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- 21. Juni 2005 1 Min.
Ohio In den USA steht der McDonald's-Konzern erneut wegen angeblicher Diskriminierung vor Gericht. Der Fall eines HIV-infizierten Mannes wurde am vergangenen Montag neu aufgerollt. Russell Rich hatte als Manager bei der Burger-Kette gearbeitet und war 1997 nach eigenen Angaben dazu gedrängt worden, seinen Job aufzugeben, als man erfuhr, dass er sich mit dem HIV-Virus infiziert hatte. Mit seiner Kündigung verlor Rich auch seine Krankenversicherungsansprüche. 2001 gewann Rich einen Prozess gegen McDonald's und ihm wurden fünf Millionen Dollar Schadenserdatz zugesprochen. Doch ein anderes Gericht hob das Urteil kurz darauf mit der Begründung auf, der Prozess gegen McDonald's sei für das Unternehmen nicht gerecht abgelaufen. Richs Gesundheitszustand verschlechterte sich daraufhin erheblich, und eigenen Aussagen zufolge sei er beinahe gestorben. Ein neues HIV-Medikament habe ihm das Leben gerettet, und nun müsse McDonald's für die hohen Kosten der Behandlung aufkommen, erklärte Rich gegenüber den Medien. "Ich glaube, McDonald's hofft, mich zu überleben. Beinahe hätten sie es geschafft." (mm)













Aber das Vorgehen von McDonald's kann man doch hier gar nicht beurteilen. Brachte der Mann vielleicht schlechte Leistungen oder ist er tatsächlich aufgrund seiner Krankheit entlassen worden?
Im Nachhinein kann man viel behaupten und wenn einem die "lebenswichtige" Krankenversicherung genommen wird, kämpft man natürlich mit allen MItteln dagegen.
Abgesehen davon passt ein HIV-Kranker nicht ins Bild eines Konzerns, der Lebensmittel anbietet oder?