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Analverkehr mit einem Butler
Fans des 1. FC Köln zeigen homophobes Banner
Beim Heimspiel am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim wurde Dietmar Hopp, der Mäzen der gegnerischen Mannschaft, mehrfach beleidigt.
- 6. November 2017, 03:54h 2 Min.
Für den 1. FC Köln läuft es in der neuen Bundesliga-Saison nicht gut. Am Sonntag verlor die Mannschaft von Trainer Peter Stöger nicht nur mit 0:3 gegen die TSG Hoffenheim, wegen zweier beleidigender Fan-Transparente aus der Südkurve drohen auch empfindliche Geldstrafen.
Auf dem einen Banner ist Hoffenheim-Mäzen und SAP-Mitgründer Dietmar Hopp in einer "Dinner for One"-Szene beim aktiven Analverkehr mit einem Butler zu sehen, um ihn herum fliegen Geldscheine. Das zweite gegen den Milliardär gerichtete Transparent mit der Aufschrift "Mutter: Hure, Vater: Nazi" war bereits im April im RheinEnergie-Stadion gezeigt worden. Hopp hatte schon damals Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt und vom DFB eine harte Bestrafung gefordert. Der FC musste schließlich eine Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro zahlen.
/ SportbuzzerHass-Plakate: Anwalt von Dietmar #Hopp fordert Spielabsagen! "Das kotzt uns alles an" #Bundesliga #KOETSG
— Der Sportbuzzer (@Sportbuzzer) November 5, 2017
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Geiss-Blog: Ordner griffen nicht ein
Unklar ist, wieso das Banner überhaupt ein zweites Mal ins Stadion gelangen konnte: "Wir haben wie immer Kontrollen durchgeführt", meinte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle gegenüber dem "Express". "Wie es dazu kommen konnte, wird zu klären sein." Das Geiss-Blog kritisierte allerdings, dass Ordner während der Aktion unbeteiligt zugeschaut und nicht eingegriffen hätten. Darüber hinaus sei es zu beleidigenden Fangesängen gekommen.
Hopps Anwalt Christoph Schickardt forderte unterdessen bei Hass und Hetze durch Fans ein härteres Durchgreifen des DFB. "Welcher Verein seine Kurve nicht im Griff hat, der ist nicht in der Lage, ein Bundesliga-Spiel auszurichten. Das Spiel wird dann nicht angepfiffen, der Klub bekommt die Punkte automatisch aberkannt", so der Jurist gegenüber Bild.de. "Wir werden auch keine Entschuldigungen von gegnerischen Vereinen mehr akzeptieren. Das kotzt uns alles an." (cw)
















Homohass im Fußball muss genauso hart bestraft werden wie Rassismus.