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Kommentare zu:
Liebe, Mut und Freiheit: Tom of Finland


#1 BuntSchoenEhemaliges Profil
  • 03.10.2017, 14:55h
  • Die Zeichnung von Touko ist aber schon etwas übertrieben: der Brustkorb dieses Mannes sieht ja fast schon so aus wie eine weibliche Brust.
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#2 Homonklin44Profil
  • 03.10.2017, 15:47hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von BuntSchoen
  • Ja, eine deutlich Übertreibung oder Tendenz anatomischer Aspekte sieht man auf vielen seiner Bilder. Auch die Muskeln bzw. zu erahnende Größen der Hosenbeulen oder wie der Stoff sich darum schmiegt, ist schon nicht mehr lebensecht, sondern idealisiert, und macht seinen eigenen Stil aus. Wenn man Fantasie-Typen zeichnet, darf das auch sein.

    Guck mal bei Maurice Heerdink oder so, die schauen zwar sehr lebensecht aus, sindaber auch mit einem gewissen idealistischen Stil gemalt, und wahrscheinlich malt/zeichnet man ewig seinen Traumpartner in verschiedensten Varianten.

    Und manchmal wird man damit nicht fertig. Weil man ihn aus dem Bild raus holen möchte. (schäm) ;)
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#3 BuntSchoenEhemaliges Profil
#4 Homonklin44Profil
  • 03.10.2017, 19:10hTauroa Point
  • Antwort auf #3 von BuntSchoen
  • ""Reale Menschen sind zum Glück viel schöner""

    3 habe ich in über 40 Jahren mal gesehen, wo das zutraf.
    Gut, die Nana-Figuren sind schon eher abstrakt oder sowas wie Venus von Willendorf goes LSD. ToF ist mir auch zu weit draußen, Heerdink's Typen liegen näher. Kann aber nachvollziehen, warum das ToF-Style die Bodybuilder-Szene anspricht. Die verunstalten sich auch übermäßig.

    Wo es die Lederszene so sehr beeinflusst hat, finde ich es schade, welche Homogenität an Lederliebhabern es generiert hat.
    Entspricht man nicht dem, oder mag man einen ganz anderen Typ, ist man auch wieder außen vor.
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#5 BuntSchoenEhemaliges Profil
#6 probondageProfil
  • 04.10.2017, 08:24hDortmund
  • Unsinn. Diese Zeichnungen waren Freiheitssymbole, in einer Welt in der es für schwule Männer um ganz andere Dinge ging, als die Ehe. Sie schufen eine Community, eine Identität und förderten den Zusammenhalt gegen die ausgrenzende Gesellschaft und Staat. Heute symbolisieren diese Zeichnungen für viele Wehmut und erinnern an vermeintlich bessere Zeiten. Die Tom of Finland Generation ist in die Jahre gekommen, für junge Schwule haben diese Kunstwerke kaum noch Bedeutung, wie man hier eindrucksvoll lesen kann. Als Ideal für Lederkerle fundierten sie bis auf die Klamotten aber nie, wer konnte sich schon mit gezeichneten Männer Fantasien messen?
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#7 Patroklos

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