natürlich hat sie dafür viel Hohn und Spott übrig, ich kann es ihr nicht verübeln. Es ist nicht ihre Aufgabe, Dinge in Deutschland zu richten, das müssen wir schon alleine tun.
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#53 CumulonimbusAnonym
  • 25.09.2017, 20:28h
  • Antwort auf #34 von Gabriele Wruck
  • "Der Mensch ist ein Säugetier mit ausschließlich zweigeschlechtlicher Fortpflanzung. "

    Dann geh dich irgendwo paaren. Wenn ein Mensch nicht mehr ist als Biologie, dann gib deinen Computer weg, dein Handy, deinen Kühlschrank, deine Waschmaschine, dein Auto, dein Fahrrad, zieh in eine Höhle und wickle dich in Decken.

    Aber wenn du schon diese Argumente heranziehst, wird es dich freuen, dass laut aktueller Erkenntnisse die Menschen in der Steinzeit nicht in den Mann-Frau-Rollenbildern gelebt haben, wie es in den Büchern steht, sondern ziemlich gleichberechtigt.

    Es ist nur wieder so ein "weißes" Ding, wo die eigene Kultur als universell gedeutet wird und zu einer angeblichen Biologie umformuliert. Der Höhepunkt dieser Deutung war im dritten Reich. Nuff said.

    PS: @Hantewi: Du hast zuerst richtig geraten, Du darfst Dir nun ein Eis backen.

    @Janana: Leider nur zweite. Ätsch. Danke für den Rest.
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#54 BuntundSchönAnonym
  • 25.09.2017, 21:02h
  • Antwort auf #52 von Janana
  • Hallo Janana,
    Danke erstmal für die ausführliche Info :-)
    Ich dachte mir schon, dass der Bundesgerichtshof aufgrund des geltenden Gesetzes urteilte. Nur kannte ich dieses geltende Gesetz nicht. Deshalb war ich vom Artikel bestürzt.
    Es ist einfach unfassbar, wie sehr die Entwicklung von der CDU zurückgehalten wurde. Die haben sich Jahrzehnte lang nicht darum gekümmert - haben die das jemals?
    Es ist zum Kotzen!
    Die soziale Situation in Deutschland ist eine Wüste. Es ist furchtbar.
    Ich bin nur froh, dass die SPD nun Klartext spricht und keine Koalition mit der CDU mehr eingeht. Und auch, dass die Grünen nun mitregieren können. Das ist immerhin etwas.

    Aber was du bezüglich Hantewi schreibst, muss ich dich korrigieren: ich nannte Hantewi nicht eine ''Fake Indianerin.'' Das war jemand anderes. Wie ist sein Nickname? Wolkenkuckuck? Der hat das in die Welt gesetzt, nicht ich.
    Dass Hantewi bei diesem Thema aktiv ist, hab ich nie bezweifelt.

    Was die Verbände etc. betrifft: danke. Auch da dachte ich mir, dass das eine kleinkarierte Bürokraten-Arbeit wird (*augenroll). Bis die Damen und Herren hinter den Schreibtischen mal etwas nachvollziehen können, habt ihr euren Mund schon trocken und fusselig gesprochen. Das kann ich bestens verstehen.
    Es ist mühselig und zeitraubend. Und dabei noch geduldig zu bleiben, ist schon einer Olympiade gleichzusetzen.

    Ich gab Cumulonimbus die Idee, sich wohin zu wenden. Sie sagte, einen offenen Brief. Ich hoffe, sie tut es. Ich kenne leider nicht so viele Transsexuelle, sonst könnte ich mehr tun.

    Eine Frage hab ich:
    Ist es tatsächlich so, dass sich die Transsexuellen in Deutschland nicht wirklich zusammen tun und sich nicht, oder nur gering, gegen solche Urteile wehren?
    Es ist mir unbegreiflich. Wie kann man das tatenlos über sich ergehen lassen? Wenn ich transsexuell wäre, würde ich da kräftig Dampf machen :-)
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#55 seb1983
  • 25.09.2017, 21:03h
  • Wenn der medizinische Fortschritt so weiter geht ist dann irgendwann auch mal Selbstbefruchtung möglich und es müssen keine Mütter mehr in Becher wichsen damit Väter Kinder gebären.

    Vielleicht gibts dann auch endlich mal was gegen Krebs...
  • Antworten » | Direktlink »
#56 BuntundSchönAnonym
#57 HantewiEhemaliges Profil
#58 TraumzerstörerinAnonym
  • 25.09.2017, 21:13h
  • Antwort auf #53 von Cumulonimbus
  • "Aber wenn du schon diese Argumente heranziehst, wird es dich freuen, dass laut aktueller Erkenntnisse die Menschen in der Steinzeit nicht in den Mann-Frau-Rollenbildern gelebt haben, wie es in den Büchern steht, sondern ziemlich gleichberechtigt. "

    Höh? Also ich habe hier zwei fette Schinken liegen: "Mesolithic burials - Rites, symbols and social Organisation of early postglacial communties" mit über 900 Seiten zusammen, dort wird auch davon ausgegangen, dass die gesellschaftliche Organisation, zumindest was Europa betrifft, speziell die nördliche Region die dort ausführlich behandelt wird, nicht von einem so strengen Geschlechtsrollendualismus geprägt war, wie das ab dem später Neolithikum, deutlich hervortritt.
    Es gab Unterschiede, Frauen wurden seltener mit rotem Ocker beerdigt, hatten allgemein weniger Grabbeigaben die erhalten geblieben sind, jedoch auch sehr wohl Werkzeuge, die zum Arbeiten eingesetzt wurden, z.B. Holz schlagen, aber auch manchmal Jagdwaffen. Es gibt auch einzelne Bestattungen von Frauen, die außergewöhnlich viele Gegenstände enthielten, mehr als in den darum liegenden Männergräber:

    cdn-az.allevents.in/banners/d7e6bdc677058b47b3c60389aeb5fb55

    www.testudowelt.de/wp-content/uploads/2013/05/schamanin.jpg

    Eine Gleichberechtigung können wir daraus nicht direkt ableiten, aber einen klaren Unterschied zu anderen, späteren Epochen, wo man ganz klar starke Differenzen zwischen Männer und Frauengräbern nachweisen kann, unterschiedliche Beerdigungspositionen, auch unterschiedliche körperliche Belastungsspuren.
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#59 Patroklos
#60 BuntundSchönAnonym
#61 CumulonimbusAnonym
  • 25.09.2017, 21:58h
  • Antwort auf #56 von BuntundSchön
  • Klar, gerne. Ich sage: Wenn sich auch nur 10 Personen in diesem Thread melden, die bereit sind, den Brief mit Klarnamen zu unterzeichnen, dann kann ich einen aufsetzen.

    Brief mit was nun? Aufforderung an den BV Trans, einen offenen Brief aufzusetzen? Haha, das ganze Projekt ist doch schon zum Scheitern verurteilt.

    BV Trans... *google*
    ... hat einen Twitter-Account:
    twitter.com/bv_trans

    Ok, hier finden sich nur die paar einzelnen "Nachrichten" einmal im Monat, die sich auch auf ihrer Homepage finden. Ok.

    Fakt: Der BV Trans antwortet nie. Geht man auf "Tweets & Antworten" sieht man, dass nicht ein einziges mal auf eine Anfrage geantwortet wird. Arrogant, nicht?

    Nutzt man die Twitter-Suche, um zu schauen, wer so den BV Trans anschreibt, findet sich z.B.

    - das TGNS (Transgender Netzwork Switzerland), die den BV Trans darauf hinweist, dass ein Link auf das Policy-Paper auf der Webseite nicht geht. *heul*

    - "AK Abstammung zementiert Rechtsbegriff Mutter mit fatalen Folgen für trans* Eltern" - sieh an, was zum Thema:
    twitter.com/bv_trans/status/884326925854023680

    Natürlich ist er Link kaputt und der von Google geht auch nicht. Was ist das los? *heul*

    - Ein Kommentar zur ICD11. uiuiui. Link auch kaputt? Egal keine Zeit.

    - weitere kaputte Links. Irgendwo auf Twitter stand nach der "Ehe für alle" ein Post mit "TSG für alle!" Äh, wtf?

    Egal... das beste hier:

    twitter.com/SabineMaur/status/889517078432108546

    Was ist passiert? BV Trans wählt einen neuen Vorstand. In diesem sind nun sogar Leute vom Psycho-Establishment drin.

    www.bv-trans.de/uber-uns/vorstand/

    Geschäftsführender Vorstand:
    - Annette Güldering: Fachärzt_in für Psychiatrie und Psychotherapie
    *google*

    "Annette-Kathrin Güldenring ist Mandatsträgerin des Referats Sexuelle Orientierung in Psychiatrie und Psychotherapie der DGPPN. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Westküstenklinikums in Heide, Schleswig-Holstein. Sie leitet dort die psychiatrische Institutsambulanz, die psychiatrisch-psychotherapeutische Tagesklinik und die sexualmedizinische Ambulanz. Im Rahmen der sexualmedizinischen Ambulanz führt sie u.a. begleitende psychotherapeutische Behandlungen für Menschen mit Geschlechtsidentitätskonflikten durch. Sie ist Mitglied des Vorstands der DGfS"

    Im Übrigen ist sie auch trans-Gutachterin und kassiert Geld dafür, dass sie Menschen nach ihren Masturbationsphantasien fragt um ihnen anschließend eine schwere psychiatrische Störung zu attestieren. Bravo. Die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung treibt die Psychopathologisierung bis heute voran.

    Oh, und das anderen Vorstandsmitglied ist Mari Günther - auch Mitglied der DGfS.

    Ok, also eine angebliche Bundesvereinigung von trans Menschen in Deutschland, deren beide geschäftsführenden Vorstandsmitglieder gleichzeitig Mitgliedern DER Gesellschaft sind, die maßgeblich für die Psychopathologisierung von "Transsexuellen" in Deutschland verantwortlich ist seit vielen Jahrzehnten? Eine davon sogar Gutachterin nach dem menschenverachtenden TSG?! ARE YOU FUCKING KIDDING ME?! Was für ein Trojanerverein.

    Lustiger wird's weiter, wenn man schaut, wen so den BV Trans anschreibt. Zu der Vorstandswahl gratuliert Sabine Maur, siehe oben:

    "glückwunsch!"

    Ok, Sabine Maur googeln...

    "Psych. Psychotherapeutin mit ZQ Kinder-Jugend-Psychotherapie. Vorstand @LPKRLP"

    LPKRLP = Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz

    Ok. Twitter-Account dazu sagt:

    "Interessierte Zuhörer bei der @LPKRLP Fachtagung. Gerade Vortrag Dr Katinka Schweizer "Geschlechtsidentitäten""

    Katinka Schweizer googeln... Ausgewählte Mitgliedschaften:

    Hamburger Forschungsgruppe Sexualität und Geschlecht
    ***Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS)***
    Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT)
    Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)
    Institut für Trauerarbeit Hamburg (ITA)

    Oh backe.

    Ausgewählte Publikationen:

    Schweizer, K. (2010). Grundlagen der psychosexuellen Entwicklung und ihrer **Störungen**. In: Duttge, G., Engel, W., Zoll, B. (Hrsg.). Sexuelle Identität und gesellschaftliche Norm. Göttinger Schriften zum Medizinrecht Band 10. (S. 11-35). Göttingen: Universitätsverlag Göttingen.

    Schweizer, K., Richter Appelt, H. (2010). Dimensionen von Geschlecht. Frühe Kindheit Schwerpunkt Psychosexuelle Entwicklung (03), 13-17.

    Ohgott. Richter Appelt ist eine bekannte Nummer in der Psychopatholisierungsschiene von trans* - natürlich auch in der DGfS. Und Bundesärztekammer. (man weiß ja schon - die Bundesärztekammer, die Transsexuelle in Deutschland mal stichprobenartig mit HIV-infizierten Sexarbeiterinnen gleichgesetzt hat aufgrund einer Stichprobe, die sie auf einer Online-Sex-Seite gefunden haben)

    Prochnow, C., Schweizer, K., & Richter-Appelt, H. (2010). Körpererleben von Menschen mit verschiedenen Formen der Intersexualität. Pädiatrische Praxis, 75, 179-190.

    -> Intersexualität? Was zum f***

    Richter-Appelt, H., & Schweizer, K. (2010). Intersexualität oder Störung der Geschlechtsentwicklung. Behandlung von Personen mit nichteindeutigem körperlichen Geschlecht. Psychotherapeut, 55(1), 36-42.

    -> Ok, jetzt geht's in die Pathologisierung von inter*. Und... BEHANDLUNG. "Nichteindeutiges körperliches Geschlecht" als Problem. Nun sind wir bei den Intersex-Kinder-Verstümmelrn. Oh weh.

    Schönbucher, V., Schweizer, K., Rustige, L., Schützmann, K., Brunner, F. & Richter-Appelt, H. (early view, February 2010). Sexual quality of life of individuals with 46,XY Disorders of Sex Development. Journal of Sexual Medicine.

    ... und wieder.

    Schweizer, K. (2009): Geschlechtserleben und Coping bei Personen mit verschiedenen Formen der Intersexualität. Dissertationsschrift zur Erlangung des Doktorgrades (Dr.phil.) am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg.

    Psychologie... Universität Hamburg.

    Ok....

    seit 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Diplom-Psychologin am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

    "Forensische Psychiatrie"... google... Wikipedia:

    "Die Forensische Psychiatrie ist ein Teilgebiet der Psychiatrie, das sich mit der Behandlung, der Begutachtung und mit der Unterbringung von psychisch kranken Straftätern befasst. Psychiater können die Bezeichnung Schwerpunkt Forensische Psychiatrie führen, wenn sie die von der Ärztekammer in der Weiterbildungsordnung definierten Bedingungen erfüllen.

    Im engeren Sinn befasst sich die Forensische Psychiatrie mit Fragen, die von Gerichten und Behörden im Gebiet der Psychiatrie gestellt werden. Die Begutachtungskunde in der forensischen Psychiatrie hat eine größere Bedeutung als in anderen medizinischen Fachgebieten, weil einem Gutachten freiheitsentziehende Maßnahmen folgen können. Die gutachterliche Beurteilung befasst sich z. B. mit den Voraussetzungen der Schuldfähigkeit von Straftätern, die in Deutschland in den Paragraphen § 20 und § 21 geregelt ist."

    OK, WENN DEM LETZTEN JETZT NOCH NICHT KLAR IST, MIT WELCHEN MEDIZINERN WIR ES HIER ZU TUN HABEN, DANN WEISS ICH AUCH NICHT MEHR!

    Achja, UKE Hamburg... diese forensische Psychiatrie.

    dgfs.info/category/leitlinienentwicklung/

    Timo O Nieder...

    "Transgender, Transsexualität und
    Geschlechtsdysphorie:
    Aktuelle Entwicklungen in Diagnostik
    und Therapie
    (Timo O. Nieder, Peer Briken, Hertha Richter-Appelt)
    Anhand der Genitalien eines Neugeborenen wird das Geschlecht zugewiesen. Menschen,
    bei denen die Zuweisung des Geschlechts nicht mit ihrem Geschlechtserleben überein-
    stimmt, ..."

    ... arbeitet an der überarbeiteten Leitline der Krankenkasse zum Thema "trans*". Eingerichtet werden sollen Behandlungszentren, Psychologen sollen die alleinige Kontrolle über die Behandlung von trans*-Patienten bekommen. Freie Arztwahl soll abgeschafft werden, genauso wie Privatsphäre der "Patienten". Toll, nicht wahr?

    Er ist der Meinung, trans* seien unmündige psychisch gestörte Menschen, die man vor sich selbst beschützen muss.

    ... und somit schließt sich der Kreis.

    Nein, der "Bundesverband Trans" ist ein Trojaner, der gerade aktiv das Land für trans in die größte Katastrophe steuert!

    Und außer einer Handvoll Leute steuern ALLE geradewegs rein. Nein, sie finden es sogar toll.

    Sorry. Den Brief kannst Du Dir abschminken.

    Trans* in diesem Land sehnen sich ihre Katastrophe selbst herbei.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#62 OrthogonalfrontAnonym
#63 OrthogonalfrontAnonym
  • 25.09.2017, 22:53h
  • Antwort auf #41 von wolkenkuckuck
  • Repost!

    "Super, die Diskussionen zu Transthemen hier. AfD-Trullas wie Frau Gabriele kloppen sich mit SJW-Realsatiren wie AllesSoSchönBuntHier, selbsterklärte "Shemale" Reichert erklärt wahre Weiblichkeit, wenn'se nicht grade woanders online über 26cm Schwanzlänge prahlt oder Suiziddrohungen postet. Und die fake Indianerprinzessin gibt in Fünftklässlerenglisch die üblichen Posts dazu ab, wie scheiße Nazideutschland ist, während in Trumpland die halbe Bevölkerung das wählt, was hierzulande auf ca. 13% kommt. Und dann wundert ihr euch, warum keiner das Thema ernst nimmt."

    Einfach weil es absolut wahr ist!

    An alle angesprochenen: Hört endlich mit der Trollerei auf!
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#64 CumulonimbusAnonym
#65 BuntundSchönAnonym
  • 26.09.2017, 07:59h
  • Antwort auf #61 von Cumulonimbus
  • Was war denn das? Ist es deine Absicht, mich bloß zu stellen?
    Du kritisierst zuerst willkürlich diese ''ihr,'' benennst sie aber nicht, du verstehst nicht, weshalb viele in Deutschland so träge in Bezug auf Politik sind, du schreibst hier konkret, was zu tun ist, aber: wenn eine Person, eine lesbische Frau, die Diskriminierung des BGH kritisiert und euch unterstützen möchte, dann: kommst du mit deinem Sarkasmus daher und tust so, als wärst du in der luxuriösen Situation, entscheiden zu können, ob du was gegen das Urteil tun möchtest oder nicht!?!

    Alles klar, dann weiß ich zukünftig, wie du reagierst, wenn ich dir Unterstützung anbieten möchte!
    Und wage es ja nicht wieder, Kritik an Schwule und Lesben auszusprechen, weil sie angeblich dich im Stich lassen würden und sie bevorzugt seien.
    Nö, ich hab hier gezeigt, dass mir Akzeptanz wichtig ist und es war mein ernstes Interesse, euch beiseite zu stehen.

    Und nun Leb Wohl!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#66 TraumzerstörerinAnonym
  • 26.09.2017, 08:39h
  • Antwort auf #64 von Cumulonimbus
  • Nee, du hast ja auch recht, der Artikel ist gut. In modernerer Literatur wird halt auch darauf geachtet, nicht die alten Fehler von früher zu machen, und z.B. die Fehlschlüsse der Vergangenheit, eben heutige Verhältnisse auf damals zu übertragen.

    Durch DNA-Analyse kann man heute bestimmen, ob ein Mensch ein Y-Chromsom hatte, oder nicht. Dadurch haben sich viele Skelette aus dem Mesolithikum und Paläolithikum z.B. als Frauen entpuppt, die man aufgrund ihrer massiven Gesichtsknochen und Muskelansätze für Männer hielt.
    Früher musste man eben an Schädel oder Becken abschätzen, welches Geschlecht ein Mensch hat, heute geht das über das Y-Chromosom wenn die DNA noch intakt ist, das sagt uns aber leider nichts darüber aus, wie der Mensch sich selbst gesehen hat ;)
    Intersexualität ließe sich mit der Methode auch nur in wenigen Fällen feststellen, wo rein Gonosomale Merkmale dafür vorliegen. Ich habe z.B. noch nie gehört, dass man eine Androgenrezeptoranalyse bei einem alten Skelett gemacht hat :D

    Es gibt auch einen Fund von der Schnurkeramikkultur, wo ein Mensch der als männlich identifiziert in Artikeln beschrieben wird, einen weiblichen Bestattungsritus hatte. Auf den ersten Blick klingt das ja spannend, man muss sich aber auch fragen, wurde da überhaupt eine DNA-Analyse durchgeführt?
    Warum wurde der Mensch so beerdigt? Die Medien machen da halt gleich einen Hype drauß, ohne sich ausführlich damit zu beschäftigen:

    www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2141904/The-gay-Ston
    e-Age-village-Scientists-Czech-long-houses--male-skeleton-bu
    ried-women.html


    Kritische Fachstimmen dazu:

    www.livescience.com/13620-gay-caveman-story-overblown.html
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#67 AlexAnonym
  • 26.09.2017, 10:33h
  • Typische Beißreflexe.

    Man kann den Richtern hier aber keinen Vorwurf machen, die Diskriminierung - wenn es denn tatsächlich eine gibt - steht in den Gesetzestexten, und diese kann man nicht völlig frei interpretieren.

    Der Fehler ist also im Gesetz zu suchen, und da sollte man sich in der Tat mal ansehen, inwiefern es tatsächlich nötig ist, die biologischen Kategorien Männchen und Weibchen in juristische Kategorien zu unterscheiden. Ganz gleichsetzen wird aber nicht gehen.

    Sehr geehrte SjWs: Verwechselt bitte Gleichberechtigung nicht mit Gleichmachen! Gerade was biologische Funktionen wie das Kindergebären angeht, haben geborene Frauen nunmal bestimmte Rechte und Pflichten, die ein Mann nicht haben kann. Das ist keine Diskriminierung, das ist schlicht und einfach und bis auf weiteres Faktenlage der Natur: Wer ein Kind austrägt, wird als Mutter bezeichnet.

    Eventuell ist der Konflikt ja auch einfach linguistisch zu lösen, indem man akzeptiert, dass "Vater" und "Mutter" keine einander ausschließenden Kategorien sind, sondern eine Person gleichzeitig ein Vater und eine Mutter sein kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#68 CumulonimbusAnonym
  • 26.09.2017, 10:43h
  • Antwort auf #65 von BuntundSchön
  • " Was war denn das? Ist es deine Absicht, mich bloß zu stellen? "
    Nö, ich hatte nicht vor, Dich bloßzustellen.

    Ich habe nur Aufklärung betrieben. Die Frage ist hier, wer Freund und wer Feind ist.

    Ich warte noch auf weitere 8 Personen, die bereit wären, einen Brief zu unterschreiben.

    " Und nun Leb Wohl!"
    Mmm. Ok. ^^
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#69 TraumzerstörerinAnonym
  • 26.09.2017, 10:51h
  • Antwort auf #67 von Alex
  • "Das ist keine Diskriminierung, das ist schlicht und einfach und bis auf weiteres Faktenlage der Natur: Wer ein Kind austrägt, wird als Mutter bezeichnet. "

    Haha, wie geil!

    Dann weise mal durch Maschinchen deine Aussage nach, mit einer Grafik oder so. Aber soziologische Forschung, oder Linguistik zählen nicht, nur klare biologische Fakten!

    Wo finde ich einen biologischen Beleg dafür, dass jemand der Kinder austrägt, immer Mutter genannt wird ?

    Buuu, in Your Face!
    www.youtube.com/watch?v=MsHCqrrU-Gk

    "Gerade was biologische Funktionen wie das Kindergebären angeht, haben geborene Frauen nunmal bestimmte Rechte und Pflichten, die ein Mann nicht haben kann. "

    So so, Rechte und Pflichten? Keine Frau sollte die Pflicht haben schwanger zu sein, kein Mensch hat das Recht darauf, ein Kind haben zu dürfen, zumindest heute nicht mehr. Dazu gehören mindestens zwei, selbst wenn es eine Samenspende ist. Wie das im Harem des Pharao oder bronzezeitlichen Fürsten mal ausgesehen hat, na ja, aber solche Zeiten wollen wir doch nicht wieder oder?
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#70 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 10:51hHannover
  • Antwort auf #2 von BuntundSchön
  • ""Als Mann anerkannt, bedeutet Mann - Punkt. ""..

    ""Dies betreffe allerdings lediglich das Verhältnis des Mannes zum Staat und nicht "das Rechtsverhältnis zwischen ihm und seinen Kindern".""..

    Daran wird auch gar nicht gerüttelt, denn die Beschreibung lautet ja nicht "Frau des Kindes", sondern Mutter des Kindes, was die biologische Verwandtschaft zum Kind beschreibt..

    Hier geht es dann auch nicht um eine "gesellschaftlich gelernte geschlechterrolle", sondern allein um die Funktion der Fortpflanzung..

    Ich bitte darum nun die Beispiele aus der Tierwelt herauszukramen die angeblich nachweisen würden männliche Tiere würden "Mütter" sein, weil sie etwa wie die Seepferdchen Brutpflege betreiben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#71 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 11:12hHannover
  • Antwort auf #6 von DaddyCool
  • ""Angesichts verlässlicher, nichtinvasiver Gentests wäre es kindgerecht und überhaupt kein Problem, die rechtliche Elternschaft auch bei Vätern an die biologische Elternschaft zu knüpfen und dann für beide Elternteile identische Rechtsfolgen vorzusehen.""..

    Was dann die Auflösung der Begriffe "Mutter" und "Vater" zur Folge hätte, auf die aber nicht verzichtet werden will..

    Man will auch weiterhin entweder Mutter und Co-Mutter sein, oder Vater und Co-Vater, aber eben nicht einfach nur Elter..
    Alternativen dazu dann also "Elter/W" und "Elter/M" als Eintragung in das Geburtsregister, wo dann als Steigerung nur noch "Kind" stehen könnte, wenn es sich um ein Intersexuelles Kind handelte ?

    "Mutter" und "Vater" beschreiben neben der biologischen Verwandtschaft auch die soziale Funktion gegenüber dem Kind, und dennoch spielt die Eintragung in das Geburtsregisters im Alltag überhaupt keine Rolle in der Familie..
    Sie begründet für das Kind einen Rechtsanspruch..

    Zunächst gegenüber dem Staat, beispielsweise beim Anspruch auf Kindergeld und Gesundheitsfürsorge..
    Gleichzeitig beginnt eine Frist zu laufen mit Ablauf derer das Kind einen Rechtsanspruch auf Kita-Platz und Schul-Besuch erhält..

    Und er begründet einen Rechtsanspruch gegenüber den Eltern auf Pflege und Erziehung, der im Falle der Vernachlässigung von diesem Staat übernommen werden muß..

    Dabei ist eine "geschlechtspezifische" Eintragung weder der Eltern noch des Kindes notwendig, wenn nicht der Fall wäre, wie Du beschrieben hast..
    Die Unterschiedlichkeit der Rechtsansprüche der Eltern auf das, oder an das Kind, die inzwischen längst durch andere Rechtsansprüche, nämlich denen des Kindes als Recht auf Abstammung und Umgangsrecht mit den Eltern abgelöst worden sind..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#72 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 11:17hHannover
  • Antwort auf #7 von BuntundSchön
  • ""Das stimmt. Immer einer Mutter das Sorgerecht zu übertragen, ist nicht immer richtig.""..

    Es geht hier nicht um eine Sorgerechtsentscheidung im Falle einer Scheidung oder Trennung !

    Die Mutter erhält das Sorgerecht im Moment der Geburt..
    Der Vater erst im Moment der Eintragung in das Geburtsregister..
    Bis das erfolgt ist kann er nicht einmal im Falle eines Falles eine dringend medizinisch notwendige Entscheidung für das Kind fällen..
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#73 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 11:41hHannover
  • Antwort auf #22 von BuntundSchön
  • ""Dieser Mann ist ein Transmann, und möchte als Vater(!) seines Kindes anerkannt werden, weil er ein Mann(!) ist. Wer biologisch der Vater ist, ist ja bereits klar: es ist der Transmann.""..

    Äh ?
    Wer hat hier was nicht verstanden ?

    Der Transmann ist immer noch die Mutter, selbst dann wenn "Vater" in der Geburtsurkunde stünde..

    Denn die biologische Funktion der Mutter, oder eben der Gebärenden (was als Begriff dann immer noch nicht Gender-neutral ist) wird durch die Eintragung nicht berührt oder gar revidiert..

    Gender-Neutralität oder auch Gender-Studies und der daraus resultierende Gender-Mainstream dienen aber immer noch nicht dazu die biologischen Vorgaben aufzulösen und Sprache dorthin zu bringen überhaupt nicht mehr in Geschlechtern zu denken oder zu schreiben, soweit es sich um biologische Funktionen handelt..

    Biologisch gesehen können Männer nicht gebären und Frauen nicht zeugen, soweit sich um einen annähernd biologischen Zeugungsakt handelt, zu denen auch diese Becher-Methode gehört..

    Hier dann die biologische Elternschaft mit der sozialen Elternschaft und seiner Funktion als Vater des Kindes zu vermischen, um eine Veränderung der Gesetzlichen Lage auch auf Kosten des Kindes zu erreichen, ist egoistisch, was durch "Gabriele Wruck" unter dem ""ich, ich, ich, ich.''" zum Ausdruck kam..

    Und bei aller Aufregung..
    Wem genau dient dann eigentlich diese Festlegung in der Zweigeschlechtlichkeit die mit dem Beharren auf das "Vater sein" auch transportiert wird ?

    Ist dann eine Intersexuell Gebärende in der Zukunft möglicherweise Mutter UND Vater gemeinsam, weil sie sich mit Recht nicht auf diese Zweigeschlechtlichkeit reduziert sehen will ?

    Eine Rechtsposition die zwischen dem Kind und den Eltern durch einen Verwaltungsakt begründet wird, mit der Beschreibung der Familie im innerem gleichsetzen zu wollen, und dazu die biologischen Gegebenheiten einfach zu negieren, ist hier garantiert nicht zielführend..
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#74 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 11:46hHannover
  • Antwort auf #29 von Hantewi
  • Was dann vergisst das aus Trans-Familien auch in der nächsten Generation Trans-Familien entstehen könnten, und die Auflösung von Begriffen Mutter&Vater zu Gebärende und Zeugende in Verwaltungsakten dann nicht nur diese Familien beträfe, sondern alle Familien..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#75 HantewiEhemaliges Profil
  • 26.09.2017, 11:48h
  • Gütige Göttin!

    Schon wieder das übliche kindische derailing über Nacht.

    Denunzierungen, Beschimpfungen, Ein-Satz-"Meinungs"-Äußerungen ohne Sinn und Verstand, Trolle die mit sich selber reden und persönliche Befindlichkeiten ohne jede Sachkenntnis. So geht das nicht.

    *kopfschüttel*

    bye
  • Antworten » | Direktlink »
#76 AlexAnonym
  • 26.09.2017, 11:57h
  • Im übrigen sind Menschen keine Seepferdchen.

    Eine Erkenntnis, die an einigen Zeitgenossen völlig vorüber gegangen zu sein scheint.
  • Antworten » | Direktlink »
#77 TheDadProfil
#78 TheMumProfil
  • 26.09.2017, 12:53hHannover
  • Antwort auf #75 von Hantewi
  • Und warum meinst ausgerechnet du als Fake User das bestimmen zu dürfen?

    Man durchsuche mal das Internet nach dieser "Larah Hat'éwi Lakóta Yna", da findet Google gerade mal 2 (!) Seiten an Ergebnissen. Alles Beiträge auf deutschen Seiten oder in deutsch, ein bißchen FickHub hier, ein wenig Evangelisch.de dort... jedenfalls NICHTS von wegen "internationale Trans- und Menschenrechtsaktivistin".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#79 BuntundSchönAnonym
  • 26.09.2017, 13:02h
  • Antwort auf #68 von Cumulonimbus
  • Nein, dein Satz war:
    ''Sorry, den Brief kannst du dir abschminken.''
    Du gehst davon aus, dass es nicht nötig sei, einen offenen Brief zu schreiben, egal wer sich daran beteiligt, oder ob du das als Einzelperson tust.

    Ich hab deinen Satz verstanden und entsprechend geantwortet:
    ''Leb wohl.''
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#80 CumulonimbusAnonym
#81 TheMumProfil
#82 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 13:53h
  • Antwort auf #35 von Katrina_Reichert
  • "Nur der Gesetzgeber verleugnet das.
    Und Du."

    Ich verleugne gar nichts. Sie verleugnen die Mutter des Kindes, so wie die Mutter selbst es auch tut.

    Mutter eines Menschen ist die Person, die einen Menschen geschaffen hat. Mutter ist die in unserer Gesellschaft verwendete Bezeichnung für einen Menschen, der diese Leistung erbracht hat.

    Diejenige Person, die einen Bus fährt, ist Busfahrer. Und nicht Kaninchenzüchter. Der Busfahrer kann natürlich beschließen, fortan offiziel als Kaninchenzüchter zu fungieren, doch auf seinem Abschlusszeugnis steht nunmal busfahrer und nicht busfahrender Kaninchenzüchter.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#83 TraumzerstörerinAnonym
  • 26.09.2017, 14:11h
  • Antwort auf #82 von Gabriele Wruck
  • "Mutter ist die in unserer Gesellschaft verwendete Bezeichnung für einen Menschen, der diese Leistung erbracht hat. "

    Leistung? Kinder gebären ist eine Leistung? Für wen? Für den Staat? Für die Gesellschaft? Für "Den Papa"(Wer Switch kennt, versteht den Witz)?

    "Diejenige Person, die einen Bus fährt, ist Busfahrer. Und nicht Kaninchenzüchter. Der Busfahrer kann natürlich beschließen, fortan offiziel als Kaninchenzüchter zu fungieren, doch auf seinem Abschlusszeugnis steht nunmal busfahrer und nicht busfahrender Kaninchenzüchter. "

    Was ist eine Frau die Kinder kriegt, in deiner deutschen Papierhaufen-Arbeitslogik? "Gebärmutter"?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#84 TheMumProfil
#85 TraumzerstörerinAnonym
  • 26.09.2017, 15:43h
  • Antwort auf #84 von TheMum
  • Die körperlichen Strapazen einer Geburt stelle ich nicht in Frage, aber eure Deutschnationalistisch-Biologistisch- Indo-Esoterische Einstellung zu dem Thema hier, die wirklich das ganze Portal durchzieht. Ich kann schon verstehen, warum manche Leute hier nicht mehr schreiben wollen.

    Es wimmelt von intoleranten Atheisten, Leuten die gerne soziale Gerechtigkeit kämpfen, aber natürlich nur für sich, die hier Anerkennung dafür wollen, das sie andere Menschen in Grund und Boden treten, zutiefst bescheuerte, seitenlange Beträge gegen Religiöse Diskriminierer, abgefuckte Biologisten, um dann im nächsten Beitrag mit der selben Ideologie auf Leute einzudreschen.
    Die meisten Leute verhalten sich hier so, wie die Leute die sie selbst unterdrücken oder einmal unterdrückt haben.

    "Ah wir können doch nicht die Natur(TM) in Frage stellen, wo bleibt denn der Anstand?" Gaga!
    Geht in irgendeine neopagane Sekte und verehrt eure Göttin Mutter Natur dort, und lasst das aus der Politik raus, ihr seid doch immer so für Säkularismus, dachte ich zumindest.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #84 springen »
#86 TheMumProfil
  • 26.09.2017, 16:10hHannover
  • Antwort auf #85 von Traumzerstörerin
  • Du argumentierst gerade völlig an mir vorbei, weil ich mich von deinen Anschuldigungen nicht angesprochen fühle. Wen meinst du also damit? Und warum richtest du dich dann direkt an mich damit? Wenn du es auf einen allgemeinem Rundumschlag abgesehen hast, dann deaktiviere den Haken bei "Als Antwort auf". OK?!?

    "Ah wir können doch nicht die Natur(TM) in Frage stellen, wo bleibt denn der Anstand?"

    So etwas würde ich NIEMALS sagen, denn das wäre ein naturalistischer Fehlschluss und derartige Unlogik kommt bei mir nicht in Frage!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#87 wolkenkuckuckAnonym
  • 26.09.2017, 16:58h
  • Antwort auf #53 von Cumulonimbus
  • Ja, ätzend, wenn der Sinn menschlichen Lebens auf Fortpflanzungsideologien reduziert wird & Rechte das dann auch noch als wissenschaftliche Fakten verkaufen. Noch so'n ekelhaftes, pseudobiologistisches, heterosexistisches Zitat gefällig, wofür Menschen laut angeblichem Evolutionsplan angeblich da sind?

    "Heterosexuelle Paare sind dazu da, Kinder zu machen. Homosexuelle Paare können keine eigenen Kinder machen im Regelfall. [...] Heteropaare kriegen Kinder. Homopaare kümmern sich um die Kinder von zum Beispiel verstorbenen Heteropaaren."

    Zitat Gauland? Alice Weidel?
    Nee, Zitat Katrina Reichert. Vor ein paar Jahren interviewt als "Expertin" für Transsexualität der AG Trans der Piratenpartei, wo ich die große nicht-Freude hatte, anwesend zu sein.
    Dann gab's von der "Expertin" noch vollkommenen pseudowissenschaftlichen Quark zu männlichen und weiblichen Gehirnen. Bis selbst aus dem wohlgesonnenen Publikum sich Widerstand gegen den dort verquarkten Pseudoexpertenunsinn regte. U.a. in Form von Cordelia Fine-Zitaten, von der unsere selbsternannte Expertin für Trans- und Hirngeschlechtsfragen noch nie gehört hatte. Dann gab's noch einige Theorien zur Dekonstruktion von Geschlecht, die nicht nur den vorher offerierten biologistischen Essentialismen diametral widersprachen, sondern denen auch von einer anderen anwesenden (Trans)Frau widersprochen wurde.
    & zwischendrin, als die selbsternannte Expertin zum Thema kritisch auf ihren pseudowissenschaftlichen Blödsinn zum Thema Plan der Evolution angesprochen wurde, gab's als Antwort doch tatsächlich die unsäglich herablassende Einlassung, dass sie ja nur solchen Unsinn erzähle, weil ihr Publikum normalerweise nicht so intelligent und gebildet sei wie sie. Immerhin ohne den sonst üblichen Hinweis, dass jeder Widerspruch ja nur ein Zeichen von Cisfaschismus sei und Cis die Fresse zu halten haben. Verleumdung? Nee, wurde damals aufgezeichnet & ist auch online zu bewundern. Ebenso wie die weiter oben kritisierten Aussagen und Verhaltensweisen.

    Soviel zu meiner Wut darüber, wer sich hier in welcher Form immer als Experten zu Transthemen geriert. Die angeblich so fortschrittliche Debatte in den USA kenne ich übrigens auch, die operieren sehr ähnlich. Gerne auch mit dem Totschlagargument, dass Widerspruch gegen fragwürdige Argumente = Transphobie sei. Wird von den beiden selbsterklärten Expertinen für Transaufklärung hier im Forum ja auch immer gerne genommen, wenn ein Gegenpost kommt. Der wenig verwunderliche Backlash für dieses Gebaren ist in den USA gerade in vollem Gange. Nein danke, solche Sprecher will ich nicht. Abgesehen von SoSchönBuntHier-Claqueuren machen wir uns damit keine Freunde.
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#88 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 17:05h
  • Antwort auf #83 von Traumzerstörerin
  • "Leistung? Kinder gebären ist eine Leistung? Für wen?"

    Ich wüsste nicht, wie Sie Ihre Mutter noch mehr beleidigen könnten!

    Ansonsten ist die strittige Frage hier nicht "für wen", sondern "von wem" diese riesige Leistung erbracht wurde.
    Und die Person, VON DER diese Leistung erbracht wurde, wird weltweit in den jeweiligen Landessprachen Mutter genannt.
    Es ist kein Biologismus, wenn man die nun wirklich von jedem Idioten beobachtbare Tatsache, dass Kinder von Frauen geschaffen werden, einfach ausspricht.
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#89 XY XXAnonym
#90 Gabriele WruckAnonym
#91 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 17:57h
  • Antwort auf #69 von Traumzerstörerin
  • "Aber soziologische Forschung, oder Linguistik zählen nicht, nur klare biologische Fakten!"

    Äh, jaaa, für die Abstammungsurkunde zählt allein der biologische Fakt!
    In einer Geburtsurkunde stehen die juristischen Eltern, meistens die leiblichen bzw. als Vater der Mann, mit dem die Mutter verheiratet ist, nach Adoptionen die Adoptiveltern.
    In einer Abstammungsurkunde stehen, außer bei Findelkindern, IMMER die biologische Mutter und meist auch der Vater.

    Das heißt doch nicht, dass man die Menschheit auf ihr Zellwachstum reduziert, meine Güte.

    In einer ABSTAMMUNGsurkunde geht es aber nunmal allein um die ABSTAMMUNG.
    Und einen Menschen ohne Mutter GIBT ES NICHT.

    Diesen harten biologischen Fakt konnten noch nicht mal die Spinner von den Jesus-Sekten wegschwurbeln, weswegen man die "unbefleckte Empfängnis" erfinden musste.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#92 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 18:00h
  • Antwort auf #89 von XY XX
  • Ich bin mir sicher, mich richtig zu erinnern: War niemand sonst, der mir dabei geholfen hätte.

    Da Sie aber offensichtlich andere Bilder vor Augen haben, wäre es naheliegend, uns daran teilhaben zu lassen und uns zu verraten, wen sie sonst noch an dieser Arbeit beteiligt sehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#93 TraumzerstörerinAnonym
  • 26.09.2017, 18:04h
  • Antwort auf #88 von Gabriele Wruck
  • "Ich wüsste nicht, wie Sie Ihre Mutter noch mehr beleidigen könnten!"

    Bravo, ich wüsste nicht, wie sehr sie noch mehr deutlich machen könnten, dass die Islamisierung Deutschlands anscheined doch früchte trägt. Denn diesen "Deine Mutter" Krams, kenne ich sonst nur als effektive Provokation gegen Männer dieser Kulturgruppe ;)

    "Und die Person, VON DER diese Leistung erbracht wurde, wird weltweit in den jeweiligen Landessprachen Mutter genannt. "

    Und selbst wenn es so sein sollte, warum muss das so bleiben?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#94 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 18:10h
  • Antwort auf #89 von XY XX
  • "...das dummdoitsche muttertier ausgerechtnet..."

    Nun, Tiere sind wir alle, aber ist schlimm daran, wenn eine Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit hat, und warum ist die dann Ihrer Ansicht nach zwangsläufig dumm??? SIE werfen anderen Menschen Unverschämtheit vor? Ich hoffe, Ihre Mutter muss das alles hier nicht lesen.

    Den dummen 88er-Kommentar konten Sie wohl nicht liegenlassen, soviel Selbstkontrolle erwarte ich auch nicht von Ihnen.

    Was an meinen Kommentaren empfinden Sie als unverschämt?
    Warum sollte ich verschämt sein?
    Ich halte mich an Fakten. Es war mir nicht bekannt, dass man sich dafür in diesem Forum schämen muss.
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#95 KamabadaProfil
#96 wolkenkuckuckAnonym
  • 26.09.2017, 18:37h
  • Wenn man akzeptiert, dass auch Menschen mit Uterus sich legitimerweie als Mann identifizieren können, macht es erstmal wenig Sinn, diesen Mann dann in irgendwelchen Urkunden als "Mutter" zu bezeichnen, da dieser Begriff in unserer Sprache Frauen vorbehalten ist. Wieso sollten denn nur Mütter gebären können und nicht auch Väter? Wieso muss Gebären überhaupt geschlechtlich markiert werden, wieso sprechen wir nicht einfach nur von "Eltern" oder "Gebärenden"?
    Wenn ich das richtig verstehe, argumentieren genau so Janana, Katrina Reichert, Hantewi & BuntUndSchön.

    SIeht auf den ersten Blick schön einfach aus. Das Problem ist doch nur Folgendes: In irgend einer Weise müssen wir für Transsexualität, wie sie heutzutage gedacht wird, bestehende Begriffe übernehmen und umdefinieren. Wieso macht es denn mehr Sinn, den Begriff "Vater" so umzudefinieren, dass er auch Gebären mit einschließt... als den Begriff "Mutter" so umzudefinieren, dass er auch Transmänner mit einschließt? Das ist doch dasselbe in grün. Ich finde es hochgradig lächerlich, die Aussage "es gibt auch Männer mit Gebärmutter" als Gipfel der Trans-Akzeptanz zu definieren und "es gibt auch Männer, die Mütter sein können" als Gipfel der Transphobie.

    Die andere Alternative - nämlich überhaupt nicht mehr in geschlechtlich getrennte Begriffe wie "Mutter" und "Vater" zu unterscheiden und einfach nur noch von "Eltern" & "Gebärenden" etc. zu sprechen, klingt auf den ersten Blick verlockend, um diese Problematik zu umgehen. Nur: Wenn es das Ziel sein soll, geschlechtliche Differenzierungen komplett in Richtung genderneutraler Sprache aufzulösen und keinerlei spezifische Funktionen, Definitionen, Anatomien etc. einem bestimmten Geschlecht zugehörig zu sehen, dann sind nicht nur Begriffe wie "Homosexualität", "Heterosexualität" etc. hinfällig, sondern dann macht auch Transsexualität überhaupt keinen Sinn mehr. Katrina Reichert sagte einmal sehr schön - & hier stimme ich bei aller Kritk mit ihr überein - dass Transsexualität konsequent gedacht im Prinzip ein Konzept ist, das seine eigene Abschaffung als Ziel beinhaltet.

    Nur: So weit denken offensichtlich gerade die selbsternannten TransSprecher inklusive Frau Reichert selbst nicht, die sich hier permanent als aufgeklärte Avant-Garde gerieren, die jede kritische Nachfrage als Transphobie abtut. Stattdessen ergeht man sich in blanken Selbstwidersprüchen, wie es schon einige Kommentatoren hier angemerkt haben, aber will auf diese Selbstwidersprüche nicht angesprochen werden. Stattdessen erklärt man Lesben, die nicht auf Schwänze stehen, sie seien transphob. Erklärt Schwulen, die nicht auf Vaginas stehen, sie seien transphob. Erklärt sowohl soziale Rollen und Funktionen als auch biologische Merkmale als völlig irrelevant für Definitionen von Mann oder Frau. Und erklärt gleichzeitig, dass es nichts Relevanteres gibt, als als "Frau" definiert und akzeptiert zu werden. Warum denn, wenn es doch in jeglicher Hinsicht egal ist und wir überhaupt keine herkömmlichen Definitionsmerkmale irgendeiner Art für "Mann" oder "Frau" gelten lassen wollen? Dann brauche ich auch keine Transition, Namensänderung, oder Geschlechtsangleichung mehr.

    Hört doch bitte mal auf, bei kritischen Nachfragen immer "Transphobie" zu schreien, und akzeptiert entweder, dass genau diese Frag-Würdigkeit unsere Identität ausmacht. Oder definiert mal selber, was überhaupt der Unterschied zwischen Mann und Frau sein soll. Auf der Basis von sozialen Geschlechterrollen und Definitionen will wohl niemand von uns diese Begriffe definieren. Also: Gibt es stattdessen biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern? Dann sagt bitte mal welche, denn ich höre von euch immer nur, welche Definitionen ihr nicht haben wollt. Ihr sagt im Prinzip: "Jede Person, die sagt, ich bin Frau, ist als Frau zu akzeptieren" aber verweigert euch gleichzeitig jedweder Definition des Begriffs "Frau" (oder umgekehrt Mann für Transmänner.) Ihr fordert ein, dass die Begriffe "Mann" und Frau" alles für jeden bedeuten können und sollen und verweigert euch gleichzeitig der Nachfrage, weshalb eine Transition überhaupt nötig und relevant sein soll.

    Ihr stellt euch der wahren Herausforderung von Trans-Sein überhaupt nicht - nämlich, sich subversiv und gegen den Strich im Meer frag-würdiger Geschlechtskategorien zu bewegen, ohne sich diesen gänzlich entziehen zu können. Das bedeutet auch, Selbstwidersprüche als Teil des Geschlechterspiels zu akzeptieren und die eigene Frag-Würdigkeit zu erkennen. Ihr dagegen behauptet die Fragwürdigkeit von Geschlechtskategorien, wann immer jemand anderes sie aufstellt, und fordert gleichzeitig ein, dass ihr selbst nicht hinterfragt werden dürft. Ihr geriert euch als avantgardistische Geschlechtskategorierebellen gegen ein angeblich dummes sich althergebracht an Kategorien festklammerndes Publikum, und seht gleichzeitig euer Heil in Kategoriechen, "Personenstandsgesetzen", Frauenstempelchen im Pass. Ihr erklärt die Definitionen anderer für falsch, ohne entweder richtige anzubieten, oder klarzustellen, dass es genau diese eben gerade nicht gibt und nicht geben kann. Das ist ein billiges Spiel das nur dazu dient, sich selbst als ewiges Opfer zu stilisieren, das am Ende immer im Recht ist. Das ist überhaupt nicht fortschrittlich oder aufklärend.
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#97 wolkenkuckcukAnonym
  • 26.09.2017, 18:50h
  • Antwort auf #90 von Gabriele Wruck
  • Doch, genau das wundert mich. Tut mir leid, Ihren Kommentar verstehe ich nicht.
    Das Problem mit den genannten Ausführungen von C. Reichert ist doch gerade, dass hier einerseits die Bedeutung von Genitalien, Redproduktion etc. hinterfragt wird und sie andererseits eben genau auf diese krassest biologistischen "Evolutionsplan"-Argumente rekurriert, die noch dazu Evolution auf Fortpflanzung reduzieren.

    Ich kann mit Ihrem Applaus hier ehrlich gesagt wenig anfangen. Ihre Argumente erscheinen mir nicht sehr schlau, auch wenn meine vorige Bezeichnung für SIe als "AfD-Trulla" vielliecht etwas harsch war. Wir stehen nicht auf derselben Seite, nur weil wir dieselben Personen kritisieren. Bitte lesen Sie nochmal meine längeren Posts um vielleicht zu verstehen, weshalb ich Ihre Positionen im Streit mit den Selbsternannten Transsprecherinnen hier beide für ähnlich fragwürdig halte. Sie sind nur deren Gegenpol, insofern Sie die andere Seite derselben Münze darstellen.
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#98 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 18:57h
  • Antwort auf #93 von Traumzerstörerin
  • "Und selbst wenn es so sein sollte, warum muss das so bleiben?"

    Warum sollte es das nicht? Warum sollten Milliarden Menschen Selbstverständlichkeiten alle paar Wochen ändern, weil ein paar Leute ihr Leben in einem Opfer-Protest-Wahn verbringen?

    Wie verqueer Ihre "Logik" ist, sehe ich an der unsachlichen Art und Weise, wie Sie hier die Eigenarten verschiedener Bevölkerungsgruppen ohne Sinn und Verstand, aber frei nach Bedarf herumschieben. Was habe ich mit dem patriarchalen Sexualkontrollwahn, wie er in muslimischen Kreisen vielfach üblich ist, zu tun?

    Haben Sie so wenig Fantasie, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass es für eine Mutter eine schmerzliche Missachtung Ihrer Leistung bedeutet, wenn ihr eigenes Kind diese Leistung für nichtig erachtet? Das hat NULL mit dem islamischen Überwachungswahn zu tun, und das wissen Sie ganz genau. Aber alles, was IRGENDWIE der Diskreditierung dient, ist ja willkommen, wenn man in der Sache keine Argumente hat.
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#99 wolkenkuckuckAnonym
  • 26.09.2017, 19:07h
  • Antwort auf #95 von Kamabada
  • Falls es in meinem langen obigen Post untergeht, hier in aller Kürze auch an Sie nochmal die Frage:
    Wieso ist es denn fortschrittlicher zu sagen, dass auch Väter gebären können, als klarzustellen, dass auch Männer Mütter sein können?

    In beiden Fällen wird jeweils die Gleichung Anatomie=Mann oder Frau = bestimmte Funktion & Rolle aufgebrochen und neu definiert. Das biologistische, ideologisch erhöhte "Muttertier" ist doch nur dann Nazi ;) (um mal Traumzerstörerin zu zitieren), wenn die Mutterrolle für CisHeteroFrauen reserviert und vorgeschrieben ist.

    Tut mir leid, aber dieser K(r)ampf "Trans gegen Nazis", der hier gerade herbeigeredet wird, ist doch total albern. Eure jeweiligen Positionen sind beide gleichermaßen kacke. Ist es wirklich so schwer, zu diesem Thema mal sinnvolle Duskussionen zu führen? Rhetorische Frage....
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#100 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 19:15h
  • Antwort auf #97 von wolkenkuckcuk
  • Grundsäzlich muss ich erstmal klarstellen: Ich befinde mich hier auf niemandes "Seite", an niemandes "Front" und ich applaudiere auch nicht.

    Wäre die Bezeichnung "AfD-Trulla" nur harsch, wäre das nicht schlimm, harsch kenne ich zur Genüge. Sie ist vor allem absolut unzutreffend
    Und sie ist sehr beleidigend. Denn sie bedeutet letztlich die Bezichtugung, den Wahn als Grundlage politischer Entscheidungen zu befürworten, zudem die Ungleichheit vor dem Gesetz, Sexismus, Rassismus und alles, was grad gut zur Hand ist, wenn der weiße Mann mal wieder eine Bestätigung seiner allumfassenden Überlegenheit braucht. Sie werden verstehen, wenn mir eine solche Zuordnung mehr als sauer aufstößt. Zumal sie beinhaltet, dass ich nicht durch eigenes Denken zu meiner Meinung komme, sondern durch das Nachplappern von Parolen.

    Ich weigere mich aber, dem dummen Reflex anheimzufallen, eine Aussage grundsätzlich als falsch zu bewerten, nur weil jemand von diesem fiesen Verein sie ebenfalls schon mal getätigt hat.

    Welche meiner Aussagen konkret halten Sie für fragwürdig bzw. nicht sehr schlau?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#101 Janana
  • 26.09.2017, 19:19h
  • Antwort auf #82 von Gabriele Wruck
  • Nein, die Person möchte Vater genannt werden, weil es sich um einen Mann handelt. Punkt. Wer gibt Euch das Recht, darüber fremdzubestimmen? Schon gar nicht irgendwelche Cis-Leute. Genausowenig wie Heteros bei Homos mitzureden haben. Niemand wird dadurch etwas weggenommen - es ist die alte Leier.

    Es gibt keine "tiefere" Begründung, die irgendwie Sinn machen würde. Die entsprechenden Gesetze ignorieren die Existenz des TSG schlicht völlig bzw. stammen aus Zeiten, in denen eine Personenstandsänderung nur möglich war, wenn die betroffenen Personen auf natürlichem Wege keine Kinder mehr haben konnten (sic!). Mit dem Urteil des BVerfG 2011 ist die Gesetzgebung inkonsistent geworden und der Gesetzgeber hat es (mit Absicht) verschlafen, die entsprechenden Gesetze anzufassen. Damit ergibt sich wieder ein Rechtsvakuum, wo Gerichte unterhalb des BVerfG mit dieser Gesetzgebung "arbeiten" müssen und dann wird die Diskrepanz auf typisch deutsche Weise irgendwie "zurechtargumentiert" und es kommen hanebüchene Begründungen zu stande, die das BVerfG im Übrigen gerne mal mit einer Ohrfeige kassiert - nichts Neues.

    Aber warum wird so jemand wie Du hier geduldet?

    Warum redet man hier überhaupt mit Dir?

    Transfeindlichkeit ist keine Meinung.

    Punkt.
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#102 CumulonimbusAnonym
  • 26.09.2017, 19:21h
  • Antwort auf #83 von Traumzerstörerin
  • 'Was ist eine Frau die Kinder kriegt, in deiner deutschen Papierhaufen-Arbeitslogik? "Gebärmutter"?'

    Mit Trollen redet man nicht. Trolle erfinden immer irgendwelche Argumente, behaupten sie seien "logisch", aber die Argumentation folgt nur scheinbar einem Muster - in Wirklichkeit sind es aber immer Äpfel, die aus Birnen gefolgert werden.
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#103 Janana
#104 CumulonimbusAnonym
  • 26.09.2017, 19:28h
  • Antwort auf #87 von wolkenkuckuck
  • Hmm. Zugegeben, ich habe selten auf dieser Welt so viel Stuß zum Thema "trans" gelesen wie von den "Betroffenen" selbst.

    Nun gut, in der Geschichte der Psychiatrie der letzten 100 Jahre finden sich zu Homosexualität und "Transsexualität" (oder zugehörige wirre Begrifflichkeiten) ebenfalls abstruse Sachen.

    Aber wie wollen die Menschen sich von der Psycho-Welt lösen, wenn sie selbst ständig auf diesen Schienen fahren, abstruse Dinge erfinden, pathologische Dinge am Leben halten?

    Ich habe hier ein tolles Buch auf dem Tisch legen, wo der Autor das in mühevoller Einzelarbeit auf hunderten Seiten zerlegt. Er kommt zu dem Schluss, dass das so nichts werden kenn - man muss sich endlich davon lösen, trans mit Gewalt über irgendeine medizinische Schiene zu erklären und sich dabei mit der Medizin zu verstricken.

    Manche Menschen sind schwul, manche trans - sie müssen sich nicht erklären, sie sind einfach. Wann immer Menschen in Erklärungsnot geraten, warum sie sind, wie sie sind, dann ist irgendwas faul. Noch mehr, wenn andere sich die Definitionshohheit darüber schnappen und anfangen zu urteilen, was "normal" ist und was nicht.

    Aber hierzulande drehen sich alle weiter um ihre eigene Achse wie ihr eigener Mond.
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#105 Janana
  • 26.09.2017, 19:38h
  • Antwort auf #99 von wolkenkuckuck
  • "Falls es in meinem langen obigen Post untergeht, hier in aller Kürze auch an Sie nochmal die Frage:
    Wieso ist es denn fortschrittlicher zu sagen, dass auch Väter gebären können, als klarzustellen, dass auch Männer Mütter sein können? "

    Das Wort ist "können". Dass ein Mann vielleicht ein Problem damit hat, diesen Begriff gewaltsam aufgedrückt zu kommen, nur weil er ein Kind gebiert, schonmal daran gedacht?

    Die gesamte Gesetzgebung steht aus anderen Gründen auch in der Kritik, diskriminiert sie u.a. auch Väter und lesbische Eltern. Dass sie ebenfalls beim Thema trans versagt, ist naheliegend.

    Ich fürchte, die Diskussion hat sich irgendwie vom Thema wegbewegt und immer darum gekreist. Es geht um Begriffe auf Urkunden. Begriffe, die im Widerspruch zu anderen Gesetzen stehen - unter anderem zu Grundrechten, die vom BVerfG bestätigt wurden, dass es zu Persönlichkeitsrechten einer Person gehört, dass sie entsprechend ihrer Identität geführt und angesprochen wird. Dritte sind hiervon nicht beeinträchtig, auch nicht Kinder. Es ist juristischer Unsinn, der sich daraus ergibt, dass der deutsche Gesetzgeber überfällig Reformen verschleppt.
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#106 OrthogonalfrontAnonym
  • 26.09.2017, 19:45h
  • Antwort auf #103 von Janana
  • Kontext ist alles, Mädchen. Ich habe den Mann um den es im Artikel geht nicht kritisiert. Ich habe kein Problem damit, wenn ein Mann ein Kind zur Welt bringt. Kann immerhin nicht jeder Mann (genauso wenig wie jede Frau). Du kannst die also gleich mal den Schaum wieder vom Maul wischen.
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#107 Gabriele WruckAnonym
  • 26.09.2017, 19:47h
  • Antwort auf #101 von Janana
  • "Niemand wird dadurch etwas weggenommen - es ist die alte Leier."

    Doch. Das Kind hat danach keine Mutter mehr. Das wird mir sehr großer Wahrscheinlichkeit ein Problem für das Kind sein. Damit meine ich kein juristisches und vielleicht auch kein soziales.

    Wenn das alles so egal ist - warum suchen dann so viele durch anonyme Samenspende gezeugte Kinder so verzweifelt nach ihren Vätern, das ganze Detekteien davon leben können? Aus Langeweile? Oder weil die alle eine Organspende brauchen? Ich denke, nicht.
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#108 Transmann-anonymAnonym
  • 26.09.2017, 19:48h
  • Antwort auf #99 von wolkenkuckuck
  • Kann ich dir sagen. Weil Mutter als Wort eindeutig weiblich belegt ist, Gebährender o.Ä. wiederum nicht, da es in der Alltagssprache wesentlich seltener benutzt wird. Außerdem kann man das ja einfach in der maskulinen Form benutzen, wie man sieht.

    Warum Transmänner nicht mit weiblich belegten Worten bezeichnet werden wollen, muss ich hoffentlich nicht erklären.
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#109 Janana
  • 26.09.2017, 19:50h
  • Ok, noch ein Post von mir.

    Der BV Trans* hat mittlerweile eine Presseerklärung dazu heruasgegeben:
    www.bv-trans.de/2017/09/26/bundesgerichtshof-missachtet-die-
    lebenswirklichkeit-von-kindern-in-trans-familien/


    --

    Ich möchte noch anmerken, dass "Mutter" nicht das einzige Problem ist. Das noch viel größere Problem ist, dass hier zudem noch Deadnaming betrieben wird:

    Laut BGH muss auf der Urkunde der ehemalige, weibliche Name stehen, als hätte die Vornamensänderung niemals stattgefunden. Das ist meines Erachtens nach die viel größere Farce und durch KEIN Gesetz in diesem Land in irgendeiner Form abgedeckt, sondern reine Willkür des BGH.

    Es geht nämlich davon aus, dass Mütter ausschließlich weiblich sein können und damit ausschließlich weibliche Namen tragen könnten und das alles miteinander verwurstet in eine Phantasie eines korrekten Vorgangs.

    Ich HOFFE, der Vater geht zum BVerfG.

    Wie immer so typisch kündigt der BVT* nicht an, den Vater selbstverständlich bei der Klage vor dem BVerfG zu unterstützen...
  • Antworten » | Direktlink »
#110 CumulonimbusAnonym
  • 26.09.2017, 19:52h
  • Antwort auf #79 von BuntundSchön
  • 'Nein, dein Satz war:

    ''Sorry, den Brief kannst du dir abschminken.''

    Du gehst davon aus, dass es nicht nötig sei, einen offenen Brief zu schreiben, egal wer sich daran beteiligt, oder ob du das als Einzelperson tust. '

    Nein, natürlich ist es nötig einen offenen Brief zu schreiben. Nur, wenn niemand sonst dahinter steht, dann landet der ungelesen in den Mülleimer. Die Frage bleibt nach wie vor: An wen soll der Brief gehen, was soll da drin stehen und wer unterzeichnet?

    Außer Dir habe ich noch nicht EINE Person gesehen, die überhaupt Interesse daran bekundet hätte, mitzumachen. Ich kenn das doch schon.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#111 TraumzerstörerinAnonym
  • 26.09.2017, 19:57h
  • Antwort auf #98 von Gabriele Wruck
  • "Haben Sie so wenig Fantasie, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass es für eine Mutter eine schmerzliche Missachtung Ihrer Leistung bedeutet, wenn ihr eigenes Kind diese Leistung für nichtig erachtet? "

    Komisch, meine Mutter macht da nicht so einen Hehl drauß. Meine Erste Partnerin hatte immer gerne gesagt: "Was bilden die sich eigentlich darauf ein, geworfen zu haben?"
    Ich darf natürlich keine Meinung dazu haben, weil ich ja keien Gebärmutter habe, keine Frau bin, ist schon klar, ich kenne diese radikal-bio-feministische Logik, in der ich mich vor euch verbeugen soll, vor euch knien, ihr meine Mentorinnen sein sollt, vergisst es!

    Die Menschen in diesem Land sind in ihrem kulturellen Wahn noch immer gefangen, viele sehen ihre Eltern als Götter, fühlen sich ihnen gegenüber demütig verpflichtet, das unterdrückerische System, für das ihre Beziehung parde steht, weiterhin zu verteidigen, wie auch du, dass mit deiner Argumentation tust.

    Es ist ein schädliches, unterdrückerisches System, in dem Menschen ganz bewusst durch Sprache gedemütigt und ausgegrenzt werden, doch Sprache ist immer nur der Anfang, es artet dann aus in dem Verwehren von Rechten, gesellschaftlicher Ächtung und Vernichtung.

    Ich erinnere nur, vor 2011 gab es einen Scheidungszwang für sog. transsexuelle Menschen. Wenn sie sich nicht kastrieren lassen haben, also komplett auf die Fortpflanzung verzichtet haben, durften sie keine Rechte haben, die an ihr Geschlecht gebunden waren. Transfrauen galten als Männer, Transmänner als Frauen.

    Wenn Männer nicht Gebären dürfen, nicht Vater heißen dürfen, und Frauen keine Kinder Zeugen dürfen, und Mutter heißen dürfen, dann ist das eine Respektlosigkeit, eine Verachtung diesen Menschen gegenüber.

    Aber ehrt lieber eure Götter, eure Eltern, die Evolution, Mutter Natur, Gesunder Menschenverstand und wie ihr sie noch so nennt. Richtet eurer Leben, eure Gesellschaft danach aus und lebt als Sklaven.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #98 springen »
#112 OrthogonalfrontAnonym
#113 Janana
  • 26.09.2017, 20:26h
  • Ok, und jetzt Schluss hier mit persönlichen Befindlichkeiten.

    Das Rechtsgutachten der IMAG (
    www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/fachaustausch-
    zu-geschlechtlicher-vielfalt/113976

    ) ist zu einem klaren Ergebnis gekommen.

    Siehe "Geschlecht im Recht" im Abschnitt 5.2 "Regelungen mit geschlechterdifferenzierender Rechtsfolg":

    "Die Regelungen, die tatsächlich nach Geschlecht direkt bzw. indirekt differenzieren und dies
    mit einer unterschiedlichen Rechtsfolge verbinden, stellen auf ein binäres Verständnis von
    Geschlecht ab. Wenn Personen ein von einer Regelung vorausgesetztes geschlechtsbezogenes
    Merkmal nicht erfüllen, sind sie von dem Regelungskreis ausgeschlossen. [...] Zwar lässt sich eine Anwendbarkeit teils im Wege der Analogie
    wegen des Vorliegens einer planwidrigen Regelungslücke begründen, aber Rechtsunsicherhei-
    ten bleiben bestehen und zudem sind wie im Einzelnen zu zeigen sein wird Anwendungs-
    fragen nicht immer über Analogien lösbar oder im Ergebnis im Hinblick auf Grund- und
    Menschenrechte von inter- und transgeschlechtlichen Menschen nicht angemessen."

    "5.2.1 Abstammungsrechtliche Regelungen"

    "Personen mit einer personenstandsrechtlichen Änderung
    nach dem TSG, die nach der verfassungsgerichtlichen Aufhebung des Sterilisationsgebots 54
    nunmehr Kinder gebären oder zeugen können, werden ebenfalls nicht angemessen erfasst."

    "Elternschaft wird mit dem Geschlecht sowie der Fortpflanzungsfunktion verknüpft, insbeson-
    dere in der Kernregelung zur Mutterschaft aus § 1591 BGB, wonach Mutter eines Kindes die
    Frau ist, die es geboren hat. § 1592 BGB zur rechtlichen Vaterschaft bestimmt zum Vater den
    Mann, der mit der Mutter verheiratet ist (§ 1592 Nummer 1 BGB), die Vaterschaft mit Zustim-
    mung der Mutter anerkennt (§§ 1592 Nummer 2, 1595 BGB) oder dessen Vaterschaft gerichtlich
    festgestellt ist (§ 1592 Nummer 3 BGB). Abstammung wird vor allem als biologische Herkunft
    verstanden, die eine durch die Geburt vermittelte abstammungsmäßige Zugehörigkeit eines
    Kindes zu einer bestimmten Frau als Mutter und zu einem bestimmten Mann als Vater vor-
    sieht."

    "Transgeschlechtlichen Personen wird die
    Begründung der Elternschaft entsprechend ihrer Geschlechtsidentität oder ihrem personen-
    standsrechtlichen Geschlechtseintrags versagt. Eine rechtliche Absicherung erfolgt nur dem
    biologischen Geschlecht entsprechend. Die zeugende Transfrau wird nicht als Mutter im Sinne von
    § 1591 BGB, der gebärende Transmann nicht als Vater im Sinne von § 1592 BGB erfasst. o wird
    in der Praxis beispielsweise §1591 BGB auf einen Transmann angewendet, mit der Wirkung, dass
    er als Mutter erfasst und personenstandsrechtlich behandelt wird."

    Empfehlungen:

    "6.4.1 Abstammungsrecht"

    "Im Abstammungsrecht betrifft dies die Regelungen zur Elternschaft. Angesichts der umfang-
    reichen Reformdiskussionen unter den Expert_innen des vom Bundesministerium der Justiz
    und für Verbraucherschutz organisierten Arbeitskreis Abstammungsrecht wurden im Rah-
    men des Gutachtens lediglich Lösungen für die bessere Berücksichtigung inter- und transge-
    schlechtlicher Eltern entwickelt, die in die in Vorbereitung befindliche umfassende Reform des
    Abstammungsrechts integriert werden können."

    "Eine Option ist die völlige Ablösung der geschlechtsspezifischen Bezeichnungen und Voraus-
    setzungen im Abstammungsrecht (Mutter/Frau, Vater/Mann) durch geschlechtsneutrale
    Bezeichnungen, die an die Fortpflanzungsfunktion anknüpfen."

    "Eine weniger weitreichende Option läge darin, die Begriffe Mutter und Vater personenstands-
    rechtlich beizubehalten und lediglich in den Legaldefinitionen in §§ 1591, 1592 BGB die
    geschlechtsbezogenen Voraussetzungen zu streichen und die Begriffe Frau und Mann durch
    eine geschlechtsneutrale Bezeichnung (Person) zu ersetzen. Vorteile dieser Lösung wären der
    geringere Folgeänderungsbedarf im Familienrecht sowie die starke gesellschaftliche Veranke-
    rung der Konzepte Mutterschaft und Vaterschaft."

    *** Dann kommt der Vergleich mit der Gesetzgebung in Malta (!) - die als Vorbild dienen sollte: ***

    "[...] indem wie in Malta
    oder Australien die Geburtsurkunde der Kinder dem gewählten Geschlechtseintrag der
    Eltern angepasst wird oder auf der Geburtsurkunde die geschlechtsneutrale Bezeichnung
    Eltern ausgewiesen wird."

    -- Das zweite Gutachten stellt fest:

    §1 "Absätze 1 und 2 haben in erster Linie Klarstellungsfunktion. Sie sollen Menschen, die von Diskri-
    minierung wegen der Geschlechtsidentität bedroht sind, den Rechtszugang erleichtern. Die Auf-
    nahme ausdrücklicher Verbote der Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität entspricht
    den Forderungen der Resolution 2048 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates von
    2015 und der Empfehlung des Ministerrates von 2010. 68 Inhaltlich entsprechen sie dem Stand der
    Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), des Europä­ischen Gerichtshofs für Men-
    schenrechte (EGMR), den Yogyakarta-Prinzipien und der Rechtsprechung des Bundesverfassungs-
    gerichts, wonach ein Schutz über das Allgemeine Persönlichkeitsrecht bzw. das Recht auf Privat-
    sphäre besteht und Diskriminierung verboten ist. Die Diskriminierung ist auch nach dem
    Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz verboten. Nach der Gesetzesbegründung zum AGG soll die
    Geschlechtsidentität zusammen mit der sexuellen Orientierung von dem in § 1 AGG genannten
    Merkmal sexuelle Identität umfasst sein (BT-Drs. 16/1780, S. 31). Dem steht die ständige Recht-
    sprechung des EuGH gegenüber, nach welcher die Geschlechtsidentität vom Antidiskriminierungs-
    merkmal Geschlecht umfasst ist. 69 Dementsprechend nennt die Richtlinie EG 2000/78, deren
    Umsetzungsgesetz das AGG ist, die sexuelle Ausrichtung als zu schützendes Merkmal, während
    die Geschlechtsidentität nicht gesondert genannt wird. Das Bundesverfassungsgericht setzt die
    Geschlechtsidentität mit den in Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 GG genannten Merkmalen gleich, indem
    es für daran anknüpfende Ungleichbehandlungen dieselbe hohe Rechtfertigungshürde annimmt.
    Unabhängig von der Frage, ob die Geschlechtsidentität von Geschlecht oder sexueller Identität
    geschützt ist, wird klargestellt, dass die diskriminierende Anknüpfung verboten ist."

    §13 "Auswirkung der Änderung der Geschlechtszuordnung auf Elternschaft und
    Kinder"

    "Absatz 2 trägt dem Bedürfnis des Kindes und des Elternteils, das die Vornamen oder die Ge­­
    schlechts­zuordnung geändert hat, Rechnung, in den Fällen, in denen im Alltag die Geburtsur-
    kunde des Kindes vorzulegen ist (etwa bei der Schulanmeldung), nicht unfreiwillig bloßgestellt
    zu werden. Diskriminierungserfahrungen des Kindes oder des Elternteils sollen so verhindert
    werden."

    "Absatz 3 beseitigt die Rechtsunsicherheit, die seit Wegfall der Sterilisationspflicht aus § 8 Absatz 1
    Nr. 3 TSG (Beschluss des BVerfG vom 11.01.2011) für die Fälle besteht, in denen eine Vornamens-
    und Personenstandsänderung vorgenommen wurde und danach ein Kind gezeugt oder geboren
    wurde. § 11 TSG konnte auf diese Fälle nicht übertragen werden, da er, wie das gesamte TSG, auf
    der Annahme beruht, nach der Personenstandsänderung käme es nicht mehr zur (weiteren)
    Elternschaft. Dies entspricht nicht mehr der aktuellen Sach- und Rechtslage. In Übertragung
    der Regelung des TSG zu den nach einer Personenstandsänderung angenommenen Kindern,
    bei denen ein transgeschlechtliches Elternteil in seiner anerkannten Geschlechtsrolle in die
    Geburtsurkunde eingetragen wird (§ 11 S. 1, 2. Halbsatz), muss auch bei Kindern, die von einem
    transgeschlechtlichen Elternteil nach der Personenstandsänderung geboren oder gezeugt wer-
    den, die aktuelle und äußerlich zum Ausdruck kommende Geschlechtsrolle vermerkt werden."

    Der Gesetzesvorschlag §13 dazu lautet i.Ü.:

    "(1) Eine gemäß § 7 erfolgte Änderung lässt das Rechtsverhältnis zwischen der antragstellenden
    Person und ihren Eltern sowie zwischen der antragstellenden Person und ihren Kindern unbe-
    rührt. Gleiches gilt im Verhältnis zu den Abkömmlingen dieser Kinder.
    (2) Dem Kind einer Person, deren Geschlechtszuordnung nach der Geburt des Kindes gemäß
    § 7 geändert wurde, ist auf Antrag eine Geburtsurkunde auszustellen, in welcher die Person
    ihrer Geschlechtszuordnung entsprechend und, sofern die Vornamen geändert wurden, mit
    ihren geänderten Vornamen bezeichnet ist.
    (3) Bei der Eintragung der Geburt eines Kindes, das von einer Person, deren Geschlechtszuord-
    nung gemäß § 7 geändert wurde, geboren, gezeugt oder angenommen wurde, ist die Person
    ihrer Geschlechtszuordnung entsprechend und, sofern die Vornamen geändert wurden, mit
    ihren geänderten Vornamen zu bezeichnen."

    Untendrunter kommt der interessante Part: Hier steht nämlich genau DAS zur Diskussion was hier passiert ist - die beiden vorinstanzlichen Urteile zu diesem BGH-Spruch werden nämlich rechtlich zerlegt. Unbedingt nachlesen!

    Wie man sieht, sind die angeführten Punkte konform mit internationaler Menschrechtsgesetzgebung. Befindlichkeiten tun in der Diskussion hier ÜBERHAUPT nichts zur Sache.
  • Antworten » | Direktlink »
#114 HantewiEhemaliges Profil
  • 26.09.2017, 20:50h
  • Antwort auf #99 von wolkenkuckuck
  • "...Wieso muss Gebären überhaupt geschlechtlich markiert werden, wieso sprechen wir nicht einfach nur von "Eltern" oder "Gebärenden"?
    Wenn ich das richtig verstehe, argumentieren genau so Janana, Katrina Reichert, Hantewi & BuntUndSchön..."

    "...Ist es wirklich so schwer, zu diesem Thema mal sinnvolle Duskussionen zu führen? Rhetorische Frage..."

    Ich lebe schon immer in meinem Geschlecht. Von Anfang an. Ich war nie etwas anderes. Ich bin Mutter einer Tochter. Sie ist das geliebte Kind einer Winyanktehca und einer Cisfrau, die sich ebenfalls lieben, und schon immer in eine liebende Gemeinschaft eingebunden sind.

    Glauben Sie ernsthaft, ich diskutiere Dinge, die in meinem ganzen Leben nie infrage gestellt wurden - sowohl mein Frau- als auch mein Muttersein - mit einer Frau, die ihre Identität(!) über einen Uterus und das Vorhandensein von "Vater und Mutter" definiert? Die darüber hinaus auch noch den üblichen biologistischen Unsinn bemüht und archaisch-völkische "Wahrheiten" über "Mutterschaft" konstruiert?

    Ich frage mich durchaus, ob Ihre Frage wirklich "rhetorisch" gemeint war. Ich stelle diese Frage hier unentwegt selber und weise immer darauf hin, daß ich diese Frage nicht rhetorisch meine.

    Aber erklären Sie mir bitte, warum es für mich Sinn ergeben soll, mich einerseits auf eine solche Frau einzulassen und andererseits, auf welcher Basis ich mir ein Gespräch mit Ihnen als "fake Indianerprinzessin" vorstellen könnte, der Sie unterstellen, ihre gesamte Identität sei eine Legende?

    Daraus ergeben sich dann meine Fragen, die - denke ich - nur rhetorische Fragen sein können: Wurde von Ihnen hier nicht von Anfang an klar gemacht, daß Sie mit mir gar nicht in ein Gespräch eintreten wollen? Gibt es hier eine Gesprächsbasis, die kulturell andere Sichtweisen als Bereicherung versteht? Gibt es hier eine Situation, in der die pure Existenz von "Transfrauen" gefeiert wird und ihnen deshalb ehrend begegnet wird?

    ...Oder möchten Sie einfach nur Termini für ein zukünftiges Deutsches Personenstandsgesetz diskutieren?

    Mit welcher Absicht führen Sie diese Diskussion?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#115 CumulonimbusAnonym
  • 26.09.2017, 21:03h
  • Antwort auf #112 von Orthogonalfront
  • Es geht nicht um "Fehlschlüsse". Es geht um Macht. Ausübung und Erhalt von Macht durch Normierung. Die Herleitung ist dann im Notfall das, was angeblich ein Überwesen einen Menschen auf einem Berg vor tausenden von Jahren in Steintafeln diktiert hat Dann ist jedes Argument recht. Und wenn einem nichts mehr einfällt haben wir immer noch "Wo kämen wir denn da hin?" und "Das war schon immer so.".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#116 TheDadProfil
#117 AchsoAnonym
#118 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 22:33hHannover
  • Antwort auf #101 von Janana
  • ""Nein, die Person möchte Vater genannt werden, weil es sich um einen Mann handelt.""..

    Auch für Dich an dieser Stelle noch einmal :
    Daran wird diese Person nicht gehindert im Verlauf des Aufwachsens des Kindes..

    Zum Zeitpunkt der Geburt war diese Person aber die Mutter, und als solche wird sie auch in die ABSTAMMUNGSURKUNDE, denn nichts weiter ist eine Geburts-Urkunde dann auch, eingetragen..
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#119 wolkenkuckuckAnonym
  • 26.09.2017, 22:36h
  • Antwort auf #114 von Hantewi
  • Was soll der Quatsch? Ich bin nicht Gabriele Wruck, ich habe Frausein auch nicht über Uterus oder Gebärlogik definiert - ganz im Gegenteil. Richte deinen Einwand als bitte gegen die Person, die hier sowas vertritt, und nicht als Antwort an mich.

    Auf meinen Kommentar dagegen hast du überhaupt nicht geantwortet. Vielleicht fängst du ja mal an damit: Welche Definitionen von Frau du scheiße findest, hast du ja nun schon mehrfach von dir gegeben. Also poste doch bitte mal deine Definition von Frau. Außer "Ich bin eine Frau, weil ich eine Frau bin und schon immer ein war" hast du dazu noch nix vermeldet. Offensichtlich gibt es sehr unterschiedliche Verständnisse von solchen Worten, sonst müssten wir ja auch nicht um die soziale Anerkennung anderer SIcht- und Definitionsweisen kämpfen. Soziale Geschlechterrollendefinitionen lehnst du ebenso ab wie biologische oder sonstige Definitionen. Was also heißt dieses Wort, das du permanent benutzt?
    Nochmal: Wenn wir irgendwie miteinander komunizieren wollen, müssen wir uns auch auf Definitionen von Begriffen einigen können. Du verweigerst das, und wirfst allen anderen vor, die Komunikation zu verweigern.
    Ebenso lachst du über Leute, die klare Definitionen wollen & bezeichnest Begriffe wie Mann und Frau als fragwürdige Konstrukte bar jeder definierbaren Faktizität, die jeder irgendwie anders ganz nach Belieben definieren können sollte.. und gleichzeitig stellt du dein eigenes Frausein als unhinterfragbaren Fakt dar.

    Auch erzählst du immer viel von interkulturellem Austausch und Respekt, aber veweigerst hier jegliche Kommunikation. In einem anderen Thread erzähltest du mal, wie retrograd die Deutschen mit ihren binären Mann-Frau-Vorstellungen von geschlechtlicher Identität seien und erklärtest, die Lakota seien da ja so viel fortschrittlicher mit ihren vier Kategorien. Ein anderer Forist, ich weiß den Namen nicht mehr, fragte dich damals, warum denn vier Kategorien so viel besser seien als zwei, wenn die angeblich tolle Alternative doch auch bloß wieder eine limitierte Anzahl an Kategorien zur Verfügung stellt & der grunsätzlichen Problematik der bösen retrograden Denke also überhaupt nicht entgeht. Auch wurdest du gefragt, weshalb du dich denn trotz deiner Ablehnung eines binären Systems Mann-Frau-Systems doch wieder "Frau" nennst und Winkte als Unterkategorie von Frau definierst, womit das tolle nicht-westliche vier-statt-zwei-Kategorien-System ja letztlich auch wieder auf einen zugrundeligenden Binarsmus rekurriert.
    Ebenso wurdest du gefragt, weshalb du einerseits Körperlichkeit wie Genitalien als komplett unerheblich für geschlechtliche Identität bezeichnest und dann laut eigenen Aussagen dennoch ganz entgegen dieser proklamierten Haltung für Genitaloperationen optiertest.

    Das fand ich sehr spannende, diskussionswürdige Fragen damals. -So spannend, dass ich beim Mitlesen damals sogar Notizen gemacht habe und auf deine Antwort gespannt war.
    Stattdessen kam von dir nur: Frechheit, das versteht ihr eh nicht, diese Kultur kann man eh nur nach langem Studium verstehen, die Deutschen sind zu blöd und zu retrograd, das ist alles persönlich und geht euch nix an, ihr seid alle transphob etc. blah blah.
    Und du willst ernsthaft anderen unterstellen, sie verweigerten Kommunikation? Das tust du in diesem Forum. Sobald's kritsch und interessant wird macht du einen auf unterdrücktes Opfer und haust ab. Immer mit der Haltung einer Beleidigten, die jegliche kritische Nachfragen zu eigenen Thesen oder Haltungen als persönlichen Affront ansiehst - wobei du aber keinerlei Probleme hast, hier jeden zweiten Mitforisten und dieses Land im allgemeinen als rückständig und dumm im Vergleich zu Trumpland zu verkaufen.

    Zum Thema fake-account: Dazu haben nun auch schon verschiedene Anons Dinge angemerkt, auf die weder du noch Janana mit ihrem "Ich kenne sie persönlich"-Post nicht eingegangen sind.
    Du rühmst dich hier gerne der Tatsache, dass du anders als andere, die lieber anonym bleiben, hier unter Klarnamen postest. Außerdem verkaufen du und Janana dich als gewichtige Stimme zu Transthemen und -rechten, insbesondere in den USA.
    - Wieso also findet sich weder dein Lakota-Name noch der "westliche" Name in deiner Emailadresse irgendwo? In keiner Publikation zum Thema, auf keiner Webseite zum Thema, in keiner Ankündigung als Sprecherin, nichts. Deine angeblichen Klarnamen gibt es nur in irrelevanten Kommentarspalten irgendwelcher online-Foren und selten mal als Unterzeichnerin einer Petition anderer.
    Auf perfektes Deutsch und schlechtes Englisch will ich mal gar nicht weiter eingehen.
    Tut mir leid, aber sofern ich keine anderen Erklärungen dazu höre, gehe ich davon aus, dass du entweder entgegen deiner Aussagen nicht unter Klarnamen postest, und/oder dass du entgegen anderslautender Aussagen nicht die bist, die du vorgibst zu sein - und zwar im Zweifel eine in Transthemen recht unerhebliche Deutsche.

    Wobei beides ja prinzipiell kein Problem darstellen würde in einem Forum, wo nicht jeder eine große offline-Koryphäe ist und die meisten es vorziehen, anonym zu bleiben und mit Sachargumenten zu punkten. Wer stattdessen in Sachdiskussionen lieber mit seiner Identität punkten will, muss sich Fragen zu Obigem aber schon gefallen lassen.
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#120 TraumzerstörerinAnonym
  • 26.09.2017, 22:46h
  • Antwort auf #116 von TheDad
  • Nö, weil ich nicht einem Denken verfallen bin, wo die Geburt eines Menschen eine Leistung ist, dass Ergebnis eines Produktionsprozesses, eine Anlieferung von Kriegern und Gebärmaschinen, Arbeitern und Arbeiterinnen.

    Sich durch das Gebären von Kindern gesellschaftlich zu legitimieren, ist einfach nur dreist in der heutigen Zeit. Dazu gehört nun mal leider, wirklich nicht viel. Man kann auch durch Vergewaltigungen, Alkohol, Samenraub oder anders schwanger werden. Raus muss das Kind dann sowieso, wenn die Frist für die Abtreibung abgelaufen ist.
    Zu gebären, macht eine Frau nicht zu automatisch zu einer guten Mutter.

    Jungen Menschen ein sicheres Heim bieten, ihn oder sie zu einem selbstbewussten, gesunden Menschen aufzuziehen, selbst das ist keine Leistung, das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
    Oder soll das Kind ein ganz besonderes Produkt sein, eine tolle Leistung der Eltern, die es gefälligst auch an diese zurückzahlen soll?

    Kinder zu zeugen, zu empfangen, sollte eine freie Entscheidung sein, keine Leistung an Irgendwen oder Irgendetwas, es sollte dabei um die Kinder gehen, die zukünftige Familie, und nicht um den eigenen Status oder darum, sich etwas zu beweisen.

    Wessen Rasse ist schon wieder am aussterben, dass wir solch ein Denken hier bräuchten?
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#121 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 22:49hHannover
  • Antwort auf #108 von Transmann-anonym
  • ""Kann ich dir sagen. Weil Mutter als Wort eindeutig weiblich belegt ist, ""..

    Was genau hindert Dich daran zu erkennen das der Begriff "Mutter" in der Geburtsurkunde Abstammung bescheinigt, und damit BIOLOGISCH besetzt ist, und nicht "weiblich", nur weil Menschen wie Du das so sehen wollen ?

    Die Idee das sei "weiblich" führt zu genau dem Irrtum, den du gleichzeitig vermieden wissen willst, nämlich hier zu erklären nur Frauen könnten Mütter werden..

    Damit wird die Funktion und die Fähigkeit des Gebären auf die Frau reduziert..

    Wirklich clever..
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#122 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 26.09.2017, 22:55h
  • Antwort auf #107 von Gabriele Wruck
  • Nein, das ist schon wieder falsch gedacht.
    Es kommt darauf an, wie die Adoptiveltern mit der Erziehung ihres Kindes umgehen. Wenn zwei Transsexuelle ein Kind adoptieren, dann wäre es sinnvoll, mit dem Kind rechtzeitig darüber zu sprechen. Also ungefähr wenn das Kind 6 J. alt ist. Wird die Adoption nämlich verschwiegen, bildet sich das Kind ein, die Eltern, die sie um sich hat, wären ihre leibliche. Und das artet dann so aus, wie du es beschrieben hattest: der Teenager beginnt verzweifelt zu suchen.
    Wird das aber rechtzeitig besprochen, weiß das Kind frühzeitig bescheid und es kann mit der leiblichen Mutter oder dem leiblichen Vater (also dem leiblichen Elternteil) ausgemacht werden, dass ein regelmäßiger Besuch stattfindet.
    Das wäre der Idealfall.
    Aber es gibt auch andere Situationen, wo es nämlich schädlich für das Kind wäre, Kontakt zum leiblichen Elternteil aufrecht zu erhalten.
    Hast du daran auch mal gedacht?? Adoption geschieht nicht willkürlich. Dafür gibt es Gründe. Und manchmal kann der Grund sein, dass das Kind beim leiblichen Elternteil Gewalt(!) erfahren hat, oder wo der Elternteil vielleicht drogenabhängig ist!
    Du scheinst davon auszugehen, dass der leibliche Elternteil die besten Personen seien, um das Kind zu erziehen. Das ist aber nicht immer der Fall.
    Und in solchen Situationen wird das Kind dann froh sein, wenn es bei zwei Personen leben kann, wo es liebevoll behandelt wird und einen positiven Lebensalltag erfährt. Dabei spielt es dann absolut keine Rolle mehr, ob das dann zwei Männer, oder zwei Frauen sind, ob die beiden Transsexuell, oder schwul, oder lesbisch, oder bi, oder etc. sind.
    Und deshalb wird das Kind dann auch seine ''Mutter'' nicht vermissen, sondern erhält bei zwei Lesben sogar zwei liebevolle Mütter!
    Und bei anderen dann zwei liebevolle Väter, oder eben zwei transsexuelle Mütter, oder Väter - wie auch immer.

    Es kommt also immer auf die Einzelsituation an, ob es Sinn macht, den Kontakt zum leiblichen Elternteil aufrecht zu erhalten.
    Meistens, wenn die Erziehung der Adoptiveltern positiv umgesetzt wird, hat das Kind üblicherweise kein Bedürfnis, Kontakt zum leiblichen Elternteil aufzunehmen. Gelegentlich wird das vom leiblichen Elternteil sogar abgelehnt.

    Also, so eine Pauschal-Aussage zu machen, dass dann die Mutter fehlen würde, ist so, wie du es formuliertest, nicht richtig, und da fehlen Hintergrundinformationen.
    Du wirfst damit alle Adoptiveltern in einen Topf und es kann der Eindruck entstehen, dass Adoption aus deiner Sicht sowieso grundsätzlich nicht gut sei.

    Informiere dich doch mal direkt bei Adoptiveltern und informiere dich im Internet anhand von Studien. Da kannst du alles erfahren, was du momentan nicht weißt und in deiner Unwissenheit den Transsexuellen vorwirfst.

    Meistens steckt in solchen Aussagen wie den deinen Unwissenheit, oft auch unbegründete Befürchtungen oder Vorurteile, und gelegentlich auch Angst, und im schlimmsten Fall Ablehnung und Hass.
    Bei dir scheint es Unwissenheit und evtl. Befürchtung zu sein.
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#123 HantewiEhemaliges Profil
  • 26.09.2017, 22:56h
  • Antwort auf #114 von Hantewi
  • Ich stelle hier erneut fest, was ich bereits ganz zu Anfang gesagt habe:

    Das Thema ist Recht!

    Es gibt keinen Grund, Befindlichkeiten von Personen zu diskutieren, denn es geht um Recht. Recht steht über "Meinungen", "Ideologien" und "Befindlichkeiten". Sie sind zur Entscheidungsfindung irrelevant. Erst recht, wenn sie - wie in diesem thread geäußert - explizit verfassungswidrig sind.

    Die einzige Basis einer Diskussion ist eine Rechtsbasis, die Europa betreffend - und somit Deutschland - in der Resolution 2048 zu den Rechten von Transgendern des Europa-Rates auf Basis der andalusisch-argentinischen Gesetzgebung und des maltesischen Gesetzes vorbildlich vorgegeben wurde.
    Ideologische "Diskussionen" sind obsolet.

    Für Deutschland ist die Arbeitsbasis folglich die:
    - Resolution 2048 zu den Menschenrechten von Transgendern
    - Juristische Gutachten der juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
    - Juristische Gutachten des Deutschen Instituts für Menschenrechte

    Die beiden Urteile, die dem Urteil des Bundesgerichtshofs vorausgegangen sind, also die des zuständigen Amtsgerichts und Kammergerichts, wurden bereits bei der Erstellung der beiden obengenannten juristischen Gutachten mit einbezogen und juristisch als nicht haltbar dekonstruiert. Der Bundesgerichtshof seinerseits ist an die noch geltende (Un-)Rechtsprechung gebunden. Er konnte nicht anders entscheiden. Das betrifft nur EINEN Punkt des Urteils, nämlich die Zuweisung des Terminus "Mutter".

    NUR in diesem Punkt besteht eine (noch) existierende (Un-)Rechtsbasis.

    Die vom Bundesgerichtshof geforderte - basierend auf den Entscheidungen der beiden Vorgängerinstanzen - Verwendung eines deadnames basiert hingegen auf §11TSG. Nach §11 bleibt die Rechtsbeziehung zu Kindern von der Personenstandsänderung unberührt. Dies bezog sich vor 2011 allerdings klar ausschließlich auf den Fall von Kindern, die VOR der Personenstandsänderung geboren waren. Dass sie auch für Kinder, die später geboren werden gelte, haben die Gerichte frei erfunden. Eine Willkürentscheidung. Eine Rechtsbasis gibt es dafür nicht. Dazu kommt nach Studium ein möglicher Verfahrensfehler: §11 bezieht sich nämlich nur auf die Personenstandsänderung, nicht auf die Vornamensänderung. Diese kann auch nicht einfach so rückwirkend ungeschehen gemacht werden.

    Dazu sei noch angemerkt: Der hier beschriebene Fall ist der, der beim Amtsgericht Schöneberg anhängig war. Es gibt einen gleich gelagerten Fall beim Amtsgericht Münster, in dem entschieden wurde, daß der Begriff "Mutter" - aber mit dem RICHTIGEN Namen zu verwenden ist. Gegen diesen Bescheid wurde vom Klageführer ebenfalls Beschwerde eingelegt.
    Dies mag ein Bild auf die willkürliche "Urteisfindung" werfen, die in einem solchen - von der Bundesrepublik Deutschland verursachtem Rechts-Vakuum - entsteht.

    Man stelle sich z.B. einmal vor, dass eine Frau z.B. aufgrund von Stalking oder anderen Gründen ihren Vornamen gerichtlich hat ändern lassen und 10 Jahre später schwanger wird. Hier bekommt das Kind auch nicht in der Geburtsurkunde den ehemaligen Vornamen. Einen Grund, warum die eine Änderung gelten sollte und die andere nicht, gibt es juristisch nicht. Mit dem vermeintlichen Kindeswohl zu argumentieren und quasi §5 FÜR die (vermeintlichen) Interessen des Kindes und gleichzeitig GEGEN die berechtigten Interessen des Vaters auszulegen, ist reine Willkür und es gibt dafür ebenfalls keinerlei juristische Basis.

    Die Wahrheit ist schlicht, dass der Gesetzgeber nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2011 die Anpassung des Gesetzes versäumt und somit den Rechtswiderspruchs nicht aufgelöst hat, wie es vom Bundesverfassungsgericht gefordert worden war. Dieses Rechtsvakuum lässt dem erfinderischen Geist Deutscher Gerichte viel Raum für Willkür ohne Rechtsbasis.

    Dieses Rechtsvakuum besteht nach den beiden oben erwähnten - und in diesem thread verlinkten - juristischen Rechtsgutachten der Humboldt-Universität und des Deutschen Instituts für Menschenrechte nicht mehr fort. Dort wird sowohl der juristisch unhaltbare Ist-Zustand als solcher geklärt, sondern auch die beiden möglichen Wege aufgezeigt, die nach geltenden Vorgaben und Recht einzuschlagen sind. Zitat: "Alternativen: Keine". -
    Hier noch einmal die Textpassage:

    "...
    Diese Handhabungen [der Gerichte] halten nach dem Gutachten Regelungs- und Reformbedarf für trans­sexuelle/-geschlechtliche Menschen einer verfassungsrechtlichen Überprüfung nicht stand. 106 Betroffen sind hier die Persönlichkeitsrechte des transgeschlechtlichen Elternteils, aber auch, und dies wohl vordringlich, diejenigen des Kindes. In Einklang zu bringen sind das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung, wie auch das Bedürfnis, rechtlich einem existierenden Elternteil zugewiesen und vor weiteren Persönlichkeitsverletzungen geschützt zu werden. Das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung wird von der Rechtsprechung als Element bezeichnet, das für die Entfaltung der Persönlichkeit von entscheidender Bedeutung sein könne. Mit den Worten des BGH: Die Kenntnis der Herkunft kann wichtige Anknüpfungspunkte für das Verständnis des familiären Zusammenhangs und für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit geben. Die Unmöglichkeit, die eigene Abstammung zu klären, kann den Einzelnen erheblich belasten und verunsichern. 107 Für den hier relevanten Kontext bedeutet dies, dass vom Recht auf Kenntnis der Abstammung nicht nur die Information, von wem man genetisch, d. h. im medizinisch relevanten Sinne, abstammt, umfasst sein dürfte, sondern auch die Information, von wem man ausgetragen und geboren wurde. Es besteht demnach ein Recht des Kindes, in die Lage versetzt zu werden, diese Information zu erlangen. Diesem Recht ist aber nicht dadurch Rechnung zu tragen, dass der im sozialen Leben als Vater des Kindes agierende Elternteil mit seinem alten Vornamen und als Mutter in die Geburtsurkunde eingetragen wird, da dies wiederum das Recht des Kindes auf Nichtoffenbarung der geänderten Geschlechtszuordnung des Elternteils verletzt. Das Personenstandsregister bzw. Auszüge aus diesem, wie Geburtsurkunden, ist nicht der geeignete Ort für diese Art von Information. Dem entspricht die Recht­s­prechung des Bundesgerichtshofs. Nach dieser ist das Recht auf Kenntnis der eigenen Ab­stammung nach der deutschen Rechtslage jedenfalls nicht durch das Personenstandsregister zu gewährleisten. Es richtet sich auf die Kenntnisverschaffung von Tatsachen, während sich das Personenstandsrecht auf die rechtliche Elternschaft bezieht (vgl. Balzer StAZ 2012, 364, 368) und auch in anderen Belangen (etwa im Fall der Zeugung mittels Samenspende) nicht zur Information über die biologische oder genetische Elternschaft bestimmt ist.

    Den grundrechtlich geschützten Interessen von Kindern, deren Eltern ihre Vornamen oder Geschlechtszuordnung geändert haben, ist nunmehr Rechnung getragen, indem ihnen Geburtsurkunden ausgestellt werden, in denen die Eltern in ihrer sozialen Rolle, d. h. entsprechend ihrem aktuellen Geschlechtseintrag und Vornamen, oder als Eltern bezeichnet werden. Es ist ausschließlich der aktuelle Vorname aufzuführen. Dies entspricht der Lebenswirklichkeit des Kindes und schützt dieses vor möglichen Diskriminierungserfahrungen durch unfreiwillige Offenbarung. Dem Recht auf Kenntnis der Abstammung ist nicht dadurch Rechnung zu tragen, dass in das Geburtsregister (auch oder nur) der alte Vorname und die alte Geschlechtsbezeichnung eingetragen werden. Es ist die bei Geburt rechtlich bestehende Personenbezeichnung zu vermerken. Die Elternrollenbezeichnung (Mutter oder Vater) kann entweder aufgegeben werden durch Einführung der Überschrift Eltern oder sie hat der sozialen Rolle zu folgen und sich nicht auf den biologischen Beitrag an der Zeugung oder der Geburt zu beziehen. Das Personenstandsregister soll weiterhin ausschließlich Auskunft geben über die rechtliche Elternschaft, die, wie auch im Falle von Adoption, nichtleiblicher Vaterschaft des Ehemannes (§ 1592 Nr. 1 BGB) oder gleichgeschlechtlicher Elternschaft, unabhängig davon besteht, ob und welcher biologische Beitrag bei der Entstehung neuen Lebens geleistet wurde.
    ..."

    Ebenso wird hier noch einmal sehr deutlich dekonstruiert, warum die bis heute geltenden "Kindes-Interessen" NICHT die Interessen des Kindes SEIN KÖNNEN. In gleichem Maße werden die Interessen der T*-Eltern berücksichtigt und nachgewiesen, daß die Interessen von Kind und T*-Elternteil NICHT - wie bisher immer "argumentiert" - konträr und zuwider laufen. Im Gegenteil - die berechtigten Interessen beider harmonieren.

    DAS(!) ist die Argumentationsbasis für die Bundesrepublik Deutschland. Aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs - was in seinem Ausgang vorhersehbar war - folgt zur endgültigen Klärung der Schritt vor das Bundesverfassungsgericht, da nur dort gemäß dem Rechtssystem der BRD diese Frage endgültig entschieden werden kann. Der Bundesgerichtshof ist dazu nicht authorisiert.

    Es ist noch nicht ersichtlich, ob der Kläger sich zu diesem Schritt entschieden hat. Dieser Schritt ist zwingend nötig, da er erfolgreich sein wird - denn im Gegensatz zum Bundesgerichtshof ist das Bundesverfassungsgericht an die Einbeziehung der beiden Rechtsgutachten zu seiner Urteilsfindung gebunden und muß sie in geltendes Recht überführen.

    Dieser Mann benötigt daher die umfassende Unterstützung anderer Transgender-Menschen in der BRD.

    Disclaimer )
    Ich bitte um Nachsicht für meine guten Kenntnisse der deutschen Sprache, die geeignet sind, Zweifel an meiner kulturellen Abstammung zu produzieren.
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#124 Janana
#125 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 23:08hHannover
  • Antwort auf #113 von Janana
  • """Die Regelungen, die tatsächlich nach Geschlecht direkt bzw. indirekt differenzieren und dies
    mit einer unterschiedlichen Rechtsfolge verbinden, stellen auf ein binäres Verständnis von
    Geschlecht ab.""..

    Bislang habe ich hier auch nur "binäre" Argumente gelesen, denn ob eine Mutter eine Frau ist, oder ein Mann ändert nichts an der stringenten Binären Einteilung die hier vorgenommen wurde und wird..

    Weiter oben habe ich bereits gefragt :
    ""Und bei aller Aufregung..
    Wem genau dient dann eigentlich diese Festlegung in der Zweigeschlechtlichkeit die mit dem Beharren auf das "Vater sein" auch transportiert wird ?

    Ist dann eine Intersexuell Gebärende in der Zukunft möglicherweise Mutter UND Vater gemeinsam, weil sie sich mit Recht nicht auf diese Zweigeschlechtlichkeit reduziert sehen will ?""..

    Wer antwortet dazu dann endlich mal ?

    Oder geht es hier immer noch nur darum einfach mal darauf zu beharren im Recht zu sein, weil man im Recht sein will, denn schließlich gälte es die Gesetzlichen Vorschriften zu ändern ?

    Sicher gilt es das..
    Aber die Konsequenzen für ALLE müssen dabei bedacht sein..

    So wie die Konsequenz für das Kind mit einer anderslautenden Eintragung keine Mutter mehr zu haben..

    Und bevor hier wieder das Genöle losgeht, von wegen Transfeindlichkeit und so..

    Das Kind hat ein Gesetzliches Recht auf die Information seiner Abstammung, was ÜBER dem Recht der Eltern auf Datenschutz angesiedelt ist..
    Ich gehe einmal davon aus, dieses Gesetzesänderung ist nicht an den Kritikern dieses Urteiles vollständig vorbeigegangen..
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#126 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 23:15hHannover
  • Antwort auf #117 von Achso
  • ""Die Türkin, die gemäß Auftrag von Erdogan fünf Kinder gebärt, ist also die bessere Frau, ja?""..

    Wo genau steht in meiner Frage dann auch die Frage nach einer "qualitativen Einteilung" die man nach der Anzahl der Kinder bemessen würde ?

    Wäre nett wenn Du konkretisierst worauf Du hinaus willst..
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#127 HantewiEhemaliges Profil
  • 26.09.2017, 23:23h
  • Antwort auf #119 von wolkenkuckuck
  • Ihre Antwort an mich ist eine einzige respektlose Zumutung. Es fehlt darüber hinaus das Wesentliche nach den bisherigen Ereignissen. Ihre Entschuldigung. -
    Stattdessen legen sie nach. Wie ich bereits heute morgen schrieb: So geht das nicht.

    Sollte ich Sie in meinem bisherigen Agieren in diesem Forum enttäuscht haben und leere Stellen in Ihren nächtlichen Notizen verursacht haben, deren Füllung Sie sich von mir erhofften, bitte ich um Entschuldigung.

    Wovon Sie Ihre Interpretation meiner Person abhängig machen, ist für mich im übrigen irrelevant. Es fällt - auch in Ihrem Kulturkreis - nicht in die Aufgabe eines Menschen, andere in das Verständnis der eigenen Person einzubeziehen.

    Ihre Anliegen an mich sind eine Zumutung.

    ...

    Dieser thread hat ein klares Thema. Es geht um Rechte von Transgendern. Ich habe in meinem vorangegangenen post die Arbeitsbasis wiederholt erklärt.

    Eine persönliche Notwendigkeit meinerseits, daß Sie das "Richtige" von mir denken, wurde von mir nicht benannt.

    Es geht um Recht. Auf dieser Basis ist hier zu arbeiten. Wird von dieser Arbeitsbasis abgewichen, bin ich raus.
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#128 Transmann-anonymAnonym
  • 26.09.2017, 23:30h
  • Antwort auf #121 von TheDad
  • Und was genau hindert dich daran zu erkennen, dass das Wort Mutter tatsächlich auch außerhalb des Abstammungsrechts existiert? Wirklich "clever" ist es doch eher, das Wort so weit zu strecken, dass es umgangsprachlich und rechtlich komplett andere Dinge bedeutet.

    Nur Frauen können Mütter werden. Viele Frauen können Gebährende werden, manche Männer auch. Dass du hier jetzt reinliest, dass ich das Gebähren nur Frauen "zugestehe", kann ich nicht nachvollziehen.
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#129 TheDadProfil
  • 26.09.2017, 23:31hHannover
  • Antwort auf #120 von Traumzerstörerin
  • ""Sich durch das Gebären von Kindern gesellschaftlich zu legitimieren, ist einfach nur dreist in der heutigen Zeit.""..

    Vor dem Hintergrund der umgebenden Heteronormativität stimme ich dem zu..
    was nichts daran ändert, das es ohne diese Leistung der Mütter bis zur Entwicklung einer "künstlichen Gebärmutter" nicht anders gehen wird..

    ""Zu gebären, macht eine Frau nicht zu automatisch zu einer guten Mutter.""..

    Das habe ich nirgends in Abrede gestellt..
    Zu Gebären machte es im Zweifel aber auch nicht automatisch zu einem gutem Vater..

    Vor allem deshalb nicht weil hier ein Mann geboren hat, der um überhaupt schwanger zu werden, die Hormon-Therapie unterbrochen hat, um dann als biologischer Mensch mit den Körperfunktionen einer Frau ausgestattet ein Kind zur Welt bringt..

    Biologisch Mutter wird er in der Zeit des Aufwachsens der Vater sein..

    In der Abstammungsurkunde des Kindes allerdings nicht..

    Einzigen Kritikpunkt den ich hier bislang gelten lassen kann ist die Nennung des früheren weiblichen Vornamens des Mannes..
    Das erschließt sich mir auch nicht..

    Ansonsten verweise ich auf meine oben gemachten Vorschläge andere Begriffe für "Mutter" und "Vater" zu setzen, und sie mit allen möglichen Konsequenzen durchdacht als Vorschlag für eine Änderung des Abstammungsrechtes einzubringen.

    ""Jungen Menschen [.....] und nicht um den eigenen Status oder darum, sich etwas zu beweisen.""..

    Zur Zeit geht es nur um ein einziges Ding :
    Die Abstammungsurkunde für das Kind..

    Alles andere kann der Mann der als Vater mit dem Kind die Familie bildet diesem dann selbst erklären..
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#130 Janana
  • 26.09.2017, 23:32h
  • Antwort auf #125 von TheDad
  • "Wer antwortet dazu dann endlich mal ?"

    Die Antwort stand hier schon ein oder zweimal. Die Möglichkeit Eltern neutral einzutragen wird als Lösung gefordert.

    Das steht unter anderem in den Gutachten drin und hier werden auch alle Randbedingungen, Gedanken, Folgend und Umsetzung diskutiert.

    Es wird zu dem Schluss gekommen, u.a. dass biologische Abstammung für eine Geburtsurkunde nicht relevant ist, sondern die Urkunde nur das rechtliche Verhältnis zu den Eltern regelt - wie es derzeit bereits Fakt ist. Deswegen ist das biologische Argument hier nicht relevant.

    Weil es aber Leuten schlecht nahezubringen sei, von Mutter und Vater zu reden wird der Vorschlag gemacht, dass man sich zwischen einer binären Lösung oder der neutralen entscheiden kann. Die binäre Lösung aber das rechtliche Geschlecht vorsieht.

    Das ist eine faire Lösung, wird allen gerecht und ist menschenrechtlich einwandfrei.

    Die Bewegung von binären "Mann und Frau" hin zu neutralen Bezeichnungen fängt ja auch anderswo im Recht bereits an. Siehe z.B. Steuererklärung.

    Was andere Diskussionen hier angeht: Nein, ich werde keine persönlichen Dinge diskutieren und ich schreibe hier nur, weil ich zum Thema schreibe. Und behauptet habe ich hier sonst gar nichts. Und ich muss persönliche offtopic Fragen auch nicht beantworten.
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#131 CumulonimbusAnonym
  • 26.09.2017, 23:47h
  • Antwort auf #122 von BuntSchoen
  • "Meistens steckt in solchen Aussagen wie den deinen Unwissenheit, oft auch unbegründete Befürchtungen oder Vorurteile, und gelegentlich auch Angst, und im schlimmsten Fall Ablehnung und Hass. Bei dir scheint es Unwissenheit und evtl. Befürchtung zu sein"

    Ja, das ist eine simple Feststellung. Ich finde es mal wieder erstaunlich, welche Konstruktionen und Argumente hier zu Tage gefördert werden und wieso irgendwas nicht ginge, wenn es für andere Konstellationen gang und gäbe und völlig normal ist. Irgendwo wird eine große Katastrophe und schlimmes Kindesleid hergezaubert, wo es das gar nicht gibt. Damit bedient man sich komischerweise plötzlich ähnlichen Argumentationen, nach denen die Eheöffnung etwas ganz Schrecklies sei.

    Im Übrigen hat der BV Trans* eine Stellungnahme veröffentlicht. (in einem der Posts und auf deren Homepage nachzulesen)

    Ich hoffe, der Mann zieht vor das Bundesverfassungsgericht. Ich hoffe, er bekommt Rechtsbeistand von einem der Anwälte der Trans-Verbände, die auch andere Klagen beim BVerfG laufen haben.

    Ich verstehe nicht, warum hier wieder ein Befindlichkeitendurcheinander herrscht und Leute auf Demo-für-Alle-Niveau ihren Nonsens diskutiert haben, wenn bereits alles auf juristischer Ebene durchdiskutiert und geklärt ist und in ausführlichen Gutachten nachzulesen ist.

    Ach, weil es heute aufkam. Zur Klarstellung: Wenn ich auf Deinen Post antworte, bitte bedenke, dass das nur heißt, dass ich mich auf Deinen Post beziehe. Ich rede nicht zwangsläufig nur mit dir (sonst könnte ich das auch privat per Email machen ), ich rspreche auch mal mit allen Mitleser*innen. (oftmals auch den Stillen)
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#132 Transmann-anonymAnonym
#133 Janana
  • 26.09.2017, 23:55h
  • Antwort auf #129 von TheDad
  • "Biologisch Mutter wird er in der Zeit des Aufwachsens der Vater sein.."

    Wenn ein Ehepaar Kinder adoptiert, wird die Frau auch als Mutter geführt und der Mann als Vater. Obwohl da biologisch gar nichts ging.

    Es wird noch besser. Wenn homosexuelle Paare nun ab 1. Oktober Kinder adoptieren können. Wer ist dann die Mutter und wer der Vater?

    Nun, wenn zwei Schwule Kinder adoptieren, dann machen 2 Väter Sinn. Haben beide das Kind ja nicht geboren. Bei heterosexuellen Paaren sind dann auch beides Väter? Und bei Lesben dann zwei Väter?

    Und bei Sukzessivadoption ist dann die leibliche Mutter die Mutter und die Ehefrau der Vater?

    Ihr habt doch schon bei "unfreiwilligen Geschlechtsumwandlungen auf der Eheurkunde" Euren Spaß. Belästigt doch nicht die armen Transmänner auch nicht mit euren logischen Verschraubungen, die schon mit dem Fall Adoption ad absurdum zu führen sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #129 springen »
#134 Janana
  • 27.09.2017, 00:00h
  • Antwort auf #129 von TheDad
  • PS: Oder anders ausgedrückt.

    Wie es in dem Gutachten steht:

    Die Geburtsurkunde ist dazu da, die *rechtliche* Erbfolge zu regeln, nicht die biologische. Wie im Fall von Adoption ja auch klar geregelt ist.

    Letztere kann in einem Geburtsregister hinterlegt werden, damit das Kind Zugang zu der Information hat, weil es ein persönliches Recht an der Information hat. Das ist aber - wie im Gutachten angemerkt - ein anderes Thema.

    Und in der rechtlichen Regelung ist auch der rechtlich gültige Name zu verwenden, nicht ein Name, der zum Zeitpunkt der Geburt nicht mehr existiert hat.
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#135 HantewiEhemaliges Profil
  • 27.09.2017, 00:03h
  • Antwort auf #125 von TheDad
  • "...Ich gehe einmal davon aus..."

    Ich bitte Dich im Verlauf der letzten Wochen mittlerweile zum dritten male, die Resolution 2048 und die beiden deutschen Rechtsgutachten zu lesen, bevor Du in "Diskussionen" zu Transgendern weiterhin "Vermutungen" äußerst und damit zu Verwirrung und vor allem Reinszenierung von Desinformation" beiträgst. Du hast nicht gelesen.

    Du irrst schlicht in Grundannahmen, wenn Du im Zusammenhang mit "Trans" z.B. behauptest, daß "das Recht des Kindes über den datenrechtlichen Interesses eines Elternteil steht". Das ist in den Gutachten dekonstruiert.

    Rechtsgutachten sind Gutachten, die umfassend - alle Lebensbereiche einbeziehend - klären, was juristisch geltendes Recht ist. Nicht nur in der BRD - überall auf der Welt.

    Aus der Resolution 2048 des Europa-Rates und den beiden Gutachten ergibt sich der zukünftige Aktionismus der deutschen Gesamt-Community für die Menschenrechte der deutschen Transgender. Wer sich damit nicht im Schlaf auskennt, darf nicht in Ausschußsitzungen, nicht zu Politikern und auf keine Bühne der LGBTIQ-Bewegung in der BRD. Jede*r der*die sich damit nicht auskennt und trotzdem aktiv wird, wird großen Schaden für eine ganze Menschengruppe anrichten.

    Die Gegenseite hat gelesen und kennt sich aus. Die deutsche Psychosekte hat z.B. bereits Tagungen abgehalten, um zu erörtern, wie maximal strapazierbar sie dagegen intervenieren kann und ihre "Interessen" wahrt. Die Gegenseite liest. Jede neue Publikation. Dort wird gearbeitet. Ich lese und arbeite ebenfalls - und nicht nur zu der BRD.
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#136 wolkenkuckuckAnonym
  • 27.09.2017, 07:02h
  • Antwort auf #127 von Hantewi
  • Deine - pardon, Ihre! - erste Antwort an mich bestand darin, mir Dinge bezüglich einer Definition von Frau auf der Basis von Gebärfähigkeit um die Ohren zu hauen, die ich nicht ansatzweise jemals gesagt habe. Sie haben mir AUssagen um die Ohren gehauen, die überhaupt nicht von mir waren, sondern von einer anderen Foristin, mit der ich sehr explizit überhaupt nicht einer Meinung bin. Aber nee ist klar, die frechen "Zumutungen" kommen natürlich immer nur von anderen. Wofür soll ich mich bei Ihnen entschuldigen? Dass Sie mir und anderen die Worte im Mund verdrehen, fragwürdigen Diskussionspraktiken fröhnen, und bei entsprechenden Antworten im entsprechenden Ton mal wieder einen auf Opfer frecher Entgleisungen oder Transphobie-Opfer machen? Die Nummer kannste dir sparen, bin selber trans.

    Nein, es geht nicht allein um Recht, sondern damit zusammenhängend auch um die Definitionen & Neudefinitionen von Worten & Begriffen.
    Genau darum geht es nämlich nicht zuletzt in diesem Fall - konkret um die Definition des Begriffs "Mutter", und ob auch ein (Trans)Mann in der Rolle als Gebärender als Mutter bezeichnet werden sollte. Da gibt es gute Argumente für und wider, die dazu ausgetauscht wurden. Keines davon hat mit "Befindlichkeiten" zu tun, wie Sie und Janana es anderen Diskutanten immer wieder vorwerfen, wenn die Meinung anderer nicht zu Ihrer passt.

    Konkret fragte ich dazu oben z.B. den "anonymen Transmann", weshalb er für sich Begriffe wie Mutter nicht akzeptieren kann, da sie allgemeinsprachlich als "weiblich" konnotiert seien, wenn er gleichzeitig keine Probleme damit hat, im Sinne von Transrechten auch tausenderlei andere allgemeinsprachlich als "weiblich" konnotierte Dinge und Begriffe umzudefinieren: Wer keine Probleme damit hat, zu sagen "Es gibt Männer mit Gebärmutter" aber ein Problem damit hat zu sagen, "Es gibt Männer mit Mutterfunktion", ist für mich inkonsequent. Die Antwort darauf? Fehlanzeige. Wer operiert denn hier bitte statt mit Logik mit "Befindlichkeiten"?

    Ebenso hatte ich Sie um die Beantwortung der Frage gebeten, wie Sie denn den Begriff "Frau" definieren würden, statt immer nur darauf hinzuweisen, dass alle Definitionsversuche anderer bescheuert, transphob oder rückständig seien. Außer einer sinnlosen tautologischen nicht-Definition à la "eine Frau ist eine Frau" und komplett bescheuerten Auslegungungen von Selbstbestimmung als "wenn ich sage, dass ich was bin, bin ich das" kam dazu nichts von Ihnen. Auf den Hinweis, das Kommunikation nicht möglich ist, wenn jeder individuell & nach Belieben Begriffen undefinierte & undefinierbare eigene Bedeutungen gibt, reagieren weder Sie noch Janana - und werfen gleichzeitg anderen mangelnde Kommunikationsbereitschaft vor.
    Stattdessen schon wieder eingeschnappte Befindlichkeiten à la "Frechheit, Zumutung, ich bin Ihnen keine Erklärungen schuldig".
    Was für eine komplett armselige Diskussionsstrategie ist das denn bitte.

    Sie wollen Logik und Definitionen nicht diskutieren. Gleichzeitig wollen Sie aber auch nicht auf Ihre private offline-Person angesprochen werden - jede kritische Nachfrage dazu wird als Frenchheit, Zumutung und illegitimen Angriff auf Ihre Person abgewehrt. Und das, obwohl
    Ihre gesamte Argumentationsweise auf Ihrer behaupteten "Identität" basiert! - Ihre innere Gewissheit, eine Frau zu sein (ohne jemals erklären zu wollen, was das heißt), Ihre Aussagen zu Ihrem kulturellen Hintergrund USA/Lakota, die beide gleichsam als relevant für Ihre Statements und als fortschrittlich im Gegensatz zu Deutschland behauptet werden, aber wiederum nicht hinterfragt werden dürfen. & zwar weder, was deren behauptete Fortschrittlichkeit anbelangt, noch was Ihre eigene Verortung in diesem Kontext anbelangt, wenn Ihre Aussagen über Ihrer offline-Identität nicht zu den über Sie verfügbaren Informationen passen.
    All diese Dinge sind immer nur relevant, wenn es Ihnen in den Kram passt, und dann wieder Tabu, wenn es Ihnen gerade nicht in den Kram passt.

    Jemand anderes hat Ihnen in einer Diskussion auf dieser Plattform schon mal einen Vorwurf gemacht, dem ich mich hier gerne anschließe: Sie wollen überhaupt nicht diskutieren. Sie wollen nur unhinterfragt beständig im Recht sein. Ich zitiere Sie selber: So geht das nicht.
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#137 wolkenkuckuckAnonym
  • 27.09.2017, 07:35h
  • Antwort auf #111 von Traumzerstörerin
  • Die Aussage, dass Gebären eine echte Leistung ist, hat doch nichts damit zu tun, Gebärende nun zu Vergöttern oder als "Mentorinnen zu akzeptieren" oder sonstwas. Ich finde ja auch, dass Frau Gabrieles Kommentare in vielerlei Hinsicht ziemlich fragwürdig sind, aber hier unterstellst du was, was sie nicht gesagt hat.
    Auch als nicht-Gebärfähige kann ich durchaus die Leistung einer Person anerkennen, die im eigenen Körper einen anderen Menschen hervorgebracht hat - Monate lang, mit allem, was dazugehört: die krassen körperlichen Veränderungen, Belastungen und Beschwerden, oder im wahrsten SInne des Wortes "am eigenen Leib" Verantwortung für zwei Personen zu tragen etc. Das sagt absolut nichts über sonstige Befähigungen aus, aber ist für sich genommen als Leistung zu würdigen & wesentlich mehr, als es der Beitrag eines kurzen Samenergusses zur wunderbaren Kreation eines menschlichen Wesens beiträgt. Ich will hier keine küchenpsychologischen Mutmaßungen über Uterusneid o.ä. anstellen, aber deine enthumanisiernden Hasstiraden über "Frauen, die sich was darauf einbilden, geworfen zu haben" sind reichlich merkwürdig.

    Wie übrigens auch die Vorwürfe, dass andere im Gegensatz zu dir bloße Sklaven von herkömmlichen Begriffen, Kategorien und Ideologien seien. Wir alle bewegen uns in einem gewissen Masse als Sklaven von Begriffen und Kategorien. Wenn Du wirklich frei davon wärst, würdest Du einfach du selbst sein, ohne dich auch nur einen Dreck darum zu scheren, wer dich mit welchen Begriffen bezeichnet. Wenn ich hier so lese, wie gerade die trans-Diskutanten offensichtlich schon in größte Identitätskrisen verfallen, wenn sie als Transmann als "Mutter" bezeichnet werden, irgendwer irgend einen "falschen" Begriff benutzt, ein falsches Personalpronomen anscheinend das Ende der Welt, Selbstbestimmung&Menschenrechte bedeutet &kein verzweifelteres Ziel zu haben scheinen, als als "Mann", "Frau", "Vater" etc. akzeptiert zu werden & dafür die entsprechenden Stempel, Urkunden etc. zu bekommen, habe ich ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass die cis-Diskutanten hier die größeren Sklaven von althergebrachten Kategorien sind.
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#138 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 27.09.2017, 08:05h
  • Antwort auf #131 von Cumulonimbus
  • Du hast offensichtlich meinen Kommentar gar nicht verstanden. Auch dir mangelt es am Verstehen, was du gelesen hast!
    Ich hatte durchweg PRO Transsexualität argumentiert, nicht dagegen.
    Mit leiblichem Elternteil meinte ich, wenn ein Kind in einer hetero Familie geboren wurde, bzw. meistens geschieht Adoption, wenn eine junge Frau ungewollt scgwanger wurde und die Trennung vom Freund bereits abgeschlossen ist, und diese junge Frau das Baby in einer sogenannten (das Wort ist furchtbar) ''Babyklappe'' abgegeben wurde.

    Beim Thema Adoption meinte ich mit Adoptiveltern z.B. transsexuelle Eltern. Dass Transsexuelle auch leibliche Eltern sein können, weiß ich, da ich auch zur LSBTTIQ gehöre - das muss mir niemand vorbuchtabieren.

    Gewalt wird prozentual eher von Heteros ausgeübt - warum das so ist, ist mir ein Rätsel. Ein Grund ist Hass. Es gibt aber auch noch andere Gründe. Zum Beispiel wenn ein Mensch in seiner Kindheit nichts als Gewalt erlebt hat.
    Deshalb war die Eheöffnung extrem wichtig, weil dadurch mehr Menschen ein Kind adoptieren kann. Das bedeutet, dass es weniger Kinder in Heimen geben wird, unter anderem.

    Wie kommst du eigentlich auf die irrsinnige Idee, ich hätte contra Transsexualität gesprochen und zusätzlich auf ''Demo für alle'' Niveau? War das bösartig von dir gemeint?
    Lerne mich kennen, Kindchen, dann weißt du, was für einen Unsinn du mir unterstellst.

    Und nur weil ich mich bei deinem offenen Brief nicht beteilige, musst du noch lange nicht dieselbe Strategie anwenden, wie es Heteros in Bezug auf LSBTTIQ machen!
    Da schneidest du dir ins eigene Fleisch.
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#139 TraumzerstörerinAnonym
  • 27.09.2017, 08:15h
  • Antwort auf #136 von wolkenkuckuck
  • "Ihre gesamte Argumentationsweise auf Ihrer behaupteten "Identität" basiert! - Ihre innere Gewissheit, eine Frau zu sein (ohne jemals erklären zu wollen, was das heißt), Ihre Aussagen zu Ihrem kulturellen Hintergrund USA/Lakota, die beide gleichsam als relevant für Ihre Statements und als fortschrittlich im Gegensatz zu Deutschland behauptet werden, aber wiederum nicht hinterfragt werden dürfen. & zwar weder, was deren behauptete Fortschrittlichkeit anbelangt, noch was Ihre eigene Verortung in diesem Kontext anbelangt, wenn Ihre Aussagen über Ihrer offline-Identität nicht zu den über Sie verfügbaren Informationen passen. "

    Nur mal so fürs Protokoll: Genau das ist diese Einstellung, durch die man als sog. Transfrau in Deutschland keine Chance hat, jemals eine positive, nichtpathologische Identität zu entwickeln, und immer wieder in Minderwertigkeitskomplexen und Selbstzweifeln verharren muss, weil man permanent von der Beurteilung und Legitimierung durch andere abhängig gemacht wird, sogar von anderen Transfrauen.

    Und diese Aussagen kommen nicht von einem Arzt, einem intoleranten Außenstehenden, nein von einer Transperson selbst, dass ist schon ein sehr übles Zeichen.

    Hier wird von Menschen verlangt, sich für ihr Sein zu rechtfertigen, unter anderem auch für den kulturellen Background oder ihre Abstammung.
    Mit welchem Recht? Was haben Menschen verbrochen, dass sie sich dafür rechtfertigen müssen? Warum glaubt man ihnen nicht? Warum dürfen andere über ihr Sein diskutieren, es beurteilen?
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#140 LorenProfil
  • 27.09.2017, 08:48hGreifswald
  • "Das Amtsgericht wies die Standesbeamten aber an, den Transmann als Mutter ins Geburtenregister einzutragen und zwar mit seinem ehemaligen weiblichen Vornamen."

    Wie kann eine Person, die bereits vor der Zeugung rechtlich als Mann anerkannt ist, als "Mutter" bezeichnet werden?

    Warum sollte man eine Person, die bereits vor der Zeugung eines Kindes einen männlichen Vornamen hat, im Geburtenregister mit einem nicht mehr gültigen weiblichen eintragen?

    Was hindert den Gesetzgeber daran, im Geburtenregister generell oder auf Wunsch die Bezeichnung "Eltern" zu verwenden?

    Gehört es nicht zu den Aufgaben der erziehungsberechtigten Person(en), mit dem Kind, zu dessen Erziehung sie berechtigt ist/sind, möglichst frühzeitig und entsprechend der individuellen Entwicklung des Kindes anstehende Fragen zu Familie und Abstammung zu erörtern?

    Fragen über Fragen, die in diesem strukturkonservativen Land wohl letztlich vom höchsten Gericht entschieden werden müssen, solange Rechtssetzung und Rechtsprechung noch der Lebenswirklichkeit hinterherhinken.
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#141 OrthogonalfrontAnonym
  • 27.09.2017, 08:51h
  • Antwort auf #136 von wolkenkuckuck
  • Bravo! Besser hätte man den Fall "Hantewi" kaum auf den Punkt bringen können. Ich würde nur noch hinzufügen, dass sie mit genau diesem Verhalten die Massen enerviert und damit gegen Trans*-Rechte auf die Barrikaden bringt, vor allem auch deswegen weil "Hantewi" ja immer so schön betont als "Internationale Transaktivistin" Sprachrohr aller Trans* zu sein. Oh, und Native Americans und PoC erweist sie sozusagen nebenbei auch noch einen Bärendienst. Und Wähler die von den Hantewis dieser Welt endgültig genug haben, trauen sich dann inzwischen einfach AfD oder Trump zu wählen.
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#142 TraumzerstörerinAnonym
  • 27.09.2017, 10:04h
  • Antwort auf #137 von wolkenkuckuck
  • "Auch als nicht-Gebärfähige kann ich durchaus die Leistung einer Person anerkennen, die im eigenen Körper einen anderen Menschen hervorgebracht hat "

    Muss ich das? Was geht mich das an? Klingt nach AFD: "Auch als Homosexueller, kann man etwas für die Heterosexuelle Kernfamilie tun"

    "Beitrag eines kurzen Samenergusses zur wunderbaren Kreation eines menschlichen Wesens beiträgt. "

    Tja, und da ist er wieder, der hässliche Sexismus.

    "Ich will hier keine küchenpsychologischen Mutmaßungen über Uterusneid o.ä. anstellen, aber deine enthumanisiernden Hasstiraden über "Frauen, die sich was darauf einbilden, geworfen zu haben" sind reichlich merkwürdig. "

    Warum soll ich auf die Neidisch sein, in stehe in vollem Saft ;)

    "Wir alle bewegen uns in einem gewissen Masse als Sklaven von Begriffen und Kategorien. "

    Es geht nicht um bloße Begriffe und Kategorien, es geht darum, dass ihr Verachtung von Menschen mit ""ogischen Argumenten" rechtfertigt, die ihren Ursprung in Denkweisen und Kozepten haben, die ihr nicht selbst erfunden habt, sondern euch über Jahrhunderte oder länger, vermittelt wurden und die ihr unbewusst weiterhin glaubt.
    Ich nannte die Verdächtigen ja bereits, Gesunder Menschenverstand, Gott, Eltern als Götter, Mutter Natur, Recht des Stärkeren und was es alles da noch so gibt.
    Das lustige ist, ihr brecht sie auf, so weit es für euch persönlich nützlich ist, anderen gesteht ihr aber nicht zu, dass auch zu tun, weil ihr euch dann selbst in euer Legitimation gefährdet sieht, die Mehrheitsgesellschaft könnte euch ja in den Rücken fallen, und alles wegnehmen, ihr könntet dann einer Identitätskrise verfallen.
    Bei Thema Girlfags z.B. war das auch sehr gut beobachten.

    "Wenn Du wirklich frei davon wärst, würdest Du einfach du selbst sein, ohne dich auch nur einen Dreck darum zu scheren, wer dich mit welchen Begriffen bezeichnet. "

    Nö, denn es ist Latte, ob ich in meiner kleinen Blase lebe, wenn ich mich nicht gegen solche Leute einsetze, dann zieht sich der Himmel über mir düster zusammen, egal was ich von mir selber halte. Zufällig leben ja auch noch andere Menschen auf diesem Planeten, und ich kann wohl davon ausgehen, dass das worunter ich leide, andere Leute wohl auch betreffen wird.
    Sonst wäre jegliche gemeinschaftliche Organisation für Irgendetwas völlig sinnlos.
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#143 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 10:48hHannover
  • Antwort auf #124 von Janana
  • ""Nein. Wie kommst du drauf? Lies den Artikel oder die verlinkten Gutachten!
    Er hatte zu dem Zeitpunkt bereits die Vornamens- und Personenstandsänderung.""..

    Die Fähigkeit Schwanger zu sein und Mutter zu werden ist dann also vom Vornamen und der erfolgten Personenstandsänderung abhängig ?

    Das ist genauso willkürlich erklärt, wie es der BGH getan hat..

    Hier wird der Begriff Mutter nur deshalb verweigert, weil man sich der Binären Geschlechter-Rolle unterwirft, und schlichtweg der Konstruktion nachläuft, nur Frauen könnten Mutter sein, und Männer nur Väter..

    Die Realität stellt diese konstruierten Geschlechter-Klischees aber in Frage, und dennoch beharrt man auf ihnen..

    Sehr interessant..
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#144 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 10:59hHannover
  • Antwort auf #128 von Transmann-anonym
  • ""Und was genau hindert dich daran zu erkennen, dass das Wort Mutter tatsächlich auch außerhalb des Abstammungsrechts existiert? ""..

    Nichts und alles..

    "Geschlecht" als Begriff ist entweder Sexuell, Biologisch, oder Grammatisch verwendbar..

    Die sexuelle Verwendung des Begriffes taugt aber nicht um grammatische Verwendung umzudeuten, und so wie hier, die biologische Verwendung des Begriffes "Mutter" nicht dadurch ausgehebelt werden kann, ihn als "konstruiertes rollenmodell" anzuwenden, und gleichzeitig die Binäre Geschlechtszuweisung vorzunehmen, die aus dieser Konstruktion hervorgehen..

    Oxymorone Erklärungsversuche gehen immer schief..

    Wenn also Männer Kinder Gebären können, dann können sie auch Mutter sein..

    Denn alles andere ist eine willkürliche Zuweisung eines Rollenmodells daß darauf abzielt die Binäre Geschlechtszuweisung von Menschen zu erreichen, respektive aufrecht zu erhalten..

    "Mutter" in der Geburtsurkunde ist weder ein "weiblicher Begriff", noch eine Geschlechtszuweisung, sondern die biologische Bezeichnung derjenigen Person, die das Kind zur Welt gebracht hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #128 springen »
#145 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 11:09hHannover
  • Antwort auf #130 von Janana
  • ""Die Antwort stand hier schon ein oder zweimal. Die Möglichkeit Eltern neutral einzutragen wird als Lösung gefordert.""..

    Bei allem Verständnis..
    Ich habe nicht nach Gutachten gefragt, deren Inhalt man sich aus Mangel eigenem Nachdenkens anschließt, sondern die Frage gestellt, wieso sich hier eigentlich alle Transidenten/Transsexuellen/Transgender auf die Idee der Binären Geschlechtszuweisung fokussieren ?

    Die schon dann bröckelt wenn ein Intersexueller Mensch ein Kind zur Welt bringt..
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#146 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 11:17hHannover
  • Antwort auf #132 von Transmann-anonym
  • ""Wer bitte reduziert jetzt die Gebärfähigkeit auf Frauen?""..

    Wer bitte negiert die klar definierten biologischen Möglichkeiten ?

    Ein Transmann ist immer noch kein biologischer Mann..

    Ist es das was Du hören willst ?

    Du versuchst hier immer noch die Geschlechtszuweisung aus der Heteronormativität damit aufzulösen, indem die biologische Funktion dekonstruiert wird..
    Das wird auch nach wie vor nicht klappen..
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#147 OrthogonalfrontAnonym
#148 Homonklin44Profil
  • 27.09.2017, 12:43hTauroa Point
  • Ein wirklich schwieriges Thema. Bei dem es aber möglich sein muss, aufgrund der eng begrenzenden Dimensionalität der Rechtsbegriffe im Interesse des Kindes zurückzustecken.

    ""Die Eintragung unter dem weiblichen Vornamen sei außerdem wichtig für das Kind, da es so bei Nachweis seiner Herkunft die Transsexualität eines Elternteils nicht offenlegen müsse.""

    Wenn das Kind deswegen Probleme bekommen kann, weil das vielleicht im Ausland oder wo negative Auswirkungen herauf beschwört, wenn die Info bekannt wird, ist es besser, wenn da Mutter im Zusammenhang mit weiblichen Anlagen verknüpft ist.

    Die Weiterentwicklung der mentalen Evolution in der Welt verläuft leider nicht simultan.
  • Antworten » | Direktlink »
#149 AvispadaAnonym
#150 Gabriele WruckAnonym
  • 27.09.2017, 13:33h
  • Antwort auf #122 von BuntSchoen
  • Also erstmal fällt mir Ihr sachlicher Ton auf, vielen Dank dafür.

    Dennoch ist auch Ihr Beitrag ziemlich unterstellend.

    Sie scheinen davon auszugehen, dass Adoptiveltern immer nett zu ihren Kindern sind.
    Sollte dem so sein, ist das ein Irrtum.

    Ich habe mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, die von ihren leiblichen Eltern, ihren Pflegeeltern UND ihren Adoptiveltern aufs Brutalste gequält, vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und eingesperrt wurden. Es gab Jugendliche, die aus allen drei Kategorien schon mindestens ein Elternpaar hatten, von denen JEDES gewalttätig war. Allen Jugendlichen gemein war die ständige Vergewisserung, wer ihre leiblichen Eltern sind. Und zwar unabhängig davon, was die ihnen angetan hatten. Beim Essen, beim Spielen, beim Prügeln, in der Schule, vor dem Schlafengehen ganz besonders: DIESES Thema war IMMER Thema.

    Man kann ganz klar unterscheiden zwischen Kindern, die als Waisen oder nach der Geburt freigegebene Kinder adoptiert werden und denen, die aufgrund elterlicher Überforderung bzw. Gewalttätigkeit in die stationäre Betreuung gegangen (worden) sind.
    Eine weitere Kategorie sind Kinder, die aus egoistischen Gründen aus dem Ausland eingekauft und ihrer mütterlichen Bindung, ihrer familiären und geographischen Herkunft beraubt wurden, damit sie den bisher defizitär erfüllten Lebensplan deutscher Paare personell vervollständigen. Es wäre interessant zu erfahren, was in deren Abstammungsurkunden steht, und ob in der Gesetzgebung hier am Ende sogar mit zweierlei Maß gemessen wird.
    DAS wäre dann tatsächlich ein Skandal.

    Als Säugling adoptierte Kinder haben eine größere Chance, in ihrer Adoptivfamilie glücklich aufwachsen zu können. Und nachdem die Informationspolitik sich vom ängstlichen Verschweigen hin zum offenen Umgang verschoben hat, kommen die allermeisten Kinder damit gut klar. Worunter Kinder generell leiden, sind gespürte, aber von den Eltern verschwiegene oder gar verleugnete Fakten.

    Wie Sie schon richtig festgehalten haben, ist die Nestgewissheit, zu der die liebevollen Bezugspersonen und zweifelsfreie Beständigkeit gehören, absolut vorrangig. Das bedeutet aber nicht, dass alles andere egal ist, und es bedeutet auch nicht, dass ein Kind trotz seiner behüteten Lebensumstände nicht unter bestimmten familiären Aspekten leidet.
    Kinder von körperlich behinderten Eltern fühlen sich auch geliebt, haben aber trotzdem oft ein anderes, belasteteres Leben als andere Kinder. Kinder von Alleinerziehenden oder gleichgeschlechtlichen Paaren sehen sich sehr oft permanent einem Erklärungsdruck ausgesetzt. Ich will jetzt nicht alle möglichen besonderen Umstände auflisten. Was ich benennen will, ist die Gegenkraft.

    Je mehr ein Kind sich von außen als nicht ganz so wie die anderen wahrgenommen fühlt, desto stärker wird das Bedürfnis, sich nach innen zu versichern, das alles seine Richtigkeit hat. Das ist ein völlig normaler und absolut verständlicher Reflex.

    Mein anfänglicher Kommentar #20 zu diesem Artikel hier richtete sich allein auf meine sicher auch beruflich bedingte Betrachtungsweise, die immer zuerst im Blick hat, was eine Situation für ein Kind, das sich eine von Erwachsenen geschaffene Situation nicht ausgesucht hat, aber zwangsläufig in ihr leben muss und in der Regel nicht gefragt wird, bedeutet. Aktuell und perspektivisch.
    Seitdem bin ich hier mit wahnsinnigem Eifer gezielt missverstanden und in der AfD- und Demo-für-alle-Ecke entsorgt worden. Ist ja auch viel einfacher so.

    Nachdem ich Ihren Kommentar gelesen habe, möchte ich Ihnen das nicht so unterstellen und nehme eher an, dass meine Position bzgl. der Mutter als für die Identität eines Menschen die bedeutendste Person, die scheinbar gleich ja auch von AfD und Dfa vertreten wird, dazu geführt hat, mich auch mit sämtlichen anderen Behauptungen und Forderungen, die von diesen Gestalten erhoben werden, in Verbindung zu bringen, woraufhin mir ein erzkonservatives Familienbild unterstellt wurde und Sie mir nun ernsthaft erklären zu müssen glauben, dass ein Kind bei zwei lesbischen Müttern sich in mindestens(! deutlich geringeres Vergewaltigungsrisiko) genauso guter Obhut befindet wie bei verschiedengeschlechtlichen Eltern. (Bei zwei Frauen ist eine meist die leibliche Mutter, inzwischen in seltenen Fällen sogar beide.)
    Es tut wirklich weh, sowas über sich selbst lesen zu müssen.

    Irgendwann fällt diesem Kind aber auf: Alle haben eine Mutter / einen Vater wo ist meine/r? Ein adoptiertes Kind kann mit der Abstammungsurkunde in der Hand seine Mutter und wenn es nicht mit einer anonymen Spende gezeugt wurde meist auch seinen Vater suchen und finden und sagen: Das ist mein leiblicher Vater, das ist meine leibliche Mutter. Und das da sind meine beiden Eltern. Punkt. Oder welche Kosenamen die Kinder für ihre Eltern dann auch immer haben.
    Diese Informationen kann ein Kind, sobald es 18 Jahre alt ist, auch GEGEN den Willen seiner Eltern in Erfahrung bringen.
    Das ist ein ganz wichtiges Recht, und deshalb ist auch der Unterschied zwischen Geburtsurkunde und Abstammungsurkunde so wichtig: Falls das Kind das gar nicht wissen MÖCHTE was, wie Sie richtig festgestellt haben, ja auch oft genug vorkommt wird es beim Anblick seiner Geburtsurkunde nicht mit dieser Information belästigt. Da stehen einfach die beiden Eltern. Würde das aber auch in der Abstammungsurkunde der Fall sin, könnte das Kind seine Familiengeschichte niemals gewiss rekonstruieren.

    Wie wichtig die Kenntnis der Abstammung für einen Menschen aber mal werden kann, sehen wir an den umfassenden genealogischen Nachforschungen, die Privatpersonen zuhauf anstellen, um ihr eigenes Leben, eigene Zustände, Ängste, weiße Flecken, über die nicht gesprochen wurde und wird, verstehen zu können. Und das ist GERADE DANN sehr wahrscheinlich, wenn ein Elternteil wesentliche Eigenschaften von sich im vorliegenden Fall seine frühere biologische Weiblichkeit am liebsten für immer radikal ausgemerzt sehen will. Aus der egoistischen Perspektive ist das natürlich absolut verständlich, denn schließlich ist mit dieser Tatsache i.d.R. jahrzehntelanges Leiden verbunden. Und solange jemand keine Kinder hat, fiele es mir nicht im Traum ein, dazu auch nur einen Kommentar zu denken.

    Doch hier kommt ein anderer Mensch ins Spiel, der so wie jeder andere Mensch auch - sein ganzes Leben mit diesem Familienrucksack rumlaufen muss. Und da ist es das Mindeste, ihm diesen Rucksack so leicht wie möglich zu machen, ihn in Raten an sein Gewicht zu gewöhnen und ihm die bestmöglichen Chancen zu geben bzw. zu erhalten, Lasten aus diesem Rucksack abzuwerfen. Eine dieser Chancen, die dann später mal genutzt werden könnten, ist die Abstammungsurkunde.
    Niemand weiß vorher, ob und wann das mal relevant wird.

    Schön, wenn das Kind mit seiner Situation im Reinen ist und das gar nicht wissen will.

    Wahrscheinlich ist, dass es irgendwann im Leben wissen will, wer seine Mutter ist, wie sie geheißen hat. Wenn es bei seinen Eltern glücklich ist, wird dieses unbedingte Wissenwollen voraussichtlich nicht während der Kindheit auftauchen, zumal Kinder ihren Eltern gegenüber abhängigkeitsbedingt immer in einem Loyalitätskonflikt stecken und im Zweifelsfall das sagen bzw. nicht fragen, von dem sie spüren, dass die Eltern es hören bzw. nicht darüber sprechen wollen.
    Im besten Fall erhält es diese Information direkt von seinen Eltern.

    Doch die bundesweite Rechtsprechung muss eben an ALLE Kinder denken, und dazu gehört sehr realistisch die Möglichkeit, dass Eltern sich weigern, über ihre Vergangenheit zu sprechen.
    Und deshalb MUSS allen Kindern, egal welcher Eltern, die Möglichkeit offenbleiben, um Mutter und Vater zu wissen.
    Dass es einigen, vielleicht sogar vielen Menschen mehr oder weniger egal ist, kann nicht bedeuten, dass es allen anderen gefälligst auch egal zu sein hat.

    Vor diesem Hintergrund findet die Entscheidung des BGH meinen Zuspruch.
    Wer sie als persönlichen Angriff auffasst oder gar was von einem Vernichtungsfeldzug faselt, kann ja mal darüber nachdenken, ob er wirklich meint, der einzige Mensch von Bedeutung auf diesem Planeten zu sein.
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#151 Gabriele WruckAnonym
  • 27.09.2017, 13:41h
  • Antwort auf #123 von Hantewi
  • "Es gibt keinen Grund, Befindlichkeiten von Personen zu diskutieren"

    Oh, doch!

    Sobald Kinder von etwas betroffen sind, ist es sogar DIE PFLICHT des Gesetzgebers, sich um deren Befindlichkeiten zu sorgen. Besonders dann, wenn Eltern offensichtlich ausschließlich ihre eigenen Befindlichkeiten für relevant halten.

    Dass diese Pflicht in letzter Zeit grob ignoriert wurde (§ 1631d BGB), bedeutet nicht, dass sie sich erledigt hat!
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#152 Gabriele WruckAnonym
  • 27.09.2017, 13:54h
  • Nachdem ich mir den Artikel abermals durchgelesen habe, fällt mir in der Urteilsbegründung eine irre Behauptung auf.

    Liebe BGH Zeitgenossen (?) vom BGH, ein Kind wird von einer Fraue nicht "empfangen", sondern GESCHAFFEN.

    Das so ein fieser Christensprech in einem solchen Urteil auftaucht, ist tatsächlich ein Skandal!
  • Antworten » | Direktlink »
#153 Gabriele WruckAnonym
#154 HantewiEhemaliges Profil
  • 27.09.2017, 14:13h
  • Antwort auf #136 von wolkenkuckuck
  • "...pardon, Ihre! - erste Antwort an mich bestand darin, mir Dinge bezüglich einer Definition von Frau auf der Basis von Gebärfähigkeit um die Ohren zu hauen, die ich nicht ansatzweise jemals gesagt habe. ..."

    Lesen Sie meinen Text nochmal. Dann werden Sie feststellen, daß ich sehr wohl zwischen zwei Personen differenziert habe.

    Der Text beinhaltete den Vorwurf an Sie, daß ihre Minderwertigkeitskomplexe und der daraus resultierende ewige Rechtfertigungszwang der deutschen Trans anderen gegenüber anscheinend so weit geht, daß Sie selbst dann zur "Diskussion" Ihrer Daseinsberechtigung bereit sind, wenn das Gegenüber archaisch-völkisch "argumentiert". Leben Sie damit: Sie haben sich der Lächerlichkeit preis gegeben. In meinen Augen auch.

    Sie werden von mir niemals eine "Definition, was eine Frau ist" bekommen. So etwas werde ich in meinem Leben auch nie gefragt. Auch nicht, wie ich "mich als Frau definiere". Auf diesen Unsinn, auf den sich deutsche Transgender immer wieder - auch unter sich - einlassen, um ihre Existenz zu rechtfertigen, gehe ich nicht ein.
    Reden Sie darüber mit Ihrem "Therapeuten" - der will von Ihnen wissen, was mit Ihnen ist. Es wird ihn freuen und von ihm bekommen Sie dann auch ein positives Leckerli als feedback.

    Aus dem gleichen Grund werde ich meinen kulturellen Hintergrund Ihnen gegenüber auch nicht "erklären". Dazu brauche ich Ihre "Legitimierung" ebenfalls nicht. Besprechen Sie das von mir aus auch mit Ihrem "Therapeuten" und belästigen Sie nicht andere Menschen mit ihren Anmaßungen.

    Mittlerweile kann ich verstehen, warum Menschen wie @Traumzerstörerin in Ihrem Land "stealth" leben - sie wollen einfach nicht als "diese Transsexuellen" und mit dem elenden Bild davon persönlich konfrontiert werden. Es ist einfach nur zum fremdschämen.

    Sie sind hier eingestiegen mit Beleidigungen allen gegenüber: "fake Indianerprinzessin"..."Shemale-Scheiß"...und mehr. Eine Entschuldigung gab es nicht - auch nicht, nachdem Sie darauf hingewiesen wurden. Sie wollen mich nötigen, meine "offline Identität" offen zu legen...Sie unterstellen mir, daß sie sich von meiner online-Identität unterscheidet...Ihnen geht es nicht um Austausch irgendeiner Art.

    Nehmen Sie das Offensichtliche mal zu Kenntnis:
    Ich brauche diesen Austausch nicht - ich kenne Ihre Kultur. Danke.

    Glauben Sie ernsthaft, Sie erfahren etwas von einer Sioux, indem Sie sie erstmal zum Einstieg beleidigen und anschließend "Rechfertigungen" zu ihrer Identität und ihrem Hintergrund einfordern? Warum passiert mir so etwas nie in anderen Ländern, warum immer nur in Deutschland? Wie kommen Sie auf die absurde Idee, mich so zu einem Gespräch bewegen zu können?! Wie Sie ja zuvor bereits im Forum recherchiert haben, sind daran schon andere gescheitert. Sie folgen denen lediglich nach.

    Sie erklären meine Verweigerung mit deutscher Interpretation, Sie erklären meine "Fragwürdigkeit" mit deutschen Sichtweisen, Sie begegnen mir auf deutsche Art und halten das für eine Kommunikationsebene. Sie wissen nichts über andere.

    Mit Verwunderung nehme ich zur Kenntnis, daß Sie einen Nahmen in meiner email-Adresse als "Deutsch" lesen...mit noch größerer Verwunderung nehme ich ihre "Schlußfolgerungen" daraus zur Kenntnis.

    Tun Sie erst mal die Arbeit, die andere Nationen gemacht haben und erarbeiten Sie sich die für eine Kommunikation notwendige inter-kulturelle Kompetenz. Ich bin nicht irgendeiner Ihrer "Kumpels".

    Kennen Sie eine Native American, die mit Ihnen redet, weil Sie es fordern? Ich nicht. Wird seit 500 Jahren versucht und funktioniert ebenso lange schon nicht.
    Sie scheitern an einer Winyanktehca der Sioux. Sie kommen nicht vorbei. Je mehr Sie übergriffig insistieren, umso weniger erfahren Sie.

    Ihr Zitat:
    "...der muß sich das schonmal gefallen lassen..."
    Nein. Das muß sich nur jemand mit Ihrer Sozialisation "gefallen lassen", der gelernt hat, daß man sich Übergriffigkeiten "gefallen lassen muß". Vergessen Sie diese "Umgangsweise" bitte außerhalb Ihres Tellerands.
    Eine Oglala Lakota läßt sich nichts "gefallen".

    "...Tut mir leid, aber sofern ich keine anderen Erklärungen dazu höre, gehe ich davon aus, dass du entweder entgegen deiner Aussagen nicht unter Klarnamen postest, und/oder dass du entgegen anderslautender Aussagen nicht die bist, die du vorgibst zu sein - und zwar im Zweifel eine in Transthemen recht unerhebliche Deutsche..."

    Welchen Grund sollte ich haben, auf so eine erbärmlich offenbarende "Gesprächsbasis" einzugehen? Bin ich hier im Kindergarten mit lauter 4-jährigen trotzigen Kindern? Wo sehen Sie da überhaupt irgendein Interesse meiner Person bedient. Soll mich das jetzt erschüttern? Tun Sie, was Sie wollen.

    Allerdings bin ich gerne bereit, mich auf Ihre Gesprächsebene zu begeben:

    Das Thema dieses threads ist Recht.

    "...Nein, es geht nicht allein um Recht, sondern damit zusammenhängend auch um die Definitionen & Neudefinitionen von Worten & Begriffen.
    Genau darum geht es nämlich nicht zuletzt in diesem Fall - konkret um die Definition des Begriffs "Mutter", und ob auch ein (Trans)Mann in der Rolle als Gebärender als Mutter bezeichnet werden sollte. Da gibt es gute Argumente für und wider, die dazu ausgetauscht wurden. Keines davon hat mit "Befindlichkeiten" zu tun, wie Sie und Janana es anderen Diskutanten immer wieder vorwerfen, wenn die Meinung anderer nicht zu Ihrer passt. ..."

    Es geht nicht um "Meinungen" Es geht um bereits definiertes Recht. Das, was Sie da diskutieren wollen, wurde bereits ohne Sie diskutiert und ist geklärt. Steht in den Gutachten. Ist bereits Gegenwart.

    Und jetzt auf "Ihre Gesprächsebene":

    Sollten Sie sich als ungebildet zum Thema Menschenrechte und europäischer Rechtsgrundlagen - insbesondere deutscher Rechtslage - erweisen, werde ich Sie einfach zu den Loosern der AG-Recht des BVT* addieren. Rhetorische Äußerung...Sie haben Ihre Kenntnisse zu Recht und "Rechtverständnis" bereits hinreichend geäußert.

    Bezüglich Ihres "Selbstverständnisses" ebenfalls. Es ist mir egal, ob Sie "trans" sind oder nicht. Uns beide verbindet nichts - nicht mal das. Erklären Sie sich von mir aus aller Welt weiter. Der "Zwang den Vorstellungen des anderen Geschlechts zu leben" scheint nicht der einzige "Zwang" deutscher Trans zu sein.

    Kopf->Tischplatte.

    Damit komme ich hier auch gleichzeitig zu einem Ende bezüglich Ihrer Person.
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#155 Transmann-anonymAnonym
  • 27.09.2017, 14:19h
  • Antwort auf #136 von wolkenkuckuck
  • Warum Mutter eindeutig weiblich belegt ist und Gebärmutter eher weniger? Weil "Mutter" eine soziale Rolle ist, die sprachlich für Frauen benutzt wird. Wer Mutter hört, denkt an Frau mit Kind. Das ist so in unserer Sprache verankert, daran wird sich wohl eher nichts ändern.

    Eine Gebärmutter ist keine soziale Rolle, sondern ein Organ, das viele Transmänner besitzen oder besaßen (ich übrigens auch). Zwar wird es tatsächlich oft als weibliches Organ angesehen, allerdings ist es ein gewaltiger Unterschied, ob man sich zu einem "weiblichen" Organ bekennt, das man objektiv besitzt, oder ob einem eine sozial weibliche Rolle aufgezwungen wird, woran nichts objektives ist. Sosehr sich das hier manche wünschen, Mutter ist nun einmal kein rein rechtlicher Begriff, und wer ernsthaft glaubt, dass der Herr im Artikel von irgendjemandem als Mutter behandelt wird, dem kann ich dann auch nichts mehr sagen.

    Was hat das Kind denn bitte davon, wenn der Vater in der Urkunde als Mutter steht?
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#156 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 27.09.2017, 14:40h
  • Ich möchte mich hier auf die Seite von Hantewi stellen.
    Es kann nicht sein, dass sie plötzlich auf den User Wolkenkuckuck und dessen Argumentation eingehen und dessen Fragen nun beantworten soll, nachdem siwe von diesem User völlig diskretitiert wurde!
    Ne, Wolkenkuckuck: wen du mit jemandem hier ins Gespräch kommen möchtest, dann halte du dich erstmal daran, freundlich zu bleiben - dann kann Hantewi immer noch entscheiden, worauf sie antwortet oder nicht.

    Und dass Orthogonalfront mit dem Argument kommt, Hantewi sei ein Fake, weil sie nicht im Internet zu finden ist, das ist auch erstmal eine Unterstellung. Es gibt berühmte Persönlichkeiten, die im Internet kaum zu finden sind - weil sie das nicht wollen. Zum Beispiel Sängerin Enya. In den Schlagzeilen und Nachrichten ist sie nicht zu finden, nur dann, wenn sie ein neues Album herausbringt, oder ein Musikmagazin über sie schreibt.
    Die Tatsache, dass Hantewi im Internet kaum zu finden ist, bedeutet noch nicht, dass sie ein
    Fake sei.

    Und der Vorwurf von Wolkenkuckuck, dass sie nicht so gut englisch könne: meine Güte! Es gibt auch Deutsche, die nicht so gut deutsch können. Ich hab hier bei queer.de schon Kommentare ohne Punkte und ohne Kommas gelesen!
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#157 Janana
  • 27.09.2017, 14:41h
  • Antwort auf #153 von Gabriele Wruck
  • Ach? Noch jemand, der nicht gelesen hat, worum es geht.

    Es geht ja gerade um die verdammte Geburtsurkunde!

    Zitat: "Geburtsurkunde ist ebenfalls eine Personenstandsurkunde, die aus dem Geburtenregister erstellt wird. Sie enthält aber nur den wesentlichen Inhalt des Geburtseintrages. Die Geburtsurkunde gibt nicht die leibliche Abstammung des Kindes wieder. (Zum Beispiel bei angenommenen Kindern)"

    Ok, nochmal zum Mitschreiben:
    Die Geburtsurkunde enthält den "wesentlichen Inhalt des Geburtseintrages". Da bedeutet, der aktuelle rechtliche Status.

    Das sind:
    - rechtliche Namen der Eltern
    - rechtlicher Name des Kindes

    Deswegen ändert sich nach Vornamens- und Personenstandsänderungen nach TSG auch die Geburtsurkunde. Im Geburtsregister hingegen sind zusätzlich die Details vermerkt, die aber nur persönlich ausgehändigt werden dürfen und NICHT Teil der Urkunde sind.

    Auch bei Adoption sind auf der Geburtsurkunde die rechtlichen Eltern vermerkt. Im Abstammungsregister stehen, sofern bekannt, die leiblichen Eltern.

    Ich kann nur wieder feststellen, dass noch nicht einmal begriffen wurde, worum die Diskussion sich überhaupt dreht.
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#158 stromboliProfil
  • 27.09.2017, 14:53hberlin
  • Antwort auf #150 von Gabriele Wruck
  • ..."dass meine Position bzgl. der Mutter als für die Identität eines Menschen die bedeutendste Person..
    Das es deine position ist, sei dir belassen, das die mutterschaft für die identität eines menschen unverzichtbar sei eher eine konstruktion aus matriarchat & patriarchaischen vorstellungen.
    Also pure ideologie die systemschöpfend machtkonstellationen herausarbeitet.

    Ein kind braucht die geborgenheit, den schutzt der sie umgebenden gruppe!
    Wer da biologisch für seine existenz verantwortlich ist ist dem kind besonders in den ersten jahren ohnehin uninteressant.
    Es orientiert sich an dem angebotenen schutz und dem vermittelten lernen.

    Btw., wenn nach deiner vorstellung die mutter so "wichtig - unverzichtbar, müsste auch der vater selben biologischen rang erhalten.
    Sehn wir auf die kuckuckskinder , sehn wir auch auf die manipulationsmöglichkeiten, die hinter dem muttermythos stecken.

    Und wir wissen, dass ohne den personalisierten muttermythos /vatermythos die menschiet überlebt hat.
    Das familiengedöns erst dann zum tragen kommt, als es auch besitzt zu verteilen gab.
    Alles erkärbar ohne den rückgriff auf eine "muuterschaftsideologie, die heute überflüssiger denn je wäre, wenn wir die möglichkeiten nützten, die uns denken und erinnern zuhauf liefern würden.

    SDicher, die im laufe der geschihte sich herausbildende patriarchalische vorherrschaft musste ein korrigierendes element schaffen, das den frauen ausser ihre gebärfunktion eine stellung inehaben lässt.
    MUTTER, hüterIn von haus & herd, gebärende und großziehende in einer personalunion.
    Damit sie in der kleinfamilei tatsächlich nützliches erbringt.
    Was aber, wenn großfamilie wieder geselölschaftsmodel wird.
    Was wenn dann frauen& männer gleich sich um die aufzucht ihrer nachkommen kümmern!"
    Was wenn nicht mehr die "zugehörigkeit zum biologischen gegengeschlecht paranoide forschunsanstrengungen erfordern.. siehe DNA proben im vaterschaftsprozess.
    Hier , man sehe, wird tatsächlich dann von vaterschaft als da eigentlich wichtige, nähmlich die soziale - finanzielle sichertung gesprochen.

    Ohne die kleinbürgerliche familienidylle wäre solches forschen ohne zweifel überflüssig!

    Und zuletzt aus der sich eines adoptierten :
    Sicher, konfrontiert mit der tatsache nicht biologisch das kind der eltern zu sein, erhebt sich die frage nach dem grund hierfür..
    Woher kommt man!
    Warum haben die biologischen erzeuger einem verlassen in einen sozialsystem , das doch so viel "wert" auf eltern legt.

    Und mit lebensalter wird einem klar, dass es doch unterschiede gibt die einem von den großziehenden eltern unterscheidet.
    Dann in diesem stadium aber ist das mutter-vatergedöns nicht mehr wichtig, dann kommen andere fragen auf, die das soziale gesellschaftsbild bespiegeln.

    Mutter sein ist keine hervorragende eigenschaft wie du ihr unterstellst.
    Sie ist beschränkt auf das biologische austragen, eine der spezies mensch zuzuordnende eigenschaft.
    Und ohne das sperma keine befruchtung.

    Alle anderen von dir hier eingebrachten ansichten sind ideologische konstukte , die bei anderer voraussetzungslage überflüssig werden/sind.

    In einer welt die zukünftig ihr fortbestehen auch mit leihpersonen sich weiterpflanzen wird, ist die "mutter" ein fossil vergangener zeiten.
    Siehe "leihmutter".
    Gebären eben doch auch ein durchaus kapitalistischer wertschöpfungsakt darstellt.
    Zeit, dass frau sich aus dieser art selbstbetrug befreit.. schmeißt die "mutter" also auf den müll ideologischer
    selbstüberschätzungen.
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#159 Janana
  • 27.09.2017, 14:55h
  • Antwort auf #138 von BuntSchoen
  • "Du hast offensichtlich meinen Kommentar gar nicht verstanden. Auch dir mangelt es am Verstehen, was du gelesen hast! "

    Doch, habe ich. Ich habe nicht gegen Dich geredet, ich bin Dir zur Seite gesprungen. Wie kommst Du drauf, dass ich gegen Dich geredet hätte? Ich habe doch keines Deiner Argumente dekonstruiert oder angegriffen, ich habe nur hinzugefügt? Wo soll ich Dich denn angegriffen haben?!

    Ich habe doch extra nochmal drunter geschrieben, dass auch, obwohl ich Dich zitiere die Leser anspreche. Wollte ich mit Dir sprechen, könnte ich das per Email machen.

    Wie oft soll ich das denn noch erklären?
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#160 XY XXAnonym
  • 27.09.2017, 16:03h
  • Antwort auf #150 von Gabriele Wruck
  • >>>Kinder von körperlich behinderten Eltern fühlen sich auch geliebt, haben aber trotzdem oft ein anderes, belasteteres Leben als andere Kinder.

    --->du stellst also trans* mit behinderung auf eine stufe und degradierst behinderte zur belastung. das zeigt dann letztlich doch, wie rechts du tickst.
    .
    .
    >>>Kinder von Alleinerziehenden oder gleichgeschlechtlichen Paaren sehen sich sehr oft permanent einem Erklärungsdruck ausgesetzt.

    ---> aber doch nur, weil solche subjekte wie du sie dazu zwingen!
    .
    .
    >>>Ich will jetzt nicht alle möglichen besonderen Umstände auflisten. Was ich benennen will, ist die Gegenkraft.

    ---> die gegenkraft ist mehr als deutlich: revanchistinnen wie du, kelle, storch oder petry.
    .
    .
    >>>#152 Liebe BGH Zeitgenossen (?) vom BGH, ein Kind wird von einer Fraue nicht "empfangen", sondern GESCHAFFEN.

    ---> aus plätzchenteig? aus einem lehmklumpen?
    dieser ungebildete, zivilisationsferne schwachsinn ist doch nichts als ausdruck deines realitätsverweigernden männerhasses.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #150 springen »
#161 BuntSchoenEhemaliges Profil
#162 wolkenkuckuckAnonym
  • 27.09.2017, 16:29h
  • Antwort auf #139 von Traumzerstörerin
  • Bullshit. Wenn ich althergebrachte Begriffe von Mann und Frau neu definieren möchte, dann sollte ich mal irgendwann erklären, wie ich sie definiere, statt immer nur groß zu tönen, dass die Definitionen von allen anderen Scheiße sind. Die lästige Notwendigkeit, sich zu erklären, betrifft absolut jede politische Bewegung und absolut jeden, der irgendwas an der Welt verändern will.
    Wenn ich das jetzige politische oder ökonomische System kritisiere und stattdessen, sagen wir mal, einen demokratischen Sozialismus einführen will, dann sollte ich mal klar ansagen, was ich mit "demokratischem Sozialismus" meine.
    Wenn ich gegen die historische Unterdückung von Afroamerikanern arbeite und zum Beispiel ein Förderstipendium für Afroamerikaner fordere, wie es sie vielfach an US-Unis gibt, dann muss ich mich damit auseinandersetzen, wer dieses Förderstipendium bekommen soll: Definiere ich Afromaerikanisch als "schwarz", oder in weiterem Sinne als "People of Color", geht es um Hautfarbe, oder um geografische Herkunft? Sollte ein weißer Südafrikaner das Stipdendium bekommen dürfen, oder ist das bescheuert? Wie heikel ist es dagegen, wenn ich nach Hautfarbe abgrenze? Inwiefern setzen antirassistische Kategorien gegebenenfalls ungewollt rassistische Kategorien fort? etc.
    Wenn mir die alte Definition von "Ehe" mit ihrer impliziten Fortpflanzungslogik nicht passt, muss ich definieren, wie ich "Ehe" neu definieren will - Homo-Ehe, Ehe für alle? Warum nur Ehe für zwei, warum oder warum nicht Ehe für drei oder vier Personen? Dabei muss und sollte ich mich auch unangenehmen Fragen stellen: Warum überhaupt eintreten für eine Zweierehe für alle? Ist das wirklich progressiv, oder wäre es nicht besser, die Ehe mit ihren Sonderrechten ganz abzuschaffen? Etc.

    & Wenn ich kritisiere, wie allgemeinsprachlich "Frau" definiert wird, dann sollte ich mal definieren, wie ich das Wort anders definieren will. Ansonsten ernte ich zu Recht Verständnislosigkeit von Menschen, die ich überzeugen will. Wenn 99% der Menschheit "Mann" und "Frau" oder "Mutter" etc. biologisch definieren & ich als in diesem Verständnis "biologischer Mann" sage, ich möchte auch als Frau anerkannt werden, dann muss ich eben auch mal definieren, was ich damit meine, weil meine Aussage sonst für 99% der Menschen ungefähr ähnlich viel Sinn macht, wie wenn ich sage, ich sei ein erhabener Flugmolch. Wenn mir nicht passt, dass in Abstammungsurkunden "Mutter" als "gebärende Frau" und "Frau" als "Mensch mit Uterus" definiert ist, dann muss ich ansagen, wie wir das neu definieren sollten, & dafür gibt es selbst innerhalb der trans community verschiedene Vorschläge. Wenn ich die Problematik alter Kategorien kritisiere, dann muss ich mich auch fragen, inwiefern meine neuen Definitionen gegebenfalls nur wieder eine Variation der alten Problematik sind: Z.B., wenn Hantewi über das rückständige binäre Geschlechterverständnis der Deutschen/Westler ablästert und groß tönt, dass die Lakota-Kultur da ja so viel besser sei, & sich dann nun mal die Frage gefallen lassen muss, ob das nicht letztlich auch wieder ein binäres Obersystem ist, das nur für Mann und Frau noch zwei Unterkategorien anbietet aber dem kritisierten Binarismus nicht entkommt. Oder z.B., wenn "Transmann anonym" verkündet, er finde die Bezeichnung als "Mutter" unerträglich, weil sie allgemeinsprachlich weiblich konnotiert sei, & sich dann die Frage gefallen lassen muss, weshalb er hier den weiblich konnotierten Begriff einfach ablehnt, wenn er andererseits doch andere weiblich konnotiert Begriffe lieber neu männlich umdefiniert (siehe älterer Kommentar weiter oben). Oder wieso es progressiver sein soll, gebärende Transmänner als "Vater" zu bezeichnen (was den Begriff des Gebärens auch für progressiv neu definierte Männer öffnet, aber ganz konservativ die Vaterrolle nur Männern vorbehält), oder ob es nicht dasselbe in grün wäre, gebärende Transmänner als "Mutter" zu bezeichnen (was den Begriff des Gebärens zwar ganz konservativ mit dem Mutterbegriff verbindet, aber dafür progressiv die Festschreibung aufhebt, dass die Mütterrolle nur Frauen vorbehalten ist).
    Wie so ziemlich alles im Transbereich haben nämlich BEIDE Variante das Problem, teilweise progressiv und teilweise konservativ zu sein, auch wenn die lautstarken Transsprecher in diesem & anderen Foren immer gerne so tun, als ob ihre jeweil eigene Position der Gipfel der Progressivität und alle anderen rückständig und retrograd seien.
    Oder aber wir zielen mit unseren Neudefinitionen ganz auf eine Abschaffung von geschlechtlicher Differenzierung, treten Begriffe wie "Mutter" & "Vater" & "Mann" & "Frau" ganz in die Tonne & treten für neue neutrale Begriffe wie "Elter" oder "Gebärende" etc. ein - & müssen uns aber die Frage gefallen lassen, weshalb wir uns überhaupt noch als Trans-"Frau" oder trans-"Mann" bezeichnen wollen.
    Oder aber wir machen's wie Janana und fahren eine Politik des "alles kann, nichts muss" in der jeder und jede jedes Wort gebrauchen und definieren und für sich einfordern kann, wie es allen gerade passt - & müssen uns dann aber die Frage gefallen lassen, wie so überhaupt noch kommuniziert werden soll.

    Dein Vorwurf, es sei ein unsäglicher Affront, wenn trans Menschen sich diesbezüglich "Immer erklären müssen", zeugt für mich nur von unsäglicher Larmoyanz.
    Du musst gar nix tun oder erklären, aber dann ändert sich halt auch nix. Du musst auch nicht versuchen, dich anderen verständlich zu machen. Dann heul aber auch nicht rum, wenn du Unverständnis erntest.
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#163 OrthogonalfrontAnonym
#164 AvispadaAnonym
  • 27.09.2017, 16:45h
  • Antwort auf #160 von XY XX
  • Danke XY XX, wer auch immer Du bist.

    Anders als so kann man mit AfD/DfA-Leuten (mir fällt im Übrigen erst jezt auf, dass das einfach nur rückwärts geschrieben ist, Zufall? :D) nicht sprechen. Gut auf den Punkt gebracht.

    "Defizitäre schaden anderen (und mit Kindeswohl kann man ja grundsätzlich IMMER argumentieren - man definiert einfach was Kindeswohl ist, Kinder wissen das nicht, weil es ja Kinder sind) und sind minderwertig und müssen sich dafür auch noch rechtfertigen."

    Mmm. Ja. Gilt für alle außer der Herrenmenschenrasse.

    ...
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#165 stromboliProfil
  • 27.09.2017, 16:46hberlin
  • Antwort auf #162 von wolkenkuckuck
  • toller Tour d'Horizon.
    Ja, die fragen gegenüber zu stellen ist eindrücklich.
    Und gerade weil in dieser methode sinn liegt die individuellen befindlichkeiten auf eine allgemein brauchbare formel zu bringen, versteh ich deinen rückzug am ende nicht..

    "Oder aber wir machen's wie Janana und fahren eine Politik des "alles kann, nichts muss" in der jeder und jede jedes Wort gebrauchen und definieren und für sich einfordern kann, wie es allen gerade passt - & müssen uns dann aber die Frage gefallen lassen, wie so überhaupt noch kommuniziert werden soll. "

    Eben weil man auf die kompromislerische formel der gleichen aussage verzichtet, öffnet man dem jeweiligen die möglichkeit sich selbst zu bestimmen.
    Dies erst einmal als grundsatz jeglicher kommunikation verstanden und erlernt (!) , lässt über die unterschiedlichen "deutungen hinwegsehen..
    Ergo brauchts auch nicht mehr der bürokratie, diese "unterschiede in paragraphen zu meiseln
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#166 OrthogonalfrontAnonym
#167 stromboliProfil
  • 27.09.2017, 16:51hberlin
  • Antwort auf #162 von wolkenkuckuck
  • "Oder aber wir zielen mit unseren Neudefinitionen ganz auf eine Abschaffung von geschlechtlicher Differenzierung, treten Begriffe wie "Mutter" & "Vater" & "Mann" & "Frau" ganz in die Tonne & treten für neue neutrale Begriffe wie "Elter" oder "Gebärende" etc. ein - & müssen uns aber die Frage gefallen lassen, weshalb wir uns überhaupt noch als Trans-"Frau" oder trans-"Mann" bezeichnen wollen."

    Da kommt hinter all dem anspruch etwas neues zu denken, eben doch der alte heteronormatismus ans licht...
    Lasst ihn uns in die tonne treten.
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#168 wolkenkuckuckAnonym
  • 27.09.2017, 16:53h
  • Antwort auf #141 von Orthogonalfront
  • Schön, dass du meine Einschätzung teilst, dass Hantewis & Co fragwürdige nicht/Diskussionsstrategien nerven & nur Unverständnis produzieren.

    Dein Zusatz "und deshalb wählen die Leute Trump und AfD" kannst du dir aber bitte mal gepflegt dorthin stecken, wo die Sonne nicht scheint. Was soll diese unsägliche Apologetik für Kryptofaschisten? Dass die selbstgerechte, kritischen Fragen ausweichende "Diskussions"form einiger der selbsternannten Progressiven scheiße ist, ist noch lange keine Entschuldigung dafür, asoziale, rassistische, homophobe, transphobe, nationalistische Arschlöcher zu wählen, die "Deutschland den Deutschen" & "America first" schreien, darüber heulen, dass weiße Heteromänner die neue unterdrückte Minderheit seien, von mexikanischen Vergewaltigern schwadronieren, so tun, als ob Immigranten an kapitalistischer Ausbeutung & klaffenden sozialen Scheren schuld seien, über die drohende "Umvolkung" durch marodierende Ausländerhorden fantasieren und Lobreden auf die Wehrmacht halten. Geht's noch? Ist ja ekelhaft.
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#169 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 27.09.2017, 17:16h
  • Antwort auf #150 von Gabriele Wruck
  • Tja, mit deinem Kommentar drehen wir uns im Kreis. Dir fällt immer bei anderen was auf, nur nicht bei dir selbst. Teilweise stimmen deine Äußerungen nicht, weil sie nur auf Vermutungen basieren, aber nicht auf Tatsachen.
    Bei deinem Kommentar können Leute den Eindruck bekommen, dass Adoption oder grundsätzlich das Aufziehen eines Kindes bei Gleichgeschlechtlichen oder gar bei allen der LSBTTIQ problematisch sei. Das Kind hat absolut keine Probleme damit, wenn es zwei Männer als Eltern hat oder zwei Frauen. Es ist dann ausschließlich Privatsache der Eltern wie sie genannt werden wollen, und das stellt für das Kind keine Probleme dar. Das zeigen Studien, worauf ich dich hingewiesen habe. Informiere dich doch bitte zuerst, bevor du was schreibst, was schlichtweg nicht stimmt!

    Und nochmal: Gewalt in allen Formen kommt prozentual eher bei Heteros vor. Auch dazu gibt es Studien. Kinder sind prozentual also bei LSBTTIQ Eltern besser aufgehoben! Ist bestimmt hartes Brot für dich, aber das ist Fakt. Und das gilt es zu verbessern. Das müssen sich Heteros vor Augen führen, anstatt sinnlose Diskussionen mit uns zu führen. Wir (LSBTTIQ) sind nicht das Problem in der Gesellschaft, sondern das Problem der Gesellschaft ist, dass zu sehr vertuscht und verheimlicht wird, in jeder Hinsicht!
    Gewalt muss aufgedeckt werden anstatt sie geheim zu halten!

    Und was du über Kinder behauptest, stimmt einfach nicht. Es sind nur die Erwachsenen, die sich sonstwas vorstellen wenn jemand aus der LSBTTIQ Kontakt zu Kindern hat.
    Wichtig ist, dass sie Liebe und Unterstützung im Elternhaus erfahren. Und so lernen sie, wie sie mit Situationen in der Schule etc. umgehen können. Es sind die Mitschüler(!), die diesem Kind einreden(!), es sei anders und es würde ja ein Vater oder eine Mutter fehlen.
    Das ist eine typische Aussage von Leuten, die schlichtweg nicht aufgeklärt sind.
    Dem Kind fehlt es eben an gar nichts. Dem Kind es echt schnurzpiepegal, ob es bei den Eltern zwei Penisse, oder zwei Brüste, oder beides sieht!
    Zwei Väter können ein Kind ganzheitlich gesund erziehen, ohne dass dem Kind irgendetwas fehlen würde. Das können schwule Eltern bestätigen. Und zwei Lesben können dasselbe.
    Rede doch bitte mal mit ihnen.

    Und das können auch Transsexuelle, stell dir das mal vor!
    Es hat mit der sexuellen Orientierung nichts zu tun, wie gut jemand ein Kind großziehen kann. Das sollte zumindest Allgeinwissen sein, wer beruflich mit Kindern zu tun hat.

    Deine Argumentation bewegt sich auf Keller-Niveau. Komme doch bitte mal aus dieser Dunkelheit heraus und schaue dir an, welches Wissen du im Erdgeschoss finden kannst.

    Ich schreibe das so, damit du verstehst, dass dir noch was an Wissen fehlt, wenn es um Erziehung der Kinder geht, die von LSBTTIQ umgesetzt wird.
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#170 OrthogonalfrontAnonym
  • 27.09.2017, 17:22h
  • Antwort auf #168 von wolkenkuckuck
  • Das sollte keine Apologie sein. Aber es ist einfach Fakt, dass viele Trump oder bei uns AfD gewählt haben, weil sie sich derart von diesem ganzen SJW Getue angewidert fühlen. Dabei sind keineswegs solche Figuren wie "Hantewi" repräsentativ für alle Trans*, im Gegenteil! Tatsächlich sind Leute die so drauf sind in der Trans*-Community die absolute Minderheit. Das muss man einfach mal klarstellen. Mit den allerallermeisten kann man völlig vernünftig reden. Genauso verhält es sich mit SJWs aus anderen sozialen Gruppen. Sie sind immer das schlechtmöglichste Aushängeschild für die Sache, in der absoluten Minderheit, aber dafür extrem laut und maximal Aufmerksamsgeil. Als Reaktion darauf AfD oder Trump zu wählen ist natürlich nicht entschuldbar, es ist lediglich eine Erklärung. Tut mir leid, wenn das falsch rüber kam.
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#171 wolkenkuckuckAnonym
  • 27.09.2017, 17:36h
  • Antwort auf #154 von Hantewi
  • Ach Gottchen, hören SIe doch bitte mal damit auf, jedwede Nachfrage zu IHren Begriffsverwendungen als Angriff auf Ihre "Existenzberechtigung" umzuinterpretieren.

    Sie haben von mir & anderen widerholt die Anfrage bekommen, sich fragwürdigen Aspekten Ihrer Argumentation zu stellen. Nichts davon beinhaltet auch nur ansatzweise die Aufforderung, sich "völkisch-archaischen Vorstellungen anzubiedern". Sowohl Sie als auch Traumzerstörerin müssen mal dringend mit dem Projizieren aufhören. SIe haben ein festgefahrenes Feindbild, dass Sie auf alles und jeden projezieren, der Ihnen kritische Nachfragen stellt - ganz egal, was die betreffende Person tatsächlich geagt oder nicht gesagt hat. Ein Großteil meiner Kommentare an Sie - ebenso wie die schon erwähnten aus vorherigen Threads - bezogen sich einzig und allein auf Ungereimtheiten Ihrer eigenen Aussagen. Und statt sich diesen kritischen Nachfrage mal zu stellen, ziehen SIe hier eine Opfershow ab mit dem Tenor "Frechheit! Ich muss mich nicht verteidigen! Ich muss gar nix, ich bin eine stolze Sioux! Wer wagt es, mir Fragen zu stellen und Antworten zu erwarten!" WIe vollkommen lächerlich ist das denn bitte. Sie sind aufgefordert, Ihre Definitionen darzulegen und Ihre Argumente verteidigen, nicht Ihr "Existenzrecht". Jesus Fucking Christ. Tun Sie doch gefälligst nicht so, als ob jede kritische Nachfrage zu Ihren Aussagen einem Transport in die Gaskammer gleichkommt.

    In einem gebe ich Ihnen recht: WIe es in den Wald hineinschallt... Ja, meine Kommentare an Sie waren zum Teil auch konfrontativ. Sie fordern mich dazu auf, mich selbstkritisch zu fragen, wie Ihr Ton eine Reaktion auf meinen darstellt? EInverstanden, wenn Sie bitte mal dasselbe tun. Sie treten in diesem Forum auf, wie die Axt im Walde. Erklären alle für dumm, blöd und ungebildet, die andere Positionen vertreten als Sie. Erklären alle sofort zum Aggressor, die Ihnen kritische Fragen stellen. Jeder zweite Ihrer Kommentare in diesem Forum ist ein Rundumschlagsgekotze darüber, wie rückständig dieses Land, seine Bewohner, diese Kultur etc. seien. Dabei sind sie ebenso generalisierend und aggressiv, wie sie gegenüber Ihrer behaupteten eigenen Herkunftskutur völlig beschönigend und kritikfrei auftreten. SIe tun beständig so, als ob SIe die einzige Person wären, die sich jemals mit einer Kritik an binären westlichen Geschlechtsvorstellungen beschäftigt hat oder in verschiedenen Kulturkreisen zu Hause ist. Sie sind arrogant und selbstgerecht. & viele Kommentatoren reagieren entsprechend auf Sie. Der Zusammenhang von Aktion und Reaktion gilt auch für Sie.

    Last but not least, nochmals: Ihre offline-Existenz oder private Identität wäre mir & anderen vollkommen schnuppe, wenn Sie nicht selber ständig darauf herumreiten würden & in einer Art und Weise argumentieren, die Ihre Identität mit der Qualität Ihrer Argumente verwechselt.

    Wenn Sie sachliche statt persönliche Diskussionen haben möchten, dann halten Sie sich bitte selber dran. Vielleicht fangen SIe ja mal damit an, indem Sie endlich die Sachfragen zu Ihren Sachargumenten beantworten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #154 springen »
#172 TraumzerstörerinAnonym
  • 27.09.2017, 17:53h
  • Antwort auf #162 von wolkenkuckuck
  • "Wenn ich gegen die historische Unterdückung von Afroamerikanern arbeite und zum Beispiel ein Förderstipendium für Afroamerikaner fordere, wie es sie vielfach an US-Unis gibt, dann muss ich mich damit auseinandersetzen, wer dieses Förderstipendium bekommen soll: Definiere ich Afromaerikanisch als "schwarz", oder in weiterem Sinne als "People of Color", geht es um Hautfarbe, oder um geografische Herkunft? Sollte ein weißer Südafrikaner das Stipdendium bekommen dürfen, oder ist das bescheuert? Wie heikel ist es dagegen, wenn ich nach Hautfarbe abgrenze? Inwiefern setzen antirassistische Kategorien gegebenenfalls ungewollt rassistische Kategorien fort? "

    Thema völlig verfehlt, es geht um die Selbstdefinition von Menschen, nicht um irgendwelche genetischen Herkunftsnachweise, oder optische Beurteilung von Merkmalen.
    Noch mal durch den Kopf gehen lassen: Selbstdefinition, nicht Fremddefinition.

    "Ansonsten ernte ich zu Recht Verständnislosigkeit von Menschen, die ich überzeugen will. "

    Warum muss ich Menschen davon überzeugen, dass sie mich einfach leben lassen? Warum? Weil sie sonst Hackfleisch aus mir machen?

    "müssen uns aber die Frage gefallen lassen, weshalb wir uns überhaupt noch als Trans-"Frau" oder trans-"Mann" bezeichnen wollen. "

    So eine weitere Sache, die mir langsam dämmert. Viele haben hier sehr instabile Identitäten, bauen sie auf wackligen Konstrukten wie Biologismus auf, wenn diese dann angegriffen werden, brüllen alle los, dass das ja eine Ungeheuerlichkeit sei so etwas zu behaupten, siehe Kutschera.

    Wenn einem Menschen seine männlich-schwule Identität flöten geht, oder er plötzlich in eine tiefe psychische Krise stürzt, weil er so etwas wie Girlfags akzeptieren soll, dann zweifle ich eher am Selbstbild dieses Mannes, denn wer lässt sich so leicht aus der Bahn bringen?

    Schon einfache Fragen, stürzen manche hier in extremes Abwehrverhalten, oder führen dazu, dass sich Leute gegenseitig bekriegen. z.B. das Thema - Homosexuellen Männer, die mit Frauen Kinder zeugen konnten.
    Von "Wie kann man nur so doof sein, dass zu fragen?" bis "Die sind gar nicht schwul, wer sich so spät outet ist des Schwulseins nicht würdig!" war alles dabei.
    Die wenigsten konnten normal mit dem Thema umgehen, anscheinend weil es an der eigenen, instabilen Identität nagt.

    Ich wusste noch, mein erster langer Beitrag in dem ich mich hier einbrachte, da durfte ich mich seitenlang erklären, warum ich kein schwuler Stricher sei, und warum Männer die bewusst mit Transfrauen oder Shemales ins Bett steigen, dass auch dürfen, und keine abnormen Perversos sind.
    Das war ein harter Kampf, der aber völlig sinnlos war im Nachhinein.
    Wenn Leute hier so eine Meinung über mich haben, dann sind das Idioten, unsensible, dumme, intolerante Menschen, die hier eigentlich nichts verloren hätten, und ich habe meine Zeit mit ihnen verschwendet. Meistens ändern sie ihre Meinung eh nicht, weil sie eh nur ihre eigene Identität mit diesem ganzen Gefasel verteidigen wollen, ihre Vorurteile, ihre Deutungshoheit.
    Wenn ich denen was erkläre, dann suchen sie nur nach Andocktpunkten in meinen Texten, wo sie wieder kritisieren können. Sie wollen mich nicht verstehen, sie wollen mich bewerten, niedermachen.
    Darauf kann ich verzichten.

    Und zu guter Letzt: Denkt nur an all die christlichen hetero-Paare, die jahrelang Stunk auf Demos gemacht haben und in Schreien des Fegefeuers klagten, dass ihre Familie nun zerstört würde, Menschen sexuell verwirrt werden, weil WIR jetzt hier alle heiraten dürfen.
    Ihr zieht die selbe Show ab, glaubt aber, damit im Recht zu sein.

    "Du musst gar nix tun oder erklären, aber dann ändert sich halt auch nix. Du musst auch nicht versuchen, dich anderen verständlich zu machen. Dann heul aber auch nicht rum, wenn du Unverständnis erntest. "

    Bitte, wenn ich anderen Menschen auf der Straße begegne, die irgendwie komisch, anders sind, dann liegt es doch wohl an mir, diese Menschen normal zu behandeln, und nicht gleich Sprüche zu Klopfen, die als Untermenschen einzuordnen oder auf sie einzuschlagen. Das ist doch nicht deren Verantwortung, mir zu erklären was sie sind, wer bin ich, dass zu verlangen?
    Ich bin kein vierjähriges Mädchen, das auf alles mit dem Finger zeigt und fragt: "Mama was ist das da?"

    Die Leute hier fühlen sich durch alles Fremdartige angegriffen und belästigt, und sie erwarten dann auch noch, dass sich ihre Opfer vor ihnen rechtfertigen, damit sie gegenüber ihnen vielleicht Gnade zeigen.
    Was ist das für eine Logik?

    Ich bin mit einem akzeptablen Aussehen gesegnet, ich will gar nicht wissen, wie beschissen meine psychische Verfassung wäre, wenn ich äußerlich bei anderen Menschen Transe triggern würde, es muss eine Hölle sein.
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#173 wolkenkuckuckAnonym
  • 27.09.2017, 18:03h
  • Antwort auf #170 von Orthogonalfront
  • Ich habe den Eindruck, in deiner "Erklärung" und den dafür verwendeten Begrifflichkeiten ist mehr Apologetik enthalten, als du es dir eingestehen möchtest.

    Bin aber im Moment etwas unentschlossen, ob eine weitere Verfolgung dieser Frage zu sehr vom eigentlichen Thema dieses threads abkommt, oder ganz im Gegenteil einen Knackpunkt dessen betrifft, wie hier zu Themen wie diesen regelmäßig die Diskussionen ausarten. Ich denke, wir teilen die Meinung, dass vieles von dem, was sich ziemlich selbstgerecht heutzutage als progressiv verkauft, in Wirklichkeit ziemlich regressive Elemente enthält. Im Englischen gibt es dafür den schönen Neologismus "fauxgressive". Um so wichtiger ist es allerdings herauszustellen, dass die Antwort darauf echte progressive Diskussion und kein Rückfall in archaisch-regressive Haltungen sein sollte.
    Es gibt progressive Kritik an Positionen wie denen von Hantewi, und es gibt eine regressive Verweigerungshaltung dagegen - auch wenn sie und andere als rhetorischen Kniff gegen Kritik gerne so tun, als ob kritische Nachfragen zu ihren Positionen nur von retrograden Nazis kommen könnten & nicht vielleicht auch von Personen, die durchaus an ein paar Stellen schon mal ein bisschen weiter gedacht haben als sie.

    Mit Aussagen wie "kein Wunder, dass die Leute AfD und Trump wählen", gibst du m.E. Wasser auf die Mühlen dieser Strategie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #170 springen »
#174 Gabriele WruckAnonym
  • 27.09.2017, 18:03h
  • Antwort auf #160 von XY XX
  • Es ist sehr bedauerlich, wenn Sie meine ernstgemeinten Ausführungen lediglich als Wsvorlage für Ihr wutgeladenes Schwarzweißdenken missbrauchen.

    du stellst also trans* mit behinderung auf eine stufe und degradierst behinderte zur belastung. das zeigt dann letztlich doch, wie rechts du tickst

    Frage umgekehrt: Glauben Sie, dass Sie was Besseres sind als ein behinderter Mensch? Was fällt Ihnen ein, hier eine Hierarchie einzuführen?

    Kinder körperlich behinderter Eltern müssen oft viele Aufgaben in der Familie übernehmen, die andere Kinder, die in dieser Zeit Freizeit haben, dem unbeschwerten Spielen widmen können. Zudem werden diese Kinder viel früher mit Einschränkungen und letztlich der menschlichen Endlichkeit konfrontiert. Während andere Kinder ihre Eltern lange Jahre als unanfechtbar, als sichere Burg gewiss wähnen, machen diese Kinder sich oft schon in sehr jungen Jahren große Sorgen, wie es weitergeht.

    Diese romantische Vorstellung von Kindern,
    Behinderten und Alten allein als unglaubliche Bereicherung wird meist von Leuten gezüchtet, die nicht mit der Aufgabe konfrontiert sind, sich über Jahre hinweg 24/7 um jemand Hilfebedürftigen, von einem selbst Abhängigen zu kümmern.
    Das ist schon für einen Erwachsenen sehr belastend, körperlich, emotional, organisatorisch. Wie groß mag die emotionale Belastung für ein Kind sein, das ja selbst von diesen Hilfebedürftigen abhängig ist?
    Wenn Sie nicht in der Lage sind, die besondere, besonders schwere Situation dieser Kinder anzuerkennen und nur auf scheinbare Gelegenheiten lauern, mal wieder eine geifernde Diskriminierungsbezichtigung mitsamt Nazi-Vorwurf auszustoßen, so ist das einfach unemphatisch und asozial.

    aber doch nur, weil solche subjekte wie du sie dazu zwingen!

    Ich zwinge niemanden, sondern beschreibe lediglich die reale aktuelle Lebenswirklichkeit dieser Kinder und benenne sie als Ursache für ein besonderes Interesse, sich seiner Wurzeln zu versichern und zu wissen, dass es genau solche Wurzeln sind wie die, die auch alle anderen haben. Für ein in dieser Hinsicht verunsichertes Kind ist das existentiell wichtig.

    aus plätzchenteig? aus einem lehmklumpen?
    dieser ungebildete, zivilisationsferne schwachsinn ist doch nichts als ausdruck deines realitätsverweigernden männerhasses.

    Lehm mag ich nicht essen, aber Plätzchen haben auch dazu beigetragen, ja. Vieles andere natürlich umso mehr. Rosenkohl und Bananen sind gut, weil da viel Folsäure drin ist, na ja, man sieht halt zu, das die Ernährung gut ist, denn aus dem, was ich esse, bestehe dann ja nicht nur ich, sondern auch der von mir geschaffene kleine Mensch bei seiner Geburt, ist ja logisch.

    Was daran haben wir denn nicht verstanden, hm?

    Wer ist hier ungebildet und kann/will sich nicht zivilisiert ausdrücken?

    Wer schreibt Schwachsinn, indem er mir das Wort im Munde umdreht und mich mit religiösen Fundamentalistinnen wie Kelle, Petry und diesem irren BDM-Verschnitt in einen Topf haut?

    Wer verleugnet die Lebensrealität von Kindern, die mit größeren emotionalen Belastungen aufwachsen als die meisten ihrer Altersgenossinnen?

    Und wer behauptet ohne den geringsten Anhaltspunkt allen Ernstes, dass ich die Männer hassen würde?

    Nur weil Sie sich in Hass retten, haben Sie nicht das Recht, ihn mir zu unterstellen.
    Jeder vernünftige Mensch kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn er ihr wirres Geschreibsel liest.
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#175 wolkenkuckcukAnonym
  • 27.09.2017, 18:45h
  • Antwort auf #172 von Traumzerstörerin
  • Es geht in der Diskussion hier aber nicht darum, dass man uns und alle anderen Menschen einfach Mensch sein lässt. Das steht doch völlig außer Frage.

    Es geht hier konkret um Definitionen von Begriffen wie "Mann", "Frau", "Mutter" etc. WIe schon geschrieben: Wenn Sie die abschaffen wollen und dafür eintreten, dass alle Menschen ohne weitere Kategorisierungen nur noch als Mensch bezeichnet werden, dann tun Sie das. - da müssen Sie sich aber z.B. die Frage gefallen lassen, ob sie vergangene und bestehende Ungerechtigkeiten wie Sexismuss, Rassismus nicht unter den TIsch kehren, wie Sie gänzlich auf unterscheidende Begriffe verzichten möchten, die solche Ungleichheiten benennen können.

    Wenn SIe stattdessen Anerkennung ALS "Frau", "Schwarze", "Person of Color" etc. einfordern, dann müssen Sie sich im Gegenzug die Frage stellen inwiefern Sie mit der Weiternutzung solcher Kategorien trotz aller Neu- und Umdefinierungen gegebenenfalls auch die problematischen Aspekte dieser Begrifflichkeiten weiter perpetuieren.

    Du wechselst einfach zwischen beiden Positionen, wie es dir gerade passt.

    Die Forderung, dass jeder jeden Begriff einfach verwenden sollte, wie es allen so passt, wurde schon angesprochen und hinterfragt: Du antwortest nicht auf die Frage, wie so Kommunikation noch möglich sein soll.
    Und Du hast offensichtlich nicht das geringste Verständnis für die Problematik dieser Forderung. Nein, die people of color-Frage und das Beispiel der Förderstipendien ist keinswegs am Thema vorbei, sondern betrifft genau dieselbe Problematik. Es gibt Rassismus & eine historische und auch noch sehr präsente Ungleichbehandlung von Menschen dunkler Hautfarbe - ebenso, wie es auch eine historische Ungleichbehandlung von jenen gibt, die nach traditionellen Begrifflichkeiten als Frau definiert wurden. Die bekommst du nicht einfach weg, indem du sagst, ab heute seien alle nur noch Menschen ohne Unterscheidung in schwarz und weiß. Deswegen gibt es Black Lives Matter. Deswegen gibt es Förderstipendien. Ja, das ist problematisch, weil man mit dem Politikmachen ALS und FÜR POC zu einem gewissen Grad Kategorien weiter perpetuiert, die man gleichzeitig in Frage stellen möchte. Aber kapierst du ernsthaft nicht das Problem an der Aussage: "Das Stipendium sollte jeder bekommen, der sich selber nach Belieben als schwarz definiert"? Ich übernehme nur ungern die Argumente aus einer bestimmten Ecke, aber wenn du SO argumentierst, dann gibt es keinen Unterschied zwischen Bruce Jenner und Rachel Dolezal. Schon mal gehört von der Debatte?

    Last but not least: WIe herrlich, dass ausgerechnet du ausgerechnet mir Vorhaltungen über fragile Identität hältst. Ich bin nicht diejenige, die eine Existenzkrise bekommt, wann immer mal jemand ein falsches Personalpronomen verwendet. Ich bin auch nicht diejenige, die jedesmal Existenzberechtingskrisen bekommt, wenn immer mir mal jemand ne kritische Frage zu den von mir verwendeten Begrifflichkeiten stellt. Leute wie du & Hantewi & andere sind diejenigen, die hier jedesmal so tun, als ob euer Leben und eure Existenzberechtigung in Gefahr sei, wann immer mal jemand ne kritische Frage zu den von euch verwendeten Argumenten und Begrifflichkeiten stellt.
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#176 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 27.09.2017, 18:54h
  • Antwort auf #171 von wolkenkuckuck
  • Und wieso fühlst du dich davon so mega angegriffen? Hast du ein Problem damit, dass jemand das Handeln unserer Regierung kritisiert? Warum? Weil diese Person nicht in Deutschland sesshaft ist?
    Ich sage dir mal was:
    zu Beginn konnte ich viele Kommentare von Hantewi ebenfalls nicht verstehen und konnte es nicht so einordnen wie sie es meinte. Auch ich dachte zuerst, dass sie ziemlich arrogant und überheblich sei.
    Mittlerweile, nachdem ich hier schon eine Zeit lang schreibe, verstehe ich manches, was sie schreibt, besser. Alles nicht, aber zumindest manches.

    ----> korrigiere mich, Hantewi, falls ich was falsches schreibe.

    Wie du, Wolkenkuckuck, in ihrem Profil lesen kannst, ist sie wohnhaft in San Francisco. Sie ist also das Leben in den USA gewohnt. Dass das Leben in den USA anders ist als bei uns, das weißt du sicherlich. Es gibt dort nicht so ein Auffangnetz, wie wir es in Deutschland haben. Wenn du in den USA arbeitslos wirst, kann es dir passieren, dass du auf der Straße landen kannst, wenn du nicht rechtzeitig einen anderen Job erhältst. Also können sich US Amerikaner nicht auruhen und denken: ''Ok, falls ich nicht gleich nen neuen Job finde, werde ich Arbeitslosengeld erhalten.''
    ----> stimmt das, Hantewi?

    Deshalb sind US amerikanische Arbeitnehmer sehr viel mehr auf sich selbst verlassen und müssen schauen, dass sie unter allen Umständen ihren Job behalten, oder eben Himmel und Erde in Bewegung setzen müssen, um nen neuen Job zu finden.
    Das ist ein Grund, weshalb die Gehälter in den USA üblicherweise höher sind als bei uns.
    Genauso auch, was Gesundheit betrifft.
    Lebe du mal in den USA und erlebe einen nicht selbst verschuldeten Unfall und komme ins Krankenhaus. Du weißt, dass US Amerikaner keine Krankenversicherung haben wie wir. Soweit ich weiß, hat Trump das Obama-Care wieder rückgängig gemacht.
    ----> bin ich da richtig informiert, Hantewi?
    Das bedeutet, du, Wolkenkuckuck, würdest du in den USA leben, erlebst augenblicklich einen finanziellen Ruin, falls du nicht zufällig zu den besser Verdienenden gehörst!

    Worauf ich hinaus möchte, kommt noch.

    Hantewi hatte bereits ihre Herkunft erklärt, ihre Abstammung, nannte ihre sexuelle Orientierung, und: ganz wichtig: die Situation als Transsexuelle in den USA.
    Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie es ist, wenn Hantewi als Transsexuelle und als Person of Color, so möchte sie genannt werden, durch die Straßen in den USA spaziert? Vor allem jetzt, wo Trump regiert, der abschaffen möchte, dass Transsexuelle nicht mehr im Militär arbeiten können. Der nichts dagegen tut, dass fanatische Religiöse die Religion missbrauchen, um Transsexuelle brutal zu diskriminieren. Soweit ich informiert bin, ist in Texas wieder die ''Heilung'' von Homosexuellen erlaubt! Trump ist nicht für seine LGBT-Freundlichkeit bekannt. Er serzt gerade ziemlich massive ''Gegenmaßnahmen'' gegenüber Transsexuelle um!
    Und was Hantewi selbst schon äußerte: People of Color werden einfach niedergeschossen. Transsexuelle übrigens auch.

    Nun, worauf ich hinaus möchte:
    Das alles hat Hantewi geprägt. Solche Umstände und Lebenssituationen prägen einen Menschen - so viel kannst du schon nachvollziehen, oder? Schon allein die Tatsache, dass sie Transsexuell ist, macht ihr Leben schon sehr viel umständlicher in einer intoleranten und diskriminierenden Gesellschaft. Wärend ich und andere Lesben und Schwule nicht über unsere Namen und über unsere Anerkennung als Mann/Frau nachdenken müssen, ist es für Transsexuelle ein Kampf! Und da Hantewi zusätzlich eine Person of Color ist und in den USA sesshaft ist, lebt sie in einer ständigen Gefahr.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sich ständig und täglich behaupten muss und zeigen muss, wer sie ist, damit sie in dieser Fülle von Diskriminierung und täglichem Kampf um angebliche Kleinigkeiten nicht untergeht.
    Kannst du das mal aus dieser Sicht sehen, Wolkenkuckuck, oder haust du grundsätzlich mit der Bratpfanne um dich, wenn dir was missfällt??

    Was sie täglich erlebt, prägt sie, ob sie das möchte oder nicht. Und das hat Auswirkungen. Für dich ist es Arroganz, ok, das ist deine Sichtweise.
    Für mich ist es das Ergebnis einer furchtbaren Gesellschaft, die dringend eine Verbesserung nötig hat - sowohl in den USA, als auch in Deutschland!

    Und die Situation, dass sie manchmal nicht antwortet oder angeblich verschwindet: vielleicht ist das ein Schutz, um Verletzung zu vermeiden. Was glaubst du wie oft sie ihr Frau-sein erklären musste?? Wie oft ihr bis ins kleinste Detail Diskussionen aufgedrängt wurden, nur damit sie so sein kann wie sie ist? Wieso sie den bürokratischen Fleischwolf und Psychiatrie umgeht, um nicht als krank betitelt zu werden, nur um dann eine OP zu erhalten?

    Verstehst du, wovon ich rede?
    Versuche mal deinen Blickwinkel zu verändern und betrachte es mal aus der Sichtweise einer transsexuellen Person heraus.

    Und es ist schon unverschämt von dir, wenn du Metaphern wie ''Gaskammer'' daher bringst, oder ihre Sensibilität ins Lächerliche ziehst.
    Jeder Mensch ist individuell: manche sind so pragmatisch, dass sie wie gefühllos rüber kommen, und manche sind empfindsam. Beides hat seine Berechtigung. Pragmatisch sein, kann manchmal gut sein, aber auch nicht immer. Und manche sind empfindsam, was ebenfalls eine Qualität ist. Wer empfindsam ist, kennt seine Grenzen. Wer empfindsam ist, hat ein liebendes Herz. Wer empfindsam ist, sieht nicht nur Dinge, sondern auch dessen Inhalt. Sieht nicht nur Personen, sondern auch, deren Charakter.
    Etc.

    So, nun kommt es darauf an, was du nachvollziehen kannst oder nicht!
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#177 wolkenkuckuckAnonym
  • 27.09.2017, 20:40h
  • Antwort auf #176 von BuntSchoen
  • Was erzählst du hier für einen Blödsinn? Wo zum Geier habe ich irgendwo behauptet, dass man die deutsche Regierung nicht kritisieren dürfe?

    & Liebelein, Du musst mir wirklich nicht erklären, was es bedeutet, in nicht gerade toleranten Gesellschaften ein Leben als Transgender zu leben.
    WIe ein Leben in den USA aussieht, übrigens auch nicht, ich habe achteinhalb Jahre dort gelebt, davon sechs in einer Großstadt an der Ostküste, und zweieinhalb in einem Kuhkaff im mittleren Westen. Und nur mal so ganz nebenbei: Ich bin Anthropologin und nicht gerade unbeleckt in der Thematik, wie auch und gerade in den USA nicht-westliche Kulturen Geschlechtlichkeit durchaus sehr unterschiedlich denken. Nicht zuletzt ist das auch ein Grund meiner Abneigung dagegen, wie Hantewi hier unkritische Kulturverklärung betreibt. Wie schon mal geschrieben: Hantewi ist nicht die einzige, die zwischen Kulturen wandelt, auch wenn sie sich das offensichtlich gerne einbildet.
    Da solcherlei Aussagen aber vollkommen unüberprüfbar sind, die meisten hier anonym unterwegs sind, und bei gewissen Kommentatorinnen mit Klarnamen die Ausagen über das eigene offline-Leben offensichtlich recht wenig den erfolgten Überprüfungen standhalten, ist es mir erstmal reichlich schnuppe, wer behauptet, woher zu kommen oder was zu sein.
    Das hat auch den großen Vorteil, dass man Argumente an der Qualität dessen bemisst, was sie aussagen, statt sich einzubilden, dass bestimmte "Identitäten" irgendwie mit der Qualität von Argumenten oder mit besonderem Wissen gleichzusetzen seien.
    Jemand anderes hat es oben schon mal gesagt: Es wird auch und gerade aus Transkreisen unendlich viel Schwachsinn zum Thema trans verzapft. Gerade US-Amerikaner haben oftmals nicht den leisesten Schimmer von US-Politik, Geschichte. Etc.
    Und wenn du dir schon so große Gedanken darüber machst, wer jemand ist und wo jemand herkommt, dann bilde dir mal nicht ein, dass cis-Homosexuelle sich noch nie kritisch mit althergebrachten Definitionen von Männlichkeit oder Weiblichkeit auseinandergesetzt haben, oder dass nicht eine ganze Menge Menschen, die nicht ständig zur Legitimation ihrer eigenen Hasstiraden darauf herumreiten, ebenfalls in vielerlei Hinsicht am eigenen Leib Ausgrenzungs- und Unterdrückungserfahrungen gemacht haben. Wie manche meiner vermeintlichen Identitätsgenossen hier gerade auf lesbische (cis)Frauen und schwule (cis)Männer einhauen, als ob sie keine Ahnung von irgendwas hätten, finde ich in der Tat arrogant, peinlich, und von ebenjenem Mangel an Sensibilität geprägt, den du nun beklagst.

    Was zum Geier hat irgendwas davon mit der hier inkriminierten Gesprächsführung zu tun? Weil Trump von der halbe Wählerschaft in den USA gewählt wurde, ist es entschuldbar, dass Hantewi Deutschland und die Deutschen in generalisierenden Behauptungen permanent als retrograde rechte Ignoranten bezeichnet? Weil Hantewi als Transfrau vielleicht bald nicht mehr ins US-Militär darf (stellt das für dich das Maß progressiver Lebensentwürfe dar? lol) darf sie deshalb einen auf eingeschnapptes Opfer machen, wenn jemand sie nach einer Definition oder einem Widerspruch in ihren Argumenten fragt? Die Foristen hier sollen zur Kenntnis nehmen, wie toll es uns in Deutschland geht im Gegensatz zur armen Hantewi, die aus dem schlimmen Land ohne Krankversicherung kommt, während sie gleichzeitig zur Kentnis nehmen sollen, wie toll und fortschrittlich die USA im Gegensatz zum achso schlimmen Deutschland sind?
    Was für einen Blödsinn erzählst du hier?

    Ganz ehrlich: Ich hielt deinen Account hier zunächst für eine Satire dessen, was Leute wie Orthogonalfront als "SJWs" bezeichen.. aber die meinst das ja offensichtlich alles ernst. Es hat schon einen Grund, weshalb ich dich als "Alles so schön bunt hier" verballhornt habe. Es ist geradezu lächerlich, wie du hier einen auf weißen Ritter der Enterbten machst, die ehrfürchtig leuchtende Augen bekommt, sobald sich dir jemand als Weiser aus dem Morgendland vorstellt. Geh Winnetou lesen.
    Ich halte Hantewi für deutlich zu inteligent, um solche Fürsprache notwendig zu halten. & Ganz abgesehen von der Art der Fürsprache kann sie glaube ich ganz gut für sich selbst sprechen - selbst wenn das gerne mal darin besteht, Fragen und Kritik mit gespielter Empörung auszuweichen.
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#178 TraumzerstörerinAnonym
  • 27.09.2017, 20:41h
  • Antwort auf #175 von wolkenkuckcuk
  • "da müssen Sie sich aber z.B. die Frage gefallen lassen, ob sie vergangene und bestehende Ungerechtigkeiten wie Sexismuss, Rassismus nicht unter den TIsch kehren, wie Sie gänzlich auf unterscheidende Begriffe verzichten möchten, die solche Ungleichheiten benennen können. "

    Höh? Warum soll man das dadurch nicht mehr benennen können, es stand nie zur Debatte in dieser Diskussion, wie mit Rassismus umzugehen ist.

    Des weiteren werden Rassismus und Sexismus, völlig unabhängig von der Selbstdefinition von Menschen, weiterhin stattfinden.

    Wenn Menschen sich aber nicht selbst Bezeichnen dürfen, dann kann abwertende Sprache für sie verwendet werden, oder Sprache die sie gänzlich unsichtbar machen soll. Das kann dann auch unterstützend für rassistisches oder sexistisches Gedankengut und Kampagnen verwendet werden.

    Siehe Deutschland, wo eine gemeinsame ethnische Identität kreiert und geradezu aufgezwungen wird, um Nationalismus und Ausgrenzung von Fremden zu fördern.
    Sogar andere Ethnien sollen sich selbst verleugnen, und sich zum Deutschtum bekennen, sonst sollen ihnen laut einem gewissen Teil der Bevölkerung, Rechet verwehrt bleiben.

    "Wenn SIe stattdessen Anerkennung ALS "Frau", "Schwarze", "Person of Color" etc. einfordern, dann müssen Sie sich im Gegenzug die Frage stellen inwiefern Sie mit der Weiternutzung solcher Kategorien trotz aller Neu- und Umdefinierungen gegebenenfalls auch die problematischen Aspekte dieser Begrifflichkeiten weiter perpetuieren. "

    Warum sollte ich "Person of Color" "einfordern?" Ich habe gar keine Verbindungen dazu, ich bin Nordeuropäerin, ich war noch nie in den USA, meine Vorfahren waren Germanen, Streitaxtleute, Trichterbecherleute und die davor existierenden Jäger und Sammler Kulturen und Yamnaya/Yamnayaartige Kulturen.
    Die Erfahrungen von People of Color in den USA, kenne ich selbst nicht, mein Leben bestand bis jetzt größtentils aus all den Dingen, die hier passiert sind, Christianisierung, Nazireich, usw. das ist die Kultur in der ich aufgewachsen bin.

    Des weiteren frage ich mich, wie ich etwas Einfordern kann, was ich bin? Wie fordere ich meine Persönlichkeit ein, mein Empfinden? Das habe ich doch schon, das bin ich.

    Du antwortest nicht auf die Frage, wie so Kommunikation noch möglich sein soll. "

    Weil ich davon ausgehe, dass die Mehrheit der Menschen sich eine Bezeichnung suchen wird, die zu ihnen selbst passt und mit der sie glücklich leben können. Ich gestehen Menschen einfach zu, dass sie das können.

    Ich sehe kein Problem darin, dass ein Kind zwei Väter hat. Es kann doch selbst fragen, aus welchem Papa es rauskam.

    "Die bekommst du nicht einfach weg, indem du sagst, ab heute seien alle nur noch Menschen ohne Unterscheidung in schwarz und weiß. "

    Nein, das habe ich noch nie gesagt hier. Hey, ich bin hier von Leuten als Rassistin bezeichnet worden, weil ich mich in meiner Freizeit mit Anthropologie, Genetik und Ethnologie beschäftige. Ich habe hier PCAs gepostet, Infos zur genetischen Zusammensetzung Europas, zur Urgeschichte. Ich bin mehr sehr wohl bewusst, wie unterschiedlich Menschen sein können. Ich habe in seitenlangen Beiträgen einer Person vergeblich erklärt, dass gerade diese Farbenblindheit (Color Blindness) Rassismus nicht lösen wird.

    ""Das Stipendium sollte jeder bekommen, der sich selber nach Belieben als schwarz definiert"? "

    Ich habe gar keine Aussage dazu getroffen, weil ich dazu nicht qualifiziert bin, ich lebe nicht in den USA, ich kenen das Sytem dort nicht. Ich habe gesagt, dass das nichts mit dem Thema Selbstdefinition von Geschlecht zu tun hat. Lesen lernen!

    "Leute wie du & Hantewi & andere sind diejenigen, die hier jedesmal so tun, als ob euer Leben und eure Existenzberechtigung in Gefahr sei, wann immer mal jemand ne kritische Frage zu den von euch verwendeten Argumenten und Begrifflichkeiten stellt. "

    Es gibt einen unterschied zwischen kritischen Fragen, und dem Anzweifeln von Herkunft oder Geschlecht von Leuten. Ich kann verstehen, wenn Leute darauf nicht antworten wollen.
    Die meisten Fragen sind auch nicht aus Interesse gestellt, sondern wie ich beschrieben habe, um vermeintliche Schwachstellen aufzulegen und die Leute dann auseinander zu nehmen, um sein eigenes Weltbild bestätigt zu bekommen und die eigene Identität zu verteidigen.
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#179 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 20:41hHannover
  • Antwort auf #133 von Janana
  • ""Es wird noch besser. Wenn homosexuelle Paare nun ab 1. Oktober Kinder adoptieren können. Wer ist dann die Mutter und wer der Vater?""..

    Ernsthaft ?

    Vater und Co-Vater, Mutter und Co-Mutter..
    Längst geklärt..
    Wird das nun neu Infrage gestellt ?

    ""Nun, wenn zwei Schwule Kinder adoptieren, dann machen 2 Väter Sinn. Haben beide das Kind ja nicht geboren. Bei heterosexuellen Paaren sind dann auch beides Väter? Und bei Lesben dann zwei Väter?

    Und bei Sukzessivadoption ist dann die leibliche Mutter die Mutter und die Ehefrau der Vater?""..

    Bissel mehr informieren könnt man sich..
    Ist hier lang und breit in verschiedenen Artikeln erklärt worden, und in dazugehörigen Threads ausführlich diskutiert..

    Wie weit soll die Diskussion nun noch von der rein verwaltungstechnischen Frage geführt werden ?
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#180 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 20:51hHannover
  • Antwort auf #134 von Janana
  • ""Die Geburtsurkunde ist dazu da, die *rechtliche* Erbfolge zu regeln, nicht die biologische. ""..

    Die rechtliche Erbfolge basiert auf der biologischen Abstammung..
    Genau deshalb waren früher neben Adoptiv-Kindern auch Nicht-Eheliche Kinder vom Erbe ausgeschlossen, oder wurden Erb-Steuer-Rechtlich wie fremde behandelt..

    ""Wie im Fall von Adoption ja auch klar geregelt ist.""..

    Jepp..
    Könnt man auch nachschauen seit wann..
    1974 mit der Novellierung des Familienrechts angefangen und dann mühsam von Betroffenen eingeklagt..

    "Letztere kann in einem Geburtsregister hinterlegt werden, damit das Kind Zugang zu der Information hat,""..

    Kuck mal einer an..
    Dieses "Geburtsregister" IST das Standesamt, denn das erstellt und verwaltet die Geburtsurkunden..
    Diese dort dann hinterlegten Informationen dienen dem Kind ab inzwischen dem 16.Lebensjahr als Informationsdatenbank für die Klärung einer Abstammungsfrage..

    Noch Fragen ?

    ""Und in der rechtlichen Regelung ist auch der rechtlich gültige Name zu verwenden, nicht ein Name, der zum Zeitpunkt der Geburt nicht mehr existiert hat.""..

    Mit dem früherem Namen hab ich bereits angemerkt auch meine Probleme zu haben..
    Dennoch..
    Nehmen wir mal an ein Transmann gibt das Kind zur Adoption frei..
    Das kommt dann mit 16 zum Standesamt und erfährt aus dem Geburtsregister, die Mutter ist ein Mann und heißt Michael..

    WER GENAU sorgt dafür das dem Kind verständlich zu machen ?
    Die Standesbeamten vor Ort ?

    -lol-
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#181 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 21:04hHannover
  • Antwort auf #135 von Hantewi
  • """...Ich gehe einmal davon aus..."

    Ich bitte Dich im Verlauf der letzten Wochen mittlerweile zum dritten male, die Resolution 2048 und die beiden deutschen Rechtsgutachten zu lesen, bevor Du in "Diskussionen" zu Transgendern weiterhin "Vermutungen" äußerst und damit zu Verwirrung und vor allem Reinszenierung von Desinformation" beiträgst.""..

    Du nimmst einen Satz der sich auf hier Anwesende bezieht, und unterstellt sich mit dem Kindes-Recht auszukennen zum Anlass mir vorzuwerfen ich würde
    ""zu Transgendern weiterhin "Vermutungen" "" anstellen ?

    Kuck an..
    Noch ne Ablenkung.

    Wann genau fängst auch Du an Dich mit de vorliegendem Fall zu befassen, meine Kommentare die sich NUR DARAUF beziehen dann im Kontext zu sehen, und sich dann dazu zu äußern ?

    Ich habe nichts zu dem Gutachten und seinem Inhalt geschrieben, weil dieses Gutachten das Urteil in keiner Weise berührt..
    Das Gutachten dient dazu eine andere rechtliche Lage herbeizuführen..

    Dein Vorwurf dient dazu mir vorzuwerfen, ich würde Deine Sichtweise nicht teilen..
    Das kann man aus meinen Kommentaren heraus lesen..
    Und ?
    Wieso denkst Du dieses Gutachten könnte meine Sicht hier verändern ?
    Wieso denkst Du, dieses Gutachten könnte die Situation des Mannes verändern ?

    Eine andere Situation, etwa eine die das Gutachten als wünschenswert beschreibt liegt aber nicht vor..

    Also haben die Richter nach den gesetzlichen Gegebenheiten zu urteilen die derzeit gelten..
    Das kann man kritisieren.
    Oder auch nicht..

    Ich sehe hier keine Benachteiligung für den Mann..
    Die Gründe habe ich inzwischen mehrfach ausführlich erklärt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #135 springen »
#182 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 21:21hHannover
  • Antwort auf #142 von Traumzerstörerin
  • ""Das lustige ist, ihr brecht sie auf, so weit es für euch persönlich nützlich ist,""..

    Was dann für die Aussage
    "ein mann darf nicht mutter heißen, weil wir alle doch binär-geschlechtliche wesen sind, und männer nunmal väter sind"
    dann nicht gilt ?

    Ich frage noch einmal :
    WARUM darf ein Mann nicht Mutter sein ?
    Warum darf der Mann der sein Kind selbst zur Welt gebracht hat nicht als biologische Mutter in das Geburtsregister eingetragen werden ?

    Wer genau wird, mit Ausnahme des Mannes im Falle des falschen Vornamens, wo man auch eine andere Lösung finden kann, geschädigt und in seinen Rechten beschnitten ?

    Denn das ist die Frage die im Falle eines Falles das Bundesverfassungsgericht klären wird..

    Lautet dort dann die Begründung
    "wir wollen das, weil wir das wollen",
    wird das BVG die Klage abweisen..

    Wobei sich das BVG mit Urteilen des BGH eher sehr selten überhaupt befasst..
    Die meisten werden an den EuGH verwiesen..
    Bis die das verhandeln ist das Kind vielleicht schon in der Schule..
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#183 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 21:27hHannover
  • Antwort auf #147 von Orthogonalfront
  • ""Ach Daddy, wann kapierst du endlich, dass in der Fantasiewelt einiger Leute biologische Geschlechter wirklich und wahnhaftig nicht existieren, sondern alles nur soziale Konstrukte sind?""..

    Wann kapierst Du das beides nicht das gleiche ist ?

    Du bist doch auch so eine "Gender-Gaga"-Gegnerin, die denkt mit den sozialen Rollen lösten sich die biologischen Fähigkeiten in ein Nichts-Wölkchen auf..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #147 springen »
#184 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 21:31hHannover
  • Antwort auf #149 von Avispada
  • ""Habt ihr Euch schonmal überlegt, wie das dann funktioniert, wenn ein homosexuelles Paar Kinder adoptiert?""..

    Hast Du dir schon einmal überlegt, daß das überhaupt nichts damit zu tun hat ?

    ""Wird dann auch eine fiktive Mutter oder ein fiktiver Vater erfunden, dami das Kind "im Ausland keine Probleme bekommt"?""..

    Adoptiv-Kinder haben eine reale biologische Mutter, und bestenfalls sogar einen realen biologischen Vater..

    Dieses Kind um das es im Artikel geht, soll diese real-existierende biologische Mutter nicht mehr haben, wenn es nach dem Willen des Transmannes als Vater geht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #149 springen »
#185 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 21:39hHannover
  • Antwort auf #152 von Gabriele Wruck
  • ""Liebe BGH Zeitgenossen (?) vom BGH, ein Kind wird von einer Fraue nicht "empfangen", sondern GESCHAFFEN. ""..

    Kommt jetzt auch noch diese Neben-Diskussion aus feministisch-emanzipatorischer Sicht ?

    Noch heißt es "Empfängnis-Verhütung"..

    Das zu ändern, wenn das notwendig wäre, ist eine völlig andere Diskussion !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #152 springen »
#186 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 21:45hHannover
  • Antwort auf #153 von Gabriele Wruck
  • ""In der Geburtsurkunde.
    Aber NICHT in der Abstammungsurkunde!""..

    ""Die Abstammungsurkunde war eine Personenstandsurkunde nach deutschem Recht zum Nachweis der Geburt eines Kindes.

    Der Hauptzweck der Abstammungsurkunde war, Eheverbot bei adoptierten Kindern festzustellen. Da dieser kaum praktische Bedeutung hatte, wurde die Abstammungsurkunde zum 1. Januar 2009 durch das Personenstandsrechtsreformgesetz abgeschafft.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Abstammungsurkunde

    Es geht im Urteil um den Eintrag in die Geburtsurkunde, weil es nur noch diese gibt..

    Die Geburtsurkunde ist ein "verkürzter Auszug" aus dem Geburtsregister-Eintrag..

    ""Seit 2009 wird stattdessen bei der Eheschließung ein "beglaubigter Registerausdruck des Geburtseintrags" verlangt, der auch Informationen über die leiblichen Eltern enthält.""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #153 springen »
#187 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 21:55hHannover
  • Antwort auf #155 von Transmann-anonym
  • ""Weil "Mutter" eine soziale Rolle ist, die sprachlich für Frauen benutzt wird.""..

    Kuck an..
    Weil "Mutter" ein "soziale Rolle" ist können Männer die auch nicht besetzen ?
    Und Mädchen spielen mit Puppen, und Jungs mit Autos..

    Es geht hier nicht um die "soziale Rolle" der Mutter, die wird der Transmann als Vater auch nicht nicht wahrnehmen..
    Oder doch mangels Partnerschaft ?
    Wer weiß..

    Es geht auch nicht um die Frau..

    Es geht um die Biologie, respektive die biologische Rolle des Transmannes in der Schwangerschaft und Geburts-Situation..
    DORT ist der Transmann dann immer noch die "Mutter"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #155 springen »
#188 TheDadProfil
  • 27.09.2017, 22:21hHannover
  • Antwort auf #167 von stromboli
  • ""Da kommt hinter all dem anspruch etwas neues zu denken, eben doch der alte heteronormatismus ans licht...""..

    Und auch noch gleichzeitig das Einfordern der "binären Geschlechtlichkeit" die so ganz nebenbei Intersexuelle Menschen negiert..

    Wer dann hier auch aus einer Sicht der "AFD/DfA-Leute" "argumentiert" fällt denen selber gar nicht mehr auf..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #167 springen »
#189 OrthogonalfrontAnonym
  • 27.09.2017, 22:55h
  • Antwort auf #183 von TheDad
  • "Du bist doch auch so eine "Gender-Gaga"-Gegnerin, die denkt mit den sozialen Rollen lösten sich die biologischen Fähigkeiten in ein Nichts-Wölkchen auf.."

    Häh???

    Und WIEDER geht's hart gegen denn Strohmann, denn du könntest nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein, du unverschämter Kerl!
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#190 LorenProfil
  • 28.09.2017, 00:32hGreifswald
  • Antwort auf #180 von TheDad
  • "Nehmen wir mal an ein Transmann gibt das Kind zur Adoption frei..
    Das kommt dann mit 16 zum Standesamt und erfährt aus dem Geburtsregister, die Mutter ist ein Mann und heißt Michael..

    WER GENAU sorgt dafür das dem Kind verständlich zu machen ?
    Die Standesbeamten vor Ort ?

    -lol-"

    Wobei ein nicht mehr gültiger weiblicher Name bei der Suche nach den leiblichen Eltern auch nicht wirklich hilfreich sein wird. Und selbst wenn in den Vermittlungsakten differenziertere Informationen niedergelegt sind, hat die bzw. der Adoptierte nur ein eingeschränktes Recht auf ("begleitete") Akteneinsicht: " Die Einsichtnahme ist zu versagen, soweit überwiegende Belange eines Betroffenen entgegenstehen." (AdVermiG, § 9b)

    www.gesetze-im-internet.de/advermig_1976/__9b.html
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#191 KerzmanProfil
#192 stromboliProfil
  • 28.09.2017, 07:11hberlin
  • Antwort auf #190 von Loren
  • nach meinem dafürhalten als selbst adoptierter ist bei adoption in allen urkunden der name der biologischen eltern ( so vorhanden! gilt auch für samenspende & leihaustragung!) dem adoptierten bei nachfrage ohne prozedere zu überlassen!
    Es ist der/die adoptierte , die darüber entscheidet ob er kontakt zu seinen biologischen erzeugern aufnimmt oder nicht.
    Weder staat noch adoptionseltern haben da etwas an dieser entscheidung zu deuteln oder uns vorschriften zu machen... punkt!

    Entsprechend sind alle gesetze diesem anspruch unterzuordnen!
    Auch gegen die interessen der biologischen erzeuger.
    Was nicht einer frage von erbansprüchen dient , sondern dem selbstverständnis des unfreiwillig in die welt gesetzten.
    Wir sind nicht spielball der egointeressen!
    Weder die der biologischen , noch die der adoptioneltern!

    Darüber müssen sich ALLE beteiligte im klaren sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#193 TraumzerstörerinAnonym
  • 28.09.2017, 09:22h
  • Antwort auf #191 von Kerzman
  • Ich soll jetzt also etwa noch mal alles erklären, was ich in den letzten Wochen hier geschrieben habe, weil du zu faul zum lesen bist?

    Es geht um ein Stück Papier, ein Dokument, um einen Eintrag in einer Computer-Datenbank bei Behörden, wie ein Mensch bezeichnet wird, was für ein Dokument einem Menschen ausgehändigt wird, der wissen will, wer ihr oder sein Vater war.
    Es geht um ein Dokument, dass vielleicht in ein Familienbuch übertragen wird.

    Es geht nicht darum, ob ein Mensch Passing hat, ob jemand wegen seiner oder ihrer Abstammung auf der Straße wegen optischer Merkmale angegriffen wird, es geht nicht darum, wer Zugang zu einer Universität bekommt.

    Aber: Wenn man hinnimmt, dass Menschen NICHT das Recht haben entsprechend ihres Geschlechts, zu dem sie selbst schon lange eine Aussage getroffen haben, einen Eintrag in einem Dokument bekommen der mit dieser Aussage im Einklang steht, ist das ganz klar ein Signal der Nichtakzeptanz und ein Zeichen für alle Diskriminierer, dass diese Menschen ja zu Recht, Spinner sein müssen.
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#194 LorenProfil
  • 28.09.2017, 09:28hGreifswald
  • Antwort auf #192 von stromboli
  • Das sehe ich genauso, was angesichts unseres ähnlichen Erfahrungshintergrundes kaum verwunderlich sein dürfte. Die gesetzlichen Vorgaben müssen da glasklar sein und sollten denjenigen, die die Akten verwalten, keinerlei Ermessensspielraum lassen. Die Adoptierten dürfen und/oder müssen selbstbestimmt entscheiden, wie sie mit den gewonnenen Informationen dann umgehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #192 springen »
#195 Gabriele WruckAnonym
#196 BVT*Anonym
  • 28.09.2017, 16:07h
  • Als Bundesvereinigung Trans* (BVT*) sagen zum Beschluss des Bundesgerichtshofs
    transgeschlechtliche Männer, die Kinder gebären, weiterhin rechtlich nicht als Väter sondern als Mütter ihrer Kinder anzuerkennen: Damit missachtet der BGH die Lebenswirklichkeit von Kindern in trans* Familien und nimmt deren Diskriminierung billigend in Kauf.

    Unsere gesamte PM:
    bit.ly/2fmNKHS

    Bitte an die Queer.de Redaktion: Bitte ändert euren Titel des Artikels!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#197 TheMumProfil
  • 28.09.2017, 22:55hHannover
  • Antwort auf #196 von BVT*
  • "Als Bundesvereinigung Trans* (BVT*) sagen zum Beschluss des Bundesgerichtshofs
    transgeschlechtliche Männer, die Kinder gebären, weiterhin rechtlich nicht als Väter sondern als Mütter ihrer Kinder anzuerkennen:"

    Was? Wie bitte?

    "Bitte an die Queer.de Redaktion: Bitte ändert euren Titel des Artikels!!!"

    Warum? In was?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #196 springen »
#198 TheDadProfil
  • 29.09.2017, 22:32hHannover
  • Antwort auf #190 von Loren
  • ""Wobei ein nicht mehr gültiger weiblicher Name bei der Suche nach den leiblichen Eltern auch nicht wirklich hilfreich sein wird.""..

    Weshalb ich eine Lösung für das Namens-Problem anmahnte..
    Die darin bestehen könnte im Geburtsregister beide Namen anzugeben, in einer Geburtsurkunde die der Vorlage bei Behörden dient wie etwa bei der Einschulung, Pass-Angelegenheiten, Visa und ähnlichem, den Begriff "Mutter" und den weiblichen Vornamen zu verwenden um das Kind vor Diskriminierungen zu schützen..

    """ Die Einsichtnahme ist zu versagen, soweit überwiegende Belange eines Betroffenen entgegenstehen." (AdVermiG, § 9b)""..

    Sprich das Recht des Kindes auf Wissen über die Herkunft wird verweigert wenn Eltern, oder sollte man hier dann nicht schon lieber "Erzeugende", ein überzeugendes Interesse an der Anonymität haben ?

    Wie einfach sich dann doch Rechte in ein Nichts auflösen lassen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#199 TheDadProfil
  • 29.09.2017, 22:38hHannover
  • Antwort auf #193 von Traumzerstörerin
  • ""Ich soll jetzt also etwa noch mal alles erklären, was ich in den letzten Wochen hier geschrieben habe, weil du zu faul zum lesen bist? ""..

    Wo steht das ?

    ""Es geht um ein Stück Papier, ein Dokument, um einen Eintrag in einer Computer-Datenbank bei Behörden, wie ein Mensch bezeichnet wird, was für ein Dokument einem Menschen ausgehändigt wird, der wissen will, wer ihr oder sein Vater war.""..

    Es ist die Aufgabe des Mannes dem Kind zu erklären wer er ist..
    das gehört dann übrigens zu der "voll umfänglichen Sexualaufklärung" die Eltern zu übernehmen haben, und die immer noch an die Schulen abgetreten wird, weil man sich selbst häufig für überfordert hält, oder denkt,
    "die machen das dann schon"..

    ""Es geht um ein Dokument, dass vielleicht in ein Familienbuch übertragen wird.""..

    "Familienbücher" sind schon lange "out"..
    Es geht um eine Geburtsurkunde zur Vorlage bei Behörden..
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#200 TheDadProfil
  • 29.09.2017, 22:50hHannover
  • Antwort auf #195 von Gabriele Wruck
  • ""Nee, ist klar. Alles, was mit Frauen zu tun hat, ist natürlich eine "Neben-Diskussion". ""..

    Inwiefern ist es "sachdienlich" innerhalb einer Diskussion über die Eintragung einer Geburtsurkunde darüber zu diskutieren ob man für den Begriff "Empfängnis" einen neuen Begriff erfinden muß ?

    Bei der Eintragung in das Geburtsregister ist dieser Teil der Schwangerschaft schon 40 Wochen im Mittel Geschichte..

    Es geht hier nicht um Deine Befindlichkeiten, sondern darum eine Klärung zu diskutieren die für das Kind und den Mann als Gebärender akzeptabel sind..
    Denn die Entscheidung des Mannes kann dazu führen daß das Kind später diskriminiert wird..
    Das Gericht hat aus nachvollziehbaren Gründen die Schutzaufgabe des Staates gegenüber dem Kind vollzogen..

    Was Du hier anmahnst ist eine Novelle juristischer Fachausdrücke..
    Den Begriff "Empfängnis" hat die Justiz aus der Medizin übernommen..
    Fachsprachen werden in der Regel von den Fachleuten gebildet, und nicht von anderen Gruppen..
    Das ist bisweilen unbefriedigend, was ich durchaus verstehe..
    Doch eine Neben-Diskussion über gängige Begriffe halte ich hier für obsolet..
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