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Kommentare zu:
Republikanischer Kämpfer für die "natürliche Ehe" beim Homo-Sex erwischt


#31 VernunftAnonym
  • 17.11.2017, 22:26h
  • Antwort auf #2 von Sven100
  • Tja, war leider schon immer so. Nennt sich Heuchelei, und ist Teil von Dummheit und Angst. Zum Beispiel, wenn ein Herr Gysi öffentlich im Bundestag einen sich herausredenden Herrn Kauder die Bibel erklären muss. Viele CSU/CDU Politiker sind bestimmt nicht christlich, sondern nur bei der größten Herde, weil es ihnen leichter ein sicheres, finanzielles Einkommen ermöglicht o.ä.
    Aber egal ob heimlich oder öffentlich bekannt... auch hierzulande gibt es diese paradoxe Fraktion á la Alice Weidel@Co, die mitmachen bei etwas, was gegen sie ist...
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#32 TheMumProfil
#33 TraumzerstörerinAnonym
  • 18.11.2017, 00:55h
  • Antwort auf #32 von TheMum
  • "Wie genau definierst du dich nochmal? "

    Keine Ahnung, in der Jugend als nichtschwuler 1000% hetero-Mann (Ich beschrieb meine Komplexe ja bereits ausführlich ) dann viele Jahre als lesbische Frau, ja aber dann kam ja die Alt-Right und dann diese Community hier.

    Nach der Alt-Right wäre ich ja ein schwuler Mann in einer homosexuellen Beziehung, wegen XY Chromosomen. Für mich eine völlig absurde Vorstellung, weil ich von Männern nicht erregt werde, ausser sie haben weibliche Sekundäre Geschlechtsmerkmale, was die in der Regel nicht haben.

    Laut einigen ForsitInnen hier, ein schwuler Stricher, der wie eine Frau aussieht und mit einer ebenso beschaffenen Person in einer Beziehung lebt, also ein homosexuelles Erotik-Dou laut Kutschera.

    Laut meinem Ausweis eine Frau in einer Beziehung mit einer Frau, also lesbisch.

    Ich zitiere einfach mal meine Freundin neben mir: "Ich stehe auf weibliche Wesen, und mir ist egal ob die nen Penis haben oder nicht" und mehr kann ich ehrlich gesagt auch dazu nicht sagen, passendere Beschreibung gibt es nicht.

    Ich bin ehrlich gesagt verwirrt über all die Begrifflichkeiten die man braucht, um heute zu kommunizieren, die Welt hat sich zu sehr verändert. Zu viele Identitäten werden heute angeboten, schlimmer als das Süßigkeitenregal im Supermarkt, diese Auswahl. Ich bin gerade mal 32 und denke mir so: Heilige Scheiße, was passiert da gerade mit der Welt?
    Wo ich jung war, habe ich das so von den Erwachsenen gelernt, dass nicht die Identität einer Person ihre sexuelle Orientierung festlegt, sondern das sexuelle Verhalten, also eine Person die in ihrem Leben schon mit Männern und Frauen Sex hatte, ist bisexuell, jemand der nur mit Leuten anderen Geschlechts hatte, ist heterosexuell, nur das gleiche Geschlecht, homosexuell.
    Heute wird das alles sehr in frage gestellt finde ich, besonders bei modernen queeren Identitäts-Geschichten wird dann die Identität in den Vordergrund gestellt, die aber von sexuellem Verhalten abweichen kann. Die Meinungen ob das so OK ist, scheinen auch auseinander zu gehen, wie man auch in diesem Beitrag mal wieder sieht.

    Schwule die mit Frauen Sex haben, Hetero-Männer die im Büro sich mit Kerlen vergnügen, oder hatten meine Eltern doch recht, und das sind alles nur Bisexuelle?

    Ich denke eher, der menschliche Verstand ist zu beschränkt und auf einfache Kategorien und stabile Identitätsbildung fixiert, die sich in der Realität nicht immer bestätigen und ständig "verletzt" werden kann, was dann wie hier in diesem Beitrag, zu wilden Spekulationen über Menschen und Situationen führt.
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#34 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.11.2017, 07:01h
  • Antwort auf #33 von Traumzerstörerin
  • Meine persönliche Sicht der Dinge:
    Es gibt so viele "Sexualitäten" wie Menschen.
    Wie Du schon schreibst, Schwule gehen mit Frauen ins Bett, Hetero Männer gehen mit Männern ins Bett, die Frauen auch, wie oben beschrieben meines Erachtens ist das eher seltener, abgesehen vom nicht ausleben der wahren Identität. Das heißt das Sie nicht schwul, lesbisch oder bi sein müßen, das ist auch keine Phase.
    Bei Bi's is es, meines Erachtens noch komplexer, denn manche Bi's sind eher aufs eigene, manche eher auf das andere Geschlecht "fixiert".
    Es gibt auch große altersunterschiede (ich meine jetzt die wahre Liebe).
    Dann noch andere "Sexualitäten", von denen ich nicht viel kenn.
    Also, es gibt nicht so viele Schubladen, wie manche benutzen wollten.

    Hauptsache die Menschen sollten ehrlich miteinander umgehen, was bringt es einem Menschen, wenn er Seine angeborene "Sexualität" nicht auslebt?

    Ich weiß das das in manchen Ländern, das sogar zur Todesverurteilung führen kann. Deshalb ist es wichtig, das wir hier in unserer "Welt" stark werden um auch anderen Menschen, denen es viel schlimmer als uns hier in der fast freien Welt geht wirklich helfen, ohne Lippenbeckentnisse!
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#35 OutAndProud
#36 TraumzerstörerinAnonym
  • 18.11.2017, 09:17h
  • Antwort auf #34 von hugo1970
  • Hallo,

    "vom nicht ausleben der wahren Identität. "

    "Es gibt auch große altersunterschiede (ich meine jetzt die wahre Liebe). "

    "Seine angeborene "Sexualität" nicht auslebt? "

    Ohne deine Erfahrungen und Ansichten relativieren zu wollen, ganz auf intellektuellem Level, zweifle ich die Begriffe "Wahre Identität" "Wahre Liebe" "Angeborene Sexualität" stark an, gerade weil man immer wieder liest und hört von Leuten, die Dinge tun die gegen die Festigkeit und Echtheit solcher Begriffe stehen.

    Wie kann es eine wahre Identität geben, wenn Identität etwas ist, dass sich entwickelt?

    Wie kann es eine wahre Liebe geben, bei so vielen Scheidungen, Fremdgeherei und Trennungen?

    Wie kann Sexualität angeboren sein, wenn das Sexualverhalten einiger Menschen von ihrer sexuellen Identität abweicht?

    "Meine persönliche Sicht der Dinge:
    Es gibt so viele "Sexualitäten" wie Menschen. "

    Sehe ich auch als realistischere Annahme.
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#37 TraumzerstörerinAnonym
#38 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 09:53h
  • Antwort auf #15 von Traumzerstörerin
  • Sehr amüsant, Frau Traumzerstörerin.

    Einerseits kritisierst du die "Spekulationen" der anderen und andererseits fügst du selbst eine hinzu, in dem du angeblich sehr genau zu wissen scheinst, dass Mr Goodman hetero sei (?)
    Hast du ihn angerufen, oder woher kommt deine Gewissheit?

    Es gibt Fotos im Artikel und die zeigen einen Mann, der noch nicht wirklich verstanden hat, dass er höchstwahrscheinlich homo ist, also schwul.
    Schon richtig: bestätigt ist das noch nicht, aber es gibt deutliche Anzeichen. Die kann man erkennen, wenn man aus seiner eigenen Welt heraustritt und einfach mal den Artikel genau durchliest und vor allem die Fotos genauer betrachtet.
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#39 BescheuertAnonym
  • 18.11.2017, 11:01h
  • Antwort auf #33 von Traumzerstörerin
  • Versuche bitte mal, dich selbst zu reflektieren.

    Wenn dich jemand fragt, welche sexuelle Identität du hast, lautet deine Antwort:
    "Keine Ahnung,..."
    "Ich bin ehrlich gesagt verwirrt."
    Du erwähnst, was andere sagen und nennst deine Angaben im Personalausweis.

    So, das ist der Knackpunkt: tue dir doch einfach mal selbst den Gefallen und finde zu dir selbst. Das erleichtert dich dann wesentlich, dein Leben wird deutlich leichter, und wir andere müssen nicht mehr deine nebeligen Kommentare ertragen!

    Die einzige Person, die hier null Ahnung hat, bist du selbst.
    Also kritisiere die Annahmen der anderen nicht, wenn du diejenige bist, die über sich selbst ein Fragezeichen stehen hat.
    Deine Kommentare werden zunehmend unverschämt. Und ich erkläre dir wieso das so ist.

    Dass dein Leben anders aussieht als das von Homosexuellen, das wissen wir alle. Und ich kann es nachvollziehen, wenn du sagst, bestimmte Dinge sind konstruiert: ja, so ist es in deinem Leben. Du hast festgestellt, dass deine angebliche Heterosexualität nur vermutet war, sich aber nicht bestätigte. Und du hast festgestellt, dass dein männlicher Körper nicht deiner Gefühlswelt entspricht.
    Wie du dann später mit deinem Körper umgegangen bist, war dann sehr individuell, denn du konntest entscheiden, was sich ändern soll und was du behalten möchtest.
    Bis hierher gibt es auch überhaupt nichts zu kritisieren.
    Was aber auffällt und was allmählich störend wirkt, ist: dass du nicht differenzierst. Du schreibst alles so dermaßen aus deiner Welt, dass es einfach nicht mehr auf andere zutrifft.

    Für DICH sind manche Dinge konstruiert, ja. Für manch andere aber nicht. DU beschäftigst dich mit Geschlecht, Identität, und Chromosomen, und mit sexueller Identität, ja. Viele haben diesen Prozess aber schon hinter sich und wissen bereits, wer sie selbst sind.
    DU meinst: Mann und Frau wird es irgendwann mal nicht mehr geben. Tatsache ist aber, dass es außer dir noch viele Hetero-Menschen gibt und auch Homosexuelle, die mit Mann und Frau noch was anfangen können, weil es auf sie selbst noch zutrifft.

    Deshalb mein Tipp an dich:
    wenn du was über dich schreibst, dann bleibe dabei bitte auch bei dir und verallgemeinere nicht an einer Stelle, wo es keine Allgemeinheit gibt.
    Und bitte versuche zu differenzieren: was du in deinem Leben erlebst, ist nicht das, was alle in ihrem Leben erleben.

    Aus diesem Grund ist es durchaus in Ordnung, bei diesem Artikel verschiedene Ansichten zu haben, und auch zu spekulieren. Das ist nämlich nichts Böses, sondern es ist doch so, dass wir alle überlegen, wie es zu der Verhaltensweise kam, die Mr Goodman zeigt.
    Und dabei geht es nicht nur um den Sex im Büro, sondern um Fragen wie:
    "Weshalb arbeitet er gegen positive soziale Entwicklungen, wenn er höchstwahrscheinlich letztendlich selbst zu einer Minderheit gehört?" "Wieso arbeitet er ausgerechnet in einem so dermaßen konservativen Lager, wenn er diese Denkweise selbst nicht aufrecht erhalten kann?" "Wieso unterdrückt er seine eigene sexuelle Identität so stark, anstatt einfach seiner Natur zu folgen?"

    Merkst du was? Genau: er ist von einer Denkweise umgeben, die ihm selbst nicht gut tat. Möglicherweise sind seine Eltern selbst republikanisch-konservativ und kannte es bis jetzt nicht anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass er homosexuell ist, ist eher hoch, wenn man sich die Fotos genauer anschaut. Ich erkenne da keine Heterosexualität, keine Bisexualität, sondern eher eine Homosexualität. Es ist durchaus möglich, dass er das so stark unterdrückte und bei sich selbst ablehnte, dass es eben in seinem Büro unweigerlich an die Oberfläche kam. Dieses Büro war wahrscheinlich für ihn ein Rückzugsort: wo er tatsächlich er selbst sein konnte. Entfernt von seinen Eltern, entfernt von seiner Freundin, entfernt von der Umgebung, die ihn beeinflusste.
    Nur hat er vergessen, dass sein Büro zu einem republikanisch-konservativen Arbeitgeber gehört und somit sein unbewusstes Bedürfnis an einem ungeeigneten Ort an die Oberfläche kam.
    Am Arbeitsplatz Sex zu haben, ist grundsätzlich schlecht. Das hat B. Clinton schon festgestellt!

    Insofern war er selbst verstrickt in einer ungünstigen Umgebung, wo genau das kritisiert wurde, was er offensichtlich selbst in sich hat. Deswegen ist es paradox und deswegen sind hier die Kommentare so wie sie sind.

    Nun liegt es an dir, ob du die Situation von Mr Goodman nachvollziehen kannst, oder ob du wieder alles durch deine Trans-Brille siehst.

    Schönes Wochenende.
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#40 LaurentEhemaliges Profil

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