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Kommentare zu:
HIV-Neudiagnosen um acht Prozent zurückgegangen


#1 SebiAnonym
  • 28.09.2017, 18:07h
  • "Im vergangenen Jahr erhielten über 3.400 Menschen in Deutschland ein positives HIV-Ergebnis. "

    Das sind immer noch 3.400 zu viel, aber es ist schon mal gut, dass die Zahl um 8% zurückgegangen ist.

    Ziel muss weiterhin die Ausrottung dieser Seuche sein. Und die Impfung und vollständige Heilbarkeit.
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#2 Patroklos
#3 SanottheEhemaliges Profil
  • 28.09.2017, 23:29h
  • Besonders gefallen mir ja die Leute, die einerseits schreien, die Infektionszahlen müssten dringend sinken, sich aber andererseits vehement, egozentrisch und höchst moralinsauer gegen eine für alle gut verfügbare PrEP einsetzen.
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#4 NopePrepperAnonym
  • 29.09.2017, 01:12h
  • Dann PReP't mal schön und bildet euch ein das DAS hilft und euch eure 8% verschafft hat. Bis die ersten an multiresistenten Infektionen sterben, und dann wird wieder gejammert...es ist alles nicht mehr zu fassen
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#5 qwertzuioAnonym
  • 29.09.2017, 01:27h
  • mühsam ernährt sich das eichhörnchen. 8% sind eine super nachricht, finde ich. :)
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#6 Homonklin44Profil
  • 29.09.2017, 08:38hTauroa Point
  • Jeder Rückgang ist erst mal gut.Ob das sich nun auf PrEP oder die günstige/kostenfreie Verfügung davon zurückführen lässt, dafür ist die Beobachtungszeit zu knapp. Und wenn so -- gut so! Wenn mehr Leute sich testen lassen und sich informieren, anstatt achselzuckend wildfremd in der Geschlechtspampa zu stöbern, ohne einen Gedanken an STD's und Folgen zu verschwenden, bedeutet es auch, dass sich das Thema HIV noch nicht im modischen Leichtsinn der Neuzeit ertränkt hat.

    Die Dunkelziffer derer, die es erst spät durch irgend eine Untersuchung mitgeteilt kriegen, wird hoch genug sein. Von denen, die noch nicht davon wissen, ist in den Zahlen keiner drin.
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#7 qwertzuioAnonym
  • 29.09.2017, 15:38h
  • Antwort auf #6 von Homonklin44
  • mit prep hat der Rückgang wohl kaum zu tun, in dem Artikel sagt der robert-koch-typ ja, dass man neuinfektionen und diagnosen getrennt betrachten muss, und so lange gibt es prep ja auch gar nicht.

    von daher wäre es auch interessant zu wissen, ob der rückgang nicht einfach daran liegt, dass sich weniger leute testen ließen. aber ich hoffe mal, dass es in dem fall dann dazugeschrieben worden wäre.
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#8 TheDadProfil
  • 29.09.2017, 21:23hHannover
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • ""Ein Rückgang um acht Prozent ist trotzdem viel zu wenig! Wären die HIV-Neudiagnosen um 50 oder 80 Prozent zurückgegangen, wäre das ein richtig toller Erfolg! Ansonsten stimme ich Deinen Aussagen zu!""..

    Ein kleines Bisschen Geduld bis die PrEP ein Jahr verfügbar ist, vor allem jetzt wo die Preise fallen, wird man schon noch aufbringen können um eine solche Meldung zu lesen..

    8 Prozent sind eine signifikante Veränderung..
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#9 TheDadProfil
  • 29.09.2017, 21:26hHannover
  • Antwort auf #4 von NopePrepper
  • ""es ist alles nicht mehr zu fassen""..

    Jepp..
    Das ist längst nicht mehr zu fassen..
    Vor allem nicht das immer noch Leute mit der Idee der ""multiresistenten Infektionen"" hausieren gehen, die es bei Virus-Infektionen gar nicht gibt..

    Seit inzwischen mehr als 5 Jahren wird über die PrEP diskutiert, und noch immer laufen Leute durch die Gegend die solchen Unsinn daherreden..
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#10 Crikkie
  • 30.09.2017, 05:33h
  • Zuerst mal: die Zahl derer, die sich testen lassen, nimmt seit Jahren stetig zu.

    Auf der anderen Seite liegt die Zahl der Menschen, die in Deutschland über ihren HIV-Status nicht Bescheid wissen, bei derzeit etwa 15.000 - 17.000 Menschen und obwohl die Zahl der Neuinfektionen sinkt, steigt gleichzeitig die Gesamtzahl der Infizierten und somit auch das Risiko, sich durch ungeschützten Verkehr (sei es durch Kondome, PrEP und/oder PEP) zu infizieren.

    Und natürlich kann es auch bei der PrEP wie bei allen Therapie-Monokulturen zu einer Resistenz der Erreger kommen, wobei zwei der drei bisher registrierten Infektionen mit resistenten Virenstämmen trotz PrEP wohl durch übertragene Resistenzen zustande kamen.

    Man kann natürlich auch wie NopePrepper hingehen und rumjammern, dass die PrEP kein 100%iges Mittel gegen eine HIV-Infektion sei und giftig Vorurteile wie "PrEP-Nehmer sind Schuld an Resistenzen" verbreiten, oder man nimmt es einfach so, wie es derzeit "beworben" wird, nämlich als neues, zusätzliches Rädchen in der HIV-Prävention -und informiert sich erst einmal, bevor man es verurteilt.
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