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Kommentare zu:
Republikanischer Kämpfer für die "natürliche Ehe" beim Homo-Sex erwischt


#131 TheDadProfil
  • 22.11.2017, 00:01hHannover
  • Antwort auf #129 von Traumzerstörerin
  • ""Warum soll das wissenschaftlich nicht interessant sein?""..

    Dann frag doch bitte die Wissenschaft und nicht mich..

    ""Weil du hier krude Thesen vertrittst, auch ohen selbst von irgednetwas betroffen zu sein.""..

    Deine Dekonstrktion der Sexuellen Identität zu einem "erlerntem Verhalten" betrifft mich sehr wohl..

    ""Ah doch in der heutigen Zeit musst du das erklären können ;)""..

    Bei allem Verständnis..
    Wenn mich jemand anspricht und sich davon eine "Liebesromanze" erhofft, einen OneNightStand oder irgendetwas anderes Beziehungstechnisches, und der entspricht nicht meinen Bedürfnissen, dann muß ein einfaches "Nein, Danke" genügen, denn eine ausführliche Erklärung wieso derjenige dann nicht in mein "Partner-Profil" paßte, um nicht "Beute-Schema" zu schreiben, kann er nicht wirklich erwarten..
    Und mMn steht ihm die auch gar nicht zu, denn ich erkläre auch nicht jedem Penny-Kassierer warum er nach Feierabend nicht auf mich warten braucht, und sei sein Blick noch so schmachtend während ich das Kleingeld aus der Hosentasche fummel..
    Das ist bestenfalls situationsbedingt bei Menschen die man in Kneipen trifft etwas anders..
    Aber auch nicht wirklich..

    ""Manche Trans-Aktivistinnen, würden dir dafür Transphobie vorwerfen, du kannst doch nicht den Sex mit einem Transmann verwehren, weil der keinen Schwanz hat, würden die sagen.
    Was sagst du denen?""..

    Man kann mir vieles vorwerfen..
    Bloß nicht das ich auf alles abfahre was atmet und nicht bei Drei auf dem Baum ist..
    Und ich kann den Sex mit JEDE*R Person ablehnen..
    Einfach so..
    Denn das ist MEINE Entscheidung !
    Ganz einfach..

    Was sollte ich dem sagen ?
    "ich vögel mit dir nicht, du hast keinen schwanz" ?
    Oder vielleicht doch, und dazu noch ein paar Gummie-Eier ?
    Wäre eine Option..
    Und ehrlich dazu..
    Blöderweise weiß ich dann grade nicht ob das Gegenüber eine ehrliche Antwort verkraftet..

    Und deshalb bleibt es dann beim einfachem "Nöö"..

    ""Ahso, dann kann ich dich aber auch konditionieren, Transmann-Muschi in den Mund zu nehmen oder wie? ;)
    ""..

    Nöö..
    Haben meine Eltern und meine Lehrkräfte ja schon versucht, und sind grandios gescheitert..

    Aber bei einigem Menschen soll das schon funktioniert haben, wie man auch an dem Herren Politiker im Artikel lesen kann..

    ""Dann erklär mal Lama-Daddynanda, wir erfährt man, wer man ist, das große Gehmeimnis? AOM!""..

    Nachdenken..
    Seine Bedürfnisse entdecken..
    Auf Ärsche schauen, und von mir aus auch auf Titten, und was einen anmacht ausprobieren..
    Irgendwann früher oder später trifft man auf den Sex, der einem gefällt..
    Dann muß man sich nur noch darüber den Kopf zerbrechen ob das schon alles ist, und sich entweder Outen, oder weiter ausprobieren bis man durch dieses Ausschlußverfahren alle Varianten durch hat..

    Bei mir hat das ein paar Wochen gedauert, und die Variante waren immer Jungs, und das war gut so, denn auf anderes hatte ich von Anfang an keinen Bock..
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#130 TraumzerstörerinAnonym
  • 21.11.2017, 17:04h
  • Antwort auf #126 von Bescheuert
  • "Das bedeutet: du dachtest es, aber deine sexuelle Identität war und ist eine andere. "

    Nein, meine sexuelle Identität war damals die eines heterosexuellen Mannes, so habe ich mich damals identifiziert.

    "Also hat sie sich nicht verändert, sondern sie kam irgendwann an die Oberfläche. "

    Wieder falsch, durch Ereignisse in meinem Leben und Beschäftigung mit mir selbst, hat sich diese Identität verändert, meine Selbstdefinition hat sich verändert.

    "Es war dir also eine Zeit lang nicht bewusst. Das bedeutet, dass sie sehr wohl immer da war, aber es dauerte, bis du das erkanntest. "

    Die war nicht immer da, weil sie in Reflektion mit der Außenwelt entwickelt werden musste.

    "Ob du lesbisch bist, oder was anderes, das kannst du selbst noch herausfinden. "

    Du meist wohl:

    "Ob du dich als lesbisch identifizieren willst, oder was anderes, das kannst du selbst noch herausfinden. " So muss der Satz heißen.

    "Vielleicht bist du intersexuell, weil du dich einerseits als Frau fühlst und andererseits ein männliches Körpermerkmal hast. "

    Deine Erklärung ist wieder falsch, Intersexualität bezeichnet verschiedene körperliche, zwischengeschlechtliche Zustände, nicht eine Identität, die passende dazu nennt man Intergender.

    Ich fühle mich übrigens nicht als irgendein Geschlecht, das habe ich noch nie getan, mein ganzes Leben lang nicht. Wie fühlt man sich als Frau, wie fühlt man sich als Mann? Wie fühlt man sich als Intersexuell?
    Ich dann darauf nichts antworten, weil kein einziges Leben gleich verläuft. Und ich weiß, das es verdammt vielen Leuten so geht. Für die meisten ist selbstverständlich, dass sie Männer oder Frauen sind, wenn man sie aber fragt was das bedeutet, wie sich das anfühlt, kommt nur verwirrtes Gucken und dann minutenlange Erklärungsnot. Sie wissen es nämlich meist auch nicht, und müssen es im Austausch mit anderen definieren.

    Und warum beantwortest du nicht meine Frage, was mit deinen alten sexuellen Vorlieben passiert ist, nachdem du "erfahren hast" dass du lesbisch bist? Keine Erregung mehr bei Männern, keine romantischen Gefühle mehr?

    Aber was soll das, ich weiß ja wer du bist und wir haben eigentlich einen Waffenstillstand, was soll das alles?
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#129 TraumzerstörerinAnonym
  • 21.11.2017, 16:48h
  • Antwort auf #127 von TheDad
  • "Das ist gar nicht wichtig um zu erklären wo den nun der Unterschied in der Sexuellen Orientierung zwischen einem Heterosexuellem Mann und einer Lesbe läge.. "

    Warum soll das wissenschaftlich nicht interessant sein?

    "Wieso stellst Du mir eigentlich ständig Fragen die Du sehr viel besser an die betreffenden Personen richten mußt ?"

    Weil du hier krude Thesen vertrittst, auch ohen selbst von irgednetwas betroffen zu sein.

    "Als Schwuler Mann geht mir das ähnlich..
    Es entspricht nicht meinem Bedürfnis..
    Meine Entscheidung..
    Deine Akzeptanz..
    Bestenfalls..
    Wieso man erklären und vor allem begründen soll welche Bedürfnisse man hat, erschließt sich mir hier nicht.. "

    Ah doch in der heutigen Zeit musst du das erklären können ;)

    Manche Trans-Aktivistinnen, würden dir dafür Transphobie vorwerfen, du kannst doch nicht den Sex mit einem Transmann verwehren, weil der keinen Schwanz hat, würden die sagen.
    Was sagst du denen?

    "Was NICHTS mit der Sexuellen Identität zu tun hat, sondern mit erlerntem, vor allem aber mit indoktriniertem Sozialverhalten, und der Idee des Ekels und der "Scham".. "

    Ahso, dann kann ich dich aber auch konditionieren, Transmann-Muschi in den Mund zu nehmen oder wie? ;)

    "Die Aussage "ich glaube" bedeutet schon sich n dieser "Esoterik" eingerichtet zu haben.. "

    So so, der Daddy "weiß" hingegen natürlich, alles klar...

    Dann erklär mal Lama-Daddynanda, wir erfährt man, wer man ist, das große Gehmeimnis? AOM!
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#128 daVinci6667
  • 21.11.2017, 14:48h
  • Antwort auf #105 von ursus
  • Hallo nochmals

    "wenn ich "100% mann" lese, dann lese ich darin "und zwar NUR mann, auf keinen fall irgendwas anderes, ohne jeden zweifel, durch und durch, mit haut und haaren". ich will aber raum für zweifel und freiheit zum nichtmannsein."

    Du störst dich hauptsächlich an den 100% weil es dir aus irgendwelchen Gründen Unbehagen bereitet mit Haut und Haaren Mann zu sein. Dabei bist du einer ob du es willst oder nicht. Genauso wie du schwul bist, bist du Mann. Da spürst du diese Abneigung zum Glück nicht.

    Vielleicht gibt es da immer noch ein Missverständnis was ein Mann ist, da leider immer wieder die Rede ist von angeblich "männlichen" und "weiblichen" Anteilen und Eigenschaften. Meine laute Kritik daran habe ich bereits deutlich gemacht.

    Da ich mich für einen ausgeglichenen, empfindsamen Menschen halte, wäre ich nach dieser Definition ein vielleicht 50% Mann. Männer die noch mehr angeblich "feminine" Eigenschaften besitzen, wären dann 10 oder 20% Männer, obwohl sie sich im Gegensatz zu dir womöglich mit Haut und Haaren wohlfühlen in ihrer Haut. Das führt dazu, dass der Betroffene Gefahr läuft gemobbt zu werden und man ihn gegen sein Empfinden schimpft, er wäre ja kein Mann (oder eben schwul).

    Das führt auch dazu, dies wurde in mehreren Studien bereits belegt, dass Schwule mit vielen angeblich männlichen Eigenschaften länger brauchen um sich als schwul zu identifizieren. Das finde ich dann extrem diskriminierend und da stehen mir die grauen Haare zu Berge. Damit ist auch deine Frage beantwortet warum ich dies politisch für uns sehr wichtig finde.

    Es gibt für mich nur 100% Männer und 100% Frauen, ausser der Betroffene wäre noch nicht erwachsen oder die Biologie würde etwas gegenteiliges darstellen. Ob jemand darauf stolz ist oder nicht ist natürlich individuell. Ich bin es und möchte aus diversesten Gründen niemals Frau sein genauso wenig wie ich jemals etwas anderes als schwul sein möchte.

    Wenn das einer anders fühlt, wäre dies meiner Meinung nach eine Einschränkung der Lebensqualität. Denn er fühlt sich dann nicht ganz wohl in seiner Haut und in seinem Körper und in der ihm gegebenen unveränderbaren Sexualität.

    Liebe Grüsse
    DaVinci 6667
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#127 TheDadProfil
  • 21.11.2017, 12:53hHannover
  • Antwort auf #125 von Traumzerstörerin
  • ""Wie definierst du Frauen?""..

    Das ist gar nicht wichtig um zu erklären wo den nun der Unterschied in der Sexuellen Orientierung zwischen einem Heterosexuellem Mann und einer Lesbe läge..

    Denn der einzige Unterschied liegt hier dann in der Sexuellen Identität der jeweiligen Frau als Gegenüber..
    Und die bestimmt dann wer sich ihr Sexuell nähern darf, und wer nicht..

    ""Und warum gibt es dann sich als heterosexuell Identifizierende Männer, die niemals mit einer Shemale Sex haben wollen?""..

    Wieso stellst Du mir eigentlich ständig Fragen die Du sehr viel besser an die betreffenden Personen richten mußt ?

    Es soll Heterosexuelle Männer geben die sich Sex mit Personen die zwar von außen in Kleidung gehüllt wie eine Frau aussehen, aber nackt dann einen Schwanz und Eier aufweisen, nicht vorstellen können, weil es nicht deren Bedürfnissen entgegenkommt..

    Eine Frage die Du dir sicher auch leicht selbst beantworten kannst..

    ""Oder warum gibt es Lesben, die niemals mit einer Transfrau Sex haben wollen, sogar nicht wenn sie eine Vagina hat?""..

    Analog..
    Als Schwuler Mann geht mir das ähnlich..
    Es entspricht nicht meinem Bedürfnis..
    Meine Entscheidung..
    Deine Akzeptanz..
    Bestenfalls..
    Wieso man erklären und vor allem begründen soll welche Bedürfnisse man hat, erschließt sich mir hier nicht..

    Gelesen hast Du den Link zu den "sexuellen Orientierungen" nicht, oder ?

    ""Ich schon, weil diverse lesbische Frauen und heterosexulle Männer keinen Schwanz in den Mund nehmen würden.""..

    Was NICHTS mit der Sexuellen Identität zu tun hat, sondern mit erlerntem, vor allem aber mit indoktriniertem Sozialverhalten, und der Idee des Ekels und der "Scham"..

    Demgegenüber gibt es jede Menge Heten-jungs die auch "niemals" einen Schwanz lutschen würden, sich dann aber im Netz verbiegen um an den eigenen zu kommen..

    Sexuelle Spielarten..
    Fetisch..
    Bedürfnisse..

    ""Was, wenn er nie ganz abgeschlossen werden kann?""..

    Dann ist das eben so..
    Dann beschreibt man sich an dem Punkt, zu dem man bis dahin gelangt ist..
    Das machen bisweilen alle Menschen, die dann auch denken, dies wäre jetzt so der Schlußpunkt der Erkenntnis, was dann auch die vielen späten ComingOuts von Menschen jenseits der 60 oder 70 erklärte..

    Was Du hier offenbar ist, ist die Erkenntnis von Außen..
    Die Bestätigung mit dem was Du so über Dich denkst auch wirklich richtig zu liegen..
    Die wirst Du nicht finden..
    Auch nicht von einem "beurteilendem Psychiater" der darüber entscheiden würde, ob und wie man Dir Zugang zu Gesundheitsleistungen gewähren solle..

    ""Ich glaube, kein Mensch kann wissen wer er oder sie ist, weil es ein Ich oder Selbst einfach nicht gibt, es ist eine esoterische Vorstellung.""..

    Die Aussage "ich glaube" bedeutet schon sich n dieser "Esoterik" eingerichtet zu haben..
    Eine Idee die mir ebenso abgeht wie der restliche Unsinn von "Religion", die Wissen und Erkenntnis durch "Glauben" ersetzt, und dadurch auch Anstrengungen über die eigene Person vereitelt..
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#126 BescheuertAnonym
  • 21.11.2017, 11:08h
  • Antwort auf #121 von Traumzerstörerin
  • Ne, da täuschst du dich, und Versuche zu verstehen, was andere dir erklären.

    Du sagtest selbst, dass du zwar von deiner Heterosexualität überzeugt warst, aber es traf ja nicht zu. Das bedeutet: du dachtest es, aber deine sexuelle Identität war und ist eine andere. Also hat sie sich nicht verändert, sondern sie kam irgendwann an die Oberfläche.
    Es ist also sehr wahrscheinlich, dass auch deine sexuelle Identität erst in deinem Unterbewusstsein war. Es war dir also eine Zeit lang nicht bewusst. Das bedeutet, dass sie sehr wohl immer da war, aber es dauerte, bis du das erkanntest.

    So war es übrigens auch bei mir, wie du lesen kannst. Das ist kein Mysterium, sondern eine ganz logische Entwicklung, die bei einigen vorkommt.

    Ob du lesbisch bist, oder was anderes, das kannst du selbst noch herausfinden. Vielleicht bist du intersexuell, weil du dich einerseits als Frau fühlst und andererseits ein männliches Körpermerkmal hast. Nur als Beispiel. Vielleicht möchtest du dich aber gar nicht festlegen, dann wärst du genderfrei.
    Das ist deine Sache und deine Entwicklung.

    Nur bitte, sei so gut und entwirre deine Verwirrung - das macht es nämlich schwer, mit dir ins Gespräch zu kommen.
    Einige hatten dir bereits was erklärt, aber irgendwie verstehst du es nicht, oder du kannst es nicht akzeptieren. Oder denkst, dass es falsch sei.
    Also eines kann ich dir versichern: es gibt hier genügend Schreiber/innen, die sich sehr wohl über verschiedene Dinge auskennen. Unwissend sind wir nicht, denn wir gehören zur LSBTTIQ.

    Es gibt doch jetzt die Gerlinde hier, die aus Berlin. Vielleicht hilft es dir, wenn du mit ihr mal ins Gespräch kommst. Sie ist Trans. Das ist jetzt ein gut gemeinter Tipp von mir :-)
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#125 TraumzerstörerinAnonym
  • 21.11.2017, 00:12h
  • Antwort auf #124 von TheDad
  • "Beide Male sind die Personen des Begehrens Frauen.. "

    Wie definierst du Frauen? Wenn menschen mit XY-Chromsomen, Hoden und Penis für dich Frauen sind, stimmt das, wenn nicht, musst du einen Logikfehler haben ;)

    Und warum gibt es dann sich als heterosexuell Identifizierende Männer, die niemals mit einer Shemale Sex haben wollen?

    Oder warum gibt es Lesben, die niemals mit einer Transfrau Sex haben wollen, sogar nicht wenn sie eine Vagina hat?

    "Früher hast Du noch nicht gewußt und akzeptiert Inter UND Transident/Transsexuell/Transgender (was genau eigentlich ?) zu sein, und deshalb ist der "heterosexuelle Mann" eine Fehleinschätzung basierend auf den bisherigen Erfahrungen.. "

    Wie gesagt so etwas wie ein "Inneres Gefühl" für Geschlechtszugehörigkeit, ist mir völlig fremd, ich begründe meine Identität auf den Vergleich mit anderen Menschen, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede, deshalb sind mir so Ideen wie "Die wahre Identität entdecken" völlig fremd und auch abwegig für mich.

    "Es gibt keine "sexuelle orientierung"..
    Es sei denn Du meinst Deine persönlichen Fetische.. "

    Doch gibt es als Definition:
    de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Orientierung

    "Ich seh dort kein "abweichen".. "

    Ich schon, weil diverse lesbische Frauen und heterosexulle Männer keinen Schwanz in den Mund nehmen würden.
    Diverse Männer hauen Transfrauen nach dem Sex tot, weil sie sich in ihrer Hetero-Identität verletzt fühlen, oder erst vor kurzem erzählte eine ältere Transfrau hier auf der Plattform, dass sie nachdem sie sich vor einer Lesbe geoutet hatte, diese Panik bekam, von einem "Mann" vergewaltigt zu werden und den Kontakt abbrach.

    "Bevor man nicht weiß wer man ist, ist jede Zuschreibung eine entweder zugeschriebene von Außen, oder wie in Deinem Fall eine vorläufige, wenn die Entwicklung und der Erkenntnisprozess noch nicht abgeschlossen ist.. "

    Was, wenn er nie ganz abgeschlossen werden kann? Ich glaube, kein Mensch kann wissen wer er oder sie ist, weil es ein Ich oder Selbst einfach nicht gibt, es ist eine esoterische Vorstellung.
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#124 TheDadProfil
  • 20.11.2017, 23:16hHannover
  • Antwort auf #121 von Traumzerstörerin
  • ""Ha ha! Ich bin der lebende Beweis, dass das geht. Früher habe ich mich als heterosexueller Mann identifiziert, dann als lesbische Frau, ""..

    Und ?
    Welcher Unterschied liegt dort in der Ausrichtung ?

    Beide Male sind die Personen des Begehrens Frauen..
    Und wieder der Denkfehler :
    ""Früher habe ich mich als heterosexueller Mann identifiziert""..

    Früher hast Du noch nicht gewußt und akzeptiert Inter UND Transident/Transsexuell/Transgender (was genau eigentlich ?) zu sein, und deshalb ist der "heterosexuelle Mann" eine Fehleinschätzung basierend auf den bisherigen Erfahrungen..

    ""Ja was gilt denn nun für die Definition von sexuellem Verhalten oder sexueller Orientierung? (Nicht sexuelle Identität!),""..

    Es gibt keine "sexuelle orientierung"..
    Es sei denn Du meinst Deine persönlichen Fetische..

    Mit der Sexuellen Identität hat das nichts zu tun..

    "" Wie man sieht, sind das alles nur Konzepte, ausgedachte Phrasen die dann kaputt gehen, wenn man irgendwie ein bisschen abweicht.""..

    Ich seh dort kein "abweichen"..

    ""Menschen ist das aber anscheinend extrem wichtig, und sie würden manchmal sogar über Leichen gehen, um ihre sexuelle Identität zu verteidigen und vor anderen aufrecht zu erhalten.""..

    Bevor man nicht weiß wer man ist, ist jede Zuschreibung eine entweder zugeschriebene von Außen, oder wie in Deinem Fall eine vorläufige, wenn die Entwicklung und der Erkenntnisprozess noch nicht abgeschlossen ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #121 springen »
#123 TheDadProfil
  • 20.11.2017, 23:06hHannover
  • Antwort auf #122 von Patroklos
  • ""Doch das gibt es und nicht nur im Film!""..

    Heteronormative filme..

    ""Es gab auch schon Schwule, die ihre Bi- oder Transsexualität bei sich entdeckten (was auch für Heten gilt).""..

    Nöö..
    Es gab auch schon Menschen die sich bislang als Schwule empfunden und bezeichnet haben, die über zusätzliche Erfahrungen dann ihre Bi- oder Transsexualität bei sich entdeckt haben..

    Der Unterschied ist eigentlich leicht zu verstehen..

    Und :
    ""Oder seine sexuelle Identität immer mal wechselt.""..

    Das ""immer mal"" impliziert hier als Subtext, man sei in der Lage je nach Belieben zwischen Identitäten "hin-und-her"- zu wechseln..
    Das bleibt immer noch Blödsinn !

    Was Miss Jenner angeht..
    Die ist doch Lesbisch, oder ?
    Hat sich also ihre Sexuelle Identität mit der "Transsexualität" dann geändert, oder eher nicht ?
    Na ?

    Ein Mensch der auf Sex mit Frauen steht..
    Sowohl vorher als auch nachher..
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#122 Patroklos
  • 20.11.2017, 22:31h
  • Antwort auf #120 von TheDad
  • Doch das gibt es und nicht nur im Film! Es gab auch schon Schwule, die ihre Bi- oder Transsexualität bei sich entdeckten (was auch für Heten gilt). Das beste Beispiel ist der ehemalige Zehnkampfolympiasieger Bruce (jetzt Caitlyn Jenner)! Der war zuerst hetero und verheiratet, entdeckte im Laufe seines Lebens die Transsexualität in sich und lebt nun nach einer Geschlechtsanpassung als Frau.
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#121 TraumzerstörerinAnonym
  • 20.11.2017, 22:29h
  • Antwort auf #120 von TheDad
  • "Geht nicht !
    Denn das gibt es nicht ! "

    Ha ha! Ich bin der lebende Beweis, dass das geht. Früher habe ich mich als heterosexueller Mann identifiziert, dann als lesbische Frau, heute habe ich keine Ahnung mehr, denn wenn eingie Lesben nicht mit Menschen mit Penis schlafen wollen, ja dann kann ich ja nicht lesbisch sein, ich mach das ja.
    Ich könnte ja auch eine bisexuelle Frau sein, oder whatever. Aber Männer finde ich hässlich, also passt Bi nicht.

    Ja was gilt denn nun für die Definition von sexuellem Verhalten oder sexueller Orientierung? (Nicht sexuelle Identität!), Identitätsgeschlecht, oder Biologie? Wenn Biologie, welche Merkmale zählen?

    Wie man sieht, sind das alles nur Konzepte, ausgedachte Phrasen die dann kaputt gehen, wenn man irgendwie ein bisschen abweicht. Menschen ist das aber anscheinend extrem wichtig, und sie würden manchmal sogar über Leichen gehen, um ihre sexuelle Identität zu verteidigen und vor anderen aufrecht zu erhalten.
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#120 TheDadProfil
#119 TheDadProfil
#118 TheDadProfil
#117 hugo1970Ehemaliges Profil
#116 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.11.2017, 21:06h
  • Antwort auf #112 von Angelika Oetken
  • Warum predige ich doch, das die evangelikalen gefährlicher sind als die katholische Kirche oder orthodoxische. Sie wollen die ganz umfassende Weltmacht im privaten sowie im Wirtschaftlichen Bereich. Die Menschheit wird aufwachen, wie bei Hitler, wenn die schon längst die Zügel in der Hand haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#115 TraumzerstörerinAnonym
#114 BescheuertAnonym
  • 20.11.2017, 20:04h
  • Antwort auf #112 von Angelika Oetken
  • Hallo Angelika Oetken,
    In dem Artikel, wo wir gerade schreiben, geht es nicht um sexuellen Missbrauch, sondern es geht darum, dass Mr Goodman möglicherweise homosexuell ist.
    Und Homosexualität ist erstmal nicht in sexuellem Missbrauch begründet. Als homosexuelle Person wird man geboren.

    Im Artikel geht es um eine Mann, in dem wahrscheinlich Homosexualität steckt - Punkt.

    Deine These trifft auf ihn nicht zu.

    Alles Gute dir.
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#113 Angelika OetkenAnonym
  • 20.11.2017, 19:59h
  • Antwort auf #109 von hugo1970
  • "Wenn nicht bi, oder Gefängnis, was dann?"

    Möglicherweise in seiner sexuellen Entwicklung so beschädigt, dass er selbst nicht genau weiß, was er eigentlich ist. Oder seine sexuelle Identität immer mal wechselt. Das Münchner IPP hat im Auftrag des Bistums Hildesheim einen Untersuchungsbericht verfasst, den das Bistum vor Kurzem öffentlich gestellt hat

    twitter.com/ukask_de/status/927818877454766081

    Es geht um Vorwürfe gegen den ehemaligen Jesuitenpriester Peter R.
    www.eckiger-tisch.de/2016/01/26/1981-1989-1993-1997-2003-200
    6-2010/

    und den in den 80er Jahren verstorbenen Bischof Heinrich Maria Janssen. Folge ich dem Bericht und den Schilderungen der (mutmaßlichen) Opfer dieser beiden Männer, dann handelt es sich um in ihrer psychosexuellen Persönlichkeit zutiefst gestörte Männer, die eine starke Neigung zu kriminellem Handeln zu haben scheinen. Sie sind in ihrem gewalttätigen sexuellen Handeln, was das Geschlecht und das Alter ihrer Opfer angeht, nicht festgelegt. Nur eines lässt sich festhalten: wenn sexuell agiert wurde, dann missbräuchlich. Gleichzeitig verfügte Janssen, so jedenfalls die Berichte zu ihm, über mindstens eine hoch funktionelle Alltagspersönlichkeit, die sogar als freundlich und sympathisch beschrieben wird. Auf Peter R. trifft das mit Einschränkungen auch zu. Er war wohl eher der typische Nerd, den man bei Ordensbrüdern, vor allem Jesuiten, häufiger findet. Gleichzeitig manipulativ, aber das ist bei den Schlauen Jungs auch häufiger der Fall.
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#112 Angelika OetkenAnonym
#111 BescheuertAnonym
  • 20.11.2017, 19:26h
  • Antwort auf #100 von Homonklin44
  • Ich denke, dass er mit seiner Freundin Sex hatte, konnte nur funktionieren, weil er sich seiner Homosexualität nicht bewusst war. Solange es ihm selbst nicht bewusst ist, dann ist es ja nicht in seinen Gedanken und somit konnte er Sexualität umsetzen, wenn es für ihn vielleicht auch nicht 100%ig erfüllend war.

    Da ist er aber nicht der Einzige. Ich höre es öfters, dass eine homosexuelle Person in der Vergangenheit eine Hetero-Beziehung hatte, und irgendwann feststellte, dass er/sie Homosexuell ist. Manchmal sind dann auch schon Kinder da.

    Diesen Leuten war ihre Homosexualität einfach nicht bewusst. Und wenn das noch nicht im Bewusstsein war, dann ist das quasi so, als wäre das irgendwo tief in einem und man hat davon aber noch keine Ahnung. Sie wussten einfach nicht, dass sie Homosexuell sind.

    Sowas gibt es und so war es auch bei mir.
    Allerdings hab ich mich nicht so angestellt wie Mr Goodman ;-D
    Ich bin akzeptierend und tolerant, und wurde so erzogen. Ich erkannte im single-Zustand, dass ich Homo bin, und als es mir klar war, lebte und lebe ich seitdem einfach danach - Punkt. Ganz unspektakulär und ohne Sex-am-Arbeitsplatz Gedöns.

    Bisexuell muss man deswegen nicht unbedingt sein. Kann zwar auch möglich sein, aber es kann auch eine Homosexualität dahinter stecken. Kommt dann eben auf die jeweilige Person an.
    Bei Mr Goodman sehe ich keinen Hetero Anteil. Er kommt Homo rüber.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#110 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 20.11.2017, 18:59h
  • Antwort auf #104 von Traumzerstörerin
  • "Abgesehen davon: dass ein Mann mit einem anderen Mann Sexualhandlungen praktiziert, muss nicht bedeuten, dass er sich als Homosexueller identifiziert. "

    Das unterschreib ich auch um 3:00Uhr nachts, wenn man mich aus dem tiefsten Schlaf holt (nach meiner Idfentifizierungsdefinition, das heißt er will nicht als Schwul gesehen werden). Auf jeden Fall hoch erbärmlich!
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#109 hugo1970Ehemaliges Profil
#108 BescheuertAnonym
  • 20.11.2017, 18:48h
  • Antwort auf #101 von Homonklin44
  • Ich nannte bereits, dass das nicht in Worte zu fassen ist - es ist ein Gespür. Funktioniert ähnlich wie Intuition oder Instinkt, nur bei diesem Thema deutet mein Gespür meistens richtig - es passiert mir nur ganz selten, dass ich daneben liege :-)
    Ich kann es nicht besser erklären. Wenn ich ner Straße entlang gehe, könnte ich dir innerhalb weniger Sekunden sagen, wer Hetero oder Homo ist. Beim Nachfragen würdest du hören, dass es stimmt.
    Bei Bisexualität fällt es mir wirklich schwer, weil da beides vorhanden ist: sowohl ein Hetero Anteil, als auch ein Homo Anteil.

    Bei Mr Wes Goodman ist seine Verhaltensweise schon deutlich und sein Äußeres sagt mir, dass er wahrscheinlich Homo ist. Übrigens: die Art und Weise wie er auf dem Foto neben seiner Freundin steht, spricht Bände, findest du nicht auch? Er steht nicht wirklich selbstbewusst da und sein Lächeln kommt nicht wirklich aus seinem Herz. Wenn ich seine Freundin ansehe, dann kommt bei ihr eine klare Hetero-Frau rüber, in sich stimmig und das Lächeln ist nicht vorgespielt.
    Bei ihm ganz und gar nicht. Er fühlt sich nicht ganz wohl und seine ganze Körperhaltung zeigt, dass er eigentlich was anderes empfindet. Ich denke, wenn statt seiner Freundin ein Mann neben ihm stehen würde, also ein Freund oder ein Partner, dann wäre sein Lächeln bestimmt authentischer und aus seinem Herz heraus, und er würde selbstbewusster stehen.
    So empfinde ich das, wenn ich den Artikel lese und mir die Fotos anschaue.

    Wie gesagt, das ist keine absolute Garantie, ich sage nur, wie mein Eindruck ist.
    Wenn er wirklich Hetero wäre, hätte er keinen Grund gehabt, sein Amt niederzulegen. Er hätte dann sicherlich um seinen Arbeitsplatz gekämpft.

    Was du im letzten Abschnitt schreibst, da stimme ich dir zu, so ähnlich vermute ich seine Umgebung und sein bisheriges Leben auch.

    Ich hoffe für ihn nur, dass er sein Leben nun so gestalten kann, dass es zu ihm passt.
    Dass er bei den republikanisch-konservativen gewesen ist, hat ihm sicherlich nicht gut getan. Und es kann gut sein, dass er nun einige gegen sich hat.

    Owei owei :-/
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#107 Angelika OetkenAnonym
#106 ursus
#105 ursus
  • 20.11.2017, 15:52h
  • Antwort auf #97 von daVinci6667
  • "Guete Abig"

    herrje, kann man sich ins schweizerische eigentlich nicht verlieben? hör auf damit! ;-)

    "Was ist das genau, warum hast du ein schlechtes Gefühl beim 100% Mannsein? Ähnlich wie bei jemandem der Probleme mit der Selbst-Bezeichnung schwul hat, frage ich mich, ob da nicht anerzogene negative Männerbilder mitschwingen, die du noch nicht losgeworden bist."

    ich glaube, ich habe nicht mehr oder weniger angenehme oder unangenehme erfahrungen mit männerbildern gemacht als andere schwule. ich habe aber ziemlich früh gemerkt, dass ich mich nicht nur mit den negativen bildern nicht so wahnsinnig dringend identifzieren möchte. mir war "männlichsein" eigentlich immer eher egal.

    ich habe kein problem damit, als mann angesprochen zu werden oder zu sagen, dass ich einer sei. ich habe ein problem damit, das stark zu betonen, dem eine herausgehobene wichtigkeit einzuräumen oder mich gar von anderem distanzieren zu sollen. wenn ich "100% mann" lese, dann lese ich darin "und zwar NUR mann, auf keinen fall irgendwas anderes, ohne jeden zweifel, durch und durch, mit haut und haaren". ich will aber raum für zweifel und freiheit zum nichtmannsein. vor allem ist es für mich eine total gruselige vorstellung, "mannsein" sei eine mich ganz und gar durchdringende und bestimmende qualität. das alles passt nicht für mich.

    "Du bist nunmal genauso Mann wie du schwul bist. Und beides hängt zusammen."

    yep. aber mein schwulsein habe ich mir gegen widerstände hart erarbeiten müssen, männlichsein ist mir einfach zugefallen. ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich irgendwann "in meiner männlichkeit" gekränkt worden wäre, obwohl ich nie ganz den traditionellen klischees entsprochen habe. in meiner sexuellen identität wurde ich unzählige male gekränkt, und sie ist immer noch anlass, mich zu diskriminieren. dadurch bekommt sie für mich eine wichtigkeit, die mein männlichsein einfach nicht hat.

    "Weil Schwule nicht weniger Mann sind als Heten oder Bisexuelle."

    ich glaube aber, wir sind es oft auf eine andere weise.

    "Das vertrete ich ganz selbstbewusst und ist auch politisch für uns wichtig."

    viele schwule, vor allem polit-tunten, vertreten ein selbstbewusstes "nicht-mannsein". mir ist das sympathisch und ich halte das für politisch wichtig. dem konzept der selbstbewussten schwulen "nicht-männlichkeit" verdanken wir historisch / politisch eine ganze menge. das muss nicht jede_r nachmachen, aber ich finde es wichtig, dass uns das zumindest klar bleibt.

    "Lieber Gruss und viel Spass mit den gewissen Featuren, Smileys"

    danke, den wunsch erwidere ich gern. es kann übrigens sein, dass ich mich in den nächsten tagen seltener hier melde. so lange kommentare kann ich erst mal nicht mehr schreiben. das nur zur info.
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#104 TraumzerstörerinAnonym
  • 20.11.2017, 15:35h
  • Antwort auf #103 von Angelika Oetken
  • "Abgesehen davon: dass ein Mann mit einem anderen Mann Sexualhandlungen praktiziert, muss nicht bedeuten, dass er homosexuell orientiert ist. "

    So so, was ist er denn dann? Hatte er etwa zu wenig Geld, und musste deshalb seinen Körper verkaufen? Führte er ein männliches Initiationsritual australsicher Uhreinwohner mit diesem Mann durch? ;)

    Mal ganz ehrlich, Ihr Satz müsste heißen:

    "Abgesehen davon: dass ein Mann mit einem anderen Mann Sexualhandlungen praktiziert, muss nicht bedeuten, dass er sich als Homosexueller identifiziert. "
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#103 Angelika OetkenAnonym
  • 20.11.2017, 14:06h
  • Antwort auf #3 von Techniker
  • "Leid tut mir nur die Frau dieser Klemmschwester..."

    Mrs. Goodman wird jetzt einen Shitstorm und viel Häme abbekommen. Aber sie wird sicherlich bewusst diese Form der Ehe eingegangen sein. Im reaktionären Milieu gilt die Pflicht zur Heteroehe auch für Frauen. Insbesondere dann, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, kein Interesse an Sexkontakten mit männlichen Personen haben.

    Abgesehen davon: dass ein Mann mit einem anderen Mann Sexualhandlungen praktiziert, muss nicht bedeuten, dass er homosexuell orientiert ist. Die Kombination von aggressiver Moralpolemik im Hinblick auf "Naturrecht" und "Gottgewollter Ehe zwischen Mann und Frau" und dem praktischen Ausagieren all dessen, was offiziell verboten ist, fällt bei all diesen Fundamentalchristen schon auf. Sowohl bei Evangelikalen, als auch bei Katholiban.

    Das Aufrechterhalten der gedoppelten, schein-heiligen "Moral" ist vor dem Hintergrund auch Instrument der Machtausübung und dient dem Korpsgeist innerhalb der Gruppe der "Gläubigen".

    Welches Verhältnis hat Mr. Goodman eigentlich zu seiner Mutter?
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#102 TraumzerstörerinAnonym
  • 20.11.2017, 12:24h
  • Antwort auf #100 von Homonklin44
  • "Diese Leute wollen vielleicht ein Hetero-Leben, wie es den Idealen ihres Glaubens entspricht und den Erwartungen des Umfelds. "

    Genau, mythologische Ideale.

    "Dann hat der Typ im Artikel wohl seine Bi-Begehren unterdrückt und heimlich gelebt, oder ist sogar eines jener Doppelleben eingegangen, in denen Leute eine Hetero-Ehe nach außen vorgeben, und irgendwo zwischen Klappen, Cruising-Hecke und Darkroom ihrem Verlangen nachgehen. "

    Was dann eben zu den Negativen Folgen wie Geschlechtskrankheiten, Familienprobleme und Isolation führt.
    Gerade deshalb ist eine gesellschaftliche Integration und die Aneignung konservativer Familienvorstellungen für LGBTIQ* ja so wichtig. Auch wenn es nur optional sein sollte. Wer Spaß an ungeschütztem Underground-Sex hat, soll das weiter tun, aber man sollte nicht vergessen, warum diese Praxis überhaupt nötig wurde, und was die Konsequenzen sein können.

    "Mir fällt bloß schwer zu verstehen, wie Jemand mit einer Frau schlafen kann, wenn er weder bi, noch hetero ist. "

    Wie gesagt, das halte ich auch für nicht nachvollziehbar, und ein Ergebnis von unfreflektierten Selbstbildern.
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#101 Homonklin44Profil
  • 20.11.2017, 11:59hTauroa Point
  • Antwort auf #39 von Bescheuert
  • Als Mensch, dem die Gabe völlig fehlt, an Menschen nach deren Äußerem festzustellen, wie sie orientiert sind, würde mich das mal näher interessieren, woran Du das so festmachst, dass Goodman schwul sein soll. Wie kann man sowas erkennen können? Hast Du da extrasensorische Fähigkeiten?

    Ich hätte ihn für latent, oder auch für versteckt Bi genommen, wobei wir ja nicht wissen, ob oder inwiefern er sich mit seiner Frau, falls er schwul wäre, zum Beischlaf zwang oder zu Zärtlichkeit ect.
    Ich hätte nächstens gedacht er ist so aufgewachsen, dass ihm von allen Seiten diese typische amerikanisch-konservativ-religiote Heteronormative vorgelebt wurde, und er sein intrinsisches Verlangen in sich versteckte und unterdrückte, um sich nicht zwangsläufig damit zu verraten, um seine Integrität in diesen Kreisen wahren zu können, die allen gefällige Maske zu tragen, erwünscht zu erscheinen, um nicht aufzufallen.
    Irgendwo hat er's dann heimlich ausgelebt und dabei wurde er nun ertappt.
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#100 Homonklin44Profil
  • 20.11.2017, 11:23hTauroa Point
  • Antwort auf #77 von Traumzerstörerin
  • Anerzogen kann nur eine "sexuelle Kultur" werden, also ein Bestreben, sein Verhalten gemäß bestimmter Vorgaben auszurichten, oder zu unterdrücken, im Falle dass es Konventionen zuwider läuft.

    Was dann zu den entsprechenden Konflikten im Selbst führt, wenn einer schwules Begehren hat, aber zu heteronormativen Ansichten erzogen wurde.
    Auch Klemmschwesterntum hat darin seine Ursachen. Diese Leute wollen vielleicht ein Hetero-Leben, wie es den Idealen ihres Glaubens entspricht und den Erwartungen des Umfelds.
    Dann hat der Typ im Artikel wohl seine Bi-Begehren unterdrückt und heimlich gelebt, oder ist sogar eines jener Doppelleben eingegangen, in denen Leute eine Hetero-Ehe nach außen vorgeben, und irgendwo zwischen Klappen, Cruising-Hecke und Darkroom ihrem Verlangen nachgehen.

    Seine "Identität" könnte demnach prozentual oder selbsterzwungen "hetero" oder bi verknüpft worden sein, auch wenn seine Sexualität vielleicht homo ist.

    Mir fällt bloß schwer zu verstehen, wie Jemand mit einer Frau schlafen kann, wenn er weder bi, noch hetero ist. Das muss eine hohe Gabe von Selbstüberwindung abverlangen, oder eine Art pansexuelle Beliebigkeitstoleranz.
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#99 TheDadProfil
  • 20.11.2017, 11:02hHannover
  • Antwort auf #95 von Traumzerstörerin
  • ""Wenn ein Mann einen Ständer kriegt, wenn er einen anderen Mann nackt sieht, das ist naturgegeben.
    Der Begriff Homosexualität ist es nicht,""..

    Weil es Dir nicht gelingt die Aussage des Begriffes, die Funktion vom Begriff selbst losgelöst zu sehen ?

    Begriffe werden dazu erfunden und entwickelt um zu beschreiben..
    Vollständig unabhängig davon ob das Beschriebene schon vorher existierte, oder es sich um eine "Neuheit" handelt..

    Dein Exkurs zu Wikipedia mit der Erklärung wer denn nun den Begriff zuerst genutzt hat war insofern überflüssig, als es sich mit der Nutzung des Begriffes um einen "gesellschaftlichen konsens" handelt diese Funktion mit diesem Begriff zu beschreiben..

    ""Europäer haben den Begriff Homosexualität und die damit verbundenen Vorstellungen und Wertungen in den letzten 200 Jahren konstruiert, ist das so schwer zu verstehen?""..

    Jepp..
    Doch damit ist NICHT verbunden die "Homosexualität" selbst 2konstruiert" zu haben, was Deine Dekonstruktions-Versuche obsolet macht..

    Die Auflösung des Konsenses ist nämlich nicht das Ziel, und selbst die Neu-erfundenen Begriffe der Szene haben damit nichts zu tun..

    ""Wenn du dich in Diskussionen nicht allgemeinen Begriffsdefinitionen beugen willst, kannst du mit anderen Menschen die diese verwenden, nicht fehlerfrei kommunizieren.""..

    Wo genau ist hier dann die Reflektion auf eigenes Verhalten, und eigene Defizite in der Kommunikation ?
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#98 Peter 1Anonym
  • 20.11.2017, 10:45h
  • da bleibt nur noch fassungslosigkeit zurück. Absolut widerwärtiges Verhalten und Lebenslüge. Pfui
  • Antworten » | Direktlink »
#97 daVinci6667
  • 19.11.2017, 23:18h
  • Antwort auf #92 von ursus
  • Guete Abig Ursus
    "Ich kann da so ziemlich alles unterschreiben, könnte das aber noch besser, wenn ich "mann" überall durch "mensch" ersetzte."

    Das darfst du gerne. Wie ich schrieb ist der Unterschied nicht immens. Die Frage ist nur, warum diese stark spürbare Ablehnung des Wortes Mann?

    Was ist das genau, warum hast du ein schlechtes Gefühl beim 100% Mannsein? Ähnlich wie bei jemandem der Probleme mit der Selbst-Bezeichnung schwul hat, frage ich mich, ob da nicht anerzogene negative Männerbilder mitschwingen, die du noch nicht losgeworden bist. Du bist nunmal genauso Mann wie du schwul bist. Und beides hängt zusammen. Ändern kannst du beides nicht, du kannst dich selbstverständlich bezeichnen wie du willst, die Realität änderst du damit allerdings nicht. Du bleibst Mann, du bleibst schwul. Warum ist beides denn nicht einfach gut?

    "aber warum dann dieses beharren auf "(alle) schwulen sind 100% mann"? das bekomme ich mit deiner zustimmung zu meiner aussage nicht zusammen"

    Weil Schwule nicht weniger Mann sind als Heten oder Bisexuelle. Das vertrete ich ganz selbstbewusst und ist auch politisch für uns wichtig.

    Im übrigen haben auch Männer die nicht schwul sind manchmal Probleme mit der Selbst-Bezeichnung Mann. Ist sehr verständlich mit den teilweise sehr schlimmen Männerbildern mit denen Jungs gefüttert werden. Manchmal weil sie von den Frauen rundherum Dinge hörten wie Alle Männer sind Schweine, manchmal weil sie Väter hatten die wirklich alles andere als gute Männervorbilder etc.

    So nun wirds aber Zeit für mich. Darfst gerne mit mir weiter diskutieren, hier oder über die Mailadresse in meinem Profil. Werde dir später antworten.

    Lieber Gruss und viel Spass mit den gewissen Featuren, Smileys
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#96 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 19.11.2017, 23:05h
  • Antwort auf #91 von Traumzerstörerin
  • Ich bin der Meinung (meine Definition der Identität), das Identität das zeigt, was man ist und nicht was einem eingetrichtert wird, was man zu sein hat. Meine Identität ist die, wie ich mich verhalte im privaten und öffentlichen. Ich weiß viele verstellen Ihre Identität aus verschiedenen Gründen, ich kann das nicht und will es nicht. Ich bin, das was mich die Natur gemacht hat mit all den scharfen und runden Kanten.
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#95 TraumzerstörerinAnonym
  • 19.11.2017, 22:51h
  • Antwort auf #93 von daVinci6667
  • "Homosexualität ist naturgegeben, wäre es das nicht gäbe es sie nicht. Und es hat sie schon immer gegeben egal ob es ein Wort dafür gab oder nicht. "

    Wenn ein Mann einen Ständer kriegt, wenn er einen anderen Mann nackt sieht, das ist naturgegeben.
    Der Begriff Homosexualität ist es nicht, zum dritten Mal! Europäer haben den Begriff Homosexualität und die damit verbundenen Vorstellungen und Wertungen in den letzten 200 Jahren konstruiert, ist das so schwer zu verstehen?

    Begriffe wie Schwul, Homosexueller, Gay, Coming Out, Schrankschwester, Tunte, Bareback und was ihr nicht noch alles in euer Szene so sagt, sind erfundene Begriffe, kulturelle Produkte, die man nur begreifen kann, wenn man sie erklärt bekommt. Genau wie mit dieser Regenbogenflagge.

    "Nein es hat keinen Sinn mit jemanden zu sprechen der/die sich für was besseres hält. "

    Ich halte mich nicht für etwas besseres, ich will nur auf einem Intellektuellen Niveau Gespräche führen, dass über das einer Gruppe Bauerbeiter im Pausencontainer hinausgeht, ich bitte voller Verzweiflung darum!

    Wenn du dich in Diskussionen nicht allgemeinen Begriffsdefinitionen beugen willst, kannst du mit anderen Menschen die diese verwenden, nicht fehlerfrei kommunizieren.
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#94 ursus
#93 daVinci6667
  • 19.11.2017, 22:08h
  • Antwort auf #85 von Traumzerstörerin
  • Ich glaube, es hat keinen Sinn sich mit Leuten zu unterhalten, die kulturell abhängige Begriffe wie Homosexualität, für etwas Naturgegebenes halten, und nicht zwischen beobachtetem Verhalten und dessen Benennung, Wertung und Erklärung durch Menschen unterscheiden können.

    Homosexualität ist naturgegeben, wäre es das nicht gäbe es sie nicht. Und es hat sie schon immer gegeben egal ob es ein Wort dafür gab oder nicht.

    Nein es hat keinen Sinn mit jemanden zu sprechen der/die sich für was besseres hält. Und Nein, ob Tiere eine Identität haben, sehe ich nicht geklärt. Sie haben zwar kein Selbstbewusstsein das mit dem eines Menschen zu vergleichen wäre, sie erkennen aber durchaus das sie sind und sie sich von anderen unterscheiden.
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#92 ursus
  • 19.11.2017, 22:07h
  • Antwort auf #83 von daVinci6667
  • "Sorry, wenn ich erst jetzt antworte."

    kein grund zur entschuldigung, lieber daVinci. wer nicht hin und wieder besseres zu tun hat, als hier sofort auf jeden kommentar zu antworten, ist ein_e arme_r tropf_in. :-)

    "Ach herrje, du willst also von mir die Antwort ab wann ist ein Mann ein Mann?"

    genau. :-) mein "problem" ist durch deine anleitung zum männlichsein aber nicht gelöst. ich kann da so ziemlich alles unterschreiben, könnte das aber noch besser, wenn ich "mann" überall durch "mensch" ersetzte. mir fehlt da wieder ein wirklich spezifischer hinweis darauf, was genau denn mannsein vom frau- oder was anderes-sein unterscheiden soll.

    die unterschiede, die du dann ansprichst, haben ja im wesentlichen ironischerweise mit der _ablehnung_ von traditionellen männlichkeitsklischees zu tun. ist das also das spezifische am mannsein: sich mit diesen klischees auf eine andere art auseinandersetzen zu müssen als nicht-männer? hm. vielleicht ist das sogar die erste antwort, die mich überzeugt.

    "Du schreibst: "wenn ich oder andere schwule nicht auf die art männlich sind, wie sich das manche menschen vorstellen, dann ist das das problem dieser menschen und nicht meines oder das anderer schwuler. "
    Da gehe ich mit dir vollkommen einig. Hier verstehen wir uns!"

    aber warum dann dieses beharren auf "(alle) schwulen sind 100% mann"? das bekomme ich mit deiner zustimmung zu meiner aussage nicht zusammen.

    "Nur weil du ein ganzer Mann bist, werden doch keine Frauen in ihrer Weiblichkeit abgewertet."

    deswegen schrieb ich auch "es ist ein kleiner schritt". vielleicht interpretiere ich ja wirklich was hinein, was du gar nicht meinst, aber ich hänge mich irgendwie immer noch an dieser betonung der "100%" auf. das klingt für mich nach einer abgrenzung und nach einem stolz auf das mannsein, den ich im gegensatz zu einem stolz auf mein schwulsein einfach nicht empfinden kann. ich frage mich immer noch, wovon und warum ich mich durch diese "100%"-selbstzuschreibung abgrenzen sollte. oder worauf ich da stolz sein sollte. korrigiere mich, wenn ich das völlig falsch interpretiere.

    "Frauen haben sich und ihre Weiblichkeit ebenso zu finden und zu definieren."

    aber warum denn eigentlich? weil unsere gesellschaft sie dazu zwingt? muss sich wirklich jeder mensch an seinem geschlecht abarbeiten? kann es nicht sein, dass wir das einfach ein bisschen zu stark überbetonen, weil wir in einer sexistischen gesellschaft leben? wo bleibt dabei die freiheit, auf geschlechtsidentitäten und entsprechende zuweisungen einfach mal komplettzu pfeifen, statt sich eigene, vielleicht ein bisschen besser passende auszudenken? ist das nicht wenigstens als utopie vorstellbar?

    deinen überlegungen zur schädlichkeit von alten männermythen und -klischees stimme ich natürlich zu. genau das ist für mich der punkt, weshalb ich mich frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, dass ich mich an "männlichkeit" abarbeiten und eine "eigene finden" soll. gibt es dazu wirklich keine alternative, die vielleicht mehr freiheit beinhaltet?

    "Es geht wohl also um "den kleinen Unterschied" und das ist Dein Körper. Liebst du ihn und fühlst dich darin wohl?"

    manchmal ja, manchmal nein. klar, da gibt es ein paar witzige features, die traditionell als männlich gelten und die ich ganz gut finde. wie sehr ich mich mit ihnen identifiziere, ist tatsächlich eine gute frage. darüber werde ich mal nachdenken. zumindest weiß ich aber, dass auch sie eben nicht essentiell sind, um sich "männlich" zu fühlen. warum eine rein körperliche definition von geschlecht nicht unproblematisch ist, muss ich ja in diesem forum nicht erklären.

    "Meiner Meinung nach bist du dann 100% Mann!"

    das ist wohl irgendwie lieb gemeint, aber das höre ich trotzdem mit unbehagen. mir ist das zu eng und zu fest. da will ich nicht hingeschoben werden.
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#91 TraumzerstörerinAnonym
#90 TheDadProfil
#89 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 21:39hHannover
  • Antwort auf #80 von hugo1970
  • ""Jetzt steh ich auf dem Schlauch.
    Wie verhalte ich mich Sexuell?, ob ich mit jemandem harten Sex praktiziere? Blümchensex?""..

    Beispielsweise..
    Oder ob man sich wie ein Macho verhält, oder einfach nur wie ein Kerl..

    Wieso sollte man als Kerl mit Frauen einfach in verächtlicher Art&Weise umgehen ?
    Weil man es so von den Rollenvorbildern übernommen hat ?
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#88 TheDadProfil
#87 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 21:34hHannover
  • Antwort auf #77 von Traumzerstörerin
  • ""Tiere haben keine Sexuelle Identität, Menschen schon. Identität muss sich entwickeln, sie muss vermittelt werden, das geht nur über Sprache und Begriffe, Konzepte wie Hetero- oder Homosexualität.""..

    Was für eine grandioser Unsinn..
    Welcher meiner Elternteile, ein homophober Vater aus Franken und eine einigermaßen offene Mutter aus Mecklenburg (um hier dann nochmals klar zu machen wo Migration beginnt) hätte mir als 12-Jährigem 1972 denn die Sicherheit vermitteln sollen mich nun zu outen ?

    Wer von denen hätte mit ein "Konzept Homosexualität" beibringen sollen ?
    Einen Begriff den ich von Anfang an für mich abgelehnt habe, und den ich für die damit verbundene Zuschreibung als "kranker Mensch" aufs tiefste verachte..

    Meine Sexuelle Identität habe ich selbst entdeckt, und kaum das ich einen Begriff dafür erlernt habe, auch nach außen geäußert..
    Da ist nichts erlerntes, außer der sprachlichen Begriffe..
    Da ist nichts "entwickeltes", nur entdecktes, und daran ist schon gar nichts Konzeptionelles..

    ""Auch die einfachsten Tiere haben Sexualverhalten, auch wenn sie keine Sprache haben, keine Begriffe und Konzepte, also kann es nicht anerzogen sein. ""..

    Es wäre nett wenn Du die Begriffe so verwendest wie es der Konsens vorsieht !

    Sexualverhalten ist erlernt..
    Sexuelle Identität ist angeboren..

    Deine Dekonstruktions-Versuche bleiben absurd..

    ""Wenn ein Mann sich als heterosexuell identifiziert, aber von nackten Männerkörpern eine Erektion bekommt, ist das ein homosexuelles Verhalten, ein Trieb, egal wie er seine Sexuelle Identität definiert.""..

    Völlig untaugliches Beispiel aus der Mottenkiste der Konversionstherapien !

    Wer erigiert ist interessiert, und damit nicht Heterosexuell, sondern mindestens Bisexuell, völlig unabhängig davon was er aus erlerntem Sexualverhalten heraus dazu äußert..
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#86 hugo1970Ehemaliges Profil
#85 TraumzerstörerinAnonym
  • 19.11.2017, 20:42h
  • Antwort auf #84 von daVinci6667
  • "Woher willst du das wissen? Woher nimmst du diese Arroganz? Hast du meine schwulen Wellensittiche gefragt, die ich einmal hatte? "

    Alle Tiere haben Trieb, den leben sie aus. An Tieren des andere Geschlechts, des selben, an Kuscheltieren usw. Meine Mutter hatte einen Wellensittich, der hat immer Sex mit einem Handtuch gemacht, anstatt mit anderen Wellensittichen.
    Tiere machen alle möglichen seltsamen Sachen, ich denke da nur an Hunde, was die alles rammeln, egal welches Geschlecht, Spezies oder Form. Da fragt man sich dann eher, was rammeln sie nicht?

    "Ich behaupte jetzt einfach mal dass die beiden schwul auf die Welt gekommen sind genauso wie ich selbst eine schwule Identität haben. "

    Die können von mir aus auch schwul auf die Welt gekommen sein wenn du das vermutest, sie können aber keine schwule Identität haben,weil sie kein einziges Wort verstehen, was du mit ihnen sprichst, und selbst wenn sie das verstehen würden, könnten sie nicht so abstrakt denken, dass sie ein Konzept von Identität hätten.

    Tiere haben im Gegensatz zu uns, keine Sexuelle Identität, deshalb ist denen das auch egal.

    Wie ich schon einmal schrieb: Ein junger Bulle, der einen anderen aus Trieb besteigt, denkt sich nicht "Oh nein ich bin schwul!" und er denkt sich wenn er danach eien Kuh besteigt nicht "Oh nein ich bin doch hetero!" So etwas können die nicht.

    "Im Übrigen, dass man erst heute soweit ist Homosexualität als Homosexualität zu bezeichnen und wir uns selbst als schwul oder lesbisch identifizieren, ist der Macht der unterdrückenden sexualfeindlichen Scheissreligionen zu verdanken. "

    Ich habe dir doch zitiert, wer die Begriffe erfunden hat. Europäer in den letzten 200 Jahren. Selbst in der Bibel steht nichts gegen den Begriff Homosexualität, sondern dort steht, dass ein Mann nicht bei einem anderen liegen soll, wie bei einer Frau. Anscheinend hatten die kein Wort dafür, und waren trotzdem gegen so etwas.

    Ich glaube, es hat keinen Sinn sich mit Leuten zu unterhalten, die kulturell abhängige Begriffe wie Homosexualität, für etwas Naturgegebenes halten, und nicht zwischen beobachtetem Verhalten und dessen Benennung, Wertung und Erklärung durch Menschen unterscheiden können.

    Ohne das unterscheiden zu können, sind intellektuelle Gespräche darüber, stets zum scheitern verurteilt.
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#84 daVinci6667
  • 19.11.2017, 20:01h
  • Antwort auf #77 von Traumzerstörerin
  • Du schreibst: Tiere haben keine Sexuelle Identität.

    Woher willst du das wissen? Woher nimmst du diese Arroganz? Hast du meine schwulen Wellensittiche gefragt, die ich einmal hatte?

    Die zwei haben mit allen gespielt doch geschmust haben die nur gegenseitig obwohl sie mehrere Damen zur Auswahl gehabt haben. Und sie sind gegenseitig aufeinander gesessen und hatten offensichtlich jede Menge Spass miteinander. Ich behaupte jetzt einfach mal dass die beiden schwul auf die Welt gekommen sind genauso wie ich selbst eine schwule Identität haben.

    Im Übrigen, dass man erst heute soweit ist Homosexualität als Homosexualität zu bezeichnen und wir uns selbst als schwul oder lesbisch identifizieren, ist der Macht der unterdrückenden sexualfeindlichen Scheissreligionen zu verdanken.
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#83 daVinci6667
  • 19.11.2017, 18:39h
  • Antwort auf #67 von ursus
  • Hallo lieber Ursus
    Ihr habt ja fleissig weiterdiskutiert. Sorry, wenn ich erst jetzt antworte. Ich nehme mir an diesem verregneten Tag jetzt gerne die Zeit dazu.

    Du schreibst: "keine ahnung, was mannsein heißen soll. "

    Ach herrje, du willst also von mir die Antwort ab wann ist ein Mann ein Mann?

    Gut. Hätte ich einen heranwachsenden Sohn würde ich ihm folgendes antworten: Es gehört zum Erwachsenwerden dazu sich selbst zu spüren und entsprechend zu definieren. Dazu gehört jede Menge Mut gerade für Jungs. Mädchen haben es hier allgemein einfacher. Habe Mut die eigene Männlichkeit selbstständig und vollkommen unabhängig zu erfahren und zu spüren! Auf diesem Weg wirst du zwangsläufig mit gängigen Gesellschaftsnormen und religiösen Dogmen etc. in Konflikt geraten. Du bist davon aber vollkommen unabhängig und hast jedes Recht dieser Welt deine eigene Definition von dir selbst als Mann zu finden. Solange du dich in deinem Körper wohl fühlst und dich selbst liebst und akzeptierst wie du bist, dir selbst treu und authentisch bleibst, bist Du ein 100% Mann und du bist Du.

    Deswegen dass du vielleicht weinst, bist du kein Prozentchen weniger Mann. Deswegen dass du vielleicht kein Fussball magst ebenso. Deswegen dass du vielleicht Mühe hast einen Nagel gerade in die Wand zu hämmern, bist du immer noch ein ganzer Kerl. Auch wenn du vielleicht schwul bist und dich vielleicht in den Arsch ficken lässt, bist du immer noch ein 100% Mann. Sie einfach dich selber, dann bist du auch Mann!

    Was ich von einem Mann erwarte ist, dass er zu sich steht und auch für sich und andere kämpft wenn es nötig ist.

    Lebe also DEINE UNABHAENGIGE SELBSTDEFINITION ALS MANN! Mache dich bitte unabhängig von einer gesellschaftlich und dem Zeitgeist unterworfenen sich durchaus auch ändernden Liste von lauter Adjektiven die angeblich männliches oder weibliches Verhalten beschreiben soll. Ich halte diese Zuschreibungen für sehr diskriminierend und vollkommener Nonsens .

    Du schreibst: "wenn ich oder andere schwule nicht auf die art männlich sind, wie sich das manche menschen vorstellen, dann ist das das problem dieser menschen und nicht meines oder das anderer schwuler. "

    Da gehe ich mit dir vollkommen einig. Hier verstehen wir uns!

    Du schreibst: "es verbleibt in einer männlichkeits-aufwertungslogik, die mir suspekt ist, weil der schritt zu einer weiblichkeits-abwertung nur klein ist."

    Wieso denn? Nur weil du ein ganzer Mann bist, werden doch keine Frauen in ihrer Weiblichkeit abgewertet. Frauen haben sich und ihre Weiblichkeit ebenso zu finden und zu definieren. Sie sind 100% gleichwertig. Das sowas überhaupt betont werden muss ist eine Zumutung.

    Vielleicht noch abschliessend meine Meinung zum Unterschieds von Mann und Mensch.

    Der Unterschied ist nicht gross. Nicht von ungefähr ist das Wort in einigen Sprachen identisch, im Deutschen nicht. Vielleicht haben sich auch deshalb gerade im deutschen Sprachraum eher heroisierende Männermythen gehalten denen kein Mann gerecht werden kann und um Himmelswillen auch niemals soll. Diese sind sehr gefährlich und wollen uns Männer klein und feige machen.

    Es geht wohl also um "den kleinen Unterschied" und das ist Dein Körper. Liebst du ihn und fühlst dich darin wohl? Liebst du deine Körperbehaarung, deine tiefere Stimme, deine Hoden und insbesondere deinen Penis? Wagst du es ihn ganz zu spüren, auch die feinen Empfindungen? Liebst du deine Stärke die du in deinen Muskeln spürst wenn du deinen Körper bewegst?
    Ja?
    Na dann, sorry, du kannst und sollst es auch nicht ändern, Meiner Meinung nach bist du dann 100% Mann!

    Lieber Gruss
    daVinci6667
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#82 TraumzerstörerinAnonym
  • 19.11.2017, 17:57h
  • Antwort auf #81 von hugo1970
  • "Hm, also, mein Schwulsein ist meine Wunschvorstellung? "

    Bin ich wirklich mit einer so miesen Fähigkeit anderen Leuten Dinge zu erklären, bestraft?

    Verdammt, nein! Deine Erregung bei männlichen Körpern ist keine Wunschvorstellung.
    Deine Identität als schwuler Mann hingegen, ist eine kulturelle Idee, ein Konzept das seinen Ursprung wesentlich in den letzten 200 Jahren hat.
    Es gab Menschen die wie du gefühlt haben zu allen Zeiten, eine schwule Identität jedoch, ist nach heutigem Wissensstand eine moderne Idee, ebenso wie der Begriff Heterosexuell, hier Zitate aus Wikipedia:

    "Der Begriff Heterosexualität ist eine hybride Wortneubildung aus dem Jahre 1868, geprägt vom Schriftsteller Karl Maria Kertbeny aus Griech. heteros der andere, ungleich und lat. sexus das männliche und das weibliche Geschlecht. Gleichzeitig prägte er als Antonym den Begriff Homosexualität. Nach ihm verwendete den Begriff erstmals Gustav Jäger 1880 in der zweiten Auflage seines Buches Die Entdeckung der Seele.[1]
    Der Begriff Heterosexualismus wird manchmal vor 1933 verwendet, danach nur sehr vereinzelt und in neuerer Zeit vereinzelt als Synonym für Heteronormativität. Der Begriff Heterosexualisten wird in neuerer Zeit vereinzelt als Antonym in Verbindung mit dem historischen Wort Homosexualisten verwendet."

    "Ich weiß nur, mit einer Frau Sex zu haben, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. "

    Es geht ja gerade bei sexuellem Verhalten nicht um Vorstellungen.
    Wenn du bei einer nackten Frau keinen Ständer bekommst, dann hast du auch kein heterosexuelles Sexualverhalten, keine heterosexuelle Orientierung.

    Trotzdem gibt es Menschen, die sich dann trotzdem als heterosexuell identifizieren (Sexuelle Identität!), z.B. weil sie aus moralischen oder religiösen Gründen eine Homosexuelle Identität(!) nicht akzeptieren können, oder einfach nicht entwickeln wollen. Auch weil das z.B. ihr Verständnis als Mann empfindlich verletzen würde, sie müssen ihre Geschlechtsidentität so schützen.

    "Wenn mich Männliche Glieder anmachen, bin ich garantiert nicht hetero, "

    Einige Menschen sehen das anders, sie sagen, Menschen hätten das Recht ihre Sexuelle Identität selbst zu definieren, unabhängig was andere Menschen darüber denken oder wie sie körperlich auf andere Menschen reagieren.

    Damit ich nicht wieder irgendwelcher bösen Absichten bezichtigt werde, sage auch ich gerne meine Meinung mal zu dieser Behauptung:

    Geschlechtsidentität, sexuelle Identität und auch sexuelle Orientierung sind komplexe Themen, und sicherlich gibt es einige Menschen, bei denen klare Aussagen nicht immer möglich sind (Besonders bei Trans- und Intersexuellen)
    Aber in dem Falle von Wes Goodman hier, würde ich der Person einfach mal Bisexualität unterstellen, sofern die Person mit seiner Frau schlafen konnte.
    Damit begebe ich mich jetzt auf Glatteis, weil ich allen sich als schwul identifizierenden Männern die schon mal mit einer Frau geschlafen haben, ihre homosexuelle Identität angreife, das muss ich aber tun, denn man verlangt ja auch klare Aussagen hier von mir, sonst heißt es ja immer, ich würde hier trollen usw.

    Wer als Mann von Frauenkörpern erregt wird, kann für mich persönlich nicht schwul sein. Wer als Mann von Männerkörpern erregt wird, kann nicht heterosexuell sein. Wer beides kann, ist bisexuell. Aber nur meine bescheidene Meinung.
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#81 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 19.11.2017, 16:51h
  • Antwort auf #77 von Traumzerstörerin
  • Hm, also, mein Schwulsein ist meine Wunschvorstellung?, hm, ja, eigentlich schon, denn ohne ein Glied eines anderen Mannes, kann ich mir keinen Sex vorstellen, etc., warum? keine Ahnung. Ich weiß nur, mit einer Frau Sex zu haben, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Das ist so und wird sich bestimmt nicht mehr ändern. Warum das so ist, hat mich nicht interessiert und wird mich nicht interessieren!!!!

    "Wenn ein Mann sich als heterosexuell identifiziert, aber von nackten Männerkörpern eine Erektion bekommt, ist das ein homosexuelles Verhalten, ein Trieb, egal wie er seine Sexuelle Identität definiert."

    Wenn mich Männliche Glieder anmachen, bin ich garantiert nicht hetero, da kann ich mir die Wunschvorstellung auch ins Hirn rein betonieren, dann bin ich Bi, oder Schwul!!!
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#80 hugo1970Ehemaliges Profil
#79 hugo1970Ehemaliges Profil
#78 ursus
  • 19.11.2017, 15:15h
  • Antwort auf #76 von TheDad
  • "Weniger "männlichkeit" oder nur weniger Heteronormativität und weniger Machismso, und damit weniger Patriarchat ?"

    die für mich interessante frage ist, was von "männlichkeit" eigentlich noch übrig bleibt, wenn man die traditionellen sexistischen rollenklischees und die biologistischen definitionen abzieht. (außer, dass "männlichkeit" dann eben plötzlich das gleiche ist wie "weiblichkeit".)
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#77 TraumzerstörerinAnonym
  • 19.11.2017, 15:05h
  • Antwort auf #75 von TheDad
  • "Ziemlich einfach..
    Sexuelle Identität ist angeboren..
    Sexualverhalten anerzogen.. "

    Genau anders herum:

    Tiere haben keine Sexuelle Identität, Menschen schon. Identität muss sich entwickeln, sie muss vermittelt werden, das geht nur über Sprache und Begriffe, Konzepte wie Hetero- oder Homosexualität.

    Auch die einfachsten Tiere haben Sexualverhalten, auch wenn sie keine Sprache haben, keine Begriffe und Konzepte, also kann es nicht anerzogen sein.
    Zum Sexualverhalten gehört der Trieb, und der ist angeboren. Einen Trieb kann man also nicht aberziehen.
    Wenn ein Mann sich als heterosexuell identifiziert, aber von nackten Männerkörpern eine Erektion bekommt, ist das ein homosexuelles Verhalten, ein Trieb, egal wie er seine Sexuelle Identität definiert.
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#76 TheDadProfil
#75 TheDadProfil
#74 TheDadProfil
  • 19.11.2017, 14:32hHannover
  • Antwort auf #48 von Traumzerstörerin
  • ""Nö, warum? Bei dir habe ich keine Angriffsfläche ;)""..

    Och ?
    Bei einigen Cis-Männern die ihre Schwule Identität nicht weiter hinterfragt sehen wollten, fiel Dir das aber deutlich leichter..

    Insgesamt sehe ich hier dein Problem..
    Du hinterfragst Deine eigene Identität zusammen mit der Sexuellen Identität, und nutzt dann die Einteilung in die binäre Kategorien, um gleichzeitig die Identitäten der anderen zu dekonstruieren..

    Verwurschteln nennt sich das..

    Vor dem Hintergrund von "Trans*" und Inter ist das ziemlich obskur..
    Das Spektrum "von - bis" hat sich Dir offensichtlich immer noch nicht erschlossen..
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#73 BescheuertAnonym
  • 19.11.2017, 14:24h
  • Antwort auf #69 von hugo1970
  • Es gibt keinen Grund, daVinci für seinen Kommentar zu kritisieren, weil es in Ordnung ist, was er geschrieben hat.
    Das ist dasselbe wie bei Frau Trüpel, die einen wichtigen Punkt ansprach und versehentlich etwas holprig formulierte.

    Vielleicht schaffen es bestimmte Leute ja mal, Menschen als Menschen zu betrachten und zu verstehen, dass niemand perfekt ist. Eine Frau Trüpel kann mal was falsch machen, und daVinci hat eventuell nicht soo haargenau auf seine Formulierung geachtet, weil ihm möglicherweise der Inhalt wichtiger war.

    Kann das vielleicht auch mal in Frage kommen, oder holt ihr sofort euren Revolver heraus, wenn jemand mal nicht 100% formuliert?

    Wer perfekt ist, werfe den ersten Stein ;-)

    Schönen Sonntag.
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#72 ursus
#71 SoSoAnonym
#70 ursus
  • 19.11.2017, 12:58h
  • Antwort auf #68 von Bescheuert
  • ich habe nur gesagt, dass du mich ganz offenbar völlig missverstehst. fast jeder einzelne satz deines letzten kommentars bestätigt, dass du meinen eigentlich punkt überhaupt nicht erfasst hast. das war einfach nur eine sachliche feststellung.

    ich würde mich normalerweise um eine erneute erklärung bemühen, aber noch präziser als ich es getan habe, kann ich mich nicht ausdrücken. also lassen wir es doch einfach so stehen.
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#69 hugo1970Ehemaliges Profil
#68 BescheuertAnonym
  • 19.11.2017, 12:06h
  • Antwort auf #67 von ursus
  • Oh doch, ich weiß sehr gut, was du meinst. Du hast es schließlich formuliert, und nicht jede/r denkt so, das solltest du einfach mal begreifen.
    Und du musst nicht so barsch werden, weil nun eine Frau mit dir darüber diskutiert.
    Es muss sich niemand von irgendwem abgrenzen - da hast du noch was zu lernen!
    Das ist für den Fortschritt der LSBTTIQ nämlich reichlich ungünstig!
    Und deine persönliche Emfindsamkeit ist auch keine allgemeine Haltung, die man politisch begründen könnte.

    Ich lass mir weder den Mund noch das Schreiben hier verbieten, da bist du bei mir an der ganz falschen Adresse, Bübchen!
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#67 ursus
  • 19.11.2017, 11:32h
  • Antwort auf #65 von Bescheuert
  • "Wenn er sagt, dass ihr 100% Mann seit, dann fasse es doch als Kompliment auf."

    ich sehe so etwas aber nicht als "kompliment". du verstehst offenbar nicht mal ansatzweise, worum es mir geht. ich bin aber ziemlich sicher, dass daVinci es versteht. bevor du mir jetzt noch dreimal erklärst, was daVinci meint (und was ich längst verstanden habe), würde ich lieber erst mal seine antwort abwarten. ok?
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#66 Danny387Profil
  • 19.11.2017, 11:23hMannheim
  • Mal wieder ein solches Beispiel. Mittlerweile ist man ja kaum noch erstaunt
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#65 BescheuertAnonym
  • 19.11.2017, 10:46h
  • Antwort auf #64 von ursus
  • Dann reite nicht auf Kleinigkeiten herum - das macht alles nur unnötig kompliziert.
    Wenn er sagt, dass ihr 100% Mann seit, dann fasse es doch als Kompliment auf. 100% Mann bedeutet doch genauso, dass es da ne weibliche Seite geben kann. Er hat es doch erklärt und sogar formuliert, dass eine weibliche Seite inklusive mal weinen zum Mann sein dazugehört und er aggressives Verhalten als gar nicht männlich definiert.

    Also ist doch alles ok :-)
    Und wenn er das allgemein geschrieben hat - dann verzeihe ihm. Nobody ist perfect :-)
    Es darf aber auch positiv betrachtet werden, wenn ein schwuler Mann Schwule als 100% Männer sieht. Da gibt es immer noch nichts auszusetzen.

    Sondierungsgespräche beendet? :-D
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#64 ursus
  • 18.11.2017, 23:47h
  • Antwort auf #62 von Bescheuert
  • "Wieso soll also daVinci sagen, dass er weniger männlich ist, wenn es ja gar nicht auf ihn zutrifft? Weil du dich dann besser fühlst?"

    das ist nicht meine argumentation. offenbar verstehst du mich falsch.

    "Deshalb kann man das nicht bei anderen fordern, sondern das muss jeder für sich selbst entscheiden."

    ich erinnere an dieser stelle an die formulierung, bei der meine kritik ansetzte:

    "Wer möchte denn die Saat des Zweifelns und der Unsicherheit streuen wollen? Doch nur diejenigen die z.B. nicht akzeptieren wollen das wir Schwule gleiche Rechte haben, [...] und gleichzeitig auch noch 100 % Mann im absolut richtigen Körper sind."

    dazu habe ich erstens angemerkt: nein, solche infragestellungen kommen nicht nur von homophoben, die ein vermeintliches männlichkeitsdefizit als abwertung einsetzen, sondern auch von anderen, z.b. von mir. und sie haben dann eine ganz andere zielrichtung.

    zweitens hat daVinci hier allgemein von "wir schwule" gesprochen und eben nicht einfach nur von sich selbst. ich finde das nicht wirklich schlimm, aber wollte doch darauf hinweisen, dass er da nicht im namen aller schwulen argumentiert, sondern dass es einige von uns anders sehen als er. nicht "richtiger", aber eben anders.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#63 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 23:06h
  • Antwort auf #61 von ursus
  • Ok, ich finde nur, dass es wichtig ist, authentisch zu bleiben und nicht etwas zu sagen oder zu tun, was mit der eigenen Persönlichkeit nichts mehr zu tun hat.

    Natürlich ist es positiv, wenn ein eher weiblicher schwuler Mann sich zu seiner weiblichen Seite bekennt. Nur sollte das ja nur gesagt werden, wenn es auch zutrifft. Wenn das nämlich ein schwuler Mann sagt, der eigentlich wenig weibliche Seiten hat, kommt er dann eher unglaubwürdig rüber, und das ist weder politisch sinnvoll, noch ist es für die eigene Persönlichkeit förderlich.

    Deshalb kann man das nicht bei anderen fordern, sondern das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    So wie daVinci schreibt, scheint er ein schwuler Mann zu sein, der wohl eher maskuline Seiten hat, und das ist ja vollkommen okay.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#62 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 22:58h
  • Antwort auf #60 von ursus
  • Er grenzt sich doch nicht davon ab, sondern er äußert das, was er über sich empfindet - und das tut er selbstbewusst.
    Ich verstehe deine Kritik nicht. Man kann doch nicht das kritisieren, was jemand über sich selbst empfindet.
    Natürlich gibt es auch schwule Männer, die etwas mehr weibliche Anteile haben.
    Wenn daVinci aber äußert, dass er sich als 100% Mann fühlt, ist das doch nicht negativ oder politisch fragwürdig :-)
    Er lehnt das weibliche ja nicht ab, sondern er sagt wie er ist.

    Menschen sind eben vielfältig und individuell. Es gibt auch lesbische Frauen, die sich eher maskulin empfinden als feminin. Beides hat ja seine Berechtigung. Und dann gibt es eben lesbische Frauen, die sehr feminin sind und schwule Männer, die eher weiblich sind.

    Wieso soll also daVinci sagen, dass er weniger männlich ist, wenn es ja gar nicht auf ihn zutrifft? Weil du dich dann besser fühlst?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#61 ursus
  • 18.11.2017, 22:26h
  • Antwort auf #58 von Bescheuert
  • ich kann deine und daVincis perspektive schon nachvollziehen. meine herangehensweise ist aber eine andere, vielleicht u.a. aufgrund anderer persönlicher erfahrungen.

    mir geht es nicht darum, "recht" zu haben, ich möchte nur die argumente zeigen, weshalb ich meine herangehensweise bevorzuge und sie auch für politisch sinnvoll halte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#60 ursus
  • 18.11.2017, 22:10h
  • Antwort auf #56 von daVinci6667
  • ich versuche mein unbehagen noch mal von einer anderen seite her zu verdeutlichen. ich selbst käme nie auf die idee, zu sagen, dass schwule "zu 100% mann" seien.

    ich würde sagen: sind wir nicht unbedingt. und das ist gut so.

    keine ahnung, was mannsein heißen soll. wenn ich oder andere schwule nicht auf die art männlich sind, wie sich das manche menschen vorstellen, dann ist das das problem dieser menschen und nicht meines oder das anderer schwuler. weder ich noch sonst jemand muss gegen ein phantasiertes "männlichkeitsdefizit" anargumentieren, nur weil das immer wieder gegen uns vorgebracht wird. das ist mir zu defensiv. und es verbleibt in einer männlichkeits-aufwertungslogik, die mir suspekt ist, weil der schritt zu einer weiblichkeits-abwertung nur klein ist.

    wir entsprechen nicht alle irgendwelchen männlichkeitsvorstellungen, und genau das ist richtig und gut. nur das ist freiheit. warum das nicht selbstbewusst genau so sagen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#59 ursus
  • 18.11.2017, 21:50h
  • Antwort auf #56 von daVinci6667
  • "Von einer erwachsenen Frau erwarte ich dasselbe. Bei ihr ist das für mich dann durchaus auch weiblich. Ich sehe darin keinen Widerspruch."

    nein, ein widerspruch ist das so formuliert nicht. dein gedankengang ist ziemlich genau der, dem auch ich folge, wenn ich darüber nachdenke, was ich persönlich mir unter "männlichkeit" idealerweise vorstelle. ich lande bei menschlichkeit und bei allgemeinen idealen, die ich bei frauen und allen anderen genauso vorfinden möchte. aber wenn männlich sein und weiblich sein auf dieser ebene genau das selbe bedeuten, dann bedeuten die beiden begriffe eben nichts spezifisches mehr - und verlieren damit jede bedeutung.

    und damit sind wir doch wieder bei den fragen, die ich gestellt habe: warum ist es wichtig, das eigene mannsein zu betonen (bzw. überhaupt zu behaupten, so etwas wie männlichkeit zu besitzen), wenn es nichts anderes bedeutet als frausein? wovon grenzen wir uns da ab und warum?

    du grenzt dich als angeblicher "100% mann" von "nicht 100% männern" ab, aber gleichzeitig bedeutet das angeblich überhaupt keine abgrenzung von irgendwas, weil weiblichsein ja dasselbe ist. und das ist dann sehr wohl ein widerspruch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#58 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 21:34h
  • Antwort auf #55 von ursus
  • Das können dir einige erklären und mit etwas Nachdenken kann man darauf kommen, was er damit meinte.
    Es gibt in unserer Gesellschaft einige "möchte-gern Besserwisser/innen" die sich die Frechheit herausnehmen und beurteilen wollen, wer ein richtiger Mann -und wer eine richtige Frau sei. Das spiegelt auch die republikanisch-konservative Seite der USA wieder, und das ist wiederum ein Fakt, der auch bei Mr Goodman eine nicht unerhebliche Rolle spielte und möglicherweise immer noch spielt.

    Ich gebe dir mal zwei Beispiele aus meinem eigenen Leben:
    Lange Zeit war ich mit einer Freundin befreundet und ich war felsenfest davon überzeugt, dass das eine Freundschaft ist, die auch Regentage überstehen kann. Dann kam der Tag X, als ich mit ihr im Café saß und sie mir unvermittelt ins Gesicht sagte, ich sei ja keine richtige Frau im klassischen Sinne!
    Es mag wohl jeder anders mit so einer Situation umgehen, aber für mich war es so, dass ich erstmal meinen Ohren nicht trauen konnte. Ich kannte sie seit Kindertagen und hatte sie gegen belästigende Schulkameraden verteidigt, die Steine und Kastanien nach ihr warfen. Und nun, im Erwachsenenalter, darf ich mir von ihr als "Dankeschön" eine Diskretitierung anhören. Das hat mir wirklich weh getan. Und ich konnte nicht glauben, dass sie so eine Einstellung vertritt.
    Also ließ ich das erstmal auf mich wirken und wartete ab wie ich darauf antworten wollte.
    Ich erinnerte mich an andere Situationen, in denen sie eine Person nicht als gleichwertig betrachten konnte.
    Also biss ich in den sauren Apfel und nahm ihre Einstellung zur Kenntnis. Ich dachte mir: ok, dass sie das einmal zu mir sagte, konnte ich nicht vermeiden. Aber ich kann es vermeiden, dass sie es noch fünfmal zu mir sagen wird.
    Und so hab ich dann gehandelt und ich bereue es bis heute nicht.

    Jede/r kann sich überlegen, was er/sie ertragen möchte und was nicht und wo die eigenen Grenzen sind.

    Als LSBTTIQ muss sich niemand anhören, nicht richtig männlich oder nicht richtig weiblich zu sein. Es gibt kein mehr oder weniger richtig.
    Schwule Männer sind Männer und lesbische Frauen sind Frauen. Trans-Frauen sind Frauen und Trans-Männer sind Männer. Dann gibt es genderfreie Leute, die sich in keinem Geschlecht zugehörig fühlen und das sind dann einfach Menschen oder Personen. Bisexuelle Frauen sind Frauen und Bisexuelle Männer sind Männer. Heterosexuelle Männer sind Männer und Heterosexuelle Frauen sind Frauen. Und dann gibt es noch weitere Abstufungen und Bezeichnungen.

    Wie kann sich also jemand erdreisten zu behaupten, was nun richtig oder weniger richtig ist?
    Das steckt sowohl im Artikel über diese fragwürdige republikanisch-konservative Seite der USA, als auch in unserer Gesellschaft in Deutschland.
    Und deshalb kann ich daVinci verstehen, wenn er sagt, er fühlt sich als 100% Mann.
    Selbstverständlich ist er als schwuler Mann ein Mann. Was soll er denn auch sonst sein? Das ist eine selbstbewusste Äußerung und die sollte man sich niemals von irgendjemandem nehmen lassen. Und so tief sollte man niemals sinken, dass sich jemand unter seinem Wert "verkauft," nur um eine Freundschaft zu haben, die nicht von Augenhöhe geprägt ist.

    Ich bin eine Frau und fühle mich damit pudelwohl. Und ich lasse mir von niemandem vorschreiben wie dieses Frau sein auszusehen hat ;-)

    Es tut der Welt auch gut, dass sie einen männlichen Anteil hat. Es sind nur die dummen Leute, die das Negative in die Welt streuen - das hat mit Mann sein oder Frau sein nichts zu tun. Dummheit kommt leider überall vor.

    Schönes Wochenende.
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#57 TraumzerstörerinAnonym
  • 18.11.2017, 21:23h
  • Antwort auf #53 von hugo1970
  • "Es gibt Sie!
    Auch bei Fremdgehen kann es wahre Liebe geben, wenn man sich vertraut und vor allem offen über seine Bedürfnisse mit dem Partner spricht, das gilt vor allem, wenn man eine bIsexuelle Person liebt."

    Guck, und das meine ich, das ist dein Konstrukt einer wahren Liebe, deien Vorstellung davon. Für mich wäre das völlig undenkbar.
    Bei körperlichem Fremdgehen wäre ich sofort für immer verloren für die Person. Von mir aus kann sie sich Schmuddelfilme im Internet angucken, andere Leute sexy finden, alles okay, habe auch nichts gegen Rollenspiel beim Sex usw. aber wenns physisch mit einer anderen Person werden würde, wäre für mich sofort Ende.

    Jede Person empfindet das eben anders, deshalb halte ich eine objektive Definition oder Bestimmung einer wahren Liebe für völlig unmöglich. Es gibt ja sgar Leute, die ertragen es nicht wenn sie ihren Partner beim Internet-Schmuddelbilder gucken erwischen, und machen dann schon Schluss.

    "Ja, eben, man wird so geboren! Die sexuelle Identität steht schon bei der Geburt fest. "

    Nein, steht sie nicht, weil du bei der Geburt noch nicht mal eine Sprache hast, also gar keine Definition oder gar ein Konzept für deine Sexualität hast. Sexuelle Identität bezeichnet das:

    "Sexuelle Identität bezeichnet die auf sexueller Orientierung basierende Identität eines Menschen. Der Begriff Identität ist auf das Individuum bezogen und beschreibt, wie sich die Person selbst definiert. "

    Quelle: Wikipedia

    Dafür braucht man also eine Sprache, und ein einigermaßen ausgeprägtes Selbstbewusstsein, und Konzepte von sexuellen Orientierungen, die kulturell vermittelt werden müssen z.B. du musst das Wort Schwul kennen, und seine Bedeutung erfahren oder erklärt bekommen haben, sonst kannst du es nicht mit dir in Verbindung bringen und keine Identität die damit zusammenhängt, entwickeln.
    Dann hättest du zwar ein Begehren, also sexuelle Orientierung oder sexuelles Verhalten, aber noch keine sexuelle Identität.

    "Transsexualität ist doch ein gutes Beispiel, das es passieren kann das man sich "im Falschen Sexuellen Körper" berfindet. "

    Das man sich "Im falschen Körper" befinde, ist ein Konstrukt, dass aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts stammt, und von Psychiatern und Geschlechterforschern so formuliert wurde, die transsexuelle Patienten behandelten.
    Es wird immer wieder unter Transsexuellen und deren Behandlern repliziert, es ist Teil eines Mythos, einer mythologischen Saga und des Initiationsprozesses in die westliche Trans-Welt.
    Langsam beginnt dieser Mythos aber zu bröckeln und entlarvt sich als nicht universell.

    Auch stellt sich die Frage, wie solch einer Formulierung in einer modernen, atheistischen, entseelten Welt noch für voll genommen werden kann. Etwas muss ja in diesem Körper stecken, der angeblich falsch sei. Was ist diese Etwas? Bleibt nur die Idee einer Seele, oder ganz abstrakt, das Gehirn als Organ vom Rest des Körpers zu trennen und als eigenständig zu betrachten, was ich als nicht haltbar empfinde.

    "Ich bin auf jeden Fall heil froh, die Chanche bekommen zu haben, hier in Deutschland seit meinem 21 Lebensjahr zu leben! "

    Freut mich für dich, wünsche dir alles Gute!
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#56 daVinci6667
  • 18.11.2017, 21:08h
  • Antwort auf #55 von ursus
  • Hallo Ursus

    Zu Deinem:
    habe aber das dumpfe gefühl, dass ein bisschen weniger männlichkeit für die männer selbst und für die ganze welt oft eine ziemlich gute sache wäre.)

    Sehe ich anders. Aber nur weil ich eine andere Definition von Mann habe. Die allgemeine aktuell vielfach definierte Definition von Männlich und Weiblich halte ich für beide Geschlechter für diskriminierend. Jeder soll so sein wie er ist. Zu Männlich kann es mir nicht sein.

    Jemand der z.B. nicht weinen kann wenn es ihm zum heulen ist, ist für mich kein Mann. Ein Mann soll zu sich und seinen Gefühlen stehen. Andere sehen das vielleicht als weiblich an. Für mich gibt es nichts weibliches an mir. Oder an meinem Mann. Alles was ich tue ist männlich, ganz einfach weil ich Mann bin und nichts anderes sein möchte. Grundlos Aggressiv zu sein, oder gewalttätig zu sein, hat nichts, aber auch gar nichts mit Mann sein zu tun. Im Gegenteil, das ist kindisch. Jedoch kann auch ich wütend und aggressiv werden wenn ich oder mir nahestehende bedroht werden und ich spüre das ich Zivilcourage zeigen muss und ich schützen muss was mir lieb und teuer ist.

    Von einer erwachsenen Frau erwarte ich dasselbe. Bei ihr ist das für mich dann durchaus auch weiblich. Ich sehe darin keinen Widerspruch. Alles eine Frage der Definition.
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#55 ursus
  • 18.11.2017, 20:06h
  • Antwort auf #54 von daVinci6667
  • "Wer möchte denn die Saat des Zweifelns und der Unsicherheit streuen wollen?"

    icke. ich finde es generell gut, auch scheinbare selbstverständlichkeiten gelegentlich in frage zu stellen.

    wenn du z.b. schreibst, dass "wir schwule 100% mann" seien, dann schießt mir sofort die frage durch den kopf, was das denn eigentlich genau heißen soll. was ist ein 100%-mann? gibt es auch 90% oder weniger? warum ist es dir wichtig, das zu betonen? von was wird sich da abgegrenzt? und vor allem: warum? wäre es schlecht, nicht zu hundert prozent mann zu sein (was immer das auch heißen soll)?

    (hinweis: ich weiß auch nicht so genau, was mannsein eigentlich sein soll, habe aber das dumpfe gefühl, dass ein bisschen weniger männlichkeit für die männer selbst und für die ganze welt oft eine ziemlich gute sache wäre.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#54 daVinci6667
  • 18.11.2017, 18:33h
  • Antwort auf #46 von MannoMann
  • Muss ich das jetzt in Frage stellen?

    Bitte nicht. Wie Du, liebe auch ich meinen Körper, ich liebe es Mann zu sein, liebe mein Schwulsein und meinen Mann. Sowas können rechte homophobe Arschlöcher nicht akzeptieren.

    Mir ist diese Traumzerstörerin sehr suspekt. Du, Ich, Wir sind alle perfekt so wie wir sind. (Übrigens egal mit welcher Sexualität und in welchem Körper wir geboren werden)

    Wer möchte denn die Saat des Zweifelns und der Unsicherheit streuen wollen?

    Doch nur diejenigen die z.B. nicht akzeptieren wollen das wir Schwule gleiche Rechte haben, vollkommen gesund sind und gleichzeitig auch noch 100 % Mann im absolut richtigen Körper sind.
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#53 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.11.2017, 17:31h
  • Antwort auf #36 von Traumzerstörerin
  • "Wie kann es eine wahre Liebe geben, bei so vielen Scheidungen, Fremdgeherei und Trennungen?"

    Es gibt Sie!
    Auch bei Fremdgehen kann es wahre Liebe geben, wenn man sich vertraut und vor allem offen über seine Bedürfnisse mit dem Partner spricht, das gilt vor allem, wenn man eine bIsexuelle Person liebt.

    "Wie kann Sexualität angeboren sein, wenn das Sexualverhalten einiger Menschen von ihrer sexuellen Identität abweicht?"

    Ja, eben, man wird so geboren! Die sexuelle Identität steht schon bei der Geburt fest. Die Transsexualität ist doch ein gutes Beispiel, das es passieren kann das man sich "im Falschen Sexuellen Körper" berfindet.

    Ich bin auch der Meinung, das das gefährlich ist, wenn man nach dem queeren Gen sucht, denn da könnten Wahnsinnige auf falsche gefährliche Gedanken kommen.
    Ich bin auf jeden Fall heil froh, die Chanche bekommen zu haben, hier in Deutschland seit meinem 21 Lebensjahr zu leben!
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#52 LaurentEhemaliges Profil
#51 AntwortAnonym
#50 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 15:57h
  • Antwort auf #49 von Laurent
  • Wie kommst du darauf, dass ich gereizt sei? Ich bin höchstens reizend ;-))

    Tja, so sind die Menschen halt unterschiedlich: du musst das ganze einer Person erleben, um zu wissen, was "Sache" ist, und dann gibt es noch solche wie ich, die das in der Regel schon per Foto erkennen können.

    Du fragst wie - das ist nicht in Worten zu erklären, das ist eher ein Gespür oder es sind sogenannte "Röntgenaugen."

    Schönes Wochenende.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#49 LaurentEhemaliges Profil
  • 18.11.2017, 15:08h
  • Antwort auf #45 von Bescheuert
  • Warum bist du gleich so gereizt?

    Natürlich kann ich in den meisten Fällen erkennen, wenn jemand schwul ist.
    Dazu reichen mir aber in der Regel (!), so wie im Fall G., nicht irgendwelche Bilder aus.
    Ich muss diesem Menschen dann entweder gegenüberstehen und/oder dessen Verhalten (Körpersprache) deuten können, um beurteilen zu können, was Sache ist.

    Deshalb weiß ich auch immer noch nicht, welche konkreten Anhaltspunkte du in den beiden Bildern meinst erkennen zu können, woraus zu schließen sei, dass G. "wahrscheinlich" schwul ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#48 TraumzerstörerinAnonym
#47 TraumzerstörerinAnonym
  • 18.11.2017, 13:44h
  • Antwort auf #44 von Orthogonalfront
  • Hallo,

    "Viele Leute hier halten halt deinen knallharten Realismus einfach nicht aus und können dann eben nur noch emotional reagieren. "

    Du hast sicherlich recht, ist schon länger meine Vermutung.

    "Klappt aber nicht mehr SO gut, wenn du dir schon einen Namen gemacht hast. Andererseits denke ich auch nicht, dass du das wollen würdest, oder? "

    Also ich will weder Leute manipulieren, noch böse machen. Was ich suche ist ein offenes Gespräch über prekäre Themen, ich höre gerne verschiedene Meinungen dazu.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 MannoMannAnonym
  • 18.11.2017, 13:20h
  • Antwort auf #33 von Traumzerstörerin
  • Also dieser Definitionsbrei macht die Leute verrückt.
    Ich habe XY Chromosomen männliche primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale und fühle mich ausschliesslich als Mann und so auch wohl.
    Darüberhinaus stehe ich auf Männer (mit Penis), schlafe nie mit Frauen oder anderen Personen mit Vagina und dachte bislang dass ich ein schwuler Mann sei.
    Muss ich das jetzt in Frage stellen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#45 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 13:15h
  • Antwort auf #40 von Laurent
  • Das Verhalten von Mr Goodman ist im Artikel beschrieben, das muss ich ja nicht wiederholen.
    Und ja, manchen Menschen kann man buchstäblich ansehen, zu welcher sexuellen Identität sie gehören.
    Übrigens hab ich das nicht als absolute Wahrheit geschrieben, sondern, wie du lesen kannst, als Wahrscheinlichkeit.

    Und willst du mir etwa beibringen, dass du als schwuler Mann nicht erkennen kannst, wer schwul ist?? Dann hast du dich also mal versehentlich in einen Hetero-Mann verliebt?
    Ne, sorry, deine Argumentation ist wirklich an den Haaren herbei gezogen.
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#44 OrthogonalfrontAnonym
  • 18.11.2017, 13:10h
  • Antwort auf #37 von Traumzerstörerin
  • Viele Leute hier halten halt deinen knallharten Realismus einfach nicht aus und können dann eben nur noch emotional reagieren. Würdest du deine Aussagen hier mit ganz viel Zuckerguss garnieren, hättest du nicht mit so vielen Anfeindungen zu kämpfen, da derart emotionale Menschen nun mal leicht manipulierbar sind. Klappt aber nicht mehr SO gut, wenn du dir schon einen Namen gemacht hast. Andererseits denke ich auch nicht, dass du das wollen würdest, oder?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#43 daVinci6667
  • 18.11.2017, 13:02h
  • Antwort auf #14 von Der gute Michel
  • aber es ist das gute Recht eines Homosexuellen, konservativ zu sein, gehen die Homo-Ehe zu stimmen

    Einspruch!

    Erstens müssen Schwule nicht zurücktreten nur weil sie schwul sind, sondern nur, wenn Sie Schrankschwestern sind und aller Welt und womöglich auch sich selbst was vorlügen und vorspielen. Solche Typen sind unerträglich und gehören von solchen Ämtern entfernt.

    Zweitens hat niemand das Recht anderen deren Menschenrechte abzusprechen. Denjenigen zu heiraten den man liebt ist unbestritten ein Menschenrecht, auch wenn sich das in Bezug auf Schwule und Lesben leider erst langsam durchsetzt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#42 TraumzerstörerinAnonym
  • 18.11.2017, 12:44h
  • Antwort auf #39 von Bescheuert
  • "So, das ist der Knackpunkt: tue dir doch einfach mal selbst den Gefallen und finde zu dir selbst. "

    Was ist das für eine schwammige, esoterische Aussage?

    "Und du hast festgestellt, dass dein männlicher Körper nicht deiner Gefühlswelt entspricht. "

    Keine Ahnung, was das bedeuten soll? Ich habe doch nichts selbst an meinen Körper groß gemacht, nur Hormone genommen. Außerdem habe ich ja hier erzählt, dass ich früher eher meine Weiblichkeit Scheiße fand und ständig des Schwulseins verdächtigt wurde. Ich habe mir nicht um sonst einen Bart nachgezeichnet und mich aktiv gegen Schwule durch Homophobie abgegrenzt.

    "Wie du dann später mit deinem Körper umgegangen bist, war dann sehr individuell, denn du konntest entscheiden, was sich ändern soll und was du behalten möchtest. "

    Behalten möchtest? Was habe ich denn abgegeben?

    "Für DICH sind manche Dinge konstruiert, ja. Für manch andere aber nicht. DU beschäftigst dich mit Geschlecht, Identität, und Chromosomen, und mit sexueller Identität, ja. Viele haben diesen Prozess aber schon hinter sich und wissen bereits, wer sie selbst sind. "

    Ja, sie haben sich eine Identität konstruiert, genau wie der konservative Ehemann in diesem Beitrag. Die Frage ist dann nur, wie stabil sind solche Identitäten, wie sehr halten sie Nachfragen stand? Meist nicht, dann wird geflucht, abgestritten, umgedeutet, die Lebensgeschichte neu geschrieben, damit kein psychischer Schaden entsteht, Selbstschutz.

    "DU meinst: Mann und Frau wird es irgendwann mal nicht mehr geben. "

    Habe ich nie gesagt?

    "Weshalb arbeitet er gegen positive soziale Entwicklungen, wenn er höchstwahrscheinlich letztendlich selbst zu einer Minderheit gehört?" "Wieso arbeitet er ausgerechnet in einem so dermaßen konservativen Lager, wenn er diese Denkweise selbst nicht aufrecht erhalten kann?" "Wieso unterdrückt er seine eigene sexuelle Identität so stark, anstatt einfach seiner Natur zu folgen?" "

    Weil seine Identität wahrscheinlich die eines heterosexuellen, christlichen Mannes ist, was natürlich gegen sein Verhallten spricht, das trifft aber auch auf die Leute zu, die sich Schwule nennen, und irgendwann einmal mit Frauen geschlafen haben oder es dann wie in dem Vice-Artikel manchmal machen, warum auch immer.

    "Die Wahrscheinlichkeit, dass er homosexuell ist, ist eher hoch, wenn man sich die Fotos genauer anschaut. Ich erkenne da keine Heterosexualität, keine Bisexualität, sondern eher eine Homosexualität. "

    Ich erkenne da einen grinsenden, rasiert Mann mit kurzen Haaren so um die 45. Mehr nicht.

    "Nun liegt es an dir, ob du die Situation von Mr Goodman nachvollziehen kannst, oder ob du wieder alles durch deine Trans-Brille siehst. "

    Bitte was? Trans Brille?
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#41 daVinci6667
  • 18.11.2017, 12:28h
  • Antwort auf #3 von Techniker
  • Gehe mit Dir einig. Zudem dürfte es mit seiner Scheinehe nun zu Ende sein.
    Ich glaube kaum das ihm seine Frau das ihm verzeiht. Amis sind diesbezüglich meist sehr konservativ. Geschieht ihm ganz Recht. Nun hat er bald keine Ehe mehr, Schwule und Lesben jedoch schon.

    Ja, genau. Scheinehe! Denn wenn eine Schrankschwester nur eine Frau heiratet um so zu tun als wäre er Hetero handelt es sich um genau das. Ich hoffe das sehen auch immer mehr Gerichte so und annullieren diese Ehen auf Antrag sofort.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#40 LaurentEhemaliges Profil
#39 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 11:01h
  • Antwort auf #33 von Traumzerstörerin
  • Versuche bitte mal, dich selbst zu reflektieren.

    Wenn dich jemand fragt, welche sexuelle Identität du hast, lautet deine Antwort:
    "Keine Ahnung,..."
    "Ich bin ehrlich gesagt verwirrt."
    Du erwähnst, was andere sagen und nennst deine Angaben im Personalausweis.

    So, das ist der Knackpunkt: tue dir doch einfach mal selbst den Gefallen und finde zu dir selbst. Das erleichtert dich dann wesentlich, dein Leben wird deutlich leichter, und wir andere müssen nicht mehr deine nebeligen Kommentare ertragen!

    Die einzige Person, die hier null Ahnung hat, bist du selbst.
    Also kritisiere die Annahmen der anderen nicht, wenn du diejenige bist, die über sich selbst ein Fragezeichen stehen hat.
    Deine Kommentare werden zunehmend unverschämt. Und ich erkläre dir wieso das so ist.

    Dass dein Leben anders aussieht als das von Homosexuellen, das wissen wir alle. Und ich kann es nachvollziehen, wenn du sagst, bestimmte Dinge sind konstruiert: ja, so ist es in deinem Leben. Du hast festgestellt, dass deine angebliche Heterosexualität nur vermutet war, sich aber nicht bestätigte. Und du hast festgestellt, dass dein männlicher Körper nicht deiner Gefühlswelt entspricht.
    Wie du dann später mit deinem Körper umgegangen bist, war dann sehr individuell, denn du konntest entscheiden, was sich ändern soll und was du behalten möchtest.
    Bis hierher gibt es auch überhaupt nichts zu kritisieren.
    Was aber auffällt und was allmählich störend wirkt, ist: dass du nicht differenzierst. Du schreibst alles so dermaßen aus deiner Welt, dass es einfach nicht mehr auf andere zutrifft.

    Für DICH sind manche Dinge konstruiert, ja. Für manch andere aber nicht. DU beschäftigst dich mit Geschlecht, Identität, und Chromosomen, und mit sexueller Identität, ja. Viele haben diesen Prozess aber schon hinter sich und wissen bereits, wer sie selbst sind.
    DU meinst: Mann und Frau wird es irgendwann mal nicht mehr geben. Tatsache ist aber, dass es außer dir noch viele Hetero-Menschen gibt und auch Homosexuelle, die mit Mann und Frau noch was anfangen können, weil es auf sie selbst noch zutrifft.

    Deshalb mein Tipp an dich:
    wenn du was über dich schreibst, dann bleibe dabei bitte auch bei dir und verallgemeinere nicht an einer Stelle, wo es keine Allgemeinheit gibt.
    Und bitte versuche zu differenzieren: was du in deinem Leben erlebst, ist nicht das, was alle in ihrem Leben erleben.

    Aus diesem Grund ist es durchaus in Ordnung, bei diesem Artikel verschiedene Ansichten zu haben, und auch zu spekulieren. Das ist nämlich nichts Böses, sondern es ist doch so, dass wir alle überlegen, wie es zu der Verhaltensweise kam, die Mr Goodman zeigt.
    Und dabei geht es nicht nur um den Sex im Büro, sondern um Fragen wie:
    "Weshalb arbeitet er gegen positive soziale Entwicklungen, wenn er höchstwahrscheinlich letztendlich selbst zu einer Minderheit gehört?" "Wieso arbeitet er ausgerechnet in einem so dermaßen konservativen Lager, wenn er diese Denkweise selbst nicht aufrecht erhalten kann?" "Wieso unterdrückt er seine eigene sexuelle Identität so stark, anstatt einfach seiner Natur zu folgen?"

    Merkst du was? Genau: er ist von einer Denkweise umgeben, die ihm selbst nicht gut tat. Möglicherweise sind seine Eltern selbst republikanisch-konservativ und kannte es bis jetzt nicht anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass er homosexuell ist, ist eher hoch, wenn man sich die Fotos genauer anschaut. Ich erkenne da keine Heterosexualität, keine Bisexualität, sondern eher eine Homosexualität. Es ist durchaus möglich, dass er das so stark unterdrückte und bei sich selbst ablehnte, dass es eben in seinem Büro unweigerlich an die Oberfläche kam. Dieses Büro war wahrscheinlich für ihn ein Rückzugsort: wo er tatsächlich er selbst sein konnte. Entfernt von seinen Eltern, entfernt von seiner Freundin, entfernt von der Umgebung, die ihn beeinflusste.
    Nur hat er vergessen, dass sein Büro zu einem republikanisch-konservativen Arbeitgeber gehört und somit sein unbewusstes Bedürfnis an einem ungeeigneten Ort an die Oberfläche kam.
    Am Arbeitsplatz Sex zu haben, ist grundsätzlich schlecht. Das hat B. Clinton schon festgestellt!

    Insofern war er selbst verstrickt in einer ungünstigen Umgebung, wo genau das kritisiert wurde, was er offensichtlich selbst in sich hat. Deswegen ist es paradox und deswegen sind hier die Kommentare so wie sie sind.

    Nun liegt es an dir, ob du die Situation von Mr Goodman nachvollziehen kannst, oder ob du wieder alles durch deine Trans-Brille siehst.

    Schönes Wochenende.
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#38 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 09:53h
  • Antwort auf #15 von Traumzerstörerin
  • Sehr amüsant, Frau Traumzerstörerin.

    Einerseits kritisierst du die "Spekulationen" der anderen und andererseits fügst du selbst eine hinzu, in dem du angeblich sehr genau zu wissen scheinst, dass Mr Goodman hetero sei (?)
    Hast du ihn angerufen, oder woher kommt deine Gewissheit?

    Es gibt Fotos im Artikel und die zeigen einen Mann, der noch nicht wirklich verstanden hat, dass er höchstwahrscheinlich homo ist, also schwul.
    Schon richtig: bestätigt ist das noch nicht, aber es gibt deutliche Anzeichen. Die kann man erkennen, wenn man aus seiner eigenen Welt heraustritt und einfach mal den Artikel genau durchliest und vor allem die Fotos genauer betrachtet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#37 TraumzerstörerinAnonym
#36 TraumzerstörerinAnonym
  • 18.11.2017, 09:17h
  • Antwort auf #34 von hugo1970
  • Hallo,

    "vom nicht ausleben der wahren Identität. "

    "Es gibt auch große altersunterschiede (ich meine jetzt die wahre Liebe). "

    "Seine angeborene "Sexualität" nicht auslebt? "

    Ohne deine Erfahrungen und Ansichten relativieren zu wollen, ganz auf intellektuellem Level, zweifle ich die Begriffe "Wahre Identität" "Wahre Liebe" "Angeborene Sexualität" stark an, gerade weil man immer wieder liest und hört von Leuten, die Dinge tun die gegen die Festigkeit und Echtheit solcher Begriffe stehen.

    Wie kann es eine wahre Identität geben, wenn Identität etwas ist, dass sich entwickelt?

    Wie kann es eine wahre Liebe geben, bei so vielen Scheidungen, Fremdgeherei und Trennungen?

    Wie kann Sexualität angeboren sein, wenn das Sexualverhalten einiger Menschen von ihrer sexuellen Identität abweicht?

    "Meine persönliche Sicht der Dinge:
    Es gibt so viele "Sexualitäten" wie Menschen. "

    Sehe ich auch als realistischere Annahme.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#35 OutAndProud
#34 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.11.2017, 07:01h
  • Antwort auf #33 von Traumzerstörerin
  • Meine persönliche Sicht der Dinge:
    Es gibt so viele "Sexualitäten" wie Menschen.
    Wie Du schon schreibst, Schwule gehen mit Frauen ins Bett, Hetero Männer gehen mit Männern ins Bett, die Frauen auch, wie oben beschrieben meines Erachtens ist das eher seltener, abgesehen vom nicht ausleben der wahren Identität. Das heißt das Sie nicht schwul, lesbisch oder bi sein müßen, das ist auch keine Phase.
    Bei Bi's is es, meines Erachtens noch komplexer, denn manche Bi's sind eher aufs eigene, manche eher auf das andere Geschlecht "fixiert".
    Es gibt auch große altersunterschiede (ich meine jetzt die wahre Liebe).
    Dann noch andere "Sexualitäten", von denen ich nicht viel kenn.
    Also, es gibt nicht so viele Schubladen, wie manche benutzen wollten.

    Hauptsache die Menschen sollten ehrlich miteinander umgehen, was bringt es einem Menschen, wenn er Seine angeborene "Sexualität" nicht auslebt?

    Ich weiß das das in manchen Ländern, das sogar zur Todesverurteilung führen kann. Deshalb ist es wichtig, das wir hier in unserer "Welt" stark werden um auch anderen Menschen, denen es viel schlimmer als uns hier in der fast freien Welt geht wirklich helfen, ohne Lippenbeckentnisse!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#33 TraumzerstörerinAnonym
  • 18.11.2017, 00:55h
  • Antwort auf #32 von TheMum
  • "Wie genau definierst du dich nochmal? "

    Keine Ahnung, in der Jugend als nichtschwuler 1000% hetero-Mann (Ich beschrieb meine Komplexe ja bereits ausführlich ) dann viele Jahre als lesbische Frau, ja aber dann kam ja die Alt-Right und dann diese Community hier.

    Nach der Alt-Right wäre ich ja ein schwuler Mann in einer homosexuellen Beziehung, wegen XY Chromosomen. Für mich eine völlig absurde Vorstellung, weil ich von Männern nicht erregt werde, ausser sie haben weibliche Sekundäre Geschlechtsmerkmale, was die in der Regel nicht haben.

    Laut einigen ForsitInnen hier, ein schwuler Stricher, der wie eine Frau aussieht und mit einer ebenso beschaffenen Person in einer Beziehung lebt, also ein homosexuelles Erotik-Dou laut Kutschera.

    Laut meinem Ausweis eine Frau in einer Beziehung mit einer Frau, also lesbisch.

    Ich zitiere einfach mal meine Freundin neben mir: "Ich stehe auf weibliche Wesen, und mir ist egal ob die nen Penis haben oder nicht" und mehr kann ich ehrlich gesagt auch dazu nicht sagen, passendere Beschreibung gibt es nicht.

    Ich bin ehrlich gesagt verwirrt über all die Begrifflichkeiten die man braucht, um heute zu kommunizieren, die Welt hat sich zu sehr verändert. Zu viele Identitäten werden heute angeboten, schlimmer als das Süßigkeitenregal im Supermarkt, diese Auswahl. Ich bin gerade mal 32 und denke mir so: Heilige Scheiße, was passiert da gerade mit der Welt?
    Wo ich jung war, habe ich das so von den Erwachsenen gelernt, dass nicht die Identität einer Person ihre sexuelle Orientierung festlegt, sondern das sexuelle Verhalten, also eine Person die in ihrem Leben schon mit Männern und Frauen Sex hatte, ist bisexuell, jemand der nur mit Leuten anderen Geschlechts hatte, ist heterosexuell, nur das gleiche Geschlecht, homosexuell.
    Heute wird das alles sehr in frage gestellt finde ich, besonders bei modernen queeren Identitäts-Geschichten wird dann die Identität in den Vordergrund gestellt, die aber von sexuellem Verhalten abweichen kann. Die Meinungen ob das so OK ist, scheinen auch auseinander zu gehen, wie man auch in diesem Beitrag mal wieder sieht.

    Schwule die mit Frauen Sex haben, Hetero-Männer die im Büro sich mit Kerlen vergnügen, oder hatten meine Eltern doch recht, und das sind alles nur Bisexuelle?

    Ich denke eher, der menschliche Verstand ist zu beschränkt und auf einfache Kategorien und stabile Identitätsbildung fixiert, die sich in der Realität nicht immer bestätigen und ständig "verletzt" werden kann, was dann wie hier in diesem Beitrag, zu wilden Spekulationen über Menschen und Situationen führt.
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#32 TheMumProfil
#31 VernunftAnonym
  • 17.11.2017, 22:26h
  • Antwort auf #2 von Sven100
  • Tja, war leider schon immer so. Nennt sich Heuchelei, und ist Teil von Dummheit und Angst. Zum Beispiel, wenn ein Herr Gysi öffentlich im Bundestag einen sich herausredenden Herrn Kauder die Bibel erklären muss. Viele CSU/CDU Politiker sind bestimmt nicht christlich, sondern nur bei der größten Herde, weil es ihnen leichter ein sicheres, finanzielles Einkommen ermöglicht o.ä.
    Aber egal ob heimlich oder öffentlich bekannt... auch hierzulande gibt es diese paradoxe Fraktion á la Alice Weidel@Co, die mitmachen bei etwas, was gegen sie ist...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#30 Patroklos
#29 TraumzerstörerinAnonym
  • 17.11.2017, 21:03h
  • Antwort auf #23 von Hirn geschmissen
  • "Die Menschen, die du beschreibst, nennt man korrekt bisexuell, und die sind nicht hetero oder homo, sondern eben bi."

    Aber sie nennen sich doch selbst Schwule? Ich dachte eigentlich, man soll die Identität von Leuten respektieren, auch wenn da Unstimmigkeiten sind?

    Ich habe auch schon oft gehört, dass es jugendliche gibt, die machen gleichgeschlechtliche sexuelle Erfahrungen, sehen sich aber nicht als Homosexuelle oder Bisexuelle?

    Ja was denn nun?
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#28 queergayProfil
  • 17.11.2017, 20:36hNürnberg
  • Von mir aus dürfte dieser Politmann eine herero-orientierte Ehe führen und gleichzeitig männliche Liebhaber erotisch beglücken. Was aber gar nicht geht, ist sein anti-queerer Polit-Aktivismus. Da ist er für mich nur ein verlogener Polit-Heuchler übelster Sorte.
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#27 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 17.11.2017, 20:35h
  • Christliche Kirchen = Hass
    Evangelikale = Hass
    Konservative = scheinheilige Demokraten
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#26 Roman BolligerAnonym
  • 17.11.2017, 20:32h
  • Dass ein Homophobie markierender Republikaner damit nur seine eigene Homosexualität versteckt, um in seinem konservativen Umfeld nicht aufzufallen und gut dazustehen, das ist doch gang und gäbe, Alltag sozusagen.

    Dass er sich dann bei Homosex in seinem Büro erwischen lässt, bestätigt nur wie unsäglich dumm solche Heuchler auch noch sind.

    Etwa so intelligent wie der Präsident, den sie gewählt haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 17.11.2017, 20:32h
  • Tja, das sind die verlogenen bigoten scheinheiligen religiösen US republikaner.
    Noch Fragen?
  • Antworten » | Direktlink »
#24 OrthogonalfrontAnonym
  • 17.11.2017, 20:29h
  • Antwort auf #3 von Techniker
  • "Leid tut mir nur die Frau dieser Klemmschwester..."

    Du kannst mal fest davon ausgehen, dass diese Frau die du hier in Schutz nimmst eine massive Moralistin ist, die es völlig richtig findet, dass du für deine "Sünden" auf ewig in der Hölle gefoltert wirst. Just saying...
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#23 Hirn geschmissenAnonym
#22 HörnchenAnonym
#21 RobinAnonym
#20 schwarzerkater
  • 17.11.2017, 18:10h
  • "... die Schöpfungslehre soll die Evolutionstheorie im Lehrplan ablösen ..."
    die evangelikalen und sie islamisten sind sich in einem punkt einig: zurück ins mittelalter als humbug, unwissenheit und aberglaube die menschen zu leicht zu lenkenden werkzeugen machte.
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#19 Ralph
  • 17.11.2017, 17:57h
  • Antwort auf #14 von Der gute Michel
  • Ja, da ist was dran. Es sieht aus, als wäre ein schwules U-Boot enttarnt worden. So werden es die Rechten und die Christen gerne drehen. Trotzdem: Ein weiterer Heuchler ist über seine Lebenslüge gestürzt. Was sind das für Typen? Schwule sicher nicht. Die wollen als gleichberechtigte Bürger leben. Der Herr Abgeordnete wollte das gerade nicht. Ihm geht es nicht ums Alltagsleben und um Menschenrechte, sondern er findet einzig und allein Sex mit einem Mann geil. Schwul sein ist aber viel mehr als bloß alle zwei Tage ein Quickie mit einem anderen Mann.
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#18 AlicinoAnonym
  • 17.11.2017, 17:42h
  • Antwort auf #14 von Der gute Michel
  • Ja, das was Du schreibst ist mir auch sofort unangenehm aufgefallen.
    Es wird tatsächlich so dargestellt, dass ein Homosexueller sich niederträchtig unter die "Guten" mit ihren hohen Zielen der Keuschheit, des Kreationismus, der M+F-Ehe, der ablehnenden bis feindlichen Haltung gegen LGBTIIQ*, ... gemischt hat (Das berüchtigte Schwarze Schaf oder der Wolf im Schafspelz).
    Richtig für eine offene und bunte Gesellschaft (und für ihn) wäre gewesen wenn er sich jetzt, da es raus ist, einmal kurz überlegt hätte wo er steht und dann für sein Amt gekämpft und seinen Einfluss/Publicity genutzt hätte um antiquierte "antiqueere" Haltungen in seiner Partei versucht hätte zu korrigieren.
    Das ist feige, hinterhältig, dumm und dreist - und das ist nicht weil er schwul bzw. bi ist sondern weil er nie gelernt hat damit klar zu kommen und ein verrenktes, selbstverleugnendes und falschen Leben geführt hat.
    Vielleicht wollte er ja erwischt werden.
    Vielleicht ist es ihm zu viel geworden.
    Vielleicht wäre er bald eh geoutet worden.
    Vielleicht bekommt er auch eine satte Abfindung "das alles" nicht zu einem Skandal für die "Bande" werden zu lassen.
    Vielleicht hatte Fortuna auch die Nase voll, denn auch Göttinnen haben so ihre Grenzen oder ihren speziellen Humor ;-)
    Vielleicht ...
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#17 BescheuertAnonym
  • 17.11.2017, 17:33h
  • Antwort auf #14 von Der gute Michel
  • Das ist ja grade das Problem:
    Konservativ und republikanisch sein, bedeutet ja, moderne Ansichten wie Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Minderheiten kritisch zu sehen und sich dagegen auszusprechen. Und davon sind sie überzeugt. Deswegen werden sie kaum von alleine verstehen, dass das eben falsch und fatal ist.
    Du erwartest etwas von denen, was sie aus ihrer Einstellung her nicht tun werden.
    Was du möchtest, kann man eher von demkratischen US Amerikanern erwarten.

    Insofern war es unklug von Wes, ausgerechnet bei den republikanischen Konservativen zu arbeiten, wo er seine Homosexualität unterdrücken muss. Das geht halt irgendwann mal schief. Doppelt blöd war es, ausgerechnet in seinem Büro und mit nicht abgeschlossener Türe Sex zu haben.

    Dein Mitleid ist also nicht unbedingt angebracht. Vielmehr wäre es wichtig gewesen, dass er rechtzeitig aufgeklärt wird, um das zu vermeiden, was er nun erlebt hat und zum Teil auch selbst produzierte.
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#16 LaurentEhemaliges Profil
#15 TraumzerstörerinAnonym
#14 Der gute MichelAnonym
  • 17.11.2017, 16:54h
  • Das sieht nur auf den ersten Blick aus wie eine Schlappe der Homo-Hasser. Tatsächlich ist es eine Schlappe der Gay-Community.

    Natürlich ist der Typ auf peinliche Weise aufgeflogen und hat sich selbst als Lügner entlarvt. Aber werden die Konservativen dies als Zeichen dafür werten, dass Konservative ihre Werte überprüfen sollten? Keineswegs. Stattdessen ist erneut beweisen, dass man Homosexuellen nicht trauen darf, dass sie Sex an unangebrachten Orten haben, und dass sie sofort zurücktreten müssen, wenn man sie entdeckt.

    Der Rücktritt und das ganze zerknirschte Gelaber demonstrieren dem Beobachter, dass dies die gerechte Folge für derlei Verhalten ist. Wer homosexuell ist, ist in einer politischen Funktion nicht tragbar, oder jedenfalls ein Risiko. Er muss sich entschuldigen und verschwinden.

    Mann wird später von anderen Homosexuellen ebenso erwarten, dass sie ebenfalls zurücktreten und verschwinden, sobald sie enttarnt werden.

    Ihr hört es nicht gerne (und ich auch nicht), aber es ist das gute Recht eines Homosexuellen, konservativ zu sein, gehen die Homo-Ehe zu stimmen (auch wenn es unlogisch ist, aber das ist jedermanns gutes Recht), Fehler zu machen und sich zu irren.

    Einerseits freue ich mich, wenn auch die gegnerische Seite mal schön ins Fettnäpfchen tritt. Andererseits ist es ihnen gelungen, den Fall so umzudrehen, dass am Ende nicht sie selbst, sondern die Homosexuellen am Pranger standen.
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#13 StrottiAnonym
#12 Gerlinde24Profil
  • 17.11.2017, 16:27hBerlin
  • Wie kann man nur so blöd sein, im Büro Sex zu haben, ohne die Türen abzuschließen? Geschieht ihm Recht.
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#11 dendroAnonym
  • 17.11.2017, 16:00h
  • Wir haben in Dresden eine Selbsthilfegruppe für schwule Väter und (Ex-)Ehemänner, da kann er gern mal vorbei kommen und sich aussprechen :-)
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#10 ursus
  • 17.11.2017, 15:24h
  • heuchelei, lügen, moralische doppelstandards, hetze gegen minderheiten, menschenrechtswidrige diskriminierung.

    aber das einzige "unangemessene verhalten", das er bereut, ist einvernehmlicher sex?

    der widerling hat nix kapiert. und seine partei natürlich auch nicht.
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#9 BescheuertAnonym
  • 17.11.2017, 15:21h
  • Also, das ist wirklich einer der bescheuersten, von denen ich je hörte :-)
    Schwenkt mächtig mit seiner "möchte-gern republikanischen, konservativen, und "natürlichen Ehe" Flagge" und ist dabei selbst homosexuell.
    Was soll man dazu sagen? Bildung und Aufklärung hilft.
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#8 MichaelTh
#7 AFD-WatchAnonym
#6 Homonklin44Profil
  • 17.11.2017, 13:54hTauroa Point
  • Man weiß ja nicht, ob man über solche Witzfiguren bitterkalt lachen soll, oder sich von ihnen angewidert vorkommen.

    Zumindest dürfte es von denen noch einige hinter dieser feinen Fassadenkultur geben, die für eine einträgliche Position alles erzählen, das ins gewünschte Programm fällt

    Bei uns in der AfD und bei den C-Parteien lurken da vermutlich auch noch einige im schönen Schein.
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#5 LaurentEhemaliges Profil
  • 17.11.2017, 13:50h
  • >>(Er) bedauerte sein Verhalten, das nicht 'den Idealen eines Staatsdieners' entsprochen habe.<<

    So ist es.
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#4 userer
  • 17.11.2017, 13:44h
  • Das ist so stereotyp, dass es fast schon zum Lachen ist. Aber eben nur fast, da Goodman mit seinen Hassreden andere aufrecht schwulenhassende Christen in ihrem menschenverachtenden Tun bestärkt hat.
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#3 TechnikerAnonym
  • 17.11.2017, 13:27h
  • Muhahahaha!

    Leid tut mir nur die Frau dieser Klemmschwester...

    Echt: Der Typ ist zu einer Zeit großgeworden, wo man sich auch in den USA nicht mehr wirklich verstecken mußte. Da ist sein Verhalten schon arg behämmert.

    Ich wünsche ihm einen tiefen Fall - wer anderen die Ehe nicht gönnt hat es verdient, auch mal im Dreck zu liegen.
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#2 Sven100Anonym
  • 17.11.2017, 13:25h
  • "...weil sie einen "antihomosexuellen Kreuzzug" betreibe"

    Tja, die größten Kritiker der Elche sind oft selber welche...
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#1 BöööserVogelAnonym
  • 17.11.2017, 13:19h
  • -grins Vorsicht Zynismus-

    Tja den selbsthassenden schrankschwestern in den USA gehts eben einfach noch viel zu gut! Ich meine dennen is endweder egal was läuft oder sie zu dooooof weiter heimlich ihr wahres ich zu leben...

    Ein Russischer Duma Abgeordneter hätte sich sicher nie erwischen lassen...
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