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https://queer.de/?2993
  • 21. Juni 2005 36 1 Min.

Madrid Im Rahmen einer Expertenanhörung im spanischen Senat hat ein Psychologieprofessor der Madrider Universität Homosexualität als Krankheit definiert und damit für einen Eklat gesorgt. Seiner Ansicht nach sei Homosexualität eine Störung, die erziehungsbedingt entstehe, berichten spanische Fernsehsender. Ursache seien "feindliche, alkoholkranke und distanzierte Väter" und "übertrieben beschützende Mütter". Zudem würden Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen, deren Sexualität beobachten und im Laufe ihrer Entwicklung mit hoher Wahrscheinlichkeit selber homosexuell werden. Die Anhörung fand im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zur Legalisierung der Eheschließung und Adoption für schwule und lesbische Paare statt. In erster Lesung ist dem entsprechenden Gesetzentwurf durch das Parlament bereits zugestimmt worden. Der Professor stand mit seiner Meinung allerding recht alleine, denn zehn weitere Experten widersprachen seiner These. Bisher gebe es keine wissenschaftliche Untersuchung, die negative Einflüsse in der Erziehung durch homosexuelle Paare auf deren Kinder habe nachweisen können, argumentierten sie während der Anhörung. (mm)

#1 LimboAnonym
  • 21.06.2005, 16:14h
  • eigentlich sollte man über solche Leute nur laut lachen und sie bemitleiden, dass sie immer noch so antiquierten und falschen Vorstellungen anhängen...
    schließlich gibt es ja auch wie im Artikel gesagt viele Forschungsarbeiten, die andere "Ursachen" für Homosexualität z.B.: genetischer oder hormoneller Art benennen

    schade finde ich nur, das ein solcher Artikel hier auf der Seite groß veröffentlicht wird und solchen Leuten und ihrer offensichtlich fehlgeleiteten Meinung noch Raum geschaffen wird... Natürlich wird kein Schwuler diesem Artikel zustimmen und sich selbst als "krank" beurteilen, trotzdem scheint dieser Artikel in meinen Augen nur mehr als erneuter Hetzaufruf für Schwule gegen Schwulenhasser zu dienen... So etwas führt dann noch zur weiteren Verhärtung der Fronten und löst auch keine Probleme.

    Ich hätte es begrüßt, wenn in diesem Artikel zwar eindeutig Stellung gegen diesen Professor bezogen würde, jedoch ohne zu forcieren, dass nacher wieder zahlreiche Kommentare nach dem Motto: "der ist krank" "so ein arschloch" "ich hasse solche leute" gepostet werden.

    Stellt euch nicht auf die gleiche Stufe, wie ein verblendeter Prof, sondern begegnet ihm mit Überlegenheit und ggf. den besseren Argumenten!!!
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#2 andyAnonym
  • 21.06.2005, 16:15h
  • hi , so ne quatsch habe ich schon lange nicht gehört!!als psychologe kann sein , dass der mann psychisch krank ist, vorsichtig ausgedrückt oder wurde von der katholischen kirche gekauft!das kann schon alles möglich sein .
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#3 madridEUAnonym
  • 21.06.2005, 16:54h
  • Zufällig haben wir die These des betreffenden Experten gestern während der lokalen Nachrichten im Fernsehsender "TELEMADRID" zur Kenntnis genommen. Was heisst das schon, wenn ein "Experte" zu diesem Schluss kommt. Mehr als Achselzucken haben wir dafür nicht übrig.Und wer weiss schon genau, weshalb wir schwul sind ?
    Das wird alles nichts mehr nützen, um den Senat umzustimmen. Und die königliche Familie ist auch auf unserer Seite ! Also
    Jungs, nehmt es gelassen !!
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