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"Glee"-Schauspieler
Kinderpornografie: Mark Salling bekennt sich schuldig
Der Star aus der Musicalserie "Glee" muss nach einem Schuldeingeständnis mehrere Jahre hinter Gittern verbringen.

Mark Salling in einem Promobild für "Glee": Der frühere TV-Star wird die nächsten Jahre keine Filme drehen (Bild: FOX)
- 5. Oktober 2017, 11:03h 2 Min.
Schauspieler Mark Salling, der in der Erfolgsserie "Glee" sechs Jahre lang den Schüler "Puck" gespielt hatte, hat sich am Mittwoch des Besitzes von Kinderpornografie schuldig bekannt. Wie amerikanische Medien berichten, hat der 35-Jährige mit der Staatsanwaltschaft einen sogenannten "Plea Deal" abgeschlossen: Für sein Schuldeingeständnis stimmte die Staatsanwaltschaft zu, dass der Fernsehstar statt 20 Jahren nur vier bis sieben Jahre absitzen muss. Laut "E! News" muss der Richter der Vereinbarung noch zustimmen. Das Gerichtsverfahren soll am 17. Oktober losgehen.
Salling war Ende Dezember 2015 wegen des Besitzes von kinderpornografischem Bildmaterial auf seinem Computer in Los Angeles verhaftet worden. Seine damalige Freundin hatte ihn laut Medienberichten angezeigt, nachdem sie das Material entdeckt hatte. Im Mai 2016 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage. Ermittler hatten zehntausende Bilder und hunderte Videos mit kinderpornografischem Inhalt bei ihm entdeckt. Laut den Gerichtsdokumenten zeigte das Material die sexuelle Misshandlung von Kindern, von denen einige erst drei Jahre alt waren.
Laut dem "Plea Deal" muss sich Salling auch auf der für die Öffentlichkeit einsehbaren "Sex Offender"-Liste eintragen. Er darf fortan keinerlei Kontakt mit unter 18-Jährigen haben – egal ob virtuell oder im echten Leben. Außerdem wird ihm verboten, sich bis auf 30 Meter Schulen, Parks, öffentlichen Schwimmbädern, Jugendzentren, Spielplätzen und Spielhallen für Jugendliche zu nähern. Zudem muss er jedem seiner Opfer auf Verlangen 50.000 Dollar Entschädigung zahlen.
Die Musicalserie "Glee", die von einem Schulchor handelt, lief von 2009 bis 2015 im US-Fernsehen und wurde wegen ihrer Toleranzbotschaften und der Behandlung von Themen wie Homo- und Transsexualität, Mobbing und Diskriminierung von LGBTI-Aktivisten hoch gelobt (queer.de berichtete).
2013 sorgte der Tod des Darstellers Cory Montheit ("Finn") für Trauer unter den Fans. Der damals 31-Jährige starb an einer Überdosis von Alkohol und Heroin (queer.de berichtete). (dk)













