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Sex an öffentlichen Orten
Kurzfilm: Cruising im Sauerland
Ein neuer Kurzfilm behandelt das Tabu der schnellen Triebabfuhr in der Öffentlichkeit und das Thema Schwulsein auf dem Land.

Cruising in der deutschen Provinz: Nachwuchstalente erzählen die Geschichte von Stani und Johannes (Bild: queerblick e.V.)
- 13. November 2017, 13:53h 2 Min.
Der junge Bursche Stani wächst in der Einsamkeit mitten im Sauerland auf. Fernab der Stadt und einer schwulen Jugendgruppe entdeckt er sein Schwulsein. Bei nächtlichen Begegnungen an versteckten Orten trifft Stani gleichgesinnte Männer. Als er Johannes kennenlernt, ändert sich sein Leben. Das ist – kurz erzählt – die Geschichte von "Cruising", einem neuen Kurzfilm des nordrhein-westfälischen Medienprojektes "queerblick".
Der Film ist im Sauerland in einem einwöchigen Workshop entstanden – das Projekt wurde von der Aidshilfe NRW gefördert. Die jungen Teilnehmer diskutierten dabei Themen wie HIV, Aids und andere Geschlechtskrankheiten – und stellten fest, dass Cruising, also die Suche nach Sex mit Männern an öffentlichen bzw. halböffentlichen Orten, für viele insbesondere in den Metropolen inzwischen ein Relikt aus alten Zeiten ist, in denen die staatliche Diskriminierung noch allgegenwärtig war und man seine Sexualität versteckt ausleben musste.

Die "Cruising"-Crew während des Workshops im Sauerland (Bild: queerblick e.V.)
Aber auch noch heute ist Cruising populär: "Cruising gehört für viele queere Männer, und auch Männer, die sich nicht als queer sehen, zum Ausleben der eigenen Sexualität dazu – auch wenn selten öffentlich darüber gesprochen wird", erklärte der Bochumer Campteilnehmer Sven Hensel, der mit "Cruising" sein Regie-Debüt gegeben hat.
Ihm sei in dem Film wichtig gewesen, wahre Geschichten zu erzählen – und diese "nicht unnötig zu beschönigen". "Man trifft einfach sehr unwahrscheinlich seinen Traumpartner in der nostalgischen Bibliothek unten an der Kreuzung, weil nicht jeder in einer Großstadt lebt und nicht alle zu offenem, queeren Leben Zugang haben, ohne Diskriminierung fürchten zu müssen", so Hensel. An dieser Stelle setze der Film an. (pm/dk)















Später habe ich dann eher (schwule) Porno-Kinos genutzt, weil man da schneller seinen Spaß fand und nicht "stundenlang" in der Kälte stehen musste. Außerdem war das auch sicherer als Parks und Rastplätze.
Aber leider ist das alles ja etwas, was heute in Zeiten von Dating-Apps kaum noch genutzt wird. Ich war letztens nochmal in einem Pornokino, wo früher zu jeder Zeit mindestens 20-30 Männer jeden Alters und jeder Figur zu finden waren und da waren nur noch 3-4 Leute, die aber alle nicht mein Fall waren. Und viele Pornokinos gibt es nicht mal mehr.
Diese ganzen Cruising-Locations und Pornokinos wurden und werden wohl von Dating-Apps, Internet-Portalen, etc. kaputt gemacht. Schon auch ein wenig schade, da man früher auch mal Sexpartner hatte, an die man sonst niemals rangekommen wäre.
Naja, das ist wohl Fortschritt...