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Kommentare zu:
Homophobe Gewalt in Berlin: 19-jährigem mit Faust ins Gesicht geschlagen


#1 Sven100Anonym
  • 14.10.2017, 15:25h
  • "Als er dabei erwähnte, dass er homosexuell sei, habe der Unbekannte ihm unvermittelt mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen "

    Nachts um 7 Uhr, wenn die Kneipenbessucher nach Hause gehen, sollte man in Berlin keinem Unbekannten
    erzählen, dass man schwul ist.
    Wie naiv sind doch einige Leute.....
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#2 HörnchenAnonym
  • 14.10.2017, 15:38h
  • Eine Überschrift im Artikel bringt es auf den Punkt:
    Homophobe Gewalt in Berlin gehört zum Alltag! Und ein jeder (Politik und Gesellschaft) hat sich damit abgefunden ..
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#3 TheDadProfil
#4 Patroklos
  • 14.10.2017, 20:51h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Bitte den TEXT genauer lesen! Da steht nämlich

    "Ein Unbekannter soll am Samstagmorgen einen jungen Mann in Berlin-Pankow plötzlich angegriffen haben."

    Wieder ein homophober Angriff in Berlin, der mich wütend macht! Hoffentlich gibt es am Tatort auch Üerwachungskameras, die den Vorfall festhielten, so daß der Täter bald ermitelt werden kann!
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#5 PankowBabyAnonym
  • 14.10.2017, 21:07h
  • "...dass er kurz zuvor vor dem Eingangsbereich des S- und U-Bahnhofes Pankow in der Berliner Straße mit einem unbekannten Mann ins Gespräch kam. Als er dabei erwähnte, dass er homosexuell sei.."

    Es lässt tief blicken, wenn man völlig unbekannten Personen am frühen Morgen in einem U-Bahn-Eingang quasi als erstes die eigene sexuelle Orientierung mitteilt.
    Möglicherweise hatte dieses Aussage was mit der Gesprächsintention zu tun!?!? Eine Armlänge Abstand - das sollte auch für die verbale Armlänge gelten! In diesem Fall klingt das Gespräch eher (zu) distanzlos.
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#6 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 14.10.2017, 22:21h
  • Das Berliner antigewalt Konzept muß Schule machen.
    Werden auch die Zahlen, vom Hintergrund der Täter (religiöse Angehörigkeit, rechte Gewalt, bei Ausländer das Ursprungsland) veröffentlicht?
    Ich will keine Hatz veranstalten. Die Zahlen sind wichtig, um die Prevention geziehlt ansetzen zu können.
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#7 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 01:37hHannover
  • Antwort auf #5 von PankowBaby
  • ""Eine Armlänge Abstand - das sollte auch für die verbale Armlänge gelten! In diesem Fall klingt das Gespräch eher (zu) distanzlos.""..

    Distanzlos ist hier eher die Idee dem Opfer eine "Mitschuld" anzudichten, so als hätte er es darauf angelegt..

    Welchen Grund genau gibt es auf eine Frage bezüglich der eigenen Sexuellen Identität nicht zu antworten ?

    Der Täter braucht nur das Interesse geweckt haben, und dann noch zufällig dem Geschmack des Opfers entsprechen..
    Der Rest ist dann Eskalation Seitens des Täters !
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#8 axelschwarz
  • 15.10.2017, 08:08h
  • Wann lernen wir Selbstverteidigung, um einem Angriff abzuwehren und selbst in Notwehr in die Fresse zu geben? Es wäre eine Kommunikationsform die der andere eher verstehen könnte.
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#9 PankowBabyAnonym
#10 audi5000Profil
  • 15.10.2017, 10:44hlindau
  • eben, man sollte sich wirklich auch gleich verteidigen. klar vielleicht ist man nach dem ersten schlag erst mal perplex was denn jetzt passiert ist aber dann muss man sich einfach sammeln und gleich ne kelle zurück geben. oder wirklich nen selbstverteidigungskurs machen?
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#11 TheDadProfil
  • 15.10.2017, 12:10hHannover
  • Antwort auf #9 von PankowBaby
  • ""Intelligenz bzw. kluges Verhalten!""..

    Noch einmal :
    Der Mensch den man dann trifft entspricht meinen Bedürfnissen, meinem "Beute-Raster"..

    Wo genau liegt darin eine "un-intelligenz" mit diesem Menschen zu sprechen ?
    Worin liegt dann die Intention dann auch auf eine entsprechende Frage nicht entsprechend zu antworten ?

    Und wieso zum Henker sollte eine "bestimmte Uhrzeit" dann besser oder weniger geeignet sein ein solches Gespräch zu führen ?

    Weil es Schwulen immer noch nicht zugestanden werden darf in der Öffentlichkeit Kontakte zu knüpfen ?

    Es ist ungefähr genauso "intelligent" die Unsichtbarkeit von LGBTTIQ*-Menschen einzufordern indem man "vor solchen Gesprächen zu solchen Uhrzeiten" warnt, wie im Gegenzug gewaltbereite Heten aufzufordern "solche Fragen" erst gar nicht zu stellen..

    Die Gewaltbereitschaft von Menschen die durch solche Taten zu Täter*innen werden ist das Problem, und nicht die Sichtbarkeit von LGBTTIQ*-Menschen, die hier immer wieder mit "neuen Ideen" eingefordert wird..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 marco10627Ehemaliges Profil
  • 15.10.2017, 12:20h
  • Antwort auf #10 von audi5000
  • Selbstverteidigung ist sicherlich richtig. Imme Sinne von den Angriff abwehren. Mit Sicherheit und das sollte man deutlich schreiben, sollte man eine weitere Eskalation vermeiden. Allzuoft findet sich plötzlich bei Menschen die eh auf Krawall gebürstet sind ein Messer und solche Leute schrecken auch vor dessen Einsatz nicht zurück, wenn sie auf einmal sich selbt Gewalt ausgesetzt sehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 AchsoAnonym
  • 15.10.2017, 13:47h
  • Wer so dumm ist, ohne Pfefferspray o.ä. durch deutsche Großstädte zu laufen, tja, der muss die Konsequenzen tragen.
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#14 seb1983
  • 15.10.2017, 14:05h
  • Nun steht ja nicht viel in dem Artikel, aber mich würde schon interessieren warum ich einem Fremden morgens um 7 vor der U Bahn mit dem ich kurz ins Gespräch komme erzähle dass ich schwul bin. Welche Gründe könnte das wohl haben?

    Scheint ja immerhin nicht viel passiert zu sein.
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#15 GeorgB
#16 wiking77
  • 15.10.2017, 20:11h
  • wer sind die Täter? Was hat sie bewogen diese Scheußlichkeit zu tun? Was ist der unreife Gesinnung genau, außer dass sie dumm und homophob - vermutlich - sind?
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#17 Homonklin44Profil
  • 15.10.2017, 23:57hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • ""Welchen Grund genau gibt es auf eine Frage bezüglich der eigenen Sexuellen Identität nicht zu antworten ?""

    So viele, wie wenn man es tut.
    -Privatsache
    -weise Voraussicht
    -bereits Erfahrungshintergrund
    - keine Lust
    - nicht geouted
    - Genießer schweigt
    - Geht den nix an
    - fremder Mensch, trift man nie wieder
    - you name it / x.beliebig
    - kein Bock auf Stress
    - bedachter Umgang mit Mitmenschen
    - erst wenn länger bekannt/befreundet...

    Bei manchen hat das schon etwas von Aufdrängen. Wie viele Leute erwähnen im unvermittelten Gespräch von Fremd zu Fremd, dass sie hetero sind?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#18 TheDadProfil
#19 TheDadProfil
  • 16.10.2017, 00:26hHannover
  • Antwort auf #17 von Homonklin44
  • ""So viele, wie wenn man es tut.""..

    Alles wieder nur Gründe die eine Unsichtbarkeit einfordern..
    Aus "Vorsicht"..

    Die aber alle immer noch nichts zur Sache tun, wenn es sich um ein frühmorgendliches Anbahnungsgespräch handelt..

    Meine Beschreibung der Situation war dort eineindeutig..
    Warum muß ich die immer wieder wiederholen ?

    ""Wie viele Leute erwähnen im unvermittelten Gespräch von Fremd zu Fremd, dass sie hetero sind?""..

    Wage mal den Versuch eines Gespräches..
    Du wirst vielleicht überrascht sein wie viele es tatsächlich tun..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#20 userer
#21 Homonklin44Profil
  • 16.10.2017, 11:33hTauroa Point
  • ""Alles wieder nur Gründe die eine Unsichtbarkeit einfordern..
    Aus "Vorsicht"..""

    Das ist die Sichtweise, die Du in den Vordergrund rückst. Man fordert keine Unsichtbarkeit ein, indem man etwas für sich behält, was nicht jeder zwingend dringend erfahren muss.

    ""Meine Beschreibung der Situation war dort eineindeutig..
    Warum muß ich die immer wieder wiederholen ?""

    Um den Unterschied zwischen Fiktion und Wirklichkeit bzw. Bezug auf Artikel zu verdeutlichen. Rallt nicht jeder sofort.

    Ob das im Artikel um ein Anbahnungsgespräch ging, ist eher fraglich. Ich denke nicht. So blauägig ist auch kein Sonderdoofer, dass der nicht zuerst herauszuhören versucht, na, könnte der andere eventuell... oder doch eher nicht.

    ""
    Wage mal den Versuch eines Gespräches..
    Du wirst vielleicht überrascht sein wie viele es tatsächlich tun..""

    Da warte ich bisher noch drauf. Ergeben sich schon öfter mal Gespräche, ich lebe nicht isoliert. Ich habe die Gespräche zwar nie gezählt, aber es sind keine nur 3-stelligen Zahlen. Etwas wie 'Ach übrigens muss dir sagen, bin ja hetero' oder in Abwandlung habe ich noch nie gesagt bekommen. Man erfährt es eher, wenn man Leute näher kennenlernt, und eben die Partnerin, Kinder & Co irgendwann mitkommen. Aber auch nicht bei allen. Da muss man dann schon ganz genau hinhören, ob mal was über seinen Typ Frau fällt, oder über Freundin, Beziehung ect.

    Dass man's Leuten ansehen könne, kann ich insgesamt nicht bestätigen. Oder ich kann's nur nicht. Kann auch sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 Homonklin44Profil
  • 16.10.2017, 11:44hTauroa Point
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • Zuim Beispiel hierzu :

    ""Der Mensch den man dann trifft entspricht meinen Bedürfnissen, meinem "Beute-Raster"..

    Wo genau liegt darin eine "un-intelligenz" mit diesem Menschen zu sprechen ?
    Worin liegt dann die Intention dann auch auf eine entsprechende Frage nicht entsprechend zu antworten ?""

    Hängt von der Situation ab, aber erst mal abzuchecken, ob überhaupt ein Interesse von Demjenigen signalisiert wird, ein Blickkontakt gehalten wird, wie die Mimik reagiert, ob der in Eile ist, mit irgendwas anderem beschäftigt, grade eine entspannte Körperhaltung hat oder nicht, wie die Ausstrahklung scheint usw. wäre schon etwas intelligenter, als den bluntly anzugraben.
    Auch wenn der noch so ins "Beuteraster" passt, muss man doch drauf gefasst sein, dass der irritiert reagiert und außer "Nee danke" noch weitere Reflexe kommen können. Das ist sogar bei einigen Damen so, dass der Typ der sie anlallt, eine deutliche Ansage einfängt.

    Zuhauen muss man deshalb nicht, das ist auch klar.

    Fragen KANN man beantworten, man MUSS aber nicht. Nichts zwingt jemand dazu. Ein Gespräch ist kein Verhör.
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#23 TrittbrettfahrerAnonym
  • 16.10.2017, 12:57h
  • Antwort auf #22 von Homonklin44
  • Du fantasierst dir zusammen, wie die Begenung abgelaufen ist, um Rechtfertigungen zu finden, dass du in deinem Schrank bleibst. Sollen die anderen doch für dich die beschwerliche und teils gefährliche Arbeit leisten, dir reicht es, die von ihnen erkämpften Fortschritte mit einzusacken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 AmurPrideProfil
  • 16.10.2017, 15:53hKöln
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • ""..Nachts um 7 Uhr, wenn die Kneipenbessucher nach Hause gehen, sollte man in Berlin keinem Unbekannten erzählen, dass man schwul ist. Wie naiv sind doch einige Leute.....""

    Sag mal hackt's bei Dir???? - Jetzt ist das Opfer schuld, oder was? - Einfach zum Kotzen Deine Haltung!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#25 AmurPrideProfil
  • 16.10.2017, 15:59hKöln
  • Antwort auf #5 von PankowBaby
  • ""..Es lässt tief blicken, wenn man völlig unbekannten Personen am frühen Morgen in einem U-Bahn-Eingang quasi als erstes die eigene sexuelle Orientierung mitteilt. Möglicherweise hatte dieses Aussage was mit der Gesprächsintention zu tun!?!? Eine Armlänge Abstand - das sollte auch für die verbale Armlänge gelten! In diesem Fall klingt das Gespräch eher (zu) distanzlos..""

    Tief blicken lässt hier einzig und alleine Dein post!

    1) könnte es ja auch so gewesen sein das der Andere gefragt hatte oder im Gespräch eine Annahme unterstellt hatte, auf die der 19-Jährige dann reagierte! - Nicht immer gleich das eigene Anbaggerverhalten auf andere übertragen!

    2) Und selbst wenn der 19-Jährige dies in der Absicht geäußert hätte, ist dies noch lange kein Grund das der ANdere im einfach mehrfach in die Fresse haut! - Oder haust auch Du 'ner Frau gleich was in die Fresse, weil sie Dich anbaggert?

    Also ehrlich: Leute gibt's hier!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#26 AmurPrideProfil
  • 16.10.2017, 16:02hKöln
  • Antwort auf #9 von PankowBaby
  • ""..Welchen Grund genau gibt es auf eine Frage bezüglich der eigenen Sexuellen Identität nicht zu antworten?..""
    ""..Intelligenz bzw. kluges Verhalten!..""

    Deine Antwort Kann man auch als Scham und Angst übersetzen!
    Und wenn der andere fragt, soll er gefälligst mit jedweder Antwort klar kommen!
    Oder eben nicht fragen!
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#27 hugo1970Ehemaliges Profil
#28 TheDadProfil
  • 16.10.2017, 23:26hHannover
  • Antwort auf #21 von Homonklin44
  • ""Das ist die Sichtweise, die Du in den Vordergrund rückst.""..

    Jepp..
    Ich habe eine frage gestellt die ich beantwortet haben will, was nicht geht, wenn man in der angeblichen Antwort das Szenario verändert !

    ""Man fordert keine Unsichtbarkeit ein, indem man etwas für sich behält, was nicht jeder zwingend dringend erfahren muss.""..

    Man tut es..
    Denn man geht hier davon aus das Schwule Männern Morgens um 7 Uhr an der U-Bahn keine Anbahnungsgespräche führen dürfen..

    Man weiß nichts..
    Aber man spekuliert munter..
    Nun..
    Deshalb habe ich dann auch mal spekuliert und angeführt das es sich um ein Gespräch gehandelt haben könnte in dem ein Mann den anderen anflirtet, weil dieser in sein Beute-Schema paßt..

    Und da drängt sich dann die frage auf, wieso soll der das nicht dürfen ?

    Weil hier alle davon ausgehen das es gefährlich sein kann in der Öffentlichkeit andere Menschen anzusprechen ?

    Oder gilt das nur für Schwule Männer ?
    Und wenn ja,
    WARUM ?

    ""Etwas wie 'Ach übrigens muss dir sagen, bin ja hetero' oder in Abwandlung""..

    Die Beiläufigkeit mit der sich Heten immer und überall als solche "outen" fällt nicht weiter auf..

    Da sind Ringe..

    Trage ich einen Ring werde ich immer sofort gefragt ob ich verheiratet sei..

    Da sind Storys übers Wochenende oder den Gestrigen Abend..
    Es wird immer erwähnt mit WEM man im Kino oder zum essen war..
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#29 ILoveBerlinAnonym
  • 18.10.2017, 01:12h
  • Die Berliner Polizei nimmt solche Themen wenigstens ernst.

    Wir überall in DE mehr Polizei, um nach solchen Aktionen solche Leute, die sich nicht im Griff haben, schneller festsetzen zu können.
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